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Medizinische Studie mit übergewichtigen Patienten


Zuviel Gewicht ist normalerweise ungesund, dennoch kann es die Lebenszeit bei älteren Herzpatienten unter Umständen verlängern. Bei einer klinischen Studie anlässlich zur 76igsten Jahrestagung der DGK des Halle-Wittenberg- Universitätsklinikums, wurde das in Mannheim vorgestellt. Herzpatienten die älter als 65 Jahre alt und zusätzlich übergewichtig sind, hatten nachdem ihnen eine Gefäßstütze eingesetzt war, eine längere Überlebensprognose als bei Patienten mit Normalgewicht.

Bei Patienten die jünger sind gibt es nicht diesen Effekt. Bei der klinischen Studie wurden mehr als 1800 Patientendaten ausgewertet, bei denen ein so genannter Stent (Gefäßstütze) implantiert wurde. Die Patienten mit einen hohen Body – Mass – Index über 25, hatten erstaunlicherweise ein kleineres Sterblichkeitsrisiko als die mit einen kleineren BMI. Jedoch trifft das nur für Personen zu die schon über 65 Jahre alt sind. Bei allen anderen Patienten Im Alter zwischen 55 und 65 Jahren gibt es keinen Unterschied zwischen Über- und Normalgewichtigen.

Das Verhältnis zwischen Körpergröße und Gewicht kennzeichnet der so genannte BMI. Ab einen Wert oberhalb von 25 gilt man als übergewichtig. Eckart Fleck, der Sprecher von DGK, gab zu bedenken die klinischen Studienergebnisse nicht falsch zu interpretieren. Übergewicht ist trotzdem nicht gut auch wenn es in dieser Konstellation vorteilhaft erscheint. Risikofaktoren in Verbindung mit Übergewicht wir Rauchen, hoher Blutzuckerspiegel, ungünstiger Blutzuckerspiegel, ist für jeden Patienten eine Gefahr an Herz-Kreislauferkrankungen zu erkranken.


Von: Stefan Lübker / Probanden-Online.de
Veröffentlicht am: 14.04.2010 - 23:41 Uhr
Kategorie: Medikamententester News