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		<title>Probanden-Online.de News</title>
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			<title>Probanden-Online.de News</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 26 Apr 2013 19:48:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Neues Vogelgrippe-Virus H7N9, wie gefährlich ist es?</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20130426-neues-vogelgrippe-virus-h7n9-wie-gefaehrlich-ist-es.htm</link>
			<description>Mit dem neuen Virus H7N9 könnte eine neue Gefahr auf die Menschheit zukommen. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit dem neuen Virus H7N9 könnte eine neue Gefahr auf die Menschheit zukommen. Aus diesem Grund hat die chinesische Führung die Ermittlungen über den neuesten Vogelgrippe-Virus als Chefsache verkündet. Bisher sind einige Dutzend Menschen an dem Virus H7N9 erkrankt, Todesfälle hat es bereits gegeben. Wie groß ist die Gefahr wirklich? Von Wissenschaftlern wurde Anfang April diesen Jahres bei Personen in China das neue Virus H7N9 nachgewiesen. Daraufhin erfolgten Maßnahmen wie: Tötungen von Vögeln, Schließung von Geflügelmärkten. Denn als Infektionsquelle haben die Behörden das Geflügel in Verdacht. Die Erreger H7N9 sind den Forschern nicht unbekannt, das Virus wird dem Influenza Typ A zugeordnet. Die Eiweiße der Virushülle tragen den abgekürzten Buchstaben H für Hämagglutinin und N für Neuraminidase.
Der Leiter Christian Drosten aus Bonn vom Universitätsklinikum, Institut für Virologie erklärt, dass normalerweise von den H7-Viren nur Vögel gefährdet seien, in Europa kommt die Krankheit bei Wildvögeln ab und zu vor. Auch in Asien war Typ H7N9 als Wildvogel-Virus bekannt. Aber seit neuestem grassiert H7N9 unter den Hausvögeln und springt auf Menschen über.
<h2> Infizierte Tiere sind hochansteckend </h2>
Menschen können sich anstecken, wenn ein enger Kontakt zu kranken Tieren besteht, so wie bei der Schlachtung oder der Aufzucht. Zum letzten Mal brach 2003 in Europa die Geflügelpest überregional aus. Die Kombination von H7 mit N9 in China ist neu, stellt Stephan Becker von der Universität Marburg fest. Er ist Leiter des Instituts für Virologie. In China wurde dieser Subtyp zum ersten Mal bei Menschen festgestellt. Becker erklärt weiter, um eine Infektion mit diesem neuen Virus zu bekommen, ist anzunehmen, dass große Mengen des Virus nötig sind.
 Das wäre beispielsweise der Fall, wenn Menschen und Tiere auf engstem Raum zusammen leben. Bei den Menschen, die in China an H7N9 erkrankt sind, stellten sich bei den meisten grippeähnliche Symptome und schwere Lungenentzündungen ein, so vermeldete die Weltgesundheitsorganisation. Dagegen verbreitet sich unter Vögeln das Virus ohne Symptome. Die Tauben und Hühner, mit H7N9 infiziert, zeigten kein anderes Verhalten oder Anzeichen einer Erkrankung. Stephan Becker, Virologe erklärt: An diesem neuen Virus ist tückisch, dass man nicht weiß, wann Schutzvorkehrungen getroffen werden müssen. Bis jetzt kann man den Erreger nur durch Labortests sicher ermitteln. Bei dem Vogelgrippe-Virus H5N1, ebenfalls sehr ansteckend, ist es jedoch anders. An ihm sind in den letzten Jahren Tausende Hühner gestorben. Ende 1990 wurde dieses Influenzavirus von Wissenschaftlern erstmals beim Menschen in Südostasien nachgewiesen.
 Nach Aussage der Weltgesundheitsorganisation wurden seit 2003 600 Erkrankungen beim Menschen als Folge der Ansteckung bei Vögeln registriert. Von ihnen starben 371 Personen. Eine Übertragung des Virus H5N1von Mensch zu Mensch wurde aber nicht festgestellt. Wie gefährlich der Typ des neuen Virus für uns Menschen wirklich ist, lässt sich schwer einschätzen. Becker erklärt, dass durchaus die Möglichkeit besteht, dass bereits mit dem Virus H7N9 infizierte Menschen nach Deutschland, von China kommend, einreisen könnten. Experten sagen, dass vor allem dann ein Risiko für eine Epidemie besteht, wenn die Übertragung des Virus nicht nur von Vögeln auf den Menschen, sondern eine Übertragung von Mensch zu Mensch stattfindet. Hinweise der letzteren Art gibt es bis jetzt nicht. Auch können die Wissenschaftler kaum vorhersagen, ob dies durch eine genetische Veränderung von H7N9 möglich würde. Der Virologe Dosten sagt, dass im Erbgut des neuen Virus einige Besonderheiten stecken. 
Sie deuten darauf hin, dass eine Verbreitung beim Menschen besser funktionieren könnte als es bei den sonstigen Vogelgrippe-Viren der Fall war. Allerdings sind noch nicht alle Merkmale vorhanden, die für eine Ansteckung von Mensch zu Mensch nötig sind. Dabei spielen auch die unterschiedlichen Körpertemperaturen von Vögeln und Säugetieren eine Rolle. Sie erschwert die Übertragung der Vogelviren auf Menschen. Diese Barriere hat H7N9 allerdings bereits überwunden. Auch die nötige Anzahl der Mutationsschritte (plötzliche Veränderungen im Erbgut des Virus) zur Beurteilung der Gefährlichkeit des Vogelvirus für Menschen ist noch unklar. Untersuchungen für H7-Viren haben bisher nicht stattgefunden. Drosten sagt weiter, dass die Forscher vorerst nur für H5N1 erste vorsichtige Einschätzungen geben können, wie viele Mutationen nötig sind. Da die Viren hochansteckend sind, ist die Untersuchung jedoch umstritten. In Rotterdam haben vor kurzem Forscher Untersuchungen mit den sogenannten Superviren erneut begonnen.
 Ein Impfstoff gegen H7N9 wird dringend benötigt. Wissenschaftler in China haben den Auftrag erhalten, in einer neuen Forschungseinrichtung gegen den Virus ein Mittel herzustellen, laut Nachrichtenagentur Xinhua. Drosten erklärt dazu, dass es relativ einfach sei, für dieses Virus einen passenden Impfstoff zu entwickeln. Mittlerweile wäre der Ablauf Routine. Allerdings dauert die Massenproduktion des Impfstoffes Monate und ist sehr teuer. Außerdem wären für die Massenproduktion weltweit nicht genügend Produktionsstätten geeignet. Sollte für eine solche Produktion entschieden werden, darf kein Engpass bei Impfstoffen anderer Art eintreten, alles muss sorgfältig abgewogen werden. Bisher betrifft es nur wenige Menschen, die mit dem Virus infiziert sind. Ob nun ein neuer Impfstoff in großen Mengen produziert wird, entscheiden auf Empfehlung der WHO die nationalen Regierungen, erklärt Becker. In China will man in einigen Provinzen eine Schutzimpfung in großem Stil bei Geflügel starten. 
Verwendet wird ein Serum gegen bereits bekannte Vogelgrippe-Viren. Unklar ist, ob dadurch die Verbreitung der Krankheit gestoppt werden kann. Der Virologe Becker schätzt die Gefahr für Deutschland durch importierte Ware als gering ein. Die Weltgesundheitsorganisation informiert, dass Geflügel-Verzehr für Menschen sicher ist, vorausgesetzt, das Fleisch wird mindestens auf 70 Grad erhitzt. In China besteht vor allem für diejenigen Menschen große Gefahr, die mit Tieren engen Kontakt haben. Vom chinesischen Gesundheitsministerium kam eine Warnung an Risikogruppen, dazu gehören Geflügelzüchter, Fleischer, Händler, Beschäftigte in der Fleisch-Verarbeitung. Zudem muss in China eine Überprüfung anlaufen, wie viele und welche Vogelpopulationen schon betroffen sind. Becker mahnt, die Situation müsse genau beobachtet werden.
 <i>Quelle: focus.de&nbsp;</i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 19:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Geldsparen mit der online Versandapotheke</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20130418-geldsparen-mit-der-online-versandapotheke.htm</link>
			<description>Viele Verbraucher nutzen das Online Angebot einer Versandapotheke, wenden sich aber auch noch gern...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die klassische Apotheke im heimischen Viertel hat einen starken Konkurrenten bekommen: die online Versandapotheke. Seit ein paar Jahren hat sie ordentlich am Arzneimittelmarkt gerüttelt und nun einen festen Platz bekommen. Viele Verbraucher nutzen sowohl das Online Angebot einer Versandapotheke, wenden sich aber auch immer noch gern an ihre Apotheke des Vertrauens. Bisher liegt der Anteil des Arzneimittelumsatzes der Versandapotheken bei vier Prozent, Tendenz steigend. 
Versandapotheken haben alle Vorteile auf ihrer Seite, die das Online Shopping im Allgemeinen mit sich bringt. Der Bestellvorgang kann bequem von einem beliebigen Standort erfolgen unabhängig von Öffnungszeiten. Zur Apotheke hinlaufen, anstellen und eventuell an einem anderen Tag wiederkommen muss nicht mehr sein. Ein paar Klicks von zu Hause genügen, um Ihr gewünschtes Produkt zu bekommen. Zudem haben Versandapotheken den Vorteil, dass Ihr Angebot größer und vielfältiger ist und sie die Waren in der Regel sofort liefern können. Der größte Vorteil für Kunden ist, dass sie online sparen, wenn sie <link http://www.versandapotheke.net/ - external-link-new-window>in der Versandapotheke</link> bestellen.
 Die finanziellen Vorteile betragen im Gegensatz zur Apotheke an der Ecke teilweise bis zu 30 Prozent und mehr auf frei verkäufliche Medikamente. Im Handel hingegen stagnieren die Preise und befinden sich seit Jahren auf dem gleichen hohen Niveau. Rabatte bekommt ein Kunde im stationären Handel nur, wenn die Apotheke Sonderaktionen durchführt, Kundenkarten oder Ähnliches herausgibt. Im Internet sieht es ganz anders aus, hier kann der Kunde sehr viel Geld online sparen. Der Preiskampf ist sehr hart, daher werden die Preise für Kunden immer besser. 
Mittlerweile kämpfen einige große Versandapotheken um den besten Platz im Handel. Sie machen auf sich aufmerksam, indem sie ein weitreichendes Sortiment auf Lager haben und darüber hinaus Produkte zu verschiedenen Gesundheitskonzepten wie Wellness &amp; Beauty, Pflege von Schwangeren und Babys oder Wohlfühlprodukte für Rentner anbieten. In der Versandapotheke werden zudem zahlreiche Informationen und Gesundheitsblogs eingerichtet, um den direkten Kontakt zum Händler vor Ort zu ersetzen. Ein guter Kundenservice ist ebenfalls in der <link http://www.bvdva.de/ - external-link-new-window>Versandapotheke</link> Standard.
 Leider gibt es immer noch viele schwarze Schafe, daher muss der Kunde die Versandapotheke kritisch begutachten vor der ersten Bestellung. Online sparen kann der Kunde schließlich nur, wenn er am Ende nicht noch drauf zahlen muss oder seine Ware nicht erhält. Eine seriöse Versandapotheke ist auf den ersten Blick an ihrer klaren und transparenten Homepage erkennbar.
 Die Produktgruppen müssen übersichtlich sein und für Laien verständlich angeordnet. Sehr wichtig ist, dass Sie als Kunde die AGBs, das Impressum und einen Ansprechpartner schnell finden. Sind diese Angaben nicht vorhanden, sollten Sie Abstand nehmen, auch wenn Sie in der Versandapotheke viel online sparen können. Ebenso wichtig sind die Zahlungsbedingungen und die transparente Darstellung der Preise und Versandkosten. Alle Preise sollten von Anfang an der Bestellung genau angegeben werden. Werden neben den Versandkosten noch zusätzlich undurchsichtige Preise am Ende auf den Rechnungsbetrag draufgeschlagen, sollten Sie auch in diesem Fall von der Versandapotheke Abstand nehmen.
 Versandapotheken werden mittlerweile regelmäßig getestet und geprüft, sodass die schwarzen Schafe sich entweder verbessern können oder ausgesiebt werden. Eine Online Apotheke kann verschiedene Internet Auszeichnungen erhalten für besondere Leistungen. Diese geben ebenfalls einen Hinweis auf die Seriosität der Versandapotheke, da sie veröffentlicht werden und nachgeprüft werden können.
 Noch mehr online sparen mit Versandapotheken können Sie, wenn Sie einen direkten Preisvergleich durchführen. Jede Suchmaschine listet Ihnen die Preise verschiedener Anbieter für Ihr gewünschtes Produkt in Sekundenschnelle auf. Zusätzlich sparen Sie online, wenn Sie beispielsweise Neukundengutscheincodes zur Verfügung haben, bei einer Sonderaktion mitmachen oder eine Großbestellung aufgeben, die meist noch günstiger wird. 
In der Versandapotheke bekommen Sie auch verschreibungspflichtige Medikamente. Das Rezept müssen Sie einschicken und ein paar Tage später ist Ihre Arznei zu Hause. Für chronische Kranke hat sich diese Art einzukaufen bewährt. Die Versandapotheken bieten also insgesamt einen fast genauso guten Standard wie die klassische Apotheke. Diese müssen Sie jedoch nach wie vor aufsuchen, wenn Sie sofort etwas benötigen. In diesem Fall stößt die Versandapotheke an ihre Grenzen. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 17:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wissenschaftler erforschen Krebsrisiko</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20130415-wissenschaftler-erforschen-krebsrisiko.htm</link>
			<description>Es erkranken nicht alle Menschen an Krebs, aber warum ist das so? Außer dem Lebensstil muss auch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Können Erbgutveränderungen das Risiko erhöhen, an Brust-, Prostata- oder Eierstockkrebs zu erkranken? Wissenschaftler haben in einer groß angelegten Studie 80 Merkmale herausgefunden, die unter Verdacht stehen. Sie hoffen, dass die Vorsorgeuntersuchungen verbessert werden.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Es erkranken nicht alle Menschen an Krebs, aber warum ist das so? Außer dem Lebensstil muss auch das Erbgut betrachtet werden.&nbsp; </span>Die Forscher haben jetzt in ihrer großen Studie viele kleine DNA-Veränderungen festgestellt,die dafür verantwortlich sein könnten, die verschiedensten Krebsarten auszulösen. Diese Entdeckung könnte in Zukunft hilfreich bei der Bestimmung des persönlichen Krebsrisikos jedes einzelnen Patienten sein. Sollte die genetische Grundlage der Krebserkrankung bekannt sein, könnten möglicherweise spezielle Therapien zum Einsatz kommen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">An der Studie waren ca. 200.000 Menschen beteiligt. Dabei wurde das Erbgut von etwa100.000 Patienten, die an Krebs erkrankt waren und von rund 100.000 gesunden Menschen analysiert. Hierbei suchten die Forscher nach den sogenannten Single Nucleotide Polymorphisms (SNPs), jenen Veränderungen, wobei ein Grundbaustein an einer DNA- Position durch einen anderen Grundbaustein ersetzt ist. SNPs bestimmen zwischen Menschen einen Großteil genetischer Unterschiede. Die Forscher vermuteten, dass das Risiko für einen Tumor erhöht ist, wenn bei einem Patient ein SNP deutlich häufiger vorkommt.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Gefördert wurde die Studie vor allem von der EU (Collaborative Oncological Gen-environment Study – COGS). Weltweit waren ca. 160 Forschergruppen beteiligt. Ihre Ergebnisse präsentierten sie in 13 Fachartikeln, so zum Beispiel in dem Wissenschaftsmagazin „Nature Genetics“ sowie auf einer Webseite.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Von den Forschern wurden 49 bisher unbekannte SNPs identifiziert. Diese können das Brustkrebsrisiko deutlich steigern. Beschrieben waren bisher nur etwa halb so viele. Für die Erhöhung des Prostatakrebs-Risikos schienen 26 SNPs verantwortlich zu sein. Nach Angaben der Wissenschaftler kennt man nun 78 derartiger Erbgut-Veränderungen. Davon kommen den neuesten Untersuchungen zufolge 8 SNPs für ein erhöhtes Eierstockkrebs-Risiko in Frage. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">DasMoffit Cancer Center in Tampa (US-Bundesstaat Florida), ebenfalls an der Studie beteiligt, berichtet, dass zwei bereits bekannte Abwandlungen in den sogenannten Genen BRCA1 und BRCA2 den größten erblichen Risikofaktor für diesen Krebs darstellt. BRCA-Mutationen erhöhen zusätzlich das Brustkrebsrisiko.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Bei Frauen ist die häufigste Krebserkrankung der Brustkrebs und bei Männern der Prostatakrebs. Die in der Studie recherchierten Tumorformen werden alle gemeinsam von Hormonen beeinflusst.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Wichtig ist, frühzeitig Brustkrebs zu erkennen. Deshalb werden in Deutschland und in vielen anderen Ländern Frauen bestimmter Altersgruppen zum Mammografie-Screening eingeladen. Werden Tumore durch das Screening früh entdeckt, besteht Hoffnung auf eine verbesserte Behandlung. Diese Reihenuntersuchungen bergen allerdings die Gefahr für gesunde Frauen, dass für sie belastende Verdachtsdiagnosen auftreten können. Der betroffenen Frau hätte nicht jeder kleine entdeckte Tumor Probleme bereitet. Eine eventuelle Behandlung mit Bestrahlung und Chemotherapie würde schwere Nebenwirkungen auslösen. Auch ist noch umstritten, ob der PSA-Test, angewendet um Prostatakrebs früh zu erkennen, wirklich von Nutzen ist.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Hoffnung besteht bei dem Forscher Hilary Burton und seinem Team (britische Foundation for Genomics and Population Health) auf die Erbgut-Analysen. Diese könnten vorab anzeigen, ob jemand über ein größeres Krebsrisiko verfügt oder nur über ein geringes. So könnten Vorsorgemaßnahmen und Reihenuntersuchungen entsprechend&nbsp; </span>angepasst werden. 
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Burton und seine Kollegen rechneten in „Nature Genetics“ vor, wie die veränderten Vorsorgemaßnahmen sich in Großbritannien auswirken könnten:&nbsp; </span>Zurzeit werden Frauen im Alter von 47 – 73 Jahren aufgefordert, zur Mammografie zu gehen. Nach der Erbgut-Analysen-Auswahl beträfe die Untersuchung nur die Frauen, bei denen ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs besteht, im Alter von 35 bis 79Jahren. Letztendlich bedeutet es, weniger Frauen (24 %) müssten sich per Screening untersuchen lassen und nur 3 %&nbsp; Krebsfälle würden unentdeckt bleiben.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Im britischen Sutton, dem Institut of Cancer Research, berichtet ein Forscherteam um Rosalind Eeles, dass die neuen identifizierten Veränderungen des Erbgutes beim Prostatakrebs zusammen mit den schon bekannten circa 30 % des vererbten Risikos für den Tumor ausmachen. Durch eine DNA – Analyse könnte man feststellen, welches Risiko ein Mann in sich trägt, an diesen Krebs zu erkranken, als es beim Durchschnitt der Männer in seinem Alter der Fall ist. Theoretisch könnte&nbsp; </span>das bei einem DNA – Test&nbsp; ermittelte Risiko helfen, die Untersuchungen anzupassen. 
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Wie ein Patient, bei dem ein erhöhtes Risiko für Krebs festgestellt wird, letztendlich reagiert, wird die Praxis zeigen. Will jemand in jungen Jahren tatsächlich regelmäßige Untersuchungen über sich ergehen lassen? Oder möchte jemand, bei dem ein geringes Risiko besteht, im Alter ganz auf Untersuchungen verzichten?&nbsp; </span>Das sind freilich ganz andere Fragen.
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: spiegel.de</span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 19:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie viele Eier schaden unserer Gesundheit nicht?</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20130409-wie-viele-eier-schaden-unserer-gesundheit-nicht.htm</link>
			<description>Vielen Menschen ist nicht bekannt, dass besonders das Eidotter, wenn man zu viel davon isst,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wir freuen uns besonders zu Ostern auf die Ostereier in allen Varianten. Vielen Menschen ist jedoch nicht bekannt, dass besonders das Eidotter, wenn man zu viel davon isst, unserer Gesundheit nicht zuträglich ist. So kann sich das Risiko für einen Herzinfarkt erhöhen oder Arteriosklerose gefördert werden. Hier erfahren Sie die verträgliche Menge der Eier. 
<h2>Das Infarktrisiko erhöht sich bei drei Eiern und mehr pro Woche </h2>
Wissenschaftlich bewiesen ist, dass den Gefäßen Eigelb schadet. So fanden 2012 an der Western University Untersuchungen an 1231 Probanden (Frauen und Männer) statt. David Spence und sein Team werteten per Ultraschall Ablagerungen von Plaque in der Halsschlagader aus. Die Probanden waren in einem Alter von durchschnittlich 60 Jahren. Außerdem wurden alle Probanden über ihren Lebensstil, Ernährung, ob Raucher, befragt. Dokumentiert wurde, wie viele Eier pro Woche verzehrt wurden und die Anzahl der gerauchten Zigaretten. Die Untersuchung zeigte im Ergebnis, dass ab 40 Lebensjahren die Verkalkung der Gefäße beständig angestiegen ist. Diese Ablagerungen können zu einer Arteriosklerose ausarten, der übermäßige Verzehr von Eiern kann das noch beschleunigen. Bei den Personen, die über drei Eier pro Woche verzehrten, zeigten sich erheblich dickere Ablagerungen als bei den Personen, die höchstens pro Woche zwei Eier verspeisten. 
<h2>Der Ablagerungsprozess wird durch Eigelb beschleunigt </h2>
Das Ergebnis der Studie beweist, dass sich mit ansteigendem Alter Ablagerungen in der Halsschlagader erhöhen und das Eigelb erheblich an dem Prozess beteiligt ist und diesen sogar beschleunigen kann. Spence sagt dazu, dass übermäßiger Verzehr von Eigelb Gefäße ähnlich negativ beeinflusst wie das Rauchen. Dabei ist die Wirkung von Eigelb nicht abhängig von Geschlecht, Blutdruck, Rauchen, Cholesterin, Diabetes und Body Mass Index. Allerdings ist in Fachkreisen diese These von Spence äußerst umstritten. 
<h2>Weniger schädlich ist Cholesterin im Ei </h2>
Vor hohen Cholesterinwerten beim Verzehr von Eiern braucht keiner Bedenken zu haben. Wie Studien gezeigt haben, gibt es keinen direkten Zusammenhang von Blutcholesterin und Eier-Verzehr. Der Grund besteht darin, dass das Cholesterin, welches mit der Nahrung aufgenommen wurde, nur zu 25 % bei der Blutfettregulierung beteiligt ist. Eigelb wirkt sogar positiv auf Blutfette ein, da es bis zu 65 % ungesättigte Fettsäuren enthält. Außerdem sind in Eiern die für uns so wichtigen Stoffe wie die Vitamine A und K, leicht bekömmliches Eiweiß, Kalzium, Folsäure, Kalium, Eisen und Phosphor enthalten. Zusammengefasst kann man sagen: Alle die Sport treiben, auf gesunde Ernährung achten und alles maßvoll zu sich nehmen, dürfen zu Ostern die gefundenen Ostereier auch essen. 
Selten kann man eine Vergiftung durch Ostereier erleiden. Da das Eiweiß antibakterielle Stoffe enthält, kann das Ei lange frisch bleiben. Bis zu 28 Tage, nachdem es gelegt worden ist, kann man es in der Regel noch genießen. Eier halten sich besonders gut im Kühlschrank. Bis zu 3 Monaten halten sich die gefärbten Eier aus dem Supermarkt und sind noch zum Verzehren geeignet. Durch die Lackierung bleiben sie lange frisch. Werden allerdings Speisen aus rohen Eiern zubereitet, kann es durch sich bildende Salmonellen gefährlich werden. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 19:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie glücklich werden Menschen durch eine Schönheits-OP?</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20130329-wie-gluecklich-werden-menschen-durch-eine-schoenheits-op.htm</link>
			<description>Finden sich Menschen, die sich einer Schönheitsoperation unterzogen haben -größerer Busen, neue...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Finden sich Menschen, die sich einer Schönheitsoperation unterzogen haben -größerer Busen, neue Nase - wirklich schöner? Die Forscher aus Bochum sagen: Ja! Sie stellten Untersuchungen über Veränderungen im Selbstbild der Operierten nach deren Operation an. Demnach empfinden die Operierten ihr Erscheinungsbild positiver, auch langfristig. Besonders, wenn sie einen Vergleich anstellen mit denjenigen, die kurzfristig eine OP ablehnten.
 In einer Umfrage in der Bochumer Ruhr-Uni stellte sich heraus, dass die Deutschen nicht viel an ihrem Aussehen zu bemängeln haben. Durchschnittlich bewerten sie sich auf der Skala von 0 bis 100 etwa mit dem Wert 70. So richtig gut findet sich jeder Zehnte (90 bis 100 Punkte). Als ausgesprochen hässlich beurteilt sich kaum jemand (0 bis 30 Punkte). 
Der Umfragedurchschnitt der Bevölkerung traf logischerweise nicht auf die 544 Probanden zu. Sie hatten sich kurz vor der Umfrage bereits für eine Schönheits-OP entschieden. Sie gaben sich selbst durchschnittlich 66,6 von 100 Punkten. Studienleiter Jürgen Margraf merkte an, dass jedoch nach der OP die Selbsteinschätzung um ca. 10 Einheiten angestiegen sei.
<h2> Über ein Jahr lang wurden die Operierten begleitet </h2>
Die 544 Personen, die sich zum ersten Mal einer Schönheitsoperation unterzogen haben, wurden von den Wissenschaftlern mit weiteren zwei Gruppen verglichen: Die eine Gruppe, 264 Personen, hatte in vergangener Zeit einmal eine Schönheits-OP in Erwägung gezogen, aber es dann gelassen. Die zweite Gruppe, sie bestand aus ca. 1000 Personen, hatte sich für eine derartige OP niemals interessiert. 
Die Wissenschaftler stellten bei den drei Untersuchungsgruppen kaum erwähnenswerte Unterschiede fest. Das betraf beispielsweise die physische Gesundheit, den Grad depressiver Verstimmung oder die Zufriedenheit mit dem Leben insgesamt. Dagegen berichteten die erfolgreich Operierten über mehr Lebensfreude, Selbstwert und Zufriedenheit. Diese Personen wurden von den Wissenschaftlern ständig begleitet und zwar jeweils vor der Schönheits-OP, drei, sechs Monate, bzw. ein Jahr danach. 
<h2>Das Ergebnis ist mehr Selbstbewusstsein </h2>
Nach dem Eingriff gaben die Probanden im Durchschnitt zu, dass sie mit dem gewünschten Ziel sehr zufrieden seien. Sie gaben an, dass ihr Selbstbewusstsein gestiegen sei, sie sich weniger ängstlich und vor allem gesünder fühlten, ganz im Gegensatz beim Vergleich mit der Gruppe Probanden, die vor einer solchen OP zurückscheuten. Außerdem bewerteten die erfolgreich operierten Probanden ihren Körper und vor allem das behandelte Merkmal als sehr viel attraktiver. Die Wissenschaftler stellten keine Auswirkungen im negativen Sinne auf die Psyche der Operierten fest.
 Zumeist sind es jüngere Menschen, die sich ein besseres Aussehen wünschen. Ihr Einkommen liegt leicht über dem Durchschnitt. 87 % der operierten Personen sind weiblich. Es ist auch schon vorgekommen, dass an die chirurgische Operation unrealistische Erwartungen gestellt werden. Von den Personen, die interviewt wurden, gaben 12 % an dass sie sich vorstellen, nach einer Schönheitsoperation „ein neuer Mensch“ zu sein und alle Probleme gelöst werden können. Erhofft wurde von dem größeren Teil der befragen Personen mehr Wohlbefinden und Selbstbewusstsein. Das hat sich, wie die Studie zeigt, in den meisten Fällen erfüllt. In der Fachzeitschrift „Clinical Psychological Science“ ist die Studie, die bisher umfangreichste zu diesem Thema, nachzulesen. 
<h2>Wie entscheiden?</h2>
 Je nachdem wie die Entscheidung – ob ja oder nein – ausfällt, es ist ein kosmetischer Eingriff, wofür Vollnarkose nötig ist. Diese birgt, wie bei Operationen überhaupt, nicht unerhebliche Risiken. Komplikationen sind nicht auszuschließen und im ungünstigsten Fall kann sich das gewünschte Resultat zum Gegenteil wenden. Wichtig ist, eine seriöse Klinik zu finden, sich vom Operateur ausführlich beraten zu lassen und die Risiken gegen den zu erwartenden Erfolg sorgfältig abzuwägen. 
]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Fri, 29 Mar 2013 10:43:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gesunde Ernährung am Mittelmeer</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20130318-gesunde-ernaehrung-am-mittelmeer.htm</link>
			<description>Es wurde nachgewiesen, dass Herz-Kreislauf-Krankheiten allein durch entsprechende Ernährung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Griechenland kann uns durchaus als Vorbild dienen. Dem Physiologen Ancel Keys aus Amerika fiel das schon vor ca. 50 Jahren auf. Er staunte, als er die Daten der Weltgesundheitsorganisation WHO einsehen durfte: Die Cholesterinwerte waren niedrig, Infarktopfer gab es wenige in diesem Land am Mittelmeer. Daraufhin wollte er die Gründe dafür erforschen, die sogenannte Sieben-Länder-Studie wurde gegründet. Während der Studie wurden über einen Zeitraum von 15 Jahren 16 000 Männer beobachtet, die aus Europa, den USA und aus Japan stammten. Das Ergebnis war verblüffend: So wurden&nbsp; auf der griechischen Insel Kreta so gut wie keine Herzinfarkte registriert. Auch später nach 25 Jahren gab es in Nordeuropa sowie in den USA dreimal mehr Todesfälle wegen eines Verschlusses der Herzkranzgefäße als es an der Mittelmeerküste der Fall war. Somit war der Mythos der Kreta-Diät entstanden.&nbsp; Die Wissenschaftler spekulierten aus diesem Ergebnis, dass es an dem vielen Gemüse, dem Olivenöl, dem Fisch und dem regelmäßigen Trinken von Rotwein liegen könnte, dass das Herz kräftig und gesund bleibt.
Jetzt haben spanische Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „New England Journal“ einen triftigen Beweis geliefert. Es wurde nachgewiesen, dass Herz-Kreislauf-Krankheiten allein durch entsprechende Ernährung vermieden werden können. An der Studie beteiligten sie 7447 übergewichtige Probanden, die in drei Gruppen eingeteilt wurden, darunter befanden sich Diabetiker und Raucher sowie Probanden mit anderen Risikofaktoren.
<b>Die Probanden mussten nicht hungern</b>
Die Probanden der ersten Gruppe bekamen die Auflage, fettarm zu essen. Der zweiten und dritten Gruppe wurde geraten, nach dem griechischen Speiseplan zu essen, der sogenannten mediterranen Diät. Zusätzlich sollten ein Drittel der Probanden von den letzten beiden Gruppen täglich vier Esslöffel Olivenöl zu sich nehmen. 2500 Probanden wurden gebeten, täglich eine reichliche Handvoll Nüsse zu essen.
Der mediterrane Speiseplan war reichlich bemessen, keiner der Probanden musste etwa darben: Täglich gab es dreimal Obst, Gemüse mindestens zweimal, dreimal oder noch öfter gab es wöchentlich Fisch. Ein Glas Rotwein stand jeden Abend beim Essen dabei. Weiterhin konnte jeder so viel er wollte Schokolade mit hohem Kakaoanteil, Eier und Nüsse essen. Nur auf &nbsp;Backwaren, Wurst und Milchprodukte sollte verzichtet werden und weiter lautete die Anweisung, dass Rind- oder Schweinefleisch durch Geflügelfleisch ersetzt werden sollte.
<b>Kein Proband hatte bei der „üppigen“ Diät zugenommen</b>
Die Studie wurde nach 4 Jahren und 10 Monaten abgebrochen, weil es ethisch nicht mehr vertretbar schien, die Mittelmeerkost den übrigen Probanden vorzuenthalten. Bei den Konsumenten dieser Diät lag die Zahl der Schlaganfälle, Herzinfarkte sowie kardiovaskulären Todesfälle um 30% niedriger als bei den übrigen Probanden. Ein erstaunliches Ergebnis stellte sich bei den Teilnehmern der Mittelmeerdiät ein: alle hatten nicht nur gut durchgehalten, es hatte auch keiner an Gewicht zugenommen. Dagegen die Probanden mit der fettarmen Kost hielten gleich reihenweise ihren Essensplan nicht ein.
Der Vorsitzende der Projektgruppe Prävention der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, Helmut Gohlke sieht in der Studie endgültig bestätigt, was Herzexperten schon lange angenommen haben: Nämlich dass eine gesunde Ernährung Schlaganfälle und Herzkrankheiten verhindern könne. Selbst wenn von den Patienten bereits Medikamente für Herz, Kreislauf oder Blutfette eingenommen werden, sei mit der Studie bewiesen, dass der Effekt der Diät groß genug ist, um sich trotzdem noch positiv auszuwirken.
<b>Bereits 570.000 Menschen standen unter Beobachtung</b>
Laut Gohlke standen zur Bestärkung der These 570.000 Menschen unter Beobachtung, mit homogenen Ergebnissen.&nbsp; Das Risiko, arteriosklerotische Komplikationen oder Krebserkrankungen zu erleiden, lässt sich mit mediterraner Ernährung&nbsp; auf 25 bis 30 % absenken. In einer vor kurzem veröffentlichten Studie wird auch auf einen günstigen Einfluss auf das Gedächtnis hingewiesen.
Hans-Georg Joost aus Potsdam (Leiter des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) sagt, dass bisher noch der Beweis fehlte, dass für die gesundheitlichen Verbesserungen ursächlich tatsächlich die Ernährungsumstellung verantwortlich ist. Erst durch die neue Studie mit ihrem strengen Regelkorsett wurde belegt, dass es wirklich vor allem am gesunden Essen liegt und nicht nur an der guten Seeluft, der vielen Sonne und den Bergwanderungen, die das Leben der Kreter verlängern.
Der Experte offeriert eine weitere positive Botschaft aus der Studie: „ Gesund zu leben bedeutet nicht unbedingt zugleich Askese“. Die Menschen scheinen auch einen mediterranen Ernährungsplan durchhalten zu können, ganz im Gegensatz zu einer fettreduzierten Kost. Weiter sagt Joost, dass sie auch nicht dick mache. Auch gehöre die „Verteufelung“ cholesterinreicher Eier jetzt spätestens der Vergangenheit an.
<b>Weshalb ist die Mittelmeerkost so gesund?</b>
Diese Frage kann selbst die Gruppe von Ramon Estruch von der Barcelonaer Universität nicht beantworten. Die Nüsse und Olivenöle, die mit ungesättigten Fettsäuren reichlich versehen sind, scheinen es alleine nicht zu sein. Weder die Probandengruppe mit den zusätzlichen Portionen Nüsse noch die Probanden mit den mit Olivenöl versehenen Speisen war besser als die andere. Vergeblich hat die Wissenschaft auch versucht, einen Beweis für die Solowirkung von Rotwein zu erstellen. 
Man könne nur darüber spekulieren, welche Substanz allein die Wirkung der mediterranen Kost verursacht, meint DIfE-Chef Joost. Das ganze Ernährungskonzept spiele wohl eine Rolle, so der Herzmediziner Gohlke. Eine besonders wichtige Rolle spielen dabei aber Obst, Gemüse und Olivenöl. Das Essen beim Italiener an der Ecke einzunehmen ist aber noch längst kein gesunder mediterraner Lebensstil. Dazu gehören noch Tomaten, Oliven, sehr wenig Fleisch und Süßes, viel Bewegung und Bergwanderungen. Jedoch wird diese Form der kretischen Diät nur noch von wenigen Griechen praktiziert. Diese so unfassbar gesunden Insulaner sind daher kaum noch zu finden.
<b>Wie können wir uns mediterran ernähren?</b>
Selbst kochen! Niemand muss in Deutschland Milligramm für Milligramm die griechische Kost nachkochen, so der Rat von Experten. Aber an Gesundheitsbewusste haben sie dennoch ein paar einfache Ratschläge: Fast Food und Fertigprodukte meiden – dafür selber kochen.
An den Zutaten wie Obst, Gemüse und pflanzlichen Ölen sollte man nicht sparen, gerade Olivenöl enthält viele ungesättigte Fettsäuren. Als gefährlich gelten Transfette, sie sind in vielen Frittiertem, Backwaren und Kartoffelchips enthalten. Nur in Maßen sollten Fleisch von Rind oder Schwein genossen werden, oder am besten man verzichtet ganz darauf. Als schmackhafte Auswahlmöglichkeit bieten sich Geflügelfleisch und Fisch an. Die fetthaltigen Sorten sollten den Vorrang haben wie Thunfisch, Aal, Sardine, Lachs und Hering.
<b>Statt Chips lieber Nüsse </b>
Obwohl Nüsse über einen 70%igen Fettgehalt verfügen, sind aber viele ungesättigte Fettsäuren, Mineralien, Vitamine und Ballaststoffe darin verborgen. Empfohlen wird, täglich, vielleicht beim Fernsehen,&nbsp; statt Chips eine reichliche Handvoll Nüsse zu knabbern. 
<b>Wie verhält es sich mit Rotwein?</b>
Resveratrol ist vor allem im Rotwein enthalten und soll gesundheitsfördernde Wirkung haben. Außerdem schützt Alkohol die Gefäße. Andererseits wird durch Alkohol das Risiko für Leberleiden, Krebs und Übergewicht gefördert. Deswegen der Rat: ein Gläschen am Abend genügt.]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Mon, 18 Mar 2013 16:05:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Empörung in der Schweiz über den Novartis Pharmakonzern</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20130225-empoerung-in-der-schweiz-ueber-den-novartis-pharmakonzern.htm</link>
			<description>Laut schweizerischer Justizministerin ist die Wut über die unmäßige Bonuszahlung eines Managers...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Laut schweizerischer Justizministerin ist die Wut über die unmäßige Bonuszahlung eines Managers riesig. Nach seinem Ausscheiden aus dem Konzern Novartis soll der Verwaltungsratschef 72 Millionen Franken erhalten und zwar als Berater. Nur vierzehn Tage vor der Volksabstimmung über die Entlohnung der Manager kam diese Ankündigung.
Zürich. Die Gemüter in der Schweiz sind über die Nachricht erhitzt. So soll Daniel Vasella, der scheidende Verwaltungsratspräsident des Pharmakonzerns, über weitere sechs Jahre eine stattliche Vergütung erhalten. Im Schweizer Fernsehen erklärte Vasella, dass er auf maximal 72 Millionen Franken innerhalb der sechs Jahre käme. Er solle nur eine Bedingung erfüllen, nach der er sich verpflichte, dass er&nbsp; nur den Pharmakonzern Novartis berate und sich nicht auf ein Konkurrenzunternehmen einlasse. Damit wird von ihm ein Bericht des Online-Finanzmagazins Inside Paradeplatz bestätigt.
72 Millionen Franken entsprechen ca. 58 Millionen Euro. Viele Schweizer sind darüber empört. Der Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, Markus Büchel sagt in einem Interview im Radio, „ dass diese Summe alle vernünftigen Dimensionen sprenge“. Im Fernsehen hörte man von Simonetta Sommaruga, der Justizministerin, dass es in der Bevölkerung mächtig brodle und die Wut riesig sei. Es mache sie sprachlos, was über Vasella zu hören sei. Der Präsident der FDP, einer wirtschaftsfreundlichen Partei sagt: „Die liberale Schweiz wird von Vasella aufs Schafott geführt.“
In der Schweiz sieht die sogenannte Abzocker-Initiative vor, dass zukünftig Aktionäre über Managerlöhne verbindlich abstimmen können. Die Ankündigung Vasellas kam zwei Wochen vor der Volksabstimmung. Die Befürworter der Initiative hatten laut Umfragen schon vor der schockierenden Nachricht einen Vorsprung.
Befürchtungen, das Blatt doch noch zu wenden, hegen Politologen und Beobachter. Sie gehen davon aus, dass es die Gegner unter Leitung des Wirtschaftsverbandes nicht schaffen werden. Bei der konservativen „Neuen Züricher Zeitung“ heißt es in einem Kommentar: „Die Auswüchse der Vergütungen von Vasella in den letzten Jahren waren viel zu grotesk. Sie widersprächen jedem gesunden Menschenverstand. In der Schweiz seien mit diesen Salären die gültigen gesellschaftlichen Regeln nicht eingehalten worden.“
Der 59jährige Vasella verlässt den Konzern auf der Generalversammlung. Hiermit wird bei Novartis eine Ära beendet. Als Nachfolger ist Jörg Reinhardt, bisheriger Chef der Pharmasparte Bayer-Konzern, vorgesehen.
Im Jahr 1996 fusionierten die Pharmakonzerne Sandoz mit Ciba-Geigy und Vasella trat an die Spitze der neu gebildeten Novartis. Das Amt des Präsidenten nahm er 1999 ein. In diesen Jahren hat er mehrere hundert Millionen Franken eingenommen. Er wurde einer der bestbezahlten, aber auch ebenso umstrittensten Manager in der Schweiz. Vasella wurde neben seinem hohen Gehalt wiederholt vorgehalten, dass der Aktienkurz stagniere.
<i>Quelle: spiegel.de</i>
]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 17:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Rechte gestärkt bei anonym gezeugten Kindern</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20130218-rechte-gestaerkt-bei-anonym-gezeugten-kindern.htm</link>
			<description>Vom Oberlandesgericht Hamm wurde verkündet, dass eine Samenbank einem Kind, welches anonym gezeugt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vom Oberlandesgericht Hamm wurde verkündet, dass eine Samenbank einem Kind, welches anonym gezeugt wurde, seinen leiblichen Vater namentlich benennen muss. Eine 21jährige Frau hatte geklagt, um Kenntnis über ihre Abstammung zu erhalten.
Köln/Hamm. Der Anwalt von Sarah P. sagte, dass seine Mandantin sehr erleichtert und glücklich gewirkt habe, nachdem in Hamm das Grundsatzurteil gefallen war. Das Oberlandesgericht hat entschieden, dass diejenigen Kinder, die durch künstliche Befruchtung ihr Leben erhalten auch ein Recht auf die Identität ihres biologischen Vaters haben.
Erst in ihrem 18. Lebensjahr hatte die inzwischen 22-jährige aus dem Sauerland davon erfahren, dass sie einen Vater hat, der nicht der Ehemann der Mutter ist. Von dieser Nachricht soll sie psychisch schwer getroffen worden sein und fasste schließlich den Entschluss zu klagen. Hier wurde zum ersten Mal von einem sogenannten Spenderkind in Deutschland juristische Auskunft verlangt, woher sie genetisch abstammt. Das macht den Fall zu einer herausragenden Bedeutung.
Sarah P. war in erster Instanz mit ihrer Klage beim Essener Landgericht gescheitert. Der Beklagte, Prof. Thomas Katzorke aus Essen, &nbsp;Chef &nbsp;der größten Samenbank Deutschlands, hatte geltend gemacht, dass aus dem Jahr 1990 alle Daten und Akten gelöscht seien. Die Aufbewahrungspflicht habe seinerzeit nur einen Zeitraum von zehn Jahren umfasst. Die Fristen wurden erst ab 2007 auf dreißig Jahre verlängert. Katzorke verwies auch in dem Prozess vor dem Oberlandesgericht auf die nicht mehr verfügbaren Daten. Katzorke nimmt eine Pionierstellung in der Fortpflanzungsmedizin ein.
Bereits seit ca. 100 Jahren sind Samenspenden medizinisch möglich. Sie unterlagen nie einem Verbot, es gab aber auch keine gesetzlichen Grundlagen dafür. Samenspenden galten unter Ärzten lange Zeit als sittenwidrig. &nbsp;Erst 1970 auf dem 73. Deutschen Ärztetag und auf dem 65. Deutschen Juristentag im Jahre 1986 wurde mehrheitlich entschieden, Samenspenden standesrechtlich und berufsethisch zu akzeptieren. Die Kosten für Samenspenden liegen bei ca. 500 – 700 Euro pro Zyklus und werden nicht von den Kassen übernommen. Heute können Paare, die verheiratet sind oder nicht, Samenspenden in Anspruch nehmen.&nbsp; Als Graubereich, aber nicht verboten gelten Samenspenden an Singles oder gleichgeschlechtliche Paare.
Auf wenig Glauben stoß Katzorkes Darstellung vor Gericht. Es wurde von ihm ein überzeugender Nachweis verlangt, dass tatsächlich keine entsprechenden Unterlagen bei ihm mehr vorhanden sind. Ansonsten drohen dem Gynäkologen Zwangsgelder, ja sogar Beugehaft. Ob die Klägerin selbst vom Richterspruch profitieren kann, ist fraglich, trotz des juristischen Erfolges.
Das Urteil dürfte über den Fall hinaus weitreichende Folgen haben. Bisher sind über eine anonyme Samenspende ca. 100 000 Menschen zur Welt gekommen. Folgen wird es ebenfalls für Betreiber der Samenbanden haben. Zumindest theoretisch haben nun Betroffene die Möglichkeit, Näheres über ihre Genetik zu erfahren.
Bisher konnten die Spender auf ihre Anonymität vertrauen. Sie galten nach dem bisherigen Recht nur als Erzeuger. Wie werden sie reagieren?
Die Reproduktionsmedizin muss am meisten umdenken, sollte sie sich auf den Paradigmenwechsel einlassen. Mittelfristig könnte dies das Urteil bewirken. Kenner vermuten, dass potenzielle Samenspender das Interesse daran wegen der aktuellen Lage vorübergehend verlieren könnten. Es werde aber nicht zu einem regelrechten Einbruch kommen.
<i>Quelle: fr-online.de</i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 18 Feb 2013 19:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Änderungen bei Arzneimittel-Rabattverträgen</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20130207-aenderungen-bei-arzneimittel-rabattvertraegen.htm</link>
			<description>Rabattverträge für Arzneimittel bestehen bereits seit sechs Jahren, nun gibt es wieder zum 1....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Rabattverträge für Arzneimittel bestehen bereits seit sechs Jahren, nun gibt es wieder zum 1. Februar dieses Jahres Änderungen. Das heißt für die Patienten: Sie müssen sich wieder umstellen, viele gesetzlich Krankenversicherte müssen ihre Medikamente wechseln.
Rabattverträge für über 20 Wirkstoffe gelten bei der Techniker Krankenkasse, darunter ist auch das weit verbreitete Budesonid oder Acetylcystein.&nbsp; Die TK betreut weit über 8 Millionen Versicherte. Außerdem wurde von über vierzig Betriebs- und Innungskrankenkassen angekündigt, zum 1. Februar ihren Versicherten neue Rabatt-Medikamente mit über 150 Wirkstoffen zukommen zu lassen.
Weil es öfter verschiedene Arzneien mit demselben Wirkstoff gibt, muss der Apotheker darauf achten, dass er das Mittel abgibt, für das der Preisnachlass mit einem Hersteller vereinbart wurde. Er ist seit 1. April 2007 dazu verpflichtet. Schon zu Jahresbeginn traten neue Rabattverträge bei vielen Kassen in Kraft.
Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) sagt &nbsp;dazu: Immer wieder müssen Millionen von Patienten im Laufe der Zeit umgestellt werden, wenn neue Rabattverträge in Kraft treten und die alten auslaufen. Verunsichert sind vor allem ältere und chronisch kranke Patienten bei den neuen Präparaten. Sie erkennen ihre Tabletten genau an Farbe und Form.&nbsp; Hier sind persönliche Aktivitäten des Apothekers nötig.
Becker mahnt außerdem, dass Patienteninteressen bei Abschluss der Rabattverträge, beispielsweise bei der Lieferfähigkeit vom Hersteller, absolute Priorität haben müssen. Es dürfe auf keinen Fall dazu führen, dass die Medikamente von verunsicherten Patienten einfach abgesetzt werden.
Patienten können in vielen Fällen auch von den neuen Rabattverträgen profitieren. &nbsp;Denn jede Kasse kann bei Rabatt-Medikamenten für das jeweilige Medikament die gängige Zuzahlung einfordern, auf 50% absenken oder auch darauf verzichten.
Ab 1. Februar sparen Versicherte nach Angaben der DAV bei jedem dritten Rabatt-Medikament gegenüber ihrer Krankenkasse Geld ein. Bei diesen Arzneien gelten entweder Zuzahlungs-Befreiungen oder Ermäßigungen.&nbsp; Hingegen werden bei den restlichen zwei Dritteln mindesten 5, höchstens 10 Euro fällig.
<i>Quelle: ntv.de</i> &nbsp;&nbsp;&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Thu, 07 Feb 2013 19:43:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Universität Regensburg sucht Probanden</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20130127-universitaet-regensburg-sucht-probanden.htm</link>
			<description>Psychologen forschen gemeinsam mit Sportwissenschaftlern  in diesem Zusammenhang an der Universität...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bei zahlreichen Menschen führen zunehmend Stress, psychische Belastungen und Zeitdruck zu Depressionen und Erschöpfungszuständen. Psychische Erkrankungen sind inzwischen sogar eine der Hauptursachen &nbsp;für Krankschreibungen und vorzeitigen Eintritt in den Ruhestand. Entspannung in den verschiedensten Formen sowie Bewegung können allerdings Erschöpfungszustände, Zeitdruck und Stress hemmen. Dabei werden Ausgeglichenheit und Wohlbefinden gestärkt. 
Psychologen forschen gemeinsam mit Sportwissenschaftlern&nbsp; in diesem Zusammenhang an der Universität Regensburg.&nbsp; Sie wollen den Einfluss von Entspannung und Bewegung auf die geistige Fitness, den Stressabbau und das emotionale Wohlbefinden untersuchen. Für diese Forschungsprojekte werden von der Universität noch Probanden ab 55 Jahren gesucht. Sie sollten Interesse daran haben, kostenlos über mehrere Wochen hinweg an einem Karate-Kurs teilzunehmen. Die Teilnahme an einer Entspannungsgruppe wird ebenfalls angeboten. Ab 18. Februar 2013 starten die ersten Veranstaltungen. 
Interessierte Personen können sich als Probanden anmelden. Ansprechpartner ist Frau Anneliese Bohmann, Institut für Sportwissenschaft der Universität Regensburg. Von ihr erhalten Sie noch weitere Informationen.
(<link Anneliese.Bohmann@ur.de>Anneliese.Bohmann@ur.de</link>&nbsp; oder telefonisch unter 0941 943-5518) 
<i>Quelle: regensburg-digital.de </i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 27 Jan 2013 13:41:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Studie: Keine längere Lebenserwartung für Dicke</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20130122-studie-keine-laengere-lebenserwartung-fuer-dicke.htm</link>
			<description>Ein geringeres Sterblichkeitsrisiko wurde einer amerikanischen Studie zufolge leicht...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein geringeres Sterblichkeitsrisiko wurde einer amerikanischen Studie zufolge leicht übergewichtigen Personen attestiert. Mediziner aus Deutschland kritisieren dieses Ergebnis, der Body-Mass-Index sei veraltet. 
Manchmal wollen wir nur einfach das hören, was wir auch hören wollen: Besonders dann, wenn es sich um das persönliche Körpergewicht handelt. Freudig wird die Studie angenommen, die Übergewichtigen angeblich eine längere Lebenserwartung verspricht. Besonders jetzt, nach den üppigen Festtagen. Die Ergebnisse der amerikanischen Studie werden im US-Fachblatt „Journal of the American Medical Association (Jama)“dargestellt und klingen verlockend. Demnach sollen Übergewichtige ein niedrigeres Sterberisiko (um 6 %) haben als normalgewichtige Personen. Ein ca. 5% niedrigeres Risiko haben leicht fettleibige Personen. Das Sterblichkeitsrisiko steigt jedoch bei schwerer Fettleibigkeit um 29 %. 
Diese Ergebnisse werden mit der Tatsache begründet, dass die nur wenig übergewichtigen Gesunden bei Krankheiten öfter einen Arzt konsultieren. Dickere Personen haben außerdem größere Energiereserven. Diese können bei einigen Krankheiten, speziell auch im Alter, vorteilhaft sein. 
Also für das tägliche Schnitzel ein Freibrief? Aber ohne Pommes, denn auf 29 % Sterblichkeitsrisiko verzichtet wohl doch jeder gern.&nbsp; An der amerikanischen Studie, auch „Superstudie“ genannt, nahmen immerhin ca. 3 Millionen Menschen teil aus Nord- und Südamerika, Asien und Europa. Demnach können die Forschungsergebnisse so falsch nicht sein. Aber leider ist dem nicht ganz so. Obwohl uns die Ergebnisse der Studie sehr gelegen kommen, sollte die Studie eingehender betrachtet werden, handelt es sich doch um eine Metastudie, also eine Analyse zum Thema von bereits 97 bestehenden Studien. 
Deutsche Mediziner, ebenso ihre internationalen Kollegen, reagieren mit einem Aufschrei auf die Verharmlosung von Fettleibigkeit und Übergewicht. Sie kritisieren an dieser Metastudie besonders den Body-Mass-Index (BMI). Die Probanden wurden mit ihm gemessen und klassifiziert, aber zur Risikoeinschätzung ist der BMI viel zu ungenau. Das wurde durch die Studie, bzw. Analyse aufgezeigt, stellt Bernhard Ludvik, Adipositas- und &nbsp;Stoffwechselexperte von der Universitätsklinik für Innere Medizin III der Med-Uni Wien, fest. 
Der BMI wird aus Körpergewicht in Relation zur Körpergröße ermittelt. Die Körpermasse, gemessen in Kilogramm, wird dabei durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat dividiert. Menschen gelten als normalgewichtig mit einem BMI zwischen 18,5 und 25. Bei einem BMI zwischen 25 – 30 gelten Menschen als übergewichtig. Die Fettleibigkeit setzt sich aus verschiedenen Stufen zusammen: Stufe 1: BMI von 30 – 35, Stufe 2: BMI 35 – 40, Stufe 3: BMI über 40. 
Auch die Maßeinheit Bauchumfang als neuer BMI sagt nichts über Fettanteil oder –verteilung oder über den Bauchumfang aus. Überhaupt nicht berechnet wird dabei die Muskelmasse. Ludvik sagt, dass beispielsweise Arnold Schwarzenegger in seiner besten Periode als Bodybuilder vermutlich einen BMI von 30 hatte, sein Fettanteil aber bei 6 % lag. 
Längst abgelöst wurde der veraltete BMI von Bauchumfang und Fettanteil. Von Laien ist der Bauchumfang mit einem Maßband leicht zu berechnen. Er sollte bei Männern unter 102 cm liegen und bei Frauen unter 88 cm, so wäre man auf der sicheren Seite, sagt Ludvik. Er findet die neue Studie nicht so spektakulär.&nbsp; Es sei keine Neuigkeit, dass leicht übergewichtige Personen, &nbsp;die mit Stufe 1, den gleichen Gesundheitszustand aufweisen wie Personen mit Normalgewicht, es sei denn, es liegen noch andere Risikofaktoren vor. Das wird auch von dem Ernährungsmediziner Kurt Widhalm bestätigt: „Das Sterberisiko ist in der Stufe 1 nicht höher als bei Personen mit Normalgewicht.
 Nie hat jemand behauptet, dass da ein Zusammenhang mit der Lebenserwartung besteht.“ An der Studie stört ihn, dass aus ihr weder Zeitpunkt noch Zeitraum der BMI-Messungen hervorgehen. Es lägen nur limitierte Altersangaben vor, geben die Autoren zu. Aber das sei der entscheidende Punkt. &nbsp;Außerdem seien bei der „normalen“ Sterblichkeit Erkrankungen, basierend auf Fettleibigkeit, nicht berücksichtigt worden. 
Ludvik und Widhalm sowie die Studienautoren sind sich darin einig, dass eine große Rolle auch Bewegung spielt. Ludvik bringt es auf den Punkt: „Fett, aber fit, ist besser als faul und dünn“, unter der Voraussetzung, dass man nicht allzu fett ist. Die Studie oder die „verknappten Zusammenfassungen“ betrachtet er als durchaus gefährlich. Er hält ihr aber zugute, dass durch sie den Menschen der Druck, unbedingt abzunehmen, genommen wird. „Meistens funktioniert Gewichtsabnahme ohnehin nicht.“ Deshalb sei Prävention umso wichtiger. 
Alte Menschen brauchen mehr Fett. Bei dieser Gruppe von Menschen von über 65 Jahren ist Übergewicht sogar vorteilhaft, denn bei Krankheiten sind Energiereserven durchaus positiv. Ludvik äußert, dass er niemals einem 70-jährigen Menschen den Rat geben würde, abzunehmen, es sei, er wäre extrem fettleibig. 
Umgekehrt verhält es sich bei Kindern. Übergewicht kann bei ihnen verheerende Auswirkungen haben. Die Wahrscheinlichkeit, später an (schwerer) Fettleibigkeit zu leiden, steigt deutlich an. Somit sinkt auch die Chance, gesund alt zu werden und hören zu können, was man auch will. 
<i>Quelle: diepresse.com</i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 22 Jan 2013 20:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Umfangreiche Arzneimitteltests an DDR-Bürgern</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20130114-umfangreiche-arzneimitteltests-an-ddr-buergern.htm</link>
			<description>Stefan Hoge und Carsten Opitz, beide, belegen in ihren Recherchen, dass Ende der achtziger Jahre...</description>
			<content:encoded><![CDATA[1989 hat sich folgender Fall zugetragen: Der Elektriker Gerhard Lehrer, 60 Jahre, wurde in einem Dresdener Krankenhaus wegen eines Herzinfarktes behandelt. Nachdem Gerhard Lehrer nach drei Wochen entlassen worden war, ging es ihm immer schlechter. Die Klinik fordert ihn auf, sofort das Medikament abzusetzen. Und auch alle übrigen Pillen zurückzugeben. Gerade das tat Lehrer nicht. Zu seiner Frau sagte er, sie solle die Tabletten gut aufheben, vielleicht braucht sie sie später einmal. Lehrer starb ein Jahr später.
Bis heute hat seine Frau Anneliese Lehrer die Medikamente in einer roten Schachtel aufgehoben. Sie erzählt, wie merkwürdig es bei ihres Mannes Einweisung im Mai 1989 gewesen war: Vollmundig habe der Arzt die rot-weißen Kapseln gelobt „Nur bei mir bekommen sie die“, sagte er. Als in einem vor kurzem gesendeten Bericht des MDR- Fernsehens von riskanten Pharmatest-Praktiken in DDR-Kliniken berichtet wurde, meldet sich Frau Lehrer bei dem Sender. Die Medikamente ihres Mannes wurden in einem Labor der Universität in Leipzig analysiert. Als Ergebnis kam heraus, dass keinerlei Wirkstoffe darin enthalten waren.
Die plötzliche Gewissheit war wie ein Schock:&nbsp; Bei Arzneimitteltests in der DDR war der schwer herzkranke Gerhard Lehrer ein Versuchskaninchen. Er befand sich – ohne sein Wissen - in dem Teil der Studiengruppe, der ein Placebo (wirkungsloses Scheinpräparat) verabreicht wurde. Eine echte Therapie wurde ihm vorenthalten. 
Stefan Hoge und Carsten Opitz, beide Journalisten, belegen in ihren Recherchen für ihren Film „Test und Tote“, dass Ende der achtziger Jahre die DDR zu einem der wichtigsten Testgebiete für neue Medikamente avanciert war. Außer betroffenen Personen kommen in der Dokumentation auch deren Angehörige und Pharmahistoriker zu Wort. Vom Hoechst-Konzern erklärt ein ehemaliger Manager, wie es zu solchen umfangreichen Medikamententests kommen konnte. Akten, die bisher unzugänglich waren, sagen aus, dass eine planmäßige Zusammenarbeit von Ärzten, staatlichen Institutionen und westlichen Pharmakonzernen bestand. 
Die Journalisten konnten durch eine Nummer auf der alten, von der Witwe aufgehobenen Medikamentenschachtel herausfinden, dass in Unterlagen des DDR-Gesundheitsministeriums (bisher als verschollen geglaubt),&nbsp; der Arzneimitteltest zugeordnet werden konnte. So war ohne sein Wissen der kranke Gerhard Lehrer Teilnehmer einer Studie, bei der der Wirkstoff Ramipril getestet wurde. Es handelte sich dabei um einen erfolgreichen Blutdrucksenker, der Pharmakonzern Hoechst wollte aber noch weitere Anwendungsgebiete herausfinden. 
Durch zwei Entwicklungen wurden in der DDR die geheimen Pharmatests begünstigt: Zum Einen entwickelte sich die DDR in den achtziger Jahren zu einem Staat mit Mangelwirtschaft. Es fehlte an allem: Nicht nur Südfrüchte und Autoersatzteile, auch benötigte Medikamente waren nicht immer vorrätig und konnten nicht verordnet werden. Zu bestimmten Zeiten konnten Apotheken oft 20 % der Medikamente nicht liefern, auch Kliniken litten unter dem Mangel, berichtet von der Uni Marburg Pharmaziehistoriker Christoph Friedrich. 
Die Pharmaindustrie erlebte gerade in dieser Phase die Auswirkungen des damalig größten Arzneimittelskandals. Mütter, die Contergan während der Schwangerschaft eingenommen hatten, brachten Kinder zur Welt, die schwere Fehlbildungen hatten. Die Firma Grünenthal nahm 1961 dieses Mittel vom Markt. Daraufhin wurden die Zulassungsbedingungen für neue Arzneien von der westdeutschen Regierung verschärft. Erst 1978 trat ein neues Arzneimittelgesetz in Kraft. Patienten müssen seitdem über ihre Rechte und die Risiken in Studien aufgeklärt werden. 
Die Hersteller wurden durch die neuen, gesetzlichen Auflagen zur Marktzulassung gezwungen, ihre Präparate umfangreicheren klinischen Studien zu unterziehen. Dafür brauchten sie viele Probanden. Die Suche nach testwilligen Personen, Patienten und Ärzten wurde verschärft. Die westdeutschen Unternehmen fanden eines der neuen Testgebiete in der DDR. 
Der Journalist Opitz konnte aus den Stasi-Akten entnehmen, dass in der DDR Ende der siebziger Jahre Mängel im Gesundheitssystem der Ärzte beklagt und unüberhörbar geworden waren. Um jenseits der Planvorgaben eine schnelle Lösung zu erreichen, habe direkt an Erich Honecker Ludwig Mecklinger (DDR-Gesundheitsminister) mehrere dringende Briefe geschrieben. Er warnt darin auch von einer stark ansteigenden Anzahl von ausreisewilligen Ärzten. In einer Nacht- und Nebelaktion reagiert Honecker, indem er den Zugriff auf gebunkerte Staatsreserven anweist, welche für den Ernstfall vorgesehen waren. 
Der Historiker Friedrich berichtet, dass 1983 im Frühjahr in einer geheim gehaltenen Sitzung mit Mitgliedern des für das Gesundheitswesen Verantwortlichen im Zentralkomitee die Weichen für einen Deal gestellt wurden, der folgenschwere Auswirkungen haben sollte. Für westliche Pharmaunternehmen sollten an ausgewählten Krankenhäusern in der DDR die Ärzte von noch nicht zugelassenen Arzneien klinische Tests durchführen. Die dafür erhaltenen Devisen sollten in der Hauptsache für eigene Krankenhaus-Investitionen dienen. Hier wurden zuvor nur westliche Medikamente getestet, die eine Genehmigung für den Import benötigten. Opitz sagte, dass das als „immaterieller Export“ bezeichnet wurde. In zwei Jahren hatte Opitz für den Film zahlreiche Dokumente durchgesehen, Zeitzeugen und Experten befragt. 
Aus der Dokumentation ist zu erfahren, wie konkret der Handel lief, wie Verträge von West-Konzernen mit der als GmbH handelnden DDR-Außenhandelsfirma geschlossen wurden. Die Verhandlungen zogen sich über Monate lang hin und knallhart&nbsp; wurde um Fallpauschalen für jeden gelungenen Test gefeilscht. Akten des Gesundheitsministeriums belegen den Erfolg der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit: 1983 gab es 20 Auftragstestungen, 1988 waren es 165. 
Beispiel Hubert Bruchmüller. Heute ist er Invalidenrentner, zu DDR-Zeiten wollte er eine Sportlerkarriere beginnen. Aber der damalige Elektromonteur litt an einer unentdeckten Herzkrankheit, so wurde nichts daraus. Man schickte den damals 30-jährigen Mann in das Bezirkskrankenhaus Lostau bei Magdeburg,&nbsp; eine von wenigen Spezialeinrichtungen in der DDR. Dort testete man an ihm, ohne sein Wissen, das Medikament Spirapril von Sandoz. Sein Bettnachbar erlitt während seines Kliniksaufenthaltes eine Herzattacke – und sah ihn nie wieder. Während der Auftragsstudie in Lostau starben bis Dezember 1989 sechs der 17 getesteten Personen. Aus den Akten des Bundesarchivs konnte entnommen werden, dass danach die Ärzte gestoppt wurden. 
Bis zum Mauerfall war das für die DDR ein lukratives Geschäft. Nach dem Mauerfall war es zu Ende, Millionen an D-Mark hatte die DDR bis dahin damit eingenommen. Wie viel es pro Auftrag war, bleibt im Dunkeln. Nachdem das Gesundheitsministerium der DDR aufgelöst worden war, ging der größte Teil der Akten verloren. Nachweislich haben einzelne Studien mit Medikamenten bis zu 860.000 DM gebracht.
Keine Klarheit bringen auch journalistische Recherchen über die Patientenaufklärung. Verschollen sind die schriftlichen, rechtsgültigen Einwilligungserklärungen der Patienten, sagen die Archive der Kliniken und die beteiligten Pharmafirmen. Man habe auch bei dem Nachfolger von Hoechst und Sandoz nachgefragt, sagt Opitz. So sei Sanofi-Aventis ganz kooperativ gewesen und schickte einige Prüfakten von Gerhard Lehrer aus dem Hoechst-Archiv. 
Aber von den Verantwortlichen, jemanden der darüber genauer Bescheid weiß, konnte angeblich kein einziger gefunden werden, nicht von den zuständigen Ministerien und nicht von den Verbänden der Pharmaindustrie. Journalisten konnten dagegen sogar diejenigen Mitarbeiter aufspüren, die die Tests von Hoechst in der DDR täglich durchführten. Interviews vor der Kamera wurden von der Ost- und West-Seite aber kategorisch abgelehnt. 
Bereit war nur einer der ehemaligen DDR-Ärzte, Aussagen über die Auftragstestungen zu machen. Journalist Opitz vermutet, dass der größte Teil der Mediziner ihr Gesundheitswesen von politischen und wirtschaftlichen Zwängen frei in Erinnerung behalten möchten. Seine Dokumentation zeigt jedoch, dass das nicht stimmt. 
<i>Quelle: spiegel.de</i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Mon, 14 Jan 2013 17:57:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Was ist Xenomelie?</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20130103-was-ist-xenomelie.htm</link>
			<description>Menschen, die unter der seltenen oder auch als Fremdgliedrigkeit benannten Krankheit Xenomelie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Menschen, die unter der seltenen oder auch als Fremdgliedrigkeit benannten Krankheit Xenomelie leiden, haben den sehnlichen Wunsch, dass ihnen eine Gliedmaße amputiert würde. Dieses Phänomen haben Züricher Forscher am Universitätsspital (USZ) untersucht und im Gehirn der Betroffenen einen Hinweis gefunden. 
Es ist schwer nachvollziehbar, dass es Menschen gibt mit dem dringenden Wunsch, beispielsweise ein Bein amputiert zu bekommen. Vor allem Männer sind von der Krankheit Xenomelie betroffen. Bei den meisten besteht der Wunsch, ein Bein amputiert zu bekommen, am liebsten das linke. In der Schweiz ist es verboten, gesunde Gliedmaßen zu amputieren. Die Betroffenen&nbsp; können aber etwa nach Asien ausweichen oder einen Unfall provozieren. 
Die Wissenschaftler des Universitätsspitals in Zürich untersuchten unter der Leitung des Neurologen Peter Brugger 13 Männer im Alter von 28 bis 73 Jahren, die gesund wirkten, aber unter dem dringenden Bedürfnis litten, dass ihnen ein Bein amputiert würde. Bereits seit ihrer Kindheit verspürten alle diesen sonderbaren Wunsch. 
Die Wissenschaftler fanden im Vergleich zu „normalen“ Menschen anfangs keine Unterschiede. Erst bei der Untersuchung der Hirnrinde wurde entdeckt, dass die Oberflächenschicht im Bereich des rechten Schläfenlappens dünner war, Fläche und Volumen waren reduziert. Für die linke Körperseite ist die rechte Hirnseite zuständig. 
Laut USZ-Mitteilung bedeutet die Arbeit zu diesem Thema die bislang umfangreichste Untersuchung und könnte eventuell dazu beitragen, dass Therapieansätze gefunden werden. 
Allerdings erwartet Brugger in absehbarer Zeit keine Therapie, so seine Äußerung gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Man wolle in einer Nachfolgestudie Betroffene befragen, bei denen eine Amputation vorgenommen worden war, wie es um ihr gegenwärtiges Befinden bestellt ist und ob ein weiterer Amputationswunsch besteht. 
Brugger sagt, dass es bei den betroffenen Menschen mit Xenomelie „unterschiedliche Grade der Obsession“ gebe. Nicht alle Betroffenen wählen auf die „Zwei-Feen-Frage“ (von einer Fee wird der Wunsch weggenommen, von der anderen Fee das Bein) den Wunsch. 
Xenomelie gilt bisher als ein Tabuthema. Die Forscher können möglicherweise dazu beitragen, dass Licht ins Dunkel kommt. Von den meisten Betroffenen wird dieser Wunsch natürlich verheimlicht, auch die engsten Bezugspersonen erfahren davon nichts. 
Brugger kam zu den Probanden über das Internet. Hunderte von ihnen tummelten sich in einschlägigen Chatrooms. Im Raum Zürich seien drei der Probanden zuhause. Unbekannt sei, wie viel betroffene Menschen in der Schweiz leben. 
In der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift „Brain“ ist diese Studie veröffentlicht. Sie wurde, laut Brugger, vor ca. zwei Jahren durchgeführt. Er wisse von einem Probanden, der an der Studie teilgenommen hatte, dass er inzwischen die Amputation erwirkt hat. ]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Thu, 03 Jan 2013 22:53:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Burn-out mit Lichttherapie besiegen?</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20121217-burn-out-mit-lichttherapie-besiegen.htm</link>
			<description>Psychologen der Universität in Graz wollen erforschen, ob durch eine spezielle Lichttherapie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Psychologen der Universität in Graz wollen erforschen, ob durch eine spezielle Lichttherapie Symptome von Burn-out gelindert werden könnten.&nbsp; </span>Gesucht werden für die aktuelle Studie noch Probandinnen und Probanden, die unter dieser Symptomatik leiden. 
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Zur Behandlung verschiedener Depressionsformen wird bereits seit längerer Zeit Lichttherapie eingesetzt. Wenn in den Wintermonaten das Tageslicht abnimmt, bleibt das nicht ohne Auswirkungen auf &nbsp;</span>Körper und Gemüt. Unser Körper produziert unter Lichteinfluss verstärkt Endorphine, der Botenstoff Serotonin wird verstärkt ausgeschüttet, er gilt als stimmungsaufhellend. Bei Dunkelheit bildet der Körper vermehrt das Hormon Melatonin. Durch ihn wird der Schlaf-Wach-Rhythmus beeinflusst und kann auf die Stimmung drücken. Dies wiederum wirkt sich negativ auf Kreativität und Konzentration aus. Diese biochemischen Zusammenhänge werden auf Anfrage der Presse von Daniela Bassa (Institut für Psychologie der Universität Graz) geschildert. 
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Wissenschaftler hegen die Vermutung, dass während der Wintermonate das mangelnde natürliche Tageslicht und die verminderte Lichtintensität verantwortlich für die SAD (saisonal abhängige Depression) sind. Die depressive Stimmung, die bei Menschen vorwiegend in der dunkleren Jahreszeit auftritt, lässt sich durch Lichttherapie von nur einer halben Stunde täglich deutlich verbessern.&nbsp; </span>Daniela Bassa vermutet, dass aufgrund der verfließenden Grenzen zwischen Burn-out und Depression der zusätzliche Lichteinsatz von Nutzen sein könnte. 
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Bassa erläutert: „Wir arbeiten in unserer Studie mit einer Lichtkabine, die speziell für diesen Zweck entwickelt wurde. Das ausgestrahlte Licht in höchstmöglicher Beleuchtungsstärke wird reflektiert und trifft auf die Netzhaut direkt auf.“ Auch sei das Farbspektrum dem Sonnenlicht nachempfunden. Nun soll untersucht werden, inwieweit sich bestimmte Parameter (Stimmung, Konzentration, Kreativität, Schlaf-Wach-Rhythmus) nach einem 15-tägigen Bestrahlungszeitraum in Folge zu je 30 Minuten verändern. <br /></span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Personen mit Burn-out-Symptomatik oder mit Symptomen einer Depression werden noch als Probandinnen oder Probanden für diese Studie benötigt. Im Institut für Psychologie der Universität Graz finden die „Lichtsitzungen“ statt. Der optimale Bestrahlungszeitpunkt liegt aufgrund des sinkenden Melatoninspiegels in der Zeit von 5.30 bis 8.30 Uhr.</span>
]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Mon, 17 Dec 2012 18:51:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Novartis-Impfstoff gegen Grippe könnte nicht in Ordnung sein</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20121120-novartis-impfstoff-gegen-grippe-koennte-nicht-in-ordnung-sein.htm</link>
			<description>In Deutschland werden Millionen Dosen des Grippeimpfstoffes Begripal (4 Chargen) und Fluad (1...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">In Deutschland werden Millionen Dosen des Grippeimpfstoffes Begripal (4 Chargen) und Fluad (1 Charge) vom zuständigen Paul-Ehrlich-Institut (PEI) zurückgenommen. Bei ihnen wird eine Verunreinigung vermutet. <br /></span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Experten, Apotheker und Ärzte erwarten in diesem Winter eine schwere Grippewelle. Durch den Ausfall der vermutlich verunreinigten Chargen könnte der Impfstoff knapp werden. Aber die Experten beruhigen, in Deutschland werde der Impfnotstand nicht eintreten. Weil in den Mitteln Ausflockungen aufgetreten sind, wurde bereits von den Behörden in der Schweiz, Italien und Österreich der Verkauf der Novartis-Grippepräparate gestoppt. Es sind zwar noch keine unerwünschten Nebenwirkungen gemeldet worden, aber das römische Gesundheitsministerium spricht von möglichen gesundheitsgefährdenden Auswirkungen. <br /></span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">PEI berichtet, dass in Deutschland derartige Ausflockungen noch nicht bemerkt worden seien. Dennoch würden die benannten Chargen als „Maßnahme der Risikovorsorge“ zurückgerufen, um Patienten vor etwaigen Nebenwirkungen zu schützen. <br /></span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Wegen eines geänderten Bestellverfahrens für Grippeimpfstoff herrschte schon seit einiger Zeit in verschiedenen Bundesländern ein Engpass, der Impfstoff war nicht ausreichend vorhanden, in Bayern und Hamburg fehlte er völlig. Nun wird die Situation für diese Impfstoffe noch verschärft. In dem Schweizer Unternehmen Novartis lief bei der Herstellung offenbar etwas schief, denn mit der Auslieferung haperte es. Um sicherzustellen, dass die Mediziner an den günstigsten Impfstoff herankommen, wurden zum ersten Mal von den Krankenkassen Rabattverträge für ausgewählte Grippeimpfstoffe abgeschlossen. <br /></span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Inzwischen ist eine Entspannung in Schleswig-Holstein, Bayern und Hamburg eingetreten, aber trotzdem sind Grippe-Impfstoffe noch nicht ausreichend vorhanden, wie Hamburger und Schleswig-Holsteiner Apotheker berichten. Die von Novartis zugesagten Impfmittel sind nicht vollständig ausgeliefert worden, Ersatzimpfstoffe von weiteren Pharmafirmen konnten nicht ausreichend erworben werden. <br /></span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Ursache für die Mangelerscheinung liegt an den Rabattverträgen. Viele Hersteller produzierten weniger Serum, da die betreffenden Regionen von ihnen aus der Kalkulation herausgenommen wurden, so Carsten Wohlfeil, &nbsp;</span>Geschäftsführer der Apothekerkammer im Saarland. „Daher reicht in diesem Jahr der Impfstoff nicht aus.“ Die Einstellung wurde von PEI bestätigt. Dem PEI wurde dieses Jahr auch weniger Impfchargen von den Herstellern zur Zulassung gemeldet, so eine Sprecherin.<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"> <br /></span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">In einer Umfrage der Saarländer Apothekerkammer stellte sich heraus, dass bei den dortigen Großhändlern kein Impfstoff mehr vorhanden ist. Aber bundesweit gibt es offenbar noch Grippe-Impfstoff. Pharmagroßhändler Anzag könne noch alle Anfragen beliefern, so ein Sprecher. <br /></span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Im Saarland hofft die Kassenärztliche Vereinigung auf eine Impfstoff-Lieferung im Dezember. Allerdings müssten sich diese Chargen bereits in der Produktion befinden. Laut PEI dauert ihre Herstellung ca. drei Monate. Es sei unmöglich, eilig&nbsp; </span>Impfstoff zu produzieren, wenn ein Engpass eintreten sollte, sagt Wolfgang Becker-Brüser. Er ist der Herausgeber des kritischen Arznei-Telegramms. „Erst im kommenden Jahr könnte man über diese Impfstoffe verfügen.“ Das wäre für eine Schutzimpfung viel zu spät, da meist zu Beginn des Jahres die Influenza ihren Höhepunkt erreicht.<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"> <br /></span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Impfstoffknappheit klingt deshalb so bedrohlich, weil angeblich in diesem Jahr eine schwere Grippewelle zu erwarten sei. Peter Wutzler, Präsident der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten, gab eine Warnung heraus. So seien auf der südlichen Halbkugel besonders viele Menschen an der Influenza gestorben. Dies halten wiederum andere Experten für reine Panikmache. <br /></span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Becker-Brüser bemerkt kritisch, dass reflexartig jedes Jahr vor einer heftigen Grippewelle gewarnt werde. Man könne aber nicht vorhersagen, wie sehr sich die Influenza tatsächlich ausbreiten wird. Wie die Grippewelle zurzeit auf der Südhalbkugel verläuft, ist nur ein Anhaltspunkt. Weiter sagt der Arzt und auch Apotheker, dass sich das Virus auf der Strecke bis nach Europa auch verändern könne. Ebenfalls äußert eine Sprecherin des Robert-Koch-Instituts (RKI), dass eine Vorhersage über Verlauf und Schwere der nächsten Grippesaison nicht möglich sei, aber für bestimmte Gruppen von Menschen ist davon unabhängig das Erkrankungsrisiko erhöht.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">In erster Linie wird von der am RKI angesiedelten Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen, Menschen im Alter von über 60 Jahren, chronisch Erkrankte, Schwangere sowie medizinisches Personal gegen die Influenza zu impfen. Damit der Körper vor Beginn der Influenzawelle rechtzeitig einen Schutz aufbauen kann, wird empfohlen, die Impfung im Oktober/November vorzunehmen. Die Grippesaison startet erfahrungsgemäß frühestens im Dezember. Der Schutz baut sich etwa nach 14 Tagen nach der Impfung auf, daher reicht auch die Impfung im November noch aus. <br /></span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Nach wie vor ist die Impfung umstritten, denn einen vollständigen Schutz kann sie nicht bieten. Becker-Brüser bemerkt, „Es sei auch nicht geklärt, ob sie wirklich für bestimmte Risikogruppen von Nutzen ist.“ Auch sei bekannt, dass das Immunsystem älterer Menschen auf die Impfung schlechter reagiert. Aber besonders dieser Gruppe wird von der STIKO eine Impfung empfohlen. <br /></span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Peter Walger, Infektiologe, empfielt allen Impfwilligen trotz der teilweisen Rücknahme von Fluad- und Begripal-Chargen, andere Produkte in Anspruch zu nehmen. Gegen die Grippe für Winter 2012/13 sind in Deutschland 16 Impfstoffe zur Auswahl zugelassen. Walger bemerkt: „ Extrem gut verträglich sind alle klassischen Impfstoffe.“ <br /></span>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: stern.de </span></i>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">&nbsp;</span>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 20 Nov 2012 19:23:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Selbstbedienungsverbot für apothekenpflichtige Medikamente</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20121113-selbstbedienungsverbot-fuer-apothekenpflichtige-medikamente.htm</link>
			<description>Das Verbot, per Selbstbedienung apothekenpflichtige Arzneimittel anzubieten, entspricht der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Verbot, per Selbstbedienung apothekenpflichtige Arzneimittel anzubieten, entspricht der Verfassung. Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat so entschieden. Gerechtfertigt sei damit der Eingriff in die Berufsfreiheit der Mitarbeiter in Apotheken. Schließlich ist es wichtig, sicherzustellen, dass die Kunden von einem Apotheker sachgerecht beraten und informiert werden. Unkontrollierte Medikamentenabgaben sollten verhindert werden. 
Die Sache kam ins Rollen, als ein selbstständiger Apotheker Klage einreichte. Ihm hatte der beklagte Landkreis verboten, in Selbstbedienung als apothekenpflichtig gekennzeichnete Medikamente zum Verkauf anzubieten. Der Kläger vertrat die Meinung, das Verbot in der Apothekenbetriebsordnung&nbsp; verstoße gegen das Grundrecht auf freie Berufsausübung. In allen Instanzen blieb seine Klage ohne Erfolg. 
Das BVerwG weist aus, dass das Selbstbedienungsverbot für apothekenpflichtige Arzneimittel durch ausreichende Gründe für das Gemeinwohl &nbsp;gerechtfertigt und verhältnismäßig sei. Schließlich dient es zur Verhinderung einer unkontrollierten Medikamentenabgabe, der Kunde wird auf diese Weise nicht sachgerecht beraten und informiert. Das Risiko, ein nicht geeignetes Medikament einzunehmen oder fehlerhaft anzuwenden, obwohl es durchaus geeignet ist, ist groß. Um die Beratungsfunktion eines Apothekers zu unterstützen und Beratungsgespräche zu ermöglichen, dürfe der Normgeber Rahmenbedingungen dafür schaffen. 
Dieser Fall tritt beim Selbstbedienungsverbot ein. Der Kunde müsse sich zunächst an das pharmazeutische Personal oder an den Apotheker wenden. Bei der Selbstbedienung dagegen seien de facto Beratungshindernisse zu bedenken: Hat beispielsweise der Kunde eine Kaufentscheidung getroffen, ist er wenig empfänglich für eine nachträgliche Beratung und die Situation an der Kasse dieses auch ausschließt. 
Nach Ansicht des BVerwG ändert die gesetzliche Zulassung des Apotheken-Versandhandels die Bewertung nicht. Gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung liege kein Verstoß vor. Die Auflagen beim Versandhandel zielen darauf ab, Arzneimittelsicherheit und Verbraucherschutz zu gewährleisten. Die Medikamentenabgabe im Versandhandel unterliegt ebenso wie beim Erwerb in der Apotheke der Kontrolle durch einen Apotheker. Es findet keine Selbstbedienung statt. Diesem Aspekt misst der Normgeber auch beim Versandhandel eine wichtige Rolle bei, das zeigen die Regelungen zur Beratung durch geschultes Personal. 
Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 18.10.2012, BVerwG 3 C 25.11
]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 13 Nov 2012 19:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Lebenszeit verkürzt sich bei Alkoholabhängigen</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20121024-die-lebenszeit-verkuerzt-sich-bei-alkoholabhaengigen.htm</link>
			<description>Die Lebenserwartung bei Alkoholabhängigen und Rauchern sind um ca. 20 Jahre verkürzt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Forscher aus der Lübecker und Greifswalder Universität kamen in einer Langzeitstudie zu dem Ergebnis, dass sich die Lebenserwartung bei Alkoholabhängigen und Rauchern um ca. 20 Jahre verkürzt. Das US-Fachmagazin „Alcoholism: Clinical &amp; Experimental Research“ wird Anfang des Jahres 2013 diese Studie veröffentlichen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Professor Dr. Ulrich John, Leiter des Instituts für Epidemiologie und Sozialmedizin der Universität in Greifswald, erklärte gegenüber der Presse: Im Rahmen der Studie haben alkoholabhängige Frauen im Durchschnitt nur eine Lebenserwartung von ca. 60 Jahren erreicht und bei den alkoholabhängigen Männern lag die Sterbewahrscheinlichkeit bereits bei 58 Jahren. Von den Verstorbenen hatte niemand die durchschnittliche, für Deutschland zurzeit gültige Lebenserwartung erreicht: Frauen &nbsp;</span>82 Jahre; Männer 77 Jahre.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die repräsentative Studie, die von den Forschern bereits 1996 begonnen wurde, erfasste die Gesundheitsdaten von 4.070 beliebig ausgewählten Einwohnern aus Lübeck und Umgebung und wertete diese aus. Es befanden sich unter den Teilnehmern der Studie 153 vom Alkohol Abhängige. Mit Alkoholsucht nahmen 149 Probanden an der Langzeitstudie teil &nbsp;</span>(Männer: 119; Frauen: 30). Prof. John und sein Team beobachteten über 14 Jahre an den Probanden,&nbsp; wie deren Gesundheit durch die Alkoholsucht beeinflusst worden ist. Eindeutig wurde von ihnen festgestellt, dass die Lebenserwartung durch Alkoholsucht massiv verkürzt wird. Auch die Sterberate unter den Probanden habe sich Gleichaltrigen gegenüber, die kein Alkoholproblem haben, deutlich erhöht. Bei den Männern lag sie um das 1,9-fache höher, bei den Frauen gar um das 4,6-fache.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Mit Erkrankungen als Folge von Alkoholkonsum seien offenbar Frauen stärker und schneller betroffen als Männer, so die Aussage der Wissenschaftler aus Greifswald.&nbsp; </span>Aufgrund der bei Frauen gewöhnlich geringeren Körpermasse ließe sich die erhöhte Anfälligkeit nicht allein erklären.&nbsp; Prof. John mahnte an, dass Frauen deutlich weniger Alkohol zu sich zu nehmen sollten als Männer. Die internationalen Richtwerte können als eine Orientierungshilfe herangezogen werden: Hier sind für Frauen als Tagesmenge maximal 12 Gramm Alkohol vorgegeben und für Männer 24 Gramm, daran sollte sich möglichst gehalten werden. Ein vollständiger Verzicht auf Alkohol sollte mindestens an zwei Tagen pro Woche erfolgen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Wissenschaftler waren überrascht von der Tatsache, dass im Vergleich zu den Rauchern die Abhängigkeit vom Alkohol stärker zur Lebenszeitverkürzung beizutragen scheint. Prof John erläutert dazu, dass dies damit zu erklären sei, dass die oft tödlichen Krebserkrankungen, durch Rauchen ausgelöst, oft erst im höheren Alter von weit über 60 Jahren in Erscheinung treten. Dieses Lebensalter wird von den meisten Alkoholabhängigen oft nicht mehr erreicht.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Im Rahmen der Studie wurde von den Wissenschaftlern außerdem festgestellt, dass die Therapien, eingesetzt gegen Alkoholabhängigkeit, auf die Lebenserwartung keinen positiven Effekt zeigten. Die Ergebnisse waren eindeutig: Während der Studienzeit von 14 Jahren erhielten von den 149 vom Alkohol abhängigen Probanden etwa 23 % eine Entwöhnungstherapie über mehrere Monate. Eine Entgiftung absolvierten 6,7 % der Probanden. Bei beiden Ansätzen wurde kein positiver Einfluss auf&nbsp; </span>die Lebenserwartung festgestellt. Der Leiter des Instituts für Epidemiologie ist der Ansicht, dass die Therapieangebote einer dringenden Überarbeitung bedürfen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Laut Aussage von Prof. John werden in Deutschland die Therapien bei Alkoholabhängigen zu spät begonnen. Nämlich erst dann, wenn sich bei den Betroffenen schon eine Vielzahl an Störungen eingestellt hat, bedingt durch übermäßigen Alkoholkonsum. Hier wäre es erforderlich, die Angebote anzupassen. Ebenfalls sollte mehr für die Alkoholprävention getan werden. Denkbarer Handlungsansatz wäre, die Preise für Alkoholprodukte anzuheben, an Tankstellen ein Verkaufsverbot einzuführen und am Steuer eines Fahrzeuges striktes Alkoholverbot. Prof. John betont weiter, dass „Deutschland ein Hochkonsumland sei“, die Gesellschaft sei viel zu sehr alkoholkonsumorientiert.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) kann Zahlen dafür liefern, wie weit verbreitet die Alkoholprobleme unter der deutschen Bevölkerung sind. Demnach zeigen ein riskantes Trinkverhalten über neun Millionen deutsche Bürger im Alter von 18 bis 69 Jahren. Vom Alkohol abhängig sind 1,6 Millionen Menschen, 3 Millionen neigen zu einem Alkoholkonsum, der die Gesundheit schädigt. Bewusst ist vermutlich den wenigsten vom Alkohol Abhängigen, wie drastisch sich ihre Lebenszeit mit ihrer Sucht verkürzt.</span>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 24 Oct 2012 22:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie sich moralische Einstellung verändern lässt</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20121010-wie-sich-moralische-einstellung-veraendern-laesst.htm</link>
			<description>Schwedische Forscher haben herausgefunden, dass sich Menschen die Welt so hinbiegen, wie es ihnen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Schwedische Forscher haben herausgefunden, dass sich Menschen die Welt so hinbiegen, wie es ihnen gefällt. Selbst absonderliche Dinge werden noch gerechtfertigt, an denen sie selbst schuld sind. Das eine fordern sie und das Gegenteil wird getan. Noch gestern vertrat man die eine Meinung, heute schon wieder eine andere. Im Fachmagazin „Plos One“ (Bd.7, S. e4557, 2012) wird diese Flexibilität des Menschen sowie seiner Meinungen mit einer fast schockierenden Deutlichkeit von dem Psychologen Lars Hall und seinem Team von der Universität Lund, Schweden, demonstriert.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">160 Probanden wurden gebeten, zu moralischen Fragen Stellung zu nehmen. Von den Forschern wurden anschließend die Antworten derartig manipuliert, dass bei einigen dieser Antworten die Aussage ins Gegenteil verkehrt wurde. &nbsp;</span>Der größte Teil der Probanden erkannte diese Manipulation gar nicht. Sie rechtfertigten stattdessen in einer anschließenden Debatte ihre moralischen Einstellungen, obwohl sie diese kurz zuvor vehement abgelehnt hatten.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Probanden erhielten von den Forschern Fragebögen mit konkreten sowie auch abstrakten moralischen Fragen. Sie sollten diese auf einer Skala mit neun Punkten mit ihrer persönlichen Meinung beantworten. Beispielsweise die Fragen, ob moralische Standards für alle Kulturen gleich sein sollten. Oder ist es ethisch vertretbar, für legalen Sex zu bezahlen? Wie soll der Gewalteinsatz durch Palästinenser und Israelis im Nahostkonflikt beurteilt werden?</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Anschließend wurden von den Forschern bei zwei Fragen die Formulierungen derartig vertauscht, dass bei den Antworten das genaue Gegenteil behauptet wurde. Um sich zu versichern, dass alle Aussagen von den Probanden korrekt verstanden worden sind, wurden sie von Hall und seinen Kollegen in Diskussionen verwickelt. Alle Aussagen wurden laut vorgetragen und die Versuchsleiter wiederholten sie deutlich, indem gefragt wurde, ob die gegebene Antwort noch zutreffe.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Von 69 % der Probanden wurde keine der beiden Veränderungen bemerkt.&nbsp; </span>Wie erwartet, betraf dies vor allem jene Probanden, deren Meinungen weniger gefestigt waren. Ein Drittel der Probanden hatten in ihrer Aussage den größtmöglichen Wert angegeben oder widersprochen. Auch sie haben nicht gemerkt, wenn ihre Antwort ins Gegenteil verändert worden war.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">In der Psychologie gilt es beinahe als Binsenweisheit, dass anhand von Meinungen und Einstellungen eine Vorhersage, wie sich Menschen in der einen oder anderen Situation verhalten werden, sehr schwer ist. Die Bestätigung zeigt die Studie von Hall und seinen Kollegen.&nbsp; </span>Sie zeigt, dass selbst starke Ansichten&nbsp; fragil sind. Hall sagt, dass anschließend der größte Teil der Probanden sehr beharrlich für Ansichten argumentiert habe, die sie kurz zuvor abgelehnt hatten.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Zu Untersuchungen, für die das Ausfüllen von Fragebögen erforderlich ist, wirft diese Studie außerdem weitere Fragen auf. Hall sagt, dass die Ergebnisse entweder so interpretiert werden müssen, dass viele Teilnehmer der Umfrage &nbsp;</span>keine richtigen Einstellungen zu den Fragen haben oder Fragebögen sind generell ungeeignet zur Abfrage, angesichts der vielfältigen Meinungen der Menschen. 
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: sueddeutsche.de </span></i>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"></span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 10 Oct 2012 22:42:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie man beim Kauf von Arzneimitteln sparen kann</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20121003-wie-man-beim-kauf-von-arzneimitteln-sparen-kann.htm</link>
			<description>In Deutschland sind Medikamente oft teurer als in anderen Ländern in Europa. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">In Deutschland sind Medikamente oft teurer als in anderen Ländern in Europa. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Arzneiverordnungsreport, dessen Autoren die deutschen mit den niederländischen Arzneimittelpreisen verglichen haben. Die Ausgaben der Krankenkassen sanken zwar im Jahr 2011 auf 30,87 Milliarden Euro (um 1,17). Doch dem Report zufolge könnten weitere 3,1 Milliarden Euro eingespart werden, indem die Ärzte öfter die preiswerteren Generika statt der teuren Originalpräparate verschreiben würden. Außerdem kann jeder persönlich einiges tun, um bei Medikamenten zu sparen. <i>stern.de</i>&nbsp; </span>gibt hierzu Tipps.<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"> <br /></span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">So lohnt es sich zum Beispiel, die Preise bei verschiedenen Apotheken oder anderen Anbietern zu vergleichen. Apotheken sind nämlich bei freiverkäuflichen Medikamenten nicht an Festpreise gebunden. Auch im Internet zu recherchieren zeigt, wo man sparen kann. So lassen sich auf Seiten wie Medizinfuchs oder Medipreis die Medikamentenpreise von verschiedenen Anbietern vergleichen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Geld kann man auch mit Generika einsparen. Generika sind Kopien von Originalarzneien. Diese dürfen nach Ablauf des Patentschutzes vom Hersteller auf den Markt gebracht werden. Stiftung Warentest betont, dass Generika qualitativ genau so gut wie Originale seien. Eventuell können sie sich in Farbe, Form, bei Geschmacks- und Konservierungsstoffen unterscheiden. Bei Einnahme könnte auch die Wirkstofffreisetzung im Körper geringfügig variieren. Man sollte&nbsp; </span>mit seinem Arzt besprechen, ob es statt des Originalpräparates auch ein alternatives Generikum gibt. Ist das Medikament rezeptfrei, so erkundigen Sie sich in der Apotheke, ob es ein preiswertes Generikum gibt. Die Preisunterschiede können hier sehr groß sein.<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"> <br /></span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Eine Ersparnis kann man auch mit der sogenannten „Aut idem-Regelung“ (lateinisch: „das gleiche“) erreichen. Hierbei setzt der Arzt bei einem rezeptpflichtigen Medikament kein Kreuz bei „aut-idem“; so wird kein bestimmtes Präparat, sondern nur der Wirkstoff angegeben. Von der Apotheke wird dann das preiswerteste Mittel bereit gestellt. Wird vom Arzt aber „aut-idem“ angekreuzt,&nbsp; </span>was für ein bestimmtes Medikament gilt, sollten Sie sich nicht scheuen, ihren Arzt daraufhin anzusprechen, ob es auch ein günstigeres Mittel gibt, wird vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherungen geraten.<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"> <br /></span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Wie kann man Medikamente ohne Zuzahlung bekommen?&nbsp; </span>Für jedes rezeptpflichtige Medikament muss zugezahlt werden: vom Preis 10%, fünf Euro mindestens, zehn Euro höchstens. Jedoch darf die Zuzahlung nie höher als die tatsächlichen Kosten der Arznei sein. Aber eine Reihe rezeptpflichtiger Medikamente ist zuzahlungsfrei. Das trifft dann zu, wenn der Preis des verschriebenen Arzneimittels mindestens 30%&nbsp; unter dem Festbetrag liegt, der von den Kassen bestimmt worden ist. Welche Arzneimittel unter diese Regelung fallen, erfahren Sie in Ihrer Apotheke oder im Internet. Bei der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände und bei GKV-Spitzenverband finden Sie die Liste, in der diese Medikamente aufgeführt sind.<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"> <br /></span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Ebenfalls sollten die Rabattverträge der Krankenkassen beachtet werden, denn von vielen werden mit Pharmafirmen Verträge abgeschlossen, um die Kosten bei Medikamenten zu senken. Aufgrund des Vertrages erlässt die Kasse die Zuzahlung oft komplett, zur Hälfte oder mindestens fünf,&nbsp; </span>höchstens zehn Euro. Das trifft jedoch nur für Versicherte der jeweils zuständigen Krankenkasse zu. Der Apotheker kann ihnen darüber Auskunft geben.<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"> <br /></span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Sparen kann man auch mit importierten Arzneimitteln, die aus europäischen Ländern kommen. Die Ersparnis liegt durchschnittlich bei 10%, weil dort die Medikamente nicht so teuer wie in Deutschland sind oder auch die Mehrwertsteuer niedriger ist. Die Apotheken reichen die importieren Medikamente an ihre Kunden zu den günstigen Preisen weiter. Außerdem haben die Apotheken die per Gesetz festgeschriebene Auflage, eine bestimmte Menge Arzneien aus dem Ausland zu importieren, um Kosten im Gesundheitssystem zu senken. Es gibt parallel und reimportierte Medikamente. Für Märkte im Ausland wurden in Deutschland Reimporte hergestellt, im Ausland sind Parallelimporte produziert. Nach Importarzneimitteln in der Apotheke nachzufragen, lohnt sich. <br /></span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Weiterhin gibt es die Möglichkeit, seine Medikamente über den Versandhandel zu bekommen, die Online- Apotheken bieten oft preisgünstige Artikel an. Auch die in Deutschland üblichen Rezeptgebühren können&nbsp; </span>von ausländischen Anbietern erstattet werden. Lieferkosten (Euro 3,- bis 5,-) fallen nur dann an, wenn ohne Rezept der Bestellwert unter der Mindestbestellmenge bleibt. Für Patienten mit chronischen Krankheiten, die teure und viele Medikamente brauchen, ist eine Bestellung per Online lohnend. Allerdings sollte bedacht werden, dass sich oft unseriöse Anbieter im Internet aufhalten, gefälschte Medikamente können ebenso kursieren. Hier sollte man sicher gehen, indem man nur eine deutsche, geprüfte Apotheke wählt oder beispielsweise in der Schweiz einkauft. Von der Online-Apotheke müssen im Impressum die Adresse, die Apothekenkammer, die zuständige Aufsichtsbehörde und der verantwortliche Apotheker genannt sein.<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"> <br /></span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Übersteigen die Zuzahlungen für Medikamente plus Praxisgebühren und Physiotherapie mehr als 2% vom Bruttoeinkommen, kann man eine Freistellung der Zuzahlungen bei seiner Kasse beantragen. Die Krankenkasse befreit den Patienten für die restliche Zeit des Jahres von weiteren Zuzahlungen. Die Grenze liegt bei chronisch kranken Patienten bei 1% des Bruttoeinkommens. Die Quittungen sollte man sammeln. Sind Beiträge zu viel gezahlt, wird auf Antrag von der Krankenkasse der Betrag zurückerstattet. <br /></span>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: stern.de</span></i>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"></span></i>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">&nbsp;</span>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 03 Oct 2012 16:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Niederländer haben neue Erkenntnisse über das Liebesspiel der Menschen gewonnen</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120923-niederlaender-haben-neue-erkenntnisse-ueber-das-liebesspiel-der-menschen-gewonnen.htm</link>
			<description>Einer Studie zufolge kann sexuelle Erregung die Ekelschwelle senken, die von Schweiß, Sperma und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Einer Studie zufolge kann sexuelle Erregung die Ekelschwelle senken, die von Schweiß, Sperma und Speichel ausgeht. Die Lösung hat offenbar einen biologischen Ursprung, wie die Studie aufzeigt. Wenn Frauen sexuell erregt sind, ist ihr Ekelgefühl schwächer als bei Frauen, die einen kühlen Kopf bewahren. Forscher in den Niederlanden fanden beim Test von 90 jungen Frauen heraus: Nachdem die Probandinnen einen „frauenfreundlichen Softporno“ angesehen hatten, fühlten sie sich weniger geekelt und Aufgaben, die abstoßend waren, konnten sie leichter erledigen als die anderen Probandinnen, die nur einen Film neutraler Art oder einen lustigen Sportfilm zu sehen bekamen.
 Diese waren den Wissenschaftlern zufolge häufiger und schneller angeekelt. Diese Forschungsergebnisse wurden von dem Team um Charmaine Borg von der Universität Groningen im Fachblatt „Plos One“ veröffentlicht. Die Autoren stellen in ihrer Studie fest, dass sich die meisten Menschen auch nicht von schmutzigem Sex stören lassen. Liebesspiel und Ekel seien dabei beide evolutionär von großer Bedeutung und dennoch von völlig gegensätzlicher Assoziation. Und das, obwohl die stärksten Ekelauslöser die erotischen Mitbringsel wie Schweiß, Sperma, Speichel und Körpergeruch sind. Es ist für die Fortpflanzung wichtig, dass diese Ekelschwelle durch sexuelle Erregung schwindet. Die 90 Probandinnen waren durchschnittlich 23 Jahre alt. 
Die Wissenschaftler bildeten mit ihnen drei Gruppen von gleicher Größe. Jede der drei Gruppen bekam einen anderen Film zu sehen: die erste Gruppe einen Sexfilm (besonders erregend), die zweite Gruppe konnte sich an Sportclips erfreuen und die nicht erotisch waren, und die dritte Gruppe schließlich sah neutrale Fotos von einer Zugfahrt.  Anschließen sollten die Probandinnen auf einer Skala  von eins bis zehn angeben, ob sie sich erregt fühlten und wie stark. Danach bekamen sie jeweils 16 Aufgaben, die abstoßend waren: zum Beispiel aus einer Tasse trinken, in der eine Fliege schwamm oder den Knochen eines toten Tieres anfassen oder benutzte Unterhosen in einen Wäschesack stecken.
 Die Probandinnen aus der ersten Gruppe, die durch den Sexfilm erregt waren, bewerteten vor allem die ekligen Aufgaben und die auch etwas mit Sex zu tun hatten, als nicht so abstoßend wie die anderen Probandinnen. Sie bewerteten den Test auf der Skala mit einem Durchschnittswert von 5,4. Die Probandinnen der anderen beiden Gruppen bewerteten den Test ekliger mit 6,6 und 6,9 ein. 
Mit 89,33 % wurden von der ersten Gruppe die meisten Aufgaben erledigt. Bei der Sportclips-Gruppe waren es 65,33 % und bei der letzten Gruppe 74,01 %.  Die Aufgaben, die keinen sexuellen Hintergrund hatten wurden von der ersten Gruppe als weniger widerlich empfunden, aber der Unterschied zu den anderen Gruppen fiel hier nicht eindeutig aus. Die Studie zeigt auf, wie wichtig die Auswirkung der sexuellen Erregung auf Gefühle des Ekels ist, denn nur so sei unbeschwertes Liebesspiel möglich, so die Wissenschaftler. In vorangegangenen Untersuchungen sei schon belegt worden, dass sich auf Männer Erregung ähnlich auswirke. 
<i>Quelle: focus.de </i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 23 Sep 2012 17:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zusatznutzen bei neuen Arzneimitteln</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120913-zusatznutzen-bei-neuen-arzneimitteln.htm</link>
			<description>Auch nach der Einführung verschärfter Arzneiprüfungen sind in Deutschland für Patienten immer noch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Auch nach der Einführung verschärfter Arzneiprüfungen sind in Deutschland für Patienten immer noch neue Medikamente gegen schwere Krankheiten zugänglich. Gute Noten erhalten allerdings nicht alle Mittel. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Eine erste Auswertung zeigt, dass von 25 geprüften Medikamenten nur 4 von ihnen dem Patienten beträchtlich mehr helfen als im Vergleich zur bisherigen Therapie. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das höchste Gremium im Gesundheitswesen, welches für die Bewertung zuständig ist und stellt fest, dass insgesamt in 64 % der Fälle, das ist ca. zwei Drittel, ein zusätzlicher Nutzen anerkannt wurde. Das äußerte Josef Hecken, der Vorsitzende, gegenüber der Presse. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Über den Nutzen von neuen Arzneimitteln, etwa gegen Krebs oder Herzproblemen, entscheiden in dem Gremium Ärzte-, Kliniks- und Krankenkassenvertreter auf&nbsp; </span>wissenschaftlicher Basis. In der Regel haben die Pharmafirmen nach einer jahrelangen Entwicklung die neuen Medikamente auf dem Markt eingeführt, auch mit großen Umsatzhoffnungen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Bisher sei keine Bestnote für einen erheblichen Zusatznutzen vergeben worden. Vier neue Medikamente bringen beträchtlich mehr, neun geringfügig mehr. Bei drei Medikamenten konnte kein zusätzlicher Nutzen festgestellt werden. Gegenüber der Presse sagt Hecken, dass mit den Zahlen das Argument widerlegt werde, dass mit Arzneiprüfungen Sparpolitik zu Lasten der Patienten betrieben und Innovationen kaputtgeprüft würden. Internationale Erfahrungen hätten gezeigt, dass es pro Jahr 15 bis 20% echte Innovationen bei neuen Arzneien gebe. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Dazu sagte Birgit Fischer, Geschäftsführerin des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller (vfa), gegenüber der Presse: „Jetzt ist es amtlich, dass in aller Regel Neueinführungen der Pharmaunternehmen einen Zusatznutzen für Patienten bringen.“ Eine Chance sollten die herkömmlichen Mittel bekommen, die aus formalen Gründen vom Markt verdrängt werden.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Aus Sicht der Pharmakritiker stellte sich früher zu häufig heraus, dass neue Arzneien in ihrer Wirkung nicht besser seien als alte, aber viel teurer. Die schwarz-gelbe Pharmareform AMNOG, die Anfang 2011 in Kraft getreten ist, legt fest: Die Bewertung durch den G-BA ist die Grundlage für Preisverhandlungen zwischen dem Pharmahersteller und Kassenverband. Mehr kosten soll nur, was auch mehr bringt. Zuvor konnten die Firmen ihre Preise selbst bestimmen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Nach Heckens Angaben sind einige neue Mittel von Pharmafirmen nicht zur Prüfung angemeldet worden. Sie hätten wohl Probleme erwartet. Verschiedentlich werden Mittel auf solche Patienten beschränkt, die tatsächlich davon profitieren. Die Pharmaindustrie hegte anfangs die Befürchtung, dass in Deutschland nicht alle Patienten aufgrund der strengen Arzneimittel-Prüfungen zu den neuen Medikamenten Zugang erhalten. Eine breitere Anwendung strebten dagegen die Hersteller an. Verhindert werden übertriebene Hoffnungen auf das Präparat und die Gefahr von großen Nebenwirkungen minimiert.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Ausschuss will in Kürze den Bestandsmarkt bewerten, Mittel, die bereits oft mit riesigen Umsätzen verkauft werden. Manche Entscheidungen des G-BA könnten bis zum Bundessozialgericht zur Überprüfung kommen. Es wird eine absolute rechtliche Präzision gefordert, was gigantische Arbeit bedeutet. </span>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: focus.de </span></i>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"></span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Thu, 13 Sep 2012 21:25:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vorsicht bei Bubble Tea</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120811-vorsicht-bei-bubble-tea.htm</link>
			<description>Seit einiger Zeit sind in Deutschlands größeren Städten sogenannte „Bubble Tea“ Bars eröffnet...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Seit einiger Zeit sind in Deutschlands größeren Städten sogenannte „Bubble Tea“ Bars eröffnet worden. Diese bieten aus Fernost fruchtige, zurzeit modische Getränke an und haben sich bereits heftige Kritiken eingehandelt. Stellen diese Getränke etwa eine Gesundheitsgefahr besonders für Kinder dar? Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich Kinder an dem Getränk mit den kleinen Kügelchen verschlucken können.&nbsp; </span>Daher fordert Bundesverbraucherministerim Ilse Aigner (CSU), dass an den Getränken sichtbare Warnhinweise angebracht werden. Außerdem fordert die Opposition zusätzliche Hinweise auf die Inhaltsstoffe.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hatte den ersten Anstoß zu der Debatte forciert. In einer Mitteilung Anfang März dieses Jahres warnten Ärzte davor, dass durch Verschlucken der Perlen eine Lungenentzündung ausgelöst werden könnte, die im schlimmsten Fall zum Lungenkollaps führen kann. Nun schloss sich dieser Meinung auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) an. Bei einer Prüfung stellte sich heraus, dass die bunten Kügelchen in dem Getränk tatsächlich „in die Atemwege von Kleinkindern eindringen können“. Aufgrund dieser Tatsache hat das Bundesverbraucherministerium gefordert, den Bubble Tea nur mit entsprechenden Warnhinweisen zu verkaufen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Um eine schnelle Umsetzung einzuleiten, werden Verbände und die Lebensmittelüberwachung angehalten, die Bubble-Tea-Anbieter dazu aufzufordern, auf die Gefahren hinzuweisen, teilte ein Sprecher des Ministeriums mit. Die Warnhinweise sollten nach Möglichkeit einheitlich sein. Der Sprecher sagte weiter, dass bei der Überprüfung auch das Bundesrisikoinstitut zu der Erkenntnis gelangt sei, dass derartige Warnschilder durchaus nötig sind, die auf die Gefahr des Verschluckens der Perlen hinweisen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">FDP-Ernährungsexperte Hans- Michael Goldmann als Vorsitzender des Ernährungsausschusses des Deutschen Bundestages verlangte ebenfalls eindeutige Warnhinweise und eine klar erkenntliche Kennzeichnung.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Vorsitzende des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Dr. Wolfram Hartmann erklärt dazu folgendes: Die Kügelchen haben eine Konsistenz, ähnlich einem Kaugummi. Diese Perlen können Kleinkinder nicht zerbeißen. Saugen die Kinder die Kügelchen mit einem dicken Strohhalm auf, besteht Verschluckungsgefahr. Gelangen sie dann über die Bronchien in die Lunge, kann eine Lungenentzündung ausgelöst werden.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Verkäuferin Lo Ming, die in Berlin Bubble Tea verkauft, findet die Debatte „übertrieben“. Sie habe während ihrer gesamten Tätigkeit nicht erlebt, dass sich ein Kind ernsthaft an den Perlen verschluckt hätte. Dem Verbraucherministerium wurden tatsächlich noch keine derartigen Komplikationen gemeldet. Der Sprecher betonte ausdrücklich, dass es derartige Meldungen darüber bisher weder in Deutschland noch im Ausland gegeben habe.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Eltern, die Kinder unter vier Jahren haben, sollten dennoch dieselben Vorsichtsmaßnahmen treffen, die für den Verzehr von Weintraben, Erdnüssen oder Gummibärchen angebracht sind. Bei Kleinkindern besteht bei diesen Dingen immer die Gefahr des Verschluckens, oder sie atmen es ein. Hier sollten die Eltern besonders aufmerksam sein, so der Verbraucherministeriumssprecher.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Verbraucherministerin Aigner wird von der Bundestagsfraktion der Grünen vorgehalten, sie habe erst auf Druck der Opposition beim Thema „Bubble Tea“ gehandelt. Die Partei habe erst kürzlich eine kleine Anfrage an die Bundesregierung abgegeben. Bärbel Höhn (Grüne), stellvertretende Fraktionsvorsitzende, sagte im Namen ihrer Partei, dass außer den angekündigten Warnhinweisen auch leicht verständliche Informationen über den Kalorien- und Nährstoffgehalt angegeben werden sollten. Es sei sicher nicht jedem bekannt, dass in vielen Sorten von „Bubble Tea“ der Zuckergehalt doppelt so hoch ist wie in Cola und demnach die Fettleibigkeit fördern kann. Dass das Getränk eine wahre Kalorienbombe ist, müssen Verbraucher erkennen.&nbsp;&nbsp; </span>Der Ernährungsexperte der FDP schließt sich dieser Meinung an. Goldmann erklärte, die Stiftung Warentest kam bei ihrer Untersuchung zu dem Ergebnis, dass in nur einem Becher des Perlentees bis zu 30 Stück Würfelzucker enthalten sein können.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Bubble Tea ist keine neue Erfindung. &nbsp;</span>Er kam vor ca. 27 Jahren in Taiwan erstmals auf den Markt. Zur damaligen Zeit war das Getränk noch ein Naturprodukt mit den Bestandteilen aus grünem, schwarzem oder Olong Tee. Davon ist heute kaum etwas übrig geblieben. Die Perlen entstanden aus dem Stärkemehl der Maniok-Wurzel, die mit Ahornsirup dreißig Minuten gekocht wurde. Die sogenannten „Popping Bobas“ sind ein weiterer Bestandteil. Sie &nbsp;enthalten Fruchtsirups in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Sie zerplatzen beim Kauen im Mund und sorgen für ein fruchtiges Geschmackserlebnis.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Inzwischen hat „Bubble Tea“ seinen Siegeszug auch außerhalb von Asien angetreten. Es ist &nbsp;</span>kaum noch etwas übrig von der ursprünglichen Mixtur. Die Getränke enthalten, einem Hersteller zufolge, heute schwarzen oder grünen Tee, sehr stark gesüßt, mit Fruchtsirup und Milch gemixt, zubereitet wie ein Milchshake. Künstliche Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe sind hinzugekommen. Das Hauptproblem, erklärt der Ernährungsforscher Sven-David Müller, sei der stark gesüßte Sirup. Durch ihn wird die Tagesration an Kalorien um ein Drittel gedeckt. Vom ehemaligen Naturgetränk keine Spur mehr. Auch würden die Verbraucher mit der Namensbezeichnung „Tea“ in die „Irre geleitet“. So werde suggeriert, dass es sich um ein Teemixgetränk handele. Außerdem hatte die Stiftung ermittelt, dass es sich bei den Getränken um kein natürliches Teegetränke mehr handele, sondern es sei ein „künstlicher Softdrink mit synthetischen Aromen und Farbstoffen“.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Nach Angaben der Marktforschungsgesellschaft GfK wurden nur von Januar bis April 2012 4,4 Millionen Euro Umsatz mit dem Verkauf von Bubble Tea erzielt. Allerdings nehmen die Marktforscher an, dass dieser Trend nur noch einige Jahre anhalten wird, weil heute die Geschmacksrichtungen noch „relativ neu sind.“ Wenn die erste Welle vorüber ist, werde die Anbieter-Anzahl wieder weniger werden. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"></span>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sat, 11 Aug 2012 11:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Warum leben Männer meist kürzer als Frauen?</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120811-warum-leben-maenner-meist-kuerzer-als-frauen.htm</link>
			<description>Vermutlich sind die Gene der Mütter für das oft kürzere Leben der Männer verantwortlich.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Vermutlich sind die Gene der Mütter für das oft kürzere Leben der Männer verantwortlich. Denn die Söhne erhalten von ihnen ihre Mitochondrien, die Zellkraftwerke, einschließlich ihres Erbguts. Dieses Genom enthält zahlreiche Mutationen, die für das schnellere Altern der Männer verantwortlich sind. Für Frauen sind sie unschädlich. Festgestellt wurde diese Erkenntnis von einem internationalen Forscherteam an Fruchtfliegen. Dauerhafte Veränderungen am Erbgut werden als Mutationen bezeichnet.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Weil die schädlichen Mutationen nur für Männer zutreffen und dem Organismus einer Frau nichts anhaben können, werden diese nicht herausgefiltert, wenn eine Mutter ihre Gene an ihren Nachwuchs vererbt. Im Laufe der Zeit können&nbsp; </span>sie sich daher im Mitochondriengenom anreichern. Bei den Forschungen an Fruchtfliegen stellte sich heraus, dass viele dieser Mutationen signifikant die Lebensdauer der Männchen verkürzt haben. Demnach habe diese Anreicherung größere Auswirkungen auf Lebensdauer und Gesundheit von Männern, als man bisher vermutet hatte. Die Wissenschaftler berichten im Fachmagazin „Current Biology“ (doi: 10.1016/j.cub.2012.07.018), dass dies wahrscheinlich nicht nur für Fruchtfliegen zutreffe, sondern durchweg im gesamten Tierreich.&nbsp; &nbsp;
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Damian Dowling, Studienleiter der Monash University in Australien erklärt, dass alle Tiere, auch der Mensch, Mitochondrien besitzen. Es sind die Kraftwerke der Zelle, die Nährstoffe in Energie umwandeln und so für alle Körperprozesse den Treibstoff liefern. Eine wichtige Rolle spielen sie auch für das Altern. Die Mitochondrien besitzen im Gegensatz zu anderen Zellbestandteilen ein eigenes, kleines Genom. Dieses wird unabhängig vom Zellkern mittels weiblicher Eizelle übertragen. Dowling erklärt: „Genkopien bekommen Kinder von beiden Eltern. Das Mitochondrien-Erbgut wird jedoch nur von der Mutter weitergegeben.“</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Wissenschaftler hatten in ihrer Studie das Mitochondriengenom von 13 diversen Fruchtfliegenstämmen untersucht und verglichen. Sie wollten herausfinden, ob sich die&nbsp; </span>ermittelten genetischen Unterschiede auf das Altern bzw. die Lebensdauer der Tiere auswirkten. Die Forscher haben eine große Anzahl an Mutationen gefunden, die die Lebensdauer verkürzen und das Altern beschleunigen können, jedoch nur bei den Männchen. Obwohl die weiblichen Fruchtfliegen über die gleichen Mutationen verfügten, traten bei ihnen keine der Effekte wie bei den männlichen Fruchtfliegen auf. In weiteren Analysen stellte sich heraus, dass für diesen Effekt nicht nur einige große Mutationen verantwortlich waren, sondern auch viele kleinere. Die Wissenschaftler berichten, dass sich diese in einem Zeitraum von über tausend Generationen angesammelt haben müssten.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Evolution sorgt normalerweise dafür, dass im Laufe der Zeit ungünstige Genveränderungen nicht mehr vorhanden sind, weil sie zum Beispiel ein Tier krank machen und seine Fortpflanzung nicht mehr gewährleistet ist. Ebenso werden als Folge schädliche Mutationen nicht weiter vererbt. Anders ist es im Fall der jüngsten Entdeckungen: Nur die Lebenserwartung der Männer wird eingeschränkt, der weiblicher Organismus hat dadurch keinen Nachteil. Dowling erklärt: „Praktisch unbemerkt konnten diese Mutationen durch den Filter &nbsp;</span>der natürlichen Auslese schlüpfen.“
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Naheliegend ist es nach Ansicht der Forscher, dass sich ähnliche Mutationen, die nur beim männlichen Geschlecht wirken, auch im Mitochondriengenom anderer Tierarten angereichert haben.&nbsp; </span>Das könnte eine Erklärung dafür sein, warum generell im Tierreich Männchen schneller als Weibchen altern. Dowling sagt weiter, dass die Forschungen darauf hinweisen, dass die Mitochondrien eine „besonders heiße Stelle“ für Mutationen sind, die auf die männliche Gesundheit einwirken. Nun müsse man noch eine Lösung dafür finden, wie die schädlichen Effekte dieser negativen Genveränderungen behoben werden könnten.]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sat, 11 Aug 2012 11:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Skandalöse Machenschaften bei Organspenden</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120731-skandaloese-machenschaften-bei-organspenden.htm</link>
			<description>Im Universitätsklinikum Göttingen wurden von Ärzten Krankenakten manipuliert, um ausgesuchten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Im Universitätsklinikum Göttingen wurden von Ärzten Krankenakten manipuliert, um ausgesuchten Patienten eher zu einer Spenderleber zu verhelfen. Außerdem handelt es sich hierbei keineswegs nur um einen Einzelfall.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, dass an der Universitätsklinik Göttingen Dokumente gefälscht, Testergebnisse erfunden und Laborwerte manipuliert wurden. Organe wurden an ausgewählte Patienten verschoben, der Skandal weitet sich umfassend aus. So war bereits im Juni der Fall eines russischen Patienten bekannt geworden. Aber es soll sich insgesamt um über zwei Dutzend Fälle handeln, schreibt die Zeitung.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Bei Ermittlungen kam heraus, dass Dialyseprotokolle manipuliert oder sogar frei erfunden waren, ebenso die Laborwerte. Die Patienten seien auf diese Art auf dem Papier als bedürftiger nach einem Spenderorgan erschienen, als sie es in Wirklichkeit waren. Die internationale Vermittlungsstelle Eurotransplant teilte diesen Patienten schneller eine Spenderleber zu. Zurzeit wird von der Staatsanwaltschaft gegen einen Oberarzt ermittelt. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Strafrechtler Prof. Hans Lilie der Universität Halle (Vorsitzender der Ständigen Kommission Organtransplantation bei der Bundesärztekammer) ist der Ansicht, dass an den Datenmanipulationen mehrere Personen beteiligt gewesen sein müssen. Gegenstand der weiteren Ermittlungen wird sein, ob durch die bevorzugte Behandlung der Göttinger Patienten eventuell andere Patienten, die auch auf der Warteliste für eine Organtransplantation standen, Schaden genommen haben oder schon verstorben sind. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Staatsanwältin Serena Stamer aus Braunschweig sagte, unter anderem werde auch gegen den Oberarzt wegen Bestechlichkeit ermittelt. Es stehe noch nicht fest, ob Geld eine Rolle gespielt habe und ob die Daten mit Absicht gefälscht wurden. Der beschuldigte Oberarzt schweigt zu den Vorwürfen. Das Göttinger Universitätsklinikum betonte, dass gleich nach Bekanntwerden des Skandals der Oberarzt entlassen wurde. Ein neues Transplantationsteam kümmert sich um eine geregelte Betreuung der Kranken.</span>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: focus.de</span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 31 Jul 2012 18:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Für Zecken-Studie noch Probanden gesucht</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120725-fuer-zecken-studie-noch-probanden-gesucht.htm</link>
			<description>Gegen Borreliose wird vom Bernhard-Nocht-Institut ein Gel getestet, welches 2014 zur Verfügung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Gegen Borreliose wird vom Bernhard-Nocht-Institut ein Gel getestet, welches 2014 zur Verfügung stehen könnte. Da die Studie noch nicht abgeschlossen ist, werden vom Institut noch Personen gesucht, die in letzter Zeit von einer Zecke gebissen worden sind. Betroffene Personen, die sich melden, können als Probanden an einer medizinischen Studie teilnehmen. Es soll ein neuentwickeltes Gel getestet werden, welches einer Borreliose vorbeugen könnte, wenn es nach einem Zeckenbiss auf die Haut aufgetragen wird. Studienärztin Sabine Stauga vom Bernhard-Nocht-Institut sagt, dass zum jetzigen Zeitpunkt ca. 800 Probanden an der Studie teilnehmen, aber noch weitere 400 benötigt werden. Bedingung ist, dass teilnehmende Personen nur von einer Zecke gebissen worden sein dürfen und die Zecke in eines der Zentren mitgebracht wird.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Das Gel enthält Antibiotika und könnte, wenn die Tests erfolgreich sind, eventuell 2014 auf den Markt kommen. Weiter sagt die Expertin, in Deutschland haben inzwischen bis zu 35% aller Zecken die Borreliose-Bakterien in sich. Glücklicherweise erkranken nicht alle Menschen an der Krankheit, wenn sie von einer infizierten Zecke gebissen worden sind. Die Erkrankungen an Borreliose liegen tatsächlich bei nur ca. fünf bis zehn Prozent. Es handelt sich bei Borreliose um eine multisystemische Infektionskrankheit, auch das Nervensystem kann schwere Schädigungen erleiden. Das neue Gel hat die Eigenschaft, wenn es auf die Haut aufgetragen wird, die Borrelien zu bekämpfen, ehe diese sich im Körper verbreiten können.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">In vorhergegangenen Studien wurden beispielsweise Öle getestet. Aber die Haut nahm die Substanzen schlecht auf. Mit dem Gel ist es anders. Sauga ist optimistisch über den Erfolg. „Wir haben eine neue und wirksame, dazu außerdem eine nebenwirkungsarme Behandlungsmethode gefunden“, sagt sie. In Tierversuchen sei bereits ein gutes Ergebnis des neuen Gels beobachtet worden.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">In Norddeutschland hat sich die Zecken-Population durch das milde Frühjahr deutlich vergrößert. Deshalb sind auch genügend Probanden vorhanden. Die jetzt noch benötigten Personen sollten ein Alter von 18 bis 80 Jahren haben und unmittelbar von einer Zecke gebissen worden sein. Voraussetzung ist, dass in jedem Fall die Zecke in einem der Zentren vorgezeigt wird, sogar wenn sie noch in der Haut steckt.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Interessierte Studienteilnehmer erhalten weitere Informationen unter der </span>
<b><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Telefonnummer: 040 42818-367</span></b>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 25 Jul 2012 18:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Jenaer Universitätsklinikum sucht für MRT-Studie Probanden</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120719-jenaer-universitaetsklinikum-sucht-fuer-mrt-studie-probanden.htm</link>
			<description>Wie wirken sich Struktur und Funktion des Gehirns auf unsere Wesenszüge und Aufmerksamkeit aus? </description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Jena (UKJ) Eine Forschergruppe am Jenaer Universitätsklinikum geht der Frage nach: Wie wirken sich Struktur und Funktion des Gehirns auf unsere Wesenszüge und Aufmerksamkeit aus? Für ihre Untersuchungen werden noch Probanden gesucht.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Man möchte mit den Probanden verschiedene Tests im Magnetresonanztomographen &nbsp;</span>durchführen. Eine derartige MRT-Aufnahme arbeitet ohne Röntgenstrahlen. Mit sehr guter Auflösung sind Schnittbilder des Gehirns möglich sowie die aktiven Regionen sichtbar.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Studienleiter ist Dr. Igor Nenadic. Er erläutert, dass zusammen mit neuropsychologischen Tests untersucht werden soll, welche Verbindung zwischen speziellen Struktureigenschaften des Gehirns und typischen Charaktermerkmalen besteht.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Wissenschaftler suchen für ihre Studie gesunde Personen im Alter von 20 bis 60 Jahren. Die Aufwandsentschädigung beträgt für die teilnehmenden Probanden 50 Euro, Anfahrtskosten können gegebenenfalls übernommen werden. Wenn Sie an der Studie teilnehmen möchten, erhalten Sie weitere Informationen: </span>
T<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">elefonisch unter 03641 – 9390430 bzw. 0160 -7144875 oder per </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">E-Mail an kerstin.langbein@uni-jena.de.</span>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Thu, 19 Jul 2012 19:13:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Medikamente vor und nach der Studie</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120710-medikamente-vor-und-nach-der-studie.htm</link>
			<description>Im Schnitt vergehen zwölf Jahr bevor ein neues Medikament auf den Markt kommt. Vor einer Zulassung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt">Im Schnitt vergehen zwölf Jahr bevor ein neues Medikament auf den Markt kommt. Vor einer Zulassung eines neuen Medikaments müssen die Pharmazieunternehmen Daten sammeln. Daten zur therapeutischen Wirksamkeit, zur pharmazeutischen Qualität und zum Risiko-Nutzen-Verhältnis.</span>
<span style="font-size:10.0pt">Im ersten Schritt werden neue Substanzen an Zellkulturen getestet. Erst wenn sie dort eine Wirkung nachweisen, dann werden erste Tests an Tieren gemacht. Hier werden die meistens die Halbwertszeit und der Wirkmechanismus der neuen Substanzen getestet. Jedoch ist die Aussagekraft dieser Tests auf die Wirkung beim Menschen beschränkt. Die Folge sind klinische Studien am Menschen.</span>
<h2><span style="font-size:10.0pt">Während der Studie</span></h2>
<span style="font-size:10.0pt">Eine Medikamentenstudie besteht aus mehreren Phasen. Die Erste ist die Phase 0. Die Phase 0 ist keine Pflicht, wird aber empfohlen. Hier werden so schwache Mengen verabreicht, sodass noch keine Wirkung erkennbar ist. Dies geschieht, um den menschlichen Körper auf einen neuen, ihm unbekannten, Stoff einzustellen. Jetzt folgt Phase 1. Sie wird auch „First in Man“ genannt. In dieser Phase werden die Verträglichkeit und die Sicherheit des Wirkstoffes getestet. Nur wenn die neue Substanz auch Verträglich und sicher ist folgt die nächste Phase. Die Phase 2a. Auch „Proof of Concept“ genannt. Hier wird das Therapiekonzept überprüft. In Phase 2b („Dose Finding“) wird die optimale Dosierung ermittelt. Bei vielen neu erprobten Medikamenten kann eine solche Studie bis zu einer Milliarde Euro kosten. Die Zahl der Menschen, die an einer solchen Studie</span><link http://www.juvalis.de/ - external-link-new-window><img style="float: left; padding-top: 10px; padding-right: 10px;" src="fileadmin/news-pics/juvalis-apothekerin.jpg" width="268" height="207" alt="" /></link><span style="font-size:10.0pt"> teilnehmen liegt zwischen 200 und 10.000.</span>
<h2><span style="font-size:10.0pt">Nach der Studie</span></h2>
<span style="font-size:10.0pt">Nachdem ein Medikament die Zulassung erhalten hat findet man es ziemlich schnell in jeder Apotheke. Auch im <b><link http://www.juvalis.de/ - external-link-new-window "Juvalis Onlineshop">Juvalis Onlineshop</link></b>. Neben den hohen Kosten für die Studie muss auch noch fleißig Marketing betrieben werden, damit ein neues Produkt überhaupt am Markt bestehen kann. Bevor also ein Medikament für den Otto-Normal-Verbraucher zur Verfügung steht vergehen im Schnitt 12 Jahre für die Entwicklung. Dann kommt noch eine gewisse Zeit für die Produktion und&nbsp;&nbsp; </span>Markteinführung. Und dann muss auch noch dafür gesorgt werden, dass die Bedürftigen dieses Medikament annehmen und nicht ein Alternative nutzen.
<span style="font-size:10.0pt">Es lässt sich also sagen, dass die Pharmazieunternehmen einen riesigen Aufwand betreiben müssen, um ein neues Medikament gegenüber Konkurrenzunternehmen durchsetzen zu können.</span>
<span style="font-size:10.0pt">Beurteilen, welches Medikament einem am besten bekommt und mit welchen Nebenwirkungen man klarkommen möchte, muss jeder selbst.</span>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 10 Jul 2012 21:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Betrugsskandal kommt GlaxoSmithKline teuer zu stehen</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120708-betrugsskandal-kommt-glaxosmithkline-teuer-zu-stehen.htm</link>
			<description>GlaxoSmithKline hat beim Verkauf von Medikamenten in Amerika illegale Praktiken angewandt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">GlaxoSmithKline hat beim Verkauf von Medikamenten in Amerika illegale Praktiken angewandt. Jetzt zahlt der britische Pharmakonzern an die US-Regierung&nbsp; </span>in Washington 3 Milliarden Dollar um den Streit zu beenden. Der Konzern bekennt sich schuldig. Das wurde vom US-Justizministerium veröffentlicht.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Im Verfahren wurden Versäumnisse des Pharmakonzerns bei der Veröffentlichung von Daten über Arzneimittel bewiesen, weiterhin wurde für verschreibungspflichtige Medikamente illegal geworben. Die Aufarbeitung dieses Skandals währt schon über mehrere Jahre. Zugetragen hat es sich in den USA. Bereits im November sprach das Unternehmen von einer elementaren Einigung mit den amerikanischen Behörden. Nach einem längeren Verfahren hatte sich GlaxoSmithKline für schuldig erklärt, unter falschen Angaben drei seiner Verkaufsschlager vermarktet zu haben. Dabei handelt es sich um das fragwürdige Medikament Avandia gegen Diabetes, um Paxil und Wellbutrin, beides Antidepressiva.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Als Mittel gegen Depressionen hatte der Konzern im Detail Paxil für Minderjährige in den Handel gebracht. Von der Medikamentenaufsicht FDA war Paxil nie dafür zugelassen worden.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Weiter wurde dem Unternehmen Glaxo vom US-Justizministerium vorgeworfen, bei seinem Diabetes-Medikament Avandia wichtige Testergebnisse zurückgehalten zu haben. Möglicherweise hätten die verschwiegenen Daten Hinweise auf Nebenwirkungen des Medikaments auf das Herz-Kreislaufsystem aufgezeigt.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Glaxo wurde von den Ermittlern weiter vorgehalten, in medizinischen Fachzeitschriften Artikel veröffentlicht zu haben, in denen seine Anti-Depressiva auch für Erwachsene empfohlen werden und in einem zu positiven Licht erscheinen zu lassen. Außerdem wurden von dem Pharmakonzern Ärzte und Klinikvertreter zu üppigen Abendessen und Kur-Urlauben eingeladen, um ihre Mittel zu vermarkten. Der Konzern habe die Millionen-Kosten der Werbung nicht gescheut.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Ermittlungen gegen den Konzern wegen seiner illegalen Praktiken werden im Gegenzug der Strafzahlung (3 Milliarden Dollar) eingestellt, so das US-Justizministerium. Laut Medienberichten handelt es sich hierbei um die bisher teuerste Einigung mit einer Pharmabranche in den USA.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Was die Bedeutung und die Summe angehe, handele es sich hierbei um eine beispiellose Einigung, sagt James Cole, Amerikas Vize-Justizminister.&nbsp; </span>Als Teil der Einigung gelobte GlaxoSmithKline künftig auf diverse illegale Praktiken und Schmiergeldzahlungen zu verzichten. Von dem Konzern würden die entsprechenden Praktiken nicht mehr angewandt, sagte der Chef der Firma Andrew Witty. Von Mitarbeitern, die sich fehlerhaft verhalten haben, hätte man sich getrennt.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Eingeleitet wurden die Ermittlungen im Jahr 2004 von der Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Colorado. Die Untersuchungen hatte das US-Justizministerium im weiteren Verlauf an sich gezogen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Um endgültig den Streit zu beenden, zahlen dafür die Briten 1 Milliarde Dollar, um damit die strafrechtlichen Untersuchungen abzuschließen. Weitere 2 Milliarden Dollar sollen die zivilrechtlichen Aspekte abdecken. Für die Überwachung der Vertriebspraktiken des Konzerns durch die Regierung der Vereinigten Staaten gab der Pharmakonzern seine Zustimmung.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"><i>Quelle: ftd.de</i> </span>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 08 Jul 2012 15:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Psychopharmaka: Frauen bekommen mehr verschrieben als Männer</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120701-psychopharmaka-frauen-bekommen-mehr-verschrieben-als-maenner.htm</link>
			<description>Die Krankenkasse Barmer GEK präsentierte in ihrem neuen Arzneimittelreport in Berlin, dass laut...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Krankenkasse Barmer GEK präsentierte in ihrem neuen Arzneimittelreport in Berlin, dass laut einer neuesten Studie mehr als die doppelte Menge an Psychopharmaka von Ärzten an Frauen verschrieben wurden als an Männer. Die Folgen könnten drastisch sein, weil Psychopharmaka süchtig machen können. Die Studie der Barmer-Krankenkasse wurde von dem Arzneiexperten Gerd Glaeske aus Bremen wissenschaftlich betreut. Er sagt, dass Frauen bei psychischen Beschwerden häufiger einen Arzt aufsuchen und auch offener darüber sprechen als das männliche Geschlecht.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Weiter äußert Glaeske, dass von den Ärzten die Verschreibung von Psychopharmaka oft als „einfache Antwort“ auf die Beschwerden ihrer Patienten gesehen wird. Die geschlechtsspezifischen Folgen sind drastisch: In Deutschland sind ca. 1,2 Millionen Menschen von Beruhigungs- und Schlafmitteln abhängig, in zwei von drei Fällen handelt es sich um Frauen im höheren Lebensalter.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Frauen im Alter zwischen 45 und 50 Jahren, deren Kinder zu Hause ausgezogen sind, werden besonders häufig abhängig. Glaeske bezeichnet das als „empty nest syndrom“.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Auch die Praxis, dass Psychopharmaka immer öfter auf Privatrezept verordnet werden, wird von Experten als besonders besorgniserregend bewertet. In den Statistiken der Kassen falle dadurch das Verordnungsverhalten der Mediziner nicht auf. Die Zahl der auf diese Weise verschriebenen Arzneimittel mit Suchtpotenzial beträgt für die gesetzlich Versicherten 50 %.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Auch bei den ärztlichen Verordnungshinweisen gäbe es keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Und das, obwohl bei Frauen der Hormonhaushalt anders ist, sie über weniger Körpergewicht verfügen, dafür einen höheren Körperfettanteil haben als Männer, sagte Glaeske. Im Endeffekt bedeutet das, die Nebenwirkungen treten bei Frauen stärker auf. Auch werden der Studie zufolge Frauen über einen längeren Zeitraum als Männern Antidepressiva verschrieben.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Patienten sollten besser vor falschen Verordnungen geschützt werden, fordert Glaeske. Mit Hilfe einer Liste sollten Ärzte verlässlich über gefährliche Nebeneffekte von bestimmten Wirkstoffen bei Frauen informiert werden. Für ältere Patienten existiert bereits eine derartige Übersicht. Der Experte empfiehlt weiter, dass sich Ärzte an den sogenannten „4 K – Regeln“ orientieren sollten. Das heißt: korrekte Dosierung, klare Indikation, kurze Anwendung, kein schlagartiges Absetzen. Außerdem müssten frauenspezifische Forschungsprojekte beschleunigt werden, um die unterschiedlichen Bedürfnisse von Frauen und Männern besser zu erkennen und umsetzen zu können.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Pro Jahr erhalten Frauen mit 937 Verordnungen 22,3 % mehr Medikamente verordnet als die Männer. Die Arzneimittelkosten unterscheiden sich allerdings wenig. So wurden im letzten Jahr 41 000 Euro für 100 Männer ausgegeben und für die gleiche Anzahl Frauen 44 900 Euro, gerade mal 9,3 % mehr. Die Kosten für die Barmer GEK betrugen ca. 3.9 Milliarden Euro für Arzneimittel, für importierte Mittel und Rezepturen waren es 400 Millionen Euro. Davon flossen nach Glaeskes Rechnung&nbsp; </span>ca. 12 % für Arzneien mit umstrittener Wirkung. Die Kasse betont, dass hier ein großes Einsparpotenzial bestehe. In Deutschland würden außerdem jährlich Medikamente in einem Wert von drei bis vier Millionen Euro nicht verbraucht oder weggeworfen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Rund neun Millionen Versichert wurden für diese Studie in den Jahren 2010 und 2011 befragt.</span>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: tagesspiegel.de </span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 01 Jul 2012 14:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Propofol, das Narkosemittel für Hinrichtungen in den USA?</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120619-propofol-das-narkosemittel-fuer-hinrichtungen-in-den-usa.htm</link>
			<description>Man möchte das Narkosemittel Propofol einsetzen, welches von einem deutschen Konzern produziert...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Da amerikanische Hersteller die Produktion der Wirkstoffe für Todesspritzen eingestellt haben und Firmen aus der EU auch nicht mehr liefern, haben die US-Henker ein Problem. Nun möchte man das Narkosemittel Propofol einsetzen, welches von einem deutschen Konzern produziert wird.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Hamburg. Fallbeile, Galgen, Daumenschrauben haben Code eins, zwei die Elektroschocker. Chemikalien befinden sich in der Kategorie drei und schließlich in der vierten Kategorie die Barbiturate, die zur Narkose verwendet werden und deren Missbrauch nicht ausgeschlossen ist.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Anti-Folter-Verordnung ist das EU-Dokument Nr. 1352/2005. In ihr wird aufgezählt, welche Produkte nur unter sehr strengen Auflagen exportiert werden dürfen. Es handelt sich um solche Produkte, die bei einer Todesstrafe, Folter oder ähnlichen grausamen Behandlungen eingesetzt werden könnten. Nur wenn die Pharmahersteller nachweisen können, dass ihre Produkte ausschließlich in der Medizin zum Einsatz kommen und nicht vielleicht in Todeszellen, dürfen sie ihre Medikamente verkaufen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die erneuerte Fassung der Liste ist seit Dezember 2011 mit Erfolg in Kraft. Das Gift für Hinrichtungen ist Henkern in den USA ausgegangen. Aus Europa kann weder Pentobarbital noch das Narkosemittel Thiopental-Natrium bezogen werden. Im Herbst 2011 hat der einzige Hersteller in den USA seine Produktion wegen wachsender Proteste eingestellt. Hinrichtungen werden seitdem ständig verschoben.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Nun plant die Strafvollzugsbehörde im US-Bundesland Missouri nach eigenem Bekunden auf das Narkosemittel Propofol umzusteigen. Propofol wird in Hessen von Fresenius Kabi (einer Tochter des DAX-Konzerns Fresenius) hergestellt. Den Export nach Amerika will das Unternehmen nicht einschränken. Denn nach Aussagen der Firma wird Propofol als Arzneimittel deklariert. Besondere Auflagen und Anforderungen gäbe es darüber hinaus nicht. Auch auf der Anti-Folter-Lister der EU ist Propofol nicht enthalten.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Menschenrechtsorganisationen, wie aus Großbritannien „Reprieve“, haben bislang erfolglos versucht, dass Fresenius Kabi seine Geschäftspolitik&nbsp; </span>überdenkt. Die dänische Firma Lundbek, Produzent von Pentobarbital, hatte zuvor erklärt, sein Arzneimittel, welches als Alternative zu Thiopental-Natrium herhalten musste, nur mit noch schärferen Auflagen auszuliefern. Nur mit einer zuvor schriftlichen Bestätigung bei einer Bestellung darf &nbsp;Pentobarbital einzig für klinische Zwecke eingesetzt werden. 
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Konzernsprecher Matthias Link von Fresenius sagt dazu, dass es faktisch undurchführbar sei, dass das Narkosemittel in den USA so gesteuert werden könne, dass es nicht auch als Todesgift missbraucht würde. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Link sagt weiter, dass das Propofol in Krankenhäusern und Arztpraxen eingesetzt wird und keine Strafvollzugsbehörden oder Gefängnisse beliefert werden. An über tausend Großhändler im Land wird das Narkosemittel versandt bei einer Größenordnung, die pro Tag um das Dreifache höher liegt als die anderer Präparate pro Jahr. Auch durch verschärfte Lieferkontrollen sei es schon daher unmöglich zu verhindern, dass auch Gefängnisse das Mittel einkaufen, um es anschließend für Hinrichtungsspritzen zu verwenden. Auch wir möchten nur einen Einsatz für medizinische Zwecke, sagt Link.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">An mehreren Standorten der EU wird Propofol produziert, so Link. Es wird weltweit exportiert, auch nach Amerika. Pro Jahr wird es dort ca. 50 Millionen Mal bei Operationen eingesetzt „wegen seines positiven Sicherheitsprofils und seiner guten medizinischen Eigenschaften.“</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Mit dem Tod Michael Jacksons geriet Propofol 2011 in die Schlagzeilen. Eine Überdosis des Mittels sollte den Tod ausgelöst haben, aber Anästhesisten bescheinigten dem Narkosemittel eine gute Verträglichkeit. So können über einen langen Zeitraum mit diesem Wirkstoff Narkosen durchgeführt werden. Nach dem Eingriff sind die Patienten schnell wieder munter.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Anti-Folter-Verordnung wird aktuell von der EU-Kommission überarbeitet. Die Neufassung liegt hoffentlich im nächsten Jahr vor. Es ist noch nicht geklärt, ob es gerechtfertigt ist, Propofol auf der Liste anzuführen. Catherine Ashton, die Sprecherin der EU-Außenbeauftragten erklärt, dass man erst sehen müsse, ob man tatsächlich für Hinrichtungen Propofol benutzt.</span>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: Spiegel.de</span></i>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"></span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 19 Jun 2012 18:25:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schachspiel einmal anders: Via Brain-Computer-Interface</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120609-schachspiel-einmal-anders-via-brain-computer-interface.htm</link>
			<description>Dr. Michael Tangermann testet mit einem Probanden Schach per Gedankensteuerung – eine Technologie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Aus Berlin kam von der TU die Meldung von einem großen wissenschaftlichen Erfolg: Dr. Michael Tangermann testet mit einem Probanden Schach per Gedankensteuerung – eine Technologie des „Brain-Computer-Interface“ (BCI). Das heißt, eine lernfähige Technologie passt sich minutenschnell an einen Spieler an. Die unmittelbare Spielsteuerung ist kombiniert über die visuelle Aufmerksamkeit. Die gelungene Demonstration verblüffte außerdem dadurch, dass Computer und Proband kein eingespieltes Team waren.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"> Erst kurz vor Spielbeginn trafen sie über ein BCI (Brain-Computer Interface) erstmals aufeinander. Der Spieler steuerte dabei die Bewegung und Auswahl der Schachfiguren nur durch visuelle Aufmerksamkeit. In den vergangenen Jahren wurde bereits bei der BCI-Forschung über Bewegungsvorstellungen gesteuert. Die technische Innovation sagt folgendes aus: Das neue System der Kommunikation&nbsp; </span>kann nicht nur lernen, sondern kann auch hoch adaptiv auf&nbsp; den Spieler reagieren und schwankendes Aufmerksamkeitsniveau erfassen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Forscher Prof. Dr. Klaus-Robert Müller und Dr. Michael Tangermann (Fachgebiet Maschinelles Lernen TU, Berlin)&nbsp; </span>haben mit ihrem Team diese einzigartige Technologie im Rahmen des Projekts Tools For Brain-Computer Interaction (TOBI) entwickelt. Das Brain-Computer Interface (BCI) aus Berlin, die Schnittstelle zwischen Gehirn und Computer, kann sich in kaum zehn Minuten auf das EEG (Elektroenzephalogramm) des Spielers einstellen. Es ist in der Lage, die Hirnsignale zu entschlüsseln und unmittelbar die Schachsoftware anzusprechen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Leiter des TOBI Michael Tangermann sagt zu diesem Projekt, dass sich gerade Schach, als das Königsspiel (anspruchsvoll, kein zeitkritisches Strategiespiel) sich in besonderer Weise hierfür eigne. Es kann per BCI gegen den Computer oder ein Internet-Spiel eingesetzt werden, die motorische Einschränkung des Spielers wird dadurch nebensächlich.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Während der langen Nacht der Wissenschaften an der Technischen Universität Berlin findet am 2. Juni dieses Jahres die erste öffentliche Vorführung von diesem Experiment im Rahmen der „Großen Wissenschaftsshow“ ab 20.00 Uhr statt. Adresse:&nbsp; </span>10623 Berlin, Technische Universität, Hauptgebäude: Haus der Ideen, Straße des 17. Juni 135,&nbsp; Audimax
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der eigentliche Sinn und Zweck des Forschungsprojektes beruht darauf, Personen oder Patienten, die gelähmt sind oder unter unzureichender Muskelkontrolle leiden, darin zu unterstützen, mit Hilfe eines derartigen Systems sich stärker innerhalb kurzer Zeit sozial integrieren zu können, um ihre trotz des körperlichen Handycaps oft ungebrochenen geistigen Fähigkeiten ihrer Umwelt gegenüber zu beweisen. Unter vielen ist Schach dabei ein Anwendungsszenario: In verschiedenen Bereichen des Alltags haben klinische Studien bereits das Steuerungsprinzip eingesetzt: Zum Beispiel die mittels Gedanken gesteuerte Nutzung eines Webbrowsers, eines Musikplayers, eines Online-Fotobuchs oder der Software von einem sozialen Netzwerk. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Nur durch interdisziplinäre Zusammenarbeit sind derartige herausfordernde Projekte erfolgreich. So wie sie zwischen der Technischen Universität Berlin, der Berliner Charité und des TOBI – Projekts und seinen Partnern erfolgreich verlaufen ist. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Das Projekt wird im Zuge des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms (FP7-224631) gefördert.</span>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: GamesMarkt.de</span></i>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"></span>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sat, 09 Jun 2012 15:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Medpex - Die Internetapotheke</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120605-medpex-die-internetapotheke.htm</link>
			<description>Eine Internetapotheke, auch Online- oder Versandapotheke genannt, bietet viele Vorteile gegenüber...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><b><span style="font-size:11.0pt; line-height:115%; font-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Vorteile der Internetapotheke</span></b><span style="font-size: 11pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;; "></span></h2>
<span style="font-size: 11pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Eine Internetapotheke, auch Online- oder Versandapotheke genannt, bietet viele Vorteile gegenüber einer Präsenzapotheke. Je nach Anbieter kann man als Kunde bist zu 50 Prozent bei rezeptfreien Artikeln wie Kopfschmerzmitteln, Wundsalben, Halsschmerztabletten, Erkältungsmitteln oder Kosmetika einsparen. Die Auswahl ist riesig (oft über 200.000 Produkte) und die meisten Artikel sind direkt lieferbar. Zusätzlich zu den günstigeren Preisen gibt es außerdem oft kostenlose Warenproben und Muster verschiedenster Produktneuheiten zum ausprobieren. Als registrierter Kunde einer Internetapotheke kann man sich zudem eine persönliche Merkliste erstellen, so dass man einmal bestellte Medikamente oder Kosmetikprodukte immer leicht wiederfinden kann. Eine Internetapotheke ist zudem rund um die Uhr geöffnet – man kann bequem von zu Hause aus bestellen und sich den Weg in die Ladenapotheke sparen sowie eventuelle Warteschlangen vermeiden. Die Lieferung erfolgt in kürzester Zeit, oft sogar innerhalb von 24 Stunden nach Bestellung. Für rezeptpflichtige Medikamente muss man einfach nur das Originalrezept per Post einreichen und schon kann man sein benötigtes Produkt bestellen. Übrigens bieten viele Internetapotheke Freiumschläge an, so dass man sich als Kunde sogar die Versandgebühren sparen kann. <br /> </span>
<h2><span style="font-size:11.0pt; line-height:115%; font-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;"><b>Qualitätsmerkmale</b></span></h2>
<span style="font-size: 11pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><b></b>Man liest in den Medien viel über gefälschte Medikamente aus dem Ausland und ähnliches. Nunja, schwarze Schafe gibt es immer, deswegen ist es wichtig, Qualität eindeutig erkennen zu können. Daher an dieser Stelle ein wichtiger Tipp: Eine gute Internetapotheke erkennen Sie an Gütesiegeln von TÜV und DMDI (Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information. Auch ein Blick ins Impressum sollte Auskunft geben: Ist die Firma in Deutschland beheimatet, so ist dies bereits ein sehr gutes Zeichen. So können Sie als Kunde ganz einfach feststellen, ob die Qualität der Medikamente sichergestellt ist und es sich nachweislich um eine seriöse Internetapotheke aus Deutschland handelt.</span> 
<span style="font-size: 11pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;; "><link http://www.medpex.de><b>Beratung bei der Internetapotheke</b></link></span><link http://www.medpex.de><img style="padding-right: 16px; padding-bottom: 2px; float: left; " src="fileadmin/news-pics/wohlfuehlbox-der-medpex-apotheke_01.jpeg" height="206" width="282" alt="" /></link><span style="font-size: 11pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;; "><a name="_GoBack"></a></span><span style="font-size: 11pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;; "></span>
<span style="font-size: 11pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Viele besorgte Konsumenten werden jetzt argumentieren, dass bei einer Internetapotheke im Vergleich zu einer Präsenzapotheke die persönliche Beratung gänzlich fehlt und man Probleme haben wird, sich zurecht zu finden. Das st</span><span style="font-size: 11pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;; ">immt jedoch so nicht. Denn alle angebotenen Artikel sind klar und deutlich nach Kategorien sortiert und mit einem leicht verständlichen Infotext und den wichtigsten Produktdetails versehen. Die Suchfunktion ermöglicht ein gezieltes Suchen nach Name oder Hersteller des Medikaments, oder nach der Produktkategorie. Sollten Sie trotzdem einmal Fragen zu einzelnen Medikamenten haben, bieten die meisten Internetapotheken einen kostenlosen und kompetenten Beratungsservice per E-Mail oder Telefon an – ganz wie in der Apotheke um die Ecke. Die ausgebildeten Fachkräfte (Apotheker/innen und andere ausgebildete pharmazeutische Angestellte) beantworten alle Fragen klar und kompetent. <br /> </span>
<h2><span style="font-size: 11pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;; "><b>Zusätzliche Services der Internetapotheke</b></span></h2>
<span style="font-size:11.0pt; line-height:115%; font-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Bei einer Internetapotheke geht der Service deutlich über den bloßen Verkauf von Medikamenten und die Beratung der Kunden hinaus. Durch integrierte Weblogs haben Sie immer Zugriff auf aktuelle Informationen rund um Medikamente, Wellness, Schwangerschaft, Kosmetik oder Neuigkeiten der Branche. Es finden sich Tipps, Produktvorstellungen und News rund um das Thema Gesundheit. Des Weiteren gibt es nicht selten Gewinnspiele, Umfragen und diverse Sonderaktionen mit drastisch reduzierten Preisen. Die meisten Internetapotheken versorgen ihre Kunden darüberhinaus mit interessanten Newslettern, in welchen Sie oft eine tolle Auswahl neuer nützlicher Produkte zum kleinen Preis finden. So macht das Einkaufen von Gesundheitsprodukten in der Internetapotheke richtig Spaß.&nbsp;</span>
]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 05 Jun 2012 21:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bundestag beschließt Neuregelung bei der Organspende</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120531-bundestag-beschliesst-neuregelung-bei-der-organspende.htm</link>
			<description>Auf eine Organspende warten in Deutschland 12.000 kranke Menschen und ca. 1000 Menschen sterben von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Auf eine Organspende warten in Deutschland 12.000 kranke Menschen und ca. 1000 Menschen sterben von ihnen pro Jahr. Das neue Gesetz soll zur besseren Aufklärung beitragen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Berlin. Mit Zustimmung aller Fraktionen wurde nach jahrelangen Debatten ein neues Transplantationsgesetz am 25. Mai 2012 beschlossen. Die Deutschen sollen sich zukünftig mehr Gedanken darüber machen ob sie bereit sind, nach ihrem Ableben Organe zu spenden. Das ist auch das eigentliche Ziel des Gesetzes.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Deshalb werden die deutschen Bürger ab dem 16.Lebensjahr von ihren Krankenkassen mindestens im Zwei-Jahres-Rhythmus angeschrieben und aufgefordert, eine Entscheidung zu treffen, ob sie bereit sind, nach ihrem Tod eigene Organe zu spenden. Ein Spenderausweis liegt bei mit der Bitte, diesen auszufüllen. Sollten sich Personen zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht entscheiden können, so wird das akzeptiert. Auch besteht keine Verpflichtung, das Schreiben zu beantworten. Nur wenn der Betroffene seine ausdrückliche Zustimmung zur Organentnahme gegeben hat, dürfen diese auch entnommen werden.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">In den Krankenhäusern soll es zukünftig Transplantationsbeauftragte geben. Flächendeckend wird es Ansprechpartner geben, die den Organspende-Prozess im Krankenhaus koordinieren. Es wurde geregelt, dass der Spender bei Lebendspenden einen Anspruch gegenüber der Krankenversicherung des Organempfängers hat. Betroffen seien davon etwaige Krankenbehandlung, die Vor- und Nachbetreuung und die Rehabilitation.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Wie die Bereitschaft zur Organspende erhöht werden kann, wird seit Jahren diskutiert, deshalb wurde von der Politik eine Festlegung gefordert. Denn wenn ein Mensch gestorben ist und hat vorher nicht dokumentiert, ob er seine Organe zur Spende freigeben will, müssen die Angehörigen die Entscheidung treffen, die für sie schwer sein dürfte. Auch moralisch ist eine Organspende eher zu vertreten, wenn von dem Betroffenen vorher selbst eine klare Aussage getroffen wurde. Laut einer Umfrage wären drei Viertel aller Deutschen zu einer Organspende bereit. Aber nur ein Viertel besitzt einen Spenderausweis.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Organe dürfen in Deutschland erst entnommen werden, wenn der Hirntod des Verstorbenen festgestellt worden ist. Gemäß den Richtlinien der Bundesärztekammern muss dieser von zwei Ärzten dokumentiert worden sein. Zu diesem Zeitpunkt können die Atmung und der Kreislauf jedoch noch aktiv sein. In deutschen Krankenhäusern sterben jährlich ca. 400 000 Menschen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Folgende Organe können gespendet werden: Leber, Niere, Lunge, Herz, Bauchspeicheldrüse und der Dünndarm. Zudem lassen sich Gewebe, wie beispielsweise Knochen oder Hornhaut verpflanzen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Weiterhin gilt für den Spender, dass er bestimmte Organe von der Spende ausschießen kann. Er kann seine Spendenbereitschaft nur für bestimmte Organe erklären und andere ausschließlich verweigern.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Alle Informationen über die Spendenbereitschaft sollen auf der persönlichen Gesundheitskarte, die ab 2017 jeder Bürger erhält, abgespeichert werden können. Da die Daten vertraulich bleiben sollen, werden sie auf dem Kartenchip in einem speziellen elektronischen Fach gespeichert.</span>
<span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Thu, 31 May 2012 19:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Das Leben verlängern mit Telomerase</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120524-das-leben-verlaengern-mit-telomerase.htm</link>
			<description>Es ist nur ein ganz kleines Enzym, die Telomerase, aber in ihm soll das ewige Leben schlummern. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Es ist nur ein ganz kleines Enzym, die Telomerase, aber in ihm soll das ewige Leben schlummern. Vorausgesetzt, man schenkt den zahlreichen Forschern Glauben. Seit Jahren versuchen sie den Verfall der Gene mittels Telomerase aufzuhalten. Jetzt ist offenbar spanischen Wissenschaftlern ein Durchbruch gelungen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Im Spanischen Nationalen Krebsforschungszentrum (CNIO), Madrid, ist es Maria Blasco und ihren Kollegen gelungen, bei Säugetieren Telomerase in deren Körperzellen zu aktivieren. Die Behandlung fand nur einmal statt, die Gene wurden nicht permanent manipuliert.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Im Zellkern befindet sich das Enzym Telomerase. Es hat die Aufgabe, die Chromosomen zu schützen. Durch die Aktivität des Enzyms schrumpft die Zelle langsamer, ihre Erneuerung wird unterstützt. Ist der Mensch erwachsen, schaltet sich die Telomerase aus.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Bisher gelang die Genmanipulation nur im Embryonalzustand eines Lebewesens, um in die Zellen Telomerase einzubringen und sie zu aktivieren. Eine Anwendung beim Menschen war damit ausgeschlossen. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Aber den spanischen Wissenschaftlern ist es nun gelungen, die Telomerase-Gene in ein abgewandeltes Virus zu packen und damit Mäuse zu behandeln. Wie ein Trojanisches Pferd wirkte das Virus bei den Mäusen, schrieb „ScienceDaily.com“, eine Forschungs-Plattform.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Wirkung sah folgendermaßen aus: Bei einjährigen Mäusen verlängerte sich deren Lebensdauer nach der Behandlung um 24 %. Altersbedingte Krankheiten wie Diabetes oder Osteoporose setzten später ein.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Wissenschaftler haben durch die Versuche Hoffnung geschöpft, irgendwann auch beim Menschen eine Behandlung mit Telomerase durchführen zu können. Maria Blasco, die Studienleiterin, sagt, dass Altern keine Krankheit sei. </span>
<span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;">Es wird aber von immer mehr Forschern als Ursache für verschiedene Krankheiten (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes) angesehen, deren Zunahme mit höherem Alter erklärt wird. Diese Krankheiten könnten zukünftig durch die Behandlung der Zellalterung verhindert werden.</span> 
<span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span>
<span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Thu, 24 May 2012 17:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Am Baby-Blues leiden auch die Väter</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120513-am-baby-blues-leiden-auch-die-vaeter.htm</link>
			<description>Den sogenannten Baby-Blues schrieb man bisher nur den jungen Müttern zu, an die Väter wurde nicht...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"> Auch Männer haben Angstzustände, wenn sie Vater werden. Den sogenannten Baby-Blues schrieb man bisher nur den jungen Müttern zu, an die Väter wurde nicht gedacht. Jetzt wurde entdeckt, dass auch viele junge Väter in ein Stimmungstief nach der Geburt ihres Kindes fallen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Australische Forscher haben herausgefunden, dass etwa jeder zehnte Mann – nachdem er Vater geworden ist – sich im Stress befindet. Sorgen bauen sich auf&nbsp; </span>und ein Licht am Ende des Tunnels ist oft nicht zu sehen. Die Wochenbettdepressionen von jungen Müttern äußern sich in ähnlichen Symptomen. Die Direktorin Jan Nicholson vom Forschungsinstitut „Parenting Research Centre“ in Melbourne war mit ihrem Team von der Erkenntnis überrascht, dass die Probleme nicht nur bei den Müttern auftreten, sondern auch bei den Vätern sogar weit verbreitet sind. So nannten 9,7 % der jungen Väter und 9,4 % der jungen Mütter mehrere Stress-Symptome, die sich im ersten Lebensjahr ihres Kindes einstellten.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Studie aus Australien ist in der Fachzeitschrift „Social Psychiatry and Psychiatric Epidemiology“ veröffentlicht. Darin heißt es unter anderem, dass gerade bei Vätern psychische Probleme hartnäckig und unerbittlich sein können. Für diese Auswertung haben Wissenschaftler 3471 neue Väter und 5000 junge Mütter befragt. Nicholson gab an, dass Angstzustände und viele Sorgen beschrieben wurden, die jungen Eltern hätten das Gefühl, alles nicht zu packen und sähen keine Besserung oder Lösung.&nbsp; </span>Nicholson sagt weiter, dass solche Probleme, die hier beschrieben wurden, bei frischgebackenen Vätern um 40 % höher lägen als allgemein unter Männern. Bisher hat man oft angenommen, dass die Wochenbettdepression bei jungen Müttern eine biologische Ursache hat und dass der Grund darin liegt, sich in der Anfangszeit intensiv um das Kind kümmern zu müssen. Mit der seelischen Verfassung der Väter hat sich bisher niemand befasst. Deshalb sei es an der Zeit, in dieser Lebensphase auch Männern und nicht nur den Frauen Hilfe zu geben.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"><i>Quelle: focus.de</i><i>&nbsp;</i></span>
<span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"><i></i> </span>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 13 May 2012 22:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der 30. Geburtstag des ersten deutschen Retortenbabys</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120505-der-30-geburtstag-des-ersten-deutschen-retortenbabys.htm</link>
			<description>Eine Sensation war die Geburt von Oliver vor dreißig Jahren, denn er war das erste deutsche...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Eine Sensation war die Geburt von Oliver vor dreißig Jahren, denn er war das erste deutsche Retortenbaby. Er lebt heute von der Außenwelt zurückgezogen in einem Dorf in Oberfranken. Dagegen trat die künstliche Befruchtung weltweit ihren Siegeszug an.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Nach jahrzehntelanger Forschung gelang endlich der Durchbruch. Viele Frauen, die ungewollt kinderlos waren, konnten neue Hoffnung schöpfen. Das erste deutsche Retortenbaby kam am 16. April 1982 in der Frauenklinik Erlangen per Kaiserschnitt auf die Welt und wog bei seiner Geburt 4150 Gramm. Erstmals war es auch deutschen Medizinern gelungen, außerhalb des Mutterleibes eine künstliche Befruchtung durchzuführen. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der in einem kleinen Dorf in Oberfranken lebende Oliver hat in den zurückliegenden Jahren jeden Kontakt mit den Medien strikt abgelehnt, so dass die Öffentlichkeit wenig über ihn weiß. Am Dorfleben nimmt er kaum Anteil, auf Festen sieht man ihn selten, er lebt eher zurückgezogen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Professor Siegfried Trotnow, der frühere Leiter des Teams in Erlangen, ist inzwischen verstorben. Selbst in Fachkreisen war er damals mit seiner Forschung auf Widerstand gestoßen. Nachdem vier Jahre zuvor in Großbritannien das weltweit erste Retortenbaby Louise Brown geboren worden war, setzte eine lebhafte Diskussion darüber ein, inwieweit man eine künstliche Befruchtung ethisch vertreten könne.&nbsp; </span>&nbsp;
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Neun Jahre lang haben damals die Eltern von Brown versucht, ein Kind auf natürliche Weise zu bekommen. Als es nicht zum Erfolg führte, ließen sie sich schließlich auf das Experiment ein. Für diese Pionierleistung erhielt der maßgebliche Arzt Robert Edwards den Nobelpreis für Medizin. Als Brown fünf Jahre alt war, erfuhr sie von ihrer Zeugungsmethode, die damals als sensationell galt. Von ihren Mitschülern wurde sie oft gefragt, wie sie denn in das Reagenzglas gepasst hätte. Mittlerweile ist auch Brown der Medienrummel zu viel.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Nach der Geburt von Oliver im Krankenhaus von Erlangen belagerten Journalisten tagelang die Klinik und viele von ihnen versuchten, auf die Geburtshilfestation zu gelangen, sagte später Prof. Trotnow. Heute arbeitet von dem damaligen Forschungsteam niemand mehr in der Klinik. Einige sind verstorben, andere sind in Rente. Inzwischen spielt in Erlangen die künstliche Befruchtung keine Rolle mehr. Die In-Vitro-Fertilisation, so der Fachjargon,&nbsp; </span>ist dank der damaligen Forschungen mittlerweile zur Routine geworden. Sie findet meist in Praxen statt. Dagegen beschäftigt man sich an der Erlanger Uni-Klinik mit neuen Methoden, um vom Krebs geheilten Frauen zum Mutterglück zu verhelfen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Fachleute rechnen mit ca. vier Millionen Babys, die durch künstliche Befruchtung auf die Welt kamen. In Europa ist das Verfahren am stärksten verbreitet. Die Europäische Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (ESHRE) gab in ihren neuesten Zahlen aus dem Jahr 2007 bekannt, dass ca. 71 % der gesamten registrierten künstlichen Befruchtungen in Europa stattfanden, in &nbsp;</span>Deutschland, Spanien, Frankreich, Großbritannien. Die Ursachen für Kinderlosigkeit liegen in körperlichen Problemen in 20 – 30% der Fälle beim Mann und in 20 – 35 % der Fälle bei der Frau. Laut ESHRE hat jede elfte Frau im Alter von 20 bis 44 Jahren eine Unfruchtbarkeitsphase von mindestens einem Jahr. Eine gemeinsame Ursache für Kinderlosigkeit gebe es bei 25 bis 40 % der Paare, aber in vielen Fällen werden die Gründe dafür nicht gefunden.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Laut Erkenntnissen des ESHRE werden die häufigsten künstlichen Befruchtungen bei 30 bis 39-jährigen Frauen durchgeführt. Im Jahre 2007 kamen europaweit 886 künstliche Befruchtungen auf eine Million Frauen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Europaweit wird heute vorwiegend die sogenannte Intra-Cytoplasmatische Sperma-Injektion (ICSI) angewandt. Hierbei wird unter dem Mikroskop die Samenzelle des Mannes direkt in die Eizelle eingebracht. Die Ärzte wenden dieses Verfahren in mehr als der Hälfte aller Fälle an.</span>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sat, 05 May 2012 23:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie sich Schlafmangel auswirken kann</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120420-wie-sich-schlafmangel-auswirken-kann.htm</link>
			<description>Es wurde von den Forschern beobachtet, dass die unregelmäßigen Ruhezeiten und der Schlafmangel dazu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Menschen, die oft mit dem Flugzeug unterwegs sind oder in Nachtschicht arbeiten, können möglicherweise ein erhöhtes Risiko für Diabetes entwickeln. Der Grund dafür liegt im Schlafmangel, denn im Ruhezustand verbraucht der Körper weniger Kalorien. Auch die Bauchspeicheldrüse arbeitet langsamer.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Washington. – Im Brigham and Women´s Hospital sowie an der Harvard Medical School in Boston (US-Bundesstaat Massachusetts) haben Forscher mit 21 Probanden einen Versuch durchgeführt. Die Probanden mussten unter der Leitung von Orfeu Buxton ein strenges Regiment über sich ergehen lassen: Sie waren ca. sechs Wochen im Krankenhaus einquartiert, ihre Wach- und Schlafzeiten wurden gezielt beeinflusst. Von den Versuchen berichtet das Fachblatt „Science Translational Medicine“.&nbsp; </span>Die Versuche sollen beweisen, dass es einen Zusammenhang zwischen Schlafmangel und Diabetes gibt, der offenbar tatsächlich vorhanden ist.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Buxton und sein Team legten Zeitpunkt und Dauer des Schlafens fest sowie die Zusammensetzung der Speisen. In den ersten Tagen durften die Probanden ca. zehn Stunden jede Nacht schlafen. Dann wurde&nbsp; </span>die Schlafenszeit über drei Wochen auf &nbsp;5, 6 Stunden je 24 Stunden reduziert, die Probanden sollten mal nachts und mal tagsüber schlafen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Es wurde von den Forschern beobachtet, dass die unregelmäßigen Ruhezeiten und der Schlafmangel dazu führten, dass der Stoffwechselumsatz während der Ruhephase nachließ. Im Ruhezustand verbrauchte der Körper weniger Kalorien als sonst. Die Entstehung von Übergewicht wird so begünstigt. Bei den Probanden war die Stoffwechselleistung derart reduziert, dass sie, auf ein Jahr bezogen, fast 6 Kilogramm schwerer geworden wären.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Außerdem wurde von den Forschern nach einer Mahlzeit im Blut der Probanden ein erhöhter Glukosegehalt gemessen. Vermutlich sei das darauf zurückzuführen, dass die Bauchspeicheldrüse weniger Insulin&nbsp; </span>produziert habe. So könnte sich Zucker im Blut angesammelt haben. Ist der Zuckerspiegel jedoch erhöht, kann Diabetes entstehen. Tatsächlich erreichte bei einigen Probanden der Blutzucker kritische Werte. Diese gelten als sogenannter Prädiabetes, als einer Vorstufe der Zuckerkrankheit. 
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Nachdem die Probanden wieder über neun Tage lang ausreichend und regelmäßig schlafen durften, verschwanden die Auffälligkeiten der durch Schlafmangel und gestörtem Schlafrhythmus hervorgerufenen Symptome. Die Forscher stellten fest, dass ihre Untersuchung die Ergebnisse von früheren Studien untermauere, nach denen ein höheres Risiko für Diabetes bei Nachtarbeitern registriert wurde. Buxton betont die Wichtigkeit ausreichenden Schlafes für die Gesundheit und dass die beste Schlafenszeit nachts ist. Bereits vor einiger Zeit haben Forscher aus Schweden herausgefunden, dass ein ausgeschlafener Mensch einfach attraktiver wirkt.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">So sagt auch der Volksmund, dass Schlafen schön mache und das wird jetzt von den Forschern auch wissenschaftlich bestätigt. Die Probanden sollten in einer Studie den Anblick von unterschiedlich ausgeschlafenen Personen beurteilen: sofort wurde Schlafmangel erkannt; er hat Einfluss auf die Attraktivität. Den positiven Effekt der Schlafdauer auf die Attraktivität einer Person&nbsp; </span>haben schwedische Forscher auch im Experiment nachgewiesen. Sie berichten im „British Medical Journal“, dass ein ausgeschlafener Mensch tatsächlich gesünder und schöner auf Mitmenschen wirkt, als wenn er übernächtigt ist. Das Team um John Axelsson vom Karolinska Institut, Stockholm will mit einer Studie auf die grundlegende Bedeutung des Schlafes sowie das zunehmende Problem der Schlafstörungen hinweisen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Wissenschaftler fotografierten 23 Probanden (Alter: 18 bis 31 Jahre). Erster Fototermin war&nbsp; </span>von 14 bis 15 Uhr, nachdem die Probanden nachts zuvor mindestens 8 Stunden Schlaf hatten. Beim zweiten Fototermin durften die Probanden in zwei vorangegangenen Nächten lediglich fünf Stunden schlafen. In der Nacht vor dem dritten Termin durfte überhaupt nicht geschlafen werden.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Für die Fotoaufnahmen waren alle teilnehmenden Probanden ungeschminkt und sollten möglichst direkt und neutral in die Kamera sehen. Die Wissenschaftler präsentierten die Fotos 65 Testpersonen, pro Bild nur 6 Sekunden lang. Die Testpersonen sollten nun das Aussehen der fotografierten Menschen beurteilen, wie gesund, ausgeschlafen und wie attraktiv sie wirken.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die unausgeschlafenen Personen erreichten durchschnittlich geringere Wertungen bei allen drei untersuchten Varianten als nach ausreichendem Schlaf. Den Forschern zufolge belegt dieses Ergebnis, dass man bei unter Schlafmangel leidenden Menschen sehr genaue Anzeichen in deren Gesichtern erkennen kann.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Bereits in vielen Studien wurde der Zusammenhang zwischen Schlafmangel und daraus folgender schlechter Gesundheit nachgewiesen und ebenso erkannt, dass zwischen Gesundheitszustand und Attraktivität eines Menschen eine Verbindung besteht. Die Wissenschaftler sehen in dieser Verkettung den Hintergrund für die Fähigkeit des Menschen, mangelnden Schlaf zu erkennen und dadurch die Person als unattraktiv einzustufen.</span>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: spiegel.de </span></i>
<i><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 23:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Behandlung mit Olivenöl bei trockener Kopfhaut</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120414-behandlung-mit-olivenoel-bei-trockener-kopfhaut.htm</link>
			<description>Eine juckende Kopfhaut ist nicht nur unangenehm sondern auch nervig. Ein Grund dafür könnten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Berlin. Eine juckende Kopfhaut ist nicht nur unangenehm sondern auch nervig. Ein Grund dafür könnten Kopfläuse sein oder ein Ekzem löst die Beschwerden aus. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Kopfläuse lassen sich bei genauem Betrachten der Kopfhaut feststellen. Dabei sollte man die Hilfe von Angehörigen, Freunden oder einem Arzt in Anspruch nehmen. Wenn Kopfläuse gesehen werden, ist das kein Anzeichen mangelnder Hygiene. Jeder Mensch, egal welcher Gesellschaftsschicht er angehört, kann sie bekommen. Das wird von Dirk Meyer-Rogge erklärt. Er gehört dem Berufsverband der Deutschen Dermatologen Berlin an. Wenn Kopfläuse als Ursache ausgeschlossen werden können, könnte auch ein Ekzem für die juckenden Stellen in Frage kommen. Auch eine Pilzinfektion könnte manchmal hinter dem Jucken stecken, welche beispielsweise durch Haustiere übertragen wird.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Wenn diese Möglichkeiten ausgeschlossen werden können, ist vielleicht eine empfindliche Kopfhaut mit der Tendenz zur Trockenheit die Ursache. Auf die Haut wirkt sich auch Stress aus, bezeichnet man sie doch als „Spiegel der Seele“. Den Körper können wir eincremen, mit der Kopfhaut geschieht das aber nicht. Shampoos, die zur reinigenden Haarwäsche benutzt werden, entfetten zusätzlich die Kopfhaut.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Daher empfiehlt der Dermatologe aus Karlsruhe, Meyer-Rogge, einmal wöchentlich eine Ölkur auf der Kopfhaut anzuwenden. Die Anwendung sieht folgendermaßen aus: Abends vor dem Schlafengehen gibt man mit einer kleinen Spritze oder einer Pipette etwas Olivenöl auf die Kopfhaut und lässt es über Nacht einwirken. Ein Handtuch, über das Kopfkissen gelegt, schützt den Bezug vor Ölflecken. Am Morgen danach wäscht man das Haar mit einem milden Shampoo wieder aus. Man sollte aber kein Anti-Schuppen-Shampoo benutzen, sondern ein zur täglichen Reinigung empfohlenes.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Ein Hautarzt sollte aber umgehend aufgesucht werden, wenn das Jucken schmerzhaft ist. Dabei könnte eine Gürtelrose die Ursache sein oder auch eine bakterielle Infektion. Männer, die nur noch über wenig Haare verfügen, sollten ihre Kopfhaut besonders beobachten. Ein Hautarzt sollte juckende, raue Stellen auf der Kopfhaut unbedingt untersuchen. Meyer-Rogge erklärt, dass diese Beschwerden ein Hinweis auf eine Krebsvorstufe sein könnten.</span>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: abendblatt.de</span></i>
<i><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 15:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein neues Gesicht nach fünfzehn Jahren (Lee Norris)</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120410-ein-neues-gesicht-nach-fuenfzehn-jahren-lee-norris.htm</link>
			<description>Lee Norris wurden die beiden Kieferknochen, Zähne und die Zunge übertragen, es sei die weltweit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Ärzte in den USA haben in einer anspruchsvollen Gesichtstransplantation ein ganzes Antlitz eines Amerikaners verändert. Es wurden die beiden Kieferknochen, Zähne und die Zunge übertragen, es sei die weltweit aufwendigste Operation dieser Art gewesen. Die Dauer der Operation betrug 36 Stunden, inklusive Vorbereitung doppelt so lange, über 150 Ärzte und Krankenschwestern waren daran beteiligt. Das wurde von der Universität von Maryland in Baltimore mitgeteilt. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Patient, Lee Norris, war 37 Jahre alt und stammte aus Virginia. Er hatte sich bei einem Unfall vor 15 Jahren sein eigenes Gesicht zur Hälfte weggeschossen. Nachdem seine schweren Verletzungen vernarbt waren, war aus dem jungen Mann eine Karikatur geworden ohne Lippen, mit zerstörter Kieferpartie und verstümmelter Nase. Er traute sich kaum noch unter Menschen, nur nachts ging er noch einkaufen mit verhülltem Gesicht. Vor sieben Jahren stellte er sich zum ersten Mal bei den Ärzten in Baltimore vor.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Den ersten spektakulären Fall einer Gesichtstransplantation gab es im November 2005, danach folgten etwa 24 Operationen dieser Art. Nach Angaben der Ärzte war keine der vorangegangenen Operationen derartig umfangreich wie diese letzte. Chefarzt Eduardo Rodriguez sagte, dass die modernsten chirurgischen Methoden sowie Computertechniken eingesetzt wurden, um das Gesicht, Ober- und Unterkiefer, die Zähne und Teile der Zunge zu übertragen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Er erläutert weiter, dass Weichteile der Kopfhaut bis zum Hals zusammen mit den darunterliegenden Muskeln übertragen worden sind, um dem Patienten Gesichtsausdrücke zu ermöglichen. Um Gefühl und Funktion zu haben, wurden außerdem die Nerven verbunden mit dem Ziel, die Gesichtsfunktionen wiederherzustellen, nicht zuletzt auch wegen der Ästhetik. Außerdem konnten die Mediziner erreichen, dass der Körper des Patienten das fremde Gewebe nicht abgestoßen hat, was immer ein Kriterium bei Transplantationen ist.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Das Projekt wurde von der amerikanischen Marine unterstützt. Diese erhofft sich Erkenntnisse, wie die im Kampf verwundeten Gesichter der Soldaten wiederhergestellt werden könnten. Die Ärzte haben aber auch nicht vergessen, denen zu danken, die durch ihre Spende diese Operation erst ermöglichten. Großzügig hat die Familie des anonymen Spenders die Organe freigegeben und mit dieser heroischen Tat weitere fünf Leben gerettet.</span>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: stern.de</span></i>
<i><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 10:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wenn Sauberkeit übertrieben wird</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120404-wenn-sauberkeit-uebertrieben-wird.htm</link>
			<description>Sollte man kleine Kinder frühzeitig im Dreck spielen lassen, um sie besser vor Krankheiten wie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Sollte man kleine Kinder frühzeitig im Dreck spielen lassen, um sie besser vor Krankheiten wie beispielsweise Asthma oder Darmerkrankungen zu schützen? Oder ist ein Aufwachsen in steriler Umgebung gesünder? Bei Untersuchungen an Mäusen haben Forscher Hinweise gefunden, dass die erste Frage stimmen könnte.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Im Fachorgan „Science“ berichtet ein Team von deutschen und amerikanischen Forschern von ihren Erkenntnissen: So reguliert bei Mäusen ein früher Kontakt zu Keimen die Immunzellen und schützt die Tiere vor möglichen Darmerkrankungen oder Asthma. Die Ergebnisse untermauern den Verdacht, dass die immer häufigeren Autoimmunkrankheiten mit einem möglichst keimfreien Umfeld bei Säuglingen zusammenhängen. An der Studie beteiligten sich Forscher der Universitätskliniken Kiel und München und der Harvard Medical School in Boston (USA). Ob diese Ergebnisse auf den Menschen übertragen werden können, ist noch nicht erforscht.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Wissenschaftler um Torsten Olszak (jetzt Münchener Ludwig-Maximilians-Universität) und Richard Blumberg (Boston) verglichen für die Studie normale Labormäuse mit solchen aus besonders keimfreier Umgebung. Keimfreie Mäuse gedeihen in abgeschotteten Kunststoffbehältern und bekommen speziell zubereitetes Futter– alles sehr aufwendig, so äußerte Olszak gegenüber der Presse. Bei den keimfreien Mäusen wurden viele natürliche Killer-T-Zellen in Darm und Lunge festgestellt. Diese schütten nach Aktivierung eine Reihe von Botenstoffen aus, welche bei Entzündungen und Autoimmunkrankheiten eine Rolle spielen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Im Vergleich zu den normalen Labormäusen waren die keimfreien Mäuse anfälliger für Asthma und eine Darmentzündung, verwandt mit der menschlichen Colitis ulcerosa. Die Ursache dafür war eine überschießende Reaktion des Immunsystems, welche von den Forschern durch spezielle Stoffe provoziert worden war.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Olszak und sein Team überlegten nun Gegenmaßnahmen: Die ca. acht Wochen alten keimfreien Mäuse wurden in die Käfige der normalen Labormäuse umgesetzt mit der Hoffnung, dass sich deren Immunsystem anpassen würde. Dann gelten die Mäuse als erwachsen. Aber der Fall trat nicht ein. Dann versuchte man es mit schwangeren Mäusen aus der keimfreien Population. Diese wurden mit den normalen Labormäusen in Käfigen zusammengebracht und bekamen dort ihre Kinder. Die Mäuse-Babys hatten also sofortigen Kontakt zu den natürlich vorkommenden Keimen bei den Mäusen, wenn auch zu keinen Krankheitserregern. Die Forscher konnten nachweisen, dass bei diesem Nachwuchs eine normalisierte Anzahl von natürlichen Killer-T-Zellen vorhanden war. Eine geringere Anfälligkeit für die Darmerkrankung oder Asthma war die Folge.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Forscher betonen in einem Begleitartikel des „Science“, dass die sogenannte Hygiene-Hypothese von der Studie stark untermauert wird und Beweise dafür geliefert werden, „dass seit Jahrzehnten beobachtet, aber nicht verstanden wurde“. Vorangegangene Studien haben gezeigt, dass bei denjenigen Kindern, die auf Bauernhöfen aufgewachsen sind und demzufolge mit Keimen verstärkt in Berührung gekommen sind, Krankheiten wie Allergien oder Asthma seltener auftraten als bei anderen Kindern. Es mag Mütter schockieren, aber die Idee, dass unser Immunsystem durch den Kontakt zu Mikroben angekurbelt wird und uns gut tut, ist ansteckend. Es ist eine gute Vorbeugung vor Überreaktionen wie Autoimmunkrankheiten oder Asthma, schreibt Mitch Leslie. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">An der Studie nahmen auch Wissenschaftler aus Kiel teil, außer anderen auch Prof. Andre Franke (Christian-Albrechts-Universität). Sie wollten außerdem herausfinden, wie es sich eine keimfreie und erwachsene Maus „merken“ kann, dass zu Beginn ihres Lebens keine Bakterien da waren. Das Team der Forscher konnte beobachten, dass nicht über direkte Genveränderungen Informationen darüber weiter gegeben werden. Aber es kann sich die Aktivität dieser Gene verändern. Franke und sein Team konnten der Presse gegenüber erklären, warum bei den keimfreien Mäusen ein Protein des Immunsystems häufiger vorkommt. Blumberg will nun mit seinem Team noch herausfinden, welche Bakterien einen besonderen Schutz darstellen – weil jeder Mensch davon Milliarden in sich trägt, hauptsächlich im Darm.</span>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: stern.de</span></i>
<i><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 20:17:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wer möchte Proband für Schlafstudie werden?</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120331-wer-moechte-proband-fuer-schlafstudie-werden.htm</link>
			<description>Für eine Schlafstudie sucht das Institut für Neuroendokrinologie der Universität in Lübeck Männer,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Für eine Schlafstudie sucht das Institut für Neuroendokrinologie der Universität in Lübeck Männer, die ein Alter von 18 bis 35 Jahren haben. Die Teilnehmer erhalten als Aufwandsentschädigung 240 Euro sowie einen kostenlosen Gesundheitscheck.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Bedingungen für die Aufnahme: Die teilnehmenden Probanden sollten Nichtraucher sein und ein normales Gewicht haben, keine Medikamente einnehmen, normale Arbeitszeiten haben ohne Schichtarbeit, ohne Vorerkrankungen sein und nicht unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden. &nbsp;</span>Die Studie läuft unter dem Thema „Einfluss von Schlafdauer – Restriktion und zirkadiane Rhythmen auf Adipokine und Metaboliten des Fett- und Glukosestoffwechsels“. Dabei werden keine Medikamente verabreicht. Der Zeitaufwand sieht folgendermaßen aus: Eine Probenacht in der Zeit von 21 bis 7 Uhr; drei Versuchssitzungen – jeweils von 19 bis 19 Uhr, davon mit vollständiger Schlafrestriktion jeweils eine Nacht, verkürzte Schlafzeit auf vier Stunden und acht Stunden regulärer Schlaf.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Weitere Infos unter <link wakingclocks@googlemail.com - mail>wakingclocks@googlemail.com</link> und Tel. 0176/61367140 &nbsp;</span>
<span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 16:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Frust mit Essen vergessen (Essstörung)</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120325-frust-mit-essen-vergessen-essstoerung.htm</link>
			<description>Die Deutsche Gesellschaft für Essstörungen hat angegeben, dass ca. 2 % der Menschen an Binge-Eating...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Fressanfälle, die unkontrolliert verlaufen, auch Schuldgefühle und Depressionen: Eine Essstörung, die eher wenig bekannt ist. Es handelt sich um das sogenannte Binge-Eating, ca. 2 % der Deutschen sind davon betroffen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Zum Beispiel Anja Wolf, 44 Jahre und Frührentnerin, wohnhaft in Nordrhein-Westfalen. Sie ist an Multipler Sklerose erkrankt und leidet an der Essstörung Binge-Eating, vermutlich ist die Krankheit häufig weltweit verbreitet. Anja Wolf sehnt sich nach Geborgenheit und Nähe, fürchtet aber gleichzeitig jeden direkten Kontakt in ihrem Umfeld. Durch Essen versucht sie den Frust in ihrer Seele loszuwerden. Bereits seit eineinhalb Jahren&nbsp; </span>isst sie schnell und heimlich unkontrolliert große Mengen an Nahrungsmitteln. Danach fühlt sie sich schuldig und sehr schlecht.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Deutsche Gesellschaft für Essstörungen hat angegeben, dass ca. 2 % der Menschen an Binge-Eating&nbsp; </span>erkrankt sind und welches damit häufiger als Magersucht und Bulimie in Erscheinung tritt. Nach Angaben von Experten sind zur Hälfte Männer betroffen. Die gesundheitlichen Auswirkungen sind enorm: Die meisten Betroffenen leiden psychisch unter ihren Fressanfällen. Sie bekommen Schlafstörungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Auch im sozialen Umfeld und am Arbeitsplatz treten Probleme auf. Sehr häufig ist Binge-Eating mit Adipositas verbunden, welche Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schäden am Skelett auslösen kann.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Bei Anja Wolf besteht ein gestörtes Essverhalten seit ihrem zwölften Lebensjahr. Sie äußert resigniert, dass sie seit ca. dreißig Jahren nicht mehr weiß, wie man normal isst. Schon als Kind hat sie unter ihrem Übergewicht gelitten. Magersucht und Bulimie lösten sich später immer wieder ab.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Sie sagt, dass Magersucht bei ihr fünf Mal aufgetreten sei. Exzessive Bulimie sei zwischendurch mit bis zu achtzehn Brechanfällen pro Tag dazugekommen. Die Brechanfälle haben seit Oktober 2010 nachgelassen, dafür entwickelte sich bei ihr die Binge-Eating-Störung.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Unkontrollierte und wiederholende Essanfälle sind ein wichtiges Symptom dieser Störung. Bis zu einem unangenehmen Völlegefühl essen Betroffene hastig und schnell, nicht normal. Obwohl bei den Betroffenen kein Hungergefühl vorhanden ist, werden typischerweise Nahrungsmittel in großen Mengen verzehrt.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Wegen der Anfälle kommt ein deutliches Leiden hinzu. Bei Anja Wolf hat sich ein Hassgefühl auf sich selbst eingestellt, weil sie durch ihr Essverhalten wieder adipös geworden ist. Sie wäre lieber wieder dünn. Sie kann aber nicht hungern, da ihr Übergewicht eine Unterzuckerung ausgelöst hat.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Nach Angabe des Selbsthilfevereins „Hungrig-Online“ e.V. gibt es über die Ursachen keine gesicherten Erkenntnisse. Menschen, die unter Esssucht leiden, haben Studien zufolge Schwierigkeiten, ihre Emotionen richtig zu bewältigen. So sagen viele Betroffene aus, dass Wut, Ärger, Langeweile, Trauer, Stress oder Angst Anfälle auslösen. Weitere Risikofaktoren sind Krankheiten psychischer Art, die in der Familie aufgetreten sind: Missbrauchserlebnisse, Übergewicht in der Kindheit, ein negatives Selbstbild. Depressionen treten bei der Hälfte der Betroffenen auf. Bislang ist ungeklärt, ob die Essanfälle Depressionen auslösen oder umgekehrt.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Als Hauptgrund ihrer Probleme sieht Anja Wolf den sexuellen Missbrauch, als sie noch ein Kind war. Sie bildet sich nun ein, sie könnte ihre Gefühle wegessen. Nach außen will sie vor allem signalisieren, was sie wiederrum gar nicht will, dass niemand sie anfassen soll. Auch glaubt sie, dass andere Menschen sie wertlos finden und nicht mögen, weil sie so dick ist und so viel isst. Aber sie würde sich eigentlich schon über eine Zärtlichkeit freuen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Unterstützungsangebote gibt es nach Angabe des Selbsthilfevereins „Hungrig-Online“ e.V. zahlreich. Sie richten sich nach dem Gesundheitszustand&nbsp; </span>des Betroffenen und wie seine Essstörung ausgeprägt ist. Nach oder neben einer therapeutischen Behandlung haben sich viele Betroffene einer Selbsthilfegruppe angeschlossen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Über„Hungrig-Online“ e.V. kann man Adressen von Beratungsstellen, virtuellen Gruppen und Selbsthilfegruppen erfahren. In den Gruppen kann jeder die mit den Essattacken verbundenen Probleme seelischer und körperlicher Art ansprechen und jeder versucht dem anderen zu helfen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Begibt sich ein Betroffener in Behandlung, wird in einer medizinischen Untersuchung sein Gesundheitszustand bestimmt. Entweder wird der Kranke gleich in ein Krankenhaus eingewiesen oder eine ambulante Therapie ist ausreichend. In der Regel wird bei der Behandlung eine Therapie kombiniert, unterstützt vom Arzt, Psychotherapeut und Ernährungsberater. Ziel ist es, die psychische Gesundheit wieder zurück zu gewinnen und die mangelhafte Selbstwahrnehmung zu normalisieren.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Experten empfehlen den Betroffenen für ihre Selbsthilfe ein Ernährungsprotokoll zu führen. Darin sollten sie ihre Gefühle vor und nach den Essgewohnheiten dokumentieren. So können leichter die ursprünglichen Gründe für die Essattacken aufgespürt werden. In der Therapie können diese Erkenntnisse dann intensiv besprochen werden.</span>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: welt.de</span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 10:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Durch Klonen Mammut wiederbeleben? </title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120321-durch-klonen-mammut-wiederbeleben.htm</link>
			<description>Die Zahl der Wissenschaftler, die durch Klonen ein Mammut erschaffen wollen, wird immer größer. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der in Misskredit geratene Forscherstar Hwang Woo Suk aus Südkorea will es erneut versuchen: Er möchte ein Mammut klonen. Die dafür notwendigen Gewebeproben sollte ihm die russische Mafia beschaffen, er wurde aber dabei ertappt. Jetzt schlägt er den offiziellen Weg ein und der könnte glücken.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Seoul. – Die Zahl der Wissenschaftler, die durch Klonen ein Mammut erschaffen wollen, wird immer größer. Der Forscher Hwang Woo Suk, der aus Südkorea stammt und einst als Fälscher entlarvt wurde, unternimmt einen neuen Anlauf. Er unterzeichnete in Seoul einen Vertrag mit einem Mitarbeiter der Nordöstlichen Föderalen Universität der russischen Teilrepublik Jakutien, um&nbsp; </span>bei dem ehrgeizigen Projekt zusammen zu arbeiten. 
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">In Russland&nbsp; </span>befinden sich noch Überreste eines Mammuts, dessen Art vor ca. 10.000 Jahren ausgestorben ist. Davon sollten möglichst bald Gewebeproben nach Südkorea gebracht werden, wie von einem Sprecher der von Hwang Woo Suk geleiteten Sooam Biotech Research Foundation in Seoul mitgeteilt wurde. Man gehe davon aus, dass die Ausfuhr in den nächsten Monaten von der russischen Regierung genehmigt werde.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Hwang Woo Suk hatte schon vorher versucht, Mammutgewebe zu bekommen, um die Tiere aus der Urzeit zu klonen. Im Jahre 2006 wurde ihm in einem Prozess nachgewiesen, dass er einen Teil seiner Fördergelder an die russische Mafia überwiesen hat,&nbsp; </span>damit diese ihm die Gewebeproben beschaffte. Ein Gericht verurteilte damals Hwang wegen Veruntreuung von Forschungsgeldern und der illegalen Besorgung von Eizellen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">In dem jetzt geplanten Projekt haben die Wissenschaftler vor, aus dem Gewebe des Mammuts Zellkerne in die Eizellen eines Elefanten aus Indien einzusetzen. Eine Elefantenkuh soll die Eizellen eingepflanzt bekommen und dann den Embryo austragen. Als Gegenleistung für das erhaltene Mammutgewebe will Sooam sein technisches Knowhow mit der Universität in Russland teilen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Anfang des Jahres 2011 hatten bereits Forscher in Japan erklärt, dass es Vorbereitungen für die Erschaffung eines geklonten Mammuts gebe. Bereits Jahre zuvor hatten andere Wissenschaftler Ähnliches angekündigt. Nachdem man 2008 das Erbgut des Mammuts weitgehend entziffern konnte, wurde die Chance zum Klonen des Mammuts vom Fachblatt „Nature“ als sehr gering eingeschätzt. Viel zu stark zerstört sei das Erbmaterial.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">International in die Schlagzeilen war Hwang Woo Suk geraten, weil sich zwei seiner vorher bejubelten Studien zu embryonalen Stammzellen als Fälschungen entpuppten. Der geklonte Hund „Snuppy“ erwies sich dagegen als echt. Im Jahre 2005 hatte ihn Hwang vorgestellt. Im Oktober 2011 wurden von Hwang acht Kojoten präsentiert, nach eigenen Angaben habe er sie selbst geklont.</span>
<i><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 19:46:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kuriose Studie zur Rassismus-Bekämpfung</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120318-kuriose-studie-zur-rassismus-bekaempfung.htm</link>
			<description>Die Untersuchung des Wirkstoffes Propranolol wurde unter Leitung des Wissenschaftlers Professor...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Eine Pille, ein Betablocker, soll gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus wirken. Bei speziellen Betablockern tritt als Nebenwirkung ein vorteilhaftes Toleranzverhalten auf, das Rassismus vermeiden könnte. Zu dieser Erkenntnis sind Forscher des Zentrums für Neuroethik der Universität Oxford gekommen. So wurde bei Herzpatienten, die Propranolol-haltige Betablocker eingenommen hatten, festgestellt, dass sie keinen Fremdenhass mehr hatten. Allerdings sollten die Ergebnisse der Studie, an der 36 Probanden teilgenommen hatten, mit Vorsicht bewertet werden.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Untersuchung des Wirkstoffes Propranolol wurde unter Leitung des Wissenschaftlers Professor Julian Savulescu (Universität Oxford) und seinem Team bei 36 weißhäutigen Probanden durchgeführt. Feststellen wollten die Wissenschaftler, ob und wie Propranolol unterschwellig auf Denk- und Verhaltensweisen wirkt. Das Präparat soll eigentlich hohen Blutdruck senken. Es wurde aber dabei bei den Patienten auch eine Reduzierung rassistischer Tendenzen festgestellt. Die Entdeckung ist durchaus auch deshalb interessant, weil sich Rassismus und Fremdenfeindlichkeit immer mehr verbreiten. Sollte man eventuell Betablocker an unsere Gesellschaft als Standard verabreichen, um die Menschen toleranter zu machen? Da die Präparate jedoch über zahlreiche Nebenwirkungen verfügen, dürfte ein solcher Einsatz nicht in Frage kommen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Obwohl die aktuelle Studie nur an einer geringen Teilnehmerzahl von 36 Personen vollzogen wurde, überrascht das Ergebnis trotzdem. Die freiwilligen Probanden mussten zwei Gruppen bilden. Eine Gruppe bekam Placebo-Präparate, die andere Gruppe den Betablocker Propranolol. Zwei Stunden nach Einnahme der Medikamente sollten die Probanden einen einheitlich festgelegten Test erfüllen: 140 Fragen und Bilder sollten unterschwelliges, rassistisches Verhalten aufzeigen. Die teilnehmenden Probanden sollten den gezeigten Abbildungen Begrifflichkeiten wie „böse“, „freundlich“, „traurig“ oder „glücklich“ zuordnen. Bei Abbildungen von schwarzen oder dunkelhäutigen Personen kamen die Probanden der Kontrollgruppe durchschnittlich&nbsp; </span>erst nach längerer Überlegung zu einer positiven Stellungnahme. Bei den Probanden der Propranolol-Gruppe fiel die Entscheidung flotter aus, sagte Prof. Julian Savulescu. Nach Aussage der Wissenschaftler war bei einem Drittel der letzteren Gruppe überhaupt keine rassistische Tendenz zu erkennen. Aber die Gruppe mit Placebo wies durchweg unterschwellig rassistische, fremdenfeindliche Züge auf.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Bereits seit Jahrzehnten ist der Betablocker Propranolol bekannt und wird eingesetzt vor allem zur Bluthochdruckbehandlung. Häufig werden mit entsprechenden Betablockern auch Herzschwächen oder die Koronare Herzkrankheit sowie Tremor-Erkrankungen therapiert. Ein weiteres Einsatzgebiet halten nun die Wissenschaftler des Zentrums für Neuroethik der Universität Oxford für die Betablocker für möglich: Eine Heilbehandlung von unterbewusstem Rassismus. Die deutsche Wissenschaftlerin Sylvia Terbeck vom Zentrum für Neuroethik erklärt, dass anhand der aktuellen Resultate bisher unbekannte Anhaltspunkte über Prozesse im Gehirn, die verantwortlich für das Entstehen von rassistischem Gedankengut sind, geliefert wurden. Ergänzend setzt Prof. Julian Savulescu fest, dass die aktuellen Studienergebnisse zwar „vielversprechend“ seien, indem man mit Hilfe von Pillen unterbewussten Rassismus verändern könnte, aber eine Wunderpille sei Propranolol nicht. Wie man diese Möglichkeit einsetzt und damit umgeht – da sind ethische Gründe abzuwägen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Wissenschaftler erklären den beobachteten Effekt damit, dass die Betablocker eine blutdrucksenkende und eine beruhigende &nbsp;</span>Herzfrequenzwirkung haben. Die Probanden würden auf diese Art weniger ängstlich und das trage zu einer erhöhten Toleranz bei. Allerdings konnten die Wissenschaftler eine genauere Erklärung ihrer Beobachtungen nicht liefern.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Obwohl noch nicht endgültig geklärt ist, warum ein entsprechender Effekt auftritt, wird in Deutschlands Medien mehr oder weniger ernst sinniert, ob man beispielsweise bei Rechtsextremen Betablocker einsetzen könnte zur Überwindung der Fremdenfeindlichkeit. Demnach hätte es vielleicht die sogenannte „Zwickauer Terrorzelle“ nicht gegeben, wenn Betablocker vom Arzt rechtzeitig verordnet worden wären? Auch sollte ein Hang zu unterschwelliger Fremdenfeindlichkeit bereits in den Schulen getestet werden, um heranwachsende Rassisten umgehend mit Betablockern zu behandeln. Das ist eine weitere Reaktion auf die Oxforder Forschungsergebnisse. Weshalb nicht gleich für Alle Betablocker? &nbsp;</span>Schließlich kann mehr Toleranz nie schaden. Die paar Nebenwirkungen wie Kreislaufzusammenbrüche, Asthmaanfälle oder Durchblutungsstörungen kann die Medizin auch noch meistern.
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">(fp)</span></i>
<i><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 12:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Krankenkassen haben fehlerhafte Abrechnungen festgestellt</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120314-krankenkassen-haben-fehlerhafte-abrechnungen-festgestellt.htm</link>
			<description>Offenbar zugenommen haben die Betrugsfälle im Gesundheitswesen der Hauptstadt. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Offenbar zugenommen haben die Betrugsfälle im Gesundheitswesen der Hauptstadt. Im Zeitraum von Oktober 2010 bis Ende 2011 haben die Ersatzkassen in der Berliner Region zahlreiche fehlerhafte Abrechnungen bei Therapeuten, Ärzten und Kliniken aufgedeckt. Wie vom Verband der Ersatzkassen mitgeteilt worden ist, sind für diesen Zeitraum 2,5 Millionen Euro von den Mitgliedskassen eingefordert worden, die aus 210 Manipulationsfällen stammen. Eingegangen sind bereits 1,9 Millionen Euro.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Eine Verbandssprecherin sagte, dass die Hauptstadt bei &nbsp;</span>Betrugsverdachtsfällen an der Spitze liege. In Berlin und Brandenburg wurde ein deutlicher Anstieg registriert. So betrug der Gesamtschaden im gleichen Zeitraum vom vergangenen Jahr bei insgesamt&nbsp; 178 Fällen in Berlin und Brandenburg 1,4 Millionen Euro, davon war Berlin mit 139 Fällen beteiligt.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Für die letzten Abrechnungsskandale sorgten die ambulanten Behandlungszentren der DRK-Kliniken, das private Helios-Krankenhaus&nbsp; </span>Berlin-Buch und Vivantes, ein kommunaler Klinikkonzern. Der größte Schaden, 1,8 Millionen Euro für die Ersatzkassen, wurde von den DRK-Kliniken verursacht. Aber das ist eine Ausnahme, sonst handelt es sich in der Regel um deutlich niedrigere Summen, die sich bei wenigen Tausend Euro bewegen. Falsche Abrechnungen seien vorrangig bei&nbsp; der ärztlichen Anordnung von Heil- und Hilfsmitteln aufgetreten, bei Massagen, Physiotherapien, Bädern oder bei Hörgeräten und Prothesen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Sozialstaatssekretär Michael Büge (CDU) bewertete die ambulanten Pflegeleistungen als „mafiöse Strukturen“: so arbeite von den mehr als 500 Anbietern ca. jede dritte betrügerisch.&nbsp; </span>Diese Aussagen von Michael Büge wurden von den Pflegeverbänden zurückgewiesen. Auch die Krankenkassen sind mit der Meinung des Sozialstaatssekretärs nicht einverstanden, alle Anbieter generell zu verdächtigen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Eindruck zunehmender Betrugsfälle wurde jedoch von der größten regionalen Krankenkasse, der AOK, bestätigt. Wachsende Sensibilisierung bei den Mitarbeitern, Versicherten und Angehörigen könnte dabei eine Rolle spielen. So verfügt inzwischen jede Krankenkasse über eine Stelle, die Missbrauch verfolgen und aufdecken soll. Die AOK Nordost wies im vergangenen Jahr in 431 Fällen Betrügereien oder Fehlverhalten nach. Der Schaden belief sich auf 1,6 Millionen Euro. So stellte die AOK allein im Pflegebereich in den ersten acht Monaten von 2011 bei insgesamt 110 ambulanten Diensten Fehlverhalten fest. Der Schaden belief sich in sechsstelliger Höhe.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Kassen melden auch der Staatsanwaltschaft die Betrugsfälle. Derartige Verfahren würden jedoch oft niedergeschlagen. Der Grund könnte, nach Ansicht der Kassen, darin liegen, dass die Ermittlungsbehörden überfordert sind. Es fehlt ihnen an Fachwissen über die verwickelten Strukturen des Gesundheitswesens. Deshalb wird von den Geldgebern der Gesundheitsleistungen eine Schwerpunktstaatsanwaltschaft gefordert. Diese soll sich nur auf die Betrugsfälle bei Ärzten, Apotheken, Kliniken oder Therapeuten konzentrieren. Die Krankenkassen beklagen, dass die Sonderkommission Medikus nicht mehr aktiv ist. Hier haben früher die Berliner Polizisten das Gesundheitswesen überwacht.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Eine Verurteilung wie beim Fall eines Apothekers, der wegen Betruges im Mai 2011 zu fast sieben Jahre Haft verurteilt wurde, ist selten. Der Schaden, den der Apotheker verursacht hatte, betrug 11 Millionen Euro.</span>
Schäden in dieser Größenordnung sind eher die Ausnahme, meist handelt es sich um mehrere Tausend Euro.
]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 21:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie Kritiker die Organspende bewerten</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120311-wie-kritiker-die-organspende-bewerten.htm</link>
			<description>Neue Regelungen gibt es bei der Organspende. Ziel ist es, noch mehr Menschen dazu zu bewegen, ihre...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Neue Regelungen gibt es bei der Organspende. Ziel ist es, noch mehr Menschen dazu zu bewegen, ihre Organe nach dem Tod zu spenden. Mit diesem Thema muss sich jeder einzelne kritisch beschäftigen. Kritiker sehen Gründe, die einer Spende entgegen stehen. Betrachtet man sie aber genauer, so sind sie, zumindest aus wissenschaftlicher Sicht, gegenstandslos.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Auf dem Organspendeausweis muss das Einverständnis vermerkt sein, &nbsp;</span>dass dem Körper Organe bzw. Gewebe entnommen werden darf, nachdem ein Arzt den Tod festgestellt hat. Die Organe und Gewebe sollen einer Transplantation dienen und damit Leben todkranker Menschen gerettet werden. In Deutschland soll künftig jeder Erwachsene regelmäßig abgefragt werden, ob er zustimmt oder nicht. So erhofft sich die Bundesregierung deutlich mehr Spendenbereitschaft als bisher. Aktuell warten hierzulande 12.000 Patienten auf eine Organtransplantation. In Deutschland wurden im Jahr 2011 nach Angabe der Deutschen Stiftung Organtransplantation nur ca. 3.900 Organe gespendet. Es wurden aber mehr als 4050 transplantiert, das heißt also, die Überzahl stammt aus Importen. 
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Es gilt in den meisten europäischen Ländern die sogenannte „Widerspruchslösung“ bei der Organspende. Konkret heißt das, dem Verstorbenen dürfen Organe entnommen werden, wenn dieser zu Lebzeiten dem nicht ausdrücklich widersprochen hat. Die Angehörigen des Verstorbenen haben in einigen Ländern noch ein Widerspruchsrecht. Es gilt jedoch in Deutschland die „erweiterte Zustimmungslösung.“ Wer nicht ausdrücklich zu Lebzeiten einer Organentnahme zugestimmt hat, kann nicht zum Spender werden. Die Angehörigen des Verstorbenen haben aber die Möglichkeit, einer Spende zuzustimmen, wenn der ausdrückliche Wille des Verstorbenen vermutet wird beziehungsweise ihnen bekannt ist. &nbsp;</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Verstorbene haben in ca. 90 % der Fälle zu Lebzeiten ihren Willen nicht dokumentiert und die Entscheidung liegt bei den Angehörigen, ob Organe entnommen werden dürfen. Diesen unbefriedigenden Zustand soll nun eine Neuregelung ändern. Prognosen zufolge wären 70 bis 75 % aller Deutschen bereit, nach ihrem Tod Organe zu spenden. Ob sie dann tatsächlich zu Spendern werden, ist aber nicht sicher. Immerhin ist eine Entscheidung etwas anderes als ein Lippenbekenntnis – man muss sich mit der Sache ernsthaft auseinandersetzen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">In Deutschland wird bei einer Organentnahme neben der Zustimmung des Spenders der Hirntod vorausgesetzt. Dieser muss, unabhängig voneinander, von zwei Ärzten dokumentiert werden. Erst dann kann untersucht werden, ob der Dahingeschiedene überhaupt als Spender geeignet ist. Doch hier haken Kritiker bereits ein: Ist ein Mensch wirklich tot, wenn dessen Hirntod diagnostiziert &nbsp;</span>wurde? Denn immer wieder zweifeln Mediziner die Zuverlässigkeit dieser Diagnose an.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Gegenüber n-tv.de äußerte der Medizinische Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation Professor Günter Kirste: „Weltweit ist der Hirntod das einzige, eindeutig akzeptierte Kriterium, den Tod des betroffenen Menschen festzustellen. In Deutschland gibt es zwar ein paar Ethiker, die dem widersprechen. Wissenschaftlich ist das aber nicht haltbar. Dass die Erde eine Scheibe sei, könne man ebenso behaupten. Der wissenschaftliche Gehalt wäre ähnlich.“ Trotzdem verstehe er die Angst mancher Menschen. Diesen Ängsten könne man nur entgegentreten, indem man ausführlich wissenschaftlich und sachlich aufklärt. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Kritiker behaupten immer wieder, dass bei einem Hirntod der Körper des Betroffenen noch am Leben sei, das Herz schlage noch und der Blutkreislauf sei auch noch intakt. Der Professor antwortet darauf: „Nur weil die Herzfunktion maschinell aufrecht erhalten wird, kann das Herz noch schlagen.“ Das ist wichtig für die Organe, sie müssen für die Organtransplantation möglichst langfristig durchblutet werden. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Aber warum, so die Kritiker weiter, werden vor der Organentnahme den Spendern Narkotika gespritzt? Ist das als ein Eingeständnis der Ärzte zu bewerten, dass sie nicht hundertprozentig genau wissen, ob Schmerzen beim Spender auftreten? Kirste antwortet darauf „Dass es einige Anästhesisten gäbe, die der Meinung sind, Schmerzmittel bei einer Organentnahme geben zu müssen.“ Das sei aber längst nicht mehr überall der Fall. Schmerzmittel seien auch nicht nötig. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Auf ihrer Webseite erklärt die Deutsche Stiftung Organtransplantation ausführlich, wann ein Mensch als „hirntot“ angesehen werden kann und welche Kriterien dafür erfüllt sein müssen. Es wird beispielsweise überprüft, ob die Atmung noch selbstständig intakt ist und ob diverse Reflexe noch reagieren. Auch werden Reaktionen auf starke Schmerzreize geprüft. Kirste sagt, wenn bei einem Patienten der Hirntod festgestellt worden ist, sei absolut ausgeschlossen, dass noch Schmerzen empfunden werden.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Viele Menschen haben Angst davor, dass der Leichnam unansehnlich und verstümmelt nach einer Organentnahme ist. Sie denken dabei weniger an sich selbst, sondern versetzen sich in die Lage ihrer Angehörigen. Kirste sagt dazu, dass man dem Leichnam nicht ansehen könne, dass Organe entnommen wurden. Allerdings gibt es eine Ausnahme: Die Augen. Wenn die Hornhaut entnommen worden ist, kann man dem Verstorbenen nicht noch einmal in die Augen sehen. Deshalb stimmt eine ganze Reihe von Menschen einer Entnahme der Hornhaut nicht zu. Kirste kann diese Entscheidung nachvollziehen. Im Organspendeausweis gibt es für solche Fälle aber die Möglichkeit, auf Wünsche hinzuweisen. Grundsätzlich kann man einer Organspende zustimmen, aber auch ausdrücklich formulieren, dass man beispielsweise eine Hornhautentnahme nicht gestattet.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Prof. Günter Kirste hält die neue Regelung beim Thema Organspende für einen Schritt in die richtige Richtung. Allerdings sei noch eine umfassende Aufklärung bei den Menschen nötig. Jeder muss sich selbst ein Bild machen können. Nur auf diese Weise könnte man bei den Menschen Vorbehalte bei der Organspende ausräumen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Eine Organspende grundsätzlich zu verweigern, gibt es rational gesehen, keinerlei Gründe. Aber die Sorgen und Ängste der Menschen muss man ernst nehmen, sie sind natürlich und verständlich. Zuletzt liegt es nicht nur daran, dass die Frage&nbsp; </span>„Bereit zur Organspende?“ unmittelbar mit dem Gedanken an das eigene Sterben zusammenhängt. Für die meisten Menschen ist dieser Gedanke mit Angst oder Unbehagen verbunden. Die Frage nach der Organspende ist in Wirklichkeit aber keine Frage nach dem Ableben – sondern eine Frage nach Leben.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"><i>Quelle: ntv.de </i>&nbsp;</span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 08:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Depressionen mit Botox behandeln?</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120306-depressionen-mit-botox-behandeln.htm</link>
			<description>Das Nervengift Botox – bisher von der Schönheitsindustrie zur Faltenbekämpfung eingesetzt – ist...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Das Nervengift Botox – bisher von der Schönheitsindustrie zur Faltenbekämpfung eingesetzt – ist angeblich auch dazu geeignet, Depressionen zu lindern. Wie und unter welchen Bedingungen es eine erfolgreiche Behandlung geben könnte, ist noch nicht erforscht.</span>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal; text-autospace:none"><span style="font-size: 10.0pt">Spritzen mit Botox werden in die Stirn injiziert. Falten glätten sich, Mundwinkel werden eventuell nach oben gezogen</span><span style="font-size: 10.0pt; font-family:&quot;Tw Cen MT Condensed Extra Bold&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;MS Shell Dlg 2&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span><span style="font-size:10.0pt">. Jetzt wurden von Forschern aus Basel und Hannover erste Hinweise dafür gefunden, dass mit Botox vielleicht sogar Depressionen gelindert werden könnten. Eine Untersuchung wurde gestartet, an der 30 Personen teilnahmen. Diese litten zum Teil schon lange an Depressionen, eingesetzte Antidepressiva erzielten nicht die &nbsp;</span>gewünschte Wirkung. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen eingeteilt: die erste Hälfte erhielt Botox (Botulinumtoxin) und die zweite ein Scheinmedikament, beides in die Stirn injiziert.</p>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Laut Mitteilung der Medizinischen Hochschule in Hannover verringerten sich bereits nach zwei Wochen die Depressionen der Probanden der Botox-Gruppe. Bei etwa 60 % hatte sich die Stärke der Symptome nach sechs Wochen zumindest halbiert. Es zeigten sich weitere Verbesserungen nach Ende der 16 Wochen währenden Studie. Dagegen besserten sich in der Placebo-Gruppe die Symptome nur minimal. Die Wissenschaftler veröffentlichten ihre Ergebnisse in dem Fachmagazin „Journal of Psychiatric Research.“</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Prof. Tillmann Krüger, der an der MHH-Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie tätig ist, meint, da eine Behandlung mit der Spritze relativ nebenwirkungsarm, ökonomisch und sicher sei, könnte Botulinumtoxin in der Depressionsbehandlung eingesetzt werden, zumal die Wirkung einer Injektion mehrere Monate anhalte. Nun muss noch geklärt werden, bevor es zum Einsatz kommt, unter welchen Voraussetzungen Botox Depressionen mildern kann und wie genau sich alles abspielt.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Bereits vor ca. zwei Jahren wurde von amerikanischen Wissenschaftlern beobachtet, dass diejenigen Menschen, die Botox bekommen hatten, Beschreibungen von Ärger, Zorn oder Trauer nur verzögert verstanden haben. Vielleicht deswegen, weil sie selbst die Stirn nicht mehr runzeln können? Das Nervengift Botox wird schon seit langem zur Therapie bei neuromuskulären Störungen angewendet. Auch Augenärzte verwenden es zur Behandlung bei Lidkrämpfen.</span>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: stern.de</span></i>
<i><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 22:54:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Medikamentenstudien: Für Probanden nicht ganz ohne Risiko</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120304-medikamentenstudien-fuer-probanden-nicht-ganz-ohne-risiko.htm</link>
			<description>Möglichkeiten, sich etwas Geld hinzuzuverdienen, gibt es viele z.B. als Proband an...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Möglichkeiten, sich etwas Geld hinzuzuverdienen, gibt es viele. Wer aber dem klassischen Nebenjob ausweichen möchte, nämlich abends angetrunkene Gäste in einer Kneipe zu bedienen, hat auch mit ungewöhnlichen Aufgaben die Möglichkeit, Geld in der Haushaltskasse klingeln zu lassen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Bevor man nun einen Job als Bürohilfskraft oder Kellner annimmt wäre es eine Alternative, als Proband an Medikamentenstudien teilzunehmen. Diese werden üblicherweise vor der Markteinführung eines neuen Medikaments durchgeführt. Derartige Tests sind in Deutschland und in ganz Europa strengen Richtlinien ausgesetzt. So darf laut Arzneimittelgesetz ein Medikament erst dann am Menschen ausprobiert werden, wenn Tests an Zellkulturen und im Reagenzglas – oft jahrelang – erfolgreich waren, letztendlich auch an Tieren. Unerwünschte Nebenwirkungen dürfen sich nicht eingestellt haben.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Ganz ohne Risiko ist natürlich das Teilnehmen an solchen Tests nicht. Es kann nie ganz ausgeschlossen werden, dass auf gewisse Wirkstoffe der Mensch plötzlich eine unerwartete Reaktion zeigt. Da aber vorangegangene, umfangreiche Studien stattgefunden haben, ist ein Risiko von ungewollten Nebenwirkungen relativ gering. Mit dem vergleichsweise hohen Honorar kann man es durchaus verschmerzen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Entscheidung dafür liegt letztendlich natürlich bei jedem selbst. Eine neue Medikamentenstudie dauert in der Regel sechs Wochen. Der Proband nimmt neben der Einnahme des neuen Medikamentes sechs Untersuchungen auf sich und kann dabei ca. 1.000 Euro verdienen. Das ist doch ziemlich lukrativ.</span>
<span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 09:45:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Blütenpracht aus der Eiszeit (Silene stenophylla)</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120226-bluetenpracht-aus-der-eiszeit-silene-stenophylla.htm</link>
			<description>31.000 Jahre alte Pflanzen haben Wissenschaftler zum Blühen erweckt. Im sibirischen Permafrost...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Wissenschaftlern von der Russischen Akademie der Wissenschaften (Pushchino/Russland), es handelt sich dabei um Svetlana Yashina und ihrem Team, ist es gelungen, einige Fruchtteile, die 31 000 Jahre im Permafrost lagen und gut konserviert waren, zum Leben zu erwecken. Das Pflanzenmaterial wurde in unterirdischen Höhlen gefunden, vermutlich haben es Erdhörnchen als Futterversteck benutzt.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Moskau. Die Pflanzenwelt liefert eine Sensation: In einem revolutionären Experiment ist es russischen Wissenschaftlern gelungen, eine aus der Eiszeit stammende Pflanze wieder zum Blühen zu bringen. Die Wissenschaftler gewannen das Pflanzenmaterial aus Gewebe und Samen, die sie &nbsp;</span>in einer Erdhörnchen-Höhle im sibirischen Permafrost fanden. Die Forscher gaben an, dass es sich um die Gattung Silene stenophylla als älteste zum Blühen gebrachte Pflanze handelt und weiße Blüten hat. In einer kürzlich erschienenen Ausgabe der US-Fachzeitschrift „PNAS“ wurden die Erkenntnisse bekannt gegeben.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">31.000 Jahre alte Pflanzen haben Wissenschaftler zum Blühen erweckt. Im sibirischen Permafrost waren einige Pflanzenteile gut konserviert, ehe sie im Labor wieder zum Leben erweckt werden konnten. Der Erfolg dieses Experiments zeigt deutlich die Bedeutung von Permafrostböden als Lagerstätte für Leben. Längst als verschwunden geglaubtes Leben kann noch in ihnen schlummern, wird von Biologen in den „Proceedings“ (US-Nationale Akademie der Wissenschaften) angemerkt. Rund 20 % der Erdoberfläche sind von gefrorenen Böden bedeckt.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Das von den Forschern um Svetlana Yashina entdeckte Pflanzenmaterial wurde in unterirdischen Höhlen gefunden, die vor &nbsp;</span>ca. vor 31.000 Jahren von Erdhörnchen gegraben und als Versteck für Futter genutzt wurden. Da sie heute ca. 38 Meter tief im Permafrostboden liegen, konnten sie während der ganzen Zeit nie auftauen.<img title="Silene stenophylla" style="padding-bottom: 5px; float: right; padding-top: 5px; padding-left: 5px;" src="uploads/RTEmagicC_62d3587617.jpg.jpg" height="400" width="303" alt="" />
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Es wurden in den Höhlen noch verschiedene andere Arten von Pflanzen gefunden. Die von den Wissenschaftlern ausgewählte Art Silene stenophylla&nbsp; </span>gehört der Gattung Leimkräuter an. Aus den unreifen Früchten der Pflanze entnahmen die Forscher embryonales Gewebe. Zunächst entwickelten sie daraus im Labor kleine Setzlinge und pflanzten sie ein. Um einen Vergleich zu bekommen, wurden vom Samen der heute vorkommenden Pflanzen ebenfalls Nachkömmlinge gezüchtet.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Bei allen Pflanzen wurde eine normale Entwicklung beobachtet. Vor der Blüte waren die heutigen und die alten Pflanzen äußerlich gleich. Jedoch sind bei den heutigen Pflanzen die Blütenblätter breiter und auch stärker gefurcht. Auch sind die Blüten der heutigen Pflanzen alle zweigeschlechtlich. Bei den alten Pflanzen haben sich Blüten gebildet, die zunächst rein weiblich waren und erst später zweigeschlechtlich. Nachdem die Blüten von den Wissenschaftlern bestäubt wurden, bildeten sich nach etwa acht Wochen Samen. Aus ihnen entwickelten sich wiederum neue Pflanzen. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Wissenschaftler schreiben, dass es notwendig sei, die Permafrostböden weiter zu untersuchen, um so den Genpool aus vergangenen Zeiten zu entdecken. Denn die oft mehrere hundert Meter dicken Bodenschichten, die ab einer gewissen Tiefe dauerhaft – seit Jahrtausenden -gefroren sind, bergen noch viele Geheimnisse. In dem Boden eingeschlossen befinden sich noch heute aus längst vergangener Zeit Überreste von mikroskopisch kleinen Bakterien über Sporen, Pollen, auch ganze Pflanzen oder Insekten bis hin zum riesigen Tier, beispielsweise den Mammuts.</span><i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"><br /></span></i>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: abendblatt.de &nbsp;</span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 14:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Trauerfeier für Whitney Houston</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120220-trauerfeier-fuer-whitney-houston.htm</link>
			<description>Der Tod von Whitney Houston ist noch nicht aufgeklärt. Am Samstag nahmen ihre Familie und Freunde...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Tod von Whitney Houston ist noch nicht aufgeklärt. Am Samstag nahmen ihre Familie und Freunde in einer kleinen Baptistenkirche in der New Hope Baptist Church von Newark (New Jersey) von ihr Abschied. Das wurde von Wigham Funeral Home, dem Bestattungsunternehmen, der Presse mitgeteilt. Gäste waren nur mit privater Einladung willkommen. Ursprünglich sollte der Popdiva mit einer imposanten Trauerfeier in einer Musik- und Sportarena gedacht werden, hatten US-Medien vermeldet. Sie beriefen sich auf Informationen aus Whitney Houstons Familienkreis.</span>
<span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;">Im Alter von nur 48 Jahren war Houston gestorben. Die Sängerin wurde im Beverly Hilton Hotel (Los Angeles) leblos in der Badewanne gefunden. Nach Angaben der Ermittler wurden in ihrer Hotelsuite verschreibungspflichtige Medikamentenflaschen entdeckt. Der Gerichtsmediziner Ed Winter gab bekannt, dass es sich nur um wenige verschreibungspflichtige Präparate gehandelt habe. Sonst würden üblicherweise bei Menschen, die eine Überdosis zu sich genommen haben, weit mehr Medikamente aufgefunden. Winter wollte nur ein Verbrechen ausschließen, weiter nichts. Voraussichtlich wird die genaue Todesursache erst in ca. acht Wochen amtlich bekanntgegeben werden können.</span>
<span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;">Im Privatjet wurde Houstons Leichnam nach der Obduktion von Los Angeles zu ihrem Heimatort Newark geflogen. Dort wurde der Sarg mit einer Kutsche zu ihrer Mutter Cissy Houston im Wigham Funeral Home gefahren. Die von der Familie ursprünglich geplante Trauerfeier im großen Stil wurde fallengelassen. Stattdessen waren bei der Trauerfeier, die in einer kleinen Kirche in Newark statt fand, nur Familienangehörige und engste Freunde anwesend. Hier war Whitney in jungen Jahren erstmals aufgetreten.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Gouverneur Chris Christie ist von der größten Zeitung von New Jersey &nbsp;</span>„The Star Ledger“ offiziell am Dienstag aufgefordert worden, Whitneys Tod zum Anlass zu nehmen, Staatstrauer anzuordnen und Flaggen auf Halbmast zu setzen.
<span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;">Vor Houstons Tod war es still um sie geworden, aber ihr Tod belebte ih</span><img title="Whitney Houston" style="padding-bottom: 10px; float: right; padding-top: 10px;" src="uploads/RTEmagicC_a0bb381a9d.png.png" height="357" width="326" alt="" /><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;">re Plattenumsätze enorm. D</span><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">ie Popsängerin belegte am späten Montag ganze 27 Plätze in den Top 100 der iTunes-Charts. Ihr Hit „I Will Always Love You“ landete auf Nummer eins, noch vor „Rolling In The Deep“ von Adele, der Grammy-Abräumerin. Houston-Songs wurden auch in deutschen Radiosendern gespielt. Nach Houstons Tod, einen Tag später, wurden ca. Hundert Mal so viele Alben heruntergeladen, wie am Tag zuvor. Das berichtete die Marktforschungsfirma Media Control. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Aussage, dass Houston kurz vor ihrem Tod in guter Verfassung gewesen sei, sorgt für Verwirrung. Die Sängerin Kelly Price sagte gegenüber CNN, dass &nbsp;</span>Houston am Donnerstag getanzt und gelacht habe, sie habe kein verwirrtes Verhalten an ihr festgestellt – auch nicht, dass sie vielleicht high war. Mit Price habe sie spontan ein Duett von „Jesus Loves Me“ gesungen, es klang wunderbar und alle hatten Spaß.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Wiederum beschrieben andere Gäste der Grammy-Vorfeier, Houston sei ungepflegt und fahrig gewesen, habe nach Zigaretten und Alkohol gerochen. Unter Bezug auf diese Augenzeugen berichtete CBS davon. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Derweil bereitet die Tochter von Houston, Bobbi Kristina, Sorgen. Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter wurde die 18-jährige bereits zweimal im Krankenhaus behandelt. Die Diagnose: „Stress und Erschöpfung“.</span>
Musik: Abschied für Whitney Houston nur im Familienkreis – weiter lesen auf <link http://www.focus.de/kultur/diverses/musik-abschied-fuer-whitney-houston-nur-im-familienkreis_aid_713812.html - external-link-new-window>FOCUS Online</link>
<i>Quelle: focus.de</i>
<i></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 20:43:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lassen sich Grippeviren mit Tamiflu bekämpfen?</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120214-lassen-sich-grippeviren-mit-tamiflu-bekaempfen.htm</link>
			<description>Unter Leitung von Tom Jefferson, einem britischen Arzt, untersuchten Wissenschaftler des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Stuttgart. – Den Stein ins Rollen brachte der Kinderarzt Keiji Hayashi (Japan). Er wies darauf hin, dass das Medizinernetzwerkes Cochrane bei der bisherigen Untersuchung von Tamiflu als Grippemittel möglicherweise eine fragwürdige Studie zugrunde gelegt und man sich darauf verlassen habe. Laut Studie aus dem Jahre 2003 soll angeblich Tamiflu das Risiko gefährlicher Komplikationen während einer Grippe, wie z. B. eine Lungenentzündung, um 55 % senken können. Hayashi hat festgestellt, dass sich die Aussage nur auf zehn Einzelstudien stützt und von denen nur zwei nachvollzogen werden konnten.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Unter Leitung von Tom Jefferson, einem britischen Arzt, untersuchten Wissenschaftler des Cochrane-Netzwerkes die Sache mit Tamiflu. Dabei kamen diverse Ungereimtheiten zu Tage. Ein Grund, sich intensiver mit Tamiflu auseinanderzusetzen. Es wurde nach noch nicht veröffentlichten Studienprotokollen&nbsp; </span>beim Hersteller Roche und weltweit bei allen in Frage kommenden Zulassungsbehörden gefahndet. Dabei kamen ca. 30.000 Seiten an Datenmaterial zusammen. Um eine Liste der Einzelstudien aufzubauen waren 20 Arbeitstage nötig. 
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Von den Cochrane-Forschern wurde zwar bestätigt, dass der Verlauf der Krankheit mittels Tamiflu um einen Tag verkürzt werde. Jedoch konnte kein Nachweis darüber erbracht werden, dass durch Tamiflu das Komplikations-Risiko gesenkt werde. Aber die Pharmafirma Roche weicht nicht von dieser Behauptung ab. Auf Anfrage wurde geantwortet, dass man bei der Schweinegrippe-Pandemie 2009 gesehen habe, dass die Zahl der Patienten auf Intensivstationen, die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus sowie das Risiko von Komplikationen reduziert wurde.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Wird die Immunreaktion des Körpers durch Tamiflu verringert? Auch über Begriffe wird gestritten. So besteht die US-Behörde FDA darauf, dass auf dem Beipackzettel unbedingt vermerkt sein soll, dass vor schweren Komplikationen Tamiflu nicht schützen kann. Wiederum &nbsp;</span>weist EMA, die Zulassungsbehörde in Europa, in ihrer Produktinformation auf &nbsp;Seite 16 darauf hin, dass bei &nbsp;Jugendlichen und Erwachsenen Tamiflu die Anzahl antibiotikapflichtiger Komplikationen herabsetze. Jedoch betont das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, dass „antibiotikapflichtig“ und „schwerwiegend“ nicht dasselbe sei, ein Widerspruch also nicht bestünde.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Aus Sicht von Tom Jefferson und seinem Team ist eine Auswertung der Daten durch die uneinheitliche Definition nicht möglich. Die Forscher haben darüber hinaus einen elementaren Verdacht: Es wurden Hinweise darauf entdeckt, dass Tamiflu in seiner Wirkung auch ganz anders sein könnte, als von allen bisher vermutet. Der in Tamiflu enthaltene Wirkstoff Oseltamivir bekämpft wahrscheinlich nicht die Viren, sondern die Immunreaktion des Körpers wird verringert.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Auch wird über die Antikörper diskutiert, welche vom Patienten nach einer Infektionsgrippe gebildet werden. Antikörper sind hilfreich für das Immunsystem beim Zerstören der Erreger. Versuchspersonen gelten üblicherweise als infiziert, wenn vermehrt Antikörper in ihrem Blut auftreten. Die Cochrane – Forscher vermuten, dass durch Tamiflu die Bildung von Antikörpern unterdrückt wird. Träfe das zu, würden nur diejenigen Probanden als krank bezeichnet, die besonders zahlreiche Antikörper gebildet haben. Üblicherweise sind aber Menschen mit vielen Antikörpern besser gegen Krankheitserreger gerüstet als andere, bei denen das nicht zutrifft. Gesunden diese Personen schneller, liegt es eher an ihrer guten Konstitution und wahrscheinlich nicht an Tamiflu. Die Diskussion darüber ist noch in vollem Gange.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Verdacht kam auf, weil die Cochrane – Forscher festgestellt haben, dass bei immer weniger Menschen während einer Tamiflu-Therapie die Grippe diagnostiziert wurde. Senkt Tamiflu die Antikörperproduktion? Fallen deshalb die Patienten durchs Diagnoseraster? Es gibt zwei veröffentlichte Komplikationsstudien, auf die Roche verweist: In beiden Untersuchungen hätten sich mit Tamiflu die Antikörper genauso entwickelt wie bei denjenigen Probanden, die nur ein Scheinmedikament zum Vergleich bekommen haben.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Auf eins wird von Tom Jefferson und seinem Team noch hingewiesen:&nbsp; </span>Nachdem die Probanden Tamiflu nicht mehr eingenommen hatten, erkrankten wieder einige. Aus Sicht der Forscher ein weiterer Hinweis dafür, dass Tamiflu nur die Symptome, aber nicht die Grippe-Viren bekämpft.
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: stuttgarter-zeitung.de</span></i>
<span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 20:05:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Viele Privatversicherte nehmen es mit der Zahlung nicht so genau</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120202-viele-privatversicherte-nehmen-es-mit-der-zahlung-nicht-so-genau.htm</link>
			<description>Die privaten Krankenkassen haben ein Minus von über einer halben Milliarde Euro zu beklagen....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Ihre Beiträge bleiben zehntausende Privatversicherte schuldig und lösten damit die neuesten Beitragsanhebungen aus. Mit einer neuen gesetzlichen Regelung soll nun Abhilfe geschaffen werden. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die privaten Krankenkassen haben ein Minus von über einer halben Milliarde Euro zu beklagen. Zuletzt wurden die Tarife deutlich angehoben. Schuld sind zehntausende nichtzahlende Versicherte, denen die Versicherer aber nicht kündigen können. Jetzt soll mit einer neuen gesetzlichen Regelung ein Nichtzahler-Tarif geschaffen werden, der einen geringeren Leistungsumfang einschließt. Ein Sprecher vom Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) sagte gegenüber der Zeitung „Die Welt“, dass es in der Privaten Krankenversicherung Ende September 2011 insgesamt 144 000 säumige Versicherte gegeben habe. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die PKV gab an, dass schon im November 2010 die Gruppe der Nichtzahler größer war als Mitglieder neu aufgenommen wurden. Mindestens ein halbes Jahr lang hatten damals 88 500 Versicherte keine Beiträge eingezahlt. Nach Informationen der Debeka beliefen sich die PKV-Verluste zum Ende des dritten Quartals 2010 auf 554 Millionen Euro, berichtete die „Ärzte Zeitung“.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">2009 wurde von der ehemaligen Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) die Versicherungspflicht eingeführt und seitdem gibt es Ärger mit nichtzahlenden Versicherten. Diesen säumigen Mitgliedern kann die PKV nicht einfach kündigen. Teils sind die Probleme auch hausgemacht, sagen Branchenkenner. So wurden manche Kunden von den Versicherern mit günstigen Tarifen angelockt, die sich sonst eine PKV hätte gar nicht leisten können. Bei Beitragssteigerungen könnte diese Gruppe leicht überfordert werden.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Nun erwägt die Bundesregierung, den Weg für „Nichtzahler-Tarife“ zu ebnen. So berichtet „Welt“, dass der Tarif bei ca. 100 Euro monatlich liegen soll. Damit sollen nur noch Schwangerschaften oder akute Krankheiten abgedeckt werden. Nach der zweiten Mahnung an die Säumigen soll ihr bisheriger Tarif automatisch unterbrochen werden. Die dafür nötigen Änderungen seien im Bundesjustizministerium und Bundesfinanzministerium in Vorbereitung. Eine Bestätigung gibt es jedoch bisher noch nicht.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Mit den neuen Gesetzesänderungen verfolgt man das Ziel, die ansteigenden Beitragsrückstände zu reduzieren und so die Gemeinschaft der Versicherten zu entlasten, gab das Vorstandsmitglied der Halleschen Krankenversicherung, Wiltrud Pekarek, in der „Welt“ bekannt. Auch Reinhold Schulte, PKV-Verbandschef, berichtete im Dezember 2011 in der „Ärzte-Zeitung“, dass mit der Bundesregierung verhandelt werde und man auf dem Weg der Einigung sei.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die großen gesetzlichen Kassen, wie die Techniker Krankenkasse oder die Barmer GEK hatten im letzten Jahr mehr Zuwanderer von der PKV als in umgekehrter Richtung Abwanderer. Da die Privatkassen zum Teil Beitragserhöhungen von 40 bis 60 % verzeichneten, kamen sie zum Jahresende in die Negativschlagzeilen. Eine private Vollkrankenversicherung haben 8,95 Millionen Menschen. Die eingezahlten Altersrückstellungen bei den Unternehmen betragen ca. 158 Milliarden Euro.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Gesundheit: Zehntausende Privatversicherte säumig – Neuer Tarif geplant – weiter lesen auf <link http://www.focus.de/politik/deutschland/gesundheit-zehntausende-privatversicherte-saeumig-neuer-tarif-geplant_aid_707804.html - external-link-new-window>FOCUS Online</link></span>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: focus.de</span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 19:14:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Unerwünschte dicke Beamte</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120131-unerwuenschte-dicke-beamte.htm</link>
			<description>Es ist kaum zu glauben, aber der Amtsarzt prüft tatsächlich den Beamtenanwärter auf das Verhältnis...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Zollernalbkreis. Es ist kaum zu glauben, aber der Amtsarzt prüft tatsächlich den Beamtenanwärter auf das Verhältnis zwischen Gewicht und Körpergröße. Der Body Maß Index (BMI) muss stimmen. Und das wird manchem zum Verhängnis, der gern Beamter werden möchte.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes Friedrich Piontek weist auf diverse gesetzliche Regelungen, Verwaltungsvorschriften und Verordnungen hin. Bei Personen, die die Beamtenlaufbahn einschlagen wollen, wird von dem jeweiligen Dienstherr die fachliche und gesundheitliche Eignung überprüft. Diese stellt die amtsärztliche Einstellungsuntersuchung fest. Dabei soll nicht nur beurteilt werden, ob der Anwärter gesundheitlich den Aufgaben gewachsen ist. Es gehört auch eine medizinische Prognose dazu, ob die gesundheitliche Eignung&nbsp; </span>bis zur gesetzlichen Pensionierung gewährleistet ist.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Piontek erläutert folgendes: Von medizinischer Seite soll beurteilt werden, ob der Anwärter der Beamtenlaufbahn auch gesundheitlich dazu fähig ist, die der Laufbahn typischen Aufgaben zu erfüllen und ob auf Grund seines derzeitigen Gesundheitszustandes auch zukünftige Erkrankungen, die eine vorzeitige Pensionierung auslösen könnten, mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in Frage kommen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Im Rahmen seines Ermessensspielraumes berücksichtigt der Dienstherr dieses amtsärztliche Zeugnis bei seiner Entscheidung. So kommt er bei diesem Verfahren seinen Fürsorgepflichten erstens gegenüber dem späteren Beamten und zweitens dem Steuerzahler nach.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Im amtsärztlichen Zeugnis steht dann beispielsweise „Keine Bedenken gegen eine Übernahme ins Beamtenverhältnis“ oder „Bedenken“ oder „Während der Beamtenzeit bis zur Pensionierung ist mit vorzeitiger Dienstunfähigkeit nicht zu rechnen“ oder „Ist zu rechnen“. Es kann im Zeugnis auch eine Wiederholungsuntersuchung in einem bestimmten Zeitraum empfohlen werden.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Nach der Untersuchung werden mit dem Beamtenanwärter sein gesundheitlicher Zustand beziehungsweise gesundheitliche Risiken besprochen. So ist in vielen Studien bewiesen worden, dass Präadipositas (BMI 25 – 29,9) sowie Adipositas (BMI 30 und höher) sich in der Leistungsfähigkeit und im Gesundheitszustand&nbsp; </span>bemerkbar machen. Besonders Übergewicht in Verbindung mit weiteren Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Veränderung des Blutfettspiegels, verminderter Insulinsensibilität und Ähnlichem kann, wenn nicht behandelt, zu Diabetes oder schwerwiegenden Herzerkrankungen führen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Bis zu einem gewissen Grad sind Präadipositas und Adipositas von dem Betroffenen beeinflussbar, indem er sein Ernährungs- und Bewegungsverhalten ändert und so der BMI gesenkt werden kann. Sind die Adipositasformen sehr ausgeprägt, bedarf es zusätzlicher medizinischer Intervention. Die Anzahl der Beamtenanwärter, die nicht angenommen werden, dürfte allerdings niedrig sein, da Adipositas und Übergewicht beeinflussbar sind. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Je nach Alter und Geschlecht beträgt der Normalwert des BMI bei Personen von 19 Jahren bei 19 – 25 und ist mit dem Alter ansteigend. Ab BMI 25 wird von Übergewicht gesprochen und ein BMI unter 19 bedeutet Untergewicht.</span>
<b><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Aktuell gelten folgende Werte:</span></b>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">BMI 35 und größer: keine Verbeamtung (in der Regel)</span>
<span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;">BMI 30 bis 35: Bedenken, Risikofaktoren sind zu berücksichtigen</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Kleiner als BMI 30: Verbeamtung möglich</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der „Adipositaserlass“ von 2005 für Bundesbeamte verfährt nach diesem Prinzip.</span>
<span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 18:09:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vitamine geraten in die Schlagzeilen: Vitamin D</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120129-vitamine-geraten-in-die-schlagzeilen-vitamin-d.htm</link>
			<description>Ob der Körper durch Einnahme von Vitamin D tatsächlich einen Schutz vor vielen Krankheiten aufbaut,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Vitamintabletten können unsere Gesundheit gefährden, sie haben sich als bittere Enttäuschung erwiesen. Allerdings hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung bezüglich des Vitamins D ihre Einschätzung korrigiert. Sie empfiehlt vor allem eine Extraportion dieses Vitamins älteren Menschen. Aber die Empfehlung stößt auf Kritik.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Langjährige Studien&nbsp; </span>mit den Vitaminen A, E und C haben ergeben, dass diese sich gegen Volksleiden wie Krebs oder Herzkrankheiten kaum wirksam erwiesen haben. Gutes ist wenig zu berichten, im Gegenteil – sie können sogar das Sterberisiko erhöhen. Vitamine sind lange als Gesundbrunnen propagiert worden, das dürfte eine herbe Enttäuschung vor allem auch für die Hersteller sein.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Ob der Körper durch Einnahme von Vitamin D tatsächlich einen Schutz vor vielen Krankheiten aufbaut, wie beispielsweise vor Diabetes, Herzkrankheiten, grippalen Infekten, Krebs, Depressionen oder Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose, ist umstritten, ebenso die Höhe der Dosierung.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat in dieser Debatte Stellung bezogen: Sie empfiehlt, für Vitamin D die Aufnahme von bisher 5 Mikrogramm auf 20 Mikrogramm zu erhöhen, das entspricht 800 Internationalen Einheiten (IE). Sie legt darüber hinaus Menschen mit dunkler Hautfarbe und Senioren sowie allen Personen, welche sich wenig im Freien aufhalten ans Herz, Vitamintabletten von Oktober bis April einzunehmen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Bisher haben Ernährungsexperten aus Deutschland immer betont, dass es möglich sei, über eine gesunde Ernährung alle Nährstoffe, die unser Körper braucht, aufzunehmen. Nun rückt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung von dem alten Dogma ab: Von der Bevölkerung sind ca. 60 % nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt. Anlass für diese Meinungsänderung waren Studien zur Knochengesundheit. Es hat sich gezeigt, dass bei Senioren durch Vitamin D-Tabletten das Risiko für Stürze und Knochenbrüche um 20 – 30 % reduziert wurde. So verlängerten sie sogar die Lebenserwartung der älteren Menschen. Auch der gefürchtete Muskelschwund bei Senioren könnte durch Vitamin-D-Gaben verzögert oder sogar rückgängig gemacht werden. Nicht überall jedoch stößt die neue Empfehlung der DGE auf Begeisterung. Kritiker sagen, dass es noch nicht ausreichend belegt sei, dass ein Einnehmen tatsächlich nötig und auch von Nutzen sei.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Wie steht es nun um das Vitamin D? Wird der Mangel herbeigeredet? Fakt ist, dass die menschliche Nahrung kaum dieses Vitamin enthält. Nur fetter Seefisch, Milch, Eier und Pilze sind vitaminreich. Mit der in Deutschland üblichen Ernährungsweise nimmt der Mensch gerade mal zwei bis vier Mikrogramm täglich auf.&nbsp; </span>So sollen dem Robert-Koch-Institut zufolge 60% der Bevölkerung mit Vitamin D unterversorgt sein. Durch Sonnenstrahlen könnten sich die Menschen aber zusätzlich mit Vitamin D versorgen. Vitamin D nimmt eine Sonderstellung gegenüber den anderen Vitaminen ein, denn es wird nicht nur über die Nahrung aufgenommen, sondern es bildet sich auch in der Haut. Der Körper erzeugt das Vitamin D mittels UV-B-Strahlen aus Cholesterin.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Versorgung mit Vitamin D ist in den Sommermonaten kein Problem. Eine Viertelstunde täglich an der Sonne mit unbekleideten Armen genügt für die Bildung von ausreichend Vitamin D. Allerdings ist bei Benutzung von Sonnencreme zu beachten,&nbsp; </span>dass ab Lichtfaktor acht die Vitaminproduktion der Haut vollständig blockiert wird. Lässt man den Sonnenschutz weg, riskiert man einen Sonnenbrand, der wiederum Hautkrebs auslösen könnte. Man sollte das alles bedenken und vorsichtig abwägen. In den Wintermonaten gelangt durch den Tiefstand der Sonne nur wenig UV-B-Strahlung auf die Erde und unsere Haut kann kein Vitamin D bilden.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Vitamin D wirkt in unserem Körper auf wichtige Gene: Erbanlagen im Kalzium- und Phosphathaushalt werden an- und abgeschaltet. Es wirkt gewissermaßen wie ein Dirigent auf unseren Knochenstoffwechsel, d.h. bei Erwachsenen bestimmt es die Knochendichte mit und sorgt bei Kindern für ein gesundes Knochenwachstum. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Bei denjenigen Menschen, die im Blut wenig Vitamin D&nbsp; </span>haben, wurden folgende Krankheiten beobachtet: Diabetes Typ 2, Bluthochdruck, Herzinfarkt, auch Brust- und Darmkrebs, Multiple Sklerose, Arthritis, Infekte der Atemwege und Tuberkulose. Unklar bei dieser Beobachtung ist allerdings, ob Vitamin-D-Mangel Ursache dieser Krankheiten ist oder in einem schlechten Gesundheitszustand begründet ist. Es gibt bisher zu wenige Interventionsstudien, die genügend aussagekräftig sind. Bei diesen Studien müssten Probanden jahrelang Vitamin-D-Präparate einnehmen und mit einer Kontrollgruppe ihr Gesundheitszustand verglichen werden.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Es ist auch nicht bewiesen, ob Vitamin D in der Lage ist, das Risiko für Krebs- und Herzkrankheiten zu senken. Das äußert der Ernährungswissenschaftler Jakob Linseisen am Helmholtz-Zentrum, München. Die DGE-Arbeitsgruppe hat unter seiner Leitung die Empfehlungen überdacht.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Allzu große Erwartungen hat auch eine Studie vom Dezember vergangenen Jahres an der Universität Aberdeen gedämpft. An der Studie nahmen über 5000 Probanden teil, alle über 70 Jahre alt. Sie nahmen während der Studie im Zeitraum von zwei bis fünf Jahren Vitamin-D –Präparate, Dosis 800 IE, ein. Es wurde während dieser Zeit&nbsp; </span>kein Schutz vor Krebs oder Herzkrankheiten registriert.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Präsident der DGE, Helmut Heseker – auch Wissenschaftler an der Paderborner Universität – sagt, dass er gemeinsam mit US-Kollegen der Ansicht ist, dass in einem hohen Vitamin-D-Spiegel eher ein indirektes Merkmal für eine gesunde Lebensweise zu sehen ist. Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel wäre eher die Folge einer schlechten Gesundheit und nicht die Ursache.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Trotz der Empfehlung der DGE rät auch die Gesundheitswissenschaftlerin Ingrid Mühlhauser an der Hamburger Universität von Vitamin-D-Präparaten &nbsp;</span>ab. Sie und ihr Team halten nach Aufarbeitung der Unterlagen zum Thema Vitamin D und Prävention der Osteoporose die vorliegenden Daten für nicht ausreichend. Sie genügen nicht, um älteren Personen eine generelle Empfehlung zu geben. Allerdings gibt es eine Ausnahme für pflegebedürftige Personen, die sich nicht mehr im Freien aufhalten können. Hier müsste man abwägen, ob es sinnvoll ist, Vitamin-D-Präparate in Kombination mit Kalzium zu verabreichen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Auf den Paradigmen-Wechsel der DGE haben auch Verbraucherschützer mit Verwunderung reagiert. Angela Clausen, Verbraucherzentrale NRW, sagt, dass in diesem Bereich Studien oft interessengeleitet sind oder evtl. sogar von Vitamin-Firmen gesponsert wurden. Denn seit Jahren wird von den Anbietern ein Mangel an Vitaminen herbeigeredet, aber überzeugende Beweise existieren nicht.</span>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: sueddeutsche.de/&nbsp; </span></i>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"><br /></span>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 11:04:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein neues Mittel gegen Malaria </title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120126-ein-neues-mittel-gegen-malaria.htm</link>
			<description>Wissenschaftlern aus Deutschland ist zur Bekämpfung der gefährlichen Krankheit Malaria ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Wissenschaftlern aus Deutschland ist zur Bekämpfung der gefährlichen Krankheit Malaria ein Durchbruch gelungen. Die Forscher entwickelten auf synthetischem Wege Medikamente gegen Malaria, die preiswert und in großen Mengen hergestellt werden können. Damit könnte man vielen kranken Menschen in den Entwicklungsländern helfen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Als Hauptüberträger der gefährlichen Malariaviren gilt die Anopheles-Mücke. Die Malaria gehört zu einer der gefährlichsten Krankheiten auf der Welt. Jetzt wurde von Wissenschaftlern der Freien Universität Berlin und vom Max-Planck-Institut ein günstiges Verfahren entwickelt, bei dem ein Medikament gegen Malaria preiswert hergestellt werden kann. Bisher musste, um das Medikament herstellen zu können, in einem Verfahren die Substanz&nbsp; </span>dem Einjährigen Beifuß entnommen werden. Diese Artemisia annua wächst in Vietnam und China und ist im Umgang sehr teuer und aufwendig. So können sich viele Betroffene in Entwicklungsländern den Wirkstoff Artemisinin nicht leisten.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Den Wissenschaftlern ist es nun gelungen, die Medizin gegen Malaria synthetisch herzustellen. Das Abfallprodukt Artemisininsäure, welches bei der Abscheidung des Artemisinin aus dem Einjährigen Beifuß entsteht, gilt als Grundlage. So erklärt Peter Seeberger (Max-Planck-Institut, Potsdam), dass über eine neuentwickelte Apparatur in einem Schritt die Säure zu Artemisinin umgewandelt werden kann. So lassen sich kontrolliert große Mengen herstellen. In einem fotochemischen Verfahren wird mit Hilfe von UV-Licht Sauerstoff chemisch umgewandelt. Der Schlauch, durch den die Flüssigkeit läuft, ist um eine UV-Lampe gewickelt. So wird das benötigte Artemisinin gewonnen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Wissenschaftler meinen, dass mit ca. 800 dieser Geräte der weltweite Bedarf an Artemisinin abgedeckt werden könnte und das bald. Das Verfahren könnte in rund sechs Monaten marktreif sein. So wäre die Arzneimittelproduktion nicht mehr von Pflanzen abhängig. 2010 starben weltweit 655.000 Menschen an Malaria, vorwiegend in Afrika. Von den Todesfällen sind 90 % Kinder unter fünf Jahren betroffen. Durch eine preisgünstigere Medikamentenherstellung könnte man vor allem den Menschen in den Entwicklungsländern besser helfen. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"><br /></span>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 21:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neues Dschungelcamp im RTL</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120122-neues-dschungelcamp-im-rtl.htm</link>
			<description>Auf die nun sechste Folge des Dschungelcamps freuten sich selbst mancher gebildete Bürger. Das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Auf die nun sechste Folge des Dschungelcamps freuten sich selbst mancher gebildete Bürger. Das Versuchslabor lässt wieder teilhaben an Dramen von Ekel und Angst: Würmer müssen gegessen, aus tierischen Organen zubereitete Cocktails heruntergewürgt werden, es wird in Tümpeln aus Schlamm und in Kakerlaken gebadet, Spinnen und Insekten krabbeln auf den Menschen. Die Teilnehmer müssen so viele Holzsternchen wie möglich sammeln, um &nbsp;</span>Titelträger einer Dschungelkönigin oder eines Dschungelkönigs zu werden. Der Titel dient dazu, die Versorgung im Camp etwas erträglicher werden zu lassen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die teilnehmenden Probanden müssen sich einzelnen Dschungelprüfungen aussetzen. Nach jeder Prüfung wird es „menscheln“. Das heißt, zwischen den Probanden - bezeichnet mit „B – bis E – Promis“ – soll es emotional „krachen“, auf jeder Ebene. Es soll hier nicht weiter erörtert werden, ob dabei die Drehbuchautoren der Produktionsgesellschaft ITV, ehemals Granada-TV, ihre Phantasien verwirklichen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Konstantin von Stechow, der RTL-Sprecher verrät, dass neue Dschungelprüfungen in der sechsten Staffel zu meistern sind, auch sportliche Fähigkeiten. Besonders wichtig sei aber die Auswahl der Campbewohner, ihre Zusammensetzung müsse stimmen. Das habe man aus den vorangegangenen Staffeln erkannt. Es werden wieder viele verschiedene Charaktere aufeinander treffen. Kann diese Gemeinschaft funktionieren? Wer setzt sich am Ende durch? Das ist die spannende Frage, die sich erst vor Ort im Verlauf der Prüfungen beantworten lässt.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Diese Show – perfekt inszeniert – wird von den zum Teil erstaunlichen Wandlungsfähigkeiten der Probanden belebt. So verändert sich beispielsweise ein vermutlicher Verlierer zu einer starken Persönlichkeit oder kann Würde ausstrahlen bei totaler Erniedrigung. Der Zuschauer sieht seine Erwartungen nicht erfüllt und empfindet das Ergebnis als angenehm. Letztendlich ist das der Erfolg der Fernsehshow.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Zur Erinnerung Lorielle London aus der Staffel zwei: Sie sollte damals einen Brei zu sich nehmen, der aus organischen Schlachtabfällen und lebenden Organismen bestand. Damals war Lorielle noch keine Frau und ein überkandideltes Persönchen. Für sie bedeutete es eine große Überwindung, dieses Zeug zu schlucken, ebenso das Zuschauen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Eigentlich hatte man nun von ihr einen hysterischen Ausraster erwartet. Aber sie zeigte Mut und brachte alle zum Staunen. Gegen den Brechreiz kämpfte Lorielle tapfer an und schluckte schwer, aber sie schaffte es. In diesem Augenblick war sie glaubwürdig und verletzlich, man konnte mitfühlen und die gerade noch vorhandene Verachtung war nicht mehr da. Oder nehmen wir Peer Kusmagk, Schauspieler und Moderator vom vergangenen Jahr. Keiner hätte gedacht, dass er eine glaubwürdige und moralische Persönlichkeit des Camps werden würde. Er wurde schließlich von den Zuschauern zum Dschungelkönig gekrönt.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Das Hauptmotiv des RTL, ein verhaltenspsychologisches Versuchslabor am anderen Ende der Welt in einem künstlich errichteten Dschungel aufzubauen, in dem Tabus keine Rolle mehr spielen, sind die Werbeeinahmen. Es sollen sich Freiwillige dem Mitgefühl, Zorn und der Schadenfreude von Millionen Fernsehzuschauern aussetzen. Für eine Anklage am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte reicht es aber nicht. Auch die Kultur dürfte mal wieder nicht den Bach heruntergehen, auch wenn in der sechsten Staffel die vermeintliche Dummheit und vordergründige Anspruchslosigkeit bzw. die BH-Größen der Frauen im Vordergrund stehen, inszeniert von den beiden Moderatoren Sonja Zietlow und Dirk Bach im ätzenden Zynismus. Denn längst ist das Dschungelcamp ein beeindruckendes Beispiel für moderne, funktionierende Fernsehunterhaltung. Es werden die Geschehnisse nicht moderiert, sondern kommentiert.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Sonja Zietlow beschreibt ihre Aufgabe folgendermaßen: Wir haben&nbsp; </span>aus dieser Distanz die Freiheit zur Wahrheit. Als Moderator im klassischen Sinne hat man sie nicht. Was sich die Zuschauer denken, sprechen wir nur netter und auch ehrlich aus und schweigen an bestimmten Stellen. Auf das, was zu sehen ist, reagieren wir, ohne das mit Gewalt zu forcieren, was gesehen werden will.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Anzahl der Zuschauer hängt davon ab, wie die Tabubrüche ablaufen: je spektakulärer und anstößiger – desto positiver sind die Quoten der insgesamt 14 Folgen. Kollektiv taumelt ein ganzes Land im Dschungelfieber. Für den angeschlagenen Bundespräsidenten kommt vermutlich die Show zur richtigen Zeit.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Was bewegt die teilnehmenden Probanden, an der Show teilzunehmen?&nbsp; </span>Einstimmig siedeln sie ihre Teilnahme im Bereich des Selbsterfahrungstrips an. Keiner der Teilnehmer wie Brigitte Nielsen (46), Daniel Lopes („DSDS“-Teilnehmer, 35), der Fußballer Ailton (38) oder die anderen acht Probanden mag zugeben, dass der Grund hauptsächlich in der Antrittsprämie, die 50 000 Euro und mehr betragen soll, liegt. Eine Gemeinsamkeit eint alle Teilnehmer:&nbsp; Jeder hat einen oder mehrere Brüche in seinem Leben aufzuweisen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die erfolgreichste Methode gegen den unerwünschten Hilferuf „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ besteht darin, so zeigt die Erfahrung, Gelassenheit zu zeigen. Denn leicht zum Stolperstein werde dabei das eigene Ego, warnt Sonja Zietlow. Rollen sollten die Campbewohner nicht spielen. Es könne nur der im Dschungel gewinnen, der er selbst bleibt. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">So ist es eine bösartige Show – das Dschungelcamp – aber im guten Sinne. Deshalb, weil sie es schafft, einmal unsere niedersten Instinkte herauszufordern und auch unsere Intelligenz beansprucht, die Menschenverachtung und Menschenwürde zu erkennen. Außerdem nimmt sich das Dschungelcamp nicht über alle Maßen ernst – das ist doch schon mal ziemlich wohltuend.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"></span><i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: abendblatt.de</span></i>
<i><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 10:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Aspirin nicht ganz ungefährlich</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120119-aspirin-nicht-ganz-ungefaehrlich.htm</link>
			<description>Aspirin-Tabletten sind für viele Patienten ein Segen. Die in ihnen enthaltene Acetylsalicylsäure...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Als Schutzmaßnahme gegen Schlaganfall und Herzinfarkt schlucken täglich viele gesunde Menschen Aspirin.&nbsp; Diese Vorbeugungsmaßname kann jedoch lebensgefährlich sein, wie eine Studie mit 100 000 teilnehmenden Probanden aufgezeigt hat.
Aspirin-Tabletten sind für viele Patienten ein Segen. Die in ihnen enthaltene Acetylsalicylsäure (ASS) bewirkt, dass sich das Blut verdünnt. So können sich keine Blutplättchen verklumpen, Gefäße verstopfen nicht. Verengte Blutgefäße sind die hauptsächliche Ursache von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Leiden Patienten bereits an derartigen Erkrankungen, nehmen sie Aspirin ein. Ein erneuter Herzinfarkt oder Schlaganfall könnte so verhindert werden.
Allerdings nehmen auch gesunde Menschen täglich das vermeintlich harmlose Aspirin ein. Sie hoffen, damit zum Beispiel einem Herzinfarkt vorbeugen zu können.<br />Das ist ein verhängnisvoller Trugschluss, stellt ein Forscherteam um Professor Kausik Ray (St. George´s Universität, London) fest. Die Forscher untersuchten die täglichen ASS-Einnahmen auf ihre Nebenwirkungen. Sie beobachteten die Veränderungen der Werte bei anfangs gesunden Probanden im Laufe von sechs Jahren.
In der Fachzeitschrift „Archives of Internal Medicine“ sind ihre Ergebnisse veröffentlicht. Das Resultat ist bemerkenswert: Aspirin schadet gesunden Menschen mehr, als es ihnen nützt. Das stellt Kausik Ray auch im Fernsehsender BBC fest. Er sagt, dass die Gefahr, innere Blutungen zu bekommen, durch die tägliche Einnahme um 30 % steige. So bekam im Verlauf von sechs Jahren während der Studie einer der 73 Teilnehmer innere Blutungen. Blutungen in dieser Art sind hoch gefährlich, nicht selten enden sie tödlich.
Dieses Risiko sollten nur kranke Menschen in Kauf nehmen. Für Menschen, welche bereits einen schweren Herzinfarkt überstanden haben, kann es durchaus sinnvoll sein, das Risiko einzugehen. Auch Kausik Ray bestreitet das nicht.
Empfohlen wird allen anderen, gesunden Menschen: Viel Sport treiben, auf gesunde Ernährung achten,&nbsp; nicht rauchen. Alles das tut dem Herzen gut und ist garantiert ohne schädliche Nebenwirkungen.
Eine lebensgefährliche Vorsorge: Aspirin kann innere Blutungen hervorrufen. Weiter lesen auf <link http://www.focus.de/gesundheit/arzt-klinik/lebensgefaehrliche-vorsorge-durch-aspirin-drohen-innere-blutungen_aid_701466.html - external-link-new-window>FOCUS Online</link>
<i>Quelle: focus.de</i>
]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 22:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Prostatakrebs – seine Entstehung wird mittels MRT neu erforscht</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120116-prostatakrebs-seine-entstehung-wird-mittels-mrt-neu-erforscht.htm</link>
			<description>Zwei Professoren forschen an der Universitätsklinik in Düsseldorf, den Krebs an der Prostata...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zwei Professoren forschen an der Universitätsklinik in Düsseldorf, den Krebs an der Prostata mittels eines neuen Verfahrens schneller und besser erkennen zu können. Für die Studie, die im Januar beginnt, werden noch Probanden gesucht, auch aus Leverkusen.
Der Prostatakrebs ist nach Aussage des Robert-Koch-Instituts die häufigste Erkrankung der Männer. In seiner Aggressivität ist kein Tumor unbeständiger als das Prostatakarzinom. Bei ca. 50 000 Männern wird pro Jahr dieses Karzinom diagnostiziert und für über 10 000 Männer bedeutet das den Tod. Um die Krankheit besser bekämpfen zu können, haben sich an der Düsseldorfer Universitätsklinik die Professoren Peter Albers (Direktor der Urologie) und Gerald Antoch (Direktor der Radiologie) für zwei Studien zusammengeschlossen.
Die Professoren haben sich zum Ziel gesetzt – um betroffenen Patienten unliebsame Folgebehandlungen zu ersparen – mit Hilfe der MRT (Magnetresonanztomographie) eine wesentlich höhere Genauigkeit bei der Biopsie (Gewebeentnahme) zu bekommen. Die Studien sollen den Beweis erbringen, dass mit Hilfe des MRT eine Diagnosesicherheit von bisher 25 % auf 60% gesteigert werden könnte. Prof. Antoch erläutert, dass MRT-Bilder Informationen über Durchblutung, Struktur und die bösartige Entwicklung des Tumors bringen können.
Neu sei auch, dass in der MRT-Röhre dem Patienten Gewebe entnommen werden kann, wenn es verdächtig aussehe. Diese Methode ist nach Aussagen der Mediziner bisher in Deutschland einmalig.<br />Jedoch von Prof. Dr. Heinz-Peter Schlemmer kommt Widerspruch. Er ist Leiter am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), Abt. Radiologie und sagt, dass die bildgebende MRT-Diagnostik zur Erkennung von Prostatakrebs in seiner Klinik seit zehn Jahren angewandt werde. Nach dieser Methode werden jährlich ca. 450 Patienten untersucht, auch habe er in der Röhre bereits Gewebe entnommen.
Er hält aber diese Art der Untersuchung nicht für ratsam. Es sollte nach der MRT-Untersuchung und der darauffolgenden Biopsie ein Zwischenschritt eingeschaltet werden. Man könne so genauer überdenken, wie die Weiterbehandlung aussehen soll. Für die Kliniken sehe er wirtschaftliche Nachteile, da diese Behandlungsart sehr zeitintensiv ist. Zu lange würden die sehr teuren Geräte von nur einem Patienten blockiert.
Bei der Tatsache, dass mit Hilfe der MRT klinisch relevante Tumore leichter aufzuspüren sind, sind sich die Mediziner einig. Schlemmer versichert, dass bei einer Untersuchung mittels MRT die Trefferquote einer Biopsie drei Mal höher sei als ohne MRT. Die Aussage, dass der Patient keinen Tumor habe, kann jedoch nicht gestellt werden. 
<b>Interessierte Probanden können sich melden bei:</b> 
Prof. Gerald Antoch: <b>Tel. 0211 811 7752</b>, gabriele.bester@med.uni-duesseldorf.de/radiologie. 
Prof.&nbsp; Peter Albers: <b>Tel. 0211 811 811</b>0, urologie@uni-duesseldorf.de.<br /><br /><i>Quelle: RP</i><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 23:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Strengere Kontrollen bei Brustimplantaten</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120111-strengere-kontrollen-bei-brustimplantaten.htm</link>
			<description>Die Schlagzeilen um die Silikon-Implantate der Firma PIP reißen nicht ab und haben Zehntausende...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Kontrollen bei medizinischen Produkten will die EU jetzt verschärfen. Die Schlagzeilen um die Silikon-Implantate der Firma PIP reißen nicht ab und haben Zehntausende Frauen weltweit in Angst und Schrecken versetzt. Die Silikonimplantate sind zwar zertifiziert, aber nicht ausreichend geprüft worden. Außerdem stehen sie im Verdacht, Krebs auslösen zu können.
Die Forderung nach konsequenten Überprüfungen gibt es von Verbraucherschützern und Medizinern schon lange. Die&nbsp; EU hat jetzt nach dem Skandal um die defekten, billigen Brustimplantate strengere Regeln angekündigt, die für die Kontrolle von medizinischen Produkten gelten sollen. Am Donnerstag ließ ein Sprecher der EU-Kommission verlauten, dass die Zulassungsinstitute&nbsp; sorgfältiger ausgewählt und der Informationsaustausch bereits in den nächsten Monaten europaweit verbessert würden.<br />Um in Zukunft die Wege zur Herstellungsfirma der Implantate zurückverfolgen zu können, überarbeitet seit Monaten die EU-Kommission ihre Sicherheitsbestimmungen für medizinische 
Produkte wie beispielsweise für Verbandsmaterial, Prothesen oder Kontaktlinsen.<br />Ein gemeinsames Bewertungssystem soll den Informationsaustausch verbessern und die Risiken der PIP-Implantate erkennen. Frederic Vincent, der Kommissionssprecher kündigte an, dass EU-weit Patientinnen einen Fragebogen ausfüllen sollen. Denn Zehntausende Frauen tragen in Europa – größtenteils in Großbritannien, Spanien und Frankreich – PIP- Implantate. Nach den letzten Ereignissen haben viele von ihnen Angst um ihre Gesundheit.
Inzwischen hat der Skandal immer größere Ausmaße erreicht. Der französische Gesundheitsminister Xavier Bertrand hat im Sender LCI gefordert, dass unbedingt neue Regeln und nicht nur ein Prüfzeichen für Medizinprodukte geschaffen werden sollten. So müssten sich Medikamente&nbsp; einer strengen Verfahrensweise über eine Zulassung unterziehen, Medizinprodukte aber weit weniger. <br />
Die Firma PIP wurde 2010 aufgelöst. Sie hatte hunderttausende Brustimplantate, die nur mit einem billigen Silikon gefüllt waren, an Frauen in aller Welt verkauft. Bei vielen Frauen sind die Einlagen gerissen und als Folge haben sich Entzündungen eingestellt. 
Die Zeitung „Le Figaro“ aus Frankreich hat berichtet, dass die meisten französischen Frauen, die an Brustkrebs erkrankt waren, anschließend die PIP-Einlage eingesetzt bekamen. Von den 16 der 18 Krebszentren hat auch das renommierte Institut „ Curie“ die PIP-Produkte eingesetzt. Die Zeitung „Le Parisien“ hat berichtet, dass PIP auch für das männliche Geschlecht Silikoneinlagen hergestellt hat: Po- und Brustimplantate, Hoden-Prothesen. Vor allem Südamerika wurde mit diesen Produkten beliefert.
Man hat die Firma PIP im Verdacht, dass sie aus Kostengründen medizinisches Silikongel durch Industriesilikon ersetzt hat. Das Zertifikat für das Produkt, welches europaweit gilt, ist vom TÜV Rheinland ausgestellt worden, welcher sich durch die Firma hintergangen sieht und daraufhin Anzeige erstattet hat.
Frankreichs Behörden haben in einem bislang einzigartigen Aufruf den betroffenen Frauen (ca. 30.000) empfohlen, sich vorsichtshalber die PIP-Silikonkissen wieder entnehmen zu lassen. Es sollen nach neuesten Angaben 20 Französinnen, die diese Implantate tragen,&nbsp; an Krebs erkrankt sein. Beweise über einen Zusammenhang gibt es allerdings nicht.
Wie viele Frauen in Deutschland PIP-Einlagen tragen ist unbekannt. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat 25 gemeldete Fälle von Frauen, bei denen die PIP-Prothesen gerissen sind. Die Gesundheitsbehörden Australiens betonten dagegen, dass ein größeres Risiko für gerissene PIP-Implantate nicht erwiesen sei.
Inzwischen wurde von der Untersuchungsrichterin Annaick Le Goff eine Untersuchung der Büroräume von PIP durchgeführt. Bereits seit Dezember vergangenen Jahres leitet Le Goff richterliche Voruntersuchungen gegen die Firma. Grund: „ Fahrlässige Tötung und Verletzung.“<br /><br /><i>Quelle: Stern.de&nbsp; </i><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 22:19:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Die Droge Sex</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120108-die-droge-sex.htm</link>
			<description>Mit ein paar Maus-Klicks ist der Pornofilm im Internet zu sehen. Dieser Versuchung erliegen manche...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit ein paar Maus-Klicks ist der Pornofilm im Internet zu sehen. Dieser Versuchung erliegen manche immer wieder und können süchtig danach werden.
Um diese Sucht „sichtbar“ zu machen, hat sich Ursula Beckmann als Probandin zur Verfügung gestellt. Für die wissenschaftliche Untersuchung mittels Magnetresonanz-Tomografen muss sich die Probandin – eine Studentin für Tiermedizin –vollständig verkabeln lassen. Sie benutzt einen Kopfhörer und über einen Spiegel kann sie den Bildschirm sehen, der über ihrem Kopf angebracht ist. In die Röhre des Tomografen hineingeschoben kann sie dann den Film verfolgen. 
Der Versuch wird von der Diplom-Psychologin Britta Günster geleitet. Im Nebenraum kann die Psychologin das Gehirn der Probandin beobachten, ebenso ihren Puls und die Atmung. Auch welche Bilder im Scanner gerade ablaufen und die Probandin sieht, kann sie verfolgen: unspektakuläre Fotos, bunte Vierecke oder Pornobilder.
Das ganze dauert dreieinhalb Stunden in drei Durchläufen im Magnetresonanz-Tomografen. Das reicht für die Wissenschaftler am Gießener Bender Institute of Neuroimaging (Bion) aus, um zu wissen, wie es um die sexuelle Motivation der Probandin bestellt ist: wie ihre Reaktion auf sexuelle Reize ist, wie sie sich von Pornobildern ablenken und konditionieren lässt.
Ursula Beckmann ist eine von hundert anderen Probanden, welche insgesamt alle nicht-süchtig sind. Sie wollen zur Erforschung der Internet-Sex-Sucht beitragen. Professor Rudolf Stark, Universität Gießen ist für Psychotherapie und Systemneurowissenschaften zuständig und sagt, dass man herausfinden möchte, was genau Internet-Sex-Sucht darstellt, warum sie überhaupt entstehen kann. Als Internet-sexsüchtig werden diejenigen Menschen bezeichnet, die Pornos eigentlich ablehnen, aber der Versuchung, sie trotzdem anzusehen, immer wieder verfallen.
Dieses Phänomen will man bis ins letzte Detail gehend mit Hilfe des Magnetresonanztomografen (MRT) durch Einblicke in die Aktivität des Gehirns erforschen. Die genetischen und psychosozialen Voraussetzungen dieser Suchtform fallen ebenfalls ins Blickfeld.
Bisher nicht anerkannt ist die Internet-Sex-Sucht als Krankheit. Vermutlich wird sie aber in einer der nächsten Ausgaben der internationalen Klassifikationssysteme DSM V und ICD-11 aufgenommen.<br />Experten haben ausgesagt, dass Sex-Süchtige immer zahlreicher werden. Ein Grund dafür könnte sein, dass im Internet Pornos leicht abgerufen werden können. Tausende neue Pornoseiten werden Tag für Tag ins Internet gestellt. Eine Statistik ist nicht vorhanden und die Anzahl der Süchtigen unbekannt.
Das Forschungsprojekt kann man unter <link http://www.sexsucht.vt-giessen.de/ - external-link-new-window>www.sexsucht.vt-giessen.de</link> aufrufen und noch mehr Infos erfahren.
Herausfinden wollen zunächst die Forscher, wie das Gehirn auf das Wahrnehmen von sexuellen Reizen reagiert. Sie wollen wissen, ob es zwischen sexueller Motivation und sexueller Ansprechbarkeit Zusammenhänge gibt und ob auf die Menschen, die auf Sex schlecht verzichten können, sexuelle Reize schnell wirken. Die Wissenschaftler wollen in einem weiteren Schritt untersuchen, ob sexuell besonders angeregte Personen von Pornobildern beeinflusst werden.
Stark, der Leiter der psychotherapeutischen Ambulanz von der Universität Gießen ist, schätzt die Forschung zu diesem Thema als sehr wichtig ein. Kommen doch viele Internet-Sex-Süchtige in seine Sprechstunde, von denen viele unter einem extremen Leidensdruck stehen. Stark konnte erleben, dass bei vielen seinen Patienten die Sucht&nbsp; Arbeitsverhältnisse und soziale Beziehungen auseinander brechen ließ. Beim Ansehen von Pornos gibt der Orgasmus irgendwann kein Stoppsignal mehr. Ein typisches Merkmal der Süchtigen ist auch, dass die Betroffenen nicht mehr davon loskommen, obwohl sie es möchten. Der Computer verführt sie wieder und wieder – die Internet-Sex-Sucht ist ein Teufelskreis.
Stark merkt an, obwohl sich Experten in Praxen und&nbsp; Kliniken schon lange mit der Problematik auseinandersetzen, dass die Forschung hinterher hinke. Es habe lange gedauert ehe man erkannt hat, dass Internet-Sex-Sucht der Spielsucht gleichgestellt werden muss und als stoffungebundene Suchtkrankheit akzeptiert werden sollte.
Die Gießener Wissenschaftler sehen den Teufelskreis so: Die Betroffenen flüchten sich anfangs in eine Scheinwelt, um Frust von der Schule oder im Beruf abzubauen. Tim Klucken, vom Gießener Institut für Konditionierungsaspekte der Sucht zuständig, bemerkt weiter, dass diese Flucht in die Scheinwelt als Strategie zur Bewältigung erlernt und angewendet werde und schließlich brauche der Betroffene nur seinen Monitor anzusehen, um sein Bedürfnis nach Pornos auszulösen.<br />Die Sucht nach Computerspielen funktioniert vermutlich ähnlich. Sexuelle Reize sind allerdings unmittelbarer, sprechen sie doch ganz basale menschliche Bedürfnisse an.
Die Probanden, unter ihnen auch Ursula Beckmann, nehmen an drei Studien teil. Sie werden im MRT als erstes darauf getestet, wie heftig ihre Reaktion auf Pornobilder ist. Sie bekommen zum Vergleich Fotos zu sehen, die harmlos oder schockierend sind. Danach folgen Konzentrationsaufgaben, die zu lösen und zu beurteilen sind, z. B. ob zwei Linien parallel verlaufen, wenn gleichzeitig Pornobilder zwischen beiden Linien gezeigt werden. Im dritten Versuch werden die Probanden konditioniert. Ihnen wird gezeigt, auf ein buntes Viereck folgt immer ein Pornobild, ein sexueller Reiz. Nach Verlassen des MRT&nbsp; muss noch ein Fragebogen (in Gießen ausgearbeitet) zu ihren sexuellen Motivationen beantwortet werden.
Desweiteren werden die Probanden von den Wissenschaftlern abgefragt, wie oft und welchen Aufwand sie für Sex betreiben. Die Wissenschaftler hoffen auf eine Bestätigung ihrer Hypothese eines Teufelskreises besonders durch die Verknüpfung von Konditionierbarkeit und sexueller Motivation. Ein ähnlich angelegtes Pilot-Experiment soll die Auswertungen unterstützen.
Rudolf Stark schätzt ein, dass der Internet-Sex-Sucht vor allem junge Männer verfallen sind, von denen einige gefährlichen und exzessiven Gebrauch davon machen. Zum Schluss ist eine gewisse Anzahl der Konsumenten der Droge verfallen. Die Frage ist, wer wird eigentlich nach Internet-Pornografie süchtig, welche Prozesse sind nötig, um von der Sucht befallen zu werden. Weshalb betrifft es nicht alle Konsumenten? Die Wissenschaftler haben deshalb vor, mit 25 sexsüchtigen Probanden das Experiment zu wiederholen. Anschließend soll es mit nicht-süchtigen Probanden verglichen werden.
Von dem erneuten Experiment erhofft sich Rudolf Stark Erkenntnisse darüber,&nbsp;&nbsp; wie die Abweichungen und Parallelen zu den bisherigen, nicht sexsüchtigen Probanden sind und welche Komponenten zuständig für eine ausgeprägte Sex-Sucht im Internet sind.<br /><i><br />Quelle: fr-online.de/</i><br /><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 11:27:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Reichtum macht geizig</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20120102-reichtum-macht-geizig.htm</link>
			<description>Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Sozialverhalten von Wohlstandsbürgern leidet, je...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Sozialverhalten von Wohlstandsbürgern leidet, je höher ihre gesellschaftliche Stellung ist.<br />Ein Beispiel dafür liefert der Film „Titanic“. Hier scheint die Klassengesellschaft arg romantisiert: Auf dem Erste-Klasse-Deck – dem teuersten – will sich die Spitze der Gesellschaft&nbsp; gegenseitig beeindrucken. Es finden steife Feste statt, bei denen versucht wird, für die Töchter einen reichen Mann zu finden. Dagegen unten in der dritten Klasse geht es ungeschliffener zu, dafür aber herzlicher. Die wahre Liebe wächst natürlich nur hier. Ist das nur ein Hollywood-Klischee? Beinahe. Neue Forschungsergebnisse hat der Psychologieprofessor Dacher Keltner (University of California, Berkeley) im Sozialverhalten von armen und reichen Menschen zusammengefasst. Er kam bei seiner Forschung zu der Erkenntnis, dass Menschen, denen es nicht so gut geht, großzügiger und sensibler dafür sind, wie es anderen Menschen ergeht. 
Keltner stellt weiter fest, dass es für die unteren Zehntausend eine Vielzahl von Gründen gäbe, unberührt vom Schicksal anderer Menschen zu bleiben. Nicht nur, weil sie weniger abgeben können als Bessergestellte – auch leben sie selbst oft nicht in den besten Verhältnissen und es gelten ihre persönlichen Beziehungen mehr als durchschnittlich stressig.<br />Laut eigener Aussage spenden trotzdem ärmere Menschen einen prozentual höheren Anteil von ihrem Einkommen als reiche Menschen. Die Dachorganisation der amerikanischen Wohltätigkeitsverbände errechnete aus einer Umfrage folgendes: So spendeten Haushalte, die ein Jahreseinkommen von 25 000 Dollar und weniger haben, 4,2 % ihres niedrigen Einkommens. Dagegen lag die Spendenbereitschaft der wohlhabenden Bürger (Jahreseinkommen ab 100 000 Dollar und mehr) nach eigenen Angaben nur bei 2,7 %.
Als Wohltätigkeitsforscher von NewTithing Group/San Francisco Steuererklärungen von US- Bürgern unter 35 Jahren auswerteten, ergab sich ein ähnliches Bild. Bei einem Jahreseinkommen von weniger als 200 000 Dollar wurde demnach 1,9% vom Vermögen gespendet, lag das Einkommen höher, wurde dagegen nur ca. ein halbes Prozent davon gespendet. Auch junge Großverdiener, wie Internetunternehmer, die über einen Jahresverdienst von über zehn Millionen Dollar verfügen, sind nicht sehr spendenfreudig.<br />Im psychologischen Labor haben Keltner und seine Mitarbeiter das merkwürdige Spendenverhalten der verschiedenen Schichten der US-Bürger genauer analysiert. Studenten stellten sich als Probanden zur Verfügung und das sogenannte Diktatorspiel kam zum Einsatz. Es ist ein ganz einfaches Spiel, bei dem jeder Proband zehn Spielpunkte erhält, die zum Schluss gegen Geld getauscht werden können. Dieser Betrag soll mit einem imaginären Partner geteilt werden. Dieser existiert in Wirklichkeit gar nicht.
Außer dem Gerechtigkeitsgefühl der Probanden gibt es keinen anderen Grund zur Abgabe. Das Ergebnis zeigt, dass diejenigen Probanden, die sich tiefer auf der sozialen Leiter eingestuft haben, im Teilen fairer waren. So gaben in dieser Studie auch wieder Ärmere von ihrem bescheidenen Einkommen relativ mehr ab, messbar in absoluten Zahlen.<br />Weil es aber auch sein könnte, dass das sozialere Verhalten nicht nur der mangelnde Wohlstand an sich ist, sondern eine unbekannte damit zusammenhängende Größe. Menschen, die der Unterschicht angehören, sind vielleicht großzügiger aus religiösen oder politischen Gründen. Diese Einflussfaktoren wollten die Wissenschaftler in einem weiteren Spiel mit Probanden ergründen.
Die jungen Probanden sollten sich eine aus zehn Stufen bestehende Leiter ansehen. Sie sollten sich vorstellen, dass auf der obersten Stufe Personen stehen, welche wegen ihrer Ausbildung, ihres Berufes,&nbsp; ihres Reichtums gesellschaftlich zur obersten Schicht gehören. Nun sollten sich die Probanden selbst einschätzen und eine Stufe der Leiter für sich auswählen. Es stellte sich heraus, dass die Probanden (Studenten) für sich eher einen bescheidenen Platz einnahmen. Das galt zumindest im Vergleich zu denjenigen Kommilitonen, welche sich auf einer anderen, ähnlichen Leiter zu solchen Personen einordnen sollten, die einen niedrigen gesellschaftlichen Rang einnahmen.<br />Auch auf das Sozialverhalten wirkte sich der jeweilige angedachte Sozialstatus aus. Auf die Frage, wie viel sie von ihrem Einkommen spenden würden, waren die Probanden, welche einen bescheidenen Platz auf der Leiter eingenommen hatten, zu mehr Spenden bereit (4,7%) als die angenommenen Neu-Reichen (3%).
Wie soll man das Verhalten verstehen? Warum sind arme Menschen – auch wenn sie sich nur so empfinden – großzügiger als Reiche? Die Wissenschaftler sagen, ärmere Menschen sind aufeinander angewiesen, aber reiche Menschen kommen selbst zurecht. Der Psychologieprofessor Keltner kennt die Situation, weil er es selbst erlebt hat, er ist in einer armen Gegend aufgewachsen. Er sagt, dass es immer jemanden gegeben habe, der geholfen, einen irgendwohin mitgenommen oder mal auf das Kind aufgepasst hat. Man musste sich einfach gegenseitig zur Seite stehen.
Als man verschiedene Kulturen verglich, zeigte sich dasselbe Prinzip. In einem anderen Versuch, von Joseph Henrich und seinem Team von der University of British Columbia vorgeschlagen, wurde das sogenannte Ultimatum-Spiel mit Mitgliedern von 15 Gesellschaften aus aller Welt durchgeführt. Bei diesem Spiel erhält ein Spieler ein bis zwei Tageslöhne, die er nur behalten darf, wenn er davon einem anderen einen gerechten Teil abgibt. Wenn der andere Spieler dieses Angebot als zu wenig empfindet, bekommen beide nichts. Zum Beispiel sind die Lamerala in Indonesien für ihr Überleben aufeinander angewiesen. Hier wurde von dem ersten Spieler ca. 58% angeboten, das heißt: Er hätte mehr gegeben als selbst behalten. Und in Peru, bei den Machiguenga, sie kommen gut allein zurecht, wurden dagegen nur 26% geboten.
Für die Wissenschaft ein tröstliches Ergebnis: Wenn es gelingt, bei reichen Menschen Mitleid zu erwecken, dann können auch sie großzügig sein.&nbsp; Die Probe startete Keltner mit seinem Team. Den Probanden wurde über Kinderarmut ein Filmausschnitt vorgeführt. Jeder Einzelne konnte anschließend einer anderen vermeintlichen Versuchsteilnehmerin helfen.&nbsp; Er selbst konnte entscheiden, wie viele zeitintensive Aufgaben er an eine offensichtlich gestresste Frau abgab und was er selbst erledigte.
Nicht gesehen hatten den Film die Probanden aus der Oberklasse und übernahmen nur die unbedingt nötige Arbeit. Aber nachdem sie den mitleidserregenden Film angesehen hatten, wurde von ihnen der größte Teil der Aufgaben selbst erledigt. Auch ohne den Film gesehen zu haben, halfen die Probanden aus den bescheidenen Verhältnissen sofort.<br />Menschen, die über weniger Geld verfügen, sind nicht nur bereitwilligere Helfer, sie sind auch eher fähig, die Not anderer wahrzunehmen. Keltner konnte zeigen, dass Probanden mit nur einem High-School-Abschluss sich in die Gefühlswelt anderer Menschen besser hineinversetzen konnten als die Probanden, die wohlhabender waren. Der Grund liegt darin, dass sich Reiche nicht besonders für die Gefühle ihrer Mitmenschen interessieren.
 So brachte beispielsweise Keltner und sein Team jeweils zwei Probanden (Studenten) zum Kennenlernen zusammen. Diejenigen, die aus den gehobeneren Verhältnissen stammten, spielten beim Kennenlernen mit irgendetwas herum, malten nebenher oder interessierten sich für ihr Handy. Die Probanden aus bescheideneren Verhältnissen interessierten sich für ihr Gegenüber und unterhielten sich mit ihm. Die Wissenschaftler zogen daraus den Schluss, dass man anhand der Daten nicht erwarten kann, dass Reiche etwas zurückgeben, es ist psychologisch einfach unwahrscheinlich. Wohlstand führt genau zum Gegenteil: Was im Leben einem Reichtum, Bildung, Prestige und eine gute Position geben ist die Freiheit, sich nur auf sich selbst konzentrieren zu können.<br /><br /><i>Quelle: badische-zeitung.de</i>
<i><br /></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 12:35:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Haut kann mittels einer Anlage gezüchtet werden</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20111231-haut-kann-mittels-einer-anlage-gezuechtet-werden.htm</link>
			<description>Forschern der Fraunhofer-Gesellschaft faktisch gelungen, eine Anlage, in der Haut gezüchtet werden...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Es könnte ein Science-Fiction-Film sein: Eine Hautfabrik. Aber es ist Forschern der Fraunhofer-Gesellschaft faktisch gelungen, eine Anlage, in der Haut gezüchtet werden kann, zu entwickeln. So könnten Testverfahren, die für Kosmetika, Arzneien oder Chemikalien notwendig sind, vergleichbarer und günstiger sein und Tierversuche unnötig machen. Die entwickelte Maschine hat eine Länge von sieben Metern, eine Breite und Höhe von je drei Metern. Sie ist mit Glasfenstern versehen, durch sie kann man das Geschehen beobachten: Kleine Roboterärmchen positionieren Petrischalen, können Hautproben anritzen, können mit Hilfe von Enzymen aus der Epidermis (Oberhaut) Zellen lösen. Es können auch Pigment- und Bindegewebszellen gewonnen werden.
Zurzeit dienen als Zelllieferanten noch die Vorhäute von Jungen, die nicht älter als vier Jahre sein sollten, denn dann funktionieren die Zellen schlechter. Das wurde vom Diplomingenieur Andreas Traube erklärt, er arbeitet am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA)Stuttgart als Gruppenleiter für Mechatronik und Prozesstechnik. Hier befindet sich auch die Hautfabrik. Es wird aktiv daran geforscht, Stammzellen als mögliche Zellquelle verwenden zu können. Traube erklärt, dass darauf geachtet werden müsse, dass die Eingangszellen möglichst aus einer einheitlichen Quelle stammen sollten. Nur so lassen sich Abweichungen bei den Hautprodukten verhindern. <br />Aus den Proben kann man – je nach Spender – drei bis zehn Millionen Zellen lösen. Ihre Anzahl verhundertfacht sich im Brutschrank. Auf Platten für Gewebekulturen, die je aus 24 Röhrchen (Durchmesser ca. 1 cm) bestehen, kann neue Haut auf einer Kollagenschicht wachsen. Die neu entstandene Epidermis&nbsp; ist dünner als 1 mm. Wenn die Forscher das Kollagen mit Bindegewebszellen mixen, bildet sich sogenannte Vollhaut, sie ist bis zu 5 mm dick. Der gesamte Prozess dauert sechs Wochen. Traube bemerkt dazu, dass auch die Maschine die Dauer nicht beschleunigen könne, weil es von der Biologie so vorgegeben sei.
In der Anlage ist innen alles steril, in den Brutkammern herrscht eine Temperatur von 37 Grad. Bei dieser Wärme könnten auch Bakterien prächtig gedeihen. Die Hautfabrik hat eine Kapazität für mehr als 500 Platten mit je vierundzwanzig Gewebekulturen, die sie gleichzeitig bearbeiten kann. So können monatlich ca. 5000 Hautmodelle von den Wissenschaftlern gezüchtet werden. Allerdings muss die zuständige europäische Behörde das Verfahren erst anerkennen, ehe es verkauft werden kann. Hierfür müssen Vergleichstests beweisen, dass Untersuchungen mit künstlicher Haut dasselbe Ergebnis aufweisen, wie Tests mit tierischer Haut. Traube schätzt zuversichtlich ein, dass in einem dreiviertel Jahr richtig „losgelegt“ werden kann. Vor allem die Industrie soll der Hauptabnehmer sein.
Rolf Hömke vom Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) kann sich die Hautmodelle bei der Entwicklung neuer Wirkstoffe gut vorstellen. Er und seine Mitarbeiter können sich gut vorstellen, dass die Zellen in der künstlich hergestellten Haut vergleichbar mit denen in echter Haut sind. Die Hautmodelle sind zwar bisher nur im Kleinen gezüchtet worden, aber die logische Folge wird sein, sie zukünftig im großen Stil zu erstellen. Sie könnten für die Krebsforschung, allergischen Reaktionen, Pigmentstörungen oder Pilzerkrankungen zur Anwendung kommen.
Hömke schätzt aber ein, dass es noch Jahre dauern könnte, bis die Hautmodelle auch für Sicherheitstests zugelassen werden, wie es zum Beispiel für die Zulassung von Arzneien nötig ist. Die Vorgaben sind hier international genormt und die Verfahren lassen sich nicht einfach tauschen.
Gezüchtete Haut ist auch in der Medizin sehr gefragt. Für die Herstellung von sogenannten Hautverbänden – sie sind ca. acht bis zehn Zentimeter groß – sind allerdings zwei Firmen seit Jahren etabliert, wie Ulrike Schwemmer, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für regenerative Medizin (GRM), sagt. Noch breitere Hautlappen werden zum Beispiel bei größeren Brandwunden gebraucht. Ob die Hautfabrik solch große Hautstücke jemals züchten kann, ist für Traube Utopie. Als nächsten ersten Schritt möchte man die Hornhaut (Cornea) des Auges künstlich herstellen können.<br /><br /><i>Quelle: ntv.de</i><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 13:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuer Impfstoff gegen Ebola</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20111228-neuer-impfstoff-gegen-ebola.htm</link>
			<description>Amerikanischen Forschern ist es gelungen, einen wirksamen Impfstoff zur Ebola-Bekämpfung zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Amerikanischen Forschern ist es gelungen, einen wirksamen Impfstoff zur Ebola-Bekämpfung zu entwickeln. Der Impfstoff, der aus einem monoklonalen Antikörper besteht, wird aus gentechnisch veränderten Tabakpflanzen gewonnen. An dem Antikörper ist ein Oberflächeneiweiß des Virus gebunden und der so gewonnene Impfstoff ist lagerfähig. Man könnte ihn gut bevorraten für den eher seltenen Fall einer Epidemie.
Zusammen mit dem ähnlichen Marburg-Virus zählt das Ebolavirus&nbsp; zu den hochgefährlichen Krankheitserregern. Eine erste Epidemie brach 1976 im Kongo aus, bei der längs des Ebolaflusses (daher der Name) 280 von 318 infizierten Personen gestorben sind. Im Sudan starben fast zur gleichen Zeit 151 von 284 infizierten Personen. Damals musste im Kongo ein Krankenhaus geschlossen werden, weil von den 17 Beschäftigten 11 gestorben waren.
Die hohe Sterblichkeitsrate hat bis jetzt Epidemien in größerem Ausmaße verhindert. Viele Patienten starben, ehe sie das Virus übertragen konnten und eine Pandemie – anders als bei Aids – ist nicht zu erwarten. Aber zu kleineren Epidemien ist es immer wieder gekommen. Etwa 1.200 Tote sind insgesamt an den Folgen der Ebolainfektion zu beklagen. Die Krankheit äußert sich mit hämorrhagischem Fieber, dem Immunsystem bleibt keine Zeit,&nbsp; Antikörper zu entwickeln – der Patient ist bereits verblutet.
Den Kern des neuen Impfstoffes bilden neutralisierende Antikörper. Entwickelt wurde er an der Arizona State University in Temple von Charles Arntzen und seinem Team gemeinsam mit dem US-Militär. Das Militär betrachtet das Ebola-Virus als denkbare bioterroristische Waffe.
Im Impfstoff sind die Antikörper mit einem Oberflächen-Protein (GP1) dieses Virus verschmolzen. Folglich binden die Antikörper nicht nur das Virus – auch sich selbst. Das Impfstoffmolekül vergleicht Arntzen mit einem Magneten, bei dem sich die gegenüberliegenden Pole anziehen. 
Die Folge ist, dass sich wie bei Magneten Antikörper in Form von langen Ketten bzw. Knäueln bilden. Sie induziert eine intensive natürliche Immunantwort, das heißt: Es werden massiv körpereigene Antikörper gebildet. Die Wirkung wird noch verstärkt durch einen Agonisten des Toll-like Rezeptors (TLR). Er löst im Körper eine unspezifische Entzündungsreaktion aus.
Die Ergebnisse von Tierexperimenten wurden in den National Academy of Sciences (PNAS 2011; doi: 10.1073/pnas.1117715108) vorgestellt. Die Infektion überlebten demnach 80 % der Mäuse, wenn drei Wochen vor der Infektion die Impfung beendet war. Jedoch können nur Menschen in der Umgebung der Epidemie mit dieser aktiven Immunisierung&nbsp; geschützt werden. Da sich die Epidemie sehr schnell ausbreiten kann, könnte eine Immunisierung keinen Erfolg mehr haben, oder aber man würde breite Bevölkerungsteile immunisieren. In einer zweiten Studie hat deshalb Arntzen die passive Immunisierung ebenfalls untersucht.
Idealerweise würden dazu native monoklonale Antikörper verwendet, von Mäusen in diesem Fall produziert. Sie sind aber für Menschen nicht verfügbar, deshalb setzen die Forscher auf Antikörper, die gentechnisch produziert worden sind.
Diese monoklonalen Antikörper werden heute üblicherweise von tierischen Zellen produziert. Die so gewonnenen Präparate sind sehr hitzeempfindlich und brauchen eine aufwändige Lagerung. Durch die geringe Haltbarkeit ist ein Einsatz für Afrika – hier treten die Epidemien auf – sehr erschwert.
Deshalb haben die Forscher den Impfstoff in gentechnisch modifizierten Tabakpflanzen hergestellt. Nach der „Ernte“ kann das Produkt getrocknet werden und ist längere Zeit haltbar. Die starke Glykosylierung stellt das einzige Hemmnis dar. Der Grund liegt darin, dass monoklonale Antikörper in pflanzlichen oder tierischen Zellen nie als reine Antikörper erzeugt werden. Sie sind immer mit Zuckerresten versehen und dadurch ist die Wirksamkeit herabgesetzt.
Wie die Ergebnisse gezeigt haben, wurde dadurch bei der aktiven Immunisierung die Wirkung nicht beeinträchtigt. Die Wirksamkeit bei der passiven Immunisierung – möglichst mit reinen Antikörpern zur Vermeidung von Komplikationen – war am Anfang nicht sehr gut.
In einem weiteren Artikel teilten die Forscher mit, hat man die Tabakpflanze genetisch soweit manipulieren können, dass bei einer schwachen Virusexposition dank der passiven Immunisierung viele Tiere überleben konnten.<br /><br /><i>Quelle: aerzteblatt.de</i><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 00:05:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Wille zur Organspende wächst</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20111218-der-wille-zur-organspende-waechst.htm</link>
			<description>Zwischen den Bundestagsfraktionen wurde vor zwei Wochen eine „Entscheidungslösung“ zur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zwischen den Bundestagsfraktionen wurde vor zwei Wochen eine „Entscheidungslösung“ zur Organspendenbereitschaft gefunden, die bei den Bürgern auf Zustimmung gestoßen ist. Nach diesem Plan sollen künftig alle Deutschen mehrmals in ihrem Leben von Krankenkassen und Behörden aufgefordert werden, sich zu entscheiden, ob sie für oder gegen eine Spende ihrer Organe im Todesfall sind. 69 % der Bürger finden die Lösung für gut, 60% der Bürger sind gewillt, selbst einen Spendenausweis auszufüllen. Das kam bei einer aktuellen Blitzumfrage heraus, die von der Barmer Ersatzkasse und der Bertelsmann-Stiftung ausgelöst und in Berlin veröffentlicht worden ist.<br /><br />Einen Spendenausweis besitzen zurzeit nur etwa 15 – 20 % aller Deutschen, aber Organe werden dringend benötigt. Auf eine Transplantation warten dringend über 7000 Patienten. 1104 Patienten starben in den vergangenen Jahren, die auf eine Organspende gewartet haben. Ein Transplantationsgesetz mit neuen Entscheidungslösungen ist jetzt in Arbeit.<br /><br />Eine Untersuchung der Gesundheitsforscherin Marlies Ahlert aus Halle ergab wichtige Hinweise für Detailregelungen dieses Gesetzes: Ein wesentliches Handicap für die Bereitschaft zur Organspende ist bei vielen die Angst, dass von den Ärzten zur Rettung ihres Lebens nicht mehr genug getan werde, wenn sie wissen, sie behandeln einen möglichen Organspender. Von 45 % der 1800 befragten Personen&nbsp; wurde diese Angst geäußert. Meist sind es solche Personen, die allgemein zum Gesundheitswesen wenig Vertrauen haben.<br /><br />Ahlert regte an, die Bereitschaft zur Organspende in einer Datei zentral zu erfassen, statt in einem persönlichen Ausweis. So sollte es erst nach dem Hirntod des Patienten erlaubt sein, aus dieser Datei Auskünfte zu erhalten&nbsp; und es wäre keinem Arzt bekannt, ob sein Patient ein Organspender sein möchte.<br /><br />In der Untersuchung wurde auch der Vorschlag abgefragt, ob man die Bereitschaft zur Organspende auf die Art steigern könnte, indem man evtl. für die Beerdigung Zuschüsse an die Angehörigen des Spenders zahlt. Aber die meisten Bürger lehnen das ab. <br /><br />Ein anderer Vorschlag kam besser an: Man sollte diejenigen Menschen bevorzugen, die vorher bereits ihr Einverständnis zur Organspende geäußert haben – falls sie selbst in die Situation geraten sollten, eine Organspende zu benötigen. Der Bundestag hat bisher Vorbehalte aus grundsätzlichen ethischen Gründen gegen alle Benachteiligungen und Bevorzugungen.<br /><br />Für radikale Ideen gilt dies erst recht. Sie wurden aber überraschenderweise vom größten Teil der Befragten befürwortet, um den Engpass zu beseitigen. So wurde von 53 % der befragten Personen geäußert, dass diejenigen Personen, die durch ihre ungesunde Lebensweise die Notwendigkeit einer Transplantation selbst verursacht haben&nbsp; (Raucher, Trinker) ganz nach hinten auf der Warteliste rücken sollten.&nbsp; Und sogar von 59 % der Befragten würde begrüßt, dass selbst bei gleicher Dringlichkeit ein 25jähriger Patient einem 65-Jährigen bevorzugt werden sollte. 
]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 13:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Angst vor neuem Supervirus</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20111211-angst-vor-neuem-supervirus.htm</link>
			<description>Der gefährliche Erreger der Vogelgrippe ist von Forschern derart verändert worden, dass seine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der gefährliche Erreger der Vogelgrippe ist von Forschern derart verändert worden, dass seine Wirkung dem eines ansteckenden Schnupfens gleicht. Jetzt tobt unter den Seuchen-Experten eine Debatte: Soll man die Daten veröffentlichen? Könnten sie etwa als eine Bauanleitung für Biowaffen missbraucht werden?
Hamburg. – Der Thriller „Contagion“ handelt von einer Seuche, die das Ende der Menschheit einleitet. Eine Frau, Beth Emhoff (gespielt von Gwyneth Paltrow) leidet unter trockenem Husten, den sie sich von einer Geschäftsreise aus Asien aufgelesen hat. Das in ihrem Körper eingeschleppte, bisher unbekannte Virus vereint in sich zwei verhängnisvolle Eigenschaften. Ähnlich einem banalen Schnupfen wird es durch Tröpfcheninfektion über die Luft übertragen, aber tötet nach nur kurzer Zeit seinen Wirt.
Zum Filmende wird klar, wie sich das Virus verbreitet hatte: Der Erreger wurde von einer infizierten Fledermaus auf ein Schwein übertragen. Dieses landete – nachdem es geschlachtet wurde – bei einem berühmten asiatischen Koch, der dann der Amerikanerin Beth die Hand gab.
Auch für eine andere Fassung hätte sich der Regisseur Steven Soderbergh entscheiden können: Beispielsweise hätte auch ein infiziertes Meerschweinchen aus dem Labor entweichen können, welches dies Schreckensvirus in sich trägt, von Forschern gezüchtet. Nichts von der vielgelobten Realitätsnähe hätte der Hollywood-Film eingebüßt. Denn genau solch einen Erreger sollen nun Forscher aus Rotterdam geschaffen haben.
Der Virologe Ron Fouchier und sein Team haben herausgefunden, dass es nur fünf Mutationen braucht, den Vogelgrippevirus H5N1 in solch einen Erreger umzuwandeln, der einfach per Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragbar wäre. Fouchier präsentierte seine Resultate erstmals auf einem internationalen Kongress über Influenza in Malta und nennt sie „in der Tat schlechte Nachrichten.“ 
Exakt diesen Erreger haben damit die Wissenschaftler am Erasmus Medical Centre in Rotterdam geschaffen. Schon immer wurde von Seuchenexperten&nbsp; vor ihm gewarnt. 2003 waren an der Vogelgrippe 570 Menschen erkrankt, mehr als die Hälfte von ihnen ist daran gestorben. Zum Glück war unter Menschen der Erreger kaum ansteckend, sondern wurde meist direkt von Tieren auf den Menschen übertragen. Das ist der Unterschied zu anderen Viren. So verbreitete sich das Schweinegrippevirus H1N1rasend schnell von Mensch zu Mensch. Die Symptome waren aber meist nur mild.
Die Experten befürchten aber, dass durch ein Virus, das über die Eigenschaften beider Erreger verfügt, eine Pandemie ausgelöst werden könnte. Viele Millionen Tote wären die Folge. Jetzt scheint genau dieser Erreger vorzuliegen.
Fouchier und sein Team gingen bei ihren Experimenten in zwei Schritten vor: Zunächst wurden von den Forschern drei Mutationen in das Erbgut H5N1-Virus gezielt eingeführt. Um die Ansteckungsfähigkeit zu erhöhen, genügte das jedoch noch nicht, sondern Mutter Natur erledigte den Rest.
Frettchen werden seit Jahren in Labors als Versuchsobjekte für die menschliche Grippe benutzt. Von den Forschern wurden sie nun mit dem abgewandelten Virus infiziert. Die Viren wurden aus den Nasenschleimhäuten der infizierten Tiere&nbsp; auf ein weiteres Frettchen übertragen. Der Erreger war nach zehn Passagen weitere zwei Mal mutiert, dazu hochgefährlich: So steckten sich drei von vier Frettchen an, obwohl sie keine direkte Berührung mit den infizierten Tieren des Nachbarkäfigs hatten. Die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ titelte das Ergebnis mit „Ein Virus lernt fliegen“. Von der „Bild“ – Zeitung kam der Begriff „Neue Biowaffe“.
Das Magazin „New Scienctist“ schreibt in einem Bericht, dass die Laborergebnisse als Manuskript bereits dem Fachblatt „Science“ vorliegen. Mit der Veröffentlichung aber wird gezögert. So befürchtet das Gremium für Biosicherheit in Amerika (NSABB), dass mit der Veröffentlichung eine Bauanleitung für eine Biowaffe geschaffen werden könnte. Von der Fachwelt wird das Votum der NSABB – darf die Studie veröffentlicht werden? – mit Spannung verfolgt. Es handele sich allerdings nur um eine Empfehlung, „Science“ ist nicht daran gebunden. In Schweigen hüllen sich Fouchier und sein Team.
Wie soll nun mit den brisanten Daten umgegangen werden? Ein führender Experte für Tierseuchen in Deutschland, Thomas Mettenleiter (Friedrich-Loeffler-Institut) äußerte in einem Gespräch gegenüber SPIEGEL ONLINE, die Daten zu veröffentlichen. Die Frage, welche und wie viele Mutationen aus H5N1 ein leicht übertragbares Virus von Mensch zu Mensch machen, könne man nicht nur mit dem grundlegenden Verständnis des Erregers beantworten. Weiter sagt Mettenleiter, dass die Aufklärung essentiell für eine begründete Risikoanalyse sei. Besser vorhersagen ließe sich nur auf diese Art, welches Virus zukünftige Bedeutung haben könne. Aus diesen Informationen könnte man dann Impfstoffe zur Abwehr entwickeln.
Wichtig sei die Erkenntnis über die zu erwartenden kommenden Mutationen besonders für die Länder, bei denen H5N1-Infektionen bei Geflügel und Mensch auftreten, wie in Kambodscha, Ägypten oder Indonesien, sagt Mettenleiter. Hier sei es möglich, das Virus gezielt zu beobachten und eventuelle Veränderungen feststellen, denn die Influenzavieren&nbsp; seien äußerst wandlungsfähig. In Regionen mit aktiven Infekten könnten sich die entscheidenden Mutationen entwickeln.
Der Virologe Rolf Kaiser vom Uni-Klinikum Köln schätzt die Ergebnisse ebenfalls als sehr wertvoll ein und plädiert für deren Veröffentlichung.&nbsp; Allerdings sollte der genetische Bauplan dieses Virus unbedingt geheim gehalten werden, sonst „wäre es wie eine Anleitung für die Atombombe“, sagte er im Deutschlandfunk.
Gelassener gibt sich der größte Teil der Bioterrorismusforscher. Viele Gründe sprechen gegen eine Verwendung des entdeckten Virus als Biowaffe. Selten sind diese bisher zum Einsatz gekommen. Erstens ist ihre Beschaffung schwieriger als die konventionellen Sprengstoffe. Zweitens sind umfangreiches Wissen und spezielle Labore für die Entwicklung dieser Erreger vonnöten. Es ist zu aufwendig, die Erreger am Leben zu halten und am Zielort&nbsp; effizient einzusetzen.
Im Deutschlandfunk sagte Gunnar Jeremias, er ist an der Forschungsstelle für biologische Waffen und Rüstungskontrolle der Universität Hamburg beschäftigt, dass unbedingt die brisanten Erkenntnisse um das mutierte H5N1 bekannt gemacht werden sollten. Von der Wissenschaft könnte nur mit diesem Wissen ein Gegenmittel entwickelt werden.
Noch ungeklärt ist die Frage, wie die Wissenschaftler mit den erhaltenen Daten über das mutierte H5N1 umgehen sollen. Im Jahre 2005 gab es bereits solch eine Debatte, als amerikanische Forscher im Labor den Erreger der Spanischen Grippe zum Leben erweckten. Dieser hatte 1918 20 bis 50 Millionen Sterbefälle ausgelöst – eine Pandemie. Anhand der heutigen molekularbiologischen Methoden wäre relativ einfach, den modifizierten H5N1-Virus von Fouchier anhand seiner Erbgutsequenz ins Leben zu rufen. Je mehr Wissenschaftler sich an der Erarbeitung beteiligen, umso größer wäre das Risiko, dass aus dem Labor versehentlich der Erreger entweicht.
Auch ist noch nicht bewiesen, ob Fouchiers gezüchtete Viren mit Influenza-Impfstoffen&nbsp; besiegt werden könnten. Es ist bisher nicht bekannt, ob Experimente auch dieser Art von den Wissenschaftlern aus den Niederlanden an Frettchen ausprobiert worden sind. Ein Virologe, der sich ernsthaft für die Entwicklung von wirksamen Mitteln gegen drohende Epidemien einsetzt, sollte sich für diesen, eigentlich logischen Versuch einsetzen.
Doch das Labor schweigt bisher auch dazu. Die Forscher erklären auf der Website ihres Instituts lediglich, dass keine Gefahr für Mensch und Umwelt bestehen würde. Durchgeführt worden seien die Studien in einem speziellen, extrem abgesicherten Labor. Von internationalen Experten werde die Sicherheit überwacht. Demzufolge ist die Forschungsarbeit der amerikanischen US National Institutes of Health&nbsp; mit angeordnet worden.<br /><br /><i>Quelle: spiegel.de</i><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 10:22:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Adipotide, bald eine Alternative zur Gewichtsreduktion</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20111208-adipotide-bald-eine-alternative-zur-gewichtsreduktion.htm</link>
			<description>Das Medikament Adipotide könnte zukünftig beim Abnehmen hilfreich sein.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Das Medikament Adipotide könnte zukünftig beim Abnehmen hilfreich sein. Die Pille ist in der Lage, die Blutzufuhr zu lebendem Gewebe zu stoppen. Dadurch wird die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und Nahrung verhindert. Das bedeutet für die entsprechenden Zellen den Tod. An der University of Texas in Houston hat eine amerikanische Forschergruppe diese Erkenntnis an Fettzellen getestet. Tatsächlich starben die Fettzellen ab.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Getestet wurden die sogenannten Adipotide bereits jahrelang an Mäusen. Es wurde bei den Mäusen ein ca. 30-prozentiger Gewichtsverlust registriert. Der gleiche Effekt zeigte sich ebenfalls bei übergewichtigen Rhesus-Affen. Diese hatten einen Gewichtsverlust von ca. 11 %. Wenn man diesen Erfolg auf füllige Erwachsene umrechnet, könnten diese 10 bis 15 Kilogramm leichter werden. Renata Pasqualini, Studienleiterin, ist optimistisch, denn der Stoffwechsel von Menschen und Rhesus-Affen ist sehr ähnlich. Sie glaubt, dass die Pille Adipotide als Medikament und Alternative bei übergewichtigen Menschen angewendet werden könnte. Geplant ist für 2012 eine klinische Studie an Patienten, die unter Prostatakrebs leiden und zu viel Depotfett aufgrund der Hormontherapie aufgebaut haben.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Bereits seit Jahren arbeitet Pasqualini zusammen mit Co-Studienleiter Wadih Arap &nbsp;</span>an einer Entwicklung von Medikamenten zur Krebsbekämpfung, eingeschlossen ist die Suche nach einer Möglichkeit, die Gewichtszunahme ihrer Patienten zu bremsen oder umzukehren. Die beiden Forscher wollen mit Adipotide direkt die Fettzellen bekämpfen. Der größte Teil der Medikamente zielt auf den Appetit oder die Fettabsorption im Darm ab. Im Gegensatz zu den bisherigen Methoden sollen sich die Nebenwirkungen deutlicher weniger bemerkbar machen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Arap und Pasqualini warnen vor Appetitzüglern. Ihre Nebenwirkungen sind sehr gefährlich. Von der Europäischen Arzneimittelagentur wurde erst kürzlich eine Untersuchung des Medikaments Orlistat (Fettaufnahmeblocker) auf Leberschäden gestartet. Der Appetitzügler Sibutramin wurde bereits 2010 vom Markt entfernt, denn dieser steigere das Infarkt- und Schlaganfallrisiko.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Bei den Untersuchungen der mit Adipotide behandelten Tiere seien nur unwesentliche Nebenwirkungen registriert worden. Das Medikament ist nur auf ganz bestimmte Blutgefäße abgestimmt. Nach Angaben der Forscher blieben die Versuchsaffen aufmerksam und munter, auch ließ ihr Appetit nicht nach. Eine leichte Änderung trat lediglich bei den Nierenfunktionswerten auf, die sich bei Versuchsende schnell wieder normalisierte.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Affen erreichten ihr ehemaliges Körpergewicht nicht wieder umgehend zurück. Der Gewichtsverlust habe sich bei den meisten Tieren sogar mehrere Wochen fortgesetzt.</span>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: yazio.de</span></i>
<span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 21:38:00 +0100</pubDate>
			
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		<item>
			<title>Verstoß bei Alkoholverbot für Jugendliche</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20111204-verstoss-bei-alkoholverbot-fuer-jugendliche.htm</link>
			<description>Es gibt eine eindeutig klare Gesetzeslage, dass an Jugendliche unter 16 Jahren kein Alkohol...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt">Bei Testkäufen in Filderstadt wurde klar, dass es für Jugendliche nicht schwer ist, an Alkohol zu kommen. Jens Noll beschreibt, dass es bei zwölf Testkäufen Minderjährigen in vier Fällen gelang, Alkohol zu bekommen.</span></p>
<p style="line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt">Es gibt eine eindeutig klare Gesetzeslage, dass an Jugendliche unter 16 Jahren kein Alkohol jeglicher Art verkauft werden darf. Außerdem dürfen an Jugendliche unter 18 Jahren keine Spirituosen wie Liköre, Schnaps oder Whiskey abgegeben werden. Bei Zuwiderhandlungen müssen Verkäufer und Händler mit einem Bußgeld rechnen. Nun teilt die Pressestelle von Filderstadt mit, dass bei Testkäufen zu 33 % gegen das Gesetz verstoßen worden sei. Das heißt, die Geschäfte des Einzelhandels haben in vier von zwölf Fällen in allen Stadtteilen von Filderstadt 17-jährigen Testpersonen&nbsp; </span>eine Flasche Wodka gesetzeswidrig verkauft.</p>
<p style="line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt">Dieses Ergebnis ist für das Amt für Sicherheit, Ordnung und Soziales ernüchternd. In einem Test hat die Behörde von Filderstadt die minderjährigen Käufer in acht verschiedene Einzelhandelsgeschäfte geschickt, um den hochprozentigen Alkohol an insgesamt 12 Kassen einzukaufen. In vier Fällen wurde von den Verkäufern das Alter des Käufers entweder gar nicht überprüft oder sie konnten das Alter nicht richtig errechnen, &nbsp;</span>trotz vorgelegtem Ausweis. Von der Polizeibehörde wurden aufgrund des alarmierenden Ergebnisses weitere Aktionen angekündigt.</p>
<p style="line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt">Auf der Polizeibehörde im Amt für Sicherheit, Ordnung und Soziales wurden zwei jugendliche Testkäufer (eine junge Frau, ein junger Mann) auf ihre Aufgabe vorbereitet, als Testkäufer zu fungieren. Vorher wurde von ihnen eine Einverständniserklärung ihrer Erziehungsberechtigten verlangt. Beide wurden darauf hingewiesen, auf Verlangen ihren Personalausweis vorzuzeigen und bei Nachfrage ihr wahres Alter zu nennen. Die beiden Testkäufer wurden bei ihren Einkäufen von zwei Beamten der Orts- und Kreispolizeibehörde begleitet. Diese beobachteten unauffällig den Alkoholkauf am Kassenbereich. Die vier erfolgten Käufe wurden sofort wieder rückgängig gemacht. Nun kommt auf die Betriebsleitungen und die betreffenden Verkäufer ein Bußgeldverfahren zu. Ein Lob wurde den pflichtbewussten Verkäufern ausgesprochen.</span></p>
<p style="line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt">Jährlich organisiert das Amt für öffentliche Ordnung Stuttgart auf diese Art Testkäufe. Sie finden auch an Kiosken und Tankstellen statt. Im Jahre 2009 lag die Quote der Verstöße bei 61 %. Sie ging in den nachfolgenden Jahren kontinuierlich zurück und liegt aktuell auf dem Niveau der Untersuchungen in Filderstadt. Sven Matis, Sprecher der Pressestelle von Stuttgart, erklärte auf Anfrage, da die Kontrollen Wirkung zeigen, werde man sie an Tankstellen, Supermärkten oder Kiosken fortsetzen.</span></p>
<p style="line-height:normal"><i><span style="font-size:10.0pt">Quelle: stuttgarter-zeitung.de</span></i></p>
<p style="line-height: normal;"><i><span style="font-size: 10pt;"></span></i></p>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 10:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eine Hörbrille für die Ohren (The vOIce)</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20111129-eine-hoerbrille-fuer-die-ohren-the-voice.htm</link>
			<description>Die Hörbrille kann Bilder in Töne umsetzen. Der Erfinder stammt aus den Niederlanden, es ist der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Das Zirpen, Fiepen und Knattern im Sekundentakt klingt wie eine Geräuschstörung. Doch diese Laute helfen Pranav Lal zu sehen: das Essen auf dem Teller, daneben sein Getränk im Glas und gegenüber an seinem Tisch ein Gesprächspartner in einem Londoner Cafe. Der Inder Pranav ist 32 Jahre alt&nbsp; </span>und blind seit seiner Geburt – aber paradoxerweise kann er mit den Ohren sehen. Dank einer erstaunlichen technischen Erfindung, der sogenannten Hörbrille, haben sich seine Sinne erweitert.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Hörbrille kann Bilder in Töne umsetzen. Der Erfinder stammt aus den Niederlanden, es ist der Physiker Peter Meijer. Er nennt das entwickelte System „The vOIce“. Für geringe Kosten hat sich Pranav die Brille mit Zubehör selbst besorgt und zusammengesetzt. So ist eine kleine Kamera im Nasensteg der Brille integriert. Sie kann Livebilder an einen kleinen Laptop, welcher sich im Rucksack befindet, übertragen. Ein Computerprogramm wandelt dort die Bilder in Töne um, die dann Pranav über seinen Kopfhörer abhören kann.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Hörbrille funktioniert mit einem einfachen Prinzip: Von der Software wird das Bild von links nach rechts gescannt, der Stereoton vom Kopfhörer wandert ebenfalls von links nach rechts. Der Ton ist umso höher, je weiter oben des Gegenstandes eine Struktur liegt. Je nach dem wie hell der Gegenstand ist, desto lauter wird der Ton. Auch für Laien ist bei einfachen Objekten das Prinzip schnell zu erlernen. Allerding empfindet ein ungeübtes Ohr eine komplexe Szene als ein Durcheinander von verschiedenen Tönen. Aber Pranav ist inzwischen schon routiniert und kann die diversen Töne richtig einordnen, ja sogar viele Objekte nicht nur sofort erkennen, er kann sie sich auch vorstellen – sehen. Dazu muss bemerkt werden, das Pranav bereits seit ca. zehn Jahren mit der Brille trainiert. Sie ist mit ihm so vertraut, dass er sich mit ihrer Hilfe nicht nur in Räumen sondern auch im Freien zurechtfinden kann.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Auch die Professorin Petra Stoerig ist von den Berichten der Hörbrillenbenutzer wie dem blinden Pranav Lal fasziniert. In einer Untersuchung im Institut für experimentelle Psychologie der Universität in Düsseldorf möchte sie herausfinden was genau passiert, wenn&nbsp; </span>die beiden Sinne: Hören und Sehen durch die Hörbrille in Verbindung treten. Für ihre Untersuchungen hat Stoerig Probanden ausgesucht die blind sind, aber auch sehende Probanden, bei denen die Augen verbunden werden.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Am Anfang stehen bei den Übungen mit der Hörbrille leicht zu erlernende Aufgaben. So sollen beispielsweise Probanden lernen, nur über Töne eine aufleuchtende Lampe zu lokalisieren. Alltagsgegenstände zu erkennen ist dagegen wesentlich anspruchsvoller. Die Probanden müssen ca. drei Wochen lang die verschiedensten Gegenstände nur am Klang zu erkennen lernen (z.B. Haarbürsten, Teller, Tassen usw.) Einigen sehfähigen Probanden werden während dieser drei Wochen durchgehend die Augen verbunden. Einige Versuchspersonen haben berichtet, dass bei ihnen im Laufe der Zeit der Eindruck entstanden sei, die Gegenstände schemenhaft wahrzunehmen. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Mit einer Untersuchung per Kernspintomographen soll geklärt werden, ob sich der Lernfortschritt der Probanden auch im Gehirn feststellen lässt. Deshalb wird vor und nach der drei Wochen währenden Trainingsphase die Aktivität des Gehirns gemessen, indem Geräusche vorgespielt werden, die aus Aufzeichnungen der Hörbrille stammen. Wie diese Informationen verarbeitet werden, soll die Gehirnaktivität verraten.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Untersuchung liefert erstmals Belege darüber, dass derjenige, der diese Hörbrille benutzt, tatsächlich in der Lage ist, mit den Ohren zu sehen. Deutlich zeichnet sich nach dem Training ab, dass jetzt auch Areale im Gehirn der Probanden aktiv sind, die üblicherweise für das Sehen zuständig sind. Die Probanden sehen aber nichts, sondern können nur hören. Professorin Stoerig und ihr Team können noch nicht den Zusammenhang identifizieren, ob ein Proband die Sehareale nur zur Tonanalyse einsetzt und wann daraus ein realer Seheindruck wird.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Brille ist für Pranav Lal längst viel mehr als nur eine Orientierungshilfe. Mittlerweile hat er begonnen, mit ihr zu fotografieren. Form und Lage der Motive verraten ihm die Töne, aus ihnen kann er sogar die Ästhetik eines Objektes einschätzen. Er besucht regelmäßig Museen und Kunstgalerien und kann ohne Sprachführer die Kunstwerke betrachten. Sein Horizont hat sich durch die Hörbrille und der Anpassungsfähigkeit des menschlichen Gehirns buchstäblich erweitert. Sein Wunsch ist nur noch, dass das System noch handlicher und kompakter würde. Denn dann wäre es für ihn in jeder Lebenslage einsetzbar. Er könnte vierundzwanzig Stunden lang nur mit den Ohren sehen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"></span><i>Quelle: daserste.de </i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 22:22:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Arzneimittel Pradaxa unter Beobachtung</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20111127-arzneimittel-pradaxa-unter-beobachtung.htm</link>
			<description>Unter besonderer Beobachtung steht der Gerinnungshemmer Pradaxa bei der Aufsichtsbehörde.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Unter besonderer Beobachtung steht der Gerinnungshemmer Pradaxa bei der Aufsichtsbehörde. Walter Schwerdtfeger, Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)versichert, dass die Risiken überwacht werden. Auch die sachliche Aufklärung der Patienten sei derzeit äußerst wichtig, denn viele haben starke Zweifel angesichts der Diskussionen um die Arzneimittelsicherheit von Pradaxa. Schwerdtfeger warnt die betroffenen Patienten, auf keinen Fall ohne Rücksprache mit ihrem Arzt diesen oder einen ähnlichen Gerinnungshemmer selbständig abzusetzen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Ein Bericht im „Spiegel“ hat eine Diskussion um die Sicherheit von Pradaxa ausgelöst. Demnach sollen mehr Menschen weltweit im Zusammenhang mit Pradaxa gestorben sein, als bisher bekannt war. Eigentlich soll mit Einnahme des Gerinnungshemmers ein Schutz vor Schlaganfällen erreicht werden. So wurden jedoch in diesem Jahr von März bis Anfang November 256 Todesfälle nach Einnahme von &nbsp;</span>Pradaxa (Hersteller Boehringer Ingelheim) bekannt. 
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">In Europa traten laut „Spiegel“ 21 Todesfälle auf, davon vier in Deutschland. &nbsp;</span>Von ca. 50 Todesfällen wurde von „Zeit Online“ berichtet. Bestätigt wurden von Boehringer Ingelheim daraufhin nur die „gemeldeten“ Fälle, die Einzelprüfungen wären noch im Gange, daher würden noch keine genauen Zahlen genannt.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Das Unternehmen bestätigte inzwischen, dass im Zusammenhang mit der Einnahme von Pradaxa seit März 2008 260 Verdachtsfälle tödlicher innerer &nbsp;</span>Blutungen gemeldet wurden. Außerdem wurden 80 Verdachtsfälle benannt, die auf schwerwiegende Blutungen oder andere Todesursachen zurückzuführen&nbsp; sind. 
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Kritik an der Sicherheit und Wirksamkeit wurde vom Pharmakonzern zurückgewiesen, denn bei allen Medikamenten, die der Blutverdünnung dienen, können unerwünschte Blutungen auftreten. Nach der Studie, die für die Zulassung von Pradaxa vorgenommen wurde, wurde die Anzahl von Verdachtsfällen tödlicher Blutungen sogar noch etwas höher eingeschätzt, als die der jetzt bekanntgewordenen. Der Pharmakonzern veröffentlichte ausgewählte Daten dieser Studien am Mittwoch im Internet.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">BfArM-Präsident Schwerdtfeger sagte, wenn Pradaxa angemessen eingenommen werde, sei es weiterhin ein gutes, wirksames Medikament. Nachdem Fallberichte über tödliche Blutungen aus Japan bekanntgeworden waren, ging eine Aufforderung an Boehringer Ingelheim, für Ärzte einen sogenannten Rote-Hand-Brief auszuarbeiten, der spezielle Warnhinweise enthält. Das Unternehmen sei dem nachgekommen. Es wird in der Mitteilung darauf hingewiesen, dass unbedingt die Nierenfunktion der Patienten bei Behandlung mit Pradaxa beobachtet werden muss.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Außerdem hat die Behörde in einem zweiten Schritt den Hersteller verpflichtet, in der Packungsbeilage und in der Fachinformation für Ärzte noch konkreter auf die Gefahren bei eingeschränkter Nierenfunktion hinzuweisen, sagte Schwerdtfeger.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Unter dem Namen Pradaxa verbirgt sich der Wirkstoff Dabigatran. Zugelassen ist das Medikament seit dem Jahre 2008. Es wird zur Thrombosevorsorge nach Operationen eingesetzt. Bei Patienten mit Herzrhythmusstörung – Vorhofflimmern – und zur Vorbeugung gegen Schlaganfälle ist es seit Ende 2010 zugelassen. Der Gerinnungshemmer gilt als künftiges Milliardengeschäft und soll die Arznei Marcumar ablösen. Zusammen mit Warfarin gehört Marcumar zu einer anderen Stoffklasse als Dabigatran. Schon seit langem ist es auf dem Markt. Auch hier zählen zu den Risiken gefährliche Blutungen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"><i>Quelle: stern.de</i></span>
<span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"><i></i> </span>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 11:19:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Per Webcam den Körper vermessen</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20111120-per-webcam-den-koerper-vermessen.htm</link>
			<description>Per Webcam können die Wissenschaftler mit dem Internetdienst UPOcload Körper zentimetergenau...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Zwei Jungunternehmer aus Berlin haben eine geniale, einfache Idee, mit der sie im Internet der Textilbranche einen Durchbruch verschaffen wollen. Ihre Idee nennt sich UPcload. Es ist ein Dienst, der menschliche Maße per Webcam genauer als ein Schneider ermitteln kann. Wenn die Branche einverstanden ist, könnte mit diesem Dienst das Online-Shoppen revolutioniert werden.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Berlin. – Das UPcload-Hauptquartier befindet sich auf einem Flachdach der Berliner Humboldt Universität. Hier arbeiten die zwei studierten Wirtschaftswissenschaftler Sebastian Schulze und Asaf Moses an ihrem UPcload, den sie in Kürze als Internetdienst freischalten werden. In einer vorangegangenen Untersuchung haben sich Schüler und Studenten als Probanden für die Vermessung ihrer eigenen Körpergröße zur Verfügung gestellt. Damit sollte gezeigt werden, wie schlecht jeder von ihnen über seine Maße informiert ist. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Per Webcam können die Wissenschaftler mit dem Internetdienst UPOcload Menschen zentimetergenau vermessen. Die gewonnenen Daten werden den Kleidershops im Internet mitgeteilt. Die beiden Jungunternehmer könnten, sofern alles klappt, einen Internet-Boom für die Textilbranche auslösen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Den UPcload-Gründern soll die Studie Argumente liefern, um die Textilbranche für ihre Sache zu überzeugen. Anhand von 500 Testpersonen soll nachgewiesen werden, dass die eigenen Körpermaße den meisten Menschen unbekannt sind. Das könnte – davon sind Schulze und Moses überzeugt – ein Hauptgrund sein, dass übers Internet kaum Kleidung bestellt wird.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Dass UPcload überraschend gut funktioniert, wurde von SPIEGEL ONLINE bestätigt. In einem Vorabtest wurde die Website aufgerufen, die Webcam angeschaltet, acht Fotos produziert und alles war fertig. In drei Minuten war der Vorgang erledigt, er funktioniert überall, auch in jedem Wohnzimmer, mit zentimetergenauen Ergebnissen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Darauf sind die UPcload-Gründer sehr stolz. Moses erklärt, dass ihr Ziel erreicht, ja sogar übertroffen worden sei: wie mit einem Maßband beim Schneider und sogar noch genauer. Das Ziel des Experiments wurde mit 500 Testpersonen&nbsp; </span>und einem Ganzkörperscanner erreicht, von einem echten Schneider bestätigt.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Trick von UPcload besteht aus einem schlichten Kniff: Der Nutzer hält sich beim Einscannen vor der Webcam eine Compact Disc vor seinen Bauch. So können aus deren normiertem Durchmesser, dem Kamerabild gleich, &nbsp;</span>Bilderkennungs-Software&nbsp; - etwas Statistik-Magie ist dabei – die genauen Maße des Körpers bestimmt und auf Plausibilität geprüft werden.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Gründer Moses bewertet UPcload in technischer Hinsicht als einen vollen Erfolg. Jetzt müssten nur noch die Web-Shops und Textilhersteller überzeugt werden. Denn als Produkt ist UPcload nur sinnvoll, wenn nicht nur die individuellen Körpermaße durch Web-Shops importiert werden, es müssten mit den Daten auch die Fertigungsmaße der Bekleidungshersteller abgeglichen werden können.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Eine Statistik deckt auf, dass nur ca. 7% aller Kleidungsstücke im Internet gekauft wird, dagegen werden Bücher in großer Anzahl angefordert. Außerdem tritt fast die Hälfte aller im Internet erworbenen Bekleidung den Rückweg zum Händler an. Die beiden Forscher sind zuversichtlich, dass sie die Hersteller für ihr Projekt gewinnen können, denn der Branche ist bewusst, dass dagegen etwas getan werden muss. UPcload könnte&nbsp; </span>d i e&nbsp; Lösung sein: Ein paar UPcload-Schaltflächen integriert der Web-Shop und die Fertigmaße liefert der Textilhersteller.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Auch über weitere Möglichkeiten der Datennutzung haben Moses und sein Team nachgedacht. So könnte es in der Marktforschung eingesetzt, bei Fitness- und Diätprogrammen, als Vorlage für maßgeschneiderte Helden in Computerspielen usw. In einer der bisher umfangreichsten Körpergrößen-Studie wurden über 13.000 Personen mit Hilfe eines Körperscanners vermessen. Millionen Daten könnten mit Hilfe von UPcload mit ausreichender Genauigkeit gewonnen werden. Das sollte die Modehersteller aufhorchen lassen. Auch wenn bei manchen Internetbenutzer die Vorstellung beunruhigend ist, einer Datenbank seine Maße anzuvertrauen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Bei Gründer- und Wirtschaftsinitiativen kommt das UPcload-Konzept schon hervorragend an: Viele Preise haben die jungen Unternehmer bereits erhalten, darunter einen vom Bundeswirtschaftsministerium und vom Bundesverband des deutschen Versandhandels.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die UPcload-Idee und -Entwicklung erscheint geradlinig, war sie in Wirklichkeit aber nicht. Es hat den Gründern einige schlaflose Nächte beschert, aber sie wollten an den Erfolg glauben und ihren Geschäftspartnern optimistisch entgegen treten.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Oft stießen die Entwickler bei bürokratischen Hürden, Vorbehalten der Geldgeber und ständigem Stochern im Dunkeln an ihre Grenzen. Obwohl sie von ihren Kunden ausreichend finanziell versorgt wurden, waren sie sich nicht sicher, ob ihre Idee auch wirklich funktionieren würde. Diese Situation war für sie einfach schrecklich. Dazu kommt, dass Schulze und Moses selbst eigentlich keine Entwickler sind, sondern Wirtschaftswissenschaftler. Die technische Umsetzung und das eigentliche Know-how der Idee wurden von einem israelischen Programmierteam übernommen. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Gefördert wurden die Gründer vor allem von der Humboldt Innovation. Das ist eine Förderfirma der Humboldt Universität. Sie erhielten die notwendigen Finanzen, Büroräume kostenlos und besonders wichtig: Eine Anleitung, wie man sich im Bürokratie-Labyrinth zurechtfindet. Schulze beschreibt die Situation vor einem Jahr: Sie haben sich getrieben gefühlt – sie mussten etwas machen und wussten nicht, was. Niemand sage einem in Deutschland, wie ein Unternehmen gegründet wird.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Dabei könnten von mehr Gründern Stadt und Land nur profitieren. So glaubt Moses, dass Berlin durch Menschen wie er und sein Team in kurzer Zeit viel Know-how gewinne. Er ist sicher, dass das deutsche investierte Geld um ein vielfaches zurückgegeben werden kann.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Frage an die Gründer, wie sie denn ganz konkret von Berlin profitieren würden, wird beantwortet mit dem Satz: „Wo bekäme man denn auf dem Land 500 Probanden und einen 3 D-Körperscanner her?“</span>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: spiegel.de</span></i>
<i><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 23:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Studie über Panikattacken</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20111116-neue-studie-ueber-panikattacken.htm</link>
			<description>Wissenschaftler der Universität Würzburg wollen eine neue Studie starten mit dem Ziel, die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">(rtg) Wissenschaftler der Universität Würzburg wollen eine neue Studie starten mit dem Ziel, die Wirksamkeit eines neuen Behandlungsprogramms zu testen. Dazu werden Menschen gesucht, die schon eine bzw. mehrere Panikattacken durchlebt haben.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Eine Panikattacke äußert sich in unerwarteter Angst u. a. mit Symptomen wie Zittern, Herzrasen oder Schwitzen.&nbsp; </span>Menschen, die derartiges schon an sich erlebt haben, riskieren, eine Panikstörung zu erleiden. An der Klinik und Poliklinik für Psychosomatik, Psychiatrie sowie Psychotherapie der Universität in Würzburg zusammen mit der psychotherapeutischen Hochschulambulanz des Lehrstuhls für Psychologie I wollen die Forscher untersuchen, wie man einer derartigen Störung vorbeugen und sie bestmöglich behandeln kann.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Forscher haben mit Vertretern verschiedener anderer Universitäten ein Beratungsprogramm erstellt, welches bei Menschen mit Panikattacken die Entstehung von Panikstörungen verhindern soll. Die Wirksamkeit dieses neuen Programms ist noch nicht untersucht worden. Deshalb suchen die Wissenschaftler Probanden im Alter von 18 bis 65 Jahren. Voraussetzung ist, dass sie bereits mit Panikattacken Erfahrungen gesammelt haben. Sie sollten mindestens eine oder auch mehrere Attacken erlebt haben, die sich jedoch in keiner schwerwiegenden Gesundheitsstörung geäußert haben. Die Probanden sollten auch keine weiteren ernsten psychischen Beschwerden haben. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Auskünfte sind erhältlich unter Tel. (0931) 31-8-20 06 (Stichwort: Angst verhindern) oder E-Mail an <link paniknetz@uni-wuerzburg.de>paniknetz@uni-wuerzburg.de</link>&nbsp; <br /></span>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 17:51:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Probanden für Hirndoping gesucht</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20111113-probanden-fuer-hirndoping-gesucht.htm</link>
			<description>Für eine Studie „Hirndoping im Schach“ sucht die Mainzer Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Für eine Studie „Hirndoping im Schach“ sucht die Mainzer Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Probanden, die an dieser Studie teilnehmen möchten. Es soll untersucht werden, ob mittels Koffein, Modafinil oder Methylphenidat im Gehirn eine Leistungssteigerung erreicht werden kann, welche im Schach zu einer Verbesserung&nbsp; </span>führt. Es kommen als Probanden nur aktive Schachspieler in Frage. Sie sollten aus dem Rhein-Main-Gebiet stammen und im Alter von 18 bis 60 Jahren sein. Ihre Aufgabe besteht darin, sich an vier Tagen in einem Abstand von ein bis zwei Wochen Schnellschachpartien gegen einen Schachcomputer zu stellen. Die Probanden erhalten dafür eine Aufwandsentschädigung.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Studie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Mainz ist mittlerweile angelaufen, aber männliche, gesunde Probanden in o. g. Alter werden noch benötigt. Die Forscher wollen untersuchen, ob bestimmte Substanzen wie beispielsweise Koffein, Modafinil oder Methylphenidat &nbsp;</span>einen möglichen Einfluss auf den Denksport Schachspiel haben. Die Substanzen werden dabei in einem doppel-blinden Setting zusammen mit einem Placebo &nbsp;verabreicht.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Folgende Kriterien sollten von den Probanden erfüllt werden:</span>
<ul><li><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"><span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;"> </span></span><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">In der Vorgeschichte keine psychischen Erkrankungen, die behandelt werden mussten (wie z. B. behandelte Depressionen)</span></li><li><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"><span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;"></span></span><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Keine Abhängigkeit oder Missbrauch von illegalen oder legalen Substanzen wie Alkohol oder Cannabis</span></li><li><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"><span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;">&nbsp;</span></span><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Tag-Nacht-Rhythmus sollte regelmäßig sein (Schichtbetrieb ist tabu)</span></li></ul>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Probanden spielen an insgesamt vier Tagen und in einem Abstand von je einer bis zwei Wochen 10 Partien gegen einen Schachcomputer Schnellschach. Die Studie findet in den Räumen der Mainzer Klinik statt. Deshalb wäre es günstig, wenn die Probanden aus dem Einzugsgebiet vom Großraum Rhein-Main-Neckar stammen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Selbstverständlich wird der Aufwand angemessen vergütet.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme haben und die o.g. Kriterien treffen auf Sie zu, können Sie sich bitte bei folgender Adresse melden:</span>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal; text-autospace:none"><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"></span><span style="font-size:10.0pt" lang="EN-US">Harald &nbsp;</span>Ball<span style="font-size: 10.0pt" lang="EN-US">ó</span><span style="font-size:10.0pt" lang="EN-US"> Email: <link Harald.Ballo@t-online.de>Harald.Ballo@t-online.de</link></span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-size: 10pt;" lang="EN-US"></span></p>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 22:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Simulierter Mars-Flug abgeschlossen</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20111106-simulierter-mars-flug-abgeschlossen.htm</link>
			<description>Zwei Probanden nahmen zusammen mit zwei russischen, einem chinesischen und einem italienischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Den Seufzer „Ich vermisse Frauen – besonders meine“ gab der Franzose Romain Charles (31) bereits vor einigen Monaten von sich. Ebenso empfindet das der Russe Alexej Sitjow, der erst seit Sommer 2010 verheiratet ist und seine Frau sehr vermisst. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die beiden Probanden nahmen zusammen mit zwei russischen, einem chinesischen und einem italienischen Kollegen freiwillig&nbsp; </span>an einem fingierten Mars-Flug teil. Das Unternehmen wurde am 3. Juni 2010 vom Moskauer Institut für biomedizinische Probleme (IMBP) gestartet und sollte 520 Tage andauern. Den beiden Strohwitwern war das bekannt. Heute werden eineinhalb Jahre für einen eventuellen bemannten Flug zum Mars einkalkuliert. Das bedeutet für den Hinflug 250 Tage und für den Rückflug 240 Tage,&nbsp; für den Aufenthalt auf dem Roten Planeten ist ein Monat vorgesehen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Am Boden sind bereits verschiedene Langzeit-Flüge simuliert worden, aber dieser Versuch ist bisher der am längsten andauernde und realitätsnaheste der jetzt auslaufenden Mission „Mars 500“. Für die Probanden, die als freiwillige „Astronauten“ fungieren, sind es regelmäßig wenig komfortable Bedingungen. Auch war es bisher die teuerste Simulation. Die Europäische Weltraumagentur Esa und Roskosmos (russische Raumfahrtbehörde) bezahlten dafür über 10 Millionen Euro.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Nun soll in Moskau am 4. November der röhrenförmige Versuchs-Container geöffnet werden und die „Marsonauten“ haben ihren Isolationsversuch absolviert. Es ist bereits klar, dass der große simulierte Mars-Flug sein Forschungsziel erreicht hat. Es ging hier weniger um die technischen Probleme eines bemannten Mars-Fluges, sondern von Interesse waren biomedizinische Fragen, die Schwerelosigkeit ausgenommen. So konnte zum Beispiel ein Forscherteam mit Jenz Titze (Universität Erlangen) neue Erkenntnisse über den Salzhaushalt beim Menschen ermitteln: Dabei reduzierten die Forscher die tägliche Salzration der Probanden &nbsp;</span>auf sechs Gramm von ursprünglich zwölf und werteten die Reaktion aus: der Blutdruck sank. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass zu viel Salz den Blutdruck erhöht.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Für die Erforschung der menschlichen Psyche bot Mars 500 einen hervorragenden Rahmen. Wie würden es sechs Menschen ertragen, eingepfercht und hermetisch isoliert, abgeschottet von der Umwelt, eineinhalb Jahre so zu leben? Würden dem alle standhalten ohne schlapp zu machen oder durchzudrehen? Könnte im extremen Fall eine Art Ratten-Effekt auftreten, wobei sich die Nager gegenseitig angreifen (die Folge von einer langen Zeit in einem engen Käfig)?</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Marsonauten waren 520 Tage lang geplagte Versuchskaninchen. Unter den&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Probanden befand sich vorsichtshalber der russische Militärarzt Alexander Smolejewski (32).
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Jedem Proband standen eine private Kabine von nur drei Quadratmetern und ein Bett von 60 cm Breite zur Verfügung. Der Proband Romain Charles berichtete, dass er – sobald er ein Messgerät (EKG, EEG, Blutdruck etc.) anlegte – sich nachts nicht mehr bewegen konnte. Den Probanden stand während einer Zeit von 17 Monaten eine Fläche von 72 Quadratmetern zur Verfügung. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Es gab kein Tageslicht, keine frische Luft von außen und schon gar nicht frische Nahrung. Es konnte nur gegessen werden, was in den Container vor Beginn des Versuches eingelagert worden war. Bereits in den ersten Monaten waren Thunfisch und Schokolade verspeist, berichtete Romain Charles. Danach gab es Woche für Woche dieselben Gerichte, die in einer monotonen Diät in den letzten Monaten endeten.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die hygienischen Möglichkeiten waren ebenfalls begrenzt, so war nur einmal wöchentlich Duschen und die Kommunikation mit Freunden oder der Familie möglich. Das war für alle eine große Belastung, nicht nur für die beiden Strohwitwer. &nbsp;</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Auch wurden die Probanden fortdauernd videoüberwacht, beinahe wie bei einer Reality-TV-Show. Die Forscher beobachteten das Geschehen im „Mars-Raumschiff“ mithilfe von 40 Kameras. Man scannte laufend die Gesichtszüge der Probanden, um Hinweise auf Depressionen oder andere Gemütsverfassungen zu bekommen. Das menschliche Herz wurde ebenfalls beobachtet, wie es auf die Langzeit-Isolation reagiert. Im Körper der Probanden interessierte die Forscher sogar die Mikrofauna.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der italienische Proband Diego Urbina (27) beschwerte sich einmal, dass der Urin den ganzen Tag über gesammelt werden müsse und dann Proben vom Vortag genommen werden müssten. Anfangs war es eklig, dann gewöhnten sich alle Probanden daran. In regelmäßigen Abständen wurden die Probanden selbst mit Blaulicht bestrahlt, um damit psychische Reaktionen zu kontrollieren.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Probanden mussten&nbsp; </span>auch verschiedene wissenschaftliche Aufgaben (Physiologie, Psychologie und Mikrobiologie) meistern. Bald stand fest, dass die Monotonie der Arbeitsabläufe die größte Herausforderung auf dem engen Raum war.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Diegon Urbina schrieb in seinem Protokoll, dass man oft „Einsamkeit und eine große Monotonie spüre, er würde an einer derartigen Mission kein zweites Mal teilnehmen.“ Ein weiterer Satz drückt die wirkliche Monotonie deutlich aus: „Nach mehr als 500 Tagen bin ich gespannt, einem fremden Menschen zu begegnen, nichts ist für mich spannender“.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Romain Charles, der zweite europäische Proband, sieht das Ende von Mars500 positiver. Er erinnert sich, dass vor eineinhalb Jahren die Frage im Raum stand, ob der Mensch psychologisch und physiologisch überhaupt fähig sei, eine derartige totale Isolation eines Fluges bis zum Mars zu überstehen. Stolz gibt er sich selbst zur Antwort: „Yes, we‘re ready to go.“</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Es muss allerdings fairerweise gesagt werden, dass bei diesem Groß-Versuch zwei wichtige Kriterien von einem echten Raumflug zum Mars nicht simuliert werden konnten: erstens die nicht unerhebliche Gefahr. In einem Katastrophenfall hätten die Probanden von Moskau ihren Container sofort verlassen können. Bei einem realen Raumflug wäre dies unmöglich und keiner könnte zur Hilfe kommen. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Ein bemannter Flug zum Mars wäre außerdem die erste echte „Raum“-Fahrt. Bislang war der Mond, der sich in unmittelbarer Nachbarschaft von unserer Erde befindet, das entfernteste Ziel von Astronauten. Er ist 380 000 Kilometer entfernt. Erde und Mars erreichen in ihrer kürzesten Annäherung 50 Millionen Kilometer. So wären auch Licht oder Funksignale bei der größten Entfernung von der Erde 22 Minuten bis zum Roten Planeten unterwegs. Bei echten Astronauten, die zum Mars fliegen wollen, dürfte das ganz andere Gefühle der Isolation auslösen.</span>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: morgenpost.de </span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 14:09:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Hilfe für Patienten mit Alzheimer</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20111101-neue-hilfe-fuer-patienten-mit-alzheimer.htm</link>
			<description>Spezielle Schuhe, mit GPS (Global  Positioning System) versehen, sollen helfen, Alzheimer-...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Spezielle Schuhe, mit GPS (Global&nbsp; </span>Positioning System) versehen, sollen helfen, Alzheimer- Patienten aufzuspüren, falls sie sich verlaufen haben. US-Herstellerfirmen versprechen, dass sich fortan ungeplante, manchmal auch riskante Ausflüge von an Alzheimer erkrankten Personen vermeiden lassen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Da es immer wieder vorkommt, dass Alzheimer-Patienten ziellos, ohne Begleitung und im verwirrten Zustand umherirren, suchte man nach einer Lösung. Ein amerikanischer Hersteller setzte GPS-Sender in Schuhen für die an Alzheimer erkrankten Personen ein in der Hoffnung, die umherirrenden Patienten schneller zu finden. Diese Schuhe werden demnächst auf den Markt kommen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Vorerst sollen die GPS-Schuhe nach Plänen der GPS-Firma GTX Corp sowie des Schuhproduzenten &nbsp;</span>Aetrex Worldwide in Amerika verkauft werden. Die amerikanischen Hersteller sehen in dem GPS eine gute Möglichkeit, Alzheimer-Kranke vor ungeplanten Ausflügen mit möglichen Risiken zu bewahren. Die Schuhe, die ca. 300 Dollar kosten werden, sollen bereits im Oktober in den USA erhältlich sein. An Aetrex &nbsp;Worldwide wurden die ersten 3.000 Paar GPS-Schuhe ausgeliefert, berichtet die GTX Corp.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Nach Andrew Carle‘s Aussagen – von der George-Mason-Universität, USA – wäre das Prinzip dieser GPS-Schuhe relativ einfach. Er erklärt, dass das Ortungssystem dieser Schuhe es zulasse, ähnlich einem virtuellen Zaun eine Grenze um den Wohnbereich des Alzheimer-Erkrankten zu ziehen. Verlässt der Patient den vorgesehenen Bereich, werde Alarm auf einem dafür eingerichteten Computer oder Handy ausgelöst. Daraufhin können Angehörige oder Pflegekräfte den verschwundenen Patienten auf einem extra dafür eingerichteten Portal umgehend lokalisieren. Andrew Carle stand als Berater bei der Entwicklung des GPS-Schuhes den Firmen GTX Corp und Aetrex Worldwide zur Seite. Der Experte merkt an, dass es von Vorteil sei, den Sender im Schuhabsatz einzuarbeiten, da dies von den betroffenen Patienten unbemerkt bleibe. Dagegen sei ein Hals- oder Armband ungeeignet, da diese für die Patienten oft ungewohnten Dinge nicht getragen werden. Denn „Paranoia gehe häufig mit Alzheimer“ einher. Wenn zum Beispiel die Erkrankten eine Armbanduhr anlegen sollen, wird diese von ihnen wieder abgenommen – es ist ja nicht ihre. Deshalb ist es notwendig und sinnvoll, das erforderliche GPS vor den Patienten zu verbergen. &nbsp;</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Andrew Carle stellt weiter fest, dass die ungeplanten Ausflüge der Alzheimer-Patienten gesundheitliche Folgen auslösen können und ein erhebliches Risiko für die Betroffenen sind.&nbsp; </span>Dadurch bringen sie sich oft selbst in gefährliche Situationen. So helfe die neue Erfindung den Alzheimer-Patienten, sich nicht selbst in Gefahr zu bringen, ja unter Umständen könne es sogar lebensrettend sein. Weiter sagt der Experte, seien die GPS-Schuhe vorwiegend für die Patienten geeignet, deren Erkrankung in einem frühen Stadium liegt. In diesem Zustand befinden sich die Betroffenen oftmals noch zu Hause, sind aber bereits verwirrt und scheinen dadurch besonders gefährdet. So spazieren die Erkrankten einfach los, kommen oftmals tagelang nicht nach Hause zurück. Der Experte hat festgestellt, dass dies bei 60% der an Alzheimer Erkrankten mindestens einmal in ihrem Krankheitsverlauf schon vorgekommen sei. Das ist für die Erkrankten ein nicht zu unterschätzendes Risiko mit gesundheitlichen Folgen, denn sie können sich nicht mehr selbständig versorgen. Sie vergessen selbst so lebenswichtige Vorgänge wie Trinken und Essen. Für sie besteht bereits nach einem Tag das Risiko, eine Dehydrierung zu erleiden, die sich mit Schwindel, Schwächegefühl, Herzrasen äußert. Im schlimmsten Fall drohen ein Zusammenbruch des Herz-Kreislauf-Systems oder Ohnmacht.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Außerdem sehen sich die Alzheimer-Patienten einer deutlich erhöhten Unfallgefahr ausgesetzt, erklärt der Experte weiter. Sie sind nicht mehr fähig, alltägliche Situationen richtig einzuschätzen. Abhilfe soll mit den neuen Hightech-Schuhen erreicht werden. Die US-Hersteller können auf einen reißenden Absatz ihrer GPS-Schuhe hoffen, denn in den USA leiden zurzeit über fünf Millionen Menschen an Alzheimer. Andrew Carle zufolge könnte sich deren Zahl in kommenden Jahrzehnten noch vervierfachen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Allerdings bleibt der medizinische Nutzen fragwürdig, denn am Krankheitszustand der betroffenen Patienten ändert sich nichts. Auch wenn unter Umständen die GPS-Schuhe die Sicherheit der Patienten erhöhen. Unklar ist auch, weshalb überhaupt die GPS-Schuhe beim Verlassen der Wohnung von den Betroffenen angezogen werden sollten. Hier sollte man bedenken, dass von Alzheimer-Erkrankten schon die alltäglichsten Vorgänge vergessen werden, sie sogar nur im Schlafanzug bekleidet oder nackt außer Haus angetroffen worden sind.</span>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">(fp)</span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 22:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Prostata-Test in Amerika abgeschafft</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20111015-prostata-test-in-amerika-abgeschafft.htm</link>
			<description>Der Prostata-Test (PSA-Test) ist seit längerem umstritten. Er wird von den Ärzten angewandt, um...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Prostata-Test (PSA-Test) ist seit längerem umstritten. Er wird von den Ärzten angewandt, um Prostatakrebs aufzuspüren. Er gilt aber als ein unsicheres Verfahren und gesunde Männer sind schon irrtümlich operiert worden. Jetzt will die amerikanische Regierung die Kostenübernahme abschaffen. Aber die Urologen in Deutschland sind damit nicht einverstanden.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Auf einer Riesenwelle reitet ein Surfer, ein Kajakfahrer im tosenden Wasserfall oder aus dem Flugzeug stürzt sich ein Skydiver – mit drei Worten wird erwähnt: „Men take risks“ (Männer gehen Risiken ein). Oder: „ Jedes Jahr sterben 28 000 Männer.“ Ein Wasserboarder springt Salto--- Pause – er stirbt an Prostatakrebs. Prompt folgt die Auflösung: „Gehen Sie kein Risiko ein – lassen sie sich testen“ („Don´t take the risk – get checked“).</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">So und ähnlich lauten die Werbefilme in den USA. Hiermit ist die Prostatakrebs-Vorsorge gemeint. Die Menschen werden erreicht durch Werbespots in Radio und Fernsehen und die Wirkung ist nicht ausgeblieben. Zunehmende Beliebtheit erfährt der PSA-Test unter der männlichen Bevölkerung. In den USA leben 44 Millionen über 50-jährige Männer. Davon haben schon einmal 33 Millionen ihren PSA-Wert testen lassen. Nun hat das US-Gesundheitsministerium das Ende der Tests für gesunde Männer beschlossen. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Grund liegt darin, dass vielen Medizinern Zweifel an der Aussagekraft der Tests gekommen sind. In zahlreichen Fällen war es zu falschen positiven Diagnosen gekommen und die Folgen waren fatal. So seien nach Angaben des Gremiums in der Zeit von 1986 bis 2005 eine Million Männer an der Prostata&nbsp; </span>operiert, bestrahlt – oft auch beides - worden. Sie wären niemals behandelt worden, wenn kein PSA-Test stattgefunden hätte. Von ihnen starben 5000 kurz nach der Operation, unter ernsthaften Komplikationen litten 10.000 bis 70.000. Zu Nebenwirkungen wie beispielsweise Inkontinenz und Impotenz kam es bei 20.000 bis 30.000 Männern.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der „Erfinder“ des PSA-Tests, Richard Albin, äußert sich anhand der Zahlen in der „New York Times“,&nbsp; </span>dass es ein „Desaster für das Gesundheitswesen“ sei. Im SPIEGEL spricht er aus, dass der Bluttest nicht genauer als ein Münzwurf sei.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Im amerikanischen Gesundheitswesen hat die U.S. Preventive Services Task Force – das Gremium des Ministeriums – eine zentrale Rolle. Von ihr kam ein Entwurf für eine neue nationale Empfehlung. Die endgültige Fassung soll bereits in der nächsten Woche vorliegen. In ihr steht, dass es für den PSA-Test oder eine Ultraschall-Untersuchung bzw. das Abtasten der Prostata keine Beweise gäbe, zur Lebensrettung beizutragen. Der neue Rat des Gremiums lautet: Eine routinemäßige Untersuchung für Männer sollte ausgesetzt werden.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Das Ende dieser großflächigen PSA-Tests wäre ein erneuter Schritt gegen Vorsorgeuntersuchungen mit zweifelhaftem Nutzen. Die US-Regierung leitete bereits vor zwei Jahren eine ähnliche Kehrtwende ein. So wurde einst geraten, dass Frauen ab ihrem 40. Lebensjahr regelmäßig zur Mammografie gehen sollten, jetzt gilt die Empfehlung erst ab dem 50. Lebensjahr.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der neue Vorstoß der Prostatakrebs-Vorsorge des US-Gesundheitsministeriums basiert auf Ergebnissen von fünf Studien: erst vor einigen Monaten war eine davon im „British Medical Journal“ veröffentlicht worden. Auch darin kommen den Medizinern Zweifel am Nutzen dieser Vorsorge auf. So hat eine Untersuchung aus dem Jahr 2009 ergeben: Um einen einzigen Todesfall, ausgelöst durch Prostatakrebs, zu verhindern, müssten sich 1400 Männer einem Screening unterziehen und 48 an Krebs erkrankte behandelt werden.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Seit Jahren diskutieren über diese Studienlage auch in Deutschland Urologen und Krebsmediziner. Hierzulande ist allerdings der Umgang mit PSA-Screening nicht wie in den USA: Dort komme der PSA-Test viel mehr zum Einsatz als&nbsp; </span>jemals in Europa, bemerkt Oliver Hakenberg (Universitätsklinikum Rostock). In Deutschland&nbsp; finde auch keine so massive Werbung wie in den USA statt. Das PSA-Screening werde durch die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) nicht propagiert. 
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Weiter kritisiert er die Vorgehensweise in den USA: &nbsp;</span>Unbegrenzt wurde bisher der Test angewandt – jetzt nun die Kehrtwende und „das Kind wird praktisch mit dem Bade ausgeschüttet.“ Er findet den neuen Empfehlungs-Entwurf als zu drastisch. Die Behauptung, keine der Untersuchungsmethoden (Abtasten der Prostata, Ultraschall) sei für eine Früherkennung von Prostatakrebs geeignet, bezeichnet er als Unsinn.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Hakenberg sagt weiter, dass die Frage „Ist Prostatakrebs-Screening angebracht oder nicht“, bis jetzt nicht eindeutig beantwortet werden kann. So würden alle Studien über die Nützlichkeit des PSA-Tests ein ausgewertetes Ergebnis für die Statistik nur die Todesrate an Prostatakrebs einbeziehen. Es werde dabei nicht berücksichtigt, wie viele Prostatakrebs-Patienten es gibt, die nicht unmittelbar daran sterben, sondern an eventuellen anderen Leiden.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der neue Entwurf des Gesundheitsministeriums stößt auch in den USA auf Kritik. So äußert ein Vertreter, der die Interessen für Patienten, die den Prostatakrebs überwunden haben, vertritt, &nbsp;</span>gegenüber der „New York Times“: „Die Antwort kann nicht sein, sich nicht testen zu lassen. Es ist der beste Test, wir sind enttäuscht.“
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Nicht erfreut dürften auch die Hersteller von PSA-Tests sein. Die Kosten werden in den USA von staatlichen Gesundheitshilfen, wie z. B. „Medicare“, für jeden Mann ersetzt. Es befolgen jedoch die meisten gesundheitlichen Einrichtungen den neuen Entwurf des US-Gremiums und der Kostenersatz wird auf die Empfehlung &nbsp;</span>Nicht-Testen vermutlich ausfallen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Anders in Deutschland. Hier werden die Kosten nur für Männer ab dem 45. Lebensjahr für eine jährliche Untersuchung übernommen. Jedem Mann ist es grundsätzlich selbst überlassen, ob er einen Test machen lässt. Wenn kein Verdacht vorliegt, zahlt der Patient die Kosten von 15 bis 45 Euro selbst. Die DGU will es auch zunächst dabei belassen. Die DGU empfiehlt für eine zuverlässige Prostatakrebs-Vorsorge einen PSA-Test unbedingt in Verbindung mit dem Abtasten.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Es gibt in Deutschland keine statistischen Angaben über die Inanspruchnahme einer Vorsorgeuntersuchung der Männer auf Prostatakrebs. Aber jährlich wird bei 64.000 Männern Prostatakrebs festgestellt, davon sterben ca. 11.500 pro Jahr (Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI)). Das entspricht etwa 10 %&nbsp; </span>aller Krebstoten. In den USA sind ca. 32.000 Männer im letzten Jahr an Prostatakrebs gestorben, davon hatten die meisten ein Alter von über 75 Jahren. 
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Hakenberg sieht auf Grund dieser Zahlen, dass man bei den berechtigten Diskussionen über Übertherapie und &nbsp;</span>-diagnose die Erkrankung nicht bagatellisieren sollte. 
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Es ist sicher auch eine Frage der persönlichen Erfahrung, welche Seite der Debatte man akzeptiert. So hat manchen Patienten ein zu hoher PSA-Wert bereits unnötiges, erhebliches Leid gebracht. Manch anderer ist davon überzeugt, dass es für ihn lebensrettend gewesen war. Viele Mediziner denken, dass man aus diesem Dilemma nur mit einem neuen Test herauskommen kann. Ein Test, der beweist, dass der Nutzen größer als der Schaden ist. Doch das wird wohl noch einige Jahre dauern.</span>
<span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 23:42:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Warnung vor Nahrungsergänzungsmitteln</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20111014-warnung-vor-nahrungsergaenzungsmitteln.htm</link>
			<description>Im Internet boomt der Handel mit Nahrungsergänzungsmitteln ausländischer Herkunft. Versprochen wird...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Verbraucherschützer warnen davor, Präparate für Diäten und für die Steigerung der Libido unbekümmert einzunehmen. Mit allerlei Effekten werden sie beworben: sie machen schlank, der Alterungsprozess könne sich hinauszögern, die Libido steigere sich. Nachdem herausgefunden wurde, dass die Produkte oft illegale und dazu noch gesundheitsschädigende Inhaltsstoffe enthalten, schlagen Verbraucherschützer Alarm.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Düsseldorf. Im Internet boomt der Handel mit Nahrungsergänzungsmitteln ausländischer Herkunft. Versprochen wird mit ihnen eine Traumfigur oder guter Sex. Offenbar sind die Präparate nicht ungefährlich. Das wurde jetzt von der Verbraucherzentrale in Nordrhein-Westfalen mitgeteilt.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Für die Untersuchungen der Produkte wurden von den Testern 78 Produkte aus verschiedenen Bereichen – wie zur Gewichtsreduktion, Anti-Aging, für Fitnesszuwachs und Potenzmittel – im Internet bestellt. Erschreckend das Ergebnis: laut den Verbraucherschützern enthielt beinahe jedes dritte Präparat mit ausländischer Herkunft unzulässige Wirkstoffe. Sie waren weder auf der Verpackung noch auf der Web-Seite angegeben. Nicht nur illegal sind diese Substanzen&nbsp; </span>- sie sind im hohen Maße gesundheitsschädlich!
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Alle Produkte wurden als „natürliche Nahrungsergänzungsmittel“ verkauft. Aber es enthielten 13 von 21 Mittel zur Gewichtsreduktion, 8 von 13 Potenz- und Libido-Präparaten und 6 von 21 Produkten für Sportler riskante und verbotene Arzneiwirkstoffe.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Im schlimmsten Fall kann eine Überdosierung sogar tödlich sein. Die als bedenklich eingestuften Produkte enthielten verschreibungspflichtige Substanzen wie Tadalafil und Sibutramin oder Stimulanzen wie Amphetamin und Ephedrin. Bei der Untersuchung der Diät-Pillen wurde der Arzneiwirkstoff Sibutramin entdeckt. Er kann einen erhöhten Blutdruck, starke Übelkeit und eine gesteigerte Herzfrequenz auslösen.&nbsp; </span>Das in den Pillen enthaltene Phenolphtalein ist als potentiell krebsauslösende Substanz bekannt. In den Potenzmitteln – angeblich rein pflanzlich – wurde Tadalafil gefunden. Es wird zur Behandlung bei Impotenz verwendet und kann infolge falscher Medikation einen Kollaps auslösen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Stimulanzien, die größtenteils in den angeblich natürlichen Fitnessprodukten eingesetzt wurden, konnten dem Körper keine neue Energie spenden. Im Gegenteil – die Energiereserven des Körpers werden von ihnen bis zur völligen Erschöpfung ausgebeutet. Die Verbraucherschützer warnen, dass eine Überdosierung bei Freizeitsportlern eine Muskelblockade oder sogar den Tod auslösen könnte. Einige Vertriebsfirmen verwenden unverfroren falsche Gütesiegel – beispielsweise von der Stiftung Warentest – um seriös zu wirken.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Verbraucherzentrale gibt an, dass der Online-Handel mit den weltweiten Präparaten, die super Fitness und schöne Körper den Käufern versprechen, ein Milliardengeschäft sei. Die angeblichen Wundermittel sind schließlich auch nicht billig. So gäben die Online-Käufer für eine Packung durchschnittlich ca. 30 Euro aus. Die Verbraucherschützer kritisieren, dass die Anbieter das Internet als Schlupfloch nutzen könnten. Sie fordern dringend eine konsequente Überwachung durch Online-Plattformen und Behörden.</span>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: spiegel.de </span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 21:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gedankenlesende Computer</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20111009-gedankenlesende-computer.htm</link>
			<description>Bei Testpersonen haben Wissenschaftler anhand von Hirnströmen – wenn auch rudimentär – erfasst,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Vorstellung, dass Maschinen soweit entwickelt sind, dass sie sogar menschliche Gedanken erfassen können, ist faszinierend, aber auch erschreckend. Es ist bereits in Ansätzen möglich. Bei Testpersonen haben Wissenschaftler anhand von Hirnströmen – wenn auch rudimentär – erfasst, worüber sie gerade nachdachten. So konnten sie Worte wie „nein“ oder „ja“, „Hunger“ oder „Durst“ deuten.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Den Forschern gelang nun ein weiterer spektakulärer Coup. Anhand der Auswertung der Hirnaktivität haben sie rekonstruieren können, welche Bilder die Testpersonen gesehen haben. Das Experiment fand im Labor von Jack Gallant (University of California in Berkeley)&nbsp; </span>statt. Er deutet die Entdeckung als einen großen Sprung zur Rekonstruktion&nbsp; der inneren Bilderwelt des Menschen. Es wird praktisch ein Fenster geöffnet für die Filme unseres Geistes.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Für die Studie betrachteten die Probanden mehrere Stunden lang Filme, währenddessen die Forscher zuerst die Aktivität im Sehzentrum der Probanden erfassten. Dafür wurde die fMRI (funktionelle Magnetresonanztomographie) genutzt. Bei diesem Verfahren werden die besonders gut durchbluteten Gehirnregionen sichtbar. Weil aber der Blutfluss der Verarbeitung der visuellen Reize, die sich im Gehirn abspielen, stets einige Sekunden hinterherhinkt, galt es bisher als unmöglich, aus fMRI-Aufzeichnungen eine dynamische Hirnaktivität zu deuten.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Aus diesem Grund kombinierten die Wissenschaftler die Aufzeichnungen mit einem lernfähigen Modell. In der Regel wird für eine fMRI-Aufnahme das Gehirn in kleinste Würfel, die sogenannten Voxel, unterteilt. Shinji Nishimoto – ein Kollege von Gallant sagt, dass für jedes Voxel ein Modell entwickelt wird. In der ersten Stufe kann das Modell die schnellen Reaktionen des visuellen Systems beschreiben. Es berechnet in einer zweiten Stufe, wie durch diese Aktivität der Blutfluss im Hirn verändert wird. Zum Schluss wusste die Software, wie die Bewegungen und Formen aus dem Film in jedem einzelnen Voxel in Gehirnaktivität umgewandelt werden.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der eigentliche Test verlief folgendermaßen: Die Probanden bekamen neues Filmmaterial zum Ansehen, das sich vollkommen von dem des ersten Durchlaufs unterschied. Nun rekonstruierte das Programm allein auf &nbsp;</span>Basis der erzeugten Daten zur Gehirnaktivität die gesehenen Filmszenen. Dafür griff das Programm auf einen Pool zurück, der aus 18 Millionen Sekunden zufällig ausgewähltem YouTube-Material bestand. Dann suchte es nach Szenen aus dem Film, die den vorher erlernten Hirnaktivitätsmustern am ehesten nahekamen. Der erste Autor der Studie, Nishimoto schreibt in dem Fachblatt „Current Biology“ : Das Programm kann die neuronalen Signale interpretieren.“
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Zum Schluss verschmolz der Computer die hundert am besten zutreffenden Szenen zu zwar schemenhaften, aber bewegten Wiedergaben der von den Testpersonen gesehenen Filmszenen. Der Blick in die Innenwelt des Geistes wirkt gespensterhaft.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Forscher betonen, dass, um Gedanken lesen zu können, die Technologie noch lange nicht dazu in der Lage sei. Aber praktische Anwendungen seien heute schon denkbar: Zukünftig könne man Menschen, die einen Schlaganfall erlitten haben oder krankhaft gelähmte Patienten mit Hilfe des Programms die Kommunikation ermöglichen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Im Mittelpunkt steht aber die Frage: Könnte eines Tages der Computer in der Lage sein, bildhafte Träume und Erinnerungen dem Gehirn zu entreißen? Für Gallant sei das nur eine Zeitfrage, er glaube an diese Möglichkeit. Das äußerte er gegenüber SPIEGEL ONLINE. Zurzeit bestünden die Grenzen nur in den Qualitäten der Hirnaktivitätsmessungen, der Computermodelle und in der Rechenkapazität.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Fortschritte, die Gallant und seinem Team in drei Jahren bereits gelungen sind, zeigen, wie schnell Hürden zu überwinden seien. In dem Wissenschaftsmagazin „Nature“ stellten die Wissenschaftler 2008&nbsp; </span>das Grundgerüst für das Konzept der Daten vor. 2009 wurden im Fachblatt „Neuron“ zum ersten Mal die Rekonstruktion statischer Bilder mit Hilfe von Hirnmessungen veröffentlicht. 2011 sind die Wissenschaftler bereits bei Videos angelangt.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Direktor der Abteilung Neurophysik des Leipziger Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften, Robert Turner, ist von der Arbeit der Forscher beeindruckt. Er ist jedoch an der aktuellen Studie nicht beteiligt. Bemerkenswert findet er besonders, wie die Forscher mit den Zeitverzögerungs-Problemen des fMRI-Verfahrens&nbsp; </span>umgegangen sind: Sie ließen einfach die Software mit YouTube-Videoclips arbeiten.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Turner sagt, dass das menschliche Gehirn auch nicht ständig alles neu erlernt. So seien Sinnesreize eher Updates für bereits bekannte Szenarien. Ähnlich funktioniere die Methode der kalifornischen Wissenschaftler. Diese ermöglichte es erstmals, Filme aus Daten von Hirnmessungen zu rekonstruieren. Turner sieht das Ergebnis als einen enormen Fortschritt, aber erst als einen Anfang an und glaubt an weitere Erkenntnisse.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Rainer Goebel, ein Neurowissenschaftler der Universität Maastricht, benennt die Studie von Nishimoto als eine „Weiterführung vorangegangener Arbeiten, die man insgesamt sicherlich als Durchbruch bezeichnen könnte.“ Der prinzipielle Beweis sei allerdings noch nicht da – nämlich die Gedanken sichtbar zu machen. Bis jetzt seien die Bilder nur durch unmittelbare Stimulationen von außen erzeugt worden, durch das Ansehen der Filme.&nbsp; </span>Man könne von einer Visualisierung der Gedanken erst ausgehen, wenn interne Prozesse – beispielsweise die mentale Vorstellung von Bildern – gelängen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Nishimoto sagt weiter „Dem Sehen eines Filmes gleicht unsere natürliche visuelle Erfahrung.“ Man könne erst Bilder aus dem Gehirn erkennen, wenn man die grundlegenden Prozesse des Gehirns bei der Verarbeitung von bewegten Bildern verstünde.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Zurzeit arbeitet die Wissenschaft in aller Welt daran. Nach eigenen Angaben hat Goebel von der EU den Auftrag und die Fördermittel erhalten, im Zeitraum von fünf Jahren den „funktionellen Code des Gehirns zu sprengen“. Um herauszufinden, wie in unserem Denkorgan kleinste Strukturen funktionieren, werde man hochaufgelöste Bilder des Hirns auch mit neuronalen Netzwerkmodellen verbinden. Zwar sei das Gedankenlesen nicht das Hauptziel. Goebel sagt weiter, dass es aber mit dieser Forschung möglich sein werde, Gesehenes – vielleicht sogar auch Vorgestelltes – zu visualisieren.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"><i>Quelle: spiegel.de</i> </span>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 22:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Medikamente sind in Deutschland zu teuer</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20111003-medikamente-sind-in-deutschland-zu-teuer.htm</link>
			<description>Der Arzneiverordnungsreport 2011 weist auf die noch viel zu teuren Arzneimittel in Deutschland hin. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Arzneiverordnungsreport 2011 weist auf die noch viel zu teuren Arzneimittel in Deutschland hin. Würden die Preise an die der anderen europäischen Länder angeglichen und zielstrebig immer das günstigste Mittel verordnet, könnten dem Report zufolge Milliarden Euro eingespart werden. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Ein Vergleich mit anderen Ländern Europas zeigt, dass die Deutschen immer noch viel mehr für Medikamente ausgeben müssen. Verglichen mit den Jahren davor fiel der Anstieg der Arzneimittelausgaben zwar erstmals moderater aus, &nbsp;</span>lag er doch unter dem Anstieg der Krankenhaus- und Arztkosten. Dennoch erzielen die Pharmafirmen in Deutschland extrem hohe Profite. Es ließen sich dem Report zufolge Milliarden Euro einsparen, die Patienten wären trotzdem nicht schlechter versorgt. 
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt"><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Pharmakologe Ulrich Schwabe, Mitherausgeber des Reports, berichtet, dass seit Jahren die Arzneimittelausgaben steigen und inzwischen bei ca. 32 Milliarden Euro angekommen sind – ohne Kosten für Impfstoffe. Doch es gibt Hoffnung: So hat sich im Jahr 2010 erstmals der Anstieg der Ausgaben für Medikamente um 1 % mehr als im vergangenen Jahr abgeschwächt. Nimmt man das Jahr 2009 als Vergleich: Hier gingen die Ausgaben noch um 4,8 % in die Höhe.</span></p>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Weiter heißt es in dem Report, dass der Anstieg auf die Rabattverträge für Arzneien mit den Pharmaindustrien und auf die gesetzlichen Sparmaßnahmen zurückzuführen sei. Die Rabattverträge allein brachten eine Einsparung von ca. 1,3 Milliarden Euro im Jahre 2010.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Arzneiverordnungsreport erscheint jährlich seit 1985. Er beruft sich auf ca. 800 Millionen Verordnungen für die Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Außer den Arzneimittelkosten werden in ihm Verordnungstrends untersucht und Medikamente nach ihrem therapeutischen Nutzen bewertet.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">2010 waren – wie in den Vorjahren – nur wenige teure, patentgeschützte Arzneien Kostentreiber, so zum Beispiel Blutdrucksenker, Präparate gegen Asthma, Krebs, Schmerzmittel und Diabetes. Die Herausgeber des Reports sehen hier noch großes Einsparpotenzial. Schwabe stellt fest, dass die Umsätze seit 1993 der Patentarzneimittel gestiegen sind: Von 1,7 Milliarden Euro auf 14,2 Milliarden Euro.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Mitherausgeber des Reports Dieter Paffrath (stellvertretender Vorsitzender der AOK Nordwest) kritisiert, dass trotz ständiger Ermahnungen die Ärzte&nbsp; </span>massiv teure Medikamente verordnen, obwohl es günstigere Arzneien auf dem Markt gibt – ohne Nachteile für die Versicherten.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Herausgeber des Reports vergleichen für ihre neueste Ausgabe jährlich die Arzneimittelpreise in Deutschland mit denen in anderen europäischen Ländern. Diesmal stand Großbritannien im Visier. 2010 wurden die Preise mit Schweden verglichen. Da wurde schon deutlich, dass Schweden weit günstigere Arzneimittelpreise hat. Der aktuelle Report beweist wieder, dass in Deutschland die Preise höher sind: Durchschnittlich 65 % teurer als in Großbritannien sind 50 der umsatzstärksten Patentarzneimittel hierzulande. Es ließen sich etwa 2,3 Milliarden Euro einsparen, würde man die Preise an Großbritannien angleichen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Nicht anders sieht es bei&nbsp; </span>Generika aus. Die Wirkstoffe dieser Medikamente unterliegen nicht mehr dem Patentschutz, deshalb sind sie deutlich preiswerter als Patentarzneimittel. Zwar sind seit Jahren in diesem Bereich die Kosten gesunken, dennoch haben die Pharmaunternehmen hierzulande mit diesen Artikeln guten Verdienst – im Vergleich mit unseren europäischen Nachbarländern deutlich mehr. So sind die umsatzstärksten Mittel in Deutschland ca. 90 % teurer als in Großbritannien (laut Arzneiverordnungsreport).
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Report beruft sich insgesamt auf ein Einsparpotenzial der GKV bei Ausgaben für Medikamente in einer Höhe von 8,1 Milliarden Euro. Herausgeber Schwabe schätzt das auf&nbsp; </span>fast ein Drittel des Gesamtumsatzes für Arzneien ein. Würde das günstigste Medikament immer verordnet, ließen sich allein dadurch 4,7 Milliarden Euro einsparen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Frage, weshalb in unserem Land Medikamente so teuer sind, lässt sich so beantworten: Vor der Markteinführung gab es bis vor Kurzem keinerlei Preiskontrollen bei den Pharmafirmen. Diese konnten ihre Preise selbst bestimmen. Aber mit Einführung des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) Anfang des Jahres 2011 ist das den Pharmafirmen nicht mehr möglich. Sie müssen nun den zusätzlichen Nutzen ihrer neuen Mittel gegenüber den bekannten Präparaten nachweisen, um von der Kasse den höheren Preis bezahlt zu bekommen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Wenn kein Zusatznutzen zu erkennen ist, wird die Arznei durch die Kassen unter gültige Obergrenzen einsortiert.&nbsp; </span>Das AMNOG ist also in der Lage, in das Preismonopol der Pharmaindustrie einzugreifen und dieses zu brechen, sagt Jürgen Graalmann, designierter AOK-Verbandschef. Schwabe bemängelt, dass es jedoch bei Generika bei zu hoher Preisbildung &nbsp;keine vergleichbare Handhabe gebe. Experten bezweifeln auch, dass das AMNOG bei den zahlreichen patentgeschützten Medikamenten greifen könne, bei denen schon länger ein hoher Preis feststeht.
<i>Quelle: stern.de</i>
<i></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 18:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Deutliche Erfolge mit HPV-Impfung (Humane Papilloma-Viren)</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20110926-deutliche-erfolge-mit-hpv-impfung-humane-papilloma-viren.htm</link>
			<description>In Australien hat die allgemeine Impfung gegen HPV (Humane Papilloma-Viren) handfeste Erfolge...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"> In Australien hat die allgemeine Impfung gegen HPV (Humane Papilloma-Viren) handfeste Erfolge gebracht. Im Jahre 2007 begann Australien mit einem flächendeckenden Impfprogramm gegen vier Typen von HPV. Der Impfstoff hat den Namen Gardasil® und erreicht wurde eine Impfrate von 80 bis 90 %.</span>
<p style="margin-right:-7.1pt"><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Professor vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg, Lutz Gissmann berichtet, dass bereits drei Jahre nach Beginn der Impfungen die Krebsvorstufen, welche einer Behandlung bedürfen, bei unter 18-jährigen Mädchen um ca. 60 % zurückgegangen seien. Das gab Prof. Gissmann zu Beginn einer in Berlin stattgefundenen HPV-Konferenz bekannt. Deutliche Kreuzprotektion zeige der zweite zugelassene Impfstoff gegen HPV, Cervarix®, gegen noch andere Krebsvorstufen auslösende Typen von HPV.</span></p>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Bereits nach kurzer Zeit, nachdem in Australien die Impfung begonnen hatte, war bei jungen sexuell aktiven Frauen das Entstehen von Genitalwarzen um 59 % geschrumpft.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Von dem Effekt der Impfung konnten auch heterosexuelle junge Männer aufgrund der Herdenimmunität profitieren. Bei ihnen konnte ein Rückgang der Genitalwarzen um 28 % festgestellt werden. Ausgelöst werden die Warzen ebenfalls von bestimmten Typen des HPV.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Forscher stellt fest, dass die anfänglich geherrschten Bedenken unbegründet waren. So bestanden &nbsp;</span>Zweifel an der Wirksamkeit und der Sicherheit der Impfung. Aber Gissmann gab zu, dass ein tatsächlicher Rückgang der Krebserkrankungen erst nach 10 bis 15 Jahren bewiesen werden könne, da &nbsp;eine Tumorerkrankung sehr langsam entsteht.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">In Deutschland liegt der Anteil der Impfungen in der Zielgruppe etwa bei 30 %. Bei uns erkranken zurzeit an Gebärmutterhalskrebs jährlich 6200 Frauen, bei 1700 Frauen endet er tödlich. Bei den Betroffenen sind ca. 2/3 im Alter unter 59 Jahren, zwischen 15 und 39 Jahren sind es 20%. Von den Krankenkassen wird für 12 bis 17-jährige Mädchen der finanzielle Aufwand der HPV-Impfung übernommen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Entwicklung neuer Typen des Impfstoffes stimmt die Forscher optimistisch. In Amerika wird von Wissenschaftlern zurzeit ein Impfstoff getestet, der mit dem HPV-Protein L2 ausgestattet ist. Bisher wird L1 als Impf-Antigen genutzt, sagt Andreas Kaufmann (Berliner Charité, Gynäkologische Tumorimmunologie).</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Auch sei der neue Impfstoff in der Herstellung kostengünstiger und einfacher als der jetzige. So könnten vor allem auch die Frauen in den Entwicklungsländern davon profitieren. Außerdem zeigten sich gegenüber anderen HPV-Typen auch hier gute Kreuzreaktionen. &nbsp;&nbsp;</span>&nbsp;
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: aerztezeitung.de </span></i>
<i><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 10:39:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der eigene Körper für die Forschung</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20110922-der-eigene-koerper-fuer-die-forschung.htm</link>
			<description>Dass Tierversuche am medizinischen Markt heute immer seltener werden, ist für viele Menschen eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Dass Tierversuche am medizinischen Markt heute immer seltener werden, ist für viele Menschen eine wirklich positive Veränderung. Immerhin möchte niemand, dass Geschöpfe unfreiwillig dafür leiden, dass Menschen sich mit bestimmten Medikamenten besser fühlen können. Ein neuer Zweig musste also her und der war schnell gefunden. Mithilfe von sogenannten Probanden werden heute neue Medikamente und Heilmethoden getestet.</span>
<span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"> Eigentlich liegt das besonders nahe, denn man möchte schließlich Mittel zu sich nehmen, die auch am Menschen selbst getestet wurden. So geben Pharmafirmen heute häufig Meldungen heraus, in denen Menschen gesucht werden, die bestimmte Kriterien erfüllen. Ob das nun eine bestimmte Altersklasse ist oder ein bestimmtes Geschlecht, variiert von Medikament zu Medikament. Es wird hier sehr viel Arbeit investiert, um den passenden Menschen zu finden, dessen Profil auf einen solchen Medikamententest passt.</span> 
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Selbstverständlich muss niemand Angst haben, dass seine Gesundheit durch eine solche Studie ernsthaft gefährdet ist, denn die vorgestellten Medikamente und Heilmethoden sind zu Beginn der Studie meist schon sehr ausgereift und stehen ohnehin kurz vor ihrer Markteinführung. So werden solche Studien besonders dazu genutzt, um genaue Angaben zu Nebenwirkungen und Wechselwirkungen machen zu können. Man muss also durchaus wissen, auf was man sich einlässt, wenn man Teil einer solchen Studie wird, denn nicht immer ist das auch wirklich angenehm.</span> 
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Als Entschädigung für den eigenen Aufwand wird man zumeist recht gut entlohnt. Dies ist besonders für Personen interessant, die unter chronischer Geldknappheit leiden und eine kleine Finanzspritze durchaus gebrauchen könnten. Besonders gut ist der Verdienst, wenn man sich auf eine Studie einlässt, bei der man einige Zeit in einem Krankenhaus verbringen muss.</span> 
Was dabei dann herauskommt, sind gute Medikamente, die Sicherheit gewähren. Die Einsatzbereiche solcher Medikamente sind hier grenzenlos und reichen von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu Krebs oder ernsthaften Infekten. Man kann sich also sicher sein, dass ein Medikament, das heute auf den Markt kommt, sehr intensiv geprüft wurde. Dies gibt nicht nur ein sicheres Gefühl, sondern kann auch die Wirkung eines Medikamentes sichern. 
Fällt ein Medikament dann bei einer Studie durch, wird man es sicherlich niemals in einer<link http://www.mycare.de/ - external-link-new-window mycare> Internetapotheke</link> kaufen können. Betrachtet man sich aber die große Flut an Medikamenten, die jeden Tag neu auf den Markt kommen, sieht man, wie weit unsere Industrie und unsere Forschung bereits ist. Hier gibt es kaum ein Medikament, das seinen Zweck nicht zur Genüge erfüllen würde. Dass dafür kein Tier mehr leiden muss, ist der positive Nebeneffekt, den man nicht vernachlässigen sollte.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"><br /></span>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 11:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Betrug an Krankenkassen, illegaler Handel mit Medikamenten</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20110920-betrug-an-krankenkassen-illegaler-handel-mit-medikamenten.htm</link>
			<description>Ein großangelegter Handel mit Medikamenten ist aufgedeckt worden. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Ein großangelegter Handel mit Medikamenten ist aufgedeckt worden. So sollen in Frankfurt ein Apotheker, eine Ärztin und ein weiterer Mann in den Handel verwickelt sein und den gesetzlichen Krankenkassen einen Schaden von ca. zwei Millionen Euro beschert haben. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Generalstaatsanwaltschaft hat die Ermittlung wegen bandenmäßigen Betruges gegen eine Ärztin, einen Apotheker und einen 59-jährigen Mann aufgenommen. Das Frankfurter Trio wird verdächtigt, in der Zeit von Januar bis Oktober 2009 mit ihren Betrugshandlungen die Krankenkassen und somit auch die Beitragszahler um 2 Millionen Euro geschädigt zu haben.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass von der Ärztin tausende Rezepte mit Namen von gesetzlich versicherten Patienten aus ihrer Kartei ausgestellt worden sind. Damit ging der Mann zu einer Apotheke im Bahnhofsviertel. Dort ließ er sich von dem Apotheker andere Arzneien aushändigen, die nur ca. zwei Drittel des Rezeptwertes besaßen, zum Beispiel Appetithemmer und Potenzmittel. Für den Oberstaatsanwalt Alexander Badle ist es ein Rätsel, wo die Medikamente geblieben seien, teilte er der „Frankfurter Rundschau“ mit. Badle ist Leiter der Zentralstelle zur Bekämpfung von Korruption und Vermögensstraftaten im Gesundheitswesen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Inzwischen ist die Ärztin auf der Flucht. Sie betrieb zur Tatzeit eine Praxis in Frankfurt. Nachdem am Donnerstag die Wohnung des 59-jährigen Mannes in Frankfurt durchsucht worden ist, kam er in Haft. Der Apotheker hatte schon im Juni die Tat umfassend gestanden, teilte Badle mit.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Generalstaatsanwaltschaft ist die 55-jährige Ärztin keine Unbekannte. Bereits vor 1 ½ Jahren hatte das Landgericht Frankfurt Anklage gegen die Frau wegen gewerbsmäßiger Urkundenfälschung und Betruges erhoben. Es wurde gegen sie Haftbefehl erlassen, weil sie zur Hauptverhandlung nicht erschienen war. Unter anderem ging es damals um Rechnungen von Behandlungen an der Ärztin sowie ihrer siebenköpfigen Familie in der Zeit von November 2002 bis Februar 2006. Hier wurde eine Schadenssumme für die gesetzlichen Krankenkassen mit 100.000 Euro ermittelt. In einem weiteren Betrugsfall soll die &nbsp;</span>Ärztin die private Krankenversicherung eines Augenarztes aus Baden-Württemberg mit fingierten Rechnungen geschädigt haben. Mit einem dritten Beteiligten teilte sie sich die Beträge in Höhe von 8300 Euro. Rechtskräftig ist der Augenarzt auf Bewährung verurteilt worden.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Als sich der Verdacht gegen die Ärztin verdichtete und die AOK davon erfuhr, wurden ihre Abrechnungen genauer kontrolliert. Es wurde festgestellt, dass es außergewöhnlich viele Rezepte mit enorm höheren Umsätzen als vorher gab. Auch war auffällig, dass für die Einlösung der Rezepte die Apotheke im Bahnhofsviertel aufgesucht wurde, die weit abgelegen von der Praxis lag. Eine Bestätigung, dass hier etwas nicht stimme, lieferte eine Befragung der Versicherten. Die AOK informierte daraufhin über ihren Verdacht die Justiz.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Badle und seine Kollegen sind auf solche Tipps angewiesen. Aufgrund des Hinweises der Krankenkasse wurden die Ermittlungen eingeleitet, bestätigt der Oberstaatsanwalt. Offenbar waren es wirtschaftliche Schwierigkeiten, die die Ärztin „in die Kasse griffen“ ließen. Dass nun alles aufgedeckt wurde, sollte allen eine Warnung sein. Auch werde es immer schwieriger, das Gesundheitswesen zu betrügen. Badle sagt, dass inzwischen alles sehr gut vernetzt sei und dadurch das Entdeckungsrisiko groß ist. Aber erst im nächsten Jahr kann die AOK darüber Zahlen nennen. Die Zwei-Jahres-Statistik 2008/09 ist die momentan aktuellste. In ihr sind 279 aufgedeckte Fälle belegt. 4,4 Millionen Euro sind zurück ins Krankenkassenbudget geflossen.</span>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: fr–online.de </span></i>
<i><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 20:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Drogenmixtur „Oxi“ auf dem Vormarsch</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20110914-neue-drogenmixtur-oxi-auf-dem-vormarsch.htm</link>
			<description>Die „Oxi“ genannte neue Superdroge ist ein mörderischer Mix und befindet sich auf ihrem Siegeszug...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die „Oxi“ genannte neue Superdroge ist ein mörderischer Mix und befindet sich auf ihrem Siegeszug durch Brasilien. Viele Jugendliche in Sao Paolo, aber auch Kinder, konsumieren Crack, eine Billigdroge. Doch noch schlimmer wirkt die neueste Droge „Oxi“. Sie verdrängt zunehmend Crack, Hirnschädigung und Höllentrip sind inklusive.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">In Sao Paolo, der größten Stadt Brasiliens, geht es hektisch zu. Im Stadtteil Luz hält sich niemand länger auf, schnell wollen alle weiter. Ein ganz anderes Bild in den Seitenstraßen: hier sitzen und liegen auf einigen Fußwegen Menschen und rauchen mit zittrigen Händen aus Holzpfeifen. Sie sehen schmutzig, heruntergekommen und ausgemergelt aus, manche haben wacklige Beine und scheinen im Stehen zu schlafen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Hier in Crackolandia (übersetzt Crack-Land) ist der größte Teil der Menschen rauschgiftsüchtig, sie sind der Billigdroge Crack verfallen. Nildes Neri, eine Pastorin, hat zusammen mit ihrem Ehemann das Ausstiegprojekt „Acao Retorno“ („Aktion Rückkehr“) gegründet, um den vielen Süchtigen in Crackolandia zu helfen. In diesem Stadtteil sind viele Drogenabhängige in dem Stadium angelangt, wo sie ohne Drogen nicht mehr auskommen, sie konsumieren sie pausenlos. Sie leben ohne Hoffnung und erwarten nichts mehr, &nbsp;</span>nur noch den Tod. Sie haben nur noch eine Chance um zu überleben, wenn ihnen Hilfe angeboten wird.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Hilfe wird jedoch von den wenigsten Abhängigen in Crackolandia angenommen. In Brasilien liegt das Alter für den Erstkonsum von Crack bei 13 Jahren. Es ist eine Billigdroge und wird aus Kokainpaste hergestellt, sie ist extrem gestreckt und nicht sauber. Die Lebenserwartung der jungen Menschen, die sie einnehmen, übersteigt keine fünf Jahre. Man schätzt, dass ca. 1,5 Millionen Menschen in Brasilien von Crack abhängig sind. Nildes Neri kennt aus ihrer Arbeit um die Wirkung der Droge: einem kurzen Glücksgefühl folgt zumeist eine Abhängigkeit, die lebenslang anhält und bei vielen zum Tod führt.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Abhängigen beschreiben einen Moment voller Glück, einfach toll. Jedoch nur ganze zwölf Sekunden hält dieses scheinbare Glück und Frieden vor, dann ist es vorbei. Soll sich das schöne Gefühl wieder einstellen, müssen sie immer und immer wieder Crack rauchen. Hören sie damit auf, stellen sich Krankheiten und Depressionen ein. Mit Crack verspüren sie weder Hunger noch Schmerzen, die Müdigkeit ist weg. Bis zu zehn Tage bleiben manche ohne Schlaf. Die Droge kann einen Menschen völlig zerstören.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Zu diesen jämmerlichen Zuständen in Crackolandia gesellt sich nun auch noch der Höllentrip „Oxi“. In vielen Orten Brasiliens hat es bereits das&nbsp; </span>Crack verdrängt und wird von Abhängigen und Dealern fast ehrfurchtsvoll Super - und Wunderdroge genannt. Inzwischen kennt sie auch Nildes Neri.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Da die Zusammensetzung von Oxi anders als beim Crack ist, löst sie auch unterschiedliche Effekte aus. Unter anderem wird auch Kerosin beigemischt. Viele erkranken an Hautverletzungen, haben mit der Verdauung große Probleme. Ziemlich heftig sind die Auswirkungen. Die Abhängigen bemerken, dass diese „Brise“, so nennen sie es, anders sei. Die Droge ist in ihrer Wirkung so stark, dass sich bei manchen Abhängigen der Todeswunsch einstellt.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">In vielen Städten in Brasilien sind die Behörden alarmiert. Dazu kommt, dass „Oxi“ nur ein Viertel vom Crack kostet, aber sechsmal stärker als Kokain ist. Die Zusammensetzung von „Oxi“ ist eine mörderische Mixtur, die Kokainpaste, Kalk, Benzin, Kerosin oder Diesel, Lösungsmittel Aceton, Kaliumpermanganat und weitere Chemikalien enthält. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Seit wenigen Monaten kennt auch Clemente Calvo von der Drogenbekämpfungsbehörde DENARC die neue Droge. Er bezeichnet sie als eine sehr unreine und minderwertige Droge mit fatalen Folgen. Die Wirkung von einem Drogenrausch stellt sich praktisch sofort ein, je nachdem, was gerade in der Droge steckt. Es wurden sogar schon Chemikalien gefunden, die zur Reinigung von Schwimmbädern dienen. Die Folgen können sehr schlimm sein.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Hartgesottene Drogenfahnder und Sozialarbeiter haben berichtet, dass Oxi-Trips das Schlimmste waren, was sie bisher sahen.&nbsp; </span>Die Abhängigen müssen sich unmittelbar nach Einnahme der Droge übergeben und werden inkontinent. Doch das ist erst der Anfang der Auswirkungen – dann treten am Gehirn irreversible Schäden auf und die Voraussetzung für einen Infarkt ist gegeben. Drogenfahnder Clemente Calvo schätzt, dass die Oxi-Konsumenten maximal noch ein Jahr zu leben haben. Er sagt, dass er Menschen kenne, die trotz Kokain-Einnahme einigermaßen über die Runden kommen und ein halbwegs produktives Leben führen können. Aber diejenigen Menschen, die dem neuen Zeug „Oxi“ verfallen sind, können sich nicht mehr in die Gesellschaft integrieren und an einem sozialen Leben teilnehmen. Sie schaffen es einfach nicht mehr, sie denken nur noch an die Droge und wie sie sie bekommen können. Das ist der Grund, weshalb sie so schnell degenerieren.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">In den Jahren 2002 bis 2004 lebte Marivaldo da Silva Santos (36 Jahre) auf den Bürgersteigen in Crackolandia. Er war jahrelang abhängig von Kokain, Alkohol und schließlich Crack. Er wurde von Sozialarbeitern der Kirche von der Straße geholt. Nachdem er einen jahrelangen Entzug absolviert hat, schaffte er es gerade noch, sich von der Abhängigkeit zu befreien. Er ist inzwischen drogenfrei und erinnert sich mit Schaudern an seine Zeit in Crackolandia.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Er berichtet, wie die Droge bei ihm gewirkt hat: Es stellte sich ein Gefühl von Freiheit ein, die Angst ist weg und es ist einem egal, was um einen herum passiert. Es berührte ihn nicht, wenn er von den Leuten gemieden wurde, sie ihm kein Glas Wasser reichten oder ihn nicht auf ihre Toilette ließen. Als Abhängiger hat man keine Scham, in der Öffentlichkeit sein Geschäft zu verrichten oder sich mit einer Flasche Wasser zu waschen. Wenn man nüchtern ist, geht das alles nicht.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Policia Militar bekommt in ihrem Videoüberwachungsraum das Trauerspiel der Süchtigen von Crackolandia lückenlos mit. So sind im Stadtteil Luz einige Dutzend Kameras aufgebaut. Die dramatischen Folgen, die Crack und „Oxi“ auslösen können, sind der Drogenpolizei bekannt. Cleodato Moises do Nascimento zeigt stolz auf die vielen Bildschirme, die mit deutscher Technik eingesetzt sind. Die Kameras lassen sich auf maximal 3 Kilometer Entfernung einstellen und können 360 Grad gedreht werden. Autokennzeichen lassen sich noch auf 600 Meter Entfernung erkennen, auch Personen&nbsp; </span>- deren Gesicht und Hände. So können der Streifenpolizei wichtige Hinweise gegeben werden, wenn jemand Hilfe braucht oder eine anormale Situation entstanden ist. Es wird alles gefilmt und gezielt ein Streifenwagen hingeschickt.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Obwohl die Polizei in Sao Paolo das Elend der Drogenabhängigen in Crackolandia sieht, ist sie relativ hilflos. So lassen sich im Stadtteil Luz die Hintermänner der Drogenkartelle kaum sehen. Im Kampf gegen die Drogenkriminalität helfen so kleine Fische wie Kleindealer und Abhängige kaum weiter, sagt Cleodato Moises do Nascimento. Die Drogenhändler sind Hauptzielgruppe, Konsumenten festzunehmen&nbsp; </span>ist sinnlos: sie sind in Wirklichkeit krank und können nicht weiterhelfen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Aber nur selten gehen sie den Drogenfahndern ins Netz. Zudem gibt es Zweifel an der Arbeit der Polizei. Der Leiter der Obdachlosenpastorale der Katholischen Kirche in Sao Paolo, Pater Julio Lancelotti hat täglich mit Süchtigen von Crackolandia zu tun. Mit Entsetzen beobachtet er, wie erbarmungslos „Oxi“ die Situation der Abhängigen noch verschlechtert. Auch gibt er der Polizei eine Mitschuld: es komme ständig zu Razzien, wobei die Beamten kräftig mitkassierten. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Er hat beobachtet, dass die Polizei während des Tages die Süchtigen in einer Reihe auf dem Fußweg aufstellen lässt. Nachdem sie sich ihren Anteil drinnen abgeholt hat, dürfen die Drogenabhängigen weitermachen. Drogenkonsum wäre heutzutage institutionalisiert, sozusagen organisiertes Verbrechen. Darunter könne man nur ein System verstehen, bei dem die Verbrechen mit Hilfe von Staatsbediensteten begangen werden.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Pater Julio Lancelotti hat wenig Unterstützung bei seiner Hilfe für die Süchtigen. Er will sie nicht ihrem Schicksal überlassen und für ihn ist die neue Droge „Oxi“ neuer Ansporn, bringt ihn aber auch an seine Grenzen. Ebenso geht es Nildes und Jair Neri mit dem Projekt Acao Retorno (Aktion Rückkehr). Obwohl nur wenige der Süchtigen die Rückkehr in ein drogenfreies und normales Leben schaffen, wird kein einziger aufgegeben.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Pater sagt, dass er sich bemühe, an der Seite der Süchtigen zu sein. Er glaubt, dass Freundschaft und die Liebe sehr viel helfen können. Er hat zwischen diesen Menschen gelebt und ihnen zugehört. Er habe ihnen seine Hand gereicht, sie umarmt und gesagt, dass für sie immer die Tür offen steht. Sie könnten kommen und wie in einer Familie leben. Er kennt einige, die es geschafft haben, Crackolandia hinter sich zu lassen. Nur aber durch Einsatz und Liebe. Sie werden oft rückfällig, aber durch Nächstenliebe kann man viel zustande bringen und sich diesen Menschen ganz zuwenden.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"></span><i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: dradio.de</span></i>
<span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span><br />]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 23:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Versuche an Menschen ans Licht gekommen</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20110910-versuche-an-menschen-ans-licht-gekommen.htm</link>
			<description>Von amerikanischen Amtsärzten wurden in den vierziger Jahren bei ca. 1300 Testpersonen gezielt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Von amerikanischen Amtsärzten wurden in den vierziger Jahren bei ca. 1300 Testpersonen gezielt Versuche durchgeführt, um zu testen, wie Penicillin auf Syphilis bzw. Gonorrhöe wirkt. Für diese Versuche wurden die Testpersonen von den Ärzten absichtlich infiziert, 83 Menschen sollen daran gestorben sein. Aufgedeckt wurden die Vorgänge im Jahre 2003. Ein Untersuchungsbericht liegt jetzt vor.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Aus dem jetzt bekannt gewordenen Bericht einer Kommission geht hervor, dass die Mediziner aus Amerika sehr wohl um ihr unethisches Verhalten gewusst haben. Für ihre Versuche nahmen sie Insassen aus Gefängnissen und Soldaten aus Guatemala. Sie wollten bei Geschlechtskrankheiten wie Gonorrhöe (Tripper) und Syphilis die Wirkung von Penicillin erforschen. Erst vor wenigen Jahren waren im Auftrag des Weißen Hauses&nbsp; </span>(Washington) Untersuchungen über die bekannt gewordenen Vorgänge gelaufen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Professorin für Medizin Anita Allen (Universität Pennsylvania) bestätigt bei der Vorstellung des Berichtes, dass unmenschliches und grausames Verhalten der Ärzte aufgedeckt wurde. Die Menschenrechte wurden schwer verletzt. In Guatemala-Stadt hat die Regierung in dieser Sache eigene Untersuchungen angeordnet.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Damals fanden die Versuche an Menschen mit Zustimmung und Wissen von Mitgliedern der Regierung in Guatemala-Stadt statt. Zwischen 1946 und 1948 sind mindestens 83 Menschen daran gestorben. Die rund 1300 Probanden wurden von den amerikanischen Amtsärzten gezielt mit Syphilis oder Gonorrhöe infiziert. Danach erhielten weniger als 700 eine medizinische Behandlung. Da Penicillin damals noch relativ neu war, wollte man mit dem neuen Wirkstoff die Behandlungsmethoden bei Erkrankten erforschen. Für diesen Zweck wurden zunächst von den Wissenschaftlern Prostituierte aus Guatemala mit Geschlechtskrankheiten infiziert. Anschließend wurden sie mit Testpersonen zusammengebracht. Es steckten sich offensichtlich nur wenige Männer an. Deshalb infizierten die Wissenschaftler schließlich direkt Gefangene, Soldaten und psychisch Kranke einer Nervenheilanstalt mit den Erregern. Inzwischen hat sich die amerikanische Regierung im vergangenen Oktober offiziell für die Menschenversuche bei Guatemala in den vierziger Jahren entschuldigt. Von Präsident Obama wird einen Monat danach die Kommission eingesetzt. Die Vorgänge waren ans Licht gekommen, als 2003 eine Historikerin bei ihren Forschungen &nbsp;</span>über den Mediziner John C. Cutler auf Hinweise zu diesen Vorgängen gestoßen ist.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Aufgedeckt wurde das Experiment der Jahre 1946 bis 1948 von einem Historiker der Medizin vom Wellesley College in Massachusetts. 696 Frauen und Männer wurden dem Erreger der Syphilis ausgesetzt, indem man sie mit infizierten Prostituierten zusammen brachte. Erfolgte die Infektion nicht, wurde der Erreger gespritzt. Anschließend behandelte man sie mit Penicillin. Auch nach der Entdeckung der Unterlagen blieb unklar, wie viele der Infizierten geheilt werden konnten.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Offenbar hatten die Untersuchungen keine verwertbaren Informationen erbracht und waren&nbsp; </span>die folgenden Jahrzehnte unter Verschluss gehalten worden. Entsetzt zeigten sich Außenministerin Hillary Clinton und die Gesundheitsministerin Kathleen Sebelius über die verwerfliche Forschung, die unter dem Vorwand der öffentlichen Gesundheit durchgeführt worden sei.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Präsident Barack Obama entschuldigte sich telefonisch am Freitag bei dem Präsidenten Alvaro Colom aus Guatemala für die Handlungsweise der Forscher. Sie hatten zwar damals eine Genehmigung der Behörden eingeholt, aber nicht von den betroffenen Testpersonen. Jetzt wurden von den amerikanischen Behörden zwei Ermittlungsgruppen gebildet, die die damaligen Vorgänge aufklären sollen. Außerdem sollen sie sicherstellen, dass nach den heutigen Bestimmungen dergleichen nie mehr vorkommen kann.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"><i>Quelle: faz.net</i></span>
<b><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"><i></i></span></b>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>support@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 12:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eine großangelegte Gesundheitsstudie startet mit 200.000 Beteiligten!</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20110905-eine-grossangelegte-gesundheitsstudie-startet-mit-200000-beteiligten.htm</link>
			<description>An dieser größten Gesundheitsstudie Deutschlands nehmen 200.000 Probanden teil. Die Laufzeit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Ein Studienzentrum wird in Neubrandenburg eingerichtet und startet am 12. September 2011 mit einer neuen Untersuchung. An dieser größten Gesundheitsstudie Deutschlands nehmen 200.000 Probanden teil. Die Laufzeit beträgt mindestens zehn Jahre. Bundesweit ist Neubrandenburg eines von neun Studienzentren. Die Leitung hat die Universitätsmedizin Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) übernommen. Studienleiter sind Prof. Wolfgang Hoffmann und Prof. Henry Völzke. Sie betonen, dass sie sehr froh seien über die Mitarbeit des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums Neubrandenburg als kompetenten Partner für die bedeutende Studie. Jetzt werden die ersten 300 Einladungen an Einwohner von Neubrandenburg und dem Umland verschickt mit der Hoffnung auf eine rege Beteiligung der angeschriebenen Bürger.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Volkskrankheiten wie Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und Demenz haben zunehmende Bedeutung, die Gesundheitssysteme stehen vor großen Herausforderungen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat als zentrale Grundlage für die weitere Entwicklung der künftigen medizinischen Versorgung die bisher größte bundesweite Bevölkerungsstudie, benannt als „Nationale Kohorte“ (<link http://www.nationale-kohorte.de/>http://www.nationale-kohorte.de</link>), eröffnet. Als Kohorten werden in der Bevölkerungswissenschaft nach bestimmten Zielen festgelegte Jahrgänge oder deren Gruppen bezeichnet. Die Universitätsmedizin Greifswald spielt in diesem Projekt eine wichtige Rolle. Zwei der vier Sprecher der Nationalen Kohorte sind Prof. Wolfgang Hoffmann und Prof. Henry Völzke. Sie koordinieren das Studienzentrum in Nordostdeutschland.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Studie hat sich zum Ziel gesetzt, Strategien zu entwickeln, um&nbsp; </span>beispielsweise durch eine wirksame Vorbeugung und Behandlung der Volkskrankheiten zu einer Verbesserung der Früherkennung, der Prävention und Gesundheitsversorgung der Bevölkerung beizutragen, so Hoffmann. Man will insgesamt 200.000 Frauen und Männer im Alter von 20 – 69 Jahren in achtzehn Studienregionen (geographischen Clustern) untersuchen. In jedem Rekrutierungszentrum werden 10.000 bis 20.000 Teilnehmer der Studie betreut und für weitere 10 Jahre nachbeobachtet. Sind fünf Jahre nach der Erstuntersuchung verstrichen, werden alle Studienteilnehmer erneut ins Untersuchungszentrum gebeten. 
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Studienregion Neubrandenburg – das Umland ist mit einbezogen - ist eines dieser geographischen Zentren, bei der 20.000 teilnehmende Probanden untersucht werden.&nbsp; </span>Das Neubrandenburger Untersuchungszentrum etabliert sich&nbsp; im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum, welches auch das Akademische Lehrkrankenhaus der Universität von Greifswald ist. Der Ärztliche Direktor des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums, PD Dr. Johannes Hallauer, sagt, dass die erforderlichen Untersuchungen in dieser Region bestimmend für andere Regionen in Deutschland sein könnten, da gerade hier die demographischen Entwicklungen, zum Beispiel die Alterung unter der Bevölkerung, besonders bewegt ablaufen und er wolle das Projekt deshalb sofort unterstützen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Diese Einschätzung wird von Völzke bestätigt. Er fügt hinzu, dass die Untersuchungsregion besonders in der Lebensweise der Menschen gleichzeitig verschiedene gesundheitliche Risiken und sozioökonomische Herausforderungen aufweist. Deshalb ist es auch besonders wichtig, das Projekt in die Nationale Kohorte einzubeziehen. Greifswald ist für das Organisationszentrum der Studie ausgewählt worden.&nbsp; </span>Die Stadt hat bereits Erfahrungen mit der Studie „Gesundheit in Vorpommern“ (Study of Health in Pomerania – SHIP), die seit dem Jahre 1997 läuft.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">In zwei Wochen wird die Pilotstudie starten. Es wurden nach dem Zufallsprinzip 300 Einwohner aus Neubrandenburg und Umgebung benachrichtigt und gebeten, sich zu einer Untersuchung einzufinden. An der Studie können sich nur eingeladene Bürger beteiligen! Freiwillige werden nicht angenommen, um die Repräsentativität der Studie nicht zu gefährden. Es handelt sich um eine Pilotstudie, sie beginnt im September mit den Untersuchungen und endet am 31. Oktober im Neubrandenburger Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum. Erst im Jahr 2012 beginnt die eigentliche Studie. Die Greifwalder Wissenschaftler wollen zuerst prüfen, wie das Untersuchungsprogramm technisch abläuft und ob es von den Probanden akzeptiert wird. Sind die Voruntersuchungen abgeschlossen, wird die Hauptstudie deutschlandweit in allen beteiligten Zentren mit einem identischen Untersuchungsprogramm vollzogen. Die Ergebnisse werden standardmäßig erfasst und ausgewertet. Völzke betont, dass dabei der Schutz der persönlichen Daten und ethische Fragen berücksichtigt werden.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Für die nationale Großstudie ist es erforderlich, mit den Teilnehmern ein medizinisches Gespräch zu führen, ihren Blutdruck, Gewicht und Größe zu bestimmen. Zur Bestimmung diverser Laborwerte, z. B. Blutzucker- und Cholesterinwerte, ist eine Blutuntersuchung notwendig. Wenn es die Probanden wünschen, werden ihnen die Ergebnisse der Untersuchungen mitgeteilt. Alle Untersuchungen finden direkt im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg (Haus B, Ebene 7) statt und dauern ca. zwei Stunden. Nach den Untersuchungen erhalten die Probanden eine Aufwandsentschädigung von 20 Euro. Auch ist für alle Teilnehmer das Parken vor dem Klinikum kostenlos.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Prof. Henry Völzke appelliert an alle angeschriebenen Bürger, durch ihre Teilnahme die deutschlandweite Studie zu unterstützen. Ansätze zur Verbesserung der Bevölkerungsgesundheit möchte er gemeinsam mit den Probanden finden, sowie die zukünftige medizinische Versorgung sichern. Die Ergebnisse kommen insofern uns allen zugute.</span>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt"><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Kontakt: Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg</span></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt"><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Referentin für Öffentlichkeitsarbeit: Cornelia Langbecker</span></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt"><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Tel. 0395 775-20 18, E-Mail OEA @dbknb.de, <link http://www.dbknb.de/>http://www.dbknb.de</link></span></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt"><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Universitätsmedizin Greifswald</span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt;"><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;">Institut für Community Medicine</span></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt"><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"></span>Studienleiter: Prof. Henry Völzke</p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt"><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Walter Rathenau Str. 48, 17475 Greifswald</span></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt"><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Tel. 49 3834 86-75 41 oder 86 19 658</span></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt"><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">E voelzke @uni-greifswald.de</span></p>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt"><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"><link http://www.medizin.uni-greifswald.de/>http://www.medizin.uni-greifswald.de</link></span></p>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"></span><i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: idw-online.de</span></i>
<i><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 22:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>West-Nil-Virus verbreitet sich in Europa</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20110830-west-nil-virus-verbreitet-sich-in-europa.htm</link>
			<description>Das West-Nil-Fieber wird durch Stechmücken übertragen. Das Centrum für Reisemedizin (CRM)...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Das West-Nil-Fieber wird durch Stechmücken übertragen. Das Centrum für Reisemedizin (CRM) berichtet, dass das Virus Europa erreicht hat. Im Jahre 1937 ist die Krankheit im West-Nil-Distrikt von Uganda entdeckt worden. In den südosteuropäischen und osteuropäischen Ländern sind im vergangenen und diesem Jahr bereits mehrere Menschen infiziert worden.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Insgesamt 56 Infektionen mit dem West-Nil-Virus wurden aus Griechenland, Albanien, Russland und Rumänien gemeldet. Die Erreger werden durch Stechmücken übertragen. Deshalb sollten sich Menschen, die nach Ost- oder Südosteuropa reisen, unbedingt vor den Blutsaugern schützen, die besonders nachts aktiv sind, sagt Dr. med. Tomas Jelinek (Wissenschaftlicher Leiter des CRM). Aufgrund der ständig wachsenden Ausbreitung des West-Nil-Virus ist dem Experten zufolge eine Zunahme der Erkrankungen zu erwarten. So erkrankten im Jahr 2010 in Griechenland 257 Personen an diesem Fieber, davon starben mehr als 5% an den Infektionsfolgen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Durch die vermehrte Ausbreitung des West-Nil-Virus in den oben genannten Ländern, rechnet man mit einem erneuten Anstieg der Erkrankungen auch in diesem Jahr, so Dr. med. Tomas Jelinek. Bereits im letzten Jahr verzeichnete man einen deutlichen Anstieg der Erkrankungen gegenüber den vergangenen Jahren. Den Angaben des CRM zufolge könnte sich diese Entwicklung auch 2011 fortsetzen. Dr. med. Jelinek rechnet noch für diesen Sommer und Herbst mit zahlreichen Neu- Infektionen. Das CRM gibt den Rat, für einen ausreichenden Mückenschutz zu sorgen, falls man Reisen nach Ost- und Südosteuropa plant. Der Reisende sollte sich unbedingt vor einer Infektion mit dem gefährlichen Virus schützen, da das West-Nil-Fieber in seinen gesundheitlichen Auswirkungen nicht zu unterschätzen sei. Es äußert sich in grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Muskelschmerzen, Fieber, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen. Manche Infektionen (ca. 0,7%) können einen besonders schweren Verlauf der Krankheit auslösen, wie Gehirnentzündungen (Enzephalitis) oder Hirnhautentzündung (Meningitis). Das Virus ist fähig, die Blut-Hirn-Schranke zu passieren. Weitere Krankheitsmerkmale sind geschwollene Lymphknoten, Hautausschlag an Rücken, Brust und Armen bei ca. einem Drittel der Patienten. Besonders ältere Menschen, deren Immunsystem geschwächt und die evtl. auch Vorerkrankungen haben, sind bei einer Infektion mit dem West-Nil-Virus lebensgefährlich bedroht.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Das CRM betont, dass zumeist drei bis sechs Tage nach der Infektion die ersten Symptome auftreten. Aber lediglich bei ca. 1% der Infizierten sei der Krankheitsverlauf so schwer, dass eine Behandlung erfolgen muss. Bei den meisten Menschen treten keine oder kaum gesundheitliche Beeinträchtigungen auf. Das macht aber auch deutlich, wie stark sich das West-Nil-Virus in den oben genannten Ländern bereits verbreitet hat. Bei den bisher bekannten &nbsp;</span>56 Erkrankungen könnte die Zahl der tatsächlich Infizierten deutlich über 5.000 Personen betragen. Bis heute ist eine wirksame Behandlung der Erkrankung nicht möglich oder unbekannt. Viele Patienten, die eine Infektion von West-Nil-Fieber überstanden haben, sind aber zukünftig immun gegen diese Krankheit. Deswegen schätzen die Experten, dass mit jeder Infektion das Risiko einer Epidemie verringert wird.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Ausgebreitet hat sich das West-Nil-Virus in den letzten Jahrzehnten von Afrika kommend nach Europa und Nordamerika. In Europa ist die Verbreitung des Virus erst in den letzten Jahren den Experten aufgefallen. Dagegen wurde bereits 1999 der Erreger im New Yorker Central Park bei Vögeln identifiziert. In den USA starben zwischen 2002 und 2007 jährlich etwa hundert Menschen an der West-Nil-Fieber-Infektion. Inzwischen sank die Zahl der Todesfälle jährlich auf ca. 50. Die Experten berichteten in Bezug auf die Wege der Verbreitung, dass dem West-Nil-Virus Zugvögel oft als Reservoir dienen. Die häufigsten Überträger sind Mücken, davon vor allem die der Culex-Gattung sowie die Asiatische Tigermücke. Sie stechen Menschen und Vögel, gelten als Brückenvektoren, d.h. sie ermöglichen eine Übertragung vom Tier auf den Menschen. Deshalb ist unbedingt ein effektiver Mückenschutz die am besten geeignete Methode, um sich vor einer Erkrankung zu schützen &nbsp;</span>(körperbedeckende Kleidung und Insektenschutzmittel).
<span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;">Weiter empfiehlt der Wissenschaftliche Leiter des CRM allen Reisenden „besonders in der Dämmerung und in der Nacht sich vor Mücken zu schützen.“ Es gibt bis jetzt keine Schutzimpfung gegen das West-Nil-Fieber. Aber wer die Fenster und das Bett mit Moskitonetzen versieht, kann einer Erkrankung deutlich vorbeugen. Thomas Jelinek zufolge sollte die Lochgröße der Moskitonetze zwischen 1,2 und 1,5 Millimeter liegen, um die Mücken erfolgreich abwehren zu können bei gleichzeitig ausreichender Luftzirkulation. In den Gegenden mit vielen Stechmücken empfehlen sich bei Aufenthalt im Freien das Tragen von Kleidung, bei der alle Körperteile bedeckt sind sowie das Auftragen von Mückenabwehrmitteln auf freie Hautregionen.(fp)</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%"></span><i>Quelle: heilpraxisnet.de</i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 21:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vitamin D-Mangel-Erscheinungen</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20110824-vitamin-d-mangel-erscheinungen.htm</link>
			<description>Vitamin D im menschlichen Körper entsteht mittels Sonnenbestrahlung auf der Haut. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Vitamin D im menschlichen Körper entsteht mittels Sonnenbestrahlung auf der Haut. Verschleierten Frauen in Deutschland drohe jedoch ein akuter Mangel an diesem Vitamin. Auf dieses Ergebnis einer aktuellen Studie wird von den Islamverbänden zurückhaltend reagiert.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Medizinern zufolge können Menschen mit bedeckter Kleidung bzw. Verschleierung in Deutschland einen Vitamin D-Mangel erleiden. Der Körper von Menschen, die sich wenig im Freien aufhalten und ihren Körper immer bedecken, ist nicht in der Lage, genügend von diesem Vitamin zu produzieren, stellt Christa Scheidt-Nave, Epidemiologin vom Robert Koch-Institut, fest. Der Körper braucht Sonnenstrahlen auf der Haut, um genügend Vitamin D zu erzeugen. Selbst ein geringfügiger Mangel könnte Krebserkrankungen oder spätere chronische Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems auslösen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Scheidt-Nave erläutert weiter, dass die Menschen, die in Ländern mit einer hohen Sonneneinstrahlung zu Hause sind, eine dunkle, pigmentierte Haut besitzen mit einem natürlichen Sonnenschutz. Diese Menschen müssten sich, um genügend Vitamin D zu produzieren – im Vergleich zu weißhäutigen Menschen –&nbsp; </span>ca. sechsmal länger der Sonne aussetzen. Der menschliche Körper nimmt über Nahrungsmittel, beispielsweise Eier oder fettem Fisch, nur 20% Vitamin D auf, ca. 80% wird durch die Bestrahlung der Sonne produziert.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Ali Ihsan Ünlü, Generalsekretär der Deutsch-Türkisch Islamischen Anstalt für Religion (DITIB) geht von einem eventuellen Missbrauch der Forschungsergebnisse aus, beispielsweise das Kopftuchverbot oder andere Absichten. Ünlü ist ebenfalls Mediziner und sagt, dass man die Expertenmeinungen als reine Kritik an der Gesundheit und nicht an der Verschleierung bewerten sollte. Diese Meinung wird auch von anderen Islam-Verbänden geteilt. Nach eigenen Angaben sind sie bisher mit diesem Thema bzw. Krankheitsbild nicht in Berührung gekommen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Einen Grund für Angst vor Hautkrebs bei Sonnenbestrahlung sieht der Professor der Charite Hanns-Christian Gunga nicht. Werden Beine, Gesicht und Arme zwei bis drei Mal in der Woche für 20 Minuten der Sonne ausgesetzt, so schade das nicht. Er sagt weiter, dass man sich deshalb auch nur in Maßen verschleiern sollte. Auch diejenigen Menschen, die sich aus religiösen Gründen verschleiern, könnten diese meistens im geschützten Heim im Freien ablegen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Gunga betont weiter, dass ein bewusstes Sonnenbaden im Sommer wichtig sei. Nahrungsergänzungen&nbsp; </span>können zwar bei Kindern, die sich im Wachstum befinden, Knochenverformungen vorbeugen, bei Erwachsenen sei die Dosierung des Vitamines schwierig. So können Vergiftungserscheinungen bei einer Überdosierung auftreten, innere Organe können geschädigt werden.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Bei Kindern mit und ohne Migrationshintergrund gebe es beim Vitamin D-Spiegel „signifikante“ Unterschiede. Das wurde von Scheidt-Nave und ihrem Team bei ihren Untersuchungen festgestellt. Einen schweren oder moderaten Mangel an Vitamin D hatten demzufolge ca. 30% der Drei- bis 17-jährigen mit Migrationshintergrund. In arabischen Ländern ergaben Studien, dass dort die Kinder oft schon bei der Aufnahme von Muttermilch mit Vitamin D unterversorgt waren.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Scheidt-Nave stellt weiter fest, dass besonders Kinder, die sich in der Wachstumsphase befinden, das Vitamin benötigen. Deshalb erhielten viele bis zum 2. Lebensjahr vorbeugend &nbsp;</span>Vitamin D in Tablettenform. Deshalb wird jetzt überlegt, wie man Jugendliche, die eine dunklere Hautfarbe haben, besser schützen kann. Weil Ärzte wenig über die Risikogruppen Bescheid wissen,&nbsp; stellen sie oft keinen Mangel fest, sagt Scheidt-Nave. Eher unbestimmte Symptome zeigten sich zunächst&nbsp; im&nbsp; Knochenstoffwechsel.
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: abendblatt.de</span></i>
<i><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 21:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Für Blutfettstudie Probanden aus Jena und Umland gesucht</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20110822-fuer-blutfettstudie-probanden-aus-jena-und-umland-gesucht.htm</link>
			<description>Die Universität Jena / Institut für Ernährungswissenschaften sucht für eine Studie Frauen und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt">Jena (FSU)&nbsp; </span>- &nbsp;Die Universität Jena / Institut für Ernährungswissenschaften sucht für eine Studie Frauen und Männer im Alter von 18 bis 80 Jahren aus Jena und dem näheren Umland, um an einer ab September beginnenden wissenschaftlichen Studie als Probanden teilzunehmen. Ausgewählt werden Personen mit erhöhten Blutfettwerten. Bei ihnen sollte der sogenannte Triglyzeridspiegel über 1,7 mmol/L beziehungsweise über 150 mg/dL liegen.
<span style="font-size:10.0pt">Die Studienteilnehmer erhalten über 12 Wochen täglich Lebensmittel, die mit Omega-3-Fettsäuren angereichert sind: Zum Beispiel Wurst, Milchprodukte, Brot, Brötchen, Waffeln. Danach erfolgt eine Pause von 10 Wochen und eine weitere 12-Wochen-Studie schließt sich an, bei der die Probanden die gleichen Lebensmittel wie bei der ersten Studie zu verzehren haben.</span>
<span style="font-size:10.0pt">Die Studie ist Teil eines Projektes, welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird und unter dem Namen „Allipids“ am Lehrstuhl für Ernährungsphysiologie angesiedelt ist. Das Thema lautet „Präventive Lebensmittel auf der Grundlage von gesunden Lipiden“. Es sollen hochwertige, ernährungsphysiologisch wirksame Lebensmittel entwickelt und auf ihre gesundheitsfördernde Wirkung hin untersucht werden. Bei bereits stattgefundenen Untersuchungen hat man bereits eine positive Veränderung der Blutfette (Triglyzeride, HDL-Cholesterol) durch eine stärkere Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren festgestellt. </span>
Anmeldungen für diese Studie nehmen die Studienbetreuer Manja Dittrich und Dr. Christine Dawczynski entgegen.
 <b>Tel.: 03641/949626, E-Mail: manja.dittrich@uni-jena.de, </b>
<b>christine.dawczynski@uni-jena.de</b>.
]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 22:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie wirken Träume auf uns?</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20110816-wie-wirken-traeume-auf-uns.htm</link>
			<description>Weshalb träumen wir und wie reagieren wir darauf?  Um das herauszufinden, befragten Michael Norton...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Weshalb träumen wir und wie reagieren wir darauf?&nbsp; </span>Um das herauszufinden, befragten Michael Norton und Carey Morewedge aus Pittsburgh (Carnegie-Mellon-Universität) Studenten aus den USA, Südkorea und Indien zu ihren persönlichen Theorien über Träume.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Im alten Griechenland wurden Träume als Götterbotschaften gedeutet. Auch in anderen Religionen und Kulturen war man der Auffassung, dass Träume aus Einflüsterungen von Dämonen, Geistern oder dem Satan entstammen. Viele &nbsp;</span>Menschen messen auch heute noch ihren Träumen große Bedeutsamkeit zu. Nachdem die beiden Wissenschaftler Carey Morewedge und Michael Norton die Studenten aus den drei Ländern USA, Südkorea und Indien zu ihren persönlichen Traumtheorien befragt hatten, kam Folgendes heraus: In den drei verschiedenen Kulturen war man mehrheitlich der Ansicht, dass in Träumen verborgene Wahrheiten über die eigene Person und die Welt enthalten sind. Das gleiche Ergebnis lieferte eine repräsentative Meinungsumfrage in den Vereinigten Staaten von Amerika.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Ihre Träume deuten viele mit einer Art von magischem Denken und prophetischen Qualitäten. 182 Probanden wurden von Morewedge und Norton gebeten, sich in Gedanken eine Flugreise zu buchen und dabei vier Szenarien unterschiedlicher Art vorzustellen, die sich nachts vor der Flugreise zugetragen hätten: 1. Fall: Die nationale Terror - Sicherheitswarnstufe&nbsp; </span>erhöht sich auf gelb. 2. Fall: Sie können nicht einschlafen und malen sich verschiedene Absturzbilder &nbsp;während des Fluges aus. 3. Fall: In ihrem Traum findet ein Flugzeugabsturz statt. 4. Fall: Genau auf jener Route, die sie gebucht haben, findet ein realer Crash statt.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Als Ergebnis hinterließ bei den Probanden das Traumszenario die nachhaltigste Wirkung. Der Traum vom Flugzeugabsturz veranlasste sie eher, ihren imaginären Flug abzusagen, als über ein realistisches Nachdenken über die „Traumkatastrophe“. Dem Traum wurde von den Probanden sogar mehr Einfluss als bei einer amtlichen Sicherheitswarnung auf sich selbst zugesprochen. Das Traumerlebnis über einen Absturz löste ähnliche Furcht aus wie ein realer Absturz vom Vortag.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die tiefenpsychologische Traumdeutung von Sigmund Freud wurde von ihm nicht als Prophezeiungen magischer Art&nbsp; </span>oder übersinnliche Botschaften bewertet. Abergläubisch war er eher weniger. Seiner Meinung nach haben Träume die Bestimmung, Bedürfnisse und Wünsche zu erfüllen, die am Tage offen geblieben waren. Bei Freud handelt es sich meist um Wünsche sexueller Art. Diese sind für die Betroffenen oft kompromittierend und werden deshalb&nbsp; ins Unterbewusstsein verdrängt. Bevor sie im Traum erscheinen, muss erst ein innerer Zensor sie selbst während des Schlafens entstellen und verzerren. Um die Träume zu enträtseln, müsste der Patient die Hilfe eines Analytikers in Anspruch nehmen, der die unkenntlich gemachten Traumbotschaften deuten könnte. Die Verdrängungstheorie von Freud ist allerdings sehr umstritten. Der Schlafforscher Allan Hobson – der schärfste Kritiker – misst Träumen keinerlei Bedeutung zu. Hobson nennt es „kognitiver Trash“: Träume seien nur Zufallsprodukte nächtlichen Ausmistens des Gehirns.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Traumforscher und Psychiatrieprofessor Ernest Hartmann an der Tufts-Universität in Newton (Massachusetts) hält auch Freuds Theorie für überholt. Er hat in letzter Zeit eine eigene Traumtheorie erstellt, in der er keine fremden Erscheinungen sieht. Sie seien schon eher irdischen Ursprungs. Seiner Meinung nach gibt es keinen grundlegenden Unterschied beim Bewusstseinszustand im Traum vom dem in der Art, wie Dinge am Tag erlebt werden. Er teilt zwar auch die Auffassung, dass oft im Traum Erlebnisse und Eindrücke zu ihrem Recht kommen, die tagsüber wenig beachtet wurden. Vielleicht empfand man sie als ablenkend oder störend, wurden daher unterdrückt oder gar verdrängt. Hartmann hat über Jahrzehnte über Tausende Traumberichte gesammelt und ausgewertet und stellt fest, dass es sich dabei selten, etwa aus der Kindheit her, um „tief vergrabene“ Auseinandersetzungen handelt.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Träume sind auch nicht in einer Art Geheimsprache aufgesetzt. Das „Verdrängte“ ist eher alltäglicher Natur, es liegt im Traum meist offen und ist nicht verschlüsselt. Laut Hartmann hat auch das in Träumen vorkommende Bizarre und Skurrile, erscheinende&nbsp; </span>groteske Figuren, &nbsp;keine weitere Bedeutung. Von Traumforschern sind mehr als 100 000 Traumberichte statistisch kategorisiert und ausgezählt worden mit dem ernüchterndem Ergebnis: Der größte Anteil der Träume ist beinahe gewöhnlich und langweilig. Erstaunlich gering ist ihr „Bizarrheitsgrad“.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Thomas Köhler und Jörg Peretzki, &nbsp;</span>beides Psychologen der Universität in Hamburg, haben vor kurzem einen Versuch gestartet, der die Freudsche Verdrängungshypothese bestätigen sollte. Für diese Untersuchung schrieben 30 Probanden (Studenten) ihre Träume über eine Woche lang direkt nach dem Aufwachen nieder. Charakteristische Elemente und Figuren aus den Träumen wurden von den Psychologen jeweils mit einem treffenden Stichwort gekennzeichnet. Den Probanden wurden diese Stichworte wenige Tage später vorgelesen und man ließ ihnen zwei Minuten lang freien Gedankenlauf. Während dieser Zeit wurde von den Forschern über Fingersonden gemessen,&nbsp; inwieweit diese Gedanken den betreffenden Probanden in Erregung versetzten.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Es stellte sich heraus, dass die Probanden jene Traumsituationen vergleichsweise als nebensächlich betrachteten, an die sie noch eine gute Erinnerung hatten. Hingegen jene Elemente, die vergessen (verdrängt) worden waren, versetzten die Probanden mit zunehmender Dauer des Gedankenlaufes immer heftiger in physiologische Erregung. Von den beiden Psychologen wurde dies als Beweis für „Widerstand“ gedeutet: Der Proband versucht, die verdrängte Traumsituation abzuwehren. Im Vergleich zum Wachzustand erscheinen uns Träume etwas wirr. Logische Abfolgen der Gedanken (nach A folgt B und dann erst C) fehlen,&nbsp; </span>dagegen bestehen die Träume aus wildem Durcheinander von gefühlsbetonten Szenen und Vorstellungen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Jedoch gibt Hartmann zu bedenken, dass unsere Gedanken auch im Wachzustand manchmal abgleiten, beispielsweise beim Tagträumen. Dann befindet sich das Gehirn sozusagen im Stand-by-Modus. Wie beim Träumen sind ähnliche Bereiche aktiv, was vor allem die Innenseiten der beiden Großhirnhälften, die „ventromedialen“ Areale, betrifft. Seitlich und vorn an der Stirn befinden sich die „dorsolateralen“ Areale, sie sind aktiv, wenn wir konzentriert denken, aber sie werden beim Träumen heruntergefahren.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Meinung, Träume entziehen sich unserer Steuerung und Kontrolle, ist zu korrigieren: Manche Menschen verfügen über die Gabe – die man auch trainieren kann – „luzid“ zu träumen. Während des Traumes werden sie sich bewusst, dass alles nur Traum ist. In dieser Erkenntnis träumen sie weiter und es ist für sie möglich, den Ablauf des Traumes zu steuern.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Beispielsweise fliehen sie im Traum nicht vor einem Unhold, sondern treten auf ihn zu und fragen: „Wer bist du, was willst du?“. &nbsp;</span>Das Resultat ist angeblich oft überraschend. Hartmanns Fazit: „Ein Traum ist kein Fremdkörper“. Träume stehen am Ende eines Bewusstseinsablaufes, der vom zielgerichteten Wachdenken über konfuses Tagträumen und Sinnieren bis zum realen Träumen reicht. Diese Zustände unterscheiden sich in der Schärfe der Gedankenassoziationen. Ist der Wachzustand hochkonzentriert, assoziiert das Gehirn eng und strikt themenbezogen. Im Traum aber sind Gedankensprünge breit oder sogar bizarr.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Nach der Theorie von Hartmann unterscheiden wir Menschen uns in der Bandbreite der nacheinander auftretenden Eindrücke und Vorstellungen. So denken einige eng und nüchtern, andere haben durchlässigere Bewusstseinsgrenzen. Sie haben am Tag skurrile Gedanken im Kopf, die andere nicht einmal träumen. Eine Probandin beschrieb ihren Tagtraum so „Ich sehe Konturen von Dingen und dann wieder etwas, was wie ein Auge ausschaut. Auf einmal blinzelt das Auge, Dinge kreiseln herum und lösen sich im Nebel auf.“</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Gibt es einen Sinn des Träumens? Weshalb so skurrile Gedankensprünge? Ernest Hartmann erklärt es so: Gedanken und Eindrücke vom Tag, die wir verdrängt haben oder einfach vergessen, werden im Traum wieder lebendig. Vor allem sind es Dinge, die uns unterschwellig bewegt und beschäftigt haben. Dieses Gedankenmaterial begutachten wir im Traum und können es dann idealerweise mit unserem biografischen Gedächtnis verknüpfen. Auf diese Art können wir es in unser Selbst integrieren.</span>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: rundschau-online.de </span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 21:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Probanden für Augen-Studie gesucht</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20110810-probanden-fuer-augen-studie-gesucht.htm</link>
			<description>Die Leipziger Universitäts-Augenklinik sucht für eine europaweite Studie ab sofort gesunde...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Leipziger Universitäts-Augenklinik sucht für eine europaweite Studie ab sofort gesunde Probanden, d.h. sie sollten unter keiner bekannten Augenkrankrankheit leiden. Die Untersuchungen sollen dazu dienen, neue Erkenntnisse zu Sehvermögen und eventuellen Fehlsichtigkeiten am Auge bzw. andere weiterführende Daten von einer größeren Probanden-Anzahl zu gewinnen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Außerdem soll die Studie einen Überblick über die Brechkraft des Augapfels, Größe des Auges und diverse weitere Parameter des Auges verschaffen. Medikamente oder medizinische Produkte kommen bei der reinen Beobachtungsstudie nicht zum Einsatz.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Sollte die Datenbank erstellt sein, könnte sie ein wichtiges Hilfsmittel für den klinischen Alltag und für die Forschung sein. Die in ihr enthaltenen Informationen könnten es den Augenärzten ermöglichen, ihre Patienten optimal zu versorgen, wie beispielsweise das Ausrüsten mit Intraokularlinsen oder Kontaktlinsen, sowohl auch refraktiv-chirurgische Behandlungen zu optimieren, bei denen die Gesamtbrechkraft des Auges ohne die konventionellen optischen Korrekturen verändert wird. &nbsp;</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Für die Probanden wird die klinische Untersuchung etwa eine Stunde währen, sie ist allerdings abhängig von der Testanzahl. Mindestens 200 Patienten sollten pro Studienzentrum vorhanden sein.&nbsp; </span>Es nehmen momentan sechs klinische Studienzentren an der Studie teil, die Poliklinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Leipzig ist eine von ihnen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Probanden werden während der Studie gebeten, Fragen zu beantworten über ihre Person und über die Gesundheit ihrer Augen. Daraufhin erfolgen mehrere Augenuntersuchungen, das Auge wird dabei nicht berührt. Auch eine medikamentöse Erweiterung der Pillen ist nicht nötig, so dass durch die Untersuchungen das Sehvermögen nicht gemindert wird.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Probanden erhalten im Rahmen dieser Studie eine umfassende Untersuchung ihrer Augen. Ein Augenarzt bespricht anschließend eventuelle Auffälligkeiten am Auge mit dem Probanden.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Für die Studie verantwortlich ist Dr. Franziska Rauscher.</span>
<span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;">Anmeldungen und Fragen bitte an Teresa Blüsch, Universitätsklinikum Leipzig</span>
<span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"><i>Tel. 0341 97-20230 oder E-Mail: <link Bluesch@uniklinik-leipzig.de>Bluesch@uniklinik-leipzig.de</link></i></span>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 20:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Unsichere Männer gehen öfter fremd</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20110808-unsichere-maenner-gehen-oefter-fremd.htm</link>
			<description>Stärker zur Untreue neigen Männer, die vor einem sexuellen Versagen Angst haben.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Stärker zur Untreue neigen Männer, die vor einem sexuellen Versagen Angst haben. Bei selbstbewussten Männern ist dem offensichtlich nicht so, fanden kanadische Wissenschaftler der University of &nbsp;</span>Guelph heraus. Man kann es so deuten, dass Männer, die unter Versagensängsten leiden, sich mit Sexualpartnerinnen außerhalb ihrer Beziehung&nbsp; deshalb treffen, weil sie diese nicht wiederzusehen brauchen, wenn es mit dem Sex nicht funktioniert. Wenn Frauen in ihrer Beziehung nicht zufrieden sind, ist es für sie ein Grund, sich nach einem neuen Partner umzusehen. Für die Studie wurden 415 Frauen und 506 Männer befragt – sie lebten alle in einer festen Beziehung. 19 % der Frauen gaben zu, dass sie schon einmal untreu waren, 23% waren es bei den Männern. 
<b><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Aggressionen bei Kindern können durch ausreichenden Schlaf vermieden werden</span></b>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">In einer Studie wiesen Forscher aus der Schweiz nach, dass Kinder und Jugendliche, die ein unharmonisches Zuhause mit streitenden Eltern hatten, weniger Aggressionen zeigten, wenn sie ausreichend geschlafen hatten. Die Wissenschaftler von der Universität Basel wollten herausfinden, weshalb manche Jugendliche bei Elternkonflikten eine erhöhte Aggression zeigten, &nbsp;</span>manche aber nicht. Es wurden 176 Jugendliche (Alter: 10 – 13 Jahre) und ihre Mütter befragt. Im Fachmagazin „Journal of Adolescence“ sind die Ergebnisse der Studie veröffentlicht. Es stellte sich heraus, dass vor allem die Jugendlichen mit einem unregelmäßigen Schlafrhythmus - vor Schultagen wenig Schlaf, am Wochenende langes Nachschlafen - mit vermehrten Aggressionen auf Elternkonflikte reagierten.
<b><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Testosteron schützt Männer vor Allergien</span></b>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Wissenschaftler der Universität in Jena fanden heraus, dass Testosteron – ein Sexualhormon – mitverantwortlich dafür ist, dass Männer erheblich seltener als Frauen an entzündlichen und allergischen Erkrankungen leiden. In ihrer Studie gingen die Wissenschaftler konkret der Frage nach, warum diejenigen Zellen, die verantwortlich sind für die Entstehung von Entzündungen, bei Frauen und Männern unterschiedlich reagieren. Als Ergebnis zeigte sich, dass das männliche Sexualhormon eine Schlüsselrolle bei der körpereigenen Abwehr spielt. Im weiblichen Körper hingegen erzeugen bestimmte Zellen fast doppelt so viele entzündungsfördernde Stoffe wie im männlichen Körper. Deshalb würden vor allem Frauen an Asthma, Arthritis und Allergien erkranken.</span>
<b><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Lungenfunktion kann durch sojareiche Ernährung verbessert werden</span></b>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Durch eine sojareiche Ernährung lässt sich die Atemnot reduzieren. In einer japanischen Studie wurde herausgefunden, dass&nbsp; </span>die Lungenfunktion bei denjenigen zugenommen hat, die häufig und viel Sojaprodukte wie Natto (vergorene Sojabohnen), Tofu, Sojasprossen oder – milch und Miso-Suppe zu sich nehmen. Davon berichten Forscher der Deutschen Lungenstiftung (DLS). Im Rahmen dieser Studie wurden von japanischen Wissenschaftlern insgesamt 600 Personen untersucht. Das beste Ergebnis wiesen diejenigen Personen auf, die täglich mehr als 75 Gramm reines Soja zu sich nahmen. Aber auch durch eine Einnahme von mindestens 50 Gramm Soja pro Tag lässt sich den Forschern zufolge das Risiko senken, eine Lungenentzündung zu bekommen oder Atemnot zu erleiden.
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: bild.de</span></i>
<i><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 22:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Noch kein Schutz vor HIV-Infektion mittels einer Tablette</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20110801-noch-kein-schutz-vor-hiv-infektion-mittels-einer-tablette.htm</link>
			<description>Leider bleibt es bei einer Utopie,  mit nur einer Tablette täglich eine HIV-Infektion zu besiegen....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Infektion zu besiegen. In einer Studie wurde eine Schutzrate von bis zu 73% ermittelt: kein Anlass für Leider bleibt es bei einer Utopie, &nbsp;</span>mit nur einer Tablette täglich eine HIV-eine Euphorie.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Presse hat gemeldet, dass es einen neuen Erfolg bei der Aids-Heilung gäbe. Anlass für die Meldung waren die Ergebnisse von zwei Studien, eine davon fand &nbsp;</span>in Uganda und Kenia statt. Bei der Studie vom Beginn Sommer 2008 nahmen 4758 Paare teil. Von ihnen war jeweils ein Partner HIV-positiv.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Nachdem die teilnehmenden Testpersonen eingehend beraten wurden, erhielten sie Kondome für Männer und Frauen. An einen Teil der gesunden Testpersonen wurden antiretrovirale Medikamente verabreicht, Placebos erhielt der andere Teil der Testpersonen. Von der letzteren Gruppe infizierten sich bis Ende Mai 2011 siebenundvierzig Teilnehmer. Nur18 Teilnehmer, die Tenofovir eingenommen hatten wurden infiziert und&nbsp; </span>nur 13 Teilnehmer, die Tenofovir in Kombination mit Emtricitabin eingenommen hatten.
<p style="line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt">Im Vergleich der Tenofovir-Gruppe zur Placebogruppe war die Infektionsrate dieser Gruppe um &nbsp;</span>62 % niedriger, bei der Gruppe mit den kombinierten Medikamenten um 73 % niedriger.</p>
<p style="line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt">In Botswana hatte die zweite Studie, an der 1200 Personen teilgenommen hatten, eine um 63% niedrigere Infektionsrate gezeigt, wenn die beiden Virostatika in Kombination eingenommen wurden. Von der UN-Abteilung für HIV/Aids (UNAIDS) wurden die Ergebnisse veröffentlicht.</span></p>
<p style="line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt">Bei der Welt-Aids-Konferenz in Wien 2010 hatte es ähnliche Erfolgsberichte gegeben. Es ging dabei nicht um Präexpositionsprophylaxe, sondern um das Anwenden von Mikrobiziden durch Frauen und das Beschneiden bei Männern.</span></p>
<p style="line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt">In Wien wurde eine Modellrechnung vorgestellt, nach der bei Männern die HIV-Infektionsrate um 60 % sinken würde, ließe sich jeder zweite Mann beschneiden. Zurzeit sind im Süden der Sahara ca. 20 % der Männer beschnitten. Setzt man dem die Gesamtbevölkerung entgegen, bedeutet das nur den geringen Rückgang von 12 % an Neuinfektionen von HIV. Bei der Anwendung von Mikrobiziden ist – in Zahlen ausgedrückt – der Nutzen für die Gesamtbevölkerung geringfügig.</span></p>
<p style="line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt">Weiter stellten die Experten in Wien fest, dass sich die Neuinfektionen nur um ca. 8 % senken ließen und das bei einer Anwendungsquote der Präparate von 80 %. Vorausgesetzt, sie haben eine Wirkung von 60%. Die Experten in Wien warnen, dass sich HIV-Erkrankungen mit beiden gemeinsamen Maßnahmen nur um etwa 20% senken lassen. Das bedeutet, es gibt keinen vollständigen Schutz vor der Erkrankung. Ebenfalls wird von UNAIDS und WHO zu den aktuellen Ergebnissen gewarnt, man solle keinesfalls mit den Tabletten auf Sicherheit setzen. „ Von den bisher untersuchten Schutzmaßnahmen kann keine allein vor HIV schützen.“ </span></p>
<p style="line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt">Sinnvoll wäre es, wenn die Tabletten mit anderer Handhabung kombiniert werden: Beispielsweise mit Kondomen, weniger Partner, medizinischer männlicher Beschneidung und Verschiebung des ersten Sex auf später.</span></p>
<p style="line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt">Der HIV-Experte Dr. Anthony Fauci hat die Bedeutung der Kombination von mehreren Maßnahmen zum 30. Aids-Jahrestag, der am 5.Juni 2011 stattfand, betont. Die HIV-Experten sind sich einig, dass die Präexpositionsprophylaxe (PrEP) als alleinige Maßnahme nicht geeignet ist, die weltweite Epidemie von HIV-Erkrankungen zu überwinden.</span></p>
<p style="line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt">Für eine Präexpositionsprophylaxe in größerem Rahmen sind zudem noch viele Fragen ungeklärt. Wer soll die Medikamente erhalten und wie sollen sie verabreicht werden, wie will man über die Medikation aufklären mit ihren Möglichkeiten und Schwächen und die nachfolgenden weiteren nötigen Schutzmaßnahmen.</span></p>
<p style="line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt">Es besteht die große Gefahr einer trügerischen Sicherheit, wenn die Menschen glauben, dass durch einmaliges Anwenden von PrEP-Medikamenten die Gefahr vor einer Ansteckung gebannt ist und wenn sie der Meinung sind, dass eine Tablette das Kondom ersetzen kann. Die Auswirkungen könnten fatal sein. Unklar ist zudem die Finanzierung von größeren PrEP-Programmen&nbsp;&nbsp; </span>– auch wenn eine Tablette nur ca. 0,25 US-Cent kosten würde (laut UNAIDS).</p>
<p style="line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt">Unstrittig ist außerdem, dass auch – zusätzlich zur Prophylaxe-Forschung - in die Heilung Gelder fließen müssen. Es wird bereits an therapeutischen Vakzinen geforscht, ebenso an Fünffach-Arznei-Kombinationen, um das HI-Virus zu beherrschen.</span></p>
<p style="line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt">Man versucht auch, patienteneigene T-Zellen gentechnisch derart zu verändern, dass es für das Virus unmöglich ist, sich in ihnen weiter zu vermehren. Am Beispiel von Hepatitis C ist zu erkennen, dass eine chronische Virusinfektion prinzipiell heilbar ist. Bis zu 80% betragen hier die Heilungsraten.</span></p>
<p style="line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt">Leider muss einer möglichen Euphorie von Erfolgsmeldungen gegen HIV entschieden entgegengewirkt werden. Auch müssen die Studienergebnisse nüchtern betrachtet und auf ihren Wert für die Öffentlichkeit hin überprüft werden.</span></p>
<p style="line-height:normal"><i><span style="font-size:10.0pt">Quelle: aerztezeitung.de</span></i></p>
<p style="line-height: normal;"><i><span style="font-size: 10pt;"></span></i></p>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 00:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Veganer und ihr Herz</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20110716-veganer-und-ihr-herz.htm</link>
			<description>Wenn jemand in seiner Ernährung auf alle Produkte tierischer Herkunft verzichtet wird, er als ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Wenn jemand in seiner Ernährung auf alle Produkte tierischer Herkunft verzichtet wird, er als ein Veganer bezeichnet. Es tritt bei ihm ein Mineralstoffmangel ein, jedoch kann der Veganer andererseits mit seinem Lebensstil einige andere Risiken kompensieren.</span>
<p style="margin-bottom:0cm; margin-bottom:.0001pt; line-height: normal; text-autospace:none"><span style="font-size: 10.0pt">Im Pariser Geschäftsviertel La D</span><span style="font-size:10.0pt">é</span><span style="font-size:10.0pt">fense brodelt es, Geschäftigkeit und Hektik dominieren. Hier ist nur der dynamische, schlanke und gesunde Mensch erfolgreich. Zwischen Biokostläden und Sushi-Bars ist für eine Fast-Food-Kette faktisch kein Platz. Oder man ist flexibel. </span></p>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Wie beispielsweise McDonald‘s. Kürzlich eröffnete es in der Businessmetropole von Paris sein erstes Restaurant für Vegetarier. Ein großes Salatbüffet mit 28 Zutaten war im Angebot, außerdem Kuchen und Kaffee. Isabelle Kuster, McDonald`s-Sprecherin,&nbsp; </span>stellte eine positive Resonanz der Gäste fest. Kritisiert&nbsp; wurde, dass McDonald‘s mit derartigen vegetarischen Aktionen nur von den ungesunden Burgern&nbsp; ableiten will.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Wie dem auch sei: Zweifellos liegt Vegetarismus im Trend. So verzehren in Deutschland mindestens eine Million Menschen überhaupt kein Fleisch, auf Eier und Milch verzichtet etwa&nbsp; </span>jeder Zehnte. Zweifel herrschen immer noch über den gesundheitlichen Nutzen. Jetzt liefern wissenschaftliche Studien neue Diskussionsgrundlagen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">In einer Übersichtsarbeit hat der Ernährungswissenschaftler Duo Li aus China nur bei Vegetarismus – hier wurden bei der Ernährung Milch und Eier zugelassen – einen Schutzeffekt für Kreislauf und Herz festgestellt, &nbsp;</span>jedoch nicht bei einer rein veganischen Ernährung (Verzicht auf alle tierischen Nahrungsmittel). Sogar ein erhöhtes Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen&nbsp; war bei den Anhängern dieser Kostform zu beobachten. Im Blut der Veganer befindet sich einfach zu viel Homocystein und zu wenig HDL-Cholesterin, welches die Gefäße schützt. Zudem neigen die Adern stärker zu Blutgerinnseln. Li empfiehlt keinem Menschen, sich nur veganisch zu ernähren. Es sei denn, man ergänzt seine Nahrung mit Biostoffen wie Zink, Eisen, Omega-3-Fettsäuren (im Fisch enthalten), und Vitamin B 12. 
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Diese Studie sollte zu denken geben, aber bei Veganern keine Panik auslösen. So gibt der Ernährungswissenschaftler David Jenkins (University of Toronto) zu bedenken, dass man nicht zwangsläufig bei bestimmten Auffälligkeiten im Blutbild auf ein erhöhtes Risiko für Krankheiten schlussfolgern könne.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">So kämen Veganer mit weniger HDL-Cholesterin aus als Menschen, die sich „normal“ ernähren. Das HDL-Cholesterin hat die Aufgabe, das schädliche LDL-Cholesterin von den Gefäßwänden zu entfernen. Da Veganer aber keine tierischen Fette zu sich nehmen ist kaum LDL in den Blutgefäßen vorhanden, welches beseitigt werden müsste.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Ibrahim Elmadfa, Ernährungswissenschaftler der Universität in Wien, konnte beweisen, dass bei Veganern ein Nährstoffmangel nicht automatisch Krankheiten auslöst. Er untersuchte mit seinem Team den gesundheitlichen Zustand von 233 Frauen und Männern.&nbsp; </span>Darunter befanden sich 54 sehr strenge Veganer, die zu wenig Vitamin B 12, Vitamin D und Kalzium aufnahmen.&nbsp; Aber auch sie zeigten keine&nbsp; verstärkte Tendenz für etwaige Mangelerkrankungen, wie zum Beispiel Osteoporose.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Erklärung für dieses Phänomen liegt darin, dass sowohl die Vegetarier als auch Veganer potenzielle Mangelprobleme dadurch aufwiegen, indem sie ihren Bedarf an gesundheitsfördernden Nahrungsmitteln einschränken. Sie trinken weniger Alkohol und bewegen sich mehr als andere Menschen.&nbsp; </span>Unter ihnen befinden sich auch höchst selten Raucher. Ihr Bedarf an Mineralien und antioxidativen Vitaminen ist vergleichsweise gering. Kalziumraubende Speisen wie beispielsweise Schmelzkäse und Cola-Getränke sind ohnehin untypisch für Vegetarier. Die körpereigene Vitamin-D-Aufnahme wird durch viel Aufenthalt im Freien mobilisiert.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Das bedeutet, dass Vegetarier nicht nur anders essen, sondern auch anders als Fleischesser leben. Bei ihnen ist der Gesundheitszustand überdurchschnittlich gut. Seltener leiden sie vor allem an Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Stoffwechselstörungen. Ihr gesamter Lebensstil könnte durchaus damit zu tun haben.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Von vielen Vegetariern wird ihre Kost als „naturgemäße“ Lebensweise des Menschen bezeichnet. Ist da etwas dran? Unsere Vorfahren aus der Steinzeit ernährten sich von reifen Früchten, sagt der Ernährungsforscher Tobias Lechler. Von den Früchten war es nur ein kleiner Schritt hin zum Fleisch. Denn für beide Lebensmittelgruppen (im Unterschied zu hartfaserigem Gemüse) wurde nur ein kurzer Verdauungstrakt gebraucht.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">So konnte der Frühmensch in Zeiten, wenn Früchte Mangelware waren auf Fleisch zurückgreifen. Das war zugleich eine Eiweißquelle für sein Hirnwachstum. „Die Integration von tierischen Nahrungsquellen in den humanen Speiseplan war sehr wahrscheinlich ein Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung der kognitiven Leistungsfähigkeit.“</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Alles, was wir essen wollen, ist heute im Supermarkt erhältlich und wir können getrost auf das Erbe der Steinzeitmenschen verzichten. Es wird kaum noch abgestritten, dass die vegetarische Lebensweise nicht gesund wäre.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Man muss es mit der Fleischlosigkeit jedoch nicht so genau nehmen. Von einem Forscherteam des Deutschen Krebsforschungszentrums ist über einen Zeitraum von 21 Jahren das Leben von 1904 Veganern, „moderaten “Vegetariern (essen nur gelegentlich Fleisch oder Fisch) sowie Ovo-Lakto-Vegetariern&nbsp; </span>begleitet worden. Ihr gesundheitlicher Zustand wurde von den Forschern mit dem der Durchschnittsbevölkerung verglichen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Von den Probanden waren zum Ende der Studie 28% verstorben. Das lag deutlich unter der Sterberate der allgemeinen Bevölkerung. Bei den Sterbequoten war von einer Abhängigkeit von der Strenge des Vegetarismus nichts zu merken: Veganer schnitten ähnlich gut ab wie moderate Vegetarier. Studienleiterin Jenny Chang-Claude ist der Meinung, dass sich dieser Befund durchaus auf die Fleischabstinenz zurückführen lässt. Er stimmt mit der These überein, dass cholesterinreiche Kost und tierische Fette Erkrankungen der Herzkranzgefäße begünstigen.“ </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Jenny Chang-Claude fiel weiterhin auf, dass sich alle drei Vegetariergruppen&nbsp; </span>deutlich von der Allgemeinbevölkerung abhoben. Dies sei ihrem besonders gesundheitsbewussten Lebensstil zuzuschreiben. &nbsp;Konkret heißt das: Es haben nicht nur die strengen, auch die gemäßigten Vegetarier ein ausgeprägtes Bewusstsein für Gesundes und Schädliches. Dieses Wissen verstehen sie auch umzusetzen. Das ist offensichtlich der ausschlaggebende Punkt für ihren guten Gesundheitszustand, der über das normale Maß hinausgeht.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Ohnehin ist den Vegetariern&nbsp; </span>ein besonders gesunder Speiseplan nicht so wichtig. Von den Psychologinnen Kristin Mitte und Nicole Kämpfe (Universität Jena) wurden 115 Vegetarier befragt, weshalb sie auf Fleisch verzichten. 17% von ihnen gaben moralische Gründe, 6% emotionale Gründe an. Nur ca. 5% waren gesundheitlich motiviert. Mehrere dieser Gründe nannten 72 % der Befragten, dabei war kein missionarischer oder starrköpfiger Eindruck festzustellen. Die Forscherinnen stellen fest, dass Vegetarier keine anderen Menschen als „Omnivoren“ &nbsp;seien.
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: morgenpost.de</span></i>
<i><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 12:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Angstempfinden wird durch Gene beeinflusst</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20110713-angstempfinden-wird-durch-gene-beeinflusst.htm</link>
			<description>Prof. Katharina Domschke und ihre Kollegen entdeckten ein Gen, das einen starken Einfluss auf das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Gegenüber der Presse </span>haben Forscher des Universitätsklinikums Münster berichtet, dass ein spezielles Gen die&nbsp; Empfindlichkeit für Ängste maßgeblich mitbestimmt. Prof. Katharina Domschke und ihre Kollegen entdeckten ein Gen, das einen starken Einfluss auf das Angstempfinden bei Mäusen hat. 
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Prof. Katharina Domschke bezeichnet das neu entdeckte Gen&nbsp; </span>als „ausgesprochen spannend, weil es sowohl bei Menschen als auch bei Tieren eine Rolle für Angst zu spielen scheint.“ Der aktuelle Forschungsstand weist ca. dreißig bis hundert Gene nach, welche für das Angstempfinden zuständig sind. Aber das neu entdeckte Gen ist wahrscheinlich einer der bestimmenden Faktoren. So spiele das bei Mäusen nachgewiesenen Gen „für den Neuropeptid-S-Rezeptor eine wesentliche Rolle“, erklärte Prof. Domschke und habe maßgeblichen Einfluss auf das Angstgefühl.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">So stellt sich die Frage, ob eventuell das Angst-Gen der Auslöser für Depressionen und Angsterkrankungen sein könnte. Denn bei ihren Untersuchungen an Mäusen haben Forscher des Universitätsklinikums Münster ein Gen entdeckt, welches auf das individuelle Angstempfinden maßgeblichen Einfluss hat. So sei das Gen verantwortlich, dass Neuropeptid-S-Rezeptoren funktionieren, diese haben wiederum wesentlichen Einfluss auf das Auslösen von Ängsten und Depressionen, berichten Prof. Domschke und ihr Team. Die Forscher erläutern weiter, dass die Neuropeptide als winzige Nerven-Botenstoffe fungieren, die einen direkten Einfluss auf das Zusammenspiel von diversen Nerven-Botenstoffsystemen, wie Adrenalin und Serotonin haben. Wenn die betreffenden Rezeptoren blockiert werden, also die Neuropeptid-Ausschüttung beeinträchtigt, so seien die Versuchsmäuse deutlich anfälliger für Ängste geworden, so die Beobachtung der Experten. Weiter erläutert Prof. Domschke, dass bei Verabreichung von Neuropeptid S die Versuchsmäuse „deutlich weniger Angst“ hatten.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Forscher erklären den Effekt des entdeckten Gens so, dass auf diese Weise das verantwortliche Gen, welches für die Funktion der Neuropeptid-S-Rezeptoren verantwortlich ist, das Angstempfinden steuert. Die Forscher schätzen das neue Gen als außerordentlich wichtig ein. So sei es auch beim Menschen einer der wesentlichen Einflussfaktoren zur Anfälligkeit für Ängste, stellten die Wissenschaftler aus Münster fest. Eine grundlegende Voraussetzung sei ein funktionierendes Neuropeptid-S-System, „ um nicht krankhaft Angst zu haben“, so Prof. Domschke. Die Wissenschaftler hoffen, dass ihre Entdeckung zukünftig dazu beitragen kann, bei der Behandlung von Depressionen und Angstzuständen neue Verfahrensweisen anwenden zu können.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die genetischen Erkenntnisse könnten außerdem zur Verbesserung der Diagnose beitragen. Zur Erkennung von Angstzuständen und Depressionen ist es nicht mehr nötig, Gewebeproben aus dem Gehirn des Patienten zu entnehmen. Zeitlich stabile genetische Varianten sind im Blut messbar, welche auf die Neuropeptid-S-Rezeptoren Einfluss ausüben. So lässt sich das Risiko von möglichen krankhaften Ängsten relativ&nbsp; </span>problemlos bestimmen, sagt Prof. Domschke. Mittelfristig bestehe auf diese Weise dank der Genetik auch die Möglichkeit, noch spezifischere Arzneien gegen Depressionen und Angstzustände zu entwickeln und deren Wirkung schneller zu ermitteln. Dem Patienten wird damit viel Leidenszeit erspart, sagt Prof. Domschke und unterstreicht damit die Bedeutung der Forschungsergebnisse.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Weiter erläutern die Forscher des Universitätsklinikums Münster, dass es einen&nbsp; </span>erheblichen Unterschied&nbsp; zwischen der normalen Angst und pathologischen Angstzuständen gibt. So bringe ein normales Angstempfinden durchaus Vorteile: sind Menschen in einer Notlage, reagieren sie mit Kampf oder Flucht. Die Angstzustände werden aber pathologisch,&nbsp; dauern sie zu lange oder treten in Situationen auf, die eigentlich ungefährlich sind, erläutert Prof. Domschke. Im Alltag sind krankhafte Angstzustände eher hinderlich und können einen nicht unerheblichen „Leidensdruck“ auslösen, so die Experten. So gibt es ein Spektrum von Phobien bis hin zu Panikattacken, soziale Kontakte werden vermieden, erläutern die Forscher aus Münster.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Prof. Domschke sagt weiter, dass bereits seit über fünfzig Jahren bekannt sei, „dass Ängste in der Familie liegen“.&nbsp; </span>In Deutschland haben demnach nahe Familienangehörige (Geschwister, Eltern, Kinder) der Patienten ein drei- bis sechsfach erhöhtes Risiko an Angsterkrankungen zu leiden, als im Vergleich zu den normalen durchschnittlichen Erkrankungen der Bevölkerung. Weiter stellt die Expertin fest „dass man genau sehen kann, welche Mutationen bei Angsterkrankten signifikant häufiger vorkommen“ und zwar anhand der neuen aktuellen Forschungsergebnisse. So hätten die Forscher „vier bis fünf Gene identifiziert, die ein Risiko zu vermitteln scheinen“, sagt Prof. Domschke. Das Fazit der Wissenschaftlerin: Die neuen Erkenntnisse könnten zukünftig dazu beitragen, die Risikoabschätzung&nbsp; für mögliche krankhafte Ängste deutlich zu verbessern. Außerdem könnten die aktuellen Studienergebnisse dazu beitragen, neue Behandlungsmethoden und Medikamente zu entwickeln.
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">(fp)</span></i>
<i><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 20:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Das Gerstenkorn und Hagelkorn am Auge</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20110709-das-gerstenkorn-und-hagelkorn-am-auge.htm</link>
			<description>Gerstenkörner oder Hagelkörner müssen nicht unbedingt mit einem Antibiotikum behandelt werden, sie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Gerstenkörner oder Hagelkörner müssen nicht unbedingt mit einem Antibiotikum behandelt werden, sie verschwinden manchmal von selbst. Sie können durch Zugluft, genetische Veranlagung oder mangelhafte Hygiene ausgelöst werden. Sie sind mitunter schmerzhaft und stören beim Sehen und Blinzeln. Das Augenlid ist durch das Gersten- oder Hagelkorn entzündet, eine kleinere oder größere Schwellung entsteht und sieht unschön aus. Georg Eckert vom Berufsverband der Augenärzte Düsseldorf &nbsp;</span>erklärt, dass Gersten- und &nbsp;Hagelkörner unterschiedliche Entzündungen am Lidrand des Auges sind: Das Hagelkorn ist eine chronische Entzündung, die oft ohne Schmerzen einhergeht, währenddessen das Gerstenkorn eine schmerzhafte und akute Entzündung ist.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">In beiden Fällen sind die Talgdrüsen im Augenlid betroffen, erklärt der Berliner Augenarzt Uwe Kraffel. „ Das Lid hat außen und innen zahlreiche Drüsen, u. a. &nbsp;</span>auch Talgdrüsen.“ Sie haben die Aufgabe, über Ausführungsgänge Talg abzusondern. Das ist für die Augen wichtig, denn der Talg fettet die Wimpern ein und bildet zusätzlich einen Teil der Tränenflüssigkeit. Wenn ein Ausführungsgang verstopft ist, wird es problematisch. Der Inhalt kann sich nicht mehr entleeren und es kommt zur Entzündung.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">In der Fachsprache bezeichnet man ein Gerstenkorn als Hordeolum. Schuld an der Entzündung sind Staphylokokken-Bakterien, oft wird die Erkrankung auch durch Zugluft ausgelöst, sagt Kraffel. Häufig trifft es in den Sommermonaten Autofahrer, wenn sie dem Luftzug ausgesetzt sind.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Behandelt wird die Erkrankung am Auge zumeist mit Antibiotika in Form von Augentropfen oder Salben, helfen könnten auch warme Umschläge, sagt Eckert. Um den Talgdrüsenausgang zu öffnen und einen Abfluss zu erreichen, werden auch desinfizierende Substanzen mit zusammenziehender Wirkung eingesetzt,&nbsp; </span>fügt Kraffel hinzu. Meist ist nach einer Woche das Gerstenkorn wieder weg.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Das Hagelkorn wird in der Fachsprache Chalazion genannt. Die Fachärztin für Augenheilkunde Elham Farvili (Augenklinik am Neumarkt Köln) sagt, dass bei dieser Erkrankung die Sache etwas anders aussieht: Hier ist für die Entwicklung ein längerer Zeitraum nötig, nur langsam wird die Schwellung größer. Als kleines Hagelkorn beginnend wird im Laufe der Zeit die Schwellung größer und auch druckempfindlich. Weiter erläutert Farvili, dass diese Erkrankung oft von allein wieder abklingt und deshalb eine medikamentöse Therapie meist überflüssig ist. Denn ein Chalazion wird nicht immer durch Bakterien ausgelöst, deshalb sind Antibiotika oft unnötig. Es ist vergleichbar mit einem eitrigen Pickel. Nach einiger Zeit kommt dessen Inhalt ohne Behandlung von selbst heraus.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Farvili sagt weiter, dass natürlich auch hier Antibiotika in Form von Salben und Tropfen eingesetzt werden, sollte die Entzündung nicht von allein verschwinden. Es könnte auch sein, dass das Korn operativ entfernt werden muss, wenn es sich – was selten vorkommt – verkapselt. Aber erst wenn die Entzündung abgeklungen ist kann eine Operation erfolgen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Augenarzt Kraffel berichtet aus seiner Erfahrung, dass ein Gersten- oder Hagelkorn viele Menschen bekommen können: Frauen und Männer, Jüngere und Ältere. Manchmal liegt auch eine familiäre Veranlagung vor. Auch Personen, die Diabetes haben oder unter Akne und Hautunreinheiten&nbsp; </span>leiden, kann es treffen. Einem Gersten- oder Hagelkorn kann man jedoch vorbeugen, indem man die Augen nicht der Zugluft aussetzt, beispielsweise beim Autofahren oder bei Klimaanlagen.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Außerdem wird von Farvili eine besondere Hygiene empfohlen. „ Leidet jemand immer mal wieder unter einem solchen Korn, sollte er seinen Augenbereich intensiv pflegen“. Auch wenn die Wimpern leicht verkleben, die Lider öfter entzündet sind oder trockene Augen vorhanden sind. Die Augenärztin empfiehlt, morgens und abends die Augenpartie gründlich zu reinigen, beispielweise mit einem milden Babyshampoo. Zusätzlich sollte ein Make-up immer entfernt werden. So können die Drüsen nicht verkleben und sich eventuell entzünden.</span>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: welt.de</span></i>
<i><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sat, 09 Jul 2011 14:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Deutsche sind nicht mehr so gesund wie früher</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20110705-deutsche-sind-nicht-mehr-so-gesund-wie-frueher.htm</link>
			<description>In den letzten zehn Jahren hat sich der Gesundheitszustand der deutschen Bevölkerung erheblich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">In den letzten zehn Jahren hat sich der Gesundheitszustand der deutschen Bevölkerung erheblich verschlechtert. Vergangenen Dienstag hat die Berliner Apotheken-Kooperation Vivesco ein Gesundheitsbarometer&nbsp; </span>für 2011 vorgestellt. Es ist ein deutlicher Anstieg bei psychischen Erkrankungen, bei Fettleibigkeit (Adipositas) sowie bei Diabetes und erhöhten Cholesterinwerten ersichtlich.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Vivesco Apotheken-Partner GmbH ist eine Kooperation, die ca. 1.100 Apotheken in ganz Deutschland erfasst und ein Tochterunternehmen vom Pharmagroßhändler Andreae-Noris Zahn AG (ANZAG) ist. Das Ergebnis des Gesundheitsbarometers für 2011 kam mit Hilfe der Auswertungen von Apothekerbefragungen über Verkaufszahlen von Arzneien zustande. Es zeigt deutlich, dass sich in den letzten&nbsp; </span>Jahren der Gesundheitszustand der Deutschen drastisch verschlechtert hat. Die Apotheker vermuten, dass ein weiterer Anstieg für die nächsten zehn Jahre zu erwarten ist.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Bei den Ermittlungen zum Gesundheitsbarometer 2011&nbsp; </span>wurden 444 Apotheker befragt. Es wurde festgestellt, dass von den abgefragten Krankheiten ein Großteil deutlich zugenommen hat. So sagten 97% der Apotheker aus, dass Depressionen deutlich häufiger geworden seien, und 76 % der Apotheker beurteilten den Anstieg&nbsp; sogar als eine deutliche Zunahme. &nbsp;Über Adipositas wurde von 67 % der befragten Apotheker angegeben, dass sie heute weitaus verbreiteter sei als vor 10 Jahren. 63% der Befragten sagten, dass bei Diabetes ähnliches festgestellt wurde, 88% der befragten Apotheker sahen bei den erhöhten Cholesterinwerten ähnliche Probleme. Nur 40% der Befragten waren der Überzeugung, dass Krankheiten wie Sodbrennen oder Osteoporose zugenommen hätten. Die Ergebnisse insgesamt betrachtet, gibt die Einschätzung der befragten Pharmazeuten einen deutlichen Grund zur Sorge für die kommenden zehn Jahre, da vermutlich ein weiterer deutlicher Anstieg der abgefragten Krankheiten zu erwarten ist.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Außerdem wurden die Apotheker im Rahmen der Befragungen zum Gesundheitsbarometer 2011 gebeten, auf einer Skala die Entwicklung der sogenannten „Volkskrankheiten“ in den letzten zehn Jahren zu bewerten. Die Resultate der Apothekerbefragung wurden anschließend von dem Freiburger Ökonom Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen analysiert. So wurde von dem Experten nicht nur ein deutlicher Anstieg bei den meisten Krankheiten in den letzten Jahren festgestellt, er befürchtet aufgrund der Befragungen auch für die nächsten Jahre keine Besserung, sondern eine Zunahme der Krankheiten.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Das Gesundheitsbarometer konnte aber auch ein erfreuliches Ergebnis aufzeigen: So wurden von über der Hälfte der befragen Pharmazeuten ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein unter den Patienten festgestellt.</span>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: heilpraxisnet.de</span></i>
<i><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"></span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 22:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lebensmittel enthalten oft Glutamat (Geschmacksverstärker)</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20110703-lebensmittel-enthalten-oft-glutamat-geschmacksverstaerker.htm</link>
			<description>Glutamat wird als Geschmacksverstärker eigesetzt und kann bei empfindlichen Personen nennenswerte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Glutamat wird als Geschmacksverstärker eigesetzt und kann bei empfindlichen Personen nennenswerte Beschwerden auslösen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen sowie Hautrötungen. Diese Menschen haben eine Glutamat-Intoleranz und sind daher dringend auf entsprechende Hinweise bei Lebensmittelprodukten angewiesen. Steht allerdings auf dem Lebensmittel „ohne Geschmacksverstärker“, sind die Kunden häufig nicht eindeutig vor möglichen gesundheitlichen Folgen gewarnt, so laut Aussage von Alexander Bonde (Bündnis 90/Die Grünen), Verbraucherschutzminister von Baden-Württemberg. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Das Baden-Württemberger Verbraucherschutzministerium hat 42 Lebensmittelprodukte untersucht, die mit dem Vermerk „ohne Geschmacksverstärker“ gekennzeichnet waren. Es wurde festgestellt, dass in einem Großteil der Lebensmittel dennoch Glutamat enthalten war. Dieses war zwar kein künstliches Produkt, bestand aber aus Hefe oder Hefeextrakt, der einen hohen Glutaminsäure-Anteil natürlicher Art enthielt, so von Alexander Bonde berichtet. Er empfiehlt den Verbrauchern mit bestehender Glutamat-Intoleranz, die Inhaltsangaben auf Lebensmitteln besonders genau zu studieren und eventuelle Angaben von Hefe oder Hefeextrakten zu beachten. Auch natürliches Glutamat kann zu den bekannten gesundheitlichen Konsequenzen führen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Alle 42 untersuchten Lebensmittel waren eindeutig mit der Kennzeichnung „ohne Geschmacksverstärker“ versehen. Trotzdem fanden die Experten des Verbraucherschutzministeriums Baden-Württemberg in 31&nbsp; </span>Lebensmitteln Hefe oder Hefeextrakte mit natürlichem Glutaminsäure-Anteil. E 620, ein künstlicher Geschmacksverstärker, wurde zwar in keinem der getesteten Produkte nachgewiesen. Aber für die Verbraucher sei der Hinweis „ohne Geschmacksverstärker“ angesichts des hohen Anteils der Hefen eher irreführend, erklärt Alexander Bonde. 
Im Zweifelsfall können durch die enthaltene Glutaminsäure die gleichen gesundheitlichen Beschwerden ausgelöst werden, wie bei einem synthetischen Glutamat. Bei den Untersuchungen des Ministeriums stellte sich heraus, dass sowohl herkömmliche als auch biologische Lebensmittel – trotz anders lautender Kenntlichmachung – Geschmacksverstärker enthielten. So wurden oft auch Tomatenprodukte als Geschmacksverstärker verwendet, so der Verbraucherschutzminister. Bei den untersuchten Fertiggerichten und Trockensuppen enthielt ein grosser Teil Glutamat. Hier sei die Bezeichnung „ohne künstliche Geschmacksverstärker“ eher gerechtfertigt, sagte Alexander Bonde am Montag in Stuttgart. Er empfiehlt allen Verbrauchern, gründlich die Inhaltsangaben auf Lebensmittelprodukten zu studieren.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Durch die Kontrolle der Inhaltsangaben lässt sich das Gesundheitsrisiko minimieren. Der lässige Umgang der Lebensmittelerzeuger ist für die Betroffenen natürlich ein Ärgernis, mit dem sie im Alltag fertig werden müssen. Die Unternehmen kümmern sich oftmals herzlich wenig um genaue Angaben über die enthaltenen Zusatzstoffe. Bei der Kennzeichnung „ohne Geschmacksverstärker“ wird dies bestätigt. Die zu Werbezwecken genutzten Angaben nehmen die möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei Personen mit einer Glutamat-Intoleranz&nbsp; </span>in Kauf und spielen keine Rolle für die Produzenten.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Voraussichtlich werden auch die aktuellen Hinweise des Verbraucherschutzministeriums aus Baden-Württemberg keine Änderungen bei den Lebensmittelproduzenten&nbsp; </span>bewirken. Letztendlich bleibt den betroffenen Verbrauchern nur eine genaue Kontrolle&nbsp; der Lebensmittel auf ihren Inhalt übrig. Nur so lassen sich versteckte Geschmacksverstärker finden und eine gesundheitliche Beeinträchtigung vermeiden.&nbsp; 
<span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;">(fp)&nbsp;&nbsp; </span>&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 11:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Rauchen in der Schwangerschaft schädigt auch das Ungeborene</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20110629-rauchen-in-der-schwangerschaft-schaedigt-auch-das-ungeborene.htm</link>
			<description>Besonders schwerwiegende Folgen für das noch ungeborene Kind hat Rauchen während der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die schädlichen Auswirkungen des Rauchens dürften jedem bekannt sein. Besonders schwerwiegende Folgen für das noch ungeborene Kind hat Rauchen während der Schwangerschaft. So fanden australische Forscher von Sydneys Universität heraus, dass Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft geraucht haben, über geringere Blutwerte des High-Density-Lipoproteins (HDL) verfügen. HDL hat die Aufgabe, das überschüssige Cholesterin aus den Körperzellen aufzunehmen und es zur Leber hin zu leiten. Dadurch reduziert sich deutlich&nbsp; </span>das Risiko möglicher Herz-Kreislauf-Erkrankungen bzw. einer Arteriosklerose (Gefäßverkalkung). In der Online-Ausgabe des Fachmagazins „European Heart Journal“ ist von dem Wissenschaftler Julian Ayer aus dem Royal Prince Alfred Hospital /Sydney und seinem Team ein Artikel über diese Erkenntnis veröffentlicht worden.&nbsp; 
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Studienergebnisse der Forscher aus Australien belegen, dass die Gesundheit der Kinder von während der Schwangerschaft rauchenden Müttern auf Jahre &nbsp;</span>belastet ist. Julian Ayer und seine Kollegen erklärten, dass die Produktion des Cholesterins HDL, welches eine herzschützende Wirkung hat, über Jahre bei den Kindern deutlich behindert sei. Dies komme zu den bereits bekannten gesundheitlichen Auswirkungen hinzu. Ein erheblich höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sei die Folge. Davis Celermajer, ebenfalls von der Universität in Sydney und an der Untersuchung beteiligt, sagt: „Unsere Ergebnisse legen nahe, dass das Rauchen schwangerer Frauen ihren Kindern schon im Mutterleib eine Serie ungesunder Eigenschaften mitgibt. Diese könnten später anfälliger für Herz- und Schlaganfälle sein.“ In vergangenen älteren Studien wurden bereits viele negative Konsequenzen des Rauchens während der Schwangerschaft auf die künftige Entwicklung des Kindes bestätigt. Zu einem weiteren sehr überraschenden Ergebnis kam eine Studie von US-Wissenschaftlern der Harvard Universität im November vergangenen Jahres: Es wurde ein Zusammenhang zwischen Rauchen während der Schwangerschaft und einer&nbsp; kriminellen Entfaltung der Kinder festgestellt.
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Von den australischen Wissenschaftlern wurde nun im Rahmen ihrer Untersuchungen eine jahrelange Ausschüttungshemmung des Cholesterins HDL bei den betroffenen Kindern nachgewiesen. 405 achtjährige Kinder von Raucherinnen während der Schwangerschaft wurden von den Wissenschaftlern um Julian Ayer untersucht. Diese kamen zu dem Ergebnis, dass von den untersuchten Kindern der HDL-Wert auch mit acht Jahren&nbsp; </span>noch ca. 15% unter den Blutspiegel -Werten von denjenigen Kindern lagen, deren Mütter nicht geraucht hatten. Auch unter Berücksichtigung von weiteren Einflüssen habe sich ein Zusammenhang ergeben, so wie beispielsweise der Ernährung, Passivrauchen, körperlichen Aktivitäten oder möglichem Übergewicht, berichteten die australischen Wissenschaftler. So erklärt David Celermajer von der Universität Sydney, dass die Kinder der Raucherinnen einem „10 bis 15% höheren Risiko von Herzkrankheiten“ unterworfen sind. Das könnte&nbsp; für „mindestens die ersten acht Jahre, oder aber auch viel länger“ bestehen. Die australischen Wissenschaftler schätzen, dass sich die niedrigen HDL-Werte auch mit weiteren Jahren, bis hin zum Erwachsenenalter, nicht normalisieren würden.
Viele werdende Mütter rauchen dennoch trotz der Gesundheitsrisiken für ihre Kinder. Die Wissenschaftler schätzen ein, dass in den westlichen Ländern ca. 15 % schwangere Frauen rauchen. Weil später ihre Kinder erhebliche gesundheitliche Folgen erleiden könnten, sollten die während der Schwangerschaft rauchenden Mütter die Ärzte nach der Geburt konsultieren und bestimmte Risikofaktoren bei den heranwachsenden Kindern beobachten lassen, beispielsweise Bluthochdruck oder „das schlechte Cholesterin“ – das Low Density Lipoprotein (LDL), so Celermajer.&nbsp; Nach Aussage des Experten ist eine Verbesserung des HDL-Spiegels durch regelmäßige sportliche Aktivitäten und einer gesunden Ernährungsweise möglich.&nbsp; Zu einer deutlichen Verbesserung der HDL-Werte könne Ausdauersport und der Verzehr – statt tierischer Fette – von pflanzlichen Ölen, die ungesättigte Fettsäuren enthalten, beitragen. Aber Julian Ayer und seine Kollegen schlussfolgern, dass die betroffenen Kinder die durch das Rauchen der Mütter während der Schwangerschaft ausgelösten Beeinträchtigungen vermutlich lebenslang behalten.
]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 22:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hirndoping und die Folgen</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20110625-hirndoping-und-die-folgen.htm</link>
			<description>Beliebt seien besonders Psychostimulanzien, die die geistige Leistung steigern können,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">München. – Viele gesunde Menschen nehmen Medikamente ein, um ihre Gehirnleistung im Alltag zu verbessern. Suchtexperten warnen eindringlich vor der Einnahme der Arzneien. Wenn keine gesundheitlichen Gründe für einen Konsum vorliegen, ist es ein Missbrauch. Ein Trend, der sich immer mehr verschärft. Das stellt Raphael Gaßmann, der Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) am Montag in München fest.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Beliebt seien besonders Psychostimulanzien, die die geistige Leistung steigern können und Arzneien der Alzheimer-Therapie: sie verbessern die Lernfähigkeit und das Gedächtnis oder es werden zur Verbesserung des Wohlbefindens Antidepressiva eingenommen. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Laut DHS ist der berufliche Erfolgsdruck eine der Ursachen, weshalb gesunde Menschen ihr Gehirn aufputschen. Gaßmann meint, der Missbrauch von verschreibungspflichtigen Medikamenten sei der Versuch, den absurdesten Leistungsanforderungen zu genügen“.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Von den befragten zwei Millionen Beschäftigten im Alter von 20 bis 50 Jahren gaben 5% von ihnen an, in gesundem Zustand schon einmal stimmungsaufhellende und leistungssteigernde Medikamente konsumiert zu haben. Die Umfrage stammt aus dem Jahr 2009 und wurde ausgelöst von der Deutschen Angestellten-Krankenkasse. Gerd Glaeske, DHS-Kuratoriumsmitglied, stellt fest, dass das Motiv „besser zu sein als mein Nachbar“ der auslösende Faktor sei. Das würde immer mehr Menschen dazu treiben, zu diesen Medikamenten zu greifen.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Über das Internet erhalten die Menschen die sonst verschreibungspflichtigen Medikamente ganz problemlos. Unter den Markenprodukten befinden sich aber auch viele Fälschungen, was der Kunde nicht bemerkt. Sie seien oft in der Zusammensetzung überdosiert und somit gefährlich, stellt Glaeske fest.</span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Der Experte sorgt sich auch neben dem Missbrauch um die hohe Bereitschaft für ein etwaiges Hirndoping. Die Menschen werden durch ständige Überforderung und Zeitmangel dazu getrieben, sich nach leistungssteigernden Arzneien umzusehen, sagt Glaeske. Dazu komme das Stressgefühl ohne erkennbare Erfolge. </span>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Die Experten raten betroffenen Personen, das Wohlbefinden in Alternativen zu suchen. Dafür sind ausreichender Schlaf, eine gute Organisation am Arbeitsplatz und Denksport sehr hilfreich, um dem Alltag eine Struktur zu geben.</span>
<i><span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Quelle: aerzteblatt.de</span></i>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 20:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schützt Olivenöl vor einem Schlaganfall?</title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20110622-schuetzt-olivenoel-vor-einem-schlaganfall.htm</link>
			<description>In einer Studie in Frankreich wurde nun festgestellt, dass Olivenöl bei regelmäßigem Konsum sogar...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt">Heilende Kräfte wurden Olivenöl schon immer zugesprochen. So hat er günstige Auswirkungen auf&nbsp; </span>unsere Verdauung, auch soll er das Herz schützen können. In einer Studie in Frankreich wurde nun festgestellt, dass Olivenöl bei regelmäßigem Konsum sogar einen Schlaganfall verhüten kann. </p>
<p style="line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt">Die Ergebnisse dieser Studie sind von der Leiterin Cecilia Samieri (Universität Bordeaux) gemeinsam mit ihrem Team in dem Fachmagazin „Neurology“ dokumentiert worden. An der Studie nahmen über 7.500 Probanden&nbsp; </span>teil, alle im Alter von mehr als 65 Jahren. Sie wurden in den französischen Städten Dijon, Montpellier und Bordeaux interviewt, wie oft sie Olivenöl verbrauchen. Zunächst mussten sich die teilnehmenden Probanden selbst beurteilen und ihren Verbrauch an Olivenöl taxieren. 37% der Probanden schätzten ihren Verbrauch als stark und 40% für nur mittelmäßig ein. Gar kein Olivenöl verwendeten 23% der befragten Probanden. Zur Absicherung der persönlichen Beurteilungen wurden&nbsp; bei einem Teil der Probanden Blutuntersuchungen angeordnet. So war es durch die Blutanalyse möglich, die subjektiven Angaben der Probanden genau zu überprüfen, indem die Ölsäurekonzentration im Blut bestimmt wurde. Bei den befragten Probanden wurde nach dieser Bestandsaufnahme das Risiko eines Schlaganfalls über mehrere Jahre kontrolliert.</p>
<p style="line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt">Von den Probanden hatte am Anfang der Studie niemand gesundheitliche Probleme, die auf einen Schlaganfall hätten hindeuten können. Die Zeit der Beobachtungen erstreckte sich über fünf Jahre. In dieser Zeit erlitten 148 teilnehmende Probanden einen Schlaganfall. Darunter waren 115 ischämische Schlaganfälle, die durch einen Gefäßverschluss oder mangelnde Durchblutung ausgelöst werden. Als Folge einer Hirnblutung erlitten 28 Probanden einen hämorrhagischen Schlaganfall. Unklar war die Ursache bei fünf betroffenen Personen.</span></p>
<p style="line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt">Für die Forscher waren die Auswertungen eindeutig. So wiesen die Probanden, die viel Olivenöl zu sich nahmen, ein um 41% gemindertes Risiko für die Erleidung eines Schlaganfalles auf gegenüber denjenigen Probanden, die nie dieses Öl benutzten. Die Studienteilnehmer, die einen hohen Olivenöl-Verbrauch aufwiesen, benutzten es nicht nur als Salatbeigabe, sondern auch zum Braten und Kochen und als Brotaufstrich. In die Auswertungen wurden auch die anderen Risikofaktoren wie beispielsweise Übergewicht, Ernährung und Bewegungsmangel einbezogen. Trotzdem, sagen die französischen Forscher, habe sich das Ergebnis bestätigt: Durch Olivenöl wird das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, gemindert.</span></p>
<p style="line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt">Noch eindeutigere Ergebnisse liefert die Analyse der Blutwerte. Bei denjenigen Probanden, die die höchste Konzentration der Ölsäure im Blut aufwies, reduzierte sich das Risiko für einen Schlaganfall um 73 %&nbsp;&nbsp; </span>gegenüber denjenigen Probanden mit den niedrigsten Werten. Studienleiterin Cecilia Samieri zweifelt nicht daran, dass mit der Studie „ein enger Zusammenhang zwischen hohem Olivenölkonsum und niedrigem Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden“ belegt wird. Zu anderen Lebensmitteln ist Olivenöl eine nützliche Ergänzung, es kann die Effektivität einer gesunden Mahlzeit stärken. Bei den Empfehlungen zu einer gesunden Ernährung, die zur Verhütung von Schlaganfällen beitragen könnte, sollte Olivenöl unbedingt erwähnt werden.</p>
<p style="line-height:normal"><span style="font-size:10.0pt">Allerdings fehlen noch eindeutige Ergebnisse. So schränkt der amerikanische Mediziner Nikolaos Scarmeas (Columbia Universität New York) zu der Studie in einem Kommentar folgendes ein: Die Studie könnte noch von anderen Faktoren beeinflusst worden sein. Es sei auch möglich, dass das geringere Risiko für einen Schlaganfall von anderen Speisen ausgelöst worden ist, die durch das Olivenöl nur geschmacklich verbessert worden sind. Der höhere Ölkonsum könnte auch deshalb ansteigen. Aus diesem Grunde sind unbedingt weitere Untersuchungen nötig. Eine eindeutige, gezielte Ernährungsempfehlung könnte erst dann ausgesprochen werden.</span></p>
<p style="line-height: normal;"><span style="font-size: 10pt;"></span></p>]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-Online.de</author>
			<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 20:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Wenn die Aufmerksamkeit fehlt - ADS bei Erwachsenen </title>
			<link>http://www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20110621-wenn-die-aufmerksamkeit-fehlt-ads-bei-erwachsenen.htm</link>
			<description>Im Grunde kennt jeder heute die psychische Erkrankung ADS. In Deutschland sind bereits über 2 Mill....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Im Grunde kennt jeder heute die psychische Erkrankung ADS. Auch ADHS ist jedem, der sich ein wenig mit alltäglichen Themen befasst, ein sehr geläufiger Begriff. Dennoch denken die meisten Menschen, dass diese beiden Erkrankungen lediglich kindliche Probleme sind und sich ausschließlich während der frühen Kindheit äußern. Doch dies ist ein besonders großer Trugschluss, denn auch bei Erwachsenen kann man heute immer häufiger feststellen, dass sich Aufmerksamkeits-Defizit Syndrome in die alltägliche Welt einfinden. </span>
<span style="font-size: 10pt; line-height: 115%; ">Nicht jeder, dem gelegentlich die Konzentration fehlt, hat auch gleich ADS. Im Grunde gehört hierzu noch sehr viel mehr, denn auch innere Unruhe und andere psychische Probleme können auf ein ADS hinweisen. Dies ist jedoch bei Erwachsenen meist sehr viel schwerer festzustellen, denn schulische Probleme und die stete Beobachtung durch die eigenen Eltern fallen hier weg. </span><link http://www.brain-effect.com/de/ads-bei-erwachsenen - external-link-new-window "Brain Effect"><img title="Brain Effect" style="padding-top: 10px; float: left; padding-right: 10px; " src="uploads/RTEmagicC_705f4f37be.jpg.jpg" height="218" width="135" alt="" /></link>
<span style="font-size:10.0pt; line-height:115%">Bis sich also einmal ein Erwachsener dazu entschließt, einen Psychologen aufzusuchen, der dann nach der Ursache der psychischen Probleme sucht, kann deutlich mehr Zeit vergehen, als bei Kindern. Dies ist auch ein weiterer Grund dafür, dass ADS bei Kindern deutlich häufiger entdeckt wird. Gleichwohl bedeutet dies aber nicht, dass nicht genauso viele Erwachsene diese Störung haben. </span>
<span style="font-size: 10pt; line-height: 115%; ">Einem ADS kann man mit diversen Medikamenten gut entgegenwirken, um der Psyche die notwendige Ruhe zu geben. Die Medikamente, die bei <link http://www.brain-effect.com/de/ads-bei-erwachsenen - external-link-new-window>ADS bei Erwachsenen</link> verwendet werden, unterscheiden sich hierbei kaum von denen, die auch bei Kindern eingesetzt werden.</span>
]]></content:encoded>
			<category>Medikamententester News</category>
			
			<author>redaktion@probanden-online.de</author>
			<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 21:33:00 +0200</pubDate>
			
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