Gar nicht so selten: Ein Orgasmus im Schlaf


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Besteht überhaupt die Möglichkeit für einen Orgasmus im Schlaf? Eine aktuelle Studie vom „Kinsey Institute“ an der Indiana University Bloomington versucht diese Frage zu beantworten.

Die meisten Männer kennen wahrscheinlich das schnelle Einschlafen nach einem Orgasmus, das besagen weitverbreitete Vorurteile. Aber ist es auch während des Schlafens möglich, einen Orgasmus zu haben? Ein US-Wissenschaftlerteam stellte nun fest, dass auch im Schlaf Menschen Orgasmen bekommen können. Im „Kinsey Report“ wurde unter anderem dieser interessante Fakt veröffentlicht.

Den Wissenschaftlern zufolge stellen Orgasmen während des Schlafes keine Seltenheit dar: Einen derartigen Schlaforgasmus haben fast alle Menschen schon erlebt, davon Frauen etwa 70%. Diese Daten stammen aus einer aktuellen Studie vom „Kinsey Institute for Research in Sex, Gender and Reproduction“. Diese Untersuchung forschte über nächtliche Sex-Träume und Orgasmen. Von den befragten Frauen sprachen etwa zwei Drittel offen über ihre Träume sexueller Art. Jedoch tritt häufiger bei den Männern das Phänomen des Schlaf-Orgasmus auf. In der Studie berichteten sogar beinahe 100% der befragten Männer, mindestens schon einmal während des Schlafens einen Orgasmus gehabt und davon aufgewacht zu sein. Bis zum 45.Lebensjahr hatten ca. 37 % der teilnehmenden Frauen und ca. 83% der Männer ein derartiges Erlebnis.

Nun stellt sich die Frage ob es möglich ist, im Schlaf einen Orgasmus gezielt zu bekommen und wie könnte man ihn erreichen? Darauf antworten die amerikanischen Forscher, dass eine genitale Stimulation vor dem Einschlafen nichts mit im Schlaf stattfindenden Orgasmen zu tun hätte, sondern diese aller Wahrscheinlichkeit nach nur durch das Gehirn ausgelöst werden.

Es gibt noch weitere, recht ungewöhnliche Situationen, bei denen außer im Schlaf unabsichtlich Orgasmen erlebt werden können. Zum Beispiel haben Mütter berichtet, während der Geburt ihres Kindes einen Orgasmus erlebt zu haben, was schwer nachzuvollziehen ist. Vermutlich spielen auch hier eine entscheidende Rolle bestimmte Prozesse im Gehirn.

 


Von: Stefan Lübker / Probanden-Online.de
Veröffentlicht am: 13.01.2016 - 21:26 Uhr
Kategorie: Medikamententester News

 

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