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Bluthochdruck-Medikamente nicht einfach absetzen


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Obwohl Bluthochdruck keine Schmerzen verursacht, kann er auf lange Sicht die Gefäße schädigen. Krankheiten wie Nierenversagen, Herzinfarkt oder Schlaganfall können die Folge sein. Wirksame Medikamente gegen Bluthochdruck gibt es zwar, jedoch werden sie von vielen Patienten nicht wie vorgesehen eingenommen. Dabei ist für die Behandlung eine Therapietreue besonders wichtig. Apotheker in Bayern weisen darauf hin.

Patienten mit Bluthochdruck fühlen sich häufig gesund. Deshalb werden die verordneten blutdrucksenkenden Medikamente oft nur unregelmäßig eingenommen oder sogar ganz abgesetzt. Die Lebensqualität verschlechtert sich oftmals aus ihrer Sicht durch die medikamentöse Behandlung, die Patienten fühlen sich weniger leistungsfähig und müde. Die eingenommenen Wirkstoffe können außerdem Nebenwirkungen wie Wadenkrämpfe oder Kopfschmerzen verursachen. Apotheker Dr. Volker Schmitt, bayrischer Sprecher der Apotheker meint dazu, dass sich die Nebenwirkungen verringern oder gar vermeiden lassen, wenn man einen anderen Wirkstoff  oder eine andere Wirkstoffkombination auswählt. Bluthochdruckpatienten sollten deshalb über Nebenwirkungen offen mit ihrem Arzt oder Apotheker sprechen.

Haben Patienten Fragen zu ihren Arzneimitteln oder wie man sie anwendet, sind die örtliche Apothekerin oder der Apotheker jederzeit auskunftsbereit. Blutdrucksenker gelten als lebensverlängernde Arzneimittel. Bluthochdruck sollte also behandelt werden, um lange und gesund leben zu können, so Schmitt. Mit dem Sinken erhöhter Blutdruckwerte sinke auch das Risiko, Nierenschäden, Herzinfarkte und Schlaganfälle zu erleiden. Selbst durch geringe Änderungen kann das Krankheitsrisiko deutlich verringert werden. Daher sollten die Patienten ihre verordneten Medikamente regelmäßig einnehmen.


Von: Stefan Lübker
Veröffentlicht am: 15.12.2016 - 19:36 Uhr
Kategorie: Medikamententester News

 

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