Ihr Medikamenten Informationsportal
Wissenswertes für Probanden
Kontaktadressen-Liste für Kliniken

Trauerfeier für Whitney Houston


Der Tod von Whitney Houston ist noch nicht aufgeklärt. Am Samstag nahmen ihre Familie und Freunde in einer kleinen Baptistenkirche in der New Hope Baptist Church von Newark (New Jersey) von ihr Abschied. Das wurde von Wigham Funeral Home, dem Bestattungsunternehmen, der Presse mitgeteilt. Gäste waren nur mit privater Einladung willkommen. Ursprünglich sollte der Popdiva mit einer imposanten Trauerfeier in einer Musik- und Sportarena gedacht werden, hatten US-Medien vermeldet. Sie beriefen sich auf Informationen aus Whitney Houstons Familienkreis.

Im Alter von nur 48 Jahren war Houston gestorben. Die Sängerin wurde im Beverly Hilton Hotel (Los Angeles) leblos in der Badewanne gefunden. Nach Angaben der Ermittler wurden in ihrer Hotelsuite verschreibungspflichtige Medikamentenflaschen entdeckt. Der Gerichtsmediziner Ed Winter gab bekannt, dass es sich nur um wenige verschreibungspflichtige Präparate gehandelt habe. Sonst würden üblicherweise bei Menschen, die eine Überdosis zu sich genommen haben, weit mehr Medikamente aufgefunden. Winter wollte nur ein Verbrechen ausschließen, weiter nichts. Voraussichtlich wird die genaue Todesursache erst in ca. acht Wochen amtlich bekanntgegeben werden können.

Im Privatjet wurde Houstons Leichnam nach der Obduktion von Los Angeles zu ihrem Heimatort Newark geflogen. Dort wurde der Sarg mit einer Kutsche zu ihrer Mutter Cissy Houston im Wigham Funeral Home gefahren. Die von der Familie ursprünglich geplante Trauerfeier im großen Stil wurde fallengelassen. Stattdessen waren bei der Trauerfeier, die in einer kleinen Kirche in Newark statt fand, nur Familienangehörige und engste Freunde anwesend. Hier war Whitney in jungen Jahren erstmals aufgetreten.

Der Gouverneur Chris Christie ist von der größten Zeitung von New Jersey  „The Star Ledger“ offiziell am Dienstag aufgefordert worden, Whitneys Tod zum Anlass zu nehmen, Staatstrauer anzuordnen und Flaggen auf Halbmast zu setzen.

Vor Houstons Tod war es still um sie geworden, aber ihr Tod belebte ihre Plattenumsätze enorm. Die Popsängerin belegte am späten Montag ganze 27 Plätze in den Top 100 der iTunes-Charts. Ihr Hit „I Will Always Love You“ landete auf Nummer eins, noch vor „Rolling In The Deep“ von Adele, der Grammy-Abräumerin. Houston-Songs wurden auch in deutschen Radiosendern gespielt. Nach Houstons Tod, einen Tag später, wurden ca. Hundert Mal so viele Alben heruntergeladen, wie am Tag zuvor. Das berichtete die Marktforschungsfirma Media Control.

Die Aussage, dass Houston kurz vor ihrem Tod in guter Verfassung gewesen sei, sorgt für Verwirrung. Die Sängerin Kelly Price sagte gegenüber CNN, dass  Houston am Donnerstag getanzt und gelacht habe, sie habe kein verwirrtes Verhalten an ihr festgestellt – auch nicht, dass sie vielleicht high war. Mit Price habe sie spontan ein Duett von „Jesus Loves Me“ gesungen, es klang wunderbar und alle hatten Spaß.

Wiederum beschrieben andere Gäste der Grammy-Vorfeier, Houston sei ungepflegt und fahrig gewesen, habe nach Zigaretten und Alkohol gerochen. Unter Bezug auf diese Augenzeugen berichtete CBS davon.

Derweil bereitet die Tochter von Houston, Bobbi Kristina, Sorgen. Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter wurde die 18-jährige bereits zweimal im Krankenhaus behandelt. Die Diagnose: „Stress und Erschöpfung“.


Von: Stefan Lübker / Probanden-Online.de
Veröffentlicht am: 20.02.2012 - 20:43 Uhr
Kategorie: Medikamententester News