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Fragen zum Sinn eines HIV-Tests


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Könnte es sein, dass man sich mit dem HI-Virus angesteckt hat, wäre es sinnvoll, zur Sicherheit einen HIV-Test zu machen. Das gilt aber ebenso für Paare mit ungeschütztem Geschlechtsverkehr, um sicher zu sein, dass keine Infektionsgefahr besteht. Bei einer geplanten Schwangerschaft sollte auch ein Test erfolgen, denn die Viren einer HIV-positiven Mutter können auf das Kind übertragen werden. Bei einer neuen Beziehung bietet der HIV-Test Klarheit und auch Sicherheit, sollte es zu einer Panne mit dem Kondom kommen. Dennoch haben viele Menschen Angst vor dem Test. Zum einen, dass sie das Ergebnis fürchten, andererseits sollen keine weiteren Personen davon Kenntnis erhalten. In einer Arztpraxis erscheint der Antrag in den Personalakten. Die meisten Gesundheitsämter und natürlich auch die Aidshilfe führen HIV-Tests durch.

Kosten für einen HIV-Test

Bei Gesundheitsämtern und der Aidshilfe sind die Tests kostenlos oder es fällt nur eine geringe Gebühr an. Der HIV-Test für Schüler, für Sozialhilfe- und Arbeitslosen-Empfänger ist in der Regel gratis. Ein HIV-Test in einer Arztpraxis kostet zwischen 25 und 50 Euro. Soviel müsste man auch für einen HIV-Selbsttest bezahlen. Für die einfache Anwendung zu Hause wurde der HIV- Schnelltest entwickelt mit dem Vorteil, wirklich anonym zu sein. Wird die Anleitung klar befolgt bei Beachtung des richtigen Zeitpunktes liefern HIV- Schnelltests in der Regel präzise und sichere Resultate. Noch 22 Tage nach einer erfolgten Ansteckung kann der INSTI HIV-Test eine Infektion feststellen. Bei diesem Selbsttest wird das Ergebnis innerhalb 60 Sekunden angezeigt. Dabei handelt es sich nicht umsonst um den weltweit zuverlässigsten und schnellsten Test. Dieser wird auch von der WHO unterstützt. Je nach Testmethode variieren die Kosten für andere HIV-Tests, wie beispielsweise den PCR-Test. Die Kosten, die durchaus 150 Euro und mehr betragen können, werden in der Regel von den Krankenkassen nicht übernommen.

Testablauf

Im Labor und ebenso beim INSTI HIV-Test sucht man nach vorhandenen Antikörpern im Blut, daher auch der Name Suchtests. Viele Tests können bereits nach 3 bis 6 Wochen nach einer Ansteckung durchgeführt werden. Da jedoch nicht jeder Körper gleich reagiert, kann es durchaus auch bis zu drei Monate dauern, dessen sollte man sich bewusst sein. Wenn man schon vorher einen HIV- Schnelltest gemacht hat, sollte man das sicherheitshalber wiederholen. Finden sich im getesteten Blut keine Antikörper, ist das Testergebnis negativ. Sollte der HIV Schnelltest ein positives Ergebnis haben, muss ein weiterer Bestätigungstest erfolgen. Dabei kann man den klassischen ELISA Suchtest mit dem Western Blot Test kombinieren. Allerdings kann man auch bei diesen Tests in der Regel erst nach 2 bis 3 Monaten nach der Ansteckung mit einer hohen Genauigkeit rechnen. Der Western Blot Test kann auch das derzeitige Stadium der HIV Infektion zeigen.

Maßnahmen nach einem positiven Resultat

Es sind nach einem positiven Ergebnis im HIV- Schnelltest noch weitere Bestätigungstests erforderlich. Das gilt ebenso bei dem aufwendigeren PCR Test. Dieser muss durch einen Antikörpertest nach sechs Wochen bestätigt werden. Um eine endgültige Diagnose zu erhalten, sind also immer wieder weitere Untersuchungen notwendig. Es ist zweckmäßig, die HIV-Tests zur Verifizierung mit psychologischer Beratung zu kombinieren, da das ständige Warten an den Nerven zehrt und dadurch Betroffene professionelle Unterstützung benötigen. Spezialisten für die HIV-Behandlung gibt es in Deutschland in den meisten größeren Städten. Patienten können mit der Einnahme von Medikamenten beinahe ein ganz normales Leben führen und somit auch den AIDS-Ausbruch verhindern. Man sollte wissen, dass man mit einer HIV-Infektion niemals alleine ist und auch ein erfülltes Liebesleben geführt werden kann. Das Ansteckungsrisiko wird durch die HIV-Therapie und Safer Sex deutlich verringert. Sollte es dennoch zu ungeplanten Pannen kommen, gibt es immer noch die PEP-Sofortmaßnahme.

Leben mit HIV

In Deutschland ist es keine gesetzliche Pflicht, über eine vorhandene HIV-Infektion den Sexpartner in Kenntnis zu setzen. Jeder Betroffene hat selbst zu entscheiden. Das stellt die Beziehung allerdings stark auf die Probe. Um einen besseren Umgang mit der neuen Situation zu bekommen, ist eine Beratung mit HIV-Experten empfehlenswert. Menschen mit Erfahrung in diesem Thema sind für die meisten HIV-Infizierten angenehme Gesprächspartner. Über das Verhalten wird nicht geurteilt und auch intime Einzelheiten müssen überhaupt nicht peinlich sein. Bereits vor einem HIV-Schnelltest lassen sich viele Fragen kostenfrei und anonym klären. Viele Beratungsstellen bieten an, selbst zu entscheiden, ob man die persönlichen Anliegen mit einem Mann oder lieber mit einer Frau klären möchte. Es ist allerdings ganz wichtig, dass man mit einem HIV-Schnelltest Klarheit erlangt und man auch bei einem negativen Ergebnis stets auf geschützten Geschlechtsverkehr achtet. Über zukünftigen Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen informieren ebenfalls HIV- und AIDS-Beratungen.

Wenn man mit einem neuen Lebenspartner bereits von Beginn an für klare Verhältnisse sorgen will oder wenn es früher schon zu Risikosituationen kam, so ist ein HIV-Test auf jeden Fall sinnvoll. Der INSTI HIV-Schnelltest zeigt innerhalb von 60 Sekunden an, ob man sich infiziert hat oder nicht. Um sich Klarheit zu verschaffen, benötigt man damit einen sehr geringen Zeitaufwand.


Von: Stefan Lübker / Probanden-Online.de
Veröffentlicht am: 16.04.2018 - 23:57 Uhr
Kategorie: Medikamententester News

 

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