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		<title>Probanden-Online.de News</title>
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		<description>Probanden-Online.de News - Medikamententester werden</description>
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			<title>Probanden-Online.de News</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 03 Sep 2010 00:00:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Gedächtnisverlust durch Verletzung des Hippocampus </title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100903-gedaechtnisverlust-durch-verletzung-des-hippocampus.htm</link>
			<description>Nach neuesten Erkenntnissen haben die Forscher herausgefunden das der Verlust des Gedächtnisses...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Forscher haben in einem Experiment mit Patienten, die einen schweren Gedächtnisverlust erlitten haben, herausgefunden, dass Gefühle beständiger sind als Erinnerungen. Auch wenn Letztere ausgelöscht sind, so sind doch die Emotionen noch vorhanden. Wenn man aber vergessen hat, was die Emotionen einmal ausgelöst hat, was passiert dann mit ihnen? Bisher wurde angenommen, dass auch die Emotionen verschwinden, da Gemütsregungen und Erinnerung eng miteinander verbunden sind.
 Depressive Menschen oder solche mit posttraumatischem Stress gelten als Beleg dafür. Sie grübeln für gewöhnlich über ihre schlechten Gefühle nach, suchen nach Gründen und gleiten dadurch noch tiefer in die Depression. Das zeigt, dass diese traurigen Gefühle stark von der Rückerinnerung an die belastenden Ereignisse abhängig sind. Nach neuesten Erkenntnissen, die die Forscher herausgefunden haben, existieren die durch bestimmte Ereignisse ausgelösten Gefühle weiter. Das auch, wenn die Erlebnisse nicht mehr im Gedächtnis sind. Patienten mit Gedächtnisverlust wurden von Justin Feinstein und seinem Team von der University of Iowa in Iowa City untersucht.
 Deren Verlust des Gedächtnisses wurde durch eine Verletzung des Hippocampus verursacht. Das ist die Region im Großhirn, die neue Erfahrungen abspeichert. Bei der Untersuchung wurden den Probanden von den Wissenschaftlern kurze Filme gezeigt. Es handelte sich um lustige und traurige Filme. Nachdem fünf bis zehn Minuten nach Ende des Films vergangen waren, wurden die Probanden über Einzelheiten befragt. Natürlich konnten sich die Probanden kaum mehr an die Handlung des Films erinnern, das  hatten die Forscher auch erwartet. Ist der Hippocampus einmal geschädigt, wird das Erlebte sofort wieder vergessen.
 In dem Fachblatt „Proceedings of the National Academy of Sciences“ berichteten die Wissenschaftler, dass sich bei den Untersuchungen von fünf Probanden vier auf maximal fünf Details erinnern konnten. Dagegen konnten sich Probanden aus einer Kontrollgruppe mit gesundem Gehirn durchschnittlich an 30 Einzelheiten erinnern.  Es zeigte sich aber, dass dennoch die an Gedächtnisverlust leidenden Probanden auch längere Zeit nach Ablauf der Filme Gefühle zeigten. Je nachdem, ob nun ein lustiger oder ein trauriger Film gezeigt wurde, waren bei den Probanden Gefühle von Freude oder Traurigkeit zu spüren. Damit bestätigt sich nicht die verbreitete Vermutung, dass mit einer gelöschten Erinnerung auch die damit verbundenen Gefühle verschwunden sind.
 Die Forscher weisen auch darauf hin, dass weitere Resultate gezeigt haben, wie wichtig ein liebevoller und auch respektvoller Umgang mit solchen Menschen ist, besonders auch bei an Alzheimer Erkrankten. Sogar deutlich länger blieben bei zwei kranken Probanden die Gefühle bestehen, als bei Gesunden, die sich noch an den Inhalt des Films erinnern konnten. Der Wissenschaftler Feinstein weist darauf hin, dass ein Anruf oder ein Besuch bei Menschen, die an Alzheimer erkrankt sind, lang anhaltende Freude auslösen kann, selbst dann, wenn der Besuch oder der Anruf wieder vergessen worden ist. Deshalb sind freundliche und liebevolle Bemühungen durch Angehörige und Pfleger bei an Alzheimer erkrankten Patienten niemals vergeblich.    ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Auf der Tagesordnung steht Doping - Blutdoping, Dopingpräparate</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100831-auf-der-tagesordnung-steht-doping-blutdoping-dopingpraeparate.htm</link>
			<description>Doping, Blutdoping, Dopingpräparate - Stefan Matschiner wurde von Journalisten im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wien. (sir/apa) Der einstige Mittelstreckenläufer Österreichs, Stefan Matschiner wurde von Journalisten im Straflandesgericht in Wien erwartet. Er war einer der besten Läufer in Österreich und ist des Verstoßes gegen Antidopinggesetze angeklagt. Er soll an Sportlern Blutdoping vorgenommen und Dopingpräparate weitergegeben haben.
 Im August 2008 verabschiedete die Regierung Österreichs das Anti-Doping-Gesetz; solche Machenschaften sind seitdem verboten. In Bezug auf die Dopingpräparate gesteht der Sportmanager Matschiner seine Schuld ein. Seine „Management-Komponenten habe er mit der medizinischen Komponente kombiniert.“ Er nannte acht Sportler, die von ihm Dopingmittel bekamen. Es handelt sich um die Triathletin Lisa Hütthaler, Kohl, dem Schweizer Ex-Rad-Profi Markus Zberg und die restlichen fünf Sportler blieben vor Gericht ungenannt.
 Von der Staatsanwältin erhielten die anonymen Sportler die Bezeichnung A, B, C, D, E. Matschiner äußerte vor Gericht, dass die Welt des Sports eine scheinheilige sei, wo Doping wie Frühstück auf der Tagesordnung stehe. Er selbst habe sich nicht als Dealer angesehen. Auch erklärt er,  dass er an der Weitergabe nichts verdient habe. Als Manager hatte er ein Interesse daran, dass die von ihm betreuten Athleten die geforderten Leistungen erbringen können und wollte ihnen dabei helfen. 
Man wisse doch genau, die Konkurrenten, egal aus welchem Land, tun das Gleiche. In dem Anklagepunkt Blutdoping sieht sich Matschiner zu Unrecht angeklagt. Vor Inkrafttreten des neuen Gesetzes habe er allerdings Blutdoping vorgenommen. Danach hat er die Behandlungen ins Ausland verlagert, nach Ungarn und Slowenien, denn dort sind diese Praktiken erlaubt. Kohl, der als Zeuge vorgeladen war, widersprach hier und in zwei weiteren Punkten. Er habe von Matschiner für 50.000 bis 70.000 Euro Dopingmittel erworben und nicht wie dieser behauptete, für nur 6000 Euro. 
Auch wurde in einer Wohnung in Linz am 24.September 2008 an drei Sportlern (Kohl, Michael Rasmussen und Pietro Caucchioli) von Matsching Blutdoping praktiziert. Die Firma Humanplasma hat nach dem Doping-Skandal ihr „Nebengeschäft“ aufgelassen. Alle Gerätschaften und eine neue Blutzentrifuge wurden von Matschiner gekauft. Dagegen sagte Kohl aus, dass er, der Langläufer Christian Hoffmann und Rasmussen die Zentrifuge bezahlt hätten. Auf den 11.Oktober wurde die Verhandlung vertagt. Weitere Zeugen sollen vernommen werden. Matschiner drohen im Fall eines Schuldspruchs eine Haft bis zu drei Jahren. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Potenzmittel - von Ökotest bewertet</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100829-potenzmittel-von-oekotest-bewertet.htm</link>
			<description>Welche Potenzmittel wirklich helfen und wie sicher eine Erektion ist, hat Ökotest an 19...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Welche Potenzmittel wirklich helfen und wie sicher eine Erektion ist, hat Ökotest an 19 verschiedenen Präparaten getestet. Davon wurden acht per Rezept in der Apotheke abgegeben, zwei gegen Erektionsstörungen ergänzend bilanzierte Diäten, auch in der Apotheke erhältlich. Aus Erotikshops wurden neun Nahrungsergänzungsmittel, die zur Belebung des Liebeslebens beitragen sollen, getestet. 
Die Namen klingen vielversprechend: Penisex, Eumel-Bull-Kraft, Spanische Liebestropfen. Aber von Öko-Test erhielten alle ein mangelhaft bis ungenügend. Von den Testern wird angezweifelt, ob die nach dem Gießkannenprinzip beigegebenen Mineralstoffe und Vitamine tatsächlich in der Lage sind, eine potenzsteigernde Wirkung zu erzielen. Bewiesen ist dies nicht. Einer der Inhaltsstoffe bei dem Produkt Eumel-Bull-Kraft ist Rinderhodenextrakt, extra fett auf der Packung hervorgehoben. Das ist reiner Aberglaube – gerade so, als würde „Mann“ für die Potenz Hoden essen oder Hirn verspeisen, um schlauer zu werden. Von den Testern erhielten sechs Produkte sehr gute Noten. 
Es handelt sich um die Potenzmittel Caveriect, Levitra, Viagra, Cialis, Viridal und Muse. Alle können für ein besseres Sexleben empfohlen werden, sind aber rezeptpflichtig. Zusammengefasst kann man sagen, dass es eine sichere Hilfe nur auf Rezept gibt. Darüber müssen sich die Männer im Klaren sein. Von den verschreibungspflichtigen Mitteln ist die Wirksamkeit der Inhaltsstoffe belegt. So hemmen die Stoffe in Viagra (Sildenafil), in Cialis (Tadalafil) und in Levitra (Vardenafil) ein Enzym, welches den Penis abschwellen lässt.
 Die Inhaltsstoffe zählen zu den PDE-5-Inhibitoren. Allerdings sind auch diese genannten Mittel nicht ohne Nebenwirkungen. Bei regelmäßiger Einnahme von Viagra kann beim Mann Schwerhörigkeit auftreten. Auf dem Beipackzettel des Produkts wird auch darauf hingewiesen. In einer erst kürzlich veröffentlichten Studie aus Amerika wird dies bestätigt, während bei den Mitteln Cialis und Levitra diese Nebenwirkung der Schwerhörigkeit nicht festgestellt wurde. Für Männer, die zur Vorbeugung von Brustenge Arzneimittel mit Nitrat-Anteil einnehmen, können diese Potenzmittel aber lebensbedrohlich sein. 
Diese Kombination kann zu einem gefährlichen Blutdruckabfall führen. Außer diesen Mitteln gibt es noch den Wirkstoff Alprostadil. Er ist für die Männer gedacht, die keine Potenzmittel einnehmen wollen oder dürfen. Der Wirkstoff besteht aus dem körpereigenen Prostaglandin und kann als Botenstoff auf die glatte Muskulatur der Schwellkörper im Penis  stark entspannend wirken. Daraufhin kommt es zur Erektion. Allerdings ist die Einnahme kompliziert: sie muss nämlich direkt vor Ort praktiziert werden. Entweder als Spritze – oder was noch unangenehmer ist: per Applikator in die Harnröhre.  ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 21:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Geräuschfilter im Gehirn von Forschern entdeckt (Elektroenzephalografie)</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100827-geraeuschfilter-im-gehirn-von-forschern-entdeckt-elektroenzephalografie.htm</link>
			<description>Ob und welche Geräusche uns in der Nacht stören, ist von einem Geräuschfilter im Kopf...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ob und welche Geräusche uns in der Nacht stören, ist von einem Geräuschfilter im Kopf abhängig. Ist es das schreiende Kind oder der schnarchende Partner – Forscher haben in den Gehirnströmen von Probanden Reaktionen entdeckt, die Geräusche blockieren können. Wenn nachts eine Mücke am Ohr vorbei surrt, erwachen manche Menschen sofort. Andere Menschen bemerken das nicht und sind danach total zerstochen.
 Sie bemerken nicht einmal den Straßenlärm oder gar polternde Einbrecher. Wovon hängt es wohl ab, dass manche Menschen in der Lage sind, im Schlaf Geräusche auszuschalten? Der Forscher Jefferey Ellenbogen und sein Team von der Harvard Medical School in Boston haben versucht, die Frage mit Hilfe der sogenannten Elektroenzephalografie (EEG) zu lösen. Die Forscher berichten in dem Fachblatt „Current Biology“ wie es das Gehirn schafft, störende Geräusche abzublocken. Bei der Hirnstrommessung entdeckten die Forscher ein spezielles Muster bei  der Aktivität des Gehirns schlafender Personen, das wahrscheinlich dabei eine große Rolle spielt. 
Zwölf Probanden verbrachten drei Nächte in einem Schlaflabor. Nach der ersten ruhigen Nacht waren die zweite und dritte hingegen voller  Geräusche. Die elektrischen Gehirnströme wurden von den Forschern  in jeder Nacht aufgezeichnet. Von den Ergebnissen konnten sie die natürlichen Spannungsschwankungen der Hirnrinde ableiten. Während die Probanden schliefen, versuchten die Wissenschaftler mit unterschiedlichen Geräuschen den Schlaf zu stören: Gespräche, Telefonklingeln,  typische Krankenhausgeräusche, Flug- oder Straßenlärm. Dabei wurde stets für zehn Sekunden ein Tonmuster eingespielt und nach dreißig Sekunden folgte das nächste, etwa in der Lautstärke von leiser Musik, 40 Dezibel.
 Charakteristische Aktivitätsmuster im Gehirn wurden bei den Probanden besonders häufig festgestellt, die gut in der Lage waren, die störenden Geräusche auszublenden. Die Forscher bezeichnen die Muster als Schlafspindeln, weil es ein typisches Wellenmuster darstellt. Schon in der ersten Nacht wurde der Effekte der Schlafspindeln eindeutig erkannt. Die kurzen Phasen schnellerer Gehirnströme sehen in der grafischen Darstellung des EEGs aus wie Spindeln. Diese Muster werden von einem Teil des Zwischenhirns ausgelöst, dem Thalamus. Er ist verantwortlich für fast alle Sinneswahrnehmungen.
 Ellenbogen und sein Team gehen davon aus, dass es der Thalamus ist, der die Störgeräusche  bremst. Die Geräusche dringen nicht in diejenigen Bereiche des Gehirns vor, wo sie wahrgenommen werden. Die Forscher vermuten, dass die Anzahl der Spindeln für das Funktionieren der Blockade eine Rolle spielt. Bereits im vorigen Jahre haben Forscher in München (Max-Planck-Institut für Psychiatrie) ähnliche Filter entdeckt. Sie stellten eine wellenartige Aktivierung im Hirn und anderen Bereichen sowie im Hippocampus fest. Im EEG zeigten sich von den Schlafspindeln zeitlich versetzt hohe Ausschläge, die sogenannten K-Komplexe. Diese werden durch starke Reize wie lauter Schall oder Lichtblitze ausgelöst. 
Wenn sich die Reize als ungefährlich entpuppen, sorgen sie für den weiteren Schlaf des Menschen, oder er wacht andernfalls auf. Um die Anzahl der Schlafspindeln zu erhöhen, könnten diese Ergebnisse der Entwicklung von entsprechenden Medikamenten dienen. Gerade in unserer immer lauter werdenden Zeit sind solche Hilfsmittel wichtig und von großer Bedeutung. Ins Visier geraten sind besonders auch die Kliniken mit einer Menge an notwendigen störenden Geräuschen. Allerdings sind noch weitere Untersuchungen bis zu einer Einführung einer technischen Unterstützung nötig. 
Die Forscher sagen, dass bis dahin die altbewährte Methode auf nächtliche Ruhestörung gilt, nämlich: „Psst, Ruhe!“ Auch wer zum Einschlafen einen eingeschalteten Fernseher oder ein Radio benötigt, sollte eine Zeitschaltuhr verwenden, so ein Tipp der Forscher. Denn in der aktuellen Studie war auch als Ergebnis angezeigt, dass eine derartige Geräuschkulisse den Schlaf nachhaltig verschlechtert, ohne dass der Betroffene es bemerkt. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Medikamententests an DDR-Bürgern - unfreiwillige Medikamententester als Versuchskaninchen</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100825-medikamententests-an-ddr-buergern-unfreiwillige-medikamententester-als-versuchskaninchen.htm</link>
			<description>Nach Informationen, die der Fernsehsender MDR ausstrahlte, wurden Patienten in der ehemaligen DDR...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach Informationen, die der Fernsehsender MDR ausstrahlte, wurden Patienten in der ehemaligen DDR als Versuchskaninchen für die westliche Pharmaindustrie für Tests an Medikamenten zur Verfügung gestellt. Das Magazin „Exakt“ berichtete von derartigen Testreihen aus den Jahren 1985 bis 1989 unter Berufung auf Akten aus dem Gesundheitsministerium der Deutschen Demokratischen Republik. Diese Medikamententests an DDR-Patienten fanden sowohl in Berlin als auch in der gesamten DDR statt.
 Noch 1989 wurden in einem Krankenhaus in Plauen/Sachsen Antidepressiva an einer Frau, die davon nichts erfuhr, ausprobiert. Diese Vorgänge wollen die Krankenhäuser in Plauen, die sich heute Helios-Kliniken nennen, aufklären. Der Klinik-Sprecher Johann Peter Prinz sagte, dass bisher von diesen Vorgängen nichts bekannt war und sie erst durch die Recherchen der Medien von dem Skandal erfahren hätten. Um zu recherchieren, was damals geschehen ist, müssen unzählige Akten durchgesehen werden, um einen Überblick zu bekommen und noch stehen sie ganz am Anfang. Stefan Hoge, Mitverfasser des „Exakt“-Beitrages, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa, dass es schon zahlreiche Zuschriften im Internet-Forum gegeben habe.
 Möglicherweise sind in den über 40 eingegangenen Mails auch betroffene Personen dabei. Die „Bild“-Zeitung veröffentliche einen Bericht von zwei Ärzten, welche versicherten, dass die betreffenden Patienten informiert gewesen seien und über Risiken und Nebenwirkungen Bescheid gewusst hätten. Nicht sicher kann man heute sagen, wie viel Geld die Staatskasse der DDR vom Westen Deutschlands für diese Tests eingenommen hat.Der Autor Stefan Hoge sagt allerdings, dass gesicherte Erkenntnisse existierten und diese bei ca. drei Millionen D-Mark lägen. Plauen. 
Neue Einzelheiten liegen zum Medikamententest aus Krankenhäusern der DDR vor. So wurde das noch nicht zugelassene Medikament Brofaromin, ein Antidepressivum von dem Pharmaunternehmen Ciba Geigy aus der Schweiz, in weiteren vier Krankenhäusern getestet. Dabei handelt es sich um Kliniken in Neuruppin, Bernburg, Berlin und Hochweitzschen. Die Informationen wurden in den Akten gefunden. Weiter heißt es darin, wurde vom damaligen zentralen Gutachterausschuss, der für den Arzneimittelverkehr der DDR zuständig war, die Genehmigung zur „Fortführung der klinischen Prüfung“ an 60 depressiv erkrankten Personen erteilt.
 Alle Testpersonen mussten mindestens 60 Jahre alt sein. Im Dunkeln wird wohl bleiben, an wie vielen Patienten letztendlich das Medikament ausprobiert wurde. Auch Annett Lott, Sprecherin der heutigen Helios-Kliniken sagt, dass im damaligen Bezirkskrankenhaus Plauen keine Hinweise auf weitere betroffene Patienten gefunden wurden. In den Patientenakten wurde nichts Konkretes gefunden.  Sie werde aber jeder Anfrage nachgehen, natürlich unter Berücksichtigung des Patientenrechts. Bei möglichen Fragen von Angehörigen sagt sie ihre Unterstützung zu. Nachdem der  MDR Berichte über “DDR-Versuchskaninchen für Pharmafirmen in Westdeutschland“ in der Sendung „Exakt“ zeigte, schlugen die Wellen hoch im Vogtlandklinikum.
 Der eine Fall aus Plauen löste Betroffenheit aus, aber weitere Fälle wurden bisher nicht aufgedeckt. Lott erwähnte, dass sich bisher nur eine Familienangehörige einer damaligen Patientin gemeldet habe. Ihre Teilnahme an der Studie wurde nach Einsicht in die Patientenakte ausgeschlossen. Die versprochene Aufklärung der Helios-Kliniken wird nach eigenen Angaben nicht einfach sein. So müssten für die Zeit von 1985 – 1989 etwa 100.000 Akten von Patienten ausgewertet werden, was nicht praktikabel ist. Nur über die damals zuständigen Einrichtungen, dem Ministerium für Gesundheit der DDR oder dem Gutachterausschuss könne eine Aufklärung über die betreffende Studie erfolgen. 
Oder man befragt die Pharmafirma, die damals den Auftrag zu der Studie gegeben hat. Fernsehjournalisten, die den Novartis-Konzern (Ciba Geigy ging darin auf) aufsuchten, wurden abgeblitzt. Nach der Sendung reißen die Zuschriften an MDR-Autor Stefan Hoge und seine Mitarbeiter nicht ab. Bei 40 betroffenen Fällen wollen sie versuchen, Aufklärung zu schaffen. Aber keiner aus Plauen ist darunter. Das Thema wird zudem in einem Internetforum des Senders kontrovers diskutiert.  Von einigen Schreibern wird die DDR als schlecht gemacht angesehen. Wiederum werten andere die heimlichen Patiententests als Beweis für einen Unrechtsstaat. Erbittert wird dort bisweilen von beiden Seiten gestritten.             ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neues Potenzmittel Flibanserin – nur für Frauen</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100823-neues-potenzmittel-flibanserin-nur-fuer-frauen.htm</link>
			<description>Das deutsche Pharma-Unternehmen Boehringer in Ingelheim forscht an einem Potenzmittel für Frauen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Menschheit ist existenziell auf Sex angewiesen. Die Mehrheit sehnt sich lebenslang nach Sex, Lust und erotischem Empfinden. Bei Frauen lässt dieses Verlangen allerdings im Alter deutlich nach. Dafür steht die Bezeichnung „Hypoactive Sexual Desire Disorder“. Bei der zunehmenden Lustlosigkeit spielen zwar Botenstoffe und Hormone eine Rolle, aber das ist nicht der alleinige Grund. Deshalb lässt sich weiblicher Lustlosigkeit nur begrenzt  mit althergebrachtem und überliefertem Arsenal von Liebeswirkstoffen begegnen. Eine psychologische Fakultät stellt dagegen für weibliche Unlust einen ganz anderen, klar erwiesenen Hauptgrund fest, der auch nichts mit einem biologischen Prozess zu tun hat: nämlich der Mann.
 Er ist es, der die Libido von Frauen einschränken kann. Das deutsche Pharma-Unternehmen Boehringer in Ingelheim forscht an einem Potenzmittel für Frauen und ist um eine Zulassung bemüht. Das Libido-Medikament nennt sich Flibanserin. In der medizinischen Forschungsgemeinde weltweit wird dieser Weg, auf diese Weise die weibliche Libido zu stimulieren, heftig diskutiert. Ursprünglich war Flibanserin als Medikament für Depressionen entwickelt worden, doch es zeigte bei seiner Anwendung keine Wirkung, dagegen behob es weibliche Sexualstörungen. Bei Viagra war es ähnlich: als Herzmittel entwickelt versagte es, aber dafür konnte es die männliche Potenz anregen und machte Karriere. 
 In den USA hat Flibanserin in vielen Veröffentlichen den Spitznamen „rosa Viagra“ bekommen.  Die Arbeit des Botenstoffs Serotinin wird durch Flibanserin im Gehirn beeinflusst. Das Medikament ist in der Lage, zuständige Rezeptoren zu blockieren und andere wiederum zu öffnen. Es sind noch nicht völlig gelöste, komplizierte Vorgänge,  die aber letztendlich immer für eine Libido-Steigerung sorgen. Ausgerechnet bei Patienten mit Migräne zeigten sich Erfolgsperspektiven. Zahllose Beischlafgelegenheiten wurden immer wieder mit dem berüchtigten Kopfschmerz unterbunden, egal ob tatsächlich erlitten oder nur vorgetäuscht. Forscher der Wake Forest University in North Carolina fanden noch eine heitere, skurrile Erkenntnis heraus: Ausgerechnet Migräne ist dazu angetan, das Verlagen nach Sexualität zu steigen. 
Der Studienleiter Timothy Houle hat in Untersuchungen mit seinem Team herausgefunden, dass die Substanz Serotonin  beide Erscheinungen, nämlich Migränekopfschmerzen und Sex-Verlangen hervorruft. Wenn der Botenstoff in die richtigen Bahnen gelenkt wird, kann er demnach ebenso gut das Verlangen nach Sexualität steigern, anstatt den Kopf zum Brummen zu bringen. Von den amerikanischen Wissenschaftlern ist bei an Migräne Erkrankten ein bis zu 20 % stärkeres Verlangen nach Sex  registriert worden als bei den Erkrankten mit Spannungskopfschmerzen. Ebenfalls verstärkten erste klinische Untersuchungen die Hoffnungen auf Flibanserin, an der ca. 1400 Frauen (Probanden) mit schwacher Libido teilnahmen. 
Das Mittel steigerte demnach die Anzahl der Sex-Erlebnisse mit voller Befriedigung von 2,8 auf 4,5 pro Monat. Allerdings ließ sich die Quote durch ein Placebo auch auf 3,7 pro Monat steigern, was zu denken gibt. Dass Erwartung und Psyche bei menschlicher Sexualität eine Schlüsselrolle spielen, wird hier deutlich gemacht. Außerdem ist bei Flibanserin zu beachten, dass es dauerhaft einzunehmen ist, ganz im Gegensatz zu Viagra, welches kurz vor dem Sex geschluckt werden muss. Dadurch erhöhen sich die Kosten der Therapie und das Risiko von  verstärkten Nebenwirkungen. Die Zulassungsbehörde wird beurteilen müssen, inwieweit das gesundheitlich noch zu vertreten ist. 
Die Psychiaterin Leonore Tiefer (New York University) ist strikt dagegen, der Libido der Frau  pharmazeutisch nachzuhelfen, auch mittels Flibanserin. Für sie ist nicht vorstellbar, dass eine Pille die sexuellen Probleme von Frauen lösen soll. Die von Boehringer Ingelheim unterstützte Web-Site www.sexbrainbody.com kritisiert sie ebenfalls. Den Frauen wird hier suggeriert, sie würden ihr sexuelles Glück finden ohne mit Ehemann, Arzt oder sonstigen Personen ihr Problem zu besprechen. Für Tiefer ist die Idee grotesk, wenn der Botenstoffwechsel im Hirn die Balance wiedererlangt habe, sei alles im Lot. Dieser Eindruck aber entsteht. 
Tatsächlich zeigen aktuelle Studien, dass das Sexualverlangen von Frauen vielgestaltig verwickelt und verschlungen ist. Dabei spielen Moralvorstellungen eine große Rolle, die man gewiss nicht mit der Pille ändern kann. Immer noch glauben viele Frauen, wenn sie in die Wechseljahre kommen, an einer Art Sollbruchstelle ihres Daseins angekommen zu sein. Sie hätten quasi das Ende des weiblichen sexuellen Wesens erreicht. Tiefer meint hingegen, dabei öffne sich diesen Frauen eine neue sexuelle Freiheit, denn die Ängste vor ungewollter Schwangerschaft spielen keine Rolle mehr. Marta Meana (University of Nevada) sieht den Schlüssel zum weiblichen Verlangen im Begehren des Mannes zur Frau. 
Eine Frau will beworben, begehrt  und erwählt sein. Sie möchte einen Mann mit möglichst sichtbarem, vielleicht sogar unkontrolliertem Verlangen nach ihr haben. Dabei spiele für guten Sex die emotionale Bindung an den Partner eine untergeordnete Rolle. In einer Studie mit Frauen kristallisierte sich heraus, dass 30 bis 50 %  von ihnen die Vorstellung, zum Sex gezwungen (bedroht und gefesselt) zu werden, für sie erregend sei. Allerdings wird das keine Rechtfertigung für männliche Gewalttäter abgeben. Die Frauen gaben auch an, dass sie durch Sex nicht in Angst versetzt werden wollen. Vor nicht allzu langer Zeit hielt man Frauen gar nicht für einen Orgasmus oder für sexuelle Erfüllung fähig. 
Im 15.Jahrhundert wurde der weibliche Höhepunkt gar als „hysterische Krise“, einem krankhaften Zustand gleich, zugeordnet. Auch Sigmund Freud hat sich mit der Sexualität der Frau beschäftigt und die Folgen ihrer Verdrängung dargelegt. Doch den Orgasmus erwähnte er kaum. Bis an sein Lebensende dachte Freud über die Frage nach, was das Weib eigentlich will und was sie von Sex erwartet. Nach der Emanzipationsbewegung der 60er Jahre und den Sex-Reports von Master &amp; Johnson sowie von Kinsey wurde der weibliche Orgasmus zum Hauptthema. Heute ist es für jeden selbstverständlich, dass auch Frauen einen Orgasmus brauchen. 
Vor allem in der jetzigen Zeit, seit es Viagra gibt und die Männer bis ins hohe Alter vollzugsfähig geworden sind. Warum sollte nur das männliche Geschlecht noch als Greis seinen Spaß am Sex haben und die Frau nicht? Um auch die Genussfähigkeit der Frauen im Alter zu ermöglichen, stellte die Pharma- Industrie ebenfalls Viagra für Frauen her, welches sich aber als wirkungslos erwies. Die durch das Potenzmittel ausgelöste Blutzufuhr-Steigerung wirkt bei Frauen nicht wie angenommen. Vielleicht haben die Psychologen doch recht, die sagen, nachlassende Sexualität bei Frauen hängt nicht mit Können, sondern Wollen zusammen.
 Die komplizierten Zugänge zu ihrer Libido beeinflussen ihre Lust. Sind dagegen beim Mann physiologische Hemmnisse beseitigt, steht einem erneuerten Sexualleben nichts im Wege. Androgene gelten bei Frauen und Männern als luststeigernd, vor allem das Testosteron gehört dazu. Diese Hormone werden im weiblichen Körper in den Eierstöcken und Nebennieren produziert. Sollten diese Organe, aus welchen Gründen auch immer, ausgefallen sein, so könnte tatsächlich eine Unterstützung mit Androgenen helfen. Cornelia Jaursch-Hancke von der Deutschen Klinik für Diagnostik Wiesbaden empfiehlt einen Androgen-Mix in Form von Gelen oder Pflaster auf die Haut zu geben.
 So können die Wirkstoffe allmählich in den Körper abgegeben werden. Mit einer Spritze besteht die Gefahr zu Überdosierung. Außerdem warnt die Wissenschaftlerin davor, die Hormone routinemäßig in den Wechseljahren anzuwenden. Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass alle Frauen ab dem 50. Lebensjahr unter Mangel an Androgen leiden. Erwiesen ist, dass zwar die Östrogene weniger werden, aber Androgene nicht. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktionqprobanden-online.de</author>
			<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie sicher ist Tauchen? - Unfälle mit der Taucherkrankheit</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100820-wie-sicher-ist-tauchen-unfaelle-mit-der-taucherkrankheit.htm</link>
			<description>Wie sicher ist Tauchen? Etwa vierzig Menschen erleben jährlich eine massive Taucherkrankheit.  </description>
			<content:encoded><![CDATA[Etwa vierzig Menschen erleben jährlich eine massive Taucherkrankheit.  Für die Mediziner sind solche Unfälle rätselhaft, zumal sich die Opfer an die Regeln gehalten haben. Aber Fakt ist, dass sich die Risiken beim Tauchen vielleicht verringern, aber nicht ganz ausschließen lassen. Ein Forschungsbericht. 10. August 2010 in Murnau. Vier Sporttaucher nehmen als Probanden an einer Studie teil. Am Staffelsee liegt eine Metallkammer, drei mal fünf Meter groß, in der die vier Probanden sitzen.
 Eine Kommandostimme dringt zu ihnen durch: der letzte Check: Keine Feuerzeuge und Armbanduhren dabei? Keiner erkältet? Die vier Probanden Manuela, Jörn, Michael und Matthew verneinen laut. Sie haben neben Decken, Nasentropfen, Kaugummis auch Bücher neben sich. Leere Urinflaschen haben sie für den Notfall dabei.  Der technische Leiter Andreas Kanstinger wünscht aus dem Druckkammerzentrum „Gute Fahrt“ und es geht los. Von außen wird die schwere Tür von einer Krankenschwester für die nächsten Stunden verriegelt. Kanstinger lässt aus dem nur ein paar Meter entferntem Kontrollraum Luft in die Metallkammer strömen.
 Nachdem die Druckanzeige langsam gestiegen ist und bei 4 bar der Zeiger stehen geblieben ist, wird auch das Rauschen leiser bis es ganz verstummt ist. Kastinger erklärt, dass dieser Überdruck etwa den Druckverhältnissen in 40 m Wassertiefe gleichkommt. In dieser Situation bleiben die 4 Probanden etwa eine Stunde. Diese Studie wird von Holger Schöppenthau und Bernd Winkler von der Murnauer Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik geleitet. Die Wissenschaftler und Mediziner wollen ein neues Tauchprofil testen. Dafür werden die Probanden hohem Luftdruck in der Metallkammer ausgesetzt, die bestimmte Wassertiefen simulieren sollen.
 Danach werden die gängigen Regeln außer Kraft gesetzt. Tauchschülern wurde bisher gelehrt, zuerst  zu einer bestimmten tiefsten Stelle zu tauchen, um danach ganz langsam, mit Pausen versehen, zur Oberfläche des Wassers wieder aufzutauchen. Physiologischen Problemen soll dadurch vorgebeugt werden. Untersagt ist ein sogenanntes Jo-Jo Profil, das heißt ein Auf- und erneutes Abtauchen. Wenn sich ein Taucher längere Zeit im tiefen Wasser aufgehalten hat, wird durch den erhöhten Wasserdruck im Körper sehr viel mehr Stickstoff aus der Atemluft gelöst als an der Wasseroberfläche. Durch zu schnelles Auftauchen kann der überschüssige Stickstoff nicht rechtzeitig entweichen.
 In der Folge perlt das Gas im Blut wie die Kohlensäure in einem Getränk. Derartige Blasen im Venensystem löst beinahe jeder Tauchgang aus, von Tiefe und Dauer abhängig. Meistens werden sie ohne Probleme über die Lunge wieder abgegeben. Sie können aber auch in den arteriellen Blutkreislauf gelangen. Dann wird es gefährlich, wenn die Gasblasen sich zum Beispiel im Gehirn festsetzen, dort den Blutfluss drosseln und zu Schwellungen führen. Das nennen die Mediziner die Dekompressions- oder Taucherkrankheit. Wenn der betroffene Taucher nach ca. 30 Minuten nach seinem Auftauchen ein Kribbeln verspürt, die Gelenke zu schmerzen beginnen und seine Haut sich rötet, wird von einem leichten Fall gesprochen. Treten aber Sehstörungen oder gar Lähmungen auf, droht Lebensgefahr.
 Eine ausgeprägte Taucherkrankheit erleiden in Deutschland nach Angabe der Aqua Med Versicherungsgesellschaft etwa 40 Menschen. Medizinern sind solche Unfälle rätselhaft, denn die Taucher haben sich strikt gemäß den Regeln verhalten. Holger Schöppenthau sieht die Ursache in den Gasblasen.  Daher wird in der Murnauer Studie versucht, das Tauchprofil zu verbessern. Das Risiko ist geringer, je weniger Gasblasen im venösen Blut vorhanden sind. Jetzt informiert Andreas Kanstinger über Mikrofon seine Probanden in der Metallkapsel darüber, dass es nun auf 18 m hoch gehe. Nach dem Öffnen der Ventile strömt Luft aus der Kammer. 
Wenn dann 9 m erreicht sind, werden die 4 Probanden zunächst fünf Meter in die Tiefe gelassen, ehe es wieder nach oben geht. Ein Jo-Jo Profil wird so provoziert. Solch ein Tauchvorgang hatte bei Versuchen mit Tieren keineswegs jedes Mal eine verstärkte Blasenbildung im Blut ausgelöst. An der Universität in Trondheim führten WissenschaftlerVersuche mit Schweinen durch. Mittels Druckkamer ließen sie die Schweine auf unterschiedliche Weise auf- und wieder abtauchen. Das Ergebnis war verblüffend, denn es stellte sich heraus, dass sich beim Jo-Jo-Profil weniger Gasblasen im Blut bildeten als beim konventionellen Aufstieg.
 Nun wollen Schöppenthau und sein Team in ihrer Studie herausfinden, ob das auch für Menschen zutreffen könnte. Im Abstand von ein paar Wochen probieren in der Murnauer Druckkammer insgesamt 30 Taucher zwei Profile aus. Schöppenthau glaubt an physikalische Gesetze, wonach das neue Profil sicherer sein sollte. Stellt man sich vor, dass sich bei dem auftauchenden Taucher eine Blase im Blut bildet, dann wird diese beim Abtauchen durch den steigenden Druck wieder zusammengepresst. Vielleicht diffundiert auch mehr Stickstoff aus der Gasblase, der sich dann im Blut löst. Dadurch schrumpft die Blase und kann im Körper weniger Unheil anrichten. Inzwischen sind die vier Probanden in neun Meter Tiefe angekommen und es geht wieder bis auf 14 Meter in die Tiefe. Kanstinger fragt bei ihnen nach, was die Tauchcomputer angeben.
Von den Geräten erfahren die Beteiligten, in welcher Wassertiefe wie lange der Taucher eine Pause einhalten muss. Das ist notwendig, um nicht die Taucherkrankheit zu bekommen. Manuela gibt laut die Information vom Display bekannt: auftauchen und nochmals auftauchen… Kanstinger lacht darüber. Von den Herstellern der Geräte sind konventionelle Profile programmiert worden und dementsprechend reagiert das Gerät. Die Probanden sinken noch zweimal fünf Meter während des Auftauchens ab. Der Computer kommt offensichtlich durcheinander und schaltet ab. Ein Zusammenschluss von Tauchern, das „ Diver Alert Network“, forscht ebenfalls an Profilen, die möglichst sicher sind.
 Vor einigen Jahren fand das Netzwerk heraus, dass ein zusätzlicher Stopp auf der Hälfte der Tauchtiefe das Risiko, an der Taucherkrankheit zu erkranken, auf ein Viertel senken kann. Bisher wird dieser Tiefenstopp allerdings  nur von einigen wenigen Tauchcomputern berücksichtigt. Fazit: Tauchen ist niemals ganz sicher Die Druckkammerfahrt mit den vier Probanden Matthew, Manuela, Michael und Jörn dauerte drei Stunden. Nun sind sie wieder bei null Bar Überdruck an der Wasseroberfläche angekommen. Nachdem die schwere Kammertür geöffnet war, fragt Andreas Kanstinger seine Probanden, wer zuerst zum Ultraschall oder zuerst zur Toilette möchte.
 Als Erster läßt sich Jörn in der Kardiologie untersuchen. Hier wird sein Herz mit Ultraschall im Dopplerverfahren abgebildet und Thomas Ludwig sieht die Anzahl der gebildeten Gasblasen. Die Messsignale werden vom Gerät auch akustisch umgewandelt. Man hört ein lautes Pochen, als der Ultraschallkopf Jörns rechte Herzkammer findet. Ludwig sagt beruhigend, dass das ein ganz normales Geräusch sei. Kurz darauf hört man ein lautes Schmatzen, das von einer typischen Blase ausgelöst wurde. Es zeigen sich insgesamt im Blut aber nur wenige Gasblasen. Ludwig weist jedoch darauf hin, dass sich die maximale Anzahl erst Stunden später nach dem Tauchgang zeigt. 
Nun werden die Probanden in der Klinik von Murnau drei Stunden lang im Intervall von 30 Minuten untersucht. Der Kardiologe Ludwig stellt bei Michael auf dem Monitor relativ viele Gasbläschen fest. Nach einer Stunde hat die Anzahl wieder abgenommen. Guten Gewissens können alle vier Probanden nach Hause entlassen werden. Nun steht noch die Auswertung der Daten an. Erst in ein paar Wochen wird sich der Ausgang der Versuche zeigen. Bis dahin und wahrscheinlich auch danach heißt es weiterhin, dass es kein sicheres Tauchen gibt, sondern nur ein wenig gefährlicheres Tauchen. Dies brachte beim jüngsten Tauchsymposium in Bonn Claus-Martin-Muth (Universitätsklinikum Ulm), Tauchmediziner nochmals in Erinnerung.   ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@frei-simser.de</author>
			<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ist die Wiedergeburt ein Tabu für Christen? - Die Kraft der Hypnose</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100818-ist-die-wiedergeburt-ein-tabu-fuer-christen-die-kraft-der-hypnose.htm</link>
			<description>Ist die Wiedergeburt ein Tabu für Christen? Mit Hypnose wurden erstaunliche Experimente gemacht.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Psychologe Thorwald Dethlefsen traf sich im Sommer 1968 in seiner Wohnung in München mit einigen Bekannten. Er wollte mit ihnen einen angenehmen Abend verbringen. Um seine Gäste gut zu unterhalten, steuerte er einige Psycho- und Hypnoseexperimente bei. Mit einem Technik-Studenten, der damals 25 Jahre alt war, unternahm er eine Rückkehr in vergangene Lebensalter, eine sogenannte „age regression“. Dabei hypnotisierte er den Studenten und schleuste in durch vergangene Etappen seines Lebens bis zurück zu seiner Geburt.
 Dabei kam ihm die Idee, den Hypnotisierten bis in die Zeit vor seiner Zeugung zurückzuversetzen. Daraufhin berichtete der Student schwer atmend den aufmerksamen Anwesenden, dass er im Jahr 1870 den Deutsch-Französischen Krieg als Augenzeuge erlebt habe. Er habe Guy Lafarge geheißen, sei mit 18 Jahren Gemüsehändler gewesen und habe in Wissembourg/Frankreich gewohnt Für Thorwald Dethlefsen war diese Berichterstattung wie ein Schock. Für ihn als einem der westlichen Vordenker der Reinkarnation stand nunmehr fest: solch detaillierte Auskünfte hypnotisierter Menschen über ihr früheres Leben können keine eigenen Phantasien sein. 
Sie sind Hinweise auf die eigene Reinkarnation. Allerdings eröffne sich diese Erkenntnis nur aufgeschlossenen und reifen Menschen. Die anderen Menschen verharren in ihrem „unbewussten Abwehrmechanismus“. Diesen Leuten ihre Lebenslüge mit Gewalt zu entlocken, wäre nicht zu verantworten. Ist es Selbstbetrug, wenn es Zweifel daran gibt, dass eine Person oder ein Tier in unserem Körper steckt, welches früher einmal gelebt hat? 
<b>Taufe und Wiedergeburt </b>
Etwa 6% der deutschen Bevölkerung ist überzeugt, dass sie als ein anderer Mensch nach ihrem Tod wiedergeboren werden (März 2002 chrismon-Umfrage). In der christlichen Lehre scheiterten alle Versuche, die Theorie der Wiedergeburt heimisch zu machen. Die Bibel und die Kirche versteht unter Wiedergeburt die Taufe, die alle Sünden abwäscht und ein radikal neues Leben schafft. (Titusbrief 3,5). Diese „Wiedergeburt hat nichts zu tun mit der Seelenwanderung durch verschiedene Körper. In den Religionen Buddhismus, Hinduismus und Jainismus wird die „Wiedergeburt“ als Seelenwanderschaft durch menschliche und tierische Körper angesehen.
Aber es gibt auch bei diesen Religionen keine einheitliche Reinkarnationslehre. Als ausgesprochen negativ gilt für Buddhisten und Hindus die Reinkarnation, anders denken die westlichen Esoteriker. Die Ersteren sehen es als Quälerei an, den Zustand der Seele zu erreichen, bei dem sie die leidvollen Bindungen an das Leben vergessen können. Wir wissen, dass keine Freude ewig dauert, es kein beständiges Glück gibt. In der Reinkarnation verstehen viele Esoteriker die Chance, sich zu vervollkommnen, sich zu einem höheren Wesen zu entwickeln. Zur Ergänzung, auch von jeder göttlichen Gnade unabhängig. Schon mal gelebt als Nebel, Halbedelstein oder Lava?
 Auch Tiere melden in spiritistischen Sitzungen an, ein Mensch werden zu wollen. Ein früheres Leben als Hofhund gehabt zu haben, meldeten andere an. Dubios klingen solche Auskünfte von Menschen, die angeben, früher nacheinander Lava, Nebel, Halbedelstein oder gar eine Flechte gewesen zu sein. Für Christen ist das unglaubhaft. Bei ernsthafter Betrachtung ist in der Bibel kein Hinweis auf eine Wiedergeburt zu finden. Der Mensch hat seine Existenz nach dem christlichen Schöpfungsglauben allein Gott zu verdanken. Mit ihren Lasten, die sie selbst verursacht haben, schlagen sich die „Wiedergeborenen“ ein weiteres Leben lang herum. Sie müssen sich irgendwie selbst erlösen.
 In dieser Spur lehnen die Buddhisten konsequent den Schöpfungsglauben der Christen ab. Die Anthroposophen unterscheiden bezeichnenderweise zwischen der Person und der Persönlichkeit (der wiederkehrenden) des Menschen. Die Christen dagegen sehen das Individuum  als einmaliges Ebenbild Gottes. Ob den Christen das Leben leichter fallen würde, hätten sie mehr als nur eines? Diese Perspektive:  neues Leben – neues Glück lässt sich mit Christen nicht vereinbaren. In der Bibel steht die Antwort: es gibt nur ein einziges Leben, ein einzigartiges. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Studie über das Thema Altern - Studienteilnehmer werden gesucht!</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100816-neue-studie-ueber-das-thema-altern-studienteilnehmer-werden-gesucht.htm</link>
			<description>Für die neue europaweite Altersstudie werden noch Studienteilnehmer gesucht.Sie sollten zwischen 35...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Für die neue europaweite Altersstudie werden noch Testpersonen gesucht.  Die Oberbürgermeisterin von Kirchheim, Angelika Matt-Heidecker, hat sich entschlossen, an der umfangreichen, wissenschaftlichen Studie, die das Thema des Alterns beinhaltet, teilzunehmen. Auf ihrem Schreibtisch sind statt Kugelschreiber Röhrchen zu Blutentnahme zu sehen. Fragebögen wollen beantwortet werden, Sitzungsvorlagen stehen hintenan, in der Mitte des Tisches thront ein Kraftmessgerät. 
Für die Oberbürgermeisterin ist die Auseinandersetzung mit dem Altern deshalb wichtig, weil sie aus den daraus gewonnenen Erkenntnissen für ihre Stadt die richtigen politischen Schlüsse ziehen kann. Einen kleinen Mosaikstein zu dieser europaweiten Studie steuern Dr. Jürgen Bernhardt und Anne Schulz aus Esslingen von der Firma BioTeSys dazu bei. Bernhardt merkt an, dass die Testpersonen keinen großen Zeitaufwand aufbringen müssten und die Studie absolut schmerzfrei ablaufe.
 Ein sehr wichtiger Aspekt sei auch, dass die Anonymität aller gewonnenen Daten absolut gewährleistet ist. In 17 Ländern werden die Daten des Alters fachkundig erhoben. Eines davon ist Deutschland. Hier ist die Skepsis, zum gläsernen Menschen zu werden, groß. Das haben beim internationalen Austausch Schulz und Bernhardt mit ihren Fachkollegen festgestellt. Anne Schulz betont den Charakter der Studie, nur für die Wissenschaft sind die gewonnenen Daten bestimmt und dort bleiben sie auch.  Es freut Matt-Heidecker, dass sie durch ihre Teilnahme wesentliche Erkenntnisse beisteuern kann.
Sie erläutert, dass man aus dem Resultat Schlussfolgerungen ziehen kann, inwieweit sich die Politik auf eine alternde Gesellschaft einstellen könne. Traditionell ist im Kirchheimer Gemeinderat die Auseinandersetzung mit dem Alter ein wichtiges Thema. So war es für die Bürgermeisterin eine klare Sache, sich als Probandin zur Verfügung zu stellen. Wie schon gesagt, weitere werden noch gesucht. Europaweit sollen etwa 4000 Testpersonen an der Studie teilnehmen. Der repräsentative Kreis Esslingen in Deutschland will 400 Testpersonen gewinnen, 300 haben sich bereits gemeldet, sagt Anne Schulz.
 Alle Testpersonen müssen sich zu einem Blutentnahme-Termin bereit halten, der maximal eine halbe Stunde dauert. Das Blut, insgesamt 60 Milliliter, wird auf verschiedene Parameter untersucht, ebenso Mundschleimhaut und der Urin. Fragebögen werden verteilt, die über Bildung und Lebenslauf Auskunft geben sollen. Bei einem Treffen werden die kognitiven Fähigkeiten getestet, wie etwa Gedächtnisleistungen. Hier geht es nicht darum, gut abzuschneiden. Anne Schulz hat bemerkt, dass die meisten Menschen Bestleistungen vorzeigen wollen. 
Sie tun so, als dürften sie nicht altern. Viele gehen in ihrem Leben auf die Jagd nach Rekorden. Die Studie dient aber dazu, ein Bewußtsein für gesundes Altern zu schaffen. Angelika Matt-Heidecker (56 Jahre) sagt, dass man akzeptieren müsse, dass im Alter manches anders läuft. Der etwas jüngere Dr.Jürgen Bernhardt ergänzt dazu, dass  die Erfahrung, die man im Alter hat, vieles ausgleichen kann. Übereinstimmend stellen sie fest, je älter jemand ist, desto sicherer wird er in vielen Situationen. 
Die aktuelle Studie soll nun klären, ob diese Erkenntnis alle so sehen und ob dieses Gefühl kippen kann. In der Uni Konstanz laufen die Ergebnisse zusammen. Warum ein Mensch langsam oder schnell altert, soll nach Abschluss der Studie Aufklärung bringen. Es werden 2013 neue Erkenntnisse dazu erwartet. Aus ihnen sollen Schlussfolgerungen zum gesunden Altern gezogen werden. Teilnehmer der Studie sollten zwischen 35 und 74 Jahre sein. 
Melden können Sie sich bei Anne Schulz, 
<b>Telefonnummer:</b> 0711/31 05 71 52 oder
<b>e</b><b>-Mail:&nbsp;</b> &nbsp;<link a.schulz@biotesys.de - mail "Anne Schulz">a.schulz@biotesys.de</link>. 
]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schutzimpfung gegen Grippe und Schweinegrippe in einer Spritze</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100814-schutzimpfung-gegen-grippe-und-schweinegrippe-in-einer-spritze.htm</link>
			<description>Schutzimpfung gegen Grippe und Schweinegrippe in einer Spritze, Panscherei der Pharmaindustrie?</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die sogenannte Schweinegrippe ging vor fast einem Jahr drohend um die Welt. Aus Mönchengladbach wurden 579 Fälle gemeldet (Stand vom 28.12.2009). Nach Aussage der Stadt lag die Dunkelziffer aber höher. Von den vom Gesundheitsamt angeforderten 20 000 Impfdosen wurden alle verbraucht. Es wurden nur die tatsächlich benötigten Dosen bestellt. Gegen die normale alljährlich auftretende Grippe kommt das Serum im September auf den Markt. 
Stadtsprecher Walter Schröders erklärt, dass in dem neuen Serum auch ein Wirkstoff enthalten ist, der zugleich gegen Schweinegrippe schützt. So reicht eine Spritze zum Schutz vor beiden Grippetypen. Mönchengladbach hatte im vergangenen Jahr keine Impfdosen übrig. Es wurde von der Stadt nur so viel Serum angefordert, wie von den Menschen gewünscht wurden, denn der Wirkstoff ist teuer und nur ca. 18 Monate haltbar.
Dennoch war die Stadt gut gerüstet. Vom Land NRW wurden im vorigen Jahr 7,5 Millionen Impfdosen bestellt, der größte Teil wurde nicht benötigt. Schröders sagte weiter, dass jederzeit bei Bedarf Impfstoff zur Verfügung gestanden habe. Wie viele Impfdosen benötigt wurden, zeigten die Anmeldezahlen an. So sei man für die nächste Grippewelle bereits gut vorbereitet. Im vorigen Jahr war eine Anmeldung beim Arzt oder Gesundheitsamt nötig, wenn man sich gegen Schweinegrippe impfen lassen wollte, damit der Wirkstoff besorgt werden konnte. In der kommenden Saison in diesem Herbst ist dies nicht mehr erforderlich.  ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Rot für attraktive Männer, Tests mit Probandinnen</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100812-rot-fuer-attraktive-maenner-tests-mit-probandinnen.htm</link>
			<description>Stark angezogen fühlten sich Probandinnen von den Männern, die etwas in Rot trugen, ein T-Shirt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein internationales Forscherteam hat untersucht, was Farben bewirken können.  In einem psychologischen Test haben sie herausgefunden, dass Männer in der Farbe Rot für die Damenwelt am ansprechendsten wirken. Also, liebe partnersuchende Männer – tragt eure Kleidung in Rot! Stark angezogen fühlten sich Probandinnen von den Männern, die etwas in Rot trugen, ein T-Shirt oder ähnliches. Es reichte sogar aus, wenn ein Foto des Herrn im roten Bilderrahmen steckte. Andere Farben wurden nicht weiter beachtet.
 Der Studienleiter Andrew Elliot /University of Rochester stellt fest, dass Frauen offensichtlich Männer in Rot mit einem höheren Status verbinden. Sie wären eher imstande, Karriere zu machen und gut zu verdienen. Das ist für Frauen attraktiv und interessant. Ihre Studienergebnisse haben die Forscher in dem Fachmagazin „Journal of Experimental Psychology“, Bd. 139, Nr.3, S. 399 veröffentlicht. Insgesamt 288 Probandinnen aus verschiedenen Ländern (England, USA, China, Deutschland) nahmen an der Studie teil.
 In einem Experiment sollten die Probandinnen die Attraktivität der Männer beurteilen. Sie sollten aus zahlreichen Fotos von durchschnittlich normal aussehenden Herren mit farblich unterschiedlicher Kleidung oder rot umrahmter Fotos  die für sie am attraktivsten Herren auswählen. Die Auswertung zeigte, dass die mit Rot gekleideten oder rot eingerahmten Männer den Vorzug hatten. Offensichtlich besteht bei diesem Effekt ein sexueller Zusammenhang. Denn bei 25 männlichen Probanden, die vor der gleichen Frage standen, wurde von den Wissenschaftlern kein Vorzug für die Farbe Rot festgestellt. Die Psychologen wollten von den Probandinnen in weiteren Tests mit konkreteren Fragen folgendes wissen: 
<b>-	Haben Sie Interesse an einem näheren Kennenlernen Ihres Kandidaten? </b>
<b>-	Haben Sie Lust, ihn zu küssen?</b>
<b>-	Können Sie die soziale Stellung Ihres Kandidaten einschätzen? </b>
<b>-	Ist er ehrlich und aufrichtig?</b>
Auch hier wurde bei der Auswertung offenbar, dass diejenigen Herren in roter Kleidung bei der Attraktivität oder dem Status erneut besser abschnitten. Keinen Vorteil brachte die Farbe Rot bei sonstigen Fragen nach Charaktereigenschaften. Vermutlich liegen die Gründe dafür in einem biologischen oder auch gesellschaftlichen Phänomen. So gibt es im Tierreich Männchen verschiedener Arten, die auffällig rote Flecken auf der Brust haben. Je leuchtender und auffälliger sie sind, desto erfolgreicher sind sie bei der Partnerinnensuche. Und beim Menschen? Hier gilt Rot als die Farbe der Mächtigen und Reichen. Jeder kennt den roten Königsmantel oder den roten Teppich. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lässt sich fehlender Schlaf nachholen? (chronischer Schlafmangel)</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100810-laesst-sich-fehlender-schlaf-nachholen-chronischer-schlafmangel.htm</link>
			<description>Wissenschaftler unter Leitung von David Dinges /University of Pennsylvania in Philadelphia...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gesundheitliche Probleme treten schnell bei Schlafmangel auf. Sporadische Langschläfer können trotzdem ihrem Körper Gutes tun, haben Forscher herausgefunden. Selbst eine einzige Nacht mit ausreichendem Schlaf zeigt eine überraschend gute Wirkung. Philadelphia. – Die Forscher stimmen überein, dass zu wenig Schlaf krank machen kann. Chronischer Schlafmangel begünstigt Krankheiten wie Diabetes, Herzerkrankungen, Übergewicht etc. Sehr wichtig ist regelmäßiger und ausreichender Schlaf auch für das Immunsystem. 
Wissenschaftler unter Leitung von David Dinges /University of Pennsylvania in Philadelphia starteten eine Studie zum Thema „chronischer Schlafmangel“.  Sie kamen zu dem Ergebnis, dass sich dessen Folgen schnell, zumindest aber teilweise durch eine geruhsame, lange Nachtruhe wieder ausgleichen lassen. Allerdings ist für komplett aufgeladene „Akkus“ eine Nacht mit ausgedehntem Schlaf nicht ausreichend, sondern es sind mehrere vonnöten. Schlaf  zwischen sieben und neun Stunden benötigt die Mehrheit der erwachsenen Menschen pro Nacht. Er ist für die körperliche und geistige Regeneration nötig. Zum Beispiel verarbeitet das Gehirn im Schlaf die Eindrücke und das Gelernte vom Tag, überflüssige Verknüpfungen der Nerven werden abgebaut, neue Synapsen indirekt gefestigt.
 Auch, so erklären die Schlafforscher, werden im Schlaf die neuen Informationen vom Zwischenspeicher ins Langzeitgedächtnis transferiert.   Bei Schichtarbeitern baut sich bereits nach wenigen Wochen ein erhebliches Schlafdefizit auf. Dies wurde bereits vor einigen Jahren von den Wissenschaftlern um David Dinges in ihrer Studie belegt. Schlafmangel führt zu Unkonzentriertheit und verringerter Aufmerksamkeit. Die Studie wurde im Fachmagazin „Sleep“ veröffentlicht. An ihr nahmen 159 Probanden teil. Die Studie sah vor, dass die Probanden zeitweise auf Schlaf verzichten mussten.
 In den ersten zwei Nächten waren noch 10 Stunden Schlaf vorgesehen, der in den folgenden fünf Tagen bis auf vier Stunden reduziert wurde. Die Wissenschaftler beobachteten bei den schlafenden Probanden die verschiedenen Schlafphasen  und bewerteten gleichzeitig den REM-Schlaf (durch schnelle Augenbewegungen zu erkennen). Anschließend folgte der Erholungsschlaf. Hierfür bildeten die Probanden sechs Gruppen, die unterschiedlich lange – zwischen null und zehn Stunden – schlafen durften. Nun sollten die Probanden am Tag verschiedene Verhaltenstests und neurologische Untersuchungen bewältigen. Die Wissenschaftler brauchten Informationen zur Konzentrationsfähigkeit, Reaktionszeit und Müdigkeitslevel. Erwartungsgemäß waren alle Werte nach einem Mini-Schlaf schlecht, sie verbesserten sich aber mit längerem Schlaf.
 Nur diejenigen Probanden, welche zehn Stunden geschlafen hatten, kamen auf ihre Ausgangswerte zurück. Dinges stellte fest, dass nach einer Phase chronischen Schlafmangels jede zusätzliche Stunde Schlaf die Munterkeit zurück gewinnen kann. Die Studie zeigt auf, wie unverzichtbar Erholungsschlaf für Menschen ist, die von Beruf wegen oder  aufgrund ihrer Lebensweise mit Mangel an Schlaf zu leiden haben. Die Wissenschaftler erklären weiter, dass neben der Länge des Schlafes für die vollständige Erholung auch die diversen Schlafphasen und die Schlafintensität mitverantwortlich sind. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Jenaer Forscher wollen ohne Tierversuche für Kosmetika auskommen</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100808-jenaer-forscher-wollen-ohne-tierversuche-fuer-kosmetika-auskommen.htm</link>
			<description>Forscher der Jenaer Fachhochschule wollen mit einem neuen Analysegerät Kosmetikwirkstoffe testen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Forscher der Jenaer Fachhochschule wollen mit einem neuen Analysegerät Kosmetikwirkstoffe testen und somit ganz auf Tierversuche verzichten. Der Professor für Medizintechnik Karl-Heinz Feller gab bekannt, dass mit diesem Gerät an menschlichen Hautzellen die Verträglichkeit von pflanzlichen Wirkstoffen getestet werden könne. An dem drei Jahre währenden Forschungsprojekt beteiligten sich auch die Universität in Regensburg und sechs Firmen der Medizintechnik aus Thüringen.
Mit dem neuen Analysegerät sind schnellere Ergebnisse und ohne Tierversuche möglich. Feller erklärte, dass in dem Gerät eine minimale Dosis von Pflanzenextrakten mit menschlichen Hautzellen gemischt wird.  Ob die Substanzen vom Menschen vertragen werden, lasse sich an der Färbung eines bestimmten Proteins erkennen.Außerdem ist das neue Verfahren preiswerter und schneller. Innerhalb von 2-3 Tagen würden die Testresultate vorliegen. Die Forscher machen  auf einen wachsenden Bedarf für Tests von Pflanzenextrakten aufmerksam. Naturkosmetik ist auf dem Markt sehr gefragt. Allergien, die etwa tropische Pflanzen durch diverse Wirkstoffe auslösen könnten, sind allerdings bisher wenig erforscht.
 Seit 1998 sind in Deutschland Tierversuche, die zur Herstellung von Kosmetika dienen sollen, verboten. 2004 schloss sich die EU an. Im vergangenen Jahr wurde das Verbot erweitert, auch Versuche mit einzelnen Inhaltsstoffen sind nicht mehr erlaubt. Desweiteren dürfen keine Kosmetika aus Nicht-EU-Ländern eingeführt werden, die auf Tierversuchen beruhen. Jedoch wird, laut Feller, das Verbot häufig umgangen: „Statt zu versuchen, Tierversuche zu ersetzen, wird momentan lieber mit Ausnahmegenehmigungen gearbeitet.“ 1,2 Millionen Euro stehen für das Forschungsprojekt bis Frühjahr 2013 zur Verfügung. 350.000 Euro stammen nach früheren Angaben der Fachhochschule davon vom Bundeswirtschaftsministerium. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Symptome und Diagnose von trockenen Augen</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100806-symptome-und-diagnose-von-trockenen-augen.htm</link>
			<description>Das sogenannte trockene Auge ist eines der häufigsten Augenbeschwerden. Bei fast einem Fünftel der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das sogenannte trockene Auge ist eines der häufigsten Augenbeschwerden. Bei fast einem Fünftel der Patienten, die einen Augenarzt aufsuchen, wird diese Diagnose gestellt. Die Symptome zeigen sich im Jucken und Brennen der Augen, eine entscheidende Rolle könnten dabei Umweltfaktoren sein. Das Krankheitsbild zeigt sich in gestörter Tränenproduktion bzw. es funktioniert die Verteilung der Tränen nicht richtig, weil die Tränenflüssigkeit nicht ausreichend vorhanden ist: Es kommt zum trockenen Auge.
 Die Ursachen für diese Krankheit können sehr vielfältig sein, zum Beispiel Zugluft, fortgeschrittenes Alter des Menschen oder diverse Umweltfaktoren wie Rauch, trockene oder kalte Luft von Klimaanlagen sowie Stress oder langes Arbeiten am Computer. All das kann die Augen reizen. Beim trockenen, aber auch gereizten Auge sind sich die Symptome sehr ähnlich. Beim gereizten Auge sind die Beschwerden fast immer akut und treten kurzfristig auf, während beim trockenen Auge sich die Beschwerden über längere Zeit hinziehen und schon chronisch sein können. Die Symptome äußern sich beim trockenen Auge in Juckreiz und Brennen sowie einem Fremdkörpergefühl im Auge. 
Beim Blinzeln spürt man ein „Kratzen“, die Augen tränen. Behandlung und Vorbeugung Betroffene, bei denen die Diagnose gestellt worden ist, sollten folgendes versuchen: alle Faktoren zu vermeiden, die zum trockenen Auge führen könnten. Dazu gehört das Rauchen, auch im Büro, und möglichst wenig oder ganz verzichten sollte man auf Klimaanlagen. Träger von Kontaktlinsen sollten diese peinlich sauber halten und regelmäßig auswechseln. Günstig wirkt sich Augenblinzeln aus oder die Augen für wenige Sekunden ab und zu ganz schließen. Mit einer Tränenersatzflüssigkeit in Form von Augentropfen können trockene Augen gut behandelt werden. Die gestörte Produktion der Tränen und die Benetzung der Netzhaut werden verbessert. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hirnforscher sagen: Wir alle brauchen eine kreative Pause</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100804-hirnforscher-sagen-wir-alle-brauchen-eine-kreative-pause.htm</link>
			<description>Psychologen und Hirnforscher wissen es längst: Unser Hirn ist sogar beim Nichtstun aktiv und  ist...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Psychologen und Hirnforscher wissen es längst: Unser Hirn ist sogar beim Nichtstun aktiv und  ist dadurch noch produktiver. Eine wichtige Voraussetzung für Produktivität und Kreativität ist tatsächlich der Müßiggang. Andererseits riskiert derjenige den geistigen Verfall, der den Müßiggang übertreibt. Ein gestecktes Ziel erfordert einen Plan. In vier Stunden sollen 42 Kilometer geschafft werden. Für Marathon-Läufer gibt es dafür genug Anleitungen.
 So sieht der Plan vor dem Lauf meistens folgendermaßen aus: 12 km am Dienstag im Tempo-Dauerlauf; 12 km am Donnerstag Dauerlauf langsam; 20 km am Samstag Dauerlauf im sehr langsamen Tempo; 10 km am Sonntag im mittleren Dauerlauf. Der Trainingsplan sieht Montag, Mittwoch, Freitag als Ruhetage vor. Sportlern ist das Prinzip der Regeneration längst bekannt und es funktioniert. Psychologen erklären übereinstimmend, dass durch die Erholung dem Körper die notwendige Zeit gegeben wird, sich den steigenden Anstrengungen anzupassen. Er wird einfach besser, kann seinen Energiespeicher wieder auffüllen und Muskelmasse aufbauen. Auch um unsere geistige Leistungsfähigkeit ist es ähnlich bestellt. Die klassischen Ruhetage einer vollen Arbeitswoche sind Sonnabend und Sonntag.
 Aber weil die Leistungsgesellschaft in der heutigen Zeit immer mehr in Hektik verfällt, die die Grenzen zwischen privat und beruflich  zunehmend verschwimmen lässt, leiden darunter auch die schöpferischen Phasen zu einer geistigen Regeneration. Doch sie ist für unsere schöpferische Kraft des Denkens unbedingt notwendig. Kreativität gibt es nicht auf Bestellung und es helfen auch keine Zaubertricks. Ernst Pöppel, Kreativitätsforscher und Chef des Instituts für Medizinische Psychologie (IMP) in München ist der Meinung, man könne „lediglich Bedingungen schaffen, um seine eigene Kreativität zu fördern“.  Er glaubt an einen „Kreativitätsstau“ in unserer heutigen Gesellschaft. Dieser könne geradezu explodieren, wenn täglich eine Stunde die Büros in allen Institutionen aus dem Kommunikationszwang aussteigen würden. So wie sich die Physis während der Ruhephasen umwälzt, sich Stoffwechsel, Herz und Kreislauf den neuen Aufgaben anpassen, genau solche Bedingungen fördern auch die Kreativität. 
Diese braucht Ruhe und Besinnung und nicht Hast und Geschäftigkeit. Es ist bekannt, dass unser Gehirn im Schlaf tagsüber Gelerntes verarbeitet.  In zahlreichen Studien konnte nachgewiesen werden, dass sich so manche Probleme nachts lösen lassen, auf die man am Tag einfach nicht gekommen ist. Schlafforscher erklären, dass während des Schlafens überflüssige Nervenverknüpfungen abgebaut werden. Indirekt werden neue Synapsen gefestigt und vom Zwischenspeicher gelangen die frischen Informationen ins Langzeitgedächtnis. Bewusst erlebte Pausen sind aber mindestens genau so wichtig. Der deutsche Kulturwissenschaftler Wolfgang Schneider veröffentliche „Die Enzyklopädie der Faulheit“. Darin sind unter anderen so bedeutende Persönlichkeiten enthalten wie Brecht, Churchill oder Einstein. Für sie alle war  eine wesentliche Voraussetzung ihrer Kreativität die Entschleunigung, Müßiggang und sogar Faulheit. Dies kam auch ihrer physischen Gesundheit zugute. Faulheit sei produktiv, vorausgesetzt, sie wird nicht als dumpfe Untätigkeit verstanden. Das Innehalten der Dichter und Denker ist schon seit der Antike ein schöpferischer Quell der Inspiration. 
Das Nichtstun ist aus Sicht der Hirnforscher keinesfalls eine Phase nervlicher Inaktivität. Beobachtungen verschiedener Neurowissenschaftler führten zu einem sog. “Leerlauf-Modus“ im Gehirn. Der Sauerstoff- und Energieverbrauch im Hirn wird mit Hilfe der Magnetresonanztomografie gemessen. Von Probanden wurde verlangt, möglichst an nichts Bestimmtes weiter zu denken und nichts zu tun.  Dabei wurde eine besonders hohe Aktivität eines bestimmten Netzwerkes von Regionen im Hirn festgestellt. Der Leerlauf-Modus wird von Experten „Default Mode“ benannt. Hirnforscher vermuten, dass beim „Default Mode“ ähnlich wie beim Schlafen das Gehirn derart aktiv sei, gerade Erlebtes und Erlerntes zu vertiefen und entsprechend die Synapsen neu zu ordnen.  Die Frage stellt sich, ob es ein zu viel des Müßiggangs gibt, ob Faulsein, Nichtstun und Innehalten  etwa schädlich sein könnten?  In der heutigen Gesellschaft ist auch das ein Dauerbrenner-Thema, denn immer mehr psychisch Kranke bzw. Bum-out Geplagte bringt die sogenannte Work-around-the-clock-Generation hervor. 
Hier wird durch viel Stress und wenig Erholung die geistige Leistungsfähigkeit zum Erliegen gebracht. Andererseits wird eine schleichende Verdummung derjenigen Menschen befürchtet, deren Hauptbeschäftigung im Dauerfernsehen besteht und die nichts arbeiten, weil sie keine Arbeit haben oder aber nicht haben wollen. Diese Menschen gelten als einfallslos und unproduktiv, da sie nur vor dem Computer oder Fernseher sitzen und auch sonst keine Hobbys haben. Derartige Thesen werden von der Hirnforschung vergangener Jahre in ihren Ergebnissen untermauert. Eine Studie zeigte bereits Ende der neunziger Jahre, dass das Risiko für Alzheimer-Erkrankungen bei älteren Probanden mit mehr Bildungsjahren deutlich geringer war als bei solchen mit kürzeren Ausbildungszeiten. Diese Studie wurde von Forschern  vom Luke´s Medical Center, Chicago veröffentlicht. Darin wird davon ausgegangen, dass sich in einem ständig geforderten Hirn  die Anzahl neuronaler Verknüpfung erhöht.
 Das bewirkt die längere Aufrechterhaltung der kognitiven Reserven unseres Gehirns. 2003 wurde von einem Forscherteam des Rush University Medical Center, Chicago, 130 Gehirne untersucht. Diese wurden für Forschungszwecke von katholischen Nonnen und Priestern nach ihrem Tod gespendet. Die Neurowissenschaftler fanden zwar keinen Zusammenhang zwischen dem Bildungsniveau der Spender und den Proteinablagerungen, der gefährlichen Plaques, die in Verdacht stehen, Alzheimer auszulösen. Die Wissenschaftler hatten allerdings die Probanden jahrelang begleitet und ständig ihre geistige Leistungsfähigkeit getestet. Auch hier zeigte sich, dass bei höherem Bildungsgrad die Probanden länger geistig fit blieben. Die Alzheimer-Erkrankung brach bei denjenigen mit höherer Bildung erst nach einer ungefähr fünffachen gebildeten Plaques-Menge im Hirn aus gegenüber weniger gebildeteten. Robert Wilson, damaliger Studienleiter schlussfolgerte, dass offensichtlich geistige Aktivität dem Gehirn hilft, dass Ausbilden von Plaques besser zu tolerieren.
 In diesem Jahr wurde diese Annahme in einer britisch-finnischen Studie bestätigt. In der Fachzeitschrift „Brain“ wurde eine Analyse von Carol Brayne, Cambridge University und seinem Team veröffentlicht. Bei der Analyse von 872 Gehirnen Verstorbener konnte belegt werden, dass jedes zusätzliche Ausbildungsjahr das Risiko von Alzheimer-Erkrankung um 11% senken kann. Die bessere Bildung habe zwar keinen Einfluss auf schädliche Hirnveränderungen, aber gebildetere Menschen könnten die Effekte besser ausgleichen, stellten die Wissenschaftler fest. Epidemiologische Studien beweisen, dass bei Menschen, die sich weder körperlich noch geistig betätigen und nur vor Fernseher oder Computer sitzen, das Risiko,  an Alzheimer zu erkranken,  höher ist. In seiner Freizeit sollte man Sport treiben, ein Instrument spielen, Bücher lesen, Fremdsprachen lernen oder sein Hobby pflegen. Auf keinen Fall sollte man die Ruhetage vergessen. Der Marathonläufer tut es in seiner Trainingsvorbereitung auch. Das ist die Schlussfolgerung, die die umfangreichen Forschungen zu diesem Thema der vergangenen Jahre aufweist. Es fällt nicht immer leicht, sie in die Tat umzusetzen. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Sex ohne Liebe?</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100801-sex-ohne-liebe.htm</link>
			<description>Kann man Sex und Liebe trennen und wer ist dazu eher in der Lage dazu, eine Beurteilung abzugeben,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Kann man Sex und Liebe trennen und wer ist dazu eher in der Lage dazu, eine Beurteilung abzugeben, Männer oder Frauen? Arne Hoffmann als Männer-Experte kann Antworten auf die wichtigsten Fragen über Beziehungen, Sex und das starke Geschlecht geben.  Arne Hoffmann, Jahrgang 1969 ist Buchautor, Journalist und Medienwissenschaftler. Er hat zum Thema Sex bisher zahlreiche Bücher herausgegeben. 
In „zwei getrennten Schubladen“ bewahren Männer „Sex“ und „Liebe“ auf. Frauen dagegen würden beides grundsätzlich vermischen. Das Klischee wirkt eventuell etwas übertrieben, aber Fakt ist, dass beide Geschlechter davon ausgehen, Frauen verbinden Sex öfter mit Liebe als das männliche Geschlecht. Testpersonen beiderlei Geschlechts wurden in einer Studie befragt, welche Gründe wohl für das sexuelle Begehren bei Frauen und Männern vorliegen könnten. Von den Befragten gaben über 40% an, Liebe würde bei Frauen sexuelles Verlangen auslösen. Von den Männern nahmen das nur 10% an. Ein Mann gab offenherzig zu, dass er den Eindruck habe, die Worte „Ich liebe dich“ würden das sexuelle Verlangen bei Frauen anheizen. In verschiedenen Umfragen stellte sich heraus, dass bei Männern eine sexuelle Beziehung nicht unbedingt mit Liebe einhergehen muss.
 Bei Frauen sieht das anders aus. Die amerikanischen Sexualforscher Karla Baur und Robert Crooks führten eine eigene Umfrage durch. Das Resultat zeigte, dass 36% der Frauen  nur aus Liebe mit jemanden ins Bett gehen. Dem gegenüber stehen nur 12% der Männer, die ähnlich empfinden. Vergleichbare Ergebnisse zeigen auch andere Untersuchungen. In der zitierten Fragestellung lautet allerdings das entscheidende Wort „notwendig“, aber nicht „gewünscht“. Die Mehrheit der Männer legt bei ihren sexuellen Erfahrungen  auf eine liebevolle Beziehung wert, was auch meist gelingt. Eine weitere Studie zeigte, dass bei 81% der Männer und 91% der Frauen der erste sexuelle Kontakt gefühlsbetont war. Diese Ergebnisse wurden von anderen Erhebungen bestätigt. 
Eine Umfrage aus dem Jahre 1984 des US-Magazins Parade ergab, dass von 1.100 befragten, nach Zufall ausgewählten Frauen und Männern  86% der Frauen und 59% der Männer Sex ohne Liebe als schwierig einschätzte. Dasselbe Magazin startete zehn Jahre später eine weitere Umfrage unter 1040 männlichen und weiblichen Personen. Hier kam heraus, dass kein großer Unterschied mehr zwischen den Geschlechtern zu erkennen war. Mit 86% war die Zahl der Frauen gleich geblieben, aber 71% der Männer gaben zu, Sex ohne Liebe sei schwierig. Sex wird von Männern trotz dieser Zahlen seltener mit Liebe, Intimität und Verpflichtung in Verbindung gebracht als bei den Frauen. Das zeigte sich deutlich bei der Frage der Sozialpsychologen James Balkwell, Ira Robinson und Dawn Ward an Studenten, doch die ersten fünf Worte in Zusammenhang mit Sex zu benennen. 
Das Themenfeld „Liebe“ benannten 42% der Männer, aber 71% der Frauen. Begriffe aus dem Themenfeld „Ehe“ bzw. „feste Partnerschaft“ wurden von 16% der Männer und 43% der Frauen benannt. In einer späteren Studie, die die amerikanische Psychologin Susan Hendrick und ihr Forscherteam unternahm, wurden die Ergebnisse bestätigt. Auch hier gaben öfter als die Frauen  Männer zu, eine sexuelle Beziehung bedeute keine Verpflichtung gegenüber dem Partner. Die Aussagen lassen sich noch genauer ergründen. So befragten 1993 John Roche sowie Thomas Ramsbey, beides Soziologen, mehrere Studenten über das Thema Sex in fünf verschiedenen Phasen des Kennenlernens, ob sie es angemessen fänden, Sex zu haben bei  
<b>1.	Dating (keine besondere Zuneigung zueinander) </b>
<b>2.	Dating (keine Liebe, aber mit Zuneigung) </b>
<b>3.	Dating (verliebt) </b>
<b>4.	In eine einzige Person verliebt, regelmäßiges Treffen </b>
<b>5.	Feste Partnerschaft,</b>
 verlobt In Phase 5 fanden annähernd viele Männer (76%) und Frauen (67%) Sex angebracht. Fast einer Meinung waren die Männer (3%) und Frauen (0%) in Bezug auf Phase 1. Große Unterschiede zeigten sich bei den anderen Phasen einer Beziehung zwischen den Geschlechtern. So wurden von 17% der Männer im Gegensatz von nur 1% der Frauen in Phase 2 Sex in Ordnung befunden. 44% der Männer und nur 15% der Frauen waren bei Phase 3 gleicher Ansicht. Den Trugschluss, sexuelles Verlangen der Frauen sei schwächer ausgeprägt als bei den Herren, sollte man ausschließen.
 Von den Sexualforschern John Collins und Marita McCabe wurden Frauen und Männer befragt, wie oft sie Sex in einer von den drei Phasen denn gern hätten: in einer festen Beziehung; nach dem ersten Mal oder nach mehrmaligen Dates. Erwartungsgemäß kam bei den Männern schon in der Anfangsphase der Beziehung ein stärkeres Begehren auf.  Was die gewünschte Häufigkeit der Sexhandlungen in einer festen Beziehung betraf, gab es zwischen den Geschlechtern keinen Unterschied. Die Frauen hatten das gleiche Verlangen wie die Männer. Studien an Heranwachsenden und jungen Menschen haben generell gezeigt, dass häufig an Sex gedacht und Begehren gespürt wird. Von ihren Freunden fühlen sich über 80% der Oberschülerinnen auch sexuell angeregt – egal ob es auch in entsprechende Aktivität umgesetzt wird oder auch nicht. 
Vor solchen Aktivitäten hätten Frauen allerdings gern eine Verpflichtung, getragen von stärkeren Emotionen. Dieser Aspekt ist den Männern nicht so wichtig. Zum Abschluss sind die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung interessant. Sie wurde von der Universität Landau /Forschungsstelle für Sexualpädagogik und Sexualwissenschaft an mehr als 2.400 Frauen und Männern im Alter von 14 bis 92 Jahren durchgeführt. Von den Männern gaben etwa 48% zu, dass bei ihnen der Geschlechtsverkehr beim Sex an der ersten Stelle stehe. Nur 26% der Frauen waren der gleichen Meinung. Aber 49% der Männer sahen intime Zärtlichkeiten als wichtiger an. Das Resultat: die Männerwelt ist ziemlich gespalten. Eine Hälfte von ihnen möchte gern sexuellen Verkehr, die andere Hälfte gibt sich mit Schmusen und Küssen zufrieden.  ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 12:11:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Internationale Aids-Konferenz in Wien / Medikamente gegen HIV ?</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100728-internationale-aids-konferenz-in-wien-medikamente-gegen-hiv.htm</link>
			<description>An der 18. Internationalen Aids-Konferenz in Wien haben etwa 23.000 Wissenschaftler, Mediziner,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Konferenz kann keine medizinischen Highlights vorweisen, nach wie vor geht die Aids-Bekämpfung nur in kleinen Fortschritten voran. Ganz im Vordergrund steht die rechtzeitige Behandlung als Mittel gegen eine Epidemie mit HIV. So kann heute bei einem Kleinkind in Kenia die Übertragung von HIV von der Mutter auf das Kind  durch eine Schutzimpfung verhindert werden und die rasche Behandlung von Infizierten bleibt ohne Schutzimpfung prioritär.Neuansteckungen können so verhindert werden.
 An der 18. Internationalen Aids-Konferenz in Wien haben etwa 23 000 Wissenschaftler, Mediziner, Behördenvertreter, Aids-Aktivisten, Politiker sowie 2000 Journalisten teilgenommen. Es war die größte Veranstaltung zum HIV/Aids-Thema. Das umfangreiche Programm, welches auch im Internet verfolgbar war, bestand aus Plenarsitzungen und über 6000 Referaten sowie Präsentationen über die Schwerpunkte rund um die Krankheit HIV/Aids. Mehr Reden als Resultate Trotz des großen Aufwandes der Konferenz wurden in Wien keine medizinischen Neuheiten präsentiert gemäß der üblichen Rhetorik ( „Wir haben zwar viel erreicht, können aber noch mehr“). Der letzte medizinische Durchbruch stammt aus dem Jahr 1996. In Vancouver wurde damals bekanntgegeben, dass die Chance zum Überleben von Infizierten eine Behandlung von mindestens drei Aids-Medikamenten erforderlich macht.
 Die medikamentöse Therapie hat sich inzwischen zu einem Erfolg entwickelt. Zwei Dutzend Substanzen zur Aids-Bekämpfung sind bereits vorhanden. Seit Jahren wird eine Schutzimpfung versprochen, die aber immer wieder von falschen Hoffnungen geprägt ist, sagt der ehemalige Direktor des Programms der UNO zu HIV/Aids (Unaids) Peter Piot. Für Aufregung sorgte im letzten Herbst die erste „wirksame“ Impfung. In einer thailändischen Mega-Studie, an der über 16 000 Testpersonen teilnahmen, wurde  durch die Impfung nachgewiesen, dass das Risiko, sich anzustecken, sich um ein Drittel reduziert hatte. Konkret bedeutet das:  74  nicht geimpfte Personen  infizierten sich mit HIV, bei den Geimpften waren es 51 Personen.  Deshalb bleiben als wichtigste Maßnahmen bei der Bekämpfung von Aids die Therapie und die Prävention.
 Durch eine richtige Kombination kann der HI-Virus dauerhaft unterdrückt werden und infizierte Personen haben die Chance auf ein normales und auch langes Leben. Auch war in Wien zu hören, dass sich langsam die Erkenntnis durchsetzt, dass richtig behandelte Kranke nicht mehr ansteckend sind. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Belastung mit Viren im Blut unter die Nachweisgrenze fällt. Deshalb propagiert man eine rasche Behandlung auch als Präventionsmaßnahme. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat diesen Trend in ihren neuen Behandlungsrichtlinien berücksichtigt. Früher als bisher sollen heute alle Infizierten antiretrovirale Medikamente erhalten, also während der Infektionsphase, wo das Immunsystem noch nicht so sehr geschwächt ist.
 Voraussetzung ist allerdings eine frühzeitige Diagnose der Infektion. Dieser Forderung können selbst in der Schweiz 30 % der HIV-Infizierten nicht nachkommen. Eine rasche Behandlung sind für die Gesellschaft und einzelne Personen das Wichtigste, stellt Pietro Vernazza, Aids-Experte vom Kantonsspital St. Gallen,  fest. Denn die Virusbelastung im Blut und somit die Ansteckungsgefahr sind ganz am Anfang der Krankheit am größten. Er informiert auch seine Patienten darüber; die WHO-Kriterien, die eine Behandlung rechtfertigen, wartet er nicht ab. Durchschnittlich drei Jahre nach der Infektion werde diese Schwelle nämlich erst erreicht. In Südafrika Großversuch geplant In Wien führte der Aids-Forscher Bernard Hirschel aus Genf vor, dass es theoretisch möglich wäre, Neuansteckungen innerhalb weniger Jahrzehnte auszumerzen – mit der Strategie „Behandlung als Prävention“.
 In einem geplanten Großversuch in Südafrika, der im Jahre 2013 abgeschlossen sein soll, werden in einem bestimmten Landstrich die Bewohner auf HIV untersucht. Die Infizierten sollen sofort mit antiretroviraler Medizin behandelt werden. Die Ergebnisse will man danach mit einer anderen Region vergleichen, wo Aids-Bekämpfung nach den Standards der WHO abläuft. Vernazza stuft diese Studie als sehr wichtig ein. Allerdings sei zu bedenken, dass zwischen den Regionen die Migration das Vorhaben erschwere. Weiterhin wurde in Wien ein neues Vagina-Gel von einem Team aus dem USA und Südafrika vorgestellt. Ihnen war es gelungen, mit diesem Gel die Ansteckungsrate bei Frauen um ca. 40% zu senken.
 Diese Studie ist in der Fachzeitschrift „Science“ veröffentlicht. Die Fachwelt horchte aus zwei Gründen auf: Erstens besteht Hoffnung, dass für Frauen eine wirksame Präventionsmaßnahme gefunden ist, die ohne die männliche Kooperation auskommt und zweitens scheiterten bisher frühere Ansätze mit sogenannten Mikrobiziden. Darin waren Mittel enthalten, die die Spermien abtöteten. Das neue Gel dagegen enthält Tenofovir, ein bekanntes Medikament gegen Aids. Es muss innerhalb 12 Stunden vor und nach  dem Sexualverkehr angewendet werden. In der besonders von Aids stark betroffenen Region KwaZulu/Südafrika, wurde ein Test  an etwa 900 weiblichen Probanden durchgeführt.
 Innerhalb der Studie fand eine Aufklärung über Safer-Sex-Regeln statt, Kondome wurden verteilt. Außerdem wurden die Probandinnen aufgefordert, ein Vaginal-Gel anzuwenden. Eine Hälfte der Probandinnen erhielt Tenofovir und die zweite Hälfte ein Placebo. Die Studie erstreckte sich über 30 Monate. In dieser Zeit trat bei 98 Frauen der HIV-Virus auf, davon bei 60 Frauen mit Placebo-Behandlung und bei 38 Frauen, die Tenofovir erhielten. Die Reduktion des Risikos lag damit bei 39%. Außerdem fand Vernazza bei der Untersuchung heraus, dass bei gewissenhafter Anwendung sich Tenofovir in der Schleimhaut der Frau in hoher Konzentration nachweisen lässt. Die Forscher schätzen die Schutzwirkung dann etwa zu 50% ein. Das neue Vaginal-Gel hat außerdem die Eigenschaft, vor genitalen Herpesviren zu schützen, denn beide Infektionen begünstigen sich gegenseitig.
 Allerdings, so betonen die Fachleute, sei es für eine breite Anwendung des neuen Gels noch zu früh. Die Studie sei mehr ein „proof of concept“, als realer Wirkungsnachweis. Auch seien bis zu einem zugelassenen Produkt noch weitere, umfangreichere Tests nötig.  In letzter Zeit verringerte sich in kleinen Fortschritten die globale Belastung mit Aids-Viren. Nach neuester Schätzung der WHO lag die Zahl der Neuinfektionen 20008 bei 2,7 Millionen. Dabei war Südafrika am meisten betroffen. Diese Kennziffer betrug Mitte der 1990er Jahre noch etwa 3,5 Millionen. Allerdings gilt diese positive Entwicklung nicht für alle Regionen. In Zentralasien und Osteuropa ist die Situation weitgehend unkontrolliert. Dort gibt es zum Beispiel für Drogensüchtige immer noch keine Aids-Programme und saubere Spritzen. Russland blieb der Wiener Konferenz fern, was für die Kongressteilnehmer unverständlich blieb.
Der Vizepräsident von Südafrika, Kgalema Motlanthe, stellte fest, dass in seinem Land die HIV-Neuerkrankungen erstmals rückläufig sind und alles unternommen werde, die Krankheit weiter einzudämmen. Er befürwortet explizit anerkannte Behandlungsmethoden und macht damit deutlich, dass die Zeit der „unkonventionellen“ Wege Südafrikas in der Aids-Politik endgültig vorbei ist. Vor zehn Jahren war Südafrika auf der Aids-Konferenz, die in Durban stattfand, kritisiert worden. Den Zusammenhang zwischen Hi-Virus und Aids hatte der Ex-Präsident Mbeki in Frage gestellt. Dadurch kam es zu einer verspäteten Behandlung mit wirksamen Aids-Medikamenten. Im Weiteren prangerte Motlanthe die traditionell verwurzelte Ausgrenzung und Stigmatisierung von Menschen mit Aids an. 
Es müsse mit den Menschen offen über Drogensucht, Prostitution und Homosexualität diskutiert werden. Nur auf diese Weise könnten soziale Normen zurechtgerückt werden.  In einem Beispiel aus KwaZulu-Natal ist es gelungen: In diesem Landesteil wurde nach 200 Jahren die Beschneidung des Mannes wieder eingeführt, weil nämlich bekannt war, dass sich die Ansteckungsrate durch die Beschneidung um 60% reduziere.  Mothlanthes Ziel ist, den jeweiligen HIV-Status jedem Südafrikaner wissen zu lassen. 80% der Infizierten sollten Zugang zu den notwendigen Medikamenten erhalten. Aber das sei nur im Team machbar, betonte Motlanthe in Bezug auf Südafrikas Fußball-Weltmeisterschaft.]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 17:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Studien über die Wirksamkeit von Diätmittel und Placebos</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100724-neue-studien-ueber-die-wirksamkeit-von-diaetmittel-und-placebos.htm</link>
			<description>In neuesten Untersuchungen haben Wissenschaftler festgestellt, dass viele bekannte Diätmittel...</description>
			<content:encoded><![CDATA[In neuesten Untersuchungen haben Wissenschaftler festgestellt, dass viele bekannte Diätmittel wirkungslos sind. Sie übertreffen die Wirkung von Placebos in keiner Weise. Auf dem „11th International Congress on Obesity“ Stockholm wurde diese neue Erkenntnis in zwei Studien vorgestellt. Vom Leiter des Instituts für Ernährungspsychologie (Universität Göttingen) PD Dr. Thomas Ellrott und seinen Mitarbeitern wurden Tests an insgesamt neun Medizinprodukten und Nahrungsergänzungsmitteln durchgeführt.
 An dem Test nahmen 189 übergewichtige Probanden teil. Sie nahmen über acht Wochen ein Mittel oder ein Scheinmedikament (Placebo) ein. Die Mittel aus der Apotheke waren für die Probanden nicht erkennbar, aber die Angaben zu Hersteller, Inhaltsstoffen und Einnahmeempfehlungen wurden beibehalten. Diejenigen Probanden, die ein Originalprodukt verabreicht bekamen, hatten eine Gewichtsreduzierung von einem halben und zwei Kilo. Und diejenigen Probanden, die ein Placebo einnahmen, hatten einen Gewichtsverlust von durchschnittlich eineinhalb Kilo. Die deutschen Apotheken führen neben den Placebos und Medikamenten zum Abnehmen auch Arzneimittel auf der Wirkstoff-Basis Orlistat. 
Diese Mittel wurden von den europäischen Behörden erst nach eingehender Prüfung nach Vorlage von Wirksamkeitsnachweisen zugelassen, sagte Ellrott. Sie sind in Apotheken freiverkäuflich oder auf Rezept zu bekommen. Ist eine Gewichtsreduzierung mit medikamentöser Unterstützung nötig, so sind diese Mittel Alternativen. So basiert zum Beispiel auch das Präparat alli auf dem Wirkstoff Orlistat. In mehr als 100 Studien wurde seine Wirksamkeit bestätigt. Es ist das einzige Präparat, welches EU-weit zugelassen und ohne Rezept in Apotheken erhältlich ist. Als die sog. Ellrott-Studie startete, war das Medikament noch nicht auf dem Markt. 
In einer in Stockholm präsentierten zweiten Studie wird ein Überblick der Abnehmpräparate und deren Wirksamkeit vorgestellt. Hierbei wurden alle vorangegangenen Einzeluntersuchungen zu Mitteln, die eine Gewichtsreduzierung begünstigen sollen, miteinander verglichen. Die Studie bearbeitete ein Team der Universität in Exeter, Großbritannien. Der Wissenschaftler Dr.Igho Onakpoya, ein Mitarbeiter des Teams, stellte fest, dass keines der Mittel effektiv beim Abnehmen helfe. Für Schlankheitsmittel werden dennoch jährlich zehn Milliarden Euro weltweit ausgegeben.
 Information zum Unternehmen:
 GlaxoSmithKline – ein weltweit führendes forschungsorientiertes Gesundheitsunternehmen. Es hat den Anspruch, innovative Arzneimittel sowie Gesundheitsprodukte zu entwickeln und zu vertreiben, die den Menschen ein gesünderes, aktiveres und längeres Leben ermöglichen. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 15:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Erkenntnisse über die Alzheimer Krankheit</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100721-neue-erkenntnisse-ueber-die-alzheimer-krankheit.htm</link>
			<description>Im Klinikum rechts der Isar der TU München wurde die an Alzheimer erkrankt waren, die Kopfgröße...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Klinikum rechts der Isar der TU München wurde von Psychiater Robert Perneczky und seinem Forscherkollektiv bei 270 Patienten, die an Alzheimer erkrankt waren, die Kopfgröße gemessen. Die Forscher wollten herausfinden, ob es eine Beziehung zwischen Hirnleistung und Kopfumfang gibt.
 Das Ergebnis zeigte, dass in einem großen Kopf tatsächlich mehr Platzreserven für Gehirnleistungen vorhanden sind. Bei allen Probanden war die Anzahl der abgestorbenen Gehirnzellen gleich. Allerdings spielt nicht nur der Kopfumfang eine Rolle, sondern es kommen noch viele andere Faktoren bei Alzheimer-Patienten hinsichtlich der Gedächtnisleistung in Betracht. Robert Perneczky und sein Team setzten in ihrer Untersuchung bei den 270 Alzheimer-Patienten den gemessenen Kopfumfang in Relation zur Leistung des Gehirns. Der Wissenschaftler stellte fest, dass trotz gleicher Menge abgestorbener Zellen des Gehirns in einem großen Kopf mehr Reserven vorhanden sind.
 Die Patienten hatten bei Gedächtnis- und Denktests  weniger Schwierigkeiten als die Patienten, die über einen kleineren Kopf verfügten. Außer dem Kopfumfang spielen noch viele weitere Faktoren bei Alzheimer-Erkrankten eine Rolle. Fest steht, dass eine größere Gehirnmasse den Symptomen Einhalte gebieten und das Risiko von Alzheimer einschränken kann. Da die menschliche Gehirnentwicklung im Alter von sechs Jahren zu 93 % abgeschlossen ist, sind die Wissenschaftler der Ansicht, dass bereits während der Schwangerschaft sowie den ersten Lebensjahren eine umfangreiche und gesunde Entwicklung des Gehirns wichtig ist. 
Die Symptome der Alzheimer-Krankheit sind fortschreitender Gedächtnisverlust, eingeschränkte Denkleistung, sowie erhebliche Persönlichkeitsveränderungen. Ältere Menschen sind von dieser Krankheit am häufigsten betroffen. Alzheimer kann nicht geheilt werden, dennoch gibt es Möglichkeiten, die den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen können. Trotz intensiver Forschung sind die Ursachen für Alzheimer nicht geklärt. An Alzheimer zu erkranken liegt zu 80 % an den Genen, so die Wissenschaftler. Etwa ein Million Alzheimer-Patienten gibt es in Deutschland. Die Experten sagen auf Grund der alternden Gesellschaft eine Erkrankungszunahme mit Morbus Alzheimer voraus.  ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 10:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie fit sind unsere Kinder? - Motorik – Modul (MoMo)</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100718-wie-fit-sind-unsere-kinder-motorik-modul-momo.htm</link>
			<description>Hardy und weitere 13 Probanden nehmen an dem Projekt Motorik – Modul (MoMo) teil. </description>
			<content:encoded><![CDATA[An Hardy wird ein Test durchgeführt und er lässt sich von den Untersuchungen nicht aus der Ruhe bringen. Sein Puls ist normal, keine Nervosität ist erkennbar. Ruhig absolviert er die verschiedenen Teststationen im DRK-Gebäude mit aufgeklebten Fuß- und Handmesselektroden. Simone Miller, Testleiterin und Sportstudentin der Universität in Karlsruhe ist von Hardy ziemlich beeindruckt. 
Hardy und weitere 13 Probanden nehmen an dem Projekt Motorik – Modul (MoMo) teil. Dieses ist ein Teil der vom Robert-Koch-Institut ausgelösten bundesweiten Kinder- und Jugendgesundheitsstudie. In ihr wird die körperliche Leistungsfähigkeit von Jugendlichen, Kindern aber auch jungen Erwachsenen getestet. Man erhofft sich von der Datenauswertung einen aussagefähigen Zustandsbericht. Bisher wurde eine derartige Langzeituntersuchung noch nicht durchgeführt. Ohne besonderen Anlass war Hanau bereits 2003 bei einer ähnlichen Studie dabei. Damals erfolgte die Auswahl der Testpersonen per Zufall mit Hilfe des Registers des Einwohnermeldeamtes, erklärte die Testleiterin Simone Miller. Hardy war damals auch dabei und vier Jahre alt. Heute sind seine sportlichen Steckenpferde, Reiten, Tennis und Jiu-Jitsu.  Die Studie ist ein Motorik-Projekt und soll bis 2014 laufen. 
Der Träger der Studie ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung und wird vom Robert-Koch-Institut und den Hochschulen in Konstanz, Schwäbisch Gmünd und Karlsruhe in Theorie und Praxis bei ihren Untersuchungen unterstützt. Es beteiligen sich 5000 Testpersonen im Alter von 4 bis 23 Jahren aus 167 verschiedenen Orten. In Förderprogrammen für Kindergärten, Schulen und Vereinen sollen die Erkenntnisse der Studie Verwendung finden. Hardy´s Vater stellt fest, dass es innerhalb der Familie zu keiner Umstellung der Lebensweise oder Ernährung gekommen sei, seitdem der Sohn an der Studie beteiligt ist. Er mache alles, was ihm Spaß bereitet und ohne jeden Leistungsdruck. 
Die Testleiterin erklärt, dass mit dieser zweiten Untersuchung innerhalb dieser Studie der Verlauf der Entwicklung der Testpersonen dokumentiert werden könne. Es könne zum Beispiel untersucht werden, wie sich mit dem Älterwerden die Fitness entwickelt. Die Testprozedur dauert eine halbe Stunde und beginnt mit dem Ausfüllen eines umfangreichen Fragebogens. Es wird nach dem Freizeitverhalten sowie sportlichen Aktivitäten gefragt. Auf das körperliche Befinden geben Puls und Blutdruck Antwort. Ebenso erfolgt die Messung von Fett-, Wasser- und Muskelanteilen am Körpergewicht. Im weiteren Programm steht ein Reaktionstest, eine Geschicklichkeitsübung für Feinmotorik und Balancierübungen auf Breiten von drei bis sechs Zentimetern auf dem Plan. Muskelkraft und Ausdauer werden geprüft. 
Der Puls der jungen Testpersonen wird mittels Ergometer bis 180 Schläge/Min. hochgetrieben. Kein Kind muss irgendeine der geforderten Aufgaben vorher einüben, sie sind nicht schwer, sagt Simone Miller. Mit einem Sprung aus dem Stand wird die Kraft der Beinmuskulatur erfasst, was jedes Kind kann. Am Schluss werden mit den Getesteten die Ergebnisse vertraulich besprochen. Bei der Bewertung gibt es kein absolutes „Gut“ oder „nicht befriedigend“ – nur ein relatives. Der Bundesdurchschnitt ist auch nur relativ. Wenn sich ein Großteil der heranwachsenden jungen Menschen in unserem Land einen Meter auf der Strecke balancierend vorwärts bewegen kann, so ist das eben nationaler Standard, sagt die Testleiterin. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 01:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Organspende für Transplantationen könnte verbessert werden</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100709-organspende-fuer-transplantationen-koennte-verbessert-werden.htm</link>
			<description>Es ließen sich in Deutschland durch eine verbesserte Koordination die Anzahl der Transplantationen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Vergleich zu anderen europäischen Staaten werden in Deutschland weniger Organe gespendet. Ein Grund dafür könnte eine Fehlplanung sein, die Transplantationen verhindert. Ein weiterer Grund ist mangelnde Organisation, die eine Operation unmöglich macht. Es ließen sich in Deutschland durch eine verbesserte Koordination die Anzahl der Transplantationen erhöhen. Aber viele Deutsche wollen sich nicht einmal nach ihrem Tod von ihren Organen trennen. 
Diesen Eindruck gewinnt, wer die internationalen Statistiken zur Organspendenbereitschaft einsieht. Hier liegt Deutschland im hinteren Mittelfeld, 2008 wurden nur 14,6 Transplantationen auf eine Million Einwohner gezählt. An erster Stelle steht Spanien mit 34,2 Transplantationen pro Million Einwohner. Der Unterschied muss Gründe haben und könnte an den verschiedenen gesetzlichen Regelungen zur Organentnahme in den einzelnen Ländern liegen. In Deutschland besteht die erweiterte Zustimmungsregelung; noch zu Lebzeiten muss der Betroffene seine Zustimmung zu einer Organentnahme geben, nach seinem Tod die Angehörigen. 
Wer sich dagegen in Spanien zu Lebzeiten nicht ausdrücklich  gegen eine Transplantation entscheidet und widerspricht, dessen Organe sind verfügbar. Die Widerspruchsregelung gilt für folgende europäische Länder: Belgien, Italien, Norwegen, Österreich, Finnland, Portugal. Überall war die Anzahl der Transplantationen höher als bei uns in Deutschland. Auch in Schweden und Frankreich sind solche Operationen zahlreicher, hier gilt eine sogenannte Informationsregelung. Das heißt, wenn kein Widerspruch vorliegt, kann der Gesetzgeber von einer Organspendenbereitschaft ausgehen. Allerdings werden die Angehörigen zur Absprache gebeten. Außer Deutschland berufen sich die Länder Dänemark, die Niederlande und Griechenland auf die erweiterte Zustimmungsregel.
 Bei ihnen ist die Zahl der Transplantationen noch niedriger als bei uns. Die gesetzliche Zustimmungsregelung ist offenbar hinderlich und erschwerend für Transplantationen. Die Bundesärztekammer schreibt anlässlich des 113. Deutschen Ärztetages im Mai in einem Entschließungsantrag, dass diese Regelung dazu führe, dass nur ein geringer Teil der willigen Organspender auch wirklich Spender würden. Für eine „Optimierung der Organspende“ ist es erforderlich, dass auch in Deutschland die Widerspruchsregelung gesetzlich eingeführt werde. Wenn diese Rechnung aufgehe, könnten sehr viel mehr Menschleben gerettet werden. Zurzeit warten in Deutschland 12 000 Kranke auf eine Transplantation und 1000 sterben jährlich von ihnen, weil das für sie passende lebensrettende Organ nicht vorhanden ist. 
Marita Völker-Albert /Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Köln (BZgA) äußerte, wenn allen geholfen werden sollte, die auf eine Transplantation warten, müsste die Bereitschaft zur Organspende rein rechnerisch von jedem Deutschen vorliegen. Nur so könnte man das auch Organ finden, welches tatsächlich infrage kommt. Grundvoraussetzung für eine Transplantation ist neben funktionierenden, gesunden Organen die Feststellung des Hirntodes des Patienten durch den Arzt. Das ist selten, die Zahl liegt bei etwa 4000 Personen in Deutschland und davon sind etwa nur ein Drittel Organspender. Aber jeder von ihnen spendete drei bis vier Organe, das zeigte die Erfahrung. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) koordinierte 2009 bundesweit 3897 Transplantationen, die von 1217 Spendern kamen. 
So könnten theoretisch 4000 Spender 12 000 kranken Menschen helfen. Das wären alle auf der Warteliste, sagt Völker-Albert. Aber in der Praxis sieht es anders aus, denn Organe können nur dann verwendet werden, wenn vom Spender und Empfänger Blutgruppe und Gewebemerkmale übereinstimmen. Dafür ist es günstig, wenn sich mehrere Länder zusammenschließen. In Europa gibt es dafür die Vermittlungsstelle Eurotransplant, der die Länder Deutschland, Kroatien, die Niederlande, Belgien, Luxemburg, Slowenien und Österreich angehören. Auch über dieses Netzwerk hinaus werden Organe vermittelt. In einer vom EU-Parlament am 19.Mai herausgegebenen EU-Richtlinie werden die Sicherheits- und Qualitätsstandards garantiert. So soll verhindert werden, dass keine Viren wie HIV, Krebszellen oder Hepatitis übertragen werden und der Handel mit Organen wird ausgeschlossen.
 Gegenwärtig besteht zwischen den Ländern kein Gleichgewicht in Sachen Organspende. Von einigen EU-Mitgliedern werden viel öfter Organe vermittelt als von anderen. Abhilfe schaffen soll ein zusätzlicher unverbindlicher Aktionsplan. Er soll helfen, die Zahl der Spenden in Ländern wir Deutschland zu erhöhen und die Widerspruchsregelung zu umgehen. Jedes Krankenhaus sollte Transplantationskoordinatoren einsetzen, also erfahrenes medizinisches Personal mit entsprechender Qualifikation. Diese Mitarbeiter sollten die Organisation und Koordination der Verpflanzung übernehmen. 
Gut funktioniert dieses Modell in den Ländern mit gehäuften Transplantationen wie in Belgien, Frankreich, Spanien und Italien. In Deutschland fehlt eine einheitliche Regelung. Spezielle Koordinatoren sind nicht in jedem Krankenhaus vorhanden. Meistens nehmen die Ärzte erst nach der Feststellung des Hirntodes eines Patienten Kontakt mit der DSO auf. Die Bundesärztekammer kritisiert am 113. Deutschen Ärztetag, dass nicht alle Organspender, die aus medizinischer Sicht in Betracht kommen, auch wirklich an die zuständige Stelle gemeldet werden. Da Ärzte im Klinikalltag voll ausgelastet sind, ist es für sie schwer zu schaffen, auch noch die DSO zu informieren, fasst der Medizinische Vorstand der DSO, Günter Kirste zusammen.
 Obwohl bei Patienten, bei denen der Hirntod dokumentiert wurde und deren Spendenbereitschaft im Spenderausweis vermerkt war, musste eine Transplantation an schlechter Organisation scheitern. Um die Zahl der Organspenden zu erhöhen, hält Kirste eine klare Struktur für nötig. Für sinnlos erklärt er dagegen die Einführung der Widerspruchsregelung. Obwohl die Zustimmungsregelung bundesweit Gültigkeit besitzt, werden dennoch in einigen Bundesländern bedeutend mehr Organe verpflanzt als in anderen. Der Grund ist einfach in einer besseren Organisation zu finden und nicht in verschiedenen Regelungen der Gesetze. 
Hierzu wurden die Erfahrungen anderer Länder ausgewertet. Zum Beispiel haben sich in Schweden die Transplantationszahlen nicht verändert, nachdem sie von der Zustimmungs- zur Widerspruchsregelung gewechselt hatten. Die Bereitschaft, Organe zu spenden, kann auch ein Gesetz nicht beeinflussen, stellt der Professor für Chirurgie fest. Zumal es sich hier um eine sehr persönliche Entscheidung handelt. Auch für Gegner der Organspende ist ein Ausweis wichtig. Denn es ist keinesfalls so, dass die erweiterte Zustimmungsregel Menschen ohne Spenderausweis als Spender ausschließen. Sollte der Betroffene keine Entscheidung zu Lebzeiten getroffen und dokumentiert haben, müssen in der Regel die Angehörigen darüber bestimmen. Ihre Entscheidung würde ihnen leichter fallen, wenn sie um die Einstellung des Verstorbenen bescheid wissen.
 Deshalb ist es sehr wichtig, über dieses Thema rechtzeitig nachzudenken, zu sprechen und einen Organspenderausweis einzurichten. Darin kann auch dokumentiert werden, wenn man mit einer Organentnahme nicht einverstanden ist. Auch kann in dem Ausweis festgehalten werden, ob man nicht einverstanden ist mit Transplantationen, wie dem Herzen oder der Augenhornhaut. Erleidet ein Deutscher einen Hirntod in Österreich und besitzt keinen Organspenderausweis, wird von den dortigen Ärzten automatisch seine Spendenbereitschaft vorausgesetzt. Allerdings werden auch hier die Angehörigen benachrichtigt. Die gesetzliche Regelung zur Organspende gilt in jedem europäischen Land auch für ausländische Bürger. Das ist für Organspendengegner wichtig zu wissen und ein weiteres Argument sich damit zu befassen, ehe es andere tun.    ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Leichtsinnige Internetnutzer (Datenschutz)</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100704-leichtsinnige-internetnutzer-datenschutz.htm</link>
			<description>Mit ihren persönlichen Daten gehen Internetnutzer nach wie vor leichtfertig um. Das stellt eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit ihren persönlichen Daten gehen Internetnutzer nach wie vor leichtfertig um. Das stellt eine Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) Bonn fest. In einem Verhaltensexperiment mit Testpersonen gab eine große Mehrheit zwar an, auf Datenschutz viel Wert zu legen, aber die Wenigsten verhielten sich dementsprechend.
 225 Testpersonen, alles Berliner Studenten, konnten bei zwei unterschiedlichen Anbietern  über eine Internetplattform eine DVD kaufen. Ein Anbieter wollte neben den üblichen Informationen über den Kauf noch Geburtsdatum und Einkommen des Käufers wissen. Für das Experiment bildeten  die Testpersonen zwei Gruppen. Der Preis für die DVD war für die erste Gruppe bei beiden Verkäufern gleich. Für die zweite Gruppe wurde von dem wissbegierigen Anbieter die DVD um einen Euro weniger angeboten. Die in ihrem Preis günstiger angebotene DVD wurde von 90% der Test-Käufer den Angaben zufolge erworben. Wahrheitsgemäß beantworteten sie alle privaten Daten, auch über ihr Einkommen. Nach dem Kauf äußerten sie sich dennoch unzufrieden über die verlangten Angaben. 
Auch von der ersten Gruppe entschied sich ca. die Hälfte der Testpersonen für das Angebot des wissbegierigen Verkäufers, obwohl kein Preisunterschied für sie bestand. Dazu kommt, dass über die Online-Plattform ein bequemer Vergleich der Konditionen des Vertrages zu überblicken war. Dabei legten nach eigenem Bekunden 75% der teilnehmenden Testpersonen eigentlich auf Datenschutz großen Wert. Das IZA merkt an, dass in dieser Studie, die von Wissenschaftlern aus Cambridge und Berlin durchgeführt wurde, das reale Verbraucherverhalten dargestellt wird. Es sind bei Online-Einkäufen erhebliche Schwächen bei den Verbrauchern zu erkennen. Die Bereitschaft ist offenbar gering, die Kaufbedingungen genauer anzusehen und zu vergleichen, selbst bei transparenter Darstellung. Das Preisargument spielt dabei offenbar nicht allein eine Rolle, auch eine ausgeprägte starke Naivität dem Datenschutz im Alltag gegenüber.   ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Blutspender für Blutspenden Plasmaspenden und Thrombozytenspenden gesucht</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100702-blutspender-fuer-blutspenden-plasmaspenden-und-thrombozytenspenden-gesucht.htm</link>
			<description>Jährlich werden in Leipzig 50.000 Blutkonserven gebraucht. Die moderne Medizin kommt ohne sie nicht...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Es klingt wie ein Albtraum, wenn einem Schwerverletzten, der auch noch viel Blut verloren hat, nur deshalb nicht geholfen werden kann, weil die für ihn benötigte Blutgruppe nicht vorrätig ist. Die schon vorbereitete Operation kann  aus den oben genannten Gründen nicht durchgeführt werden. Noch ist es nicht Realität. Aber Experten haben erst vor kurzem vor Engpässen  bei der Versorgung mit Blutkonserven in Deutschland um 2015 herum gewarnt.
 Der Leiter der Intensivmedizin der Universitätsklinik Leipzig, Lothar Engelmann erklärte auf dem Deutschen Internistenkongress in Wiesbaden, dass vor allem in der jüngeren Generation die Spendenbereitschaft sinkt. Dem gegenüber steht aber ein wachsender Bedarf an Spenderblut. Jährlich werden in Leipzig 50.000 Blutkonserven gebraucht. Die moderne Medizin kommt ohne sie nicht mehr aus. Organ- und Stammzellentransplantationen verbrauchen erhebliche Mengen, Leukämie- und andere Krebsbehandlungen stehen dem in nichts nach. Immer mehr Blutkonserven braucht auch die Notfallmedizin, da sie gute Fortschritte gemacht hat. Professor Gert Matthes, Leiter des Instituts für Transfusionsmedizin der Leipziger Uniklinik, sagt, dass die Situation noch gut aussehe. 
Er ist dafür verantwortlich, dass in Leipzig und dem Umland  in allen Krankenhäusern ausreichend Blutkonserven vorhanden sind. Trotz einiger Engpässe mussten seit 2002 aufgrund fehlender Konserven keine Operationen verschoben werden, erklärte Matthes. Wenn die Blutkonserven zur Neige gehen, wird vom Institut für Transfusionsmedizin ein „Tag der offenen Tür“ veranstaltet. Hier können die Spender, auch zukünftige, einen Blick hinter die Kulissen werfen. Die Besucher dürfen Blut spenden und sehen, was danach mit ihrem Blut passiert. Professor Matthes und sein Team haben 23.000 treue Blutspender, deren  Durchschnittsalter bei 23 Jahren liegt. So mancher Blutspendedienst, vor allem außerhalb der Stadt, kann von so jungen Spendern nur träumen. In Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Bremen und Thüringen hat das DRK die Altersgrenze für regelmäßige Blutspender von 68 Jahren und Erstspender von 58 Jahren aufgehoben. 
Das DRK sammelt 80% der Spenden ein. DRK-Sprecher Thomas Bischoff sagt, dass ab sofort nur noch das biologische Alter zählt, denn viele Stammspender mussten bisher aus Altersgründen ausscheiden. So werden die Blutkonserven knapp, denn es sind nicht genügend junge Spender vorhanden. Viele Menschen entscheiden sich erst im Rentenalter zur Blutspende, da sie dann über mehr Zeit verfügen, stellt Bischoff fest. Er weist auch auf US-Studien hin, wonach dort das Blut von bis zu 78 Jahre alten Spendern gut zu verwenden war. Von Dr. Matthes wird das schon länger praktiziert. Er beschreibt einen 72-jährigen Stammspender, er ist gesund und fit und weshalb sollte er nicht weiterhin sein Blut spenden dürfen? Allerdings wird das Problem durch Aufhebung der Grenze des Alters nicht gelöst, sagt er, denn von vielen älteren Menschen werden regelmäßig Medikamente eingenommen.
 Damit scheiden sie als Blutspender aus. Auch viele spendenbereite junge Menschen müssen die Leipziger -  ganz oder zeitweilig - leider ausschließen. Vier Monate pausieren müssen diejenigen Spender, die sich tätowieren ließen oder sich ein Piercing zugelegt haben. Auch junge Mütter, die gerade entbunden haben, müssen sechs Monate warten. Wer erst vor kurzem eine OP überstanden hat, oder wer in  ein Malariagebiet eingereist war, musste zeitweise pausieren. Wer an Erkrankungen wie Krebs, Infektionen, Hepatitis oder Aids leidet, wird von Blutspenden dauerhaft ausgeschlossen. Matthes merkt an, dass die Ausschlusskriterien immer strenger werden. Bis zu 8% der bereitwilligen Spender in Leipzig müssten abgewiesen werden. Grund dafür sind die strikten Gesundheitsvorschriften. Für alle anderen gilt der Grundsatz: „ Blutspenden tut gut, es wirkt wie Joggen für das Knochenmark.“ Denn die weißen und roten Blutkörperchen werden im Knochenmark produziert. 
Der Mediziner erklärt weiter, dass der Blutspender nicht nur Leben retten könne, sondern er selbst von vielen Vorteilen profitiere. Da jede Blutspende auf Auffälligkeiten hin untersucht wird, lassen sich Krankheiten feststellen, wie Geschlechtskrankheiten, Infektionen oder auch ein Hinweis auf eine HIV-Infizierung. Ein weiterer Vorteil für den Spender ist der Spenderausweis, in der auch seine Blutgruppe eingetragen ist. So kann sein eigenes Leben vielleicht gerettet werden, weil im Notfall nicht erst die Blutgruppe festgestellt werden muss, was auch wieder  viel Zeit kostet. Immer am 14. Juni wird der Weltblutspendertag gefeiert. Denn am 14. Juni 1868 wurde der Mediziner Karl Landsteiner geboren, der 1901 die Blutgruppen entdeckte. Bereits vorher durchgeführte Bluttransfusionen wurden mit seiner Entdeckung revolutioniert. Zwar konnten damals ohne die Kenntnis der Blutgruppen einige Patienten gerettet werden, aber andere starben an der Transfusion. Der Behandlungserfolg konnte durch die Kenntnis der Blutgruppen wesentlich verbessert werden. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fühlbare Eigenschaften</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100630-fuehlbare-eigenschaften.htm</link>
			<description>Wissenschaftler erforschten in mehreren Experimenten den Einfluss des Tastsinnes auf unsere...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Einen zähen Verhandlungspartner sollte man lieber nicht auf einen Plüschsessel setzen, sondern auf einen harten Hocker aus Plastik oder Holz. Warum? Will man einen unbequemen Geschäftspartner für seine Zwecke gewinnen oder kommt es darauf an, einem nicht mitteilsamen Verdächtigen endlich das Geständnis zu entlocken, soll dem Gegenüber das Ausharren nicht sehr angenehm sein. Hier haben sich unbequeme, harte Sitzgelegenheiten bewährt. 
In der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science berichten US-Forscher vom MIT aus Harvard und Yale noch von einem anderen Phänomen: Es ändert sich die Meinung der Personen über ihr Gegenüber und das kann zu Gunsten einer Seite ausgenutzt werden.  Wissenschaftler erforschten in mehreren Experimenten den Einfluss des Tastsinnes auf unsere Meinung. Ist er generell vorhanden? Schon länger ist bekannt, dass sich bei Personeneinschätzungen oder Dingen vernünftige Informationen mit Signalen mischen, die unterbewusst empfangen wurden. Das „Bauchgefühl“ funktioniert auf diese Weise.
 Bei komplizierten Entscheidungen, so raten Experten, sollte man darauf vertrauen. Auch die Werbung arbeitet bei der Gestaltung ihrer Produkte damit. Bekannt ist zum Beispiel, Wasser aus einem schönen Glas getrunken schmeckt besser als aus einer labbrigen Plastikflasche, obwohl es dasselbe Wasser ist.  Dennoch unterschätzt man ausgerechnet den Tastsinn. Der noch ungeborene kleine Mensch erhält von ihm immerhin die ersten Sinneseindrücke. Über die aktiv wirkende Hand wird dieser Sinneseindruck alltäglich primär vermittelt. Dazu sind keine Duftmoleküle nötig, es erfolgt eine aktive Untersuchung auch wenn die Beschaffenheit des Materials nicht bewusst registriert wird. 
Hand in Hand arbeiten dabei motorische und sensorische Systeme. Der Gegenstand verrät vielleicht wie er beschaffen ist, wie man ihn bequemer handhaben kann. Alle sensorischen Informationen lassen sich durch aktives Begreifen besser auslesen. Wie äußert sich dieser Zusammenhang in der praktischen Anwendung, zum Beispiel in einem  Bewerbungsgespräch? Die Wissenschaftler haben ihren Testpersonen gleich mehrere Experimente zur Aufgabe gestellt. 54 Passanten sollten die Eigenschaften eines Bewerbers für einen Job einschätzen. 
Zusätzlich erhielten sie 340 Gramm leichte bzw. 2000 Gramm schwere Clipboards. 1. Tipp: Überreichen Sie dem Interviewer beim Bewerbungsgespräch einen schweren Notizblock. In seinen Augen erhöht das Ihr Gewicht, Ihre Wertigkeit. Bei der Auswertung des Tests beurteilten die Probanden mit einem schweren Notebook in der Hand ihr Gegenüber deutlich besser als mit einem leichten. Eine Einschränkung gab es allerdings: „schweren“ Job-Bewerbern sagte man auch einen schwierigen Umgang mit Kollegen voraus. In einem 2.Versuch wurde von den Wissenschaftlern eine Umfrage-Situation simuliert. 
Dabei wurden den Befragten schwere, bzw. leichte Notizbücher in die Hand gegeben. Die Bedeutung diverser sozialer Maßnahmen sollte daraufhin bewertet werden. Das Ergebnis zeigte, dass die schwerbepackten männlichen Testpersonen bei sozialen Vorhaben spendierfreudiger waren, aber die weiblichen sich nicht beeinflussen ließen. Stets  entschieden sie sich für den höchstmöglichen Betrag – ganz unabhängig vom Gewicht der Clipboards.   Die Wissenschaftler tauschten in einem weiteren Experiment das Kriterium „Gewicht“ gegen das „Textur“- Kriterium aus. Die Testpersonen sollten zuerst ein Puzzle lösen, dessen Teile teilweise mit Sandpapier versehen waren. 
 Danach mussten sie eine soziale Interaktion beurteilen, die textlich beschrieben war. Diejenigen Testpersonen, die vorher mit dem Sandpapier-Puzzle  beschäftigt waren, bewerteten das Gespräch als „rauer“ – ihre Beurteilung war also deutlich anders. In  einem letzten Experiment mussten die Probanden die Situation eines Autokaufs nachstellen und dabei  auf harten Stühlen, bzw. in einem weichen Sessel sitzen. Dabei schätzten die auf den harten Stühlen sitzenden Autokäufer den „Autohändler“, also ihr Gegenüber als einen deutlich „härteren Hund“ ein. Sie gingen weit weniger mit ihren Preisangeboten nach unten, als die weichsitzenden Autokäufer. Fazit: Wollen Sie vor jemandem als kompromisslos erscheinen, so lassen sie ihn besser auf einem harten Stuhl sitzen. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Männliche Stimme und Stärke (Stimmkraft)</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100628-maennliche-stimme-und-staerke-stimmkraft.htm</link>
			<description>Anhand einer Studie wurde gezeigt, dass sowohl Frauen als auch Männer männliche Sprecher anhand...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Anhand einer Studie wurde gezeigt, dass sowohl Frauen als auch Männer männliche Sprecher anhand deren Stimmkraft erkennen können, wie stark sie sind. Die Einschätzung erfolgt etwa genau so gut, als wenn man einen Menschen mittels Fotos beurteilt. Jedenfalls ist nicht allein die Stimmhöhe entscheidend. Es gibt dafür noch keine plausible Erklärung. Nur allein an der Stimme lässt sich der Traumpartner fürs Leben nicht finden.
 Bei der Fernsehsendung „Herzblatt“ konnten das die Zuschauer fast zwanzig Jahre lang erleben. Aber der menschlichen Stimme bestimmte Informationen zu entnehmen, etwa wie stark ein Mann ist, sind Menschen durchaus in der Lage. In einer amerikanischen Studie sorgte dieses Ergebnis für Überraschung. Der Forscher Aron Sell und seine Kollegen (Universität Kalifornien in Santa Barbara) hatten für ihre Studie Testpersonen aus Amerika, Rumänien, Indianer aus Bolivien sowie Bauern vom Hochland Argentinien. Die Testpersonen aus Amerika und Rumänien waren Studenten. Unter anderem wurde bei ihnen der Umfang des Bizepses, die Brustmuskelkraft und die Händedruckstärke gemessen. 
Zusätzlich sprachen die Testpersonen in ihrer Muttersprache einen kurzen Text aufs Band. Die Wissenschaftler spielten die Bandaufnahmen danach amerikanischen Studenten vor. Diese sollten  nur vom Hören der Stimme herausfinden, wie stark der jeweilige Sprecher nach ihrer Meinung sei. Die Einschätzung der Stärke der männlichen Sprecher erfolgte von Frauen als auch von Männern ähnlich gut wie anhand eines Porträtfotos. Sehr viel schlechter konnten die Testpersonen aber die Stärke von Frauen einschätzen. 
Im Fachblatt „Proceedings oft he Royal Society B“ schreiben die Forscher, dass noch nicht klar sei, nach welchen Sprachmerkmalen die Testpersonen für ihre Einschätzung  vorgegangen sind. Zum Beispiel sind Menschen mit einer tieferen Stimme nicht automatisch die Stärkeren in ihrer Bewertung. Die Forscher vermuten, dass es früher  ein wichtiger Vorteil für das Überleben war, anhand der Stimme zu erkennen, ob ein Mann kampfgefährlich ist. Entscheidend könnte das bei Dunkelheit sowie auf Entfernung gewesen sein. Vor allem die Männer zeigten in der Entwicklungsgeschichte des Menschen aggressives Verhalten. So überrascht es nicht, dass diese Fähigkeit nur bei den Männerstimmen ausgeprägt ist. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Pubertät bei Mädchen-Negative Wirkung des Kunststoff Polycarbonat Bisphenol A</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100626-pubertaet-bei-maedchen-negative-wirkung-des-kunststoff-polycarbonat-bisphenol-a.htm</link>
			<description>Die Pubertät bei Mädchen setzt immer füher ein, Mitverursacher sind Umweltgifte wie der Kunststoff...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Seit Jahren wird beobachtet, dass Mädchen immer eher die Pubertätsjahre erreichen und damit geschlechtsreif werden. Vor hundert Jahren trat die Pubertät etwa sechs Jahre später ein als heute. In einer Studie zu diesem Thema geriet ein viel verwendeter Kunststoff in den Verdacht, der auch Krebs auslösend sein soll. Jedoch zweifelt ein Experte an dieser Studie. Heute erreicht die überwiegende Zahl an Mädchen bereits noch im Grundschulalter die Pubertät.
  In der Kopenhagener Universitäts-Klinik wurde eine Studie mit 1000 Mädchen durchgeführt. Hier wurde festgestellt, dass heute das Brustwachstum der Mädchen ein Jahr eher beginnt als vor 15 Jahren. Das Durchschnittsalter liege heute bei 9 Jahren und zehn Monaten. Damit wird ein langwährender Trend bestätigt, dass die Mädchen heute sechs Jahre eher die Pubertät erleben als vor 100 Jahren. Das Durchschnittsalter lag Ende des 19.Jahrhunderts bei 15 Jahren. Die Wissenschaftler der Kopenhagener Universitätsklinik warnen vor ernsthaften gesundheitlichen Risiken für Geist und Körper der Mädchen. So könne der erhöhte Ausschuss von Östrogen die Gefahr von Herzkrankheiten und Brustkrebs erhöhen.  In ihrer Sonntagsausgabe der englischen Zeitung „Times“ wird Dr.Anders Juul von der Universität Kopenhagen zitiert: „Es hat uns sehr überrascht, dass es zu so einer Veränderung innerhalb von 15 Jahren kommen konnte.“
 Dr. Juul ist Chef der Abteilung für Wachstum und Reproduktion dieser Universität. Juul erklärt weiter, dass neben den drohenden körperlichen Krankheiten auch die typischen psychischen Probleme der Teenager bei den eher pubertierenden Mädchen auftreten. Die Mädchen werden dadurch immer früher belastet. Die Studie zeige das klar auf. „Für Kinder  sind diese Probleme noch viel schwerer zu lösen als für Jugendliche in der Pubertät, die es ohnehin nicht leicht verkraften“. Das fürchtet Richard Stonehope, Hormonstörungsexperte am Krankenhaus Great Ormond Street. Bei der Suche nach den Ursachen stehen Junk-Food, hoher Fleischkonsum, Umweltgifte und Bewegungsmangel im Verdacht. Dabei liegt der östrogenähnliche Stoff  Bisphenol A im Fokus der Betrachtung. Dieser wird als Grundstoff zur Herstellung des Kunststoffes Polycarbonat verwendet. 
Unter anderem kommt er in Babyflaschen und Getränkedosen vor. Laut BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) wird Bisphenol A verdächtigt, Schädigungen der Gehirnentwicklung, Unfruchtbarkeit und Brustkrebs auslösen zu können. Der BUND schreibt auf seiner Homepage, dass im menschlichen Blut der mittlere Gehalt an Bisphenol A mittlerweile höher ist als im Vergleich zur Konzentration bei Mäusen, die bei ihnen zur Beeinträchtigung ihrer Sexualentwicklung führen kann. In bereits winzigen Mengen kann der hormonelle Schadstoff Bisphenol A in unseren Hormonhaushalt eingreifen. Bei den 1000 Mädchen, die zurzeit von Juul und seinem Team untersucht werden, überprüfen die Wissenschaftler die Blut- und Urinproben, um zu beweisen, dass ein direkter Zusammenhang zwischen früherer Pubertät und dem chemischen Stoff besteht. Aber genau das ist noch nicht bewiesen.
 Professor Meinert Breckwoldt, ehemaliger Direktor der Universitätsfrauenklinik Freiburg kritisiert, dass die Aussagen alles nur Annahmen und keine Kausalitäten sind. Außerdem würden vernünftige Studien fehlen. Allerdings bezweifelt Breckwoldt nicht, dass die Mädchen immer früher in die Pubertät kommen. Seit Jahren sei dieser Trend schon zu beobachten. Er vermutet, dass es viele Gründe dafür gibt. Zum Beispiel könnten es die veränderten Ernährungsgewohnheiten sein oder die allgemein besseren Lebensbedingungen. Man solle sich vorstellen, wie im Mittelalter die Kinder aufgewachsen seien. Da ist es doch klar, dass vom Körper die frühe Geschlechtsreife unterdrückt wird. 
Es gab damals nicht genug Energie dafür. Experimente mit Ratten hätten das bewiesen. Breckwoldt hält es für möglich, dass zu geringen Teilen durch Bisphenol A eine frühere Pubertät  mit ausgelöst werden könne. Aber es fehlt der Beweis. Dass Bisphenol A gravierende Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit habe, bezweifelt er. Er bezeichnet es als dummes Zeug und er könne es nicht mehr hören, was heute alles Krebs auslösen soll. Auch sei eine frühe Pubertät doch gar kein Problem, die Medizin sei heute in der Lage, diese problemlos beliebig lange hinauszuzögern. Bei jungen russischen Olympia-Sportlerinnen sei dieses Verfahren schon erfolgreich angewendet worden. Bei gewissenhafter Anwendung bestünden keine Risiken.  ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 11:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Synthetisches Vitamin C - Studie über künstliche Vitaminzusätze</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100624-synthetisches-vitamin-c-studie-ueber-kuenstliche-vitaminzusaetze.htm</link>
			<description>Die Deutschen wollen sich gesund ernähren, deshalb nimmt fast jeder Dritte Vitamintabletten ein.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Deutschen wollen sich gesund ernähren, deshalb nimmt fast jeder Dritte Vitamintabletten ein. In neuen Studien kamen Forscher zu der Erkenntnis, dass nur die Vitamine in Obst und Gemüse für unsere Gesundheit gut sind und chemisch hergestellte Pillen eher Schaden anrichten können. Wenn wir eine Portion Pommes essen, wird unser schlechtes Gewissen mit einer Vitamintablette beruhigt.
 Ist eine Tablette gegen Kopfschmerzen mit Vitamin C versehen, glauben wir, damit unseren Schnupfen bekämpfen zu können. In Werbespots wird uns eingeredet, dass Bonbons – mit Vitamin C angereichert – gut für uns sind. Für die Lebensmittelindustrie sind Vitamine das Weihwasser. Sie haben den Mythos des Heilsamen. Wie eine vertrauensselige Glaubensgemeinschaft sind wir Verbraucher. Das Max Rubner Institut ermittelte 2008 in einer nationalen Verzehrstudie, dass fast jeder dritte Deutsche Vitamintabletten einnimmt und über 800 Millionen Euro pro Jahr dafür ausgegeben wurden. In großen Studien mit Tausenden von Testpersonen wurde festgestellt, dass das Geld wahrscheinlich für umsonst ausgegeben worden ist.
 Vitaminzusätze in Lebensmitteln und Pillen verbessern die Gesundheit nicht, bestenfalls bleiben sie wirkungslos. Im Gegenteil, sie können sogar das Risiko für Krebserkrankungen und andere Leiden steigern. Das „Deutsche Ärzteblatt“ schrieb über die Entzauberung der Vitamine: „Das Ende der Hoffnung“. Seit Beginn des 20.Jahrhunderts glaubte man an die Wirksamkeit der Vitamine. Es war bekannt, dass sich zum Beispiel Skorbut, wie sie bei Seeleuten auftrat, mit vitaminreicher Kost heilen ließ. Es wurde erkannt, dass ein Mangel an „Mikronährstoffen“, deren Herstellung im Körper nur begrenzt ist, Menschen krank machen kann. Das sind die Vitamine.
 Ab den 1920er Jahren arbeiteten Forscher daran, diese Stoffe zu isolieren und künstlich zu erzeugen. Das Archiv des Pharmakonzerns Hoffmann la Roche wurde von dem Schweizer Historiker Beat Bächi nach Unterlagen über die Anfänge der Vitaminherstellung durchsucht. Er entdeckte,  dass damals in einer ganz planvollen Kampagne der Glaube an geradezu wundersame Heilkräfte der Vitamine erzeugt wurde. 1930 gelang es dem Unternehmen, Vitamin C zu synthetisch herzustellen. Man wusste damals allerdings noch nicht, wofür der neue Stoff angewendet werden könnte. Skorbut trat inzwischen immer seltener auf. So wurde von der sogenannten Abteilung für Propaganda des Konzerns kurzerhand eine Krankheit erfunden. 
In den Unterlagen fand Bächi die Aussage in einer Textstelle, dass die Firma „das Gros der praktischen Ärzte von Vitaminungläubigen zu - gläubigen beziehungsweise zu Vitaminverschreibern machen wolle. Der Arzt sollte die Möglichkeit erhalten, mit seiner Diagnose den Patienten eine neue Krankheit einzureden. Das wurde von den damaligen Marketingstrategen angemerkt. Bächi schreibt in seinem Buch „Vitamin C für alle“, dass das schädliche Vitamin-C-Defizit, oder auch  „Vitamin-C-Hypovitaminose“ genannt, einfach erfunden wurde. Mit dieser Propaganda wurde eine gewaltige Wirkung erzeugt. Als Problem war vorher niemandem eine suboptimale Versorgung mit Vitamin C aufgefallen. Aber jetzt warnten  die Fachleute, falls im Körper nicht ausreichend Vitamin C vorhanden sei vor körperlicher sowie geistiger Ermüdung, Schwund der Muskelkraft und Leistungsabfall. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wechseljahre – nicht nur Frauensache</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100622-wechseljahre-nicht-nur-frauensache.htm</link>
			<description>Auch bei männlichen Personen treten Wechseljahresbeschwerden auf. So wie die weibliche Menopause...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Auch bei männlichen Personen treten Wechseljahresbeschwerden auf. So wie die weibliche Menopause gibt es auch eine männliche Andropause. Neun typische Symptome sind festgestellt worden. In einer Studie wurden von US-Forschern die markantesten Veränderungen und Beschwerden von Keimdrüsen identifiziert, die aus altersbedingten Gründen in ihrer Funktion nachlassen. Zeichen der Andropause sind hauptsächlich sexuelle Unlust sowie Impotenz. Außerdem können sich Leistungsabfall, Depressionen und Hautveränderungen einstellen.
 Bis jetzt waren die männlichen Wechseljahre, die medizinisch „altersbedingter Hypogonadismus“ genannt werden, nicht exakt wissenschaftlich definiert. Um eine verbindliche Leitlinie für eine Testosteron-Behandlung zu haben, ist jedoch eine wissenschaftliche Forschung nötig. Wissenschaftler der University of Manchester nahmen sich des Themas an und schlossen sich mit anderen europäischen Forschungseinrichtungen zusammen. 
In ihre Untersuchungen bezogen sie 3369 männliche Probanden im Alter von 40 bis 79 Jahren ein. Die Probanden mussten Fragen zum Thema Wechseljahresbeschwerden beantworten. Sie sollten Auskunft geben über ihre Gesundheit, psychisch und physisch sowie über ihre Sexualität, außerdem wurde bei ihnen der Hormonspiegel im Blut gemessen. Das Team der Wissenschaftler fand heraus, dass im Zusammenhang mit einem niedrigen Testosteronspiegel neun typische Beschwerden stehen.
 An erster Stelle stehen demnach sexuelle Symptome: morgendliche Erektion wird seltener, ebenso die Häufigkeit der sexuellen Gedanken/Sexualtrieb sowie erektile Dysfunktion. Drei körperliche Einschränkungen spielen daneben eine Rolle: 1. Die Kräfte fehlen für Laufen und das Heben schwerer Dinge, 2. Mehr als einen Kilometer zu gehen fällt schwer, 3. Es kostet mehr Anstrengung als früher sich zu knien, vorzubeugen bzw. zu bücken. Den Verlust von Energie, sowie Müdigkeit und Traurigkeit nennen die Forscher als psychische Symptome.Sie sind jedoch nicht sexuell bedingt und standen nur wenig im Zusammenhang mit einem geringen Testosteronspiegel. 
Beschwerden, die bisher als ein Zeichen männlicher Wechseljahre gedeutet wurden und darum mit Testosteron behandelt worden sind wie Schlafstörungen, Ängstlichkeit, Nervosität, Konzentrationsmangel, hatten keinen Zusammenhang mit den Keimdrüsen und deren nachlassender Funktion. Der Studienleiter Fred Wu stellt fest,  dass die neuen Erkenntnisse die wichtigsten Symptome der männlichen Wechseljahre zum ersten Mal exakt darlegen. So ist klar definiert, wann und ob eine Behandlung mit Testosteron sinnvoll sein kann oder wann nicht. Im „New England Journal of Medicine“ wurde diese Studie veröffentlicht. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mobiltelefone können doch bösartige Tumore im Gehirn auslösen</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100620-mobiltelefone-koennen-doch-boesartige-tumore-im-gehirn-ausloesen.htm</link>
			<description>Die WHO erstellte vor einigen Wochen eine Studie über die Erhöhung des Risikos eines Tumorleidens...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die WHO erstellte vor einigen Wochen eine Studie über die Erhöhung des Risikos eines Tumorleidens im Gehirn durch das Benutzen von Mobil-Telefonen. Eine erhöhte Gefährdung wurde in der Studie ausgeschlossen, da es keine Hinweise dafür gab. In einer erneuten Analyse wurden die Ergebnisse allerdings relativiert. (Stand: 15.06.2010) Der Wiener Umwelthygieniker Michael Kundi und andere Forscher nahmen Korrekturen an offenbaren Fehlerquellen der  ersten Studie vor. Im Ergebnis kam ein  höheres Risiko um  25 % heraus. 
Beim 32. Treffen der Gesellschaft für Bioelektromagnetik, die in Seoul /Südkorea stattfand, wurde die neue Analyse in Plakatform dargestellt („Re-Evaluation oft he Interphone Study: Application of Correction Factor“). APA gegenüber äußerte sich Kundi, dass in der Studie Interphone einige Fehler festgestellt wurden. Im Grunde hatte sie ergeben, dass das Telefonieren mit Mobiltelefonen eher einen Schutzeffekt vor dem Auslösen eines Gehirntumors hätte. 
Der Fehler, so sagt Kundi, liegt wahrscheinlich an der Auswahl der Testpersonen und daran, dass das Benutzen von schnurlosen Telefonen ausgeklammert worden ist. In der letzten veröffentlichten Interphone-Studie wurden 2.708 Personen mit bösartigen Tumoren im Gehirn (Gliome, Astrozytome) und 2.409 Menschen mit Meningiomen (Tumore, die prinzipiell gutartig sind) interviewt. 7.758 Menschen wurden ebenso befragt als Kontrollpersonen. Insgesamt  beteiligten sich Versuchspersonen aus 13 Ländern.
 Es besteht keine große Gefahr, aber ein Risiko ist vorhanden. Kundi sagt, dass die Forscher und er kalkuliert haben, wie groß der enthaltene Fehler in der Interphone-Studie sein muss, wenn auch eine kurze Anwendung von Handys sich nicht in erhöhten Tumorerkrankungen niedergeschlagen hat. Dadurch kamen die Forscher auf ein um etwa 25% höheres Risiko für Gehirntumoren  gegenüber der ersten Auswertung der Studie. Bei einem Zeitraum von über zehn Jahren stieg damit das Risiko, an Glioms zu erkranken, vom Faktor 1,24 auf 1,51. Das ist statistisch bemerkenswert. 
Das Risiko erhöhte sich pro Jahr Mobiltelefon-Benutzung ebenfalls je um 25%. Bisher wurde in anderen Studien angenommen, dass das Risiko annähernd gleich blieb. Laut Kundi war es bisher immer fraglich, ob das Risiko, an einem Gehirntumor zu erkranken,  nur eine Befürchtung darstellt oder real vorhanden ist. Ein Artefakt ist es nicht. Zwar ist die Gefährdung auch bei langem, intensivem Gebrauch von Schnurlos- und Mobil-Telefonen nicht sehr hoch, offenbar aber doch vorhanden. Kundi selbst versucht so wenig wie möglich mit dem Handy zu telefonieren. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tierversuche mit Insekten</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100618-tierversuche-mit-insekten.htm</link>
			<description>Arzneimittel könnten zukünftig nicht mehr nur an Mäusen und anderen Säugetieren getestet werden,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Edinburgh. Arzneimittel könnten zukünftig nicht mehr nur an Mäusen und anderen Säugetieren getestet werden, sondern Fliegen und Motten wären eine schnelle, preiswerte Alternative. Bei Medikamententests reagieren Insekten ebenso wie Säugetiere auf mikrobielle Infektionen. Vergangene Woche fand im schottischen Edinburgh ein Kongress der Mikrobiologen statt. Dort wurde von Kevin Kavanagh (National University of Ireland in Maynooth) von dieser Entdeckung berichtet. 
Kavanagh sagte, dass bei Säugetieren und bei Insekten die Immunzellen strukturell und in ihrer Funktion gleich sind. Die über 400 Millionen Jahre getrennten evolutionären Wege spielen dabei keine Rolle. Bei dieser Methode brauchte man in Zukunft weniger Säugetiere für Medikamententests, ganz abgesehen von dem finanziellen Aufwand, der weit geringer sein würde. Kavanagh`s Forschung konzentriert sich auf die neutrophilen Granulozyten. Diese sind ein Teil der weißen Blutkörperchen bei Säugetieren und haben gleichzeitig als Fresszellen für die Immunabwehr eine wichtige Aufgabe. (Hämatozyten). Der irische Forscher vergleicht die Granulozyten mit Hämatozyten.
  Bei den Blutzellen von Insekten handelt es sich um Hämatozyten. Sie und die Neutrophile haben eine ähnliche Funktion. Die beiden Blutbestandteile gleichen sich bei einer Reaktion auf mikrobielle Erreger. Die Zellen der Säugetiere und die der Insekten können die gleichen Chemikalien produzieren mit ähnlicher Struktur, die sich im Bedarfsfalle zur Zelloberfläche bewegen, um dort den Eindringling unschädlich zu machen. Die Erreger werden von den Immunzellen eingeschlossen, Enzyme werden freigesetzt und die Erreger abgebaut. In der Anfangsphase neuer Medikamententests werden schon Insekten eingesetzt. Allerdings nur im Larvenstadium, worauf sich dann Tests mit Mäusen anschließen. 
Kavanagh behauptet, dass selbst Fruchtfliegen (Drosophila), eine Art der Schwärmer (Manducae) und die große Wachsmotte (Galleria mellonella) sich besonders gut für Tests eignen. Die Wirksamkeit von antimikrobiellen Wirkstoffen und die Prüfung von ansteckenden Pilzerregern kann mit derartigen Insekten sehr gut getestet werden. Die Anzahl der sonst benötigten Mäuse ließe sich um 90 Prozent verringern. Außerdem könnten die Versuche sehr viel schneller durchgeführt werden. Insekten liefern Ergebnisse bereits nach 48 bis 72 Stunden. Bei Mäusen erhält man diese erst nach vier bis sechs Wochen. 
Um die nötige Sicherheit dieser neuen Form des Medikamententest zu garantieren, muss noch weiter geforscht werden.Besonders was die Ähnlichkeiten zwischen der Reaktion des Immunsystems bei Insekten und Säugetieren betrifft,  ist noch viel Forschungsarbeit nötig. Doch Kavanagh ist zuversichtlich, dass es in Zukunft möglich sein, wird mit Insekten als Modellen zu arbeiten, um den verschiedensten menschlichen Krankheiten auf die Spur zu kommen. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Oxytocin – ein Kuschelhormon (Liquid Trust)</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100617-oxytocin-ein-kuschelhormon-liquid-trust.htm</link>
			<description>Oxytocin (Liquid Trust) wird auch als Kuschelhormon bezeichnet. Es festigt zwar zwischenmenschliche...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Washington. – Oxytocin wird auch als Kuschelhormon bezeichnet. Es festigt zwar zwischenmenschliche Bindungen, hat aber auch eine dunkle Seite. In den letzten Jahren hat es große Erfolge gehabt. In vielen Studien konnten Wissenschaftler nachweisen, dass für verschiedene sehr erfreuliche Dinge das Peptidhormon verantwortlich ist. Zum Beispiel wird bei einem Geburtsprozeß – sowohl beim Menschen als auch bei Tieren, wie Schafen und Nagetieren – viel von dem Peptidhormon ausgeschüttet. Dadurch wird die Bindung zwischen Mutter und Kind gefestigt. 
Nehmen Mensch oder Tier das Hormon ein, kann sich das Verhältnis zwischen den Geschlechtspartnern positiv verändern. Therapeuten aus Australien haben es schon zur Paartherapie eingesetzt. Unter dem Namen „Liquid Trust“ kann man Oxytocin im Internet kaufen. Der Psychologe Carsten De Dreu von der Universität Amsterdam hat jedoch in einem Experiment herausgefunden, dass Oxytocin nicht nur gute sondern auch dunkle Seiten hat. De Dreu hat seine Studie in der US-Wissenschaftszeitschrift „Science“ (Bd.328, S. 1408) veröffentlicht. Er stellt fest, dass das Kuschelhormon in Wahrheit ein „zweischneidiges Schwert“ sei. 
In seiner Studie, die er gemeinsam mit Kollegen durchführte, sollten männliche Testpersonen (Studenten) eine Episode aus dem Gefangenenmilieu darstellen. Eine halbe Stunde vor Testbeginn wurden den Probanden Oxytocin in Form von Nasenspray oder aber ein Plazebo verabreicht, sie erhielten zehn Euro und sollten nun in einer Dreiergruppe das Geld verteilen und zwar auf die eigene und eine weitere, deren Mitglieder ebenso informiert wurden.  Nun geschah folgendes: Diejenigen Testpersonen, die das Oxytocin erhielten, zeigten sich sehr großzügig der eigenen wie auch der fremden Dreiergruppe gegenüber. Für sich selbst behielten sie weniger Geld.
 In  einem weiteren Experiment wurden die Bedingungen für die Testpersonen etwas komplizierter und das Ergebnis überrascht: denn den Testpersonen wurde mitgeteilt, wenn die andere Gruppe nicht kooperiert, würde die eigene Dreiergruppe nicht unerhebliche finanzielle Verluste erleiden. Die Oxytocin-Probanden reagierten plötzlich sehr viel zurückhaltender. Sie sparten ihr eigenes Geld auf, nahmen aber das Geld der anderen Gruppe. Sie waren weniger wohlwollend als die Plazebo-Probanden. Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass Oxytocin nicht nur bei sozialen Bindungen sehr hilfreich ist. Es kann auch dann zur Anwendung kommen, wenn es nötig sein sollte, die eigene Gruppe entweder in einem Spiel oder sogar in einem Krieg zu verteidigen. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Regelmäßiger Kaffeekonsum – Neue Studie über die Wirkung</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100613-regelmaessiger-kaffeekonsum-neue-studie-ueber-die-wirkung.htm</link>
			<description>Eine neue Studie will herausfinden, ob Kaffee tatsächlich die Müdigkeit vertreibt und uns munter...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Eine neue Studie will herausfinden, ob Kaffee tatsächlich die Müdigkeit vertreibt und uns munter macht. Dabei kam erstaunlicherweise heraus, dass bei Menschen, die viel Kaffee trinken,  nur Entzugserscheinungen gelindert werden. Bei Dauerkonsum verliert der Kaffee seine Muntermacher-Wirkung. Kaffee wird von Millionen Menschen in aller Welt vor allem am Morgen getrunken. Jeder ist der gängigen Meinung, dass ohne Kaffee nichts geht. Alle sind von der aufmunternden Wirkung des Koffeins im Kaffee überzeugt. Robbie Williams soll angeblich 36 doppelte Espresso an seinen schlechten Tagen getrunken haben und der französische Romancier Honoré de Balzac schaffte es angeblich sogar auf täglich 50 Tassen Kaffee.
 Englische Forscher fanden in einer Studie , die an der University of Bristol zusammen mit den Universitäten Münster und Würzburg veröffentlicht wurde, heraus, dass bei täglichen Kaffeetrinkern der erwünschte Effekt ausbleibt. Im Fachblatt „Neuropsychopharmacology“ erklären die Forscher die Gründe für das Ausbleiben der muntermachenden Wirkung. Es liegt daran, dass bei regelmäßigem Kaffeegenuss vom Verbraucher eine Toleranz entwickelt wird und die Stimulation dadurch ausbleibt.  Der Wirkstoff Koffein, der in der Kaffeebohne vorhanden ist, hat Ähnlichkeit in seiner Struktur mit Adenosin, einem körpereigenen Molekül. Dieses wiederum wirkt ermüdend. 
Das Koffein ist in der Lage die Andockstellen für Adenosin zu blockieren, es hemmt die Ermüdung, dadurch wird man durch Koffein wach. So vielfältig wie die Auswirkungen von Kaffee und Koffein sind, so wird doch in vielen wissenschaftlichen Studien der Konsum als ungefährlich eingestuft. Die Auswirkungen auf den Blutkreislauf sowie den Stoffwechsel sind laut vergangener Studien selbst bei Vieltrinkern nicht von Bedeutung. Peter Rogers (Erstautor dieser Studie) und seine Kollegen haben festgestellt, dass die stimulierende Wirkung des Kaffees bei regelmäßigem Konsum praktisch aufgehoben wird. Außerdem kann Koffein mitunter Angstgefühle auslösen. 
Rogers stellt fest, wenn jemand wochentags regelmäßig Kaffee zu sich nimmt, aber am Wochenende darauf verzichtet, könnte er sich unwohl fühlen. So wäre es besser, jeden Tag seinen Kaffee zu trinken oder gar nicht. Das subjektive Gefühl, morgens durch Kaffeetrinken „auf Trab zu kommen“ erklären die Forscher folgendermaßen: die Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass trotz der morgendlichen Stimulation durch Kaffee es sich dabei um eine Aufhebung des umgekehrten Effekts handele. Damit ist die Tatsache gemeint, dass über Nacht der Koffeinentzug Ermüdungserscheinungen auslöst. Bei einem Test wurden 379 Probanden gebeten, auf den Konsum von Kaffee 16 Stunden lang zu verzichten. Eine Hälfte der Probanden waren bis jetzt keine Kaffeetrinker gewesen oder haben nur wenig getrunken (Tee oder Kaffee).
 Die zweite Hälfte der Probanden waren starke Kaffeetrinker mit mehreren Tassen täglich. Nach dem Entzugszeitraum wurden den Probanden Koffeinpillen oder ein Placebo (Tablette ohne Wirkstoff) verabreicht. Nun sollten die Probanden ihren Zustand beurteilen. Waren Ängste da, Kopfschmerzen? Wie stand es um die Wachsamkeit? Die Probanden, welche starke Kaffeetrinker waren und ein Placebo bekommen hatten, sagten aus, dass sie vermehrt Kopfschmerzen hätten, sich weniger fit fühlten. Die Probanden, welche Koffeintabletten eingenommen hatten, fühlten sich gut.
 Bei denjenigen Probanden, die wenig oder keinen Kaffee trinken und ein Placebo erhalten hatten, war das Wachsamkeitsniveau ähnlich der starken Kaffeetrinker, die ebenfalls Placebo eingenommen hatten. Rogers stellt fest, dass die regelmäßigen Kaffeetrinker durch den Koffeinschub  wieder auf Normalniveau zurück geführt werden. Es wurde in keiner der Gruppen ein höheres Niveau der Wachsamkeit gegenüber der Wenig-Kaffeetrinker und der Placebo-Gruppe festgestellt. Aus der Studie stiegen vier Probanden aus. Sie waren von Haus aus starken Kaffeetrinkern und ihre Kopfschmerzen waren nach der Koffeinabstinenz zu heftig geworden. 
Auch unregelmäßige Trinker hatten verstärkt Kopfschmerzen nach Einnahme von Koffeinpillen, dennoch fühlten sie sich nicht fitter. Die Wissenschaftler stellten noch einen weiteren Zusammenhang fest. Bei Menschen mit einer genetischen Variante (sie wird mit Panikattacken und Angst in Verbindung gebracht) ist ein verstärktes Verlangen nach Kaffee  festgestellt worden, obwohl man meinen müsste, sie würden Kaffee meiden. Sie trinken sogar mehr als die Menschen ohne diese genetische Vorbelastung. Aber wer weiß schon, dass Koffein angstauslösend wirken kann? Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass offenbar eine leichte Anspannung den Kaffeegenuss erhöht.    ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 13:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Elektronische Fußfessel - für gefährliche Gewaltverbrecher geeignet? </title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100610-elektronische-fussfessel-fuer-gefaehrliche-gewaltverbrecher-geeignet.htm</link>
			<description>Versuchspersonen müssen sich noch etwas gedulden, ehe sie mit einer elektronischen Fußfessel...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Stuttgart. Versuchspersonen müssen sich noch etwas gedulden, ehe sie mit einer elektronischen Fußfessel versehen werden können, denn das Experiment, welches bereits für Anfang des Jahres 2010 vorgesehen war, muss aus technischen Gründen nochmals verschoben werden. Die Gestaltung der Software ist sehr aufwändig und Experten sind skeptisch, ob man die Fußfessel überhaupt bei gefährlichen Gewaltverbrechern anwenden kann. Der Pressesprecher des Landesjustizministerium Stefan Wirz sagt, dass man statt im Juli wohl erst im September mit der Teststudie beginnen könne. Zurzeit  arbeitet man an der Programmierung der Software – eine besondere technische Herausforderung. In der Ausschreibung, die europaweit erfolgte, bekam der Kölner Anbieter „Total Walther“ den Zuschlag. 
Er ist für die technische Ausstattung zuständig, einem Modell mit GPS-Empfänger. Die Träger der Fußfessel sind per Satellit überwachbar. Bisher wurden in anderen Ländern und Staaten, wie zum Beispiel in Hessen oder in der Schweiz Fußfesseln angewendet, die Alarm schlugen, sobald eine Testperson die Wohnung verlässt oder unerlaubt gegen Hausarrest verstößt. Das Gerät ist nicht in der Lage, den Fluchtaufenthalt zu orten. Wirz erklärte, dass es kaum Erfahrungswerte mit einer GPS-Lösung gibt. Für gefährliche Gewalttäter könnte bei ihrer Entlassung eine Fußfessel mit GPS-Ortung hilfreich sein. Doch das ist noch Zukunftsmusik. 
Der Landesjustizminister Ulrich Goll und die Minister anderer Länder drängen auf die Anwendung der elektronischen Fußfessel. Bis jetzt wurden Fußfesseln bei harmlosen Delikten angewandt: zum Beispiel bei Menschen, die wegen einer nicht bezahlten Geldstrafe ersatzweise ins Gefängnis müssten oder bei kurz vor ihrer Entlassung stehenden Straftätern, die unter Bewachung schon eher in die Freiheit entlassen werden könnten. Ob sich die Fußfessel auch für gefährlichen Straftäter eignet, ist sich Justizminister Goll zurzeit nicht sicher. Allein in Baden-Württemberg hoffen 17 Häftlinge auf ihre Entlassung aus der Sicherungsverwahrung aufgrund eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Zwischen 70 und 130 Häftlinge sollen es bundesweit sein. 
Ein triebgesteuerter und nicht therapierbarer 61-jähriger Sexualstraftäter aus Saarbrücken soll bereits seit 12. Mai wieder in Freiheit sein. Er wird seitdem von 16 Beamten pausenlos überwacht. Seine Verwandten wollten keinen Kontakt mehr zu ihm und ein Seniorenheim musste er auch wieder verlassen. Walter H., der eigentlich nur das Gefängnis kennt, lebt seit seiner Entlassung auf Staatskosten im Hotel. Seine Überwachung durch die Polizei kostet den Staat etwa 12 000 Euro täglich. Derartige Szenarien sind von den Länderministern nicht zu befürworten. Von ihnen wird ein Gesetz gefordert, in dem festgelegt ist, dass auch entlassene Schwerverbrecher elektronische Fußfesseln tragen müssen.
 Wirz bemerkt, dass dafür der Bund gebraucht wird. Die Bayerische Justizministerin Merk strebt ebenfalls die Überwachung von Gewalt- und Sexualtätern an, denn zum Schutz der Bevölkerung ist es eine Notwendigkeit. Von der elektronischen Überwachung ist auch eine Reihe von Innenministern überzeugt. Die Sicherheit wird verbessert, denn mit dem Bewegungsprofil der Fußfesselträger können „verbotene Zonen“ abgeglichen werden. Halten sich zum Beispiel pädophile Träger in Spielplatznähe auf, könnte die Polizei „Nachricht“ davon bekommen. Das äußerte kürzlich der Berliner Innensenator Erhart Körting. Es ist aber immer noch fraglich, ob die elektronische Fußfessel wirklich für Schwerverbrecher geeignet ist. Hessen hat zwar gute Erfahrungen damit gemacht, aber sie lassen sich nicht übertragen. Dort nahmen während einer Studie alle Probanden freiwillig und kooperativ teil, ebenso in Österreich. 
Der Geschäftsführer des Vereins „Neustart“ Wolfgang Hermann soll in Baden-Württemberg die Betreuung der Fußfesselträger übernehmen. Er sieht in der Fußfessel nur ein Hilfsmittel,  um die psychosozial betreuten Straffälligen zu erreichen. Als „Mittel der Wahl“ ist es bei extrem problematischen Straftätern nicht anwendbar. Rita Haverkamp (Freiberger Institut für ausländisches und internationales Strafrecht) bemerkt, dass in Hessen die Betreuung durch Bewährungshelfer besonders intensiv war. Der Bereitschaftsdienst war für die Probanden 24 Stunden erreichbar und hörte sich alle Probleme an. Die meisten Bewährungshelfer merkten an, dass gerade darin der eigentliche Erfolg liege und nicht der Fußfessel zugeschrieben werden könne, die sich außerdem leicht ablegen lasse. Kann da etwa noch GPS helfen? ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sicher in der Rechtschreibung mit dem Morphemprogramm</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100606-sicher-in-der-rechtschreibung-mit-dem-morphemprogramm.htm</link>
			<description>In Graz wurde von Psychologen eine neue Methode vorgestellt, die Schülern mit Problemen in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ In Graz wurde von Psychologen eine neue Methode vorgestellt, die Schülern mit Problemen in der Rechtschreibung helfen soll. Die Doktorandin Nadja Kozel arbeitet am Institut für Psychologie der Universität Graz und hat sich unter dem Motto „Kampf dem Fehlerteufel“ vorgenommen, in einem neuen Programm Lese- und Rechtschreibschwächen besser zu überwinden. Bisher kannte man nur die altbekannten Merkstützen wie zum Beispiel „wer nämlich mit „h“ schreibt ist dämlich“ oder die Hinweise, wann „das“ mit „s“ oder mit „ß“ oder auch mit „ss“ geschrieben wird (wenn man für „das“ dieses oder welches einsetzen kann) oder man es in der Umgangssprache als „des“ verwenden kann, so ist es ein Artikel oder Relativpronomen und wird ein Bindewort, wenn es mit „ß“ bzw. „ss“  geschrieben ist.
 Eine ziemlich komplizierte Merkhilfe für die Schüler. Nadja Kozel will mit ihrer neuen Idee den Fehlerteufel in den Heften der Schüler schneller vertreiben. Für ihre Diplomarbeit wurde sie 2009 mit einem Preis ausgezeichnet, der sich „Initiative Gehirnforschung Steiermark“ nennt. Gemeinsam mit dem Lese-Rechtschreib-Institut Graz entwickelte Kozel das Programm unter dem Motto: Besser Morpheme statt Silben. In einer anfänglichen Studie wurde bei jugendlichen Probanden im Alter von neun bis sechszehn Jahren ermittelt, ob ihre Schwächen eher in der Rechtschreibung (Legasthenie) oder im Lesen zu suchen sind. Danach wird das Trainingsprogramm ausgerichtet.
 Nadja Kozel legt besonderen Wert auf den individuellen Zugang zu den Probanden. Sie registriert, ob die Probanden beim Lesen auch dessen Sinn verstehen und zieht außerdem die Probanden in das Grazer Projekt mit ein, in dem die Testpersonen sich dem neu entwickelten Computerprogramm „Morpheus“ unterziehen müssen. Zum besseren Verständnis: Morpheme sind die kleinsten, bedeutungstragenden Einheiten der Sprache. An einem Beispiel erläutert Kozel das Wort „Umfahrung“. Es enthält die Vorsilbe „um“ und als Nachsilbe „ung“. Der Wortstamm „fahr“ wird stets mit einem Dehnungs-h geschrieben. Wenn sich das das Kind merkt, kann es das Gelernte auf eine Vielzahl von Wörtern anwenden und muss nicht jedes einzelne Wort richtig zu schreiben lernen. Die jugendlichen Probanden werden parallel zu den Anfangsübungen einem EEG (Elektroenzephalogramm) unterzogen. Es ist eine neurowissenschaftliche Messtechnik, bei der die Gehirnströme und somit die Auswirkungen während der Übungen auf die Aktivitäten des Gehirns untersucht werden. 
Für die Auswertung wird den Kindern eine Elektrodenhaube auf den Kopf gesetzt. Dabei stellte sich heraus, dass bei den Probanden mit einer Lese- Rechtschreibstörung eine geringe Aktivität in den Arealen des Gehirns für Sprache zu verzeichnen war. Nach einem fünf-wöchigem Training war dieses Gehirnareal aktiviert worden, wie eine weitere EEG-Untersuchung zeigte. Kozel sagt, dass in der Schule der Morphemansatz nicht erklärt wird. Die konventionelle Methode, die aus der Zerlegung eines Wortes in Silben besteht, wird auch im Förderunterricht für rechtschreibschwache Schüler angewendet. Diese können aber mit dieser Methode verwirrt werden. Wenn zum Beispiel das Wort „Rückmeldung“ in einzelne Silben zerlegt wird – in „Rück“, „mel“, „dung“ tritt das Morphem „meld(en)“ nicht in Erscheinung. In dem neuen Grazer Trainingsprogramm legt man mehr Wert auf die Regel der Wortstämme und erklärt sie. Mit dem Sinn des Wortes ist es für die Schüler leichter, die richtige Schreibweise zu finden. 
Es ist noch nicht festgestellt worden, ob es einen Unterschied zwischen den Geschlechtern gibt. Rechtschreibschwache Mädchen verhalten sich ruhiger und passiver, wenn sie unsicher sind. Aber dann gibt Kozel zu, dass sie vorwiegend mit Jungen zu tun habe. Gründe für einen Unterschied können auch genetische, biologische oder auch soziale Aspekte sein. Am Institut läuft eine Übungsphase fünf Wochen mit je einem Präsenztag. Die Probanden erhalten während dieser Zeit spielerische Aufgaben am PC oder auch Übungen mit Papier und Bleistift. Auch Hausaufgaben gibt es bis zum nächsten Training im Institut. Die Wissenschaftlerin sucht für ihre Übungsreihe noch Probanden! Es sind auch Kurse am Lese-Rechtschreib-Institut Graz und in der Außenstelle Wien möglich. Dort können Eltern ihre Kinder sofort das Morphemprogramm trainieren lassen. Nadja Kozel findet die Grundlagenforschung gut und es interessiert sie die Anwendung. Das Datum der Fertigstellung der Dissertation soll im Sommer 2011 sein. Deshalb ist geplant, noch ein Morphemprogramm für Englisch anzubieten. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Erkenntnisse über das Meditieren - Yogi Prahlad Jani</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100603-neue-erkenntnisse-ueber-das-meditieren-yogi-prahlad-jani.htm</link>
			<description>Die Aussage eines indischen Yogis, seit Jahrzehnten keine Nahrung zu sich genommen zu haben und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Aussage eines indischen Yogis, seit Jahrzehnten keine Nahrung zu sich genommen zu haben und auch nichts trinken zu müssen, ist bis heute ein wissenschaftliches Rätsel. Bisher ist bekannt, dass durch Yoga-Übungen Stress besser bewältigt, Angststörungen und der altersbedingte Abbau des Gehirns gebremst werden. Messbar kann die Großhirnrinde kräftiger werden. Der Neurologe Sudhir  Shah , tätig in einer Klinik Ahmedabad (Westindien), ist ratlos. Er und seine Mitarbeiter haben zwei Wochen lang den Yogi Prahlad Jani (83 Jahre) untersucht und rund um die Uhr überwacht. Während dieser Zeit hat Prahlad Jani weder Essen zu sich genommen noch getrunken und trotzdem überlebt. Sein gemessener Stoffwechsel war gleich null, ausgeschieden hat er auch nichts. 
Es fällt schwer, die Behauptung  zu glauben, dass Jani seit bereits über 70 Jahren nichts mehr zu sich genommen habe und er ausschließlich von der Energie lebe, die er von seinen Yoga-Übungen, der Meditation und von der hinduistischen Göttin Durga Amba erhalte. Der Hungerkünstler von Franz Kafka würde blass werden, wenn er von der Geschichte erfahren hätte. Auch er nahm keine Nahrung mehr zu sich, schrumpfte aber zusammen und verschwand zwischen den Halmen seines Strohsitzes. Jani dagegen lebt, er ist dürr und in guter Verfassung. Zu Janis Askese existiert noch kein wissenschaftlicher Zugang. Aber über den Gehirnzustand von Yogis und erfahrenen Meditierenden wissen die Forscher bereits etwas mehr, das sich auch nachweisen lässt. 
Am Bender Institute of  Neuroimaging der Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über Meditationen, z. B.  zur Meditation der „Achtsamkeit“. Die Grundformel dieser Meditation lautet, dass alle Erscheinungen im Äußeren und Inneren gleichmütig wahrgenommen und akzeptiert werden. Begründet wurde diese Methode der Verhaltensforscher durch Jon Kabat-Zinn. Das Motto seines Trainings lautet „Stressbewältigung durch Achtsamkeit“. Neben den klassischen Übungen der Meditation laufen außerdem Übungen zur Achtsamkeitssteigerung im Alltag, zum Beispiel beim Zähneputzen oder  Essen. Das klingt zwar etwas nach Esoterik, wird aber wissenschaftlich erforscht. Ott meint, dass Meditation „angewandte Neurowissenschaft“ sei. Es geht bei dieser Forschung weder um exotische Phänomene – etwa einem Schweben über dem Boden oder Darbietungen von indischen Hungerkünstlern, sondern diese Forschung soll Menschen helfen, im Alltag mehr Selbstbestimmung  und Zufriedenheit   aufzubauen.
 Die Veränderungen, die meditativ angeregt werden, lösen nicht nur subjektive Wahrnehmungen aus, sondern sie können auch Blutdruck, Herzfrequenz sowie den Sauerstoffverbrauch vermindern. Das haben frühere Studien bereits belegt. Im Fokus der Forschung steht neben der körperlichen Entspannung jetzt mehr die Wirkung von Meditation auf die Gehirnfunktionen und -struktur im Vordergrund. An der Universität Pennsylvania fand die Psychologin Amishi Jha  zum Beispiel heraus, dass im Gehirn durch Meditationsübungen ein Training der verschiedenen Aufmerksamkeitsnetzwerke stattfindet. Bei den Probanden, die im Meditieren schon Übung hatten, wurde beim Ausblenden der ablenkenden Reize ein besseres Potenzial festgestellt, als bei den ungeübten Probanden. Der sogenannte cinguläre Kortex, der sich im Stirnlappen des Großhirns befindet, spielt hier im Wesentlichen eine Rolle. Diese Region kann man durch wiederholtes Üben trainieren. 
An der Universität Gießen zeigten Tests mit dem Kernspintomografen an, dass bei geübten Meditierenden in dieser Gehirnregion eine stärkere Aktivierung auftrat als bei den ungeübten. In einer interessanten Studie von 2005 untersuchte die Harvardforscherin Sara Lazar mit ihren Kollegen 20 Meditierende mit Erfahrung. Bei ihnen wurde eine Gehirnrinde entdeckt, die  im Vergleich zu anderen Personen  um bis zu fünf Prozent dicker war. Die Wissenschaftler entdeckten in deren Gehirnregionen für Wahrnehmungen der Aufmerksamkeit und der Sinne eindeutig mehr Nervenschaltungen. Besonders deutlich waren die Ergebnisse bei den Probanden zu erkennen, die schon älter waren. Daraus schließen die Wissenschaftler, dass eine regelmäßig durchgeführte  traditionelle Meditation im Alter einer Verschlechterung des körperlichen und seelischen Zustandes entgegenwirkt.
 Es kann sein, dass durch Meditieren  die Ausdünnung der Hirnrinde bei älteren Personen gebremst oder verhindert wird, meint Ott. Man kann auch sagen „Use it or lose it“ (gebrauche es oder verliere es). Ist Meditieren gar ein Schutzwall gegen Demenz? Viele Fragen sind noch offen.  Was passiert im Gehirn des Meditierenden bei seiner In-sich-selbst-Versenkung? Wie ist die Wirkung der Meditation bei Angst, Depression, Stress und Alterseffekten zu erklären? Wie kommt es, dass sich die Hirnstruktur verändert und eine verbesserte Konzentration, Geduld, Gesundheit und Empathie auslöst? Professor Andreas Michalsen von der Charité in Berlin, für klinische Naturheilkunde zuständig, sagt, dass die Meditationstechnik eine weniger große Rolle spielt, egal, welche Technik angewendet wird, ob ein Mantra oder etwas anderes. Er vergleicht Meditation mit der Reset-Taste eines Computers, die zuständig sei für Gesundheit und Veränderung des Lebensstiles.
 Der Professor meditiert selbst regelmäßig jeden Tag 10 bis 30 Minuten. Auf die Regelmäßigkeit legt er großen Wert, sie ist ihm so wichtig wie zum Beispiel das Zähneputzen. Unser Gehirn ist bei jeder Tätigkeit aktiv. Je öfter Tätigkeiten ausgeführt werden, desto leichter wird die Aufgabe bewältigt. Die dafür zuständigen Strukturen im Gehirn verändern sich durch Wiederholungen. Die Konzentration der grauen Substanz  hängt offenbar  mit der Länge der Meditationszeit zusammen. Ein ungeübter Yogi kann selbst kleinste Sinneseindrücke nicht ausschalten, sie lösen im Gehirn ganze Ketten von Gedanken aus, er ist an seine Grenzen gestoßen. Diesen Automatismus auszuschalten erlernen Meditierende durch Training. Sie sind danach in der Lage,  einen Reiz und die Reaktion  dazu auseinander zu halten.
 Das Feuerwerk der Gedanken kann bei depressiven Personen eine besondere Dynamik auslösen – sie grübeln ständig über sich selbst oder über ein Problem und ihre eigene Unzulänglichkeit. Dieser quälende Zustand ist für die Betroffenen beinahe unerträglich. Diesem Horrorkreislauf können die Betroffenen mit achtsamer Aufmerksamkeit entgegenwirken. Mit diesem Achtsamkeitstraining wurde bei Depressiven eine Rückfallquote von bis zu 50% erzielt. Durch Meditation scheint auch das Immunsystem gestärkt zu werden. Auch ist die Grundeinstellung der Meditierenden positiv ausgerichtet. Der Psychologe Ott erklärt, dass bei positiven Emotionen die Aktivität der linken Seite des Hirns verstärkt ist, erkennbar in Hirnstromkurven. Hier wurde ein Zusammenhang zwischen der linken Hirnaktivität und einer verbesserten Immunreaktion festgestellt. 
In vorangegangenen wissenschaftlichen Studien über Meditation ist deren positive Wirkung bewiesen worden. Sie wurde angewandt bei der Schmerzbekämpfung, Ängsten, hohem Blutdruck, Arteriosklerose, bei Beschwerden des Herz- Kreislauf-Systems. Sogar zur Vorbeugung gegen Krebs wurde sie schon erfolgreich angewandt. Julie Brefscynski-Lewis und seine Kollegen von der Universität Wisconsin untersuchten in einer Studie mit 16 meditierenden Testteilnehmern die langfristigen Auswirkungen von Übungen in Mitgefühl und  Empathievermögen. Mittels funktioneller Kernspintomografie wurden die Ergebnisse ausgewertet. Nachdem die Meditierenden verschiedenen Gefühle weckenden Geräuschen – zum Beispiel Lachen, Schreien oder Weinen ausgesetzt waren wurden die Ergebnisse mit anderen Kontrollpersonen verglichen. 
Bei den Meditierenden konnte eine verstärkte Aktivierung der Hirnregionen für Emotionen festgestellt werden. Das war besonders dann verstärkt, wenn es den Probanden gelang, den gewünschten Gefühlszustand zu realisieren. Auch die Geräusche, die Leid ausdrückten, wie Schreie oder Weinen und damit Mitgefühl auslösen, verstärkten die Reaktionen. Ott meint, davon ausgehen zu können, dass eine positive Grundeinstellung zu sich selbst und anderen Menschen gegenüber förderlich für die Gesundheit sei. In jüngster Zeit will man untersuchen, wie man die Kultivierung dieser Haltungen unter Einbeziehung der Meditation erreichen kann. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mit den Tempomat entspannt Auto fahren. (Test mit Versuchspersonen)</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100531-mit-den-tempomat-entspannt-auto-fahren-test-mit-versuchspersonen.htm</link>
			<description>Wenn man beim Autofahren ein Tempomat oder auch Abstandsregelautomaten  bezeichnet als Adaptive...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wenn man beim Autofahren ein Tempomat oder auch Abstandsregelautomaten  bezeichnet als Adaptive Cruise Control oder ACC, beeinflusst das nicht negativ das Verhalten des Fahrzeugführers. Die Bundesanstalt für Straßenwesen kam nach einer ihrer aktuellen Untersuchung zu diesem Ergebnis.  Man überlegte vorher, ob sich die Aufmerksamkeit des Fahrzeugführers unter Benutzung eines ACC oder Tempomat verschlechtern würde. 22 Versuchspersonen stellten sich für einen Test in einen Fahrsimulator zur Verfügung.
 Hier wurden die Reaktionen in unterschiedlichen Fahrsituationen getestet. Von den Versuchspersonen die diese Assistenzsysteme nutzen war nur die Hälfte erfahren im Umgang mit ihnen. Bei Versuchspersonen die den Tempomat nutzen fielen die Testergebnisse nicht wesentlich anders aus. Bei beiden Systemen wurden die Geschwindigkeitsbegrenzungen besser eingehalten, selbst die maximalen Geschwindigkeiten waren nicht so hoch. Die Versuchspersonen waren bei dem Test wesentlich entspannter. 
Es wurden von den Versuchspersonen nicht mehr Zusatzarbeiten bearbeitet, während dessen sie den Tempomat oder das ACC verwendeten. Allerdings wenn die Versuchspersonen bei aktivierten Tempomat &amp; ACC doch mal Zusatzarbeiten erledigen müssen, blieb das Tempo gleich. Die Geschwindigkeit würde aber stark verringert wenn die Systeme nicht eingeschaltet sind. Offen in dieser Studie blieb jedoch, ob dies Rückschlüsse auf ein größeres  Risiko für Unfälle zu ziehen sind.  ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Mon, 31 May 2010 10:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Blutdruckschwankungen sind gefährlich</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100528-blutdruckschwankungen-sind-gefaehrlich.htm</link>
			<description>In einer Studie, die von Forschern der Columbia-Universität New York  ausgelöst wurde, ist...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bekannt ist, dass bei Menschen, die an hohem Blutdruck leiden, in ihrem Gehirn Gefäßerkrankungen auftreten können, die bis hin zu einem Schlaganfall führen. Von Wissenschaftlern wurde jetzt erkannt, dass auch von schwankendem Blutdruck Gefahr ausgeht. Die Gefäße im Gehirn werden belastet, wenn der Blutdruck nicht gleichbleibend, sondern einmal zu hoch und das andere Mal zu niedrig gemessen wird. 
In einer Studie, die von Forschern der Columbia-Universität New York  ausgelöst wurde, ist festgestellt worden, dass sich Blutdruckschwankungen negativ auswirken. Das Gehirn wird übermäßig strapaziert, dadurch können Aneurysmen, Blutungen oder Gerinnsel in Hirngefäßen ausgelöst werden oder auch ein Schlaganfall auftreten. Demzufolge beeinträchtigt das die körperliche und geistige Fitness der Betroffenen, oftmals dauerhaft. Für zerebrovaskuläre Erkrankungen, wenn also die Gefäße im Kopf versagen, ist hoher Blutdruck der größte Risikofaktor. Dazu gehören auch die schleichenden erkennbaren Anzeichen von Demenz und Alzheimer.
 An der Studie nahmen 686 ältere Testpersonen teil, die in vier Gruppen unterteilt wurden. Die erste Gruppe bestand aus Probanden mit zu hohem Blutdruck, die zweite Gruppe aus Probanden mit eher niedrigen Werten, die dritte Gruppe wies schwache Blutdruckschwankungen auf und die vierte Gruppe starke. Mittels Magnetresonanzaufnahmen wurde das Gehirn der Probanden sichtbar gemacht. Die Studie dauerte drei Jahre. Bei ihrer Auswertung kristallisierte sich heraus, dass in der Gruppe mit hohen Blutdruckwerten aber auch in der Gruppe mit stark schwankendem Blutdruck häufiger Gefäßveränderungen im Gehirn zu erkennen waren.
 Sie wurden als riskant eingestuft.  Weniger riskante Veränderungen wiesen die beiden anderen Gruppen auf. Für die Probanden, die ständig an Hypertonie erkrankt waren und dazu noch Blutdruckschwankungen hatten, war die Situation am gefährlichsten. Nun ist die Frage, weshalb Blutdruckschwankungen bei Medikamenteneinnahme? Denn der größte Teil der Probanden, die an zu hohem Blutdruck litten, nahmen Mittel dagegen ein.
 Die Wissenschaftler erklären sich die Schwankungen so, dass die Betroffenen nicht regelmäßig ihre Medikamente eingenommen hätten. Autoren der Studie schreiben in „Archives of Neurology“, dass Erkrankungen des Gehirns (zerebrovaskuläre Erkrankungen) zu motorischer und geistiger Beeinträchtigung sowie auch zu psychischen Veränderungen führen können. Die Risiken des zu hohen Blutdrucks sind lange bekannt und werden auch meist behandelt. Um ein gesundes Altern mit geistiger Frische zu bewahren, sollten Ärzte den Schwankungen des Blutdrucks mehr Aufmerksamkeit schenken.   ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Fri, 28 May 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Akupunktur bei Schmerzen - Neue Erkenntnisse</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100523-akupunktur-bei-schmerzen-neue-erkenntnisse.htm</link>
			<description>An der Uniklinik Essen wurde eine Versuchsreihe über den Nachweis der schmerzlindernden Wirkung der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin -  An der Uniklinik Essen wurde eine Versuchsreihe über den Nachweis der schmerzlindernden Wirkung der Akupunktur durchgeführt. Die deutschen Mediziner der Neuroradiologie bezogen 18 Testpersonen in ihre Versuche ein. Zuerst wurden ihnen elektrisch erzeugte Schmerzen zugefügt, die Aktivität der Schmerzverarbeitung dann in den dafür zuständigen Hirnarealen gemessen. Danach akupunktierten die Wissenschaftler die Probanden an klassischen Stellen und setzten sie erneut einem Schmerzreiz aus.
 Beim Vergleich der beiden Messungen stellten die Forscher fest, dass in der ersten Sitzung eine hohe Aktivität in der schmerzverarbeitenden Hirnregion statt gefunden hat, wogegen in der zweiten Sitzung bei der Akupunktur-Therapie keine Aktivität festgestellt wurde. Mit diesem Versuch wurde die Auswirkung der Nadelstiche nachgewiesen, wobei die Ursache der Wirkung noch unklar ist.
 Die Wissenschaftler interessierten sich bei ihrer Studie besonders für die Schmerzmodulation: Wie verarbeitet die Testperson den Schmerz im Gehirn. Das Ergebnis war, dass Schmerz nicht gleich Schmerz ist. Der gleich starke Schmerz des Stromstoßes in den beiden Sitzungen wurde von den Testpersonen unterschiedlich bewertet. Die Assistenzärztin Nina Theysohn der Neuroradiologie der Uniklinik Essen erklärte, dass die Schmerzempfindung abhängig davon war, ob die Probanden akupunktiert worden waren oder nicht. Ihre Studie wird die Ärztin auf dem 91. Deutschen Röntgenkongress in Berlin vorstellen.
 Die Wissenschaftler aus Essen wenden die funktionelle Magnetresonanztomografie (fMRT) als Messverfahren an. Dabei kann man das Gehirn in Schichtbildern ansehen und gleichzeitig sind die Stoffwechselvorgänge sichtbar. Bei Letzterem wird der unterschiedliche Sauerstoffgehalt im Blut gemessen und dadurch deutlich gemacht. Das Hirnareal und die Hirnaktivität kommen gleichermaßen in Erscheinung durch Überlagerung der beiden Bildinformationen, ähnlich einer Landkarte. Man kann beobachten, wie zum Beispiel der Stromstoß – der von außen kommt – wirkt. 
Weshalb hat der Einfluss der Akupunktur auf die Verarbeitung der Schmerzen Auswirkung? Diese Frage ist noch offen, sagt Theysohn. Gegenstand weiterer Untersuchungen wird sein, ob und wie eine neurobiologische Wirkung im Gehirn entsteht, wenn man die Akupunktur anwendet. Auch der Placebo-Effekt ist noch weitgehend unerforscht. Die Wissenschaftler sind zu dem Ergebnis gekommen, dass mit steigenden Schmerzen die Wirkung der Akupunktur in jedem Fall in den Hintergrund tritt. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 23 May 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kinder,denen die Hautfarbe egal ist(Williams-Beuren-Syndrom/WBS)</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100518-kinderdenen-die-hautfarbe-egal-ist-williams-beuren-syndromwbs.htm</link>
			<description>Mannheimer Wissenschaftler in Zusammenarbeit mit Forschern aus Marseille haben in einer Studie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Mannheimer Wissenschaftler in Zusammenarbeit mit Forschern aus Marseille haben in einer Studie offen gelegt, dass Kinder mit Williams-Beuren-Syndrom (ein Gendefekt) kein rassistisches Verhalten zeigen. Der Gendefekt scheint Rassismus zu unterdrücken. Das bekannte Kinderlied „Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann?“ zeigt die uralten Ängste vor Menschen, die nicht so aussehen wie wir und bedrohlich auf uns wirken. Hier ist es nur noch ein kleiner Schritt zum Rassismus. 
Die oben erwähnten Wissenschaftler haben im Mannheimer Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) sich gefragt, wie derartige starre Meinungen entstehen können. Sie sind zu dem Schluss gekommen, dass es zwischen Sozialangst und Vorurteilen einen genetischen Zusammenhang geben muss. Der Leiter des Mannheimer ZI, Andreas Meyer-Lindenberg (Neurologe und Psychiater), ist schon seit langem von den Mädchen und Jungen fasziniert, die an dem Williams-Beuren-Syndrom (WBS) leiden. Intensiv hat er sich mit dem abweichenden Verhalten der Kinder und den biologischen Ursachen beschäftigt.
 Er beurteilt diese Kinder als äußerst freundlich und offen. Sie haben keine sozialen Ängste und kein Misstrauen anderen gegenüber. Sie gelten als hypersozial und kennen fremdeln nicht. Es ist eine seltene genetische Krankheit.  Bei diesen Kindern wollte Meyer-Lindenberg herausfinden, welche Eigenschaften des Charakters sie mit andersfarbigen Menschen und Geschlecht  in Verbindung bringen. Die jungen Probanden waren im Alter von fünf und sechszehn Jahren. Ihnen wurden kleine Geschichten vorgetragen, dazu Illustrationen hellhäutiger und dunkelhäutiger Figuren gezeigt. Die Probanden hatten alle das WBS-Syndrom. 
Anschließend sollten sie ihre Meinung abgeben, ob jemand in der Erzählung oder Bildern böse, gewalttätig oder mitfühlend war. Dabei kam heraus, dass die Hautfarbe bei ihren Urteilen kaum eine Rolle spielte. Diese Kinder kannten kein Misstrauen Fremden gegenüber und reagierten auf fremd Wirkendes  (z. B. andere Hautfarbe) völlig vorurteilsfrei. Interessant war das Verhalten von gesunden gleichaltrigen Testpersonen. Die Menschen mit dunkler Hautfarbe bekamen von ihnen eher negative Eigenschaften zugeordnet. In Studien mit kleinen Kindern im Vorschulalter waren die Ergebnisse ähnlich. 
Daraus kann man schließen: Entwickeln sich Rassenvorurteile, spielt soziale Angst eine große Rolle – das könnte bedeuten, dass die Wurzeln gemeinsam sind. Um geschlechtsspezifische Klischees ging es in einem weiteren Test. Festgestellt wurde dabei, dass die jugendlichen Probanden mit WBS ähnlich wie die gesunden jugendlichen Probanden reagierten. Es wurde zum Beispiel die Frage gestellt, wer gern Fußball spielt oder gern kocht. Ganz klassisch wurde auch von den Probanden mit WBS Jungen der Fußball und Mädchen das Kochen zugeordnet. Bei den beiden Testgruppen war bei diesen geschlechtsbezogenen Fragen kein Unterschied zu erkennen. 
Diese Forschungsansätze will der Wissenschaftler Meyer-Lindenberg weiterführen. Er und seine Kollegen möchten herausfinden, wie sich kulturell geprägtes Verhalten und ethnische Zugehörigkeit im Hirn äußern. Es gibt ein neues Verfahren: das Hyperscanning, welches sich für die weitere Studien anbietet. Man kann  mit dem Hyperscanning die Reaktionen des Hirns von jeweils zwei Testpersonen simultan erfassen und direkt miteinander vergleichen. Durch ihre Forschungen wünschen sich die Wissenschaftler zu ergründen, weshalb  manchmal zwischen verschiedenen Völkern die Kommunikation zu Missverständnissen führt.  ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 18 May 2010 19:56:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie zuverlässig ist Hirnscan als Lügendetektor?</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100515-wie-zuverlaessig-ist-hirnscan-als-luegendetektor.htm</link>
			<description>Das Oberstübchen kann mittels Hirnscans von Wissenschaftlern untersucht werden. Aber an das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Oberstübchen kann mittels Hirnscans von Wissenschaftlern untersucht werden. Aber an das Gedächtnis eines Menschen kommt es offensichtlich nicht heran. Zwar können Wissenschaftler an Strukturen der Gehirnaktivität erkennen, ob  die untersuchte  Person jemanden erkannt hat, aber als handfester Beweis vor Gericht ist das Verfahren aber nicht geeignet. Washington. „Könnte man doch Täter künftig per Hirnscan überführen“ ist der Traum der Staatsanwälte. Wenn es möglich wäre, Tätern auf diese Art ihre Tat zu beweisen … 
Immerhin wird durch Aktivitätsmuster im Gehirn angezeigt, dass bei dem Täter Erinnerungen bestehen, über die er vor Gericht nicht aussagen will oder kann. Auch bei potentiellen Zeugen könnte man mit dem Hirnscan vorgehen, indem dadurch geklärt wird, ob diese die verdächtige Person tatsächlich gesehen haben. Als Beweismittel wurden bei Hirnuntersuchungen ermittelte Daten tatsächlich bereits vor Gericht zugelassen. Aus diesem Anlass nahmen die Wissenschaftler Jesse Rissmann und seine Kollegen von der Stanford University Studien auf, um diese Sache weiter zu untersuchen. 
Sie wollten herausfinden, wie verlässlich neurowissenschaftliche Verfahren am Gehirn angewendet werden können, um Erinnerungen wieder aufzuspüren. Die Forscher führten eine Studie mit zahlreichen Probanden durch. Ihnen wurden viele Porträtaufnahmen gezeigt, die sie eine Stunde später – dann mit anderen Aufnahmen vermischt – erkennen sollten. Sie mussten auch angeben, wie sicher sie sich bei ihrer Aussage waren. Gleichzeitig scannten die Forscher das Gehirn der Probanden per funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT). Im Fachblatt „Proceedings of the National Academy of Sciences“ wurde das Ergebnis von geschulten Auswertern veröffentlicht. Sie stellten an Hand der ihnen vorgelegten Hirnscans fest, ob die Probanden die Gesichter richtig erkannt hatten.
Sie schätzten die Aussagen der Probanden allerdings nur als subjektiv ein. Es wurde registriert, ob eine Testperson wirklich glaubt, das bestimmte Gesicht erkannt zu haben. Es gelang den Auswertern nicht, diese Angaben in ihrem objektiven Wahrheitsgehalt sicher zu beweisen. Sie konnten dem Probanden nicht nachweisen, ob seine Angabe, das Gesicht zu kennen, tatsächlich stimmte, oder ob der Proband sich geirrt hat. Die Wissenschaftler stellen fest, dass sich Hirnscans zur Wahrheitsfindung im Gericht nur bedingt einsetzen lassen. Die neurowissenschaftlichen Verfahren können falsch-negative oder falsch-positive Ergebnisse haben und dadurch fatale Folgen nach sich ziehen. Bei ihrer Anwendung im Gerichtsverfahren müssten sie genau analysiert und bewertet werden. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sat, 15 May 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Heilung von Ängsten durch Avatar</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100513-heilung-von-aengsten-durch-avatar.htm</link>
			<description>Ängste entstehen auch in virtuellen Welten. Dieser Effekt wird von US-Psychologen bei der Heilung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ängste entstehen auch in virtuellen Welten. Dieser Effekt wird von US-Psychologen bei der Heilung von betroffenen Patienten angewandt.  Der Professor für Psychologie James Blascovich und seine Kollegen Cade McCall sowie Benedikt Joos von der University of California in Santa Barbara führten in einem digitalen Datenlabor folgenden Versuch durch: Eine Testperson mit einem Datenhelm auf dem Kopf und auf ihrem Rücken ein Gestell, bestückt mit elektronischen Geräten und Drähten steht in einem Labor. Hier wird ihr eine virtuelle Landschaft vorgespielt, alles ist friedlich, die Testperson hat tatsächlich das Gefühl, dass alles real ist und sie auf einer Straße läuft. Nun wird sie von den Wissenschaftlern aufgefordert, ihren Blick nach unten zu richten. Voller Entsetzen schreit die Probandin auf, denn sie blickt in einen zehn Meter tiefen Abgrund und sie steht kurz davor. 
Es war eine Baustelle, die nur über ein schmales Brett zu überwinden war. Geländer oder Stützen zum Festhalten gab es nicht. Die Probandin erklärte, dass sie das nicht schaffe und sich nicht getraue. Blascovich  teilte ihr lächelnd mit, dass sie nicht die Erste sei, die so reagiert. Mit dem Test wird bestätigt, wie echt die virtuelle Welt wirken kann. Die Messgeräte am Körper der Testperson zeichneten die typischen Symptome bei Angstgefühlen des Herz-Kreislauf-Systems auf. Blascovich erwähnt, dass er selbst diesen Test zusammen mit seinem Kollegen Jack Loomis ausprobiert hat. Das war vor rund 14 Jahren. Damals wurde der Zusammenhang zwischen Sehen und räumlicher Eindrücke untersucht. Auch sie konnten ihre Ängste vor der Tiefe nicht unter Kontrolle bringen, obwohl sie genau wussten: da ist nur der Fussboden des Labors. Die beiden Forscher wagten sich in ihren Experimenten noch weiter vor. 
Zum Beispiel bekamen ihre Füße auch Sensoren, damit die Füße auch im Bild sichtbar waren. Auch wurde ein echtes Brett auf den Boden gelegt. Das Brett bewirkte, dass die Testpersonen noch ängstlicher reagierten als zuvor. Das Brett war echt zu spüren und verschärfte den Eindruck der Wirklichkeit. Der Anblick der eigenen Füße machte die Aufgabe etwas leichter. Mit diesem klassischen Versuch ist von den Wissenschaftlern bewiesen worden, dass der Mensch auf virtuelle Welten fast ebenso reagiert wie auf reale Situationen. Die Reaktion ist kaum zu unterscheiden. Da seit einiger Zeit die Technik so weit fortgeschritten und es möglich ist, die Welt dreidimensional darzustellen, wird der virtuelle Eindruck noch realistischer. In diesen Raum können auch mehrere Personen sein, die sich in vorgegebener Weise bewegen oder auf die Probanden zugehen. Diese Technik wird IVET (immersive virtuell environment technology) genannt. Sie wird gern angewendet, weil man damit gut Situationen des täglichen Lebens nachstellen kann. Heute ist es beinahe alltäglich, sich in einer Scheinwelt aufzuhalten.
Junge Leute vertun ihre Zeit viel in virtuellen Welten, wie Spiele am Computer oder Second Life. Sich in einer Scheinwelt aufzuhalten, ist heute nichts Besonderes mehr. Man benutzt sie auch zu Trainingszwecken, zum Beispiel in der Fahrschule oder bei der Ausbildung zum Flugzeugpiloten. Der Cyberspace ist ein nicht mehr wegzudenkendes Mittel für die Wissenschaft geworden. Die anfangs skeptischen Geldgeber der Studie wurden überzeugt. Blascovich merkt an, dass mit der digitalen Welt eine besondere Situation entstanden ist. Hier ist es möglich, zu exakt gleichen Situationen beliebig viele Testpersonen teilhaben zu lassen. Die Versuche könnten tausendfach identisch wiederholt werden. Die statistischen Aussagen werden durch die größere Anzahl der Probanden exakter. Auch ist es möglich, mit Hilfe der virtuellen Technik unter gleichen Bedingungen gezielt Veränderungen bei einzelnen Parametern vorzunehmen. So kann eine Frau mit wenigen Mausklicks zum Mann werden oder ein alter Indianer zu einem jungen Asiaten. Angewendet wurden diese Tests, um herauszufinden,  welchen Einfluss etwa Volkszugehörigkeit, Geschlecht, Körpergröße, Haut- oder Haarfarbe bei sozialen Kontakten haben. 
Festgestellt wurde: Frauen ließen sich leichter von weiblichen virtuellen Agenten zu irgendetwas überreden, Männer dagegen leichter von männlichen virtuellen Agenten. Wissenschaftlich nennt man derartige Agenten Avatare. Schon durch Computerspiele und dem Spielfilm Camerons wurden sie bekannt. Ein Avatar ist ein digitaler Stellvertreter einer echten Person in der Scheinwelt. Avatare können in raffinierten und schnellen Computerprogrammen derart realistisch in Erscheinung treten, dass selbst deren Gefühlsäußerungen glaubhaft werden. Sie sind sogar imstande, Blickkontakt zu halten – technisch eine tolle Leistung. Die vielen Möglichkeiten der Versuche mittels der digitalen Welt sind enorm. So kann man Versuchsanordnungen durchführen, die schwer in der Wirklichkeit gelingen würden. Blascovich hat Kinder, die an ADHS leiden (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) vor eine digitale Umgebung gesetzt. Alle Augen aus der digitalen Umgebung waren auf die Kinder gerichtet. Blascovich sagt, dass man durch den Augenkontakt ADHS-Kinder besser unter Kontrolle halten kann. 
An der University College London hat der Wissenschaftler William Steptoe und seine Kollegen mit einer speziellen Methode erreicht, dass man durch Beobachtung eines Avatars und dessen Augensprache ihn als Lügner überführen kann. Überall auf der Welt werden virtuelle Szenarien in der klinischen Psychologie angewendet. Es gelingt mit ihnen, z.B. Spinnenphobien oder Höhen- und Flugangst zu heilen. Auch für Soldaten, die an einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden, wurde eine virtuelle Behandlung von Albert „Skip“ Rizzo (University of Southern California, Los Angeles) entwickelt. Virtuell werden die Betroffenen noch einmal mit dem Kriegsgeschehen konfrontiert. Ein feindlicher Beschuss oder ein Angriff wird nachgespielt. Ein Kind kommt ums Leben. Verdrängte Erlebnisse werden wieder bewusst.
 Der Therapeut verfolgt das Geschehen und er kann den Betroffenen erst dann helfen, wenn sie sich an das Schreckliche erinnern können. Er hat für sie passende Therapien bearbeitet. Es gab Ex-Soldaten, denen mit dieser Methode geholfen werden konnte, nachdem sie alle anderen Behandlungen abgelehnt hatten. Rizzo überzeugt mit seiner Methode, denn 80% der Betroffenen hatten nach 10 Sitzungen große Fortschritte aufzuweisen. Die digitale Welt ermöglicht auch die Grundlagenforschung. Es können soziale Verhaltensweisen getestet, gemessen und ausgewertet werden. Bei den virtuellen Versuchen berechnet der Computer Daten über die Geschwindigkeit der Bewegungen, der Augenorientierung, wie der Körper reagiert. So ergeben sich zusätzlich nebenbei wichtige Verhaltensmerkmale. Man muss sich das wie einen persönlichen individuellen Fingerabdruck vorstellen. 
An diesen Merkmalen können Blascovich und seine Kollegen erkennen, wie sich bei den Testpersonen das Vertrauen entwickelt und sie können die Voraussetzungen der Bedrohung sehen. Zukünftig haben die Forscher vor, auch in das Gehirn der Betroffenen zu schauen. Das soll mit Hilfe eines Kernspintomografen geschehen. Während die Probanden in dem Tomografen liegen, sollen sie zusätzlich diverse Aufgaben lösen. Ihr Gehirn wird durchleuchtet mithilfe von Magnetfeldern und einem 3 – D-Helm. Dadurch können die Gehirnaktivitäten  aufgezeichnet werden. Bisher ist das noch nicht möglich, da noch einige technische Probleme anstehen. Es stören zum Beispiel die starken Magnetfelder im Kernspintomografen die empfindlichen Messgeräte und Sensoren.  Es wurde von den Wissenschaftlern bereits untersucht, ob die virtuelle Welt von den Testpersonen auch im Liegen wahrgenommen wird. Der Test war erfolgreich. Eine Mitarbeiterin hat es ausprobiert, alle Metallgegenstände legte sie sofort von ihrem Körper ab. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Thu, 13 May 2010 11:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Darmkrebsrisiko bei Kaffee und Limonade</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100510-darmkrebsrisiko-bei-kaffee-und-limonade.htm</link>
			<description>In bisherigen Studien wurde erkannt, dass übermäßiger Kaffeegenuss nicht zu einem erhöhten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[In bisherigen Studien wurde erkannt, dass übermäßiger Kaffeegenuss nicht zu einem erhöhten Darmkrebs-Risiko führt. Auch bei kohlensäurehaltigen und gezuckerten Limonaden wurde Entwarnung gegeben. Doch wie wirkt reichlicher Teegenuss? Da sind sich die Forscher  noch nicht einig. Die vergangenen Forschungsberichte sind widersprüchlich in ihrer Aussage. Keinen Zusammenhang zwischen Kaffeetrinken und erhöhtem Krebs im Darm sehen Harvard-Forscher. In anderen Forschungsberichten wurde das Gegenteil behauptet. Limonaden mit ihrem Zuckergehalt stufte man als Auslöser für Übergewicht ein.
 Das Übergewicht wiederum könnte als mögliche Ursache für künftigen Darmkrebs gelten. Um diesen Ungereimtheiten auf die Spur zu kommen, untersuchten Medizinern der Harvard School of Public Health 13 Studien aus Europa und Nordamerika. An diesen Studien nahmen insgesamt 731 441 Probanden teil. Von den Testpersonen waren 5604 Patienten bereits von Darmkrebs betroffen. Die Testergebnisse veröffentlichten die Mediziner unter der Leitung von Xuehong Zhang im „Journal of the National Cancer Institute“. Dort ist zum Beispiel zu lesen, dass selbst bei einem täglichen Kaffeekonsum von mehr als sechs Tassen Kaffee das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, nicht auffallend zunimmt. 
Das trifft auch für Cola, Softdrinks und süße Limonaden zu, selbst wenn mehr als 0,5 Liter/Tag getrunken wird. Eine besonders große Gefahr für Darmkrebs bestand nicht. Allerding gaben die Mediziner zu bedenken, dass von den Studienteilnehmern nur zwei Prozent solch eine größere Menge getrunken hatte und deshalb das Ergebnis nicht eindeutig sei. Die Studienergebnisse bei den Teetrinkern sind zweideutig. Ein leichter Zusammenhang zwischen starkem Teegenuss (mehr als einem halben Liter täglich) und Darmkrebs wurde bei starken Teetrinkern festgestellt. Die Diagnose wurde bei ihnen häufiger gestellt als bei weniger starken Teetrinkern. Auch hier merken die Wissenschaftler an, dass diese Schlussfolgerungen Zufall sein könnten, da nur wenige Probanden sehr viel Tee tranken. 
Zweideutig ist das Ergebnis auch deshalb zu werten, weil Tee Antioxidantien enthält, welche in der Theorie vorbeugend gegen Zelldegenerationen wirken sowie auch Polyamine, die in ihrer Wirkung das Gegenteil erzeugen könnten. Selbst nach diesen 13 Studien kamen die Wissenschaftler zu keinem eindeutigen Ergebnis. Die Zweifel blieben bestehen. Deshalb empfehlen Zhang und Kollegen auf diesem Gebiet weiter zu forschen. Maria Elena Martinez vom Arizona Cancer Center gibt in einem Kommentar zu dieser Studie zu bedenken, dass das Darmkrebsrisiko bei Kindern noch nicht erforscht ist. Denn gerade sie trinken viel Limonade und Softdrinks, wogegen Erwachsene davon meist weniger zu sich nehmen. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Mon, 10 May 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Spielsucht wird durch knappe Niederlagen angestachelt</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100509-spielsucht-wird-durch-knappe-niederlagen-angestachelt.htm</link>
			<description>Zocker sehen in einer knappen Niederlage fast einen Erfolg. Sie spielen erst recht weiter trotz...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zocker sehen in einer knappen Niederlage fast einen Erfolg. Sie spielen erst recht weiter trotz Verlusten, die sich natürlich einstellen. Dagegen lassen sich die Spieler, die nur gelegentlich spielen, schnell entmutigen und hören gleich wieder auf.  Am Pokertisch verlässt sie der Mut, wenn sie bemerken, sie haben nur das zweitbeste Blatt.  Englische Wissenschaftler wiesen nach, warum Zocker und Gelegenheitsspieler so unterschiedlich reagieren. Sie kamen in ihrer Studie zu dem Ergebnis, dass die Ursache dazu im Gehirn zu suchen ist. 
Das Glückshormon Dopamin wird bei den Glücksspielern auch dann ausgeschüttet, wenn die Spielsituation für sie fast verloren ist. Bei denjenigen, die weniger gern spielen, sieht ein knapper Misserfolg schon als Niederlage aus. Für sie gilt: „Es ist knapp daneben“. Zocker sagen: „Es ist beinah drin“. Die Universität Cambridge starteten eine Studie unter der Leitung des Wissenschaftlers Luke Clark.
Insgesamt nahmen an der Studie 40 Probanden teil – davon waren 20 Probanden spielsüchtig und die anderen 20 normal im Spielverhalten. An einem Spielautomaten wurde das Verhalten der beiden Testgruppen beobachtet. Der Automat war so konzipiert, dass sich bei der Bedienung zwei Räder drehten, die je sechs Symbole aufwiesen. Wenn zwei gleiche Bilder zum Stehen kamen, wurde die Testperson mit 50 Pence (75 Cents) belohnt. Die anderen Spielsituationen warfen keinen Gewinn ab. Wenn allerdings das Rad knapp vor einem passenden Symbol anhielt, war es leider nur ein Beinahe-Gewinn. 
Während die Testpersonen am Automaten spielten, wurde von den Wissenschaftlern die Gehirnaktivität der Spielenden gemessen. Sie stellten bei den Zockern fest, dass ein  Beinahe-Gewinn die gleichen Gehirnregionen aktivierte wie bei einem Erfolg. Das Glückshormon Dopamin sitzt in diesen Arealen und wurde freigesetzt. Selbst bei einer knappen Niederlage ohne Belohnung wird bei Spielsüchtigen massiv Dopamin im Gehirn ausgeschüttet. Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass dies die Ursache ist, warum diese Spieler das Spiel nicht einfach beenden können. Sie sind nicht mehr dazu in der Lage, aufzuhören. Es könnte ja noch etwas werden … 
Die Studie belegt weiter, dass bei den Testpersonen das Lernzentrum beim Spiel aktiviert wurde. Die Spieler glauben, das Spiel durch kluges Vorgehen steuern zu können. Auch dieses Missverständnis wird durch den erhöhten Dopaminspiegel ausgelöst. Die Wissenschaftler stufen die Spielsucht in die gleiche Kategorie wie Drogensucht ein. Das Glückshormon Dopamin wird in beiden Fällen ausgeschüttet. Die Schwere der Suchterkrankung könnte durch Messen der Glückshormonmenge herausgefunden werden.    ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 09 May 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Frauen sind doch wehleidiger als Männer?</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100508-frauen-sind-doch-wehleidiger-als-maenner.htm</link>
			<description>In einem Experiment in Zürich wiesen Forscher nach, dass das männliche Geschlecht Schmerzen besser...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ In einem Experiment in Zürich wiesen Forscher nach, dass das männliche Geschlecht Schmerzen besser ertragen kann als das weibliche. Bisher wurde diese Meinung genau andersherum gesehen. Man sagte, wenn die Männer Kinder gebären müssten, wäre die Menschheit am Aussterben. Männer könnten gar nicht derartige Schmerzen einer Geburt aushalten. Die Männer stimmten dieser Meinung wortlos zu und damit war klar, dass Frauen stark und Männer wehleidig sind. Trotzdem wollte es die Forscherin Amrei Wittwer im Team um Gerd Folkers von der Universität und ETH Zürich genauer wissen, obwohl die oben genannte Annahme eigentlich niemand bezweifelte. 
Immerhin hielt sich diese Meinung schon Jahrhunderte und die neuen Erkenntnisse sollten alles zum Bröckeln bringen. In ihrer Doktorarbeit schrieb Amrei Wittwer über das Thema Schmerz. Sie bringt darin den Mythos, dass Männer schmerzempfindlicher sein sollen als Frauen, ins Wanken.  Seit einiger Zeit ist den Wissenschaftlern klar, dass Frauen häufiger über Schmerzen berichten und stärker einschätzen als Männer. In diversen wissenschaftlichen Abhandlungen wird dies belegt. In ihren Experimenten, die Amrei Wittwer am Collegium Helveticum durchführte, wird es nochmals bestätigt. Mit ca. 20 Probandinnen und Probanden wurde in vier Versuchen bewiesen, dass das Ergebnis immer gleich war. Im Mittelpunkt ihrer Studien standen Schmerzuntersuchungen mit „Medoc“ – einem Hitzeschmerzgerät – (Wert 10 000 Franken). 
Die Probanden legen das Gerät an ihrem Unterarm an. Zuerst wird die Schmerzschwelle mittels Temperatur bei den Testpersonen bestimmt. Das heißt, die Temperatur wird so lange erhöht, bis sie für die Probanden zu heiß wird. Dabei wurde festgestellt, dass Frauen bis zu 6 Grad weniger Hitze vertragen als Männer. Die Schmerztoleranz liegt also bei Frauen niedriger. Warum diese Schmerzunterschiede zwischen den Geschlechtern bestehen, ist unbekannt. Es können verschiedene Faktoren dafür in Frage kommen. So ist bewiesen, dass Östrogene in der Lage sind, Schmerzen zu verstärken. Ebenso bewiesen ist, dass Frauen weniger gut auf Schmerzmittel bzw. auf körpereigene Schmerzhemmstoffe ansprechen. Auch ist die Muskulatur der Frau schlechter durchblutet als beim Mann, deshalb leiden sie mehr als Männer unter Hitze- und Kälteschmerzen.
  Auf negative Reize reagieren Frauen im Allgemeinen sensibler als Männer. Das können  Heavy-Metal-Musik, Horror-Bilder oder eben auch der Schmerz sein. Bei der Hirnbeobachtung unter Schmerzeinfluss wurde festgestellt, dass das weibliche Gehirn eine höhere Aktivität zeigte als das männliche.  In der Studie kam auch heraus, dass die Bereitschaft, Schmerzen zu ertragen, bei Frauen und Männern unterschiedlich ausgeprägt ist. Männer wollen Machos sein und sich nicht der Lächerlichkeit preisgeben, deshalb sind sie eher bereit als Frauen, stumm Schmerzen zu ertragen. Es gab bei jeder Studie unter Amrei Wittwer zwei bis drei Männer, die behaupteten, keine Schmerzen zu spüren, obwohl das Hitzeschmerzgerät „Medoc“ bei 52 Grad Celsius stoppt. Die Testpersonen sollten schließlich keine Verbrennungen erleiden und es wäre auch ethisch nicht zu vertreten, noch höhere Temperaturen einzustellen. Solche heldenhaften Probanden waren für die Studie nicht geeignet.]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sat, 08 May 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schwangerschaftsverhütung bei Männern</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100507-schwangerschaftsverhuetung-bei-maennern.htm</link>
			<description>Bisher waren bei der Verhütung nur die Frauen zuständig, die männliche Beteiligung daran gestaltete...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bisher waren bei der Verhütung nur die Frauen zuständig, die männliche Beteiligung daran gestaltete sich als äußerst schwierig. Schwangerschaftsverhütung, an denen sich Männer beteiligen, diese Vorstellung ist nicht neu. Es gibt bisher das übliche Kondom oder gar die Sterilisation.  Nachdem jahrzehntelang geforscht wurde, hat man eine Hoffnung auf eine Verhütungsspritze für den Mann gesetzt. Sie wirkt mit Hormonen, wie wir es von der Pille für die Frau her kennen. An dem Universitätsklinikum Halle wird diese Methode untersucht. Die Leitung des Zentrums für Reproduktionsmedizin und Andrologie hat Direktor Hermann Behre. Das Klinikum in Halle wurde aus zehn Instituten aus aller Welt für diese Studie einer Verhütungsspritze für den Mann benannt. 
Es besteht schon lange der Wunsch, vor allem bei den Frauen, dass auch der Mann sich an der Verhütung beteiligen möge. Es solle noch eine andere Alternative geben zu den bisher praktizierten Methoden. Die Weltgesundheitsorganisation WHO ist an der Forschung sehr interessiert und finanziert zum größten Teil die Studie. Sie hat vor allem die Entwicklungsländer im Visier und nicht nur Deutschland und die USA. Behre sagt, dass das Spektrum der Kontrazeptiva erweitert werden müsse, um die Auswahl zu erleichtern und die Akzeptanz bei den Männern zu fördern. In der neuen Studie  will man herausfinden, wie die neue Verhütungsmethode mit der Spritze angenommen wird, neben den anstehenden medizinischen Fragen.
 Die männlichen Testpersonen werden zunächst über den Studienverlauf informiert und eine Voruntersuchung erfolgt. Danach wird den Testpersonen zweimonatlich eine Verhütungsspritze verabreicht. Die Teilnehmer und ihre Partnerinnen werden per Fragebögen während der Studie über ihre Empfindungen und Erfahrungen abgefragt. Die Ergebnisse werden der WHO weitergeleitet, die sehr daran interessiert ist, ob zum Beispiel Verhaltensstörungen bei den Probanden auftreten oder soziale, psychische Effekte in Erscheinung treten. Die Probanden werden regelmäßig untersucht, um Nebenwirkungen festzustellen. Dabei stellte Behre fest, dass keine Nebenwirkungen in körperlicher und psychischer Hinsicht vorhanden waren. Auch findet Behre die Studie nicht riskant für die Testpersonen, da die Wirkstoffe, die in der Verhütungsspritze vorhanden sind, schon lange medizinisch verwendet werden.
 Eine ungewollte Schwangerschaft tritt bei dieser Methode genauso wenig auf wie bei den bekannten Kontrazeptiva. Die Studie soll beweisen, dass die Verhütungsspritze nicht schlechter ist. Die Spermienzahl der Probanden wird regelmäßig untersucht und muss gegen Null tendieren, ehe das Paar auf andere Verhütungen verzichten kann. Die Spermienproduktion wird mit dem Hormon Testosteron, das in der Verhütungsspritze enthalten ist, unterdrückt. Testoteron ist für das Wachsen und Reifen der Spermien verantwortlich und wird im Hoden gebildet. Ein Signal im Gehirn löst die Hormonproduktion aus. Durch die zusätzliche Gabe des Hormons wird die Konzentration im Blutkreislauf erhöht und unterdrückt dadurch die Spermienproduktion. 
Da Testosteron nur im Hoden gebraucht wird, in kleinen Mengen aber in den Blutkreislauf übergeht, gelangt es an die Gehirnrezeptoren. Wird von dem Gehirn ein niedriger Hormonspiegel registriert, kommt von ihm das Signal an den Hoden, Testosteron zu produzieren. Ist die Konzentration im Blutkreislauf normal, bleibt das Signal aus. Behre meint, mit der Verhütungsspritze wird das Gehirn etwas ausgetrickst. Allerdings können ca. sechs Monate vergehen, ehe die Spritze wirkt. Nach Absetzen der Spritze ist die Spermienanzahl in drei bis sechs Monaten wieder am Anfangswert. Da die Spermienproduktion bei Männern laufend unterdrückt werden muss, bei Frauen die fruchtbaren Tage zur Eireife nur einmal monatlich auftreten, ist die hormonelle Verhütung bei Männern so schwierig. Das ist „der kleine Unterschied“ bei der ganzen Sache, erklärt Behre. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Fri, 07 May 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nigeria - Prozess gegen den Pharmakonzern Pfizer</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100506-nigeria-prozess-gegen-den-pharmakonzern-pfizer.htm</link>
			<description>Nigeria hat jetzt gegen den amerikanischen Pharmakonzern Pfizer geklagt</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nigeria hat jetzt gegen den amerikanischen Pharmakonzern Pfizer geklagt. Das Gerichtsverfahren soll klären, ob 1996 in Nigeria mindestens elf Kinder infolge eines Medikamententests gestorben sind.  Den Kindern wurde in der Provinz Kano, im Norden des Landes, das Antibiotikum Trovan verabreicht. Das Medikament war in seiner Wirkung noch nicht erprobt und auch nicht für Afrika vorgesehen. Trotzdem behandelte man damit etwa 200 Kinder, nach Behördenangaben mindestens 50. Davon haben – außer den 11 toten Kindern – viele weitere schwere lebenslängliche Behinderungen erlitten. 
Als Entschädigung dafür klagt Nigeria von Pfizer sieben Milliarden Dollar ein. In Nigeria brach 1996 die schwere Krankheit Meningitis (Hirnhautentzündung) aus. Es waren im Norden des Landes unzählige Menschen davon betroffen. Man schätzt, dass ca.15 000 bis 20 000 Menschen an der Krankheit gestorben sind. Das war noch nicht alles, es kamen noch eine Masern- und Choleraepidemie dazu. Dem Tagesspiegel berichtete davon Autor Jean-Michel Piedagnel von der Vereinigung „Ärzte ohne Grenzen“. Dort erfuhr man auch, dass 1996 die Militärdiktatur unter Sani Abacha herrschte.  
Während dieser Zeit fuhren die „Ärzte“ in das von den Krankheiten betroffene Krisengebiet und behandelten in drei Provinzen 30 000 Patienten, die an Meningitis erkrankt waren. Etwa drei Millionen Menschen wurden geimpft. Eine Station für Cholerakranke mit 300 Betten wurde eingerichtet. Piedagnel berichtete weiter, dass täglich 150 Neuerkrankungen dazu kamen. Für Pfizer war das die Gelegenheit, sein bisher unerprobtes Medikament Trovan zu testen. Vorher war es nur in den USA an Erwachsene abgegeben worden. In Nigeria wurden von Pfizer etwa 200 Kinder mit dem Antibiotikum behandelt. Weil bei den Kindern schwere Leberschäden auftraten, wurde von der nigerianischen Zulassungsbehörde die Behandlung eingeschränkt. Dass es hierbei um einen Medikamententest gegangen ist, wurde vor den Eltern der Kinder verschwiegen. 
Pfizer wollte die Aktion als humanitäre Geste verstanden wissen. Pfizer bestreitet den Vorwurf des Medikamententests an den Kindern. Auch in den USA gingen einige Eltern wegen Pfizer vor ein Zivilgericht. Das Verfahren stagnierte. Nun kann man auf den Ausgang des Prozesses in Nigeria gespannt sein. Leider ist schwer nachzuweisen, ob die Kinder an dem unerprobten Medikament oder an Meningitis gestorben sind. Am Ende könnte Pfizer gute Chancen haben, nicht zur Verantwortung gezogen zu werden. In Nigeria sind die Menschen nach diesem Vorfall gegen medizinische Maßnahmen äußerst misstrauisch geworden. Im Norden von Nigeria verweigerten Tausende die Schutzimpfung gegen die Kinderlähmung Polio an ihren Kindern. Auch wurde von muslimischen Geistlichen das Gerücht verbreitet, dass die Frauen unfruchtbar gemacht werden sollten. Leider breitet sich dadurch die Kinderlähmung wieder aus.  ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Thu, 06 May 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Risiko von Herzinfarkt durch Dehnübungen mindern</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100505-risiko-von-herzinfarkt-durch-dehnuebungen-mindern.htm</link>
			<description>Zwischen der Dehn- und Biegefähigkeit des Oberkörpers besteht offensichtlich ein Zusammenhang  mit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zwischen der Dehn- und Biegefähigkeit des Oberkörpers besteht offensichtlich ein Zusammenhang  mit dem Herzinfarktrisiko. Das haben japanische Forscher durch Untersuchungen herausgefunden. Bei Testpersonen wurde gemessen, wie nahe sie bei einer Rumpfbeuge ihre Zehen erreichen können. Je älter die Probanden waren, umso schwerer  viel es ihnen, ihre Zehen zu berühren. Die Flexibilität des Rumpfes hängt auch mit der Dehnung der Arterien zusammen. Aufgrund des Zusammenspieles könnte man daraus ein Risiko für Herzinfarkt ableiten. Das Ergebnis dieser Forschung leitet eine neue Ära des Bewegungstrainings ein, das der Gesundheit des Menschen dienlich ist. 
Schon seit vielen Jahren wird Bewegungstraining bei unterschiedlichen Diagnosen angewandt. So wurde in Erfahrung gebracht, dass durch Dehnung bestimmter Muskeln ziehende oder stechende Herzschmerzen bzw. das Gefühl der Brustenge verschwanden. Außerdem besteht ein direkter Zusammenhang mit dem großen Brustmuskel und dem Herzmuskel. Wird der Brustmuskel bei Herzschmerzen entspannt, lassen die Beschwerden nach. Bei einem Herzinfarkt krampft das Herz ähnlich wie bei einem Krampf in der Wade. Die Forscher sind sich sicher, dass man mit speziellen Dehnübungen das Herzinfarktrisiko vermindern kann. Außerdem weisen die Forscher darauf hin, wie schädlich die Übersäuerung der Gewebe, des Herzmuskels und der Arterien sind. 
Die Übersäuerung bewirkt Steifheit und Brüchigkeit der Muskeln. Die betroffenen Personen sollten durch eine Entsäuerungstherapie mit ausgewogener Ernährung „von innen“ eine Entspannung der Muskeln fördern.  Die Muskelanspannung kann sich auch bei psychischen Problemen („Herzeleid“) und Elektrosmog erhöhen. Sinnvoll ist es, solche Risikofaktoren zu mindern. Mit einer einfachen Übung kann jeder eine Herzentspannung spüren. Man stellt sich in eine Ecke des Zimmers, mit seitlich ausgestreckten angehobenen Händen im Winkel von 30 Grad. Die Wände sollten die Arme rückwärts drücken. Nun sollten Ellbogen, Brust und Schulter leicht ziehen und schmerzen, aber noch erträglich sein. Ein befreiendes Gefühl stellt sich nach zwei Minuten ein. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 05 May 2010 00:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lohnt sich Bewegungstraining nach einen Schlaganfall?</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100503-lohnt-sich-bewegungstraining-nach-einen-schlaganfall.htm</link>
			<description>Eingeschränkte Bewegungsfunktionen treten oft nach einem Schlaganfall auf. Dieser wird ausgelöst...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Eingeschränkte Bewegungsfunktionen treten oft nach einem Schlaganfall auf. Dieser wird ausgelöst durch ein verstopftes Blutgefäß. Es wurde beobachtet, dass sogar Jahre nach einem Schlaganfall durch intensives Bewegungstraining die Gliederfunktionen des Körpers sich verbesserten. Dass dadurch die Patienten eine bessere Lebensqualität erreichen können, ist für sie sehr erfreulich.  Die Wissenschaftler unter der Leitung des US-Forschers Albert Lo/Brown University in Providence haben eine Studie mit 127 Probanden gestartet und abgeschlossen. Der erlittene Schlaganfall lag bei allen Probanden vor der Untersuchung etwa 5 Jahre zurück. Mit ihnen wurde ein Bewegungstraining durchgeführt.
 Über einen Zeitraum von 9 Monaten fanden Armübungen mit menschlicher Hilfe und mit Roboter-Unterstützung statt. Diese Bewegungen ließen sich daraufhin deutlich besser kontrollieren. Das Ergebnis war erfreulich, Alltagstätigkeiten wurden besser bewältigt, die Patienten fühlten sich wohler. Die Testergebnisse veröffentlichten die Forscher in der Fachzeitschrift „New England Journal of Medicine&quot;. So haben wahrscheinlich durch das Bewegungstraining die gesunden Nervenzellen des Gehirns die Aufgaben der zerstörten übernommen. Dadurch können auch nach einem langen Zeit-raum, in dem nichts für die Bewegung getan wurde, noch gute Ergebnisse erreicht werden. Das war bisher nicht bekannt.
 Die Behandlung der betroffenen Patienten mittels Physiotherapie wird in der Regel nach sechs Monaten beendet, da man keine weiteren Fortschritte der Bewegung mehr erwartete. Die neue theoretische Erkenntnis wurde in der Studie mit den 127 Patienten, wie oben bereits erwähnt und von denen ein Drittel mehrfach Schlaganfall hatte, überprüft. Bei der Studie wurde gleichzeitig ein Therapieroboter getestet, der vom Massachusetts Institute of Technology erstellt wurde. Die Probanden wurden in drei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe musste mit dem Therapieroboter 1024 Armbewegungen dreimal wöchentlich bewältigen. Die Armbewegungen wurden mit Hilfe des Roboters einmal mehr oder weniger – je nach körperlicher Verfassung des Patienten – unterstützt. Die zweite Gruppe führte die gleiche Anzahl der Armbewegungen mit Hilfe von Physiotherapeuten durch. 
Bei der dritten Gruppe wurden die Armbewegungen nicht trainiert, die Patienten erhielten aber die gleiche medizinische Betreuung wie die beiden vorherigen Gruppen. Die Wissenschaftler werteten die Ergebnisse des Trainings mit Hilfe des Fugl-Meyer-Tests nach neun Monaten aus. Den Testpersonen wurden standardisierte Fragen gestellt z.B. nach der Beweglichkeit des Armes, der Sensibilität, der Koordination, wie sie Alltagshandlungen bewältigen konnten (Schuhe zubinden, Essen mit Messer und Gabel usw.) Das Ergebnis zeigte, dass die ersten beiden Gruppen mit Bewegungstraining gute Fortschritte auf-weisen konnten. Es konnte kein Unterschied festgestellt werden, ob die Gruppe nun von einem Roboter oder einem Psychotherapeuten trainiert wurde. 
Es wurde auch bemerkt, dass sich nicht nur die Armbewegungen verbesserten, sondern insgesamt die körperlichen Aktivitäten. Das Treppensteigen, Gehen, das allgemeine Wohlbefinden steigerte sich. Diese positiven Nebenerscheinungen deuten die Wissenschaftler so, dass die bessere Beweglichkeit der Arme den Patienten es ermöglicht, besser ihren Alltag zu bewältigen. Sie trauen sich dadurch auch wieder mehr zu und halten sich auch außerhalb der Wohnung wieder auf. Kurz, sie unternehmen wieder etwas. Die dritte Gruppe ohne Training schrieb sich nach Studienende für das Intensivtraining ein. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Mon, 03 May 2010 20:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Emotionen bei Gedächtnisverlust</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100502-emotionen-bei-gedaechtnisverlust.htm</link>
			<description>In einem Experiment haben Forscher bei Patienten, die unter schweren Erinnerungslücken litten,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ In einem Experiment haben Forscher bei Patienten, die unter schweren Erinnerungslücken litten, herausgefunden, dass Gefühle noch vorhanden sind. Selbst wenn aufwühlende Erlenisse nicht mehr im Gedächtnis vorhanden sind, die Emotionen dazu sind noch da. Bisher war man der Meinung, dass Erlebtes mit Emotionen zusammenhängt. Funktioniert eines Tages das Gedächtnis nicht mehr, dann müssten auch die gefühlten Erlebnisse gelöscht sein. 
Dass dem nicht so ist, haben Wissenschaftler unter der Leitung von Justin Feinstein von der University of Iowa in Iowa City herausgefunden. Wenn auch das Erlebte bereits vergessen ist, so existiert das dazugehörige ausgelöste Gefühl aber weiterhin. Die Wissenschaftler untersuchten betroffene Patienten, die am Verlust des Gedächtnisses liten. Die Ursache war bei den Patienten eine Verletzung des Hippocampus, das ist die Region im Großhirn, die neue Erfahrungen und Erlebnisse abspeichert. Den Testpersonen wurden Kurzfilme gezeigt, der eine war ein lustiger Film, der andere ein trauriger Film. 
Nach einer Pause von fünf bis zehn Minuten sollten die Patienten Einzelheiten aus den Filmen den Wissenschaftlern beantworten. Sie waren dazu kaum in der Lage und die Wissenschaftler hatten es auch nicht anders erwartet. Denn ein Schaden im Hippocampus bewirkt, dass Erlebtes sofort wieder vergessen wird. An höchstens fünf Einzelheiten konnten sich vier von fünf Testpersonen erinnern. Dagegen erinnerten sich Probanden aus einer Grupe, die gesund waren durchschnittlich an 30 Einzelheiten. Das ist nachzulesen im Fachblatt „Proceedings oft the National Academy of Sciences&quot;.
 Noch längere Zeit nach Ende der Filme hatten die Testpersonen mit Gedächtnisschwund aber gefühlsmäßig auf das Gesehene  reagiert – je nachdem – entweder freudig oder traurig. Damit ist bewiesen, dass bei Verlust des Gedächtnisses nicht auch gleichzeitig die Gefühle und Emotionen, die mit dem Erlebten  zusammenhängen, verloren gehen. Auffällig war bei dem Test, dass bei zwei Patienten die Gefühle länger anhielten als bei den gesunden Testpersonen, die sich noch gut an die Filmeinzelheiten erinnerten.
 Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass ein besonderes liebevolles, respektvolles Umgehen mit Patienten, die z. B. an der Alzheimer-Krankheit leiden, sehr wichtig ist. Es ist auch für gesunde Menschen wichtig zu wissen, wie man mit Patienten, die an Gedächtnisverlust leiden, am besten umgehen kann. So kann beispielsweise ein einfacher Anruf Freude bei den Betroffenen auslösen, die oftmals lange anhält, obwohl der Inhalt des Telefonats schon wieder vergessen ist. Freundliche, liebvolle Behandlung der Patienten, die an Gedächtnisverlust leiden, tut ihnen gut und ist nicht vergeblich. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 02 May 2010 00:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Was hat Schokolade mit Depression zu tun?</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100501-was-hat-schokolade-mit-depression-zu-tun.htm</link>
			<description>In einer Studie der „University of California“, die am 28.04.2010 veröffentlicht wurde, kam heraus,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[In einer Studie der „University of California&quot;, die am 28.04.2010 veröffentlicht wurde, kam heraus, dass depressive Menschen mehr Appetit auf Schokolade haben als im Vergleich zu Gesunden. Bei Frauen und Männern war kein Unterschied festzustellen. Die Forscher fanden heraus, dass mit Anstieg der Krankheit Depression auch der Verzehr von Schokolade zunahm. An der Studie nahmen 1000 Testpersonen teil, die keine Antidepressiva-Medikamente einnahmen und nicht an Diabetes erkrankt waren. Auch war bei ihnen das Herz-Kreislauf-System in Ordnung. In dieser wissenschaftlichen Studie wurde bei den Probanden gemessen, wie schwer sie an der Depression erkrankt waren.
 Es wurde festgestellt – nachdem die Probanden nach ihrer Vezehrmenge von Schokolade befragt wurden – dass bei einer ausgeprägten Gemütskrankheit auch mehr Schokolade gegessen wurde. Probanden, die stark erkrankt waren, konnten bis zu 12 Schokoladentafeln monatlich verzehren. Die Probanden, die weniger schwer an Depressonen litten, aßen ca. 5 Tafeln monatlich, während die mittelschwer Erkrankten etwa 8 Tafeln in dem oben genannten Zeitraum verzehrten. Bei der Auswertung dieser Studie kamen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis – was bisher nur vermutet wurde – dass das Essen von Schokolade die Stimmung aufhellt. 
Ob Schokolade nun depressive Erkrankungen vermindern kann oder womöglich verstärkt, muss in weiteren Studien bewiesen werden. Bekannt und bewiesen ist dagegen, dass Zucker Einfluss auf die Produktion von Serotonin, dass sogenannte Glückshormon, hat. Dieser ist ja bekanntlich in der Schokolade vorhanden. Die Krankheit Depression, auch Gemütskrankheit, ist viel öfter verbreitet als bekannt. Die Betroffenen fühlen sich freudlos, niedergeschlagen, lustlos. Im weiteren Verlauf kommt ein deutlicher Antriebsverlust hinzu. In ganz schweren Fällen kommt die Selbstmordgefahr dazu, die von den Kranken selbst oft vor anderen Menschen verheimlicht wird. Die Gründe für eine Depression können außer einer organischen Ursache auch psychische, traumatische Erfahrungen sein. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sat, 01 May 2010 12:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hirnströme erkennen Selbstmordrisiko</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100428-hirnstroeme-erkennen-selbstmordrisiko.htm</link>
			<description>Forscher lesen an Hirnströmen, ob Personen suizidgefährdet sind</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Gedanke, bei depressiven Personen das Selbstmordrisiko rechtzeitig und richtig zu er-kennen, beschäftigt die Forscher schon seit langem. Nun wurde von US-Psychologen entdeckt, dass man doch  Selbstmordgedanken  mit Hilfe einer Kappe aus Elektroden messen kann. Die Gehirnaktivität wird in Form einer Art Land-karte dargestellt, woraus die Forscher die Gedanken des Patienten „lesen“ können. Dem Patienten selbst sind solche Gedanken noch gar nicht bewusst. Psychologin Aimee Hunter und ihr Forscherteam von der University of California in Los An-geles kamen mit Hilfe der quantitativen Elektroenzephalographie (QEEG) dahinter. 
Bei einer EEG bekommen die Patienten auf den Kopf eine Kappe mit Elektroden aufgesetzt. Die Akti-vität bestimmter Hirnregionen wird von den Elektroden gemessen und kann an Kurvendia-grammen abgelesen werden. Bei Hirnverletzungen oder Epilepsie schlagen die Kurven kräftig nach oben und unten aus. Nachdem die Forscher die Messdaten aus den Kurvendiagrammen in einen Rechner eingaben, erstellte dieser mit Hilfe eines speziellen Algorithmusses die Hirnaktivitäten des Patienten auf einer Karte. Mit Hilfe von Medikamenten sollte bei den betroffenen Patienten ihr Gemüt aufgehellt wer-den. In medizinischen Studien konnte nachgewiesen werden, dass ein Zusammenhang  zwi-schen der  Einnahme der Antidepressiva und Suizidgedanken besteht. Eigentlich sollten die Medikamente ja ein aufgehelltes Gemüt bewirken.
 Es wurde bei Personen unter 25 Jahren beobachtet, dass diese eher zu Selbstmordgedanken neigen. Sie folgen eher ihren inneren Im-pulsen. Nach Einnahme der Antidepressiva tritt die gehobene Stimmung später ein, manchmal zu spät. Testpersonen wurden in einer ersten Studie Antidepressiva oder Placebos zum Einnehmen gegeben. Bei den Antidepressiva traten Nebenwirkungen im rechten und mittleren Bereich des Stirnlappens auf. Ein erhöhtes Suizid-Risiko zeigt sich bei den Testpersonen, die Antide-pressiva bekommen hatten. Man schloss das daraus, weil nach bereits einer Woche die Aktivi-tät dieser Hirnregion abgenommen hatte. Dagegen wiesen die Testpersonen, die Placebos ein-genommen hatten, eine erhöhte Hirnaktivität auf. Nach dieser ersten Studie startete Aimee Hunter und ihr Forscherteam eine zweite Studie. Daran nahmen 72 Testpersonen teil. An ihnen wurde zwei Monate lang QEEGs vorgenom-men. 48 Stunden nach Beginn der Studie das Erste und die anderen nach einer, zwei, vier und acht Wochen. 
Außerdem bekamen die Probanden Fragebögen zum Ausfüllen. Es wurde zum Beispiel nach der Stimmung gefragt oder ob Selbstmordgedanken vorliegen. Selbstmordgedanken hatten diejenigen Probanden eingeräumt, die Antidepressiva eingenom-men  hatten. Bei ihnen zeigte sich schon nach 48 Stunden ein deutliches Nachlassen der Aktivität in der zentral-rechten Stirnlappen-Region. Bei Probanden, die keine Selbstmordgedanken äußerten aber auch Antidepressiva bekommen hatten, war der Rückgang der Hirnregionen-Aktivität 6mal niedriger. Bei allen Probanden glich sich die Aktivität der Stirnlappen-Region nach zwei Wochen wieder an. Mit Hilfe der QEEGs konnte Hunter nachweisen, dass die Suizid-Gefahr bei derart behandel-ten Patienten erst nach Wochen in Erscheinung tritt und man rechtzeitig darauf reagieren muss. Depressionserkrankungen könnten gezielter behandelt werden. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 21:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>E-Mails sind oft nicht ehrlich</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100427-e-mails-sind-oft-nicht-ehrlich.htm</link>
			<description>Die US-amerikanischen Forscher Terri Kurtzberg und seine Kollegen von der Univerity Rutgers /New...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die US-amerikanischen Forscher Terri Kurtzberg und seine Kollegen von der Univerity Rutgers /New Jersey fragten in Experimenten mit Probanden nach, ob E-Mails die Hemmschwelle zum Lügen eventuell leichter überwinden als die herkömmliche Korrespondenz per Handschrift. Man wollte herausfinden, ob der elektronische Weg die Bereitschaft zur Unwahrheit begünstigt. In einem Test mit 48 Probanden – übrigens zukünftige Ökonomen – sollte ein Geldbetrag von 89 Dollar zwischen den Probanden und einem Mitspieler in willkürlicher Weise aufgeteilt werden. Der Mitspieler nimmt entweder einen angebotenen Betrag an oder er lehnt ihn ab. 
Im ersten Fall wird das Geld aufgeteilt, im zweiten Fall gehen alle Testpersonen leer aus. Dazu muss noch gesagt werden, dass der Mitspieler über die Höhe des zur Verfügung stehenden Betrages informiert werden musste. Hier nutzten die Probanden die Möglichkeit zur Lüge, um einen Vorteil zu haben, was auch die meisten wirklich taten. Um herauszufinden, wer gelogen hatte und wer nicht,  wurden die Probanden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe verfasste ihr Angebot handschriftlich auf Papier mit Briefumschlag und Einwurf im Briefkasten. Die zweite Gruppe nutzte den Computer und verschickte ihr Angebot per E-Mail. Hierbei kam heraus, dass neun von zehn Probanden der zweiten Gruppe nicht wahrheitsgetreu über den Geldbetrag antworteten, auch war die Höhe des Angebotes sehr viel niedriger. 
In der ersten Gruppe dagegen waren es immerhin auch zwei Drittel, die nicht ehrlich waren. Die Wissenschaftler nehmen an, dass die Ursache dieses Verhaltens darin liegt, dass die Probanden E-Mails als weniger persönlich betrachten und sie sich deshalb moralisch weniger verpflichtet fühlen, ehrlich zu sein.  Dieses Phänomen wird in der Psychologie als moralische Ablösung genannt. Vergangene Untersuchungen zeigten, dass Verstöße gegen Moral bei unsicheren oder unklaren Situationen vielen Menschen leichter fallen. Auch weil es keine klaren Regeln zum Verhalten bei Korrespondenz per E-Mails gibt,  die zum Beispiel aussagen, was noch zu akzeptieren ist oder nicht.  In den neuesten Studien kam heraus, dass offensichtlich bei der elektronischen Kommunikation das Verbindliche, Persönliche in den Hintergrund tritt. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 20:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Restaurant von morgen&quot; untersucht Essverhalten</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100426-restaurant-von-morgen-untersucht-essverhalten.htm</link>
			<description>In Holland essen Probanden in ein Forschungsrestaurant für die Wissenschaft –  Gesunde Ernährung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>In Holland essen Probanden in einem Forschungsrestaurant für die Wissenschaft. - Gesunde Ernährung ist Zweck der Motivation.</h2>
 Wageningen - &quot;Nicht stören bitte - Forschung!&quot; Die Türen des Labors der Universität Wageningen in Holland werden geschlossen, damit dahinter ungestört gegessen, probiert und verkostet werden kann. Gegessen, probiert und verkostet wird im Namen der Wissenschaft. Hier wird das Essverhalten der Probanden auf dem Universitätsgelände und dem anschließenden &quot;Restaurant von morgen&quot; erforscht. Wer isst was, wie, wann und weshalb? Warum dauert es bei Frauen länger ihre Speisen auszuwählen als bei Männern, die rasch mit ihrer Auswahl fertig sind. Einzigartig in Europa ist das Projekt an der UNI in Wageningen. Dieses soll neue Erkenntnisse der Restaurantbranche und der Lebensmittelindustrie bringen. Einer der Wissenschaftler (Dick Stegeman) sagte: &quot;Das Verhalten der Konsumenten wollen wir verstehen.&quot; Z.B. wie soll ein Speisesaal aussehen für ältere Menschen, wie kann man die Leute dazu bringen, sich gesünder zu ernähren, oder warum die Menschen anfangen zu essen bzw. wieder damit aufhören. 
<h2>Körper &amp; Geist</h2>
 Beim Essen werden In den High Tech-Labors die unmittelbaren Reaktionen der einzelnen Probandinnen und Probanden untersucht. Das Gehirn der Testpersonen wird beobachtet, wie es auf einen bestimmten Geschmack oder einen Geruch reagiert. Vor mehreren Schläuchen sitzt der Proband wie in einen Zahnarztstuhl. Diese versprühen zunächst einen Duft und verabreichen dann eine Flüssigkeit. &quot;Nacheinander untersuchen wir den Effekt der zwei Stoffe&quot;, sagt Stegeman. &quot;Wie reagiert das Gehirn der Probanden auf die Dauer während die Flüssigkeit im Mund behalten wird.&quot; Mittels Elektroden auf Gesicht und Zunge wird im &quot;Oral Lab&quot; die Reaktionen beim Essen beobachtet. Wie verändern sich nun die Geschmacksknospen und die Gesichtsmuskeln durch das verabreichte Essen? Im &quot;Experience Lab&quot; wird der Einfluss auf das Verhalten beim Essen durch Farben, Licht, Gerüche oder Geräusche untersucht.
<h2> Forschung im Restaurant</h2>
 Ohne dass es die Probandinnen und Probanden merken, werden die Einflüsse im angrenzenden &quot;Restaurant von morgen&quot; erprobt. Universitätsangehörige kommen anderswo auch in die betriebliche Kantine, um ihr Essen einzunehmen. Nudelsalat, Fischweckerln, Erdbeerjoghurt, Gemüsesuppe oder Bratwurst, alles ist angerichtet. Die Probanden wählen ihr Essen, bezahlen ganz normal an der Kasse und setzen sich dann in den Speisesaal. Man ahnt nicht, dass es sich hierbei um wissenschaftliche Arbeiten handelt. Aber der Schein trügt. An der Decke des Raumes befinden sich zahlreiche Kameras. Kein Winkel des Raumes bleibt unerfasst. Alles wird aufgenommen, jeder Schluck, jeder Bissen, jeder Nachschlag der Probanden wird aufgezeichnet. Eine versteckte Waage befindet sich zusätzlich vor der Kasse, die das Gewicht und den BMI der Probanden misst. An den Stühlen befinden sich Sensoren, die die Herzfrequenz abtasten. Der Speisesaal wird von 3 der 20 Mitarbeiter auf Monitoren in einem Kontrollraum überwacht.
<h2> Essen unter Beobachtung </h2>
Das Umfeld der Probanden können die Leiter des Forschungsspeisesaals manipulieren. Die Probanden glauben mehr gegessen zu haben, wenn sie von kleineren Tellern speisen. Trinken die Testpersonen aus roten Tassen Kaffee, wird dieser stärker empfunden als Kaffe aus weißen Tassen. Liegt ein süßer Duft in der Luft, bekommt man Lust auf Nachschlag. Langsamer und mehr gegessen wird dagegen bei einen rotem Licht. &quot;Alle können zu uns kommen, um in der Kantine zu essen&quot;, sagt Stegeman. Die Probanden müssen sich aber einverstanden erklären, und das auch unterschreiben, dass der Besuch in der Kantine wissenschaftlichen Zwecken dient und beobachtet wird. Die Probanden benehmen sich nicht anders als sonst, obwohl sie beobachtet werden. Diese Gefahr besteht erstaunlicherweise nicht, dies könne man auch daran sehen, dass die Probanden auch hier ungeniert in der Nase bohren.]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 19:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tatsächlich blind durch Eifersucht? </title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100425-tatsaechlich-blind-durch-eifersucht.htm</link>
			<description>Das Ergebnis einer neuen Studie: Bei weiblicher Konkurrenz wird die Wahrnehmung von Frauen getrübt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Ergebnis einer neuen Studie: Bei weiblicher Konkurrenz wird die Wahrnehmung von Frauen getrübt. Schaut der Gatte auf fremde Hintern sehen Frauen überhaupt nicht rot. Sie sehen absolut nichts mehr. Weil die Eifersucht blind macht – Buchstäblich! Tests mit 25 jungen Pärchen haben ergeben, in wie weit das Wahrnehmungsvermögen  der Frauen getrübt wird, wenn ihr allerliebster fremdschaut. Die Paare wurden von den Wissenschaftlern der University of Delaware zusammen in einen Raum gesetzt und zeigten Landschaftsbilder. Ein Bild stand dabei auf dem Kopf. Die Probandinnen und Probanden mussten es identifizieren. 
Etwas später dann forderten die Wissenschaftler – Für die Damen gut hörbar – die männlichen Partner auf, Bilder von alleinstehenden Frauen zu bewerten. Die Probandinnen hatten prompt ziemliche Schwierigkeiten mit der an sich einfachen Aufgabe die sie eigentlich erledigen sollten. Die weiblichen Testpersonen konnten sich umso weniger auf die Landschaftsbilder konzentrieren je eifersüchtiger sie waren. Die Forscher haben im umgekehrten Fall noch nicht untersucht, ob auch argwöhnische Männer blind werden können. Diese reagieren in der Regel ja eher mit blinder Wut.  ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 11:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Beim Schlafen lernen, ein Traum?</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100424-beim-schlafen-lernen-ein-traum.htm</link>
			<description>Was es mit dem Lernen während eines Traumes auf sich hat</description>
			<content:encoded><![CDATA[In dem Magazin „Current Biology“ Bd.20, Nr.8 wurde eine Studie über das Lernen während Traumphasen von den Wissenschaftlern Wamsley, Erin und seinen Kollegen veröffentlicht. Die Wissenschaftler sind an der Medical School Boston tätig. Sie haben zusammen mit israelischen Wissenschaftlern Experimente mit Probanden über räumliches Lernen durchgeführt. Die Probanden sollten sich in einem virtuellen Labyrinth zurechtfinden. Erst bei einem zweiten Versuch, nachdem die Versuchspersonen kurz geschla-fen hatten, fanden sie sich in dem Labyrinth sehr viel schneller zurecht. Das könnte bedeuten, dass sich das Gehirn während der kurzen Ruhepause im Traum mit der Aufgabe beschäftigt hat. Desweiteren wurde eine traumfördernde Lernumgebung geschaffen, um die Ergebnisse der Untersuchungen praktisch darzustellen.
 Es nahmen 99 Probanden an der Studie teil. Sie bekamen die Aufgabe, sich zunächst eine Stunde virtuell ihre Orientierungsfähigkeit anzutrainieren. Der Auftrag bestand darin, am Computer einen Endpunkt in einem 3D-Labyrinth so schnell wie irgend möglich zu finden. Nachdem diese Aufgabe bewältigt war, durfte die eine Hälfte der Probanden abschalten, kurz ein kleines Schläfchen von ca. 90 Minuten halten. Die zweite Hälfte der Probanden musste wach bleiben und durften sich mit irgendetwas beschäftigen. Wenn die schlafenden Testpersonen eine Minute fest eingeschlafen waren, wurden sie ge-weckt und mussten ihren Traum erzählen – danach durften sie weiter schlafen, um dann wie-der zu berichten, was sie träumten. Die andere Hälfte der Testpersonen, die nicht geschlafen hatten, wurden mehrmals von den Wissenschaftlern gefragt, woran sie gedacht haben während der 90 minütigen Pause. 
Nachdem 5 Stunden nach dem ersten Test am Computer vergangen waren, mussten die Pro-banden den Geschwindigkeitstest im virtuellen Labyrinth noch einmal bewältigen. Die Wissenschaftler waren vom Ergebnis der Probanden überrascht: eindeutige Verbesserun-gen beim Computerspiel zeigte die erste Hälfte der Probanden, die geschlafen hatten. Sie hat-ten berichtet, sich während des Traumes mit dem Spiel beschäftigt zu haben. Es gab aber unter den schlafenden Probanden auch solche, die während des Schlafes nicht vom Spiel träumten, diese schlossen beim zweiten Test nur minimal besser ab. Während die anderen, die vom Spiel träumten, zehnmal besser als das erste Mal abschnitten. Die zweite Hälfte der Probanden, welche nicht schlafen durften, verbesserte sich in ihrem Spiel überhaupt nicht, obwohl die meisten während der Pause über die Lösung der Aufgabe nachgedacht hatten. 
Bei den Probanden, die erfolgreich geträumt hatten, war manchmal nur Nebensächliches im Computerspiel ausschlaggebend, jedoch eine deutliche Verbesserung beim zweiten Test zu erreichen. Manche berichteten von einer verzweigten Höhle mit Fledermäusen, von Menschen an einer Kreuzung oder von der Begleitmusik des Spieles. Für Wamsley und seine Kollegen ist das ein Beweis, dass das menschliche Gehirn während des Träumens mit dem Verarbeiten von Problemen und Informationen beschäftigt sein kann. Diese unbewusste Aktivität des Gehirns scheint nur von Träumen begleitet zu sein, stellt der Autor Robert Stickgold fest. 
Die Labyrinth-Erfahrungen zum Beispiel könnten in einen grö-ßeren Zusammenhang gestellt werden: Wie geht der Mensch mit vielen Informationen um? Nicht allein die Träume helfen zu einer besseren Gehirnleistung, sie sind nur ein Hinweis da-rauf, dass offensichtlich einige Regionen des Gehirns sich mit neuen Dingen beschäftigt. Interessant ist auch, dass die erste Hälfte der Testpersonen – die sich im zweiten Durchgang stark verbessert und von der Labyrinth-Aufgabe geträumt hatten – im ersten Durchgang schlecht waren. Während des Träumens beschäftigt sich das menschliche Gehirn mit Dingen, die ungelöst sind.  Die Wissenschaftler wollen in einer nächsten Studie längere nächtliche Schlafzeiten für die Testpersonen genehmigen. Nun kann man gespannt sein, ob aus den Experimenten  praktische Informationen gewonnen werden. Ob es wohl möglich sein kann, im Traum unsere Lernfä-higkeit und Gehirnleistung zu verbessern.   ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 19:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Können wir mehr als zwei Dinge gleichzeitig tun?</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100422-koennen-wir-mehr-als-zwei-dinge-gleichzeitig-tun.htm</link>
			<description>Ist wirklich etwas dran, dass Frauen die Kunst, mehrere Dinge gleichzeitig tun zu können, besser...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Oft strömen viele Aufgaben gleichzeitig auf uns ein, alle sind wichtig und sollten baldmög-lichst gelöst werden. Manchmal möchte man sich „zerteilen&quot;, wer kennt dieses Gefühl wohl nicht. Ist wirklich etwas dran, dass Frauen die Kunst, mehrere Dinge gleichzeitig tun zu kön-nen, besser beherrschen als Männer?  Dieser Frage sind die Forscher vom Institut National de la Sante et de la Recherche Medicale/Paris Etienne Koechlin und Sylvain Charron in einer Studie nachgegangen. Die Forscher fanden heraus, dass auch Frauen nicht mehr als zwei Dinge gleichzeitig bewälti-gen können, genauso wie das männliche Geschlecht, wenn sie ihre Aufgaben gewissenhaft erledigen wollen. 
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass das Gehirn nicht anders funkti-onieren kann – weil das menschliche Gehirn eben nur aus zwei Hälften besteht. So sind dem Handeln Grenzen gesetzt: Kochen, gleichzeitig Kinder hüten und gar noch telefonieren – so geht es leider nicht. In dem Pariser Institut wurde von den Forschern bei Probanden per Hirnscans herausgefun-den, welche Hirnzellen bei bestimmten Aufgaben in Anspruch genommen werden. Die Pro-banden mussten in einem Test Buchstaben des Wortes „Telbat“ (das heißt Tablett auf Rück-wärts) das richtige Wort erkennen. Die Forscher erschwerten die Aufgabe in sofern, dass sie in verschieden großen Abständen die Buchstabenfolge des gleichen Wortes veränderten.
 Die Probanden mussten das erkennen. Mit Hilfe des Magnetresonanztomografen wurde das Experiment an den Probanden angewendet. Um die Teilnehmer zu motivieren, lockte für jedes richtige Ergebnis, also auch einem richtig erkannten Buchstaben, eine Geldprämie. Es waren nur kleine Beträge, die sich pro Durchlauf zwischen einem Euro und vier Cent bewegten. Die Aufmerksamkeit der Versuchsteilnehmer war umso besser, je höher die gebotene Summe war. So wurde sichergestellt, dass die Probanden auch wirklich bei der Sache und motiviert waren. Im Fachblatt „Science“ wurde von den Forschern berichtet, wie sie anhand der Gehirnaktivie-rung das Ergebnis ausgewertet haben. Später gingen die Forscher mit ihren Untersuchungen anders vor: die Belohnungen wurden verändert, einmal war es die erste Aufgabe, die lohnender war, dann war es eine dazwischen-geschobene.
 Es wurde beobachtet, welche Gehirnareale der Probanden arbeiteten. Dabei wurde entdeckt, dass sich die zwei Gehirnhälften die Arbeiten teilen, wenn es zwei Aufgaben gestellt bekommt. Die linke Gehirnhälfte ist für die Beibehaltung der unterbroche-nen Handlung zuständig und die rechte Gehirnhälfte kümmert sich um die zweite Aufgabe. Auch wurde von den Forschern Koechelin und Charron ein Hirnbereich entdeckt, der die Vorgänge im Einzelnen kontrolliert. Dieser Bereich sitzt direkt hinter der Stirn und heißt präfrontaler Cortex. Eine dritte Aufgabe mit Buchstaben konnten die Probanden nur noch mit Mühe lösen. Bei der nochmaligen Lösung der ersten Aufgabe wurde nur noch geraten.  Die Forscher meinen, das hänge weder mit mangelnder Konzentration noch mit schwachem Gedächtnis zusammen.  ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 19:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nasennebenhöhlenentzündung durch Passivrauchen</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100421-nasennebenhoehlenentzuendung-durch-passivrauchen.htm</link>
			<description>Durch Passivrauchen entstehen ca. 40% der Sinusitis-Fälle. - Ergebnis einer US-amerikanischen und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Durch Passivrauchen entstehen ca. 40% der Sinusitis-Fälle. - Ergebnis einer US-amerikanischen und kanadischen medizinischen Studie mit Probanden. Chronische Nasennebenhöhlenentzündungen werden durch Passivrauchen gefördert. Ist man häufig Zigarettenrauch ausgesetzt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass diese Krankheit entstehen könnte. Dies ergab eine medizinische Studie durch US-amerikanische und kanadische Forscher mit 300 Probanden.
 Diese Testpersonen wurden unter folgenden Gesichtspunkten ausgewählt: Die Probandinnen und Probanden waren mindestens 5 Jahre vor der klinischen Studie werder zu Hause, noch bei der Arbeit oder im sonstigen Umfeld Rauch von Zigaretten ausgesetzt. Die Forscher beobachteten: Sehr deutlich besteht ein statistischer Zusammenhang zwischen  der Häufigkeit der Aussetzung der Probanden mit Zigarettenrauch und einer langwierigen Erkrankung der Nebenhöhlenschleimhaut der Nase.Durch das passive Einatmen von Zigarettenqualm sind nach Ansicht aller beteiligten Forscher 40% aller Fälle von chronischer Nasen-Nebenhöhlenentzündung zurückzuführen. Das beweist das Risikogruppen und Betroffene unbedingt Raucherzonen vermeiden sollten - so die Wissenschaftler. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Einfluss von Killerspielen auf den Schlaf </title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100420-einfluss-von-killerspielen-auf-den-schlaf.htm</link>
			<description>Teenager werden von  Video- und Killerspielen weit weniger beeinflusst, als bisher angenommen. </description>
			<content:encoded><![CDATA[ Teenager werden von  Video- und Killerspielen weit weniger beeinflusst, als bisher angenommen. Das stellten Psychologen in einer klinischen Studie zum Schlaf  in Australien fest. Da man bisher der Meinung war, dass aufregende  Computerspiele vor dem Einschlafen für Jugendliche auf keinen Fall gut sein können, waren die Psychologen vom Ergebnis überrascht. Testpersonen waren ältere Jugendliche. Sahen sie nun vor dem Schlafen einen beruhigenden Tierfilm oder beschäftigten sie sich am Computer mit aufregenden Spielen, es spielte beim Einschlafen kaum eine Rolle. Die unterschiedliche Einschlafzeit bewegte sich im Rahmen weniger Minuten. Im „Journal of Clinical Sleep Medicine&quot; wurden die Studienergebnisse der Forscher veröffentlicht.
 Der Australier Michael Gradisar (Flinders University Adelaide) hatte eigentlich ein anderes Ergebnis erwartet: nämlich dass aufregende Videospiele das Einschlafen bei Jugendlichen erschweren. Dieses Thema ist in der wissenschaftlichen Literatur kaum erforscht. Deshalb übernahm Gradisar mit weiteren Kollegen der University Adelaide die Schlafstudie an 13 Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren. Die Wissenschaftler ließen die jugendlichen Testpersonen das brutale Videospiel Taktik-Shooter Call of Duty4: Modern Warfare spielen. „Die Reise der Pinguine“ ein ruhiger, anschaulicher Tierfilm als Kontrast zum aufregenden Videospiel, wurde den Probanden nach einer Woche gezeigt. Damit wollten die Psychologen den größtmöglichen Kontrast beim Einschlafen der Testpersonen schaffen.
 Die Ergebnisse bekamen die Wissenschaftler durch Hirnstrom-Messungen, der Augenreaktionen sowie der Muskelaktivität und durch Befragen des Empfindens. Ein Drittel der jugendlichen Testpersonen schliefen bereits noch während der Vorführung des Filmes über Pinguine ein, die übrigen nach ca. 3 Minuten. Nach den Videospielen  waren es 7,5 Minuten, also eine unwesentlich längere Zeit. Übrigens, eingeschlafen während des Spieles ist keiner. Weniger müde fühlten sich 7 Jugendliche nach dem Videospiel, als nach dem Pinguin-Film. Keinen Unterschied stellten 4 Jugendliche fest. 2 Jugendliche konnten sogar nach dem Spiel schneller einschlafen.
 Die Ergebnisse zeigen, dass selbst brutale Videospiele kaum einen Einfluss auf das Einschlafverhalten von Jugendlichen haben. Die Forscher geben aber zu, dass die klinische Studie Schwächen hat, nicht ausgereift ist. So ist die Länge der Spielzeit der Jugendlichen unterschiedlich, denn auf 50 Minuten beschränkt sich wohl kaum einer. Welchen Einfluss langes Spielen oder Videospiele mit körperlicher Aktivität  auf das Einschlafverhalten wurde noch nicht erforscht. Auch weiß man noch nicht, wie der Schlaf bei jüngeren Jugendlichen nach derartigen Spielen ausfällt. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 20:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Therapiestudie bei Tinnitus (Ohrensausen)</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100419-neue-therapiestudie-bei-tinnitus-ohrensausen.htm</link>
			<description>Mit einer neuen Therapiestudie sind neue Erkenntnisse zur Behandlung des Tinnitus gewonnen worden.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Als wichtige Informationsvermittlung gilt „International Tinnitus Journal“ (New York), welches eine neue klinische Studie mit Hilfe von TinniTool EarlLaser durchgeführt und veröf-fentlicht hat. Die vielen anderen klinischen Studien aus dieser Einrichtung gelten als kompati-bel und repräsentativ. Mit der neuen Therapiestudie sind neue Erkenntnisse zur Behandlung des Tinnitus gewonnen worden. Beteiligt waren an der klinischen Studie die italienische Universität Piacenza (Dr. Domenico Cuda, Dr.Antonio de Caria)- Spezialisten auf diesem Gebiet. TinniTool Earlaser wurde von der Schweizer Firma DisMark in Zusammenarbeit konstruiert und bei der Therapiestudie mit Erfolg angewendet.
 Die Softlaser-Therapie brauchte mehrere Jahre mit einer Doppelblind-Studie, ehe der Beweis stand. Ausgewertet wurden die Messungen  mit THI – Tinnitus-Handicap-Inventory, einem Bewertungssystem, welches genormt ist nach Dr. Newmann. Diese Tinnitus-Behandlungen zeigten bedeutsame Ergebnisse zwischen einer Test- und einer Placebogruppe. Der Erfolg der Behandlung lag insgesamt bei 88% der Testpersonen. Markant war der Erfolg bei 61% der Testpersonen: eine Klasse nach THI und um zwei Klassen nach THI bei 11,6%, das bedeutet hervorragende Verbesserung.
 Der Softlaser – ein Kaltlichtlaser- (Leistung über 5mW, Wellenlänge 650nm) fördert die Durchblutung und Zellregeneration, kann gefahrlos ohne Fachpersonal vom Patienten selbst gehandhabt werden. Die Sicherheit des Gerätes ist medizinisch zertifiziert und beglaubigt und völlig ungefährlich. Die ATP-Versorgung der Zellen wird infolge verbesserter Zuckerver-brennung durch das Licht des EarLasers angeregt und trägt damit zur positiven Wirkung bei. ATP bedeutet  eine Schlüsselsubstanz der Zellen des Körpers (ATP = Adenosintriphosphat). Mit Anwendung des TinniTool EarLaser kann die Regeneration der schadhaften Gehörsin-neszellen verbessert werden. 
Die erste Generation  des Earl-Laser-Gerätes kam vor vier Jahren auf den Markt. Seitdem konnte ca. 20 000 Patienten, die Erkrankungen des Innenohres wie Tinnitus, Schwerhörigkeit, Schwindel (Morbus Meniere) und Hörsturz aufwiesen, erfolgreich geholfen werden. Das neueste Produkt des Schweizer EarLaser Softlasersystems liegt bereits in verbesserter und optimierter Qualität vor. Es ist einfach anzuwenden bei ausgezeichneter Wirkung. Am Kopf sitzt das Gerät bequem, der Laserstrahl trifft gut die zu behandelnde Stelle im Ohr, kann tiefere  Unterhautschichten erreichen. Somit wird der Stoffwechsel im Innenohr positiv stimu-liert. Besonders für die Behandlung des Tinnitus ist der EarLaser ein großer Erfolg. Auch kommt der große Vorteil hinzu, dass die Behandlung zu Hause oder unterwegs vom Patienten selbst durchgeführt werden kann. Dadurch ist es möglich, die Behandlung regelmäßig durchzufüh-ren, was auch Voraussetzung zum Erfolg ist. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 19:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bittere Medikamente – Nein Danke!</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100418-bittere-medikamente-nein-danke.htm</link>
			<description>Bittere Medikamente zu schlucken ist für Kinder meistens eine Qual. Wesentlich mehr als für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Viele Eltern kennen das Problem einen Esslöffel mit Hustensaft ihren Kindern verabreichen zu müssen. Bittere Medikamente zu schlucken ist für Kinder meistens eine Qual, wesentlich mehr als für Erwachsene. Bitteres mögen Kinder einfach nicht. Unglücklicherweise sind jedoch die meisten Wirkstoffe in den Medikamenten bitter. Wie kann man also die Arzneimittel verändern? Sie sollen den kleinen Patienten schließlich schmecken. Das Problem, die Erwachsenen müssten den Geschmack von dreijährigen Kindern nachempfinden. Die Lösung: die „elektronische Zunge“. Seit mittlerweile 2 Jahren experimentieren Pharmazeuten der Uni Düsseldorf mit jener Technologie.
 Den Auftrag stellt die Pharmaindustrie und die Anfragen kommen von weltweit. Im strengeren Sinne ist das Gerät ein Roboter und keine Zunge. Professor Jörg Breitkreutz, praktizierend am Pharmazeutisch-Technologischen meint, der Begriff hat sich eben so eingebürgert. Die Zunge hat Geschmacksnerven und das Gerät kann die nicht simulieren, deshalb ist Professor Jörg Breitkreutz nicht ganz glücklich damit. „ Insbesondere in der Zusammenarbeit von Gehirn, Auge und Nase wird ein Roboter niemals komplett abbilden können“.  Diese stammen aus Japan und Frankreich. Zwei Varianten werden von dem Düsseldorfer Institut eingesetzt und kann als einziges weltweit  diese Ergebnisse vergleichen. 
Prinzipiell taucht der Roboter die Sensoren in das Test–Arzneimittel, deren Oberfläche binden nun die Bitterstoffe. Dann werden Signale, je nachdem wie hoch die Konzentration der Bitterstoffe ist, zu einem Computer gesendet. Die elektronische Zunge schmeckt also nicht sondern sie misst, objektiv und unbestechlich.  Breitkreutz: „Sollten solche Geschmackstests an Erwachsenen durchgeführt werden, würden sie nie gültige Ergebnisse bekommen. Der eine würde die Substanz bitter finden, der andere vielleicht nur etwas oder gar nicht bitter.“ Medikamententests an Kindern durchzuführen die gesund sind, werden „selbstverständlich nicht durchgeführt.“ 
Leider aber fehlen der Pharmaindustrie solche Informationen. „Erfolglose Tests, das kann natürlich einen Konzern ruinieren.“ Per EU – Gesetz ist die Industrie außerdem 3 Jahre verpflichtet, alle Medikamente die auf den Markt kommen, auch in eine für Kinder verträgliche Form anzubieten. Man nimmt an, dass bei Kindern die Abneigung von Bitterstoffen mit der Evolution zusammen hängt. Üblicherweise schmecken viele giftige Stoffe bitter. Kinder haben eine starke Ablehnung gegen diesen Geschmack als natürlichen Schutzmechanismus. Muttermilch dagegen hat viele Substanzen, die aber nicht bitter schmecken. Aber im weiteren Leben wird diese Ablehnung schwächer. Man mag Pampelmusen, Bier oder sogar bitter Lemon. Kinder würden da  nur den Mund verziehen. Mit konkreten Aufträgen wendet sich die Pharmaindustrie an das Institut in Düsseldorf.
 Die Konzerne wollen meist Medikamente oder Mixturen die die Kinder gerne nehmen. Selbst die kleinste Pille die derzeit auf den Markt ist, haben die Düsseldorfer Pharmazeuten entwickelt. Diese Tablette gegen Herzerkrankungen ist winzig klein wie ein Stecknadelkopf. „In ein paar Sekunden im ist sie Mund aufgelöst, sogar ohne Wasser und schmecken&nbsp;auch noch lecker.“ So Breitkreutz. Die neuen Medikamente lässt die UNICEF in Düsseldorf für Kinder in Afrika prüfen. Gerade auch, weil es eine weltweite Abneigung gegen Biterstoffe gibt. Ganz besonders in der Lebensmittelindustrie ist alles Geschmackssache. Auf die elektronische Zunge kommt daher immer mehr Arbeit zu. Neue Rezepturen wurden soeben für die Herstellung eines Schweizer Kräuterbonbons getestet. Da Katzen z.B. ganz besonders auf Bitterstoffe empfindlich reagieren, haben auch Tierfutterproduzenten ein weiteres Produkt überprüfen lassen. „Katzen würden nicht mal aus einem Napf was Süßes fressen, wo vorher einmal was Bitteres gewesen war.“ So Breitkreuz. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 23:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Das Herz kann sich nun wieder entspannen</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100417-das-herz-kann-sich-nun-wieder-entspannen.htm</link>
			<description>Vielversprechende Testergebnisse werden von der UKE  gemeldet. Hierbei handelt es sich um...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vielversprechende Testergebnisse werden von der UKE  gemeldet.Hierbei handelt es sich um Medikamententests von Arzneien die die Gefährlichkeit für Herzzellen reduzieren sollen. Auf den 1. Blick sehen die Laborschalen unscheinbar aus. Auf den Boden breitet sich eine rosafarbene Gelatinemasse aus, deren Fläche ist durch feine Plastikstreifen unterteilt. Es scheint ein ganz normaler Nährboden zu sein. Weit gefehlt, im Brutschrank zeigt sich nach einigen Tagen mit warmen Temperaturen, Leben in den Glasschalen. Es bewegt sich hin und her. Es werden hier Herzzellen aus Herzmuskelstreifen gezüchtet.
Vorerst sind es noch die Zellen von Laborratten. Man vermehrt aber auch vom Menschen embryonalen Stammzellen zu Herzzellen. Was ihre Aufgabe ist wissen die Zellen genau: Im Herzmuskel im Verband zu schlagen.  Stippvisite Universitätsklinikum Eppendorf. Professor Thomas Eschenhagen ist Chef  vom Institut  für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie. Sein Team arbeitet im Labor mit Herzzellen. Sie dienen als Grundlage für Arzneimitteltests die lebenswichtig sind. Banale Substanzen wie sie in Antibiotika oder Hustensaft enthalten sind,  erwiesen in der Vergangenheit, dass durch sie gefährliche Herzrhythmusstörungen ausgelöst werden können, so Eschenhagen. 
Vermutlicher weise wirken diese Mittel in den Muskelzellen in bestimmte Ionenkanäle und wirken zu Krämpfen oder Kammerflimmern. Dadurch kann sich das Herz nicht mehr genug entspannen. Weil dies in letzter Zeit auch zu Todesfällen geführt hat, mussten einige Medikamente vom Markt genommen werden. Bei neuen Medikamenten die nun seit 5 Jahren auf den Markt kommen sollen, sind spezielle Tests vorgeschrieben, die speziell auf herzschädigende Wirkung überprüft werden.
 Aber leider gibt es im Moment den idealen Test noch nicht, meint Eschenhagen. Verlässlich seien die Ergebnisse nicht. Im Prinzip gibt es einen HERG – Test mit den sich überprüfen ließe, ob der Ionenkanal von einen Mittel verändert werde, aber es seien auf der einen Seite Stoffe bekannt , Die die Funktion in den Kanal hemmen und trotzdem keine Herzrhythmusstörungen verursachen. Zwar ist es schließlich möglich dass die Substanzen nicht mehr den Ionenkanal beeinträchtigen aber das Herz krampft trotzdem noch Die Eppendorfer haben ein perfektes Testmedium gefunden, indem sie neue Zellkulturen als Herzgewebe im 3d – Verbund wachsen lassen. Vielversprechend sind diese ersten Ergebnisse. Weil dieses Projekt so genial ist, wird dieses als Patent angemeldet. Eine Kamera überwacht ständig die Schalen mit den zuckenden Rattenherzzellen. Negativen Auswirkungen der Medikamente werden so dokumentiert.  
Im Computer der Forscher sind bereits unzählige Testreihen die zeigen wie sich bei Medikamentengaben der Herzschlag der Zellen verändert.  EHT - Engineered Heart Tissues, so der Fachbegriff. Über fünfzehn Jahre Arbeit stehen hinter diesen Projekten. Die größte Herausforderung war der Nährboden zu entwickeln, wo sich die Zellen vermehren konnten. Eschenhagen arbeitete mit der  Eppendorfer Gruppe, der Ingenieurin Alexandra, den Dr. Arne Hansen und den Apotheker Sebastian Schaaf zusammen. Sie haben sehr gute Erfolge mit dem Rezept aus Fibrin gemacht. Verschiedene Wachstumsfaktoren wurden den Nährmedien beigegeben.
 Eschenhagen sagte, das es ohne das Team überhaupt nicht möglich gewesen wäre.  Eschenhagen gelange es schon 1994 erstmals mit einen amerikanischen Team Herzgewebe zu züchten. In Mattenform geschah dies, aber es hatte für die Forschung nur wenig Bedeutung, wegen des geringen Aufwandes. Mit neuartigen Streifenförmigen oder herkömmlichen ringförmigen Herzgeweben lässt sich die Wirkung pharmakologischer, genetischer und mechanischer Veränderungen viel präziser untersuchen. Das Ganze sogar bis zu mehreren Wochen. Ohne dass Tierversuche erforderlich sind, können die Wissenschaftler nicht nur die Ursachen von Erkrankungen erforschen, sondern auch die Wirkung der Medikamente testen.  Die Pflicht – das waren die Rattenzellen. Nach mehrjährigen Versuchen nun die Kür die vielversprechend scheint: Menschliche Herzzellen sollen im Labor gezüchtet werden. 
Dennoch, auch bei diesen Medikamententests liegen Welten zwischen Mensch und Ratte. Das Herz der Ratte schlägt eben 10x so schnell wie das des Menschen. Ausgangsbasis für die Züchtung sind Embryonale Stammzellen. Eschenhagen betont auch, dass allem ein striktes Genehmigungsverfahren unterliegt. Das Projekt ist natürlich ein aufwendiges und teures Verfahren. Menschliche Herzzellen gedeihen dank eines Wachstumsfaktors (namens Dickkopf) der pro ½ Liter  Kulturmedium 200€ kostet. Dieser reicht maximal für 7 Tage. Obwohl viel Aufwand getrieben wurde sind die Ergebnisse über Monate sehr ernüchternd gewesen. 10 000 Herzzellen sind gerade mal aus 1 Mill. Stammzellen entstanden. 
Aber jetzt sind wir bei ca. 50% und haben damit den Durchbruch erzielt gibt Hansen zu bedenken. Das Team hat sich damit an der Weltspitze behauptet. Geebnet ist nun der Weg mit Tests an humanen Herzzellen. Finanzielle Unterstützung erfahren die Forschungen durch die DFG und die EU. Das künstliche Herzgewebe könnte in der Zukunft zu Weiteren dienen als nur zu Testreihen. Der Traum wäre die alten Zellen im Herzen aufzufrischen und gegen die neuen Zellen auszutauschen,  also therapeutisch einzusetzen. Auch wäre es nun theoretisch denkbar Patienten nach einen großen Herzinfarkt mit künstlichem Herzgewebe zu versorgen indem man es auf das geschwächte Muskelgewebe aufsetzt. Laborversuche gibt es auch für Reparaturmodelle bei einigen Formen von Herzschwäche. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erste-Hilfe-Kurs mit Testpersonen für eine eventuelle Marsmission</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100415-erste-hilfe-kurs-mit-testpersonen-fuer-eine-eventuelle-marsmission.htm</link>
			<description>Auf unserer Erde ist Erste Hilfe für jeden von uns eine Handlung, die man beherrschen sollte. Wie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Auf unserer Erde ist Erste Hilfe für jeden von uns eine Handlung, die man beherrschen sollte. Wie schnell kommt eine Situation, in der anderen hilflosen, verletzten Menschen geholfen werden muss. Im Ersten-Hilfe-Kurs werden die Grundlagen dazu vermittelt. Wie zum Beispiel Puls messen, Mund-zu-Mund-Beatmung, stabile Seitenlage, Herzmassage. Den Rest erledigt der Notarzt bei seinem Erscheinen. Da der ewige Traum der Menschheit, einmal auf den Mars seinen Fuß zu setzen, in den Bereich des Möglichen gerückt ist, hat man sich Gedanken gemacht, wie man den Astronauten bei akuten lebensbedrohlichen Gefahren schnell von der Erde aus helfen könnte. Dafür wurde in Moskau mit Testpersonen ein Langzeit-Experiment gestartet, der sogenannte Mainzer Kurs. 
Ein Notarzt könnte im Bedarfsfall nie auf den Mars fliegen – er bräuchte dazu viel zu lange – nämlich neun Monate. Ein Notruf vom Mars zur Erde braucht 20 Minuten, da kommt unter Umständen jede Hilfe zu spät. Deshalb gibt es einen Ausbildungsplan für künftige Mars-Astronauten für Erste Hilfe, die sie optimal beherrschen müssen. Hier werden sie speziell ausgebildet in Hinblick auf die besonderen Bedingungen, wie sie außerhalb der Erde, also auf einem anderen Planeten auftreten würden. Im Juni 2010 startet in Moskau im Institut „IBMP“ (Biomedizinische Probleme) der erste Test mit sechs Teilnehmern. Das Experiment nennt sich „Mars 500“ und ist eine Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumagentur (ESA). 
Die Testpersonen – Experten aus Russland, Europa und China müssen 520 Tage in einem Container die Simulation eines Fluges zum Mars und einen 30-tägigen Aufenthalt auf einem Planeten in der Nachbarschaft überstehen. Die Universität Mainz hat für die Testpersonen ein spezielles Erste-Hilfe-Programm ausgearbeitet. Die Mediziner der Uni Mainz brauchten für dieses Testprogramm über ein Jahr. Projektleiter Prof. Wolf Mann erläutert einige Einzelheiten, die so völlig anders sind als bei dem gewohnten Erste-Hilfe-Kurs. Zum Beispiel wird eine veränderte medizinische Ausrüstung benötigt; die besondere Situation der Schwerelosigkeit erfordert eine vorherige Sicherung der Testperson (festbinden), wenn eine Infusion gegeben werden muss.
 Hier kann man nicht einfach wie gewohnt die Infusion in die Vene einleiten, sondern sie muss in den Knochen. Dieser muss vorher mit einem speziellen Bohrer angebohrt werden. Dieses Verfahren ist für medizinische Laien einfach sicherer, als die richtige Vene zu finden. Julian Graf als Teamchef und Narkose-Assistenzarzt sagt, dass der Knochenbohrer auch hier auf der Erde bei der Notfallmedizin angewendet wird. In der Raumstation bräuchte man außerdem noch eine Druckpumpe, um die Infusion in den Körper zu pressen. Zur Beatmung des Patienten im All müssen die Teilnehmer des Mars-Experiments lernen, wie man einen Luftschlauch in die Luftröhre legt, denn er wird nicht wie gewohnt innen in die Luftröhre geschoben, sondern davor. 
Die Testpersonen müssen mit Verletzungen und allgemeinen Erkrankungen umgehen können wie z- B. Herz-Kreislauf-Probleme, Brandwunden, Unterzuckerung. Leider können die Probanden die praktischen Übungen nicht bei richtiger Schwerelosigkeit durchführen. Es geht nur theoretisch in Mainz und Moskau. Es wird weiterhin getestet, wie bei den Teilnehmern das Gelernte haften bleibt. Nach dem Grundkurs bekommt die eine Hälfte der Erste-Hilfe-Teilnehmer regelmäßig Kurse zu Auffrischung des Gelernten und die andere Hälfte wird in Ruhe gelassen. Danach werden die beiden Teilnehmergruppen überprüft, ob das Gelernte für den Ernstfall reicht. Nach dem Ergebnis entscheidet sich, wie oft die Astronauten üben sollten, entweder auf der Erde oder in der Raumkapsel.  ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 10:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Medizinische Studie mit übergewichtigen Patienten</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100414-medizinische-studie-mit-uebergewichtigen-patienten.htm</link>
			<description>Übergewicht ist in der Regel zwar ungesund, kann aber für ältere Herzpatienten unter bestimmten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zuviel Gewicht ist normalerweise ungesund, dennoch kann es die Lebenszeit bei älteren Herzpatienten unter Umständen verlängern. Bei einer klinischen Studie anlässlich zur 76igsten Jahrestagung der DGK des Halle-Wittenberg- Universitätsklinikums, wurde das in Mannheim vorgestellt. Herzpatienten die älter als 65 Jahre alt und zusätzlich übergewichtig  sind, hatten nachdem ihnen eine Gefäßstütze eingesetzt war, eine längere Überlebensprognose als bei Patienten mit Normalgewicht.
  Bei Patienten die jünger sind gibt es nicht diesen Effekt. Bei der klinischen Studie wurden mehr als 1800 Patientendaten ausgewertet, bei denen ein so genannter Stent (Gefäßstütze) implantiert wurde. Die Patienten mit einen hohen Body – Mass – Index über 25, hatten erstaunlicherweise ein kleineres Sterblichkeitsrisiko als die mit einen kleineren BMI. Jedoch trifft das nur für Personen zu die schon über 65 Jahre alt sind. Bei allen anderen Patienten Im Alter zwischen 55 und 65 Jahren gibt es keinen Unterschied zwischen Über- und Normalgewichtigen.
  Das Verhältnis zwischen Körpergröße und Gewicht kennzeichnet der so genannte BMI. Ab einen Wert oberhalb von 25 gilt man als übergewichtig. Eckart Fleck, der Sprecher von DGK, gab zu bedenken die klinischen Studienergebnisse nicht falsch zu interpretieren. Übergewicht ist trotzdem nicht gut auch wenn  es in dieser Konstellation vorteilhaft erscheint. Risikofaktoren in Verbindung mit Übergewicht wir Rauchen, hoher Blutzuckerspiegel, ungünstiger Blutzuckerspiegel, ist für jeden Patienten eine Gefahr an  Herz-Kreislauferkrankungen zu erkranken. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 23:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue medizinische Studien über Körperfett</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100414-neue-medizinische-studien-ueber-koerperfett.htm</link>
			<description>Lebenslust, Daseinsfreude und  Glücksgefühle hängen fest mit dem Anteil des menschlichen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Lebenslust, Daseinsfreude und  Glücksgefühle hängen fest mit dem Anteil des menschlichen Körperfettes zusammen. Das sagen neue medizinische Studien aus. Das könnte bedeuten, dass die wissenschaftliche Medizin eine neue Erkenntnis im Zusammenhang von Korpulenz, der sog. Wampe und Speckrollen bekommen hat. Es ist überliefert, dass es bei der Venus von Willendorf, die in der frühen Spätsteinzeit lebte(so etwa 25.000 Jahre v. Chr.) und ziemlich rundlich gewesen sein soll, ein Zeichen von Reichtum und sexueller Lust war.  Es ist bekannt, dass überschüssige Kalorien in Form von Fett im Körper gespeichert werden als Notreserve.
 Die  medizinische Forschung kommt zu der Erkenntnis, dass Körperfett  auch seinen Zweck hat und nicht nur schädlich ist. Die Folgen von Übergewicht sind ein erhöhtes Risiko für Krebserkrankungen, die Gelenke und Blutgefäße werden übermäßig belastet, es kann Diabetes auslösen. Ein Mensch von 170 cm Größe und 100 Kilogramm Gewicht mutet seinem Körper unbestritten zu viel zu und wie sieht es bei einer Person von 170 cm Größe und 80 Kilogramm aus? Das war bisher der zu erstrebende Wert. Wobei zu berücksichtigen ist, dass der Anteil von Körperfett abhängig von Alter und Geschlecht  und ein gewisser Anteil lebensnotwendig ist.
 Die neue medizinische Studie stellt sich die Frage, ob zu viel Körperfett  wirklich so schädlich ist, wie bisher angenommen.   Statistiken belegen, dass es einen Zusammenhang von Körpergewicht und Sterberisiko gibt. In der graphischen  Darstellung  verlaufen die Kurven in J- oder U-Formen.  Relativ zeitig versterben Menschen bei Unter- oder Übergewicht – aber lange leben Menschen mit höherem Gewicht, also keinem  größerem Übergewicht. Eine Medizinische Studie der USA untersuchte die Lebensläufe von über 80.000 Einwohnern und kam zu dem Ergebnis, dass Männer, die einen Body – Mass – Index ( BMI) von 25 bis 30 die längste Lebenserwartung haben, was eigentlich als Übergewicht eingestuft wird.
  Die Studie wurde von Michael Freedman (National Cancer Institute Bethesda / Maryland) geleitet. Sterberisiko und BMI – hier sind noch vom Zusammenhang her viele Fragen offen. Dass Fettreserven für das Überleben wichtig sein können sagt eine medizinische Studie über die sehr seltene Fettkrankheit  Berardinelli-Seip-Syndrom aus. Bei dieser Krankheit fehlen die Fettreserven und sie äußert sich vor allem im Gesicht in harten, maskulinen Zügen, die Blutfettwerte sind hoch. Es gibt kein Depot, welches das Fett aufnehmen kann und verbleibt im Blut. Dadurch wird von der Bauchspeicheldrüse sehr viel Insulin erzeugt, um andere Zellen zu „überlisten“, das Fett zu speichern. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 09:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fehlgeschlagener  Arzneimitteltest gegen die Alzheimer-Krankheit</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100413-fehlgeschlagener-arzneimitteltest-gegen-die-alzheimer-krankheit.htm</link>
			<description>Nach einem Arzneimitteltest mit einen Medikament gegen Alzheimer kam es zu neun Todesfälle.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach einem Arzneimitteltest mit einen Medikament gegen Alzheimer kam es zu neun Todesfällen. Eine Arzneimittelstudie mit einem hochdosierten Alzheimer - Medikament musste abgebrochen werden obwohl man diese Todesfälle nicht im unmittelbaren Zusammenhang mit diesem Medikamententest nachweisen konnte.  Als 9 Todesfälle aufgetreten waren wurde der extrem hoch dosierte klinische Medikamententest der Firma TRANSITION THERAPEUTICS und ELAN beendet.
 2x täglich wurden 1000 und 2000mg in der II Phase der Studie ELND 005 in den höchsten Dosierungsgruppen verabreicht. Dieser Arzneimitteltest wurde sofort gestoppt.  Anschließend wurde die Dosierung reduziert.  Allerdings ist nicht nachzuweisen dass es bei den Todesfällen und den Medikamententest ein direkter Zusammenhang besteht.  
Die Arzneimitteltests wurden mit 250mg Dosis fortgesetzt. Eine Aufsichtsbehörde, die unabhängig ist hat entschieden, dass diese Arzneimitteltests gegen die Alzheimer – Krankheit weiter fortgesetzt werden können.  353 Patienten nehmen insgesamt an dieser klinischen Studie teil. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 12:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Medizinische Studien sind oft schlampig</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100411-medizinische-studien-sind-oft-schlampig.htm</link>
			<description>Weit verbreiteter als angenommen sind Schlampereien in der Forschung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Weit verbreiteter als angenommen sind Schlampereien in der Forschung.  Bei medizinischen Studien wurden die häufigsten Ungereimtheiten beobachtet: zum Beispiel gefälschte Ergebnisse,  frei erfundene Untersuchungen, was nicht passte, wurde einfach weggelassen. So genau mit der Wahrheit halten es die Forscher nicht. Das beweist eine von Forschern der Edinburgher Universität veröffentlichte Studie. Daniele Fanelli  analysierte 18 internationale Studien und hat die Betrugsfälle in Zahlen festgehalten. Hier wurden Forscher und deren Kollegen nach eigenem Fehlverhalten befragt . Fanelli verglich Fälle, in denen offensichtlich Daten manipuliert wurden. Er berücksichtigte keine Plagiate oder andere Arten des Fehlverhaltens. 
Seine Recherchen sind in „Proceedings“ veröffentlicht und belegen, dass es die Forscher mit der Wahrheit nicht so genau nehmen. Da wäre zum Beispiel der Fall des Stammzellforschers Hwang Woo-Suk, der behauptet  hatte, Menschen geklont zu haben. Wie inzwischen bekannt geworden ist, waren seine Studien gefälscht. Das  Verändern der Daten und Ergebnisse und gar das freie Erfinden, um Ergebnisse aufzuwerten, empfindet Fanelli als das schwerste Vergehen. Es kam heraus, dass 2% der befragten Wissenschaftler zugegeben haben, es mindestens einmal selbst getan zu haben. Von den Kollegen beobachtete jeder Siebte  Ungereimtheiten.
 Nach eigenen Aussagen hat jeder Dritte widersprüchliche Daten verheimlicht, wichtige Daten nicht erwähnt, wenn er der Meinung war, dass etwas nicht  stimmen könne.  Von dieser Praxis können sogar drei von vier Wissenschaftlern Namen von Kollegen nennen. Bei medizinischen Studien waren am häufigsten solche Missstände beobachtet worden.  John Ioannidis, Mediziner und Epidemiologe aus Griechenland, hat schon vor einem Jahr darauf hingewiesen, dass etwa ein Drittel der medizinischen Studien ein wissenschaftliches Verfallsdatum von ca. 5 Jahren haben. „Spätestens dann taucht die nächste Studie auf, welche die alte komplett widerlegt“ schrieb der Mediziner von der Ioannina School of Medicine in „PLoS Medicine“. 
John Ioannidis und Neal Young vom National Institute of Health haben in 49 Studien führender Fachzeitschriften nachgewiesen, dass sich „über 1000 Forscher auf die Ergebnisse berufen und sie zitiert haben“. Die Hauptaussagen – nicht  nur Artikel seien voller Fehler und einzelne Berechnungen falsch. Weil sich solche Irrtümer über Jahrzehnte halten können, ist das sehr fatal für die medizinische Forschung. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 21:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sex–Pille: Forscher aus China haben ein Orgasmus-Mittel für Frauen entwickelt</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100408-sexpille-forscher-aus-china-haben-ein-orgasmus-mittel-fuer-frauen-entwickelt.htm</link>
			<description>20- bis 64- jährige chinesische weibliche Testpersonen sollten die Lust – Pillen testen. Es haben...</description>
			<content:encoded><![CDATA[20- bis 64- jährige chinesische weibliche Testpersonen sollten die Lust–Pillen testen. Es haben sich mehr als 200 Frauen freiwillig gemeldet. Forscher aus China haben ein Orgasmus - Mittel für Frauen entwickelt. Zu diesem reizvollen Arzneimitteltest haben sich über 200 Frauen freiwillig gemeldet. Die weiblichen Testpersonen die zwischen 20 und 64 Jahre alt sind, bekamen ein Mittel verabreicht, die wesentlich die Orgasmusfähigkeit  nach Herstellerangaben verbessert. So berichtet die Zeitung &quot;Beijing Chenbao&quot;. 
Die Organisatoren und die Ärzte seien sehr überrascht von der überwältigen Resonanz dieses Medikamententests an der Universitätsklinik in Peking. Allerdings ist es so, dass heutzutage wesentlich mehr Frauen einem erfüllteren Sexleben Aufmerksamkeit schenken als in vergangenen Zeiten. Dieses Thema sei früher ein Tabu in China gewesen. 400 Probandinnen sollten die Wirkung mindestens 4x bestätigen, natürlich unter Aufsicht von Forschern und Ärzten. Die Zeitung berichtete dass die Arzneimitteltests nach 2 Monaten abgeschlossen sein sollten. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 16:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kopfschmerz - Magnetische Impulse können Migräne stoppen</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100327-kopfschmerz-magnetische-impulse-koennen-migraene-stoppen.htm</link>
			<description>US- Forscher haben bei einer klinischen Studie erfolgreich Migränepatienten mit Magnetwellen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[US- Forscher haben bei einer klinischen Studie erfolgreich Migränepatienten mit Magnetwellen therapiert. Die Forscher sind der Meinung damit eine Alternative zu Tabletten gefunden zu haben.  Vor den Augen Lichtflecke, in den Gliedern prickeln, und auch Probleme beim Sprechen – Es leiden etwa 25 – 35% der Migräne-Patienten an Aura. Erbrechen, Übelkeit, Geräusch- und Lichtempfindlichkeit – Eine Migräne hat auch weitere unangenehme Begleiterscheinungen wie z.B. stechende Kopfschmerzen.  Bei dieser klinischen Studie haben die US-Wissenschaftler  die Schmerzen von Migräne-Patienten  mit magnetischen Impulsen lindern können.
Bei den insgesamt 267 Testpersonen traten Nebenwirkungen nicht auf berichteten die Forscher der britischen Wissenschaftszeitschrift Lancet Neurology. Diese nicht-invasive Technologie nennt sich Transkranielle Magnetstimulation. Bereiche des Gehirns werden mit starken Magnetfeldern stimuliert oder gehemmt. Diese Methode gilt schon länger als möglicher Ansatzpunkt gegen Tinnitus, Depression und Parkinson. Mediziner testen nun dieses Verfahren der Migräne-Therapie mit Probanden.  Das Forscherteam um Richard Lipton vom Albert Einstein College of Medicine in New York therapierten Erkrankte mit der Magnetstimulation mit Einzelimpulsen oder mit einen Placebo, einer nicht wirksamen Methode. Die Patienten konnten sich selbst behandeln da die Impulse von handelsüblichen Geräten abgegeben wurden.
  22% der Probanden in der Placebo-Gruppe gaben an keine Schmerzen mehr zu haben. Mit Hilfe der Magnetstimulation wurden jedoch 39% der Testpersonen von den Schmerzen befreit. – Also wesentlich mehr. Je früher die Magnetspulen bei beginnenden Schmerzen zum Einsatz kamen desto besser funktionierte die Schmerzbekämpfung.  Für Patienten denen Medikamente nicht oder nur wenig helfen kann die Anwendung der Magnetstimulation ein großer Fortschritt sein nach Ansicht des Neurologen Hans-Christoph Diener vom Universitätsklinikum Essen. Zwar wurde die Therapie bisher nur an Patienten mit Aura erprobt aber möglicherweise kann auch Patienten ohne Aura geholfen werden. Zusammengefasst versteht man unter den Begriff Aura Symptome wie Lichtempfindlichkeit, Übelkeit, Prickeln in den Gliedern, Probleme beim Sprechen, Lichtflecken vor den Augen. 
Neben Kopfschmerz haben etwa 20-30% der Migräne-Patienten solche Symptome. 6% der Männer und 18% aller Frauen leiden der Statistik nach in den USA und Westeuropa regelmäßig an Migräne. Wie sTMS auf das Gehirn wirkt lässt sich nur vermuten.  Die elektrischen Abläufe im Gehirn könnten durch die magnetischen Impulse unterbrochen werden  die einer Migräne mit Aura zugrunde liegen. Diener erläutert, dass in weiteren klinischen Studien überprüft werden soll ob mehrere Impulse den Erfolg noch steigern kann. Leider ist das Gerät noch zu groß das es in einer kleinen Damentasche transportiert werden könnte. Zum Mitnehmen in einer Aktentasche für das Büro passe es aber. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 22:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Testpersonen &amp; Probanden in fremde Körper</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100326-testpersonen-probanden-in-fremde-koerper.htm</link>
			<description>Ein interessanter Artikel wie Testpersonen in andere Körper schlüpfen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Wie Testpersonen in andere Körper schlüpfen.</h2>
 Wissenschaftler haben ein interessantes Experiment gestartet. Probanden  wurde die Illusion erzeugt dass sie sich in einen anderen Körper befänden. Es wurde ein ziemlich kompliziertes System mit Display und Kamera entwickelt. Es schien so als ob die Testpersonen aus einer Puppe oder von einen anderen Menschen aus  auf den eigenen Körper blickten. Die Testpersonen konnten zusehen wie der fremde Körper an einer beliebigen Stelle berührt wurde und konnten gleichzeig feststellen dass sie das  starke Gefühl hatten an der gleichen Stelle des eigenen Körpers berührt zu werden. Probanden berichteten sie hatten den Eindruck der fremde Körper sei der eigene.  
Es wurden wertvolle Erkenntnisse gewonnen die bei der Robotertechnik oder auch bei der Anwendung von Virtuellen Realitäten nützlich sein könnten, hielten die Forscher Henrik Ehrsson vom Karolinska Institut in Stockholm fest.  Bei der Versuchsreihe sollten die Testpersonen im 1. Experiment ihren Blick auf den Boden richten. Die Probanden sahen aber nicht den eigenen Körper sondern ober das Display den Körper einer Schaufensterpuppe. Der Versuchsleiter machte nun folgendes: Er berührte gleichzeitig den Bauch der Puppe sowie den Bauch des Probanden mit einen Stab. Die Probanden jedoch sahen nur bei der Puppe die Berührung. 
Die Testperson gab an sie er den Eindruck hatte das der fremde Körper von der Puppe sein eigener wäre. Dann erfolgte das 2. Experiment. Dabei konnten die Testpersonen auf ein Display blicken auf dem sich eine Person befand die sich gegenüber von ihnen befand. Jetzt drehten sich beide einander zu und schüttelten sich die Hände. Die Probanden hatten nun das Gefühl als befänden sie sich im jeweiligen Körper des anderen. Die Testpersonen fühlten dabei die eigene sowohl auch die Hand des anderen. Wurde nun der Körper des anderen mit einen Messer bedroht reagierten die Probanden mit Stress.  Der körperliche Stress blieb jedoch aus wenn das Messer auf den eigenen Körper des Probanden gerichtet wurde, weil der sich ja im Körper des gegenüber sah.
  Dass man das Gehirn leicht in der Wahrnehmung austricksen kann haben die Experimente gezeigt erklärte Ehrsson. Weil die Sinneseindrücke manipuliert wurden hat man den Eindruck das man nicht nur im eigenen Körper sondern auch zeitgleich im den anderen Körper sein kann.  Auch funktionierte diese Illusion wenn der andere Körper ein anderes Geschlecht bzw. eine andere Statur hat als der Proband. Was jedoch den Testpersonen nicht gelang:  Sich in Objekte hineinzuversetzen die unbelebt sind.  Ehrsson war es sogar im letzten Jahr gelungen auf eine ähnliche Weise künstlich eine außerkörperliche Erfahrung herbeizuführen. Um Identitätsstörungen besser zu verstehen und Computerspiele oder Flugsimulatoren realitätsnäher zu gestalten können diese Ergebnisse beitragen. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 11:14:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Künstliche Leber für Medikamententest</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100324-kuenstliche-leber-fuer-medikamententest.htm</link>
			<description>Die Leber ist ein Stoffwechselorgan ohne dieses kann kein Mensch leben. Jetzt haben...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Leber ist ein Stoffwechselorgan ohne dieses kann kein Mensch leben. Jetzt haben Mitarbeiterinnen des Fraunhofer Institut ein Lebermodell entwickelt wozu keine Menschen mehr erforderlich sind. Medikamente lassen sich mit diesen Modell risikolos testen.
Ist man krank sei es eine Krippe, Kopfschmerzen oder man hat Allergene Beschwerden dann ist es meisten nicht weit bis zur nächsten Apotheke.  Allerdings werden neue Medikamente entwickelt, kann das unter Umständen bis zu zehn Jahre lang dauern. Man versucht das bislang auch mit Tierversuchen, aber natürlich gibt es hier ethische Bedenken.   Prof. Heike Mertsching Mitarbeiterin des Frauenhofer Instituts sagte: Der Vorteil wenn man künstliche Organe verwendet, kann man auf Tierversuche verzichten. Ein weiterer Nachteil ist auch dass bei Tierversuchen der Stoffwechsel unterschiedlich ist im Gegensatz zum Menschen. 
 Bei den Nebenwirkungen die dann auftreten können, kann man das  nur durch klinische Studien feststellen. Meistens liegen die so bei 30%.  Dr. Johanna Schanz entwickelte mit das Prof. Mertsching ein Testsystem das Pharmafirmen künftig helfen soll die Herstellung und die Sicherheit neuer Medikamente zu beschleunigen. Das außergewöhnliche ist bei der künstlichen Leber das dies im Prinzip ein richtiges System mit Blutgefäßen ist. Die Zellen befinden sich quasi in einer Umgebung eines normalen Lebewesens. Bei den bisherigen Modellen war das nicht so und die Zellen gaben schnell ihre Arbeit auf. Künstliche Adern brauchen aber nicht aufgebaut werden weil man die aus einem Teil von einem Schweinedarm nehmen kann. Dabei entfernt man die Zellen vom Schwein bis auf die Blutgefäße die dann erhalten bleiben.
 Nun werden Hepatozyten – Zellen vom Menschen – angesiedelt genau die welche auch im menschlichen Körper zuständig sind das Medikamente abgebaut werden. Blut wird im Kreislauf simuliert, dazu wird das Modell in einen Bioreaktor der selbst entwickelt ist, mit Schlauchpumpen gesteckt. Auf dieser Weise wird wie beim Menschen die Nährlösung ab- und zugeleitet. Die Zellen sind bis zu 3Wochen aktiv. In dieser Zeit war es ausreichend um alle Funktionen entsprechend zu analysieren &amp; auszuwerten. Denkbar ist aber auch dass die Aktivität der Zellen länger als 3Wochen.  Das Forscherteam stellte zudem fest, dass die Zellen ähnlich wie im menschlichen Körper arbeiten. 
Medikamente werden abgebaut, das Blut wird entgiftet, und Proteine werden aufgebaut. Dies alles sind also ganz wichtige Voraussetzungen um Medikamententests bzw. Transplantationen durchführen zu können.Da sich die Wirkung der Stoffe  beim Ab- und Umbau verändern können, können so toxische Stoffen  entstehen. Gewebemodelle wie Haut, Leber, Luftröhre oder Darm konnten die Möglichkeiten von den Mitarbeiterinnen nachgewiesen werden. Da dieses  Testsystem zurzeit geprüft wird ist anzunehmen, dass es etwa in 2 Jahren weniger bis keine Tierversuche mehr geben wird. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 12:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Auf dem Flohmarkt Patientendaten verkauft</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100320-auf-dem-flohmarkt-patientendaten-verkauft.htm</link>
			<description>&quot;Zu Angstatacken kommt es bei Probanden&quot;: Was ein Rentner alles auf einer gebrauchten Festplatte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Auf dem Flohmarkt Patientendaten verkauft.</h2>
 Eine Festplatte von einen Computer ist auf einem Flohmarkt verkauft worden die Patientendaten unverschlüsselt enthielt. Bei der besagten psychiatrischen  Klinik handelt es sich um die Münchner LMU.  Die Klinik war doch sehr verwundert über diese Sache versicherte aber sich um den Fall zu kümmern um eventuelle Sicherheitslücken zu schließen. Der Rentner hatte nichts ahnend, nur mal kurz die Festplatte ausprobiert, die er kurz zuvor auf dem Flohmarkt günstig eingekauft hatte.  Der EX-Ingenieur baute das Teil in seinen Computer ein und konnte kaum glauben was er da sah.  Auf dem Monitor des Mannes, seinen Namen will er lieber nicht nennen, sah er hochsensible Dokumente aus der psychiatrischen  Klinik der LMU von 1996-2005 die mit Bestimmtheit besser unter Verschluss geblieben wären.  Etlicher Gerichtsgutachten, Krankengeschichten, Arbeitszeugnisse, Telefonverzeichnisse und Rechnungen von Ärzten waren darunter zu sehen.  Die Frage natürlich jetzt wie konnte es passieren dass diese Festplatte auf den Flohmarkt landete?
<h2> &quot;Eine Major Depression besteht diagnostisch&quot; </h2>
Eine Major Depression besteht diagnostisch, sagt man in München über Patienten die keine psychotische Merkmale haben. Auch wurde über andere Patienten geurteilt wie z.B. dass ein Proband aus Oberbayern Angst vor Menschenmassen und unerwarteten Angstattacken hat. Man gab sich überrascht über diesen Vorfall in dieser Klinik. Dies ist nun der Anlass die Sicherheitslücken zu schließen und die Strukturen zu überprüfen sicherte Philipp Kreßirer der Kliniksprecher zu. Normalerweise werden Alte Computer und Datenträger an einer zentralen Stelle nach einem strengen Verfahren entsorgt. Möglich ist allerdings auch dass die Festplatte gestohlen wurde, so Kreßirer – das ist in der Psychiatrie in letzter Zeit schon öfters vorgekommen, einige solcher Fälle sind in der Vergangenheit gemeldet worden. Patientendaten zu kopieren ist streng verboten. Außerdem sind diese mit Kennwort und Benutzernamen geschützt. Komischerweise ist das auf der Festplatte vom Flohmarkt nicht so denn alle Daten waren unverschlüsselt einsehbar. 
<h2>Datenschlamperei ist sehr verbreitet. </h2>
Gesetzlich geregelt ist der Umgang mit Daten die personenbezogen sind. Spezielle Sicherheitsvorschriften gibt es jedoch für Daten die den persönlichen Bereich betrifft. Wenn von einer Klinik Die Computer ausrangiert werden gelten die gleichen Regeln als wenn man Papierakten vernichtet, die werden ja auch nicht so einfach auf den Müll geworfen sondern vorher erst geschreddert. Die Computerspeicher sollten mechanisch vernichtet oder zumindest so formatiert werden dass eine Wiederherstellung unmöglich ist. Dass Datenschlamperei verbreitet ist, dafür ist meist der Mensch selber die Ursache, so Professor Klaus Pommerening an der Uni in Mainz für Medizin Informatik. 
Natürlich gibt es Regeln wie man mit sensiblen Informationen umzugehen hat aber es gibt immer wieder Leute die sich eben nicht daran halten. Leider sind viele Computerabteilungen unterfinanziert, sagt ein Experte, das entschuldigt aber nicht die Daten zumindest verschlüsselt abzuspeichern. 2007 war die psychiatrische Klink schon einmal ins Gerede gekommen wegen einer ähnlichen Datenschlamperei. Es handelte sich um ein Fall der schon 2 Jahre zurück lag: es seien sensible Daten ungenügend gesichert worden. Das war im Kompetenznetzwerk Schizophrenie. Damals jedoch widersprach die Klinikleitung. Philipp Kreßirer sagte dass dies aber nichts zu tun habe mit dem jetzigen Fall. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 23:05:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Unfall nach Medikamententest in England </title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20070210-unfall-nach-medikamententest-in-england.htm</link>
			<description>Der Fall &quot;England&quot; 
Am 13.März 2006 kam es zu einem der schwersten Zwischenfälle in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Der Fall &quot;England&quot; </h2>
Am 13.März 2006 kam es zu einem der schwersten Zwischenfälle in der Geschichte von Medikamententests am Menschen, bei dem 6 Probanden lebensgefährlich verletzt wurden, 2 davon lange Zeit im Koma lagen. Im englischen London kam es um 8.00 Uhr vormittags im Northwick-Park-Krankenhaus zu einem Gau, den die Probanden und dessen Angehörigen so schnell sicher nicht vergessen. 
6 Probanden bekamen eine Dosis der Antikörper vom Typ TGN1412 gespritzt, zwei der insgesamt 8 Probanden erhielten glücklicherweise nur ein Placebo. Minuten später konnten sich die 6 Männer vor Schmerzen nur noch krümmen, rissen sich teilweise die Kleider vom Körper. Sowohl Nacken und Kopf der Probanden waren beängstigend angeschwollen, teilweise um das 2-3fache. Sofort wurden alle Personen auf die Intesivstation verlegt.
<h2>Völlig unvorhersehbare Folgen </h2>
Es gab keinerlei Anzeichen darauf, dass diese Antikörper solche gravierend negative Sympthome hervorrufen könnten. Selbst die deutsche Entwicklungsfirma TeGenero aus Würzburg ist völlig ratlos. Dabei begann die Forschung an den Immuneiweißen vor 10 Jahren recht vielversprechend. Das Eiweiß konnte ohne Mithilfe von Molekülen die T-Zellen des Immunsystems aktivieren. Früher ging man davon aus, dass dafür 2 Signale notwendig waren. Zahlreiche Tests an Ratten verliefen sehr positiv und ohne Nebenwirkungen. 
TGN1412 war auch für Tests in Deutschland geplant. Da die Mühlen der deutschen Behörden aber sehr langsam mahlten, kam der Vorfall dem Einsatz zuvor, in diesem Fall glücklicherweise. Auch wenn der Fall schockierend war, so ist es dennoch ein Einzelfall. In Anbetracht der unzähligen bereits durchgeführten Studien weltweit, kann man dennoch behaupten, dass Medikamentenstudien ziemlich sicher sind. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 10 Feb 2007 22:21:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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