Zweck Medikamenten Studie

Nutzen für die Medizinforschung

Zweck - Medizinische Studie

Neue Medikamente können erst auf den Markt gebracht werden, wenn die enthaltenen Wirkstoffe und Substanzen in ausführlichen Medikamenten Studien an Probanden und Patienten auf Verträglichkeit und Wirksamkeit getestet wurden.

Diesen Studien gehen erst längere Versuche an Zellen, Organen und letztendlich an Tieren wie Mäuse und Ratten voraus, um Schäden bei Menschen zu minimieren oder besser auszuschliessen.

Dennoch kann man positive Untersuchungsergebnisse aus den Tierversuchen nicht völlig auf den menschlichen Organismus übertragen, weshalb auch hier erst mehrere Versuchsreihen gestartet werden müssen. Wenn allerdings schwerwiegendere Auswirkungen an Tieren zu beoachten sind, kommt es mit den betroffenen Wirkstoffen gar nicht erst zu Tests am Menschen.

Wenn man bedenkt, welche enormen Fortschritte die Medizin in den letzten Jahrzehnten gemacht hat, so ist dies zu einem grossen Anteil den medizinischen Studien zuzuschreiben, und allen voran den Medikamentenstudien. Denn der Erfolg einer Medikamentenentwicklung zeigt sich erst nach positiven und erfolgreichen Tests am Menschen. Die ersten "gezielten" Versuche an Menschen wurden zum Ende des 19.Jahrhunderts durchgeführt.

Wo liegt der Unterschied vom Probanden zum Patienten

Ein Proband ist ein kerngesunder Mensch, an dem ein neues (oder ein bereits bestehendes und in einer weiteren Phase weiterentwickeltes) Medikament auf Verträglichkeit getestet wird. Der Patient dagegen leidet genau an der Krankheit (körperliche Beschwerden), gegen die das zu entwickelnde Medikament helfen soll. Gleichzeitige Tests an Probanden und Patienten dient zu Vergleichszwecken.

Zweck für den Probanden / Patienten

Probanden:
Ein Proband hat von der Medikamenten Studie selbst direkt keinen Nutzen. Ihm wird lediglich das fällige und vorher vertraglich festgelegte Studienhonorar nach Abschluss der Studie ausbezahlt. Wer nicht nur rein materialistisch denkt, kann sich mit gutem Gewissen daran erfreuen, einen Teil zum medizinischen Fortschritt beigetragen zu haben.

Patienten:
Der Patient erhält ebenfalls ein Honorar, allerdings in geringerer Höhe wie die Probanden, obwohl er vielleicht für die gleiche Dauer an der Studie teilnimmt. Der eigentliche Nutzen für ihn besteht darin, dass er Teil der Medizinforschung ist, die sich genau der Krankheit widmet, an der der Patient leidet, und quasi mit dazu beiträgt, die Entwicklung von neuen Medikamenten voranzutreiben, die ja auch genau ihm helfen. Im günstigsten Fall kann der Patient schon unmittelbar von der medizinischen Studie profitieren, nämlich dann wenn die Medikation zur Linderung eventueller Beschwerden beiträgt.

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