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Wenn die Aufmerksamkeit fehlt - ADS bei Erwachsenen


Im Grunde kennt jeder heute die psychische Erkrankung ADS. Auch ADHS ist jedem, der sich ein wenig mit alltäglichen Themen befasst, ein sehr geläufiger Begriff. Dennoch denken die meisten Menschen, dass diese beiden Erkrankungen lediglich kindliche Probleme sind und sich ausschließlich während der frühen Kindheit äußern. Doch dies ist ein besonders großer Trugschluss, denn auch bei Erwachsenen kann man heute immer häufiger feststellen, dass sich Aufmerksamkeits-Defizit Syndrome in die alltägliche Welt einfinden. 

Nicht jeder, dem gelegentlich die Konzentration fehlt, hat auch gleich ADS. Im Grunde gehört hierzu noch sehr viel mehr, denn auch innere Unruhe und andere psychische Probleme können auf ein ADS hinweisen. Dies ist jedoch bei Erwachsenen meist sehr viel schwerer festzustellen, denn schulische Probleme und die stete Beobachtung durch die eigenen Eltern fallen hier weg.

Bis sich also einmal ein Erwachsener dazu entschließt, einen Psychologen aufzusuchen, der dann nach der Ursache der psychischen Probleme sucht, kann deutlich mehr Zeit vergehen, als bei Kindern. Dies ist auch ein weiterer Grund dafür, dass ADS bei Kindern deutlich häufiger entdeckt wird. Gleichwohl bedeutet dies aber nicht, dass nicht genauso viele Erwachsene diese Störung haben.

Einem ADS kann man mit diversen Medikamenten gut entgegenwirken, um der Psyche die notwendige Ruhe zu geben. Die Medikamente, die bei ADS bei Erwachsenen verwendet werden, unterscheiden sich hierbei kaum von denen, die auch bei Kindern eingesetzt werden.


Von: Stefan Lübker / Probanden-Online.de
Veröffentlicht am: 21.06.2011 - 21:33 Uhr
Kategorie: Medikamententester News