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Studie zu Hirnveränderungen nach Bewegungseinschränkung


In einer neuen Studie des Instituts für Neuropsychologie und Klinische Psychologie (Wissenschaftl. Direktorin: Prof. Dr. Herta Flor), zugehörig zum Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) Mannheim, werden Hirnveränderungen nach Bewegungseinschränkungen, beispielsweise nach einem Unfall, untersucht.

Es können teilnehmen:

  •  Gesunde Studentinnen und Studenten als Rechtshänder, die
  •  keine psychiatrische oder chronische körperlichen Erkrankungen haben,
  •  keine orthopädischen Beschwerden aufweisen,
  •  keine Metallteile am oder im Körper tragen und
  •  nicht unter Klaustrophobie (Angst in engen Räumen) leiden.

Sie sollten bereit sein, für zwei Wochen ihren rechten Arm durch eine Schiene immobilisieren zu lassen (ähnlich wie nach einem Armbruch). Täglich wird bei einigen Teilnehmern ein halbstündliches Bewegungstraining durchgeführt. Vor und nach dem Training wird jedoch bei allen Teilnehmern die Hirnaktivität gemessen.

Ablauf der Untersuchung

Als Erstes erfolgt mit Ihnen ein kurzes telefonisches Interview. Sollten Sie für die Studie geeignet sein, werden Sie nach Mannheim an das ZI zu den Untersuchungsterminen eingeladen. Der erste Untersuchungstermin besteht aus dem Test Ihrer Hand- und Armfunktionen. Es wird gemessen, wie gut Ihre koordinativen, motorischen und feinmotorischen Fähigkeiten sind. Ihre Gehirnaktivierung bei einfachen motorischen und sensorischen Aufgaben stellen wir mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomografie und der transkraniellen Magnetstimulation fest. Dieser erste Termin findet an einem oder zwei aufeinander folgenden Tagen statt.

Anschließend wird mittels einer Schiene Ihr rechter Arm für zwei Wochen immobilisiert. Je nach der für Sie zugewiesenen Gruppe erhalten Sie entweder die Aufgabe, zu Hause bestimmte einfache Übungen oder auch keine weiteren Aufgaben durchzuführen. Eine weitere Untersuchung findet nach zwei Wochen im ZI statt. Es werden dabei die gleichen Tests wie am Anfang durchgeführt. Ziel dabei ist es, eine Änderung Ihrer Arm- und Gehirnfunktionen festzustellen.

Ihre Teilnahme ist wichtig!

Ziel der Untersuchungen ist, zu erfahren, ob sich durch ein Training bei Bewegungseinschränkungen (z. B. nach einem Schlaganfall, einem Unfall oder bei chronischen Erkrankungen) Veränderungen im Muskel und im Gehirn verhindern lassen. Bevor dies an Patienten erprobt wird, sollte es an gesunden jungen Erwachsenen untersucht werden. Alle Untersuchungsergebnisse stellen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung. Als Aufwandsentschädigung erhalten Sie bis zu 300Euro.

Kontakt / Ansprechpartner

Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme haben, melden Sie sich bitte bei: E-Mail: koselleck.npsy@zi-mannheim.de Telefon: 0621 1703-6318


Von: Stefan Lübker / Probanden-Online.de
Veröffentlicht am: 07.03.2018 - 21:51 Uhr
Kategorie: Medikamententester Forum, Mannheim

 

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