Ihr Medikamenten Informationsportal
Wissenswertes für Probanden
Kontaktadressen-Liste für Kliniken

Unsichere Männer gehen öfter fremd


Stärker zur Untreue neigen Männer, die vor einem sexuellen Versagen Angst haben. Bei selbstbewussten Männern ist dem offensichtlich nicht so, fanden kanadische Wissenschaftler der University of  Guelph heraus. Man kann es so deuten, dass Männer, die unter Versagensängsten leiden, sich mit Sexualpartnerinnen außerhalb ihrer Beziehung  deshalb treffen, weil sie diese nicht wiederzusehen brauchen, wenn es mit dem Sex nicht funktioniert. Wenn Frauen in ihrer Beziehung nicht zufrieden sind, ist es für sie ein Grund, sich nach einem neuen Partner umzusehen. Für die Studie wurden 415 Frauen und 506 Männer befragt – sie lebten alle in einer festen Beziehung. 19 % der Frauen gaben zu, dass sie schon einmal untreu waren, 23% waren es bei den Männern.

Aggressionen bei Kindern können durch ausreichenden Schlaf vermieden werden

In einer Studie wiesen Forscher aus der Schweiz nach, dass Kinder und Jugendliche, die ein unharmonisches Zuhause mit streitenden Eltern hatten, weniger Aggressionen zeigten, wenn sie ausreichend geschlafen hatten. Die Wissenschaftler von der Universität Basel wollten herausfinden, weshalb manche Jugendliche bei Elternkonflikten eine erhöhte Aggression zeigten,  manche aber nicht. Es wurden 176 Jugendliche (Alter: 10 – 13 Jahre) und ihre Mütter befragt. Im Fachmagazin „Journal of Adolescence“ sind die Ergebnisse der Studie veröffentlicht. Es stellte sich heraus, dass vor allem die Jugendlichen mit einem unregelmäßigen Schlafrhythmus - vor Schultagen wenig Schlaf, am Wochenende langes Nachschlafen - mit vermehrten Aggressionen auf Elternkonflikte reagierten.

Testosteron schützt Männer vor Allergien

Wissenschaftler der Universität in Jena fanden heraus, dass Testosteron – ein Sexualhormon – mitverantwortlich dafür ist, dass Männer erheblich seltener als Frauen an entzündlichen und allergischen Erkrankungen leiden. In ihrer Studie gingen die Wissenschaftler konkret der Frage nach, warum diejenigen Zellen, die verantwortlich sind für die Entstehung von Entzündungen, bei Frauen und Männern unterschiedlich reagieren. Als Ergebnis zeigte sich, dass das männliche Sexualhormon eine Schlüsselrolle bei der körpereigenen Abwehr spielt. Im weiblichen Körper hingegen erzeugen bestimmte Zellen fast doppelt so viele entzündungsfördernde Stoffe wie im männlichen Körper. Deshalb würden vor allem Frauen an Asthma, Arthritis und Allergien erkranken.

Die Lungenfunktion kann durch sojareiche Ernährung verbessert werden

Durch eine sojareiche Ernährung lässt sich die Atemnot reduzieren. In einer japanischen Studie wurde herausgefunden, dass  die Lungenfunktion bei denjenigen zugenommen hat, die häufig und viel Sojaprodukte wie Natto (vergorene Sojabohnen), Tofu, Sojasprossen oder – milch und Miso-Suppe zu sich nehmen. Davon berichten Forscher der Deutschen Lungenstiftung (DLS). Im Rahmen dieser Studie wurden von japanischen Wissenschaftlern insgesamt 600 Personen untersucht. Das beste Ergebnis wiesen diejenigen Personen auf, die täglich mehr als 75 Gramm reines Soja zu sich nahmen. Aber auch durch eine Einnahme von mindestens 50 Gramm Soja pro Tag lässt sich den Forschern zufolge das Risiko senken, eine Lungenentzündung zu bekommen oder Atemnot zu erleiden.


Von: Stefan Lübker / Probanden-Online
Veröffentlicht am: 08.08.2011 - 22:43 Uhr
Kategorie: Medikamententester News