Ihr Medikamenten Informationsportal
Wissenswertes für Probanden
Kontaktadressen-Liste für Kliniken

Risiko von Herzinfarkt durch Dehnübungen mindern


Zwischen der Dehn- und Biegefähigkeit des Oberkörpers besteht offensichtlich ein Zusammenhang mit dem Herzinfarktrisiko. Das haben japanische Forscher durch Untersuchungen herausgefunden. Bei Testpersonen wurde gemessen, wie nahe sie bei einer Rumpfbeuge ihre Zehen erreichen können. Je älter die Probanden waren, umso schwerer viel es ihnen, ihre Zehen zu berühren. Die Flexibilität des Rumpfes hängt auch mit der Dehnung der Arterien zusammen. Aufgrund des Zusammenspieles könnte man daraus ein Risiko für Herzinfarkt ableiten. Das Ergebnis dieser Forschung leitet eine neue Ära des Bewegungstrainings ein, das der Gesundheit des Menschen dienlich ist.

Schon seit vielen Jahren wird Bewegungstraining bei unterschiedlichen Diagnosen angewandt. So wurde in Erfahrung gebracht, dass durch Dehnung bestimmter Muskeln ziehende oder stechende Herzschmerzen bzw. das Gefühl der Brustenge verschwanden. Außerdem besteht ein direkter Zusammenhang mit dem großen Brustmuskel und dem Herzmuskel. Wird der Brustmuskel bei Herzschmerzen entspannt, lassen die Beschwerden nach. Bei einem Herzinfarkt krampft das Herz ähnlich wie bei einem Krampf in der Wade. Die Forscher sind sich sicher, dass man mit speziellen Dehnübungen das Herzinfarktrisiko vermindern kann. Außerdem weisen die Forscher darauf hin, wie schädlich die Übersäuerung der Gewebe, des Herzmuskels und der Arterien sind.

Die Übersäuerung bewirkt Steifheit und Brüchigkeit der Muskeln. Die betroffenen Personen sollten durch eine Entsäuerungstherapie mit ausgewogener Ernährung „von innen“ eine Entspannung der Muskeln fördern. Die Muskelanspannung kann sich auch bei psychischen Problemen („Herzeleid“) und Elektrosmog erhöhen. Sinnvoll ist es, solche Risikofaktoren zu mindern. Mit einer einfachen Übung kann jeder eine Herzentspannung spüren. Man stellt sich in eine Ecke des Zimmers, mit seitlich ausgestreckten angehobenen Händen im Winkel von 30 Grad. Die Wände sollten die Arme rückwärts drücken. Nun sollten Ellbogen, Brust und Schulter leicht ziehen und schmerzen, aber noch erträglich sein. Ein befreiendes Gefühl stellt sich nach zwei Minuten ein.


Von: Stefan Lübker / Probanden-Online.de
Veröffentlicht am: 05.05.2010 - 00:05 Uhr
Kategorie: Medikamententester News